Atomausstieg: Netzagentur verzichtet auf Reserve-AKW
Es bleibt dabei: Die acht stillgelegten AKW sollen auch im Winter vom Netz bleiben. Falls der Strom knapp wird, will die Netzagentur auf Kohle und Gas zurückgreifen.
Mögliche Stromengpässe im Winter sollen nicht mit einem der acht abgeschalteten Atomkraftwerke aufgefangen werden. Stattdessen sollen Kohle- und Gaskraftwerke im Südwesten in Bereitschaft bleiben, um die Versorgung bei wenig Wind und Sonne sicherzustellen. Das gab der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, bekannt.
Im Fall außergewöhnlicher Störungen bleibe "das Übertragungsnetz ohne Einsatz eines Reserve-Kernkraftwerks beherrschbar", sagte Kurth. Insgesamt habe Deutschland zusätzliche, gesichert zur Verfügung stehende Reservekapazitäten in Höhe von 1.009 Megawatt. Außerdem habe die Agentur sicher zur Verfügung stehende Reserveleistung in Österreich in Höhe von 1.075 Megawatt ermittelt, so Kurth.
Bei einem Engpass sollen demnach Block drei des Großkohlekraftwerks Mannheim, das Gaskraftwerk zwei in Mainz-Wiesbaden und Block C des Kohlekraftwerks in Ensdorf Strom liefern. Für das Kraftwerk in Mannheim hatte die Landesregierung Baden-Württemberg angeboten, Umweltschutz-Vorschriften zu ändern, um Block drei nutzen zu können. Die grün-rote Landesregierung wollte damit den Einsatz eines AKW verhindern.
Die Bundesländer hatten zuvor darauf gedrungen, auf ein AKW als Reserve zu verzichten. Mehrkosten durch die konventionellen Kaltreserven müssen die Verbraucher über die Netzentgelte zahlen. "Die Sicherheit muss uns das wert sein", sagte Kurth.
Ein Kernkraftwerk als Kaltreserve hätte nach Schätzung der Regierung 50 Millionen Euro pro Jahr gekostet. Experten hatten kritisiert, dass es im Fall von Engpässen zu lange dauern könnte, bis ein Atomkraftwerk wieder angefahren werden kann und Strom liefert.
Die Netzagentur hatte im Juni von der Bundesregierung den Auftrag erhalten, bis Anfang September eine Entscheidung zu treffen. Als Kandidaten für ein "Stand-By"-AKW galten unter anderem der RWE-Meiler Biblis B in Hessen und das EnBW-Kraftwerk Philippsburg-1 in Baden-Württemberg. Die von Merkel eingesetzte Ethikkommission zur Energiewende hatte diese Lösung als eine Variante vorgeschlagen, besonders Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hatte sich dann dafür stark gemacht.






Die mühsam erkämpfte Atom-Reserve wird nicht gebraucht.
In wenigen Jahren steigt der EE-Strom Anteil von 20 auf 25,30,40% und die Welt dreht sich einfach so weiter. Der Untergang des Abendlandes kann abgesagt werden.
Ich würde mich auch nicht wundern, wenn die Merkel später mal in ihren Memoiren den Durchbruch der Regenerativen Energien auf ihre politischen Entscheidungen zurückführen wird. Schließlich war schon die Laufzeitverlängerung ein Meilenstein für die umweltfreundliche Energie und die anschließende Verkürzung erst recht. Außerdem hat man 35% bis 2020 beschlossen. Wer das umsetzt ist dann eigentlich genau so egal.
Dass alles was bislang erreicht wurde, gegen den erbitterten Widerstand der konservativen Parteien und der mit ihnen befreundenden Energiewirtschaft geschafft wurde, wir auch gerne Unterschlagen.
Nicht nur, dass die Verantwortlichen unsere Energieversorgung auf Kante nähen und keiner weiss ob und wo die Naht platzt - das ganze System ist in Frage zu stellen.
Da werden mögliche Ausnahmesituationen in der Stromversorgung diskutiert. Sehr sinnig - die haben wir doch permanent!
Denn den Grossteil unserer Stromproduktion durch Verbrennung von Kohle - noch dazu Braunkohle - zu decken kann und darf nicht den Normalzustand darstellen.
Die lächerlichen EE-Prozente im Winter sind sowieso vernachlässigbar. Was bleibt also?
Die Netzagentur sollte sich vom Leinenzwang der Regierung befreien und die Fakten auf den Tisch legen, anstatt sich an deren umweltschädigendem Flickwerk zu beteiligen. Denn jeder Tag mit Verstromung fossiler Ressourcen ist einer zu viel.
Die echte Brückentechnologie sind eben Gas- und Kohlekraftwerke. Das ist aber schon länger bekannt.
Es wurde deutlich gesagt und erörtert, dass man im Übergang von der Kernkraft zu den EE erstmal einen erhöhten Bedarf an Kohle- und Gaskraftwerken hat, welcher dann aber wieder erheblich sinkt, wenn die Wende geschafft ist. Ich verstehe daher ihre Aufregung nicht.
Es geht nicht immer alles sofort, bloß weil man das gerne so hätte. Das erinnert mich an eine Szene aus den Simpsons als Homer eine Fritöse vorgestellt wird, welche einen kompletten Ochsen in 45 Sekunden frittieren kann, darauf Homer Simpson: "Ich will es aber jetzt!"
Die echte Brückentechnologie sind eben Gas- und Kohlekraftwerke. Das ist aber schon länger bekannt.
Es wurde deutlich gesagt und erörtert, dass man im Übergang von der Kernkraft zu den EE erstmal einen erhöhten Bedarf an Kohle- und Gaskraftwerken hat, welcher dann aber wieder erheblich sinkt, wenn die Wende geschafft ist. Ich verstehe daher ihre Aufregung nicht.
Es geht nicht immer alles sofort, bloß weil man das gerne so hätte. Das erinnert mich an eine Szene aus den Simpsons als Homer eine Fritöse vorgestellt wird, welche einen kompletten Ochsen in 45 Sekunden frittieren kann, darauf Homer Simpson: "Ich will es aber jetzt!"
damals nicht irgendwie, dass wenn man die besagten AKW's zügig abschaltet, dass der deutschen Industrie womöglich Strom fehlen wird? War das nicht eines der Druckmittel der Energiekonzerne, um die Atomwende doch noch zu verhindern?
Und was lesen wir jetzt?
"das Übertragungsnetz [sei] ohne Einsatz eines Reserve-Kernkraftwerks beherrschbar"
Wahnsinn wie schnell sich solch (sicherlich genau fundierten) Expertenaussagen ändern können - jetzt, wo alles über'n Tisch ist und die Verluste der Energieriesen einfach auf den Strompreis aufgeschlagen werden..
Die echte Brückentechnologie sind eben Gas- und Kohlekraftwerke. Das ist aber schon länger bekannt.
Es wurde deutlich gesagt und erörtert, dass man im Übergang von der Kernkraft zu den EE erstmal einen erhöhten Bedarf an Kohle- und Gaskraftwerken hat, welcher dann aber wieder erheblich sinkt, wenn die Wende geschafft ist. Ich verstehe daher ihre Aufregung nicht.
Es geht nicht immer alles sofort, bloß weil man das gerne so hätte. Das erinnert mich an eine Szene aus den Simpsons als Homer eine Fritöse vorgestellt wird, welche einen kompletten Ochsen in 45 Sekunden frittieren kann, darauf Homer Simpson: "Ich will es aber jetzt!"
Das sich ein Atomkraftwerk mit mehreren Tagen Anlaufzeit und hohen Kosten in der Bereitstellung nicht rchnet, hätte meine Grossmutter erklären können. Dazu sind schnellanfahrende Gaskraftwerke geeignet.
Für unsere Ökologen : bekannterweise gibt es in Geesthacht ein Pumpspeicherwerk, wo in Zeiten des Energieüberflusses Wasser aus der Elbe den Berg hinaufgepumpt werden kann.
Kann !! Denn es kann nicht wirklich genutzt werden , da das Land Schleswig -Holstein für die Wasserentnahme aus der Elbe irwitzige Beträge fordert, die den Betrieb sinnlos machen.
Da ist es preiswerter Pumpspeicher in Norwegen zu bauen ???
Der Staat versucht eben überall Geld rauszuquetschen, damit wir in China per Entwicklungshilfe Solaranlagen finanzieren können.
Schon ein bisschen abgedreht.
Die Stromenergie, die wir in Deutschland jeden Tag verbrauchen, entspricht anschaulich der potentiellen Energie eines 10 m tiefen Sees, 20 km lang, 20 km breit, auf der Höhe des Kölner Doms (157 m hoch). Ließe man diesen See ablaufen, reichte das, um Deutschland für 1 Tag mit Strom zu versorgen.
Unsere Pumpspeicherkraftwerke sind nach 40 Min, leer, müssten sie den Stromverbrauch in Deutschland durch Ablauf sicherstellen.
Dieses ganze grün/rot/schwarze dämliche Ökogeschwätz geht mir langsam auf die Nerven!
Der Glaube an ausreichend Strom aus erneuerbaren Energien hat stark infantile Züge und ist vergleichbar dem Glauben an die berühmte Wunderwaffe zu Ende des 2. Weltkriegs.
Die Stromenergie, die wir in Deutschland jeden Tag verbrauchen, entspricht anschaulich der potentiellen Energie eines 10 m tiefen Sees, 20 km lang, 20 km breit, auf der Höhe des Kölner Doms (157 m hoch). Ließe man diesen See ablaufen, reichte das, um Deutschland für 1 Tag mit Strom zu versorgen.
Unsere Pumpspeicherkraftwerke sind nach 40 Min, leer, müssten sie den Stromverbrauch in Deutschland durch Ablauf sicherstellen.
Dieses ganze grün/rot/schwarze dämliche Ökogeschwätz geht mir langsam auf die Nerven!
Der Glaube an ausreichend Strom aus erneuerbaren Energien hat stark infantile Züge und ist vergleichbar dem Glauben an die berühmte Wunderwaffe zu Ende des 2. Weltkriegs.
Und das ist nicht ironisch gemein. Z.Z. wird garade das Erbe der Aufbaugeneration verfrühstückt, weil das ja angeblich die Zukunft ist, die die Wutbürger ganz genau kennen (übrigens wußten das die Kummunisten und Faschisten auch schon).
Ich fordere 100 % erneuerbare Energie sofort, d.h. Abschalten aller anderen Versorgern. Wenn schon Blödsinn machen, dann richtig!
(wenn auch konsequent falsch), da man sich, etwas verschämt, aus dem Klimaschutz verabschiedet hat.
Herzlichst Crest
Der Klimaschutz greift eben später und dann um so vehementer. Unglaublich das ZEITungsleser hier so schlecht informiert sind.
Der Klimaschutz greift eben später und dann um so vehementer. Unglaublich das ZEITungsleser hier so schlecht informiert sind.
Der Klimaschutz greift eben später und dann um so vehementer. Unglaublich das ZEITungsleser hier so schlecht informiert sind.
Das ist wohl wahr. Deshalb eine kleine Handreichung:
http://www.zeit.de/politi...
Herzlichst Crest :-)
Das ist wohl wahr. Deshalb eine kleine Handreichung:
http://www.zeit.de/politi...
Herzlichst Crest :-)
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