US-Schuldenstreit Milliardär Buffett fordert mehr Steuern für Superreiche

Einer der reichsten Männer der Welt hat sich in den Schuldenstreit zwischen Demokraten und Republikanern eingemischt. Buffett kritisiert insbesondere die Republikaner.

Zum Abbau der hohen Staatsverschuldung in den USA hat der Milliardär Warren Buffett höhere Steuern für Superreiche gefordert.

"Meine Freunde und ich sind lange genug von einem Milliardär-freundlichen Kongress verhätschelt worden", schrieb der 80-Jährige in einem Kommentar für die New York Times. Während Amerikaner der Mittelschicht immer schlechter mit ihrem Geld zurechtkämen, würden sich die Superreichen nach wie vor außerordentlicher Steuererleichterungen erfreuen.

Buffett ist Chef der Investmentfirma Berkshire Hathaway und einer der reichsten Männer der Welt. Mit seinem Artikel mischt er sich in den Streit um Steuererhöhungen in den USA ein. Präsident Barack Obama fordert zum Schuldenabbau neben Ausgabenkürzungen bei Sozialausgaben auch höhere Steuern für Einkommen über 250.000 Dollar im Jahr. Die oppositionellen Republikaner lehnen dies kategorisch ab.


In seinem Text griff Buffest gezielt die Argumente der Republikaner an: Im vergangenen Jahr zahlte er knapp sieben Millionen Dollar Steuern. "Das hört sich nach viel Geld an. Aber es entspricht lediglich 17,4 Prozent meines versteuerbaren Einkommens – und das ist sogar ein geringerer Prozentsatz, als ihn jeder andere der 20 Mitarbeiter in unserem Büro zahlte", schrieb Buffett. Deren Sätze lägen zwischen 33 und 41 Prozent.

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Buffet widersprach auch den Argumenten der Republikaner, wonach höhere Steuern Arbeitsplätze vernichteten. In den 80er und 90er Jahren hätten die Reichen höhere Steuern gezahlt – und dennoch seien in dieser Zeit 40 Millionen Jobs geschaffen worden. Seit den Steuererleichterungen unter Präsident George W. Bush seien weitaus weniger neue Jobs geschaffen worden, schrieb Buffett.

Ausdrücklich nahm Buffett auch das neue Kongresskomitee ins Visier, das bis Jahresende Vorschläge zum Schuldenabbau erarbeiten soll. Dabei müsse es auch um Steuererhöhungen gehen. Wer mehr als eine Million Dollar im Jahr verdiene, solle sofort mehr Steuern zahlen. Wer mehr als zehn Millionen bekäme, nochmals mehr.
 

 
Leser-Kommentare
    • NATOT
    • 15.08.2011 um 17:38 Uhr

    Superreiche, die noch einen Funken Anstand haben sollten sich endlich aufraffen und Ihre Meinung wie Buffet öffentlich äussern. Die Alternative ist auf kurz oder lang ein völliger Zusammenbruch des Systems. Damit kann sich doch nur eine einstellige Minderheit von Radikalen abfinden.

    Auf Europa bezogen sollten die Superreichen sich auch für höhere Steuern einsetzen. Nichtnur um ihren Ruf aufzubessern. Denn in vielen Ländern besteht noch durchaus die Möglichkeit von flächendeckenden Enteignungen sollte es hart auf hart kommen. Da sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man es soweit kommen lassen will.

    16 Leser-Empfehlungen
  1. setzt sich mal einer ein, der was zu sagen hat.
    Das ist in den westlichen Demokratien gegenüber den heiligen "Finanzmärkten" ja schon lange nicht mehr der Fall.
    Unsere letzte Hoffnung gegen "alternativlose" Umverteilung von unten nach oben.

    Bufett for Bundeskanzler!

    12 Leser-Empfehlungen
  2. die sich für eine angemessene besteuerung Ihresgleichen einsetzen:
    http://www.appell-vermoeg...
    http://www.bewegungsstift...

    Von Wissenschaftlern werden sie dabei unterstützt:

    http://www.welt.de/wirtsc...
    http://www.vermoegensteue...

    Also, liebe Politiker, hört auf diese verantwortungsvollen Stimmen!

    12 Leser-Empfehlungen
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    links, die mir noch unbekannt waren.

    links, die mir noch unbekannt waren.

  3. Dieter Lehmkuhl weist im FTD-Interview unter dem Titel "Deutschland ist Steueroase für Reiche" auf Unterschiede zwischen Stiftung und Versteuerung hin:
    http://www.ftd.de/karrier...

  4. Ich hoffe, dass Buffet sich auch vor dem Schuldenstreit öffentlich zu der Reichensteuer bekannt hat als vielmehr danach.

  5. ein Satz von 70% für Superreiche bei einem Einkommen von über 100 Mio., wobei das Splitten auf verschiedene Unternehmen unterbunden werden muss. Wenn jemand 1 Mrd. verdient, davon gibt es ja einige, bleiben 300 Mio. netto, auch nicht schlecht, das ist doch Antrieb genug.

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    Wenn ich 100 Mio. Euro auf dem Konto hätte, weil ich Ihnen und 1000 anderen Menschen zum Beispiel einen Arbeitsplatz zur Verfügung stelle, und Sie würden anschließend dafür plädieren, mir mein Geld wegzunehmen, säßen als allererstes Sie auf der Straße.

    Dieses öffentliche Plädoyer mutmaßlicher nichtstuender Langfinger für den Diebstahl am mutmaßlich erfolg-reichen Leistungserbringer ist dreist.

    • LP
    • 15.08.2011 um 22:20 Uhr

    ...Leute entlassen muss ist doch Quatsch. Es wird ja sein privateinkommen mit 70% versteuert, nicht der Gewinn seiner Firma. Privateinkommen ist in dem Fall all das Geld, dass er aus der Kasse seines Unternehmens nimmt und sich selbst als Gehalt in die Tasche steckt.

    Und da wird auch schon deutlich, warum die Superreichen ruhig etwas mehr Steuern auf ihr Einkommen zahlen können. Der "Firmenwagen" wird schließlich auch privat genutzt, aber die Kosten dafür werden aus der Unternehmenskasse bezahlt.

    Wenn ich 100 Mio. Euro auf dem Konto hätte, weil ich Ihnen und 1000 anderen Menschen zum Beispiel einen Arbeitsplatz zur Verfügung stelle, und Sie würden anschließend dafür plädieren, mir mein Geld wegzunehmen, säßen als allererstes Sie auf der Straße.

    Dieses öffentliche Plädoyer mutmaßlicher nichtstuender Langfinger für den Diebstahl am mutmaßlich erfolg-reichen Leistungserbringer ist dreist.

    • LP
    • 15.08.2011 um 22:20 Uhr

    ...Leute entlassen muss ist doch Quatsch. Es wird ja sein privateinkommen mit 70% versteuert, nicht der Gewinn seiner Firma. Privateinkommen ist in dem Fall all das Geld, dass er aus der Kasse seines Unternehmens nimmt und sich selbst als Gehalt in die Tasche steckt.

    Und da wird auch schon deutlich, warum die Superreichen ruhig etwas mehr Steuern auf ihr Einkommen zahlen können. Der "Firmenwagen" wird schließlich auch privat genutzt, aber die Kosten dafür werden aus der Unternehmenskasse bezahlt.

  6. Das ist im Prinzip großer Quark, denn Zwangsabgaben sind Faschismus, nicht jedoch Gerechtigkeit. Die einzig akzeptable Argumentation generell für den Zwangsklau deines Hab und Gutes ist die, dass du öffentliche Leistungen in Anspruch nimmst, die finanziert werden müssen. Beim Solidargedanken wird das schon kritischer, denn wenn ich 5000 Euro verdiente, bin ich nach keiner Morallehre verpflichtet, einem Kranken oder einem Nichtstuer mehr zukommen zu lassen als jemand, der 2000 Euro verdient.

    "Gerechtigkeit" kann nicht durch Ideologie oder Religion oder was auch immer definiert werden, sie kann alleine durch die Mathematik, durch den Prozentsatz hergestellt werden: Wer 5000 Euro verdient, zahlt eben 1000 Euro Steuern, wer 2000 Euro verdient, 400 Euro.

    Es ist wunderbar, wenn sich "Superreiche" entscheiden, zu spenden - was sie ja auch fast alle tun -, aber es ist Faschimus, ihnen mit Gewalt zu nehmen. Ganz davon abgesehen, dass es in der Masse nichts bringt. Wäre ich "Superreicher", würde ich freiwillig investieren. Käme dann aber ein Gysi, Lafontaine oder Udo Voigt und nähme mir zwangsweise und kraft Amtes von meinem Geld, um sich selbst, die eigenen Wähler und all die Schnorrer zufriedenzustellen, die auch hier im Forum wieder ihre Gier nach dem Geld anderer nicht in den Griff kriegen, würde ich es nach Liechtenstein transferieren und diesem Staat den langen Finger zeigen. Ist doch logo.

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    Ideologisch sind diejenigen, die allein auf Voluntarismus und 'milde Gaben' setzen, aber der Gesellschaft eine angemessene Partizipation an ihren Einküften verweigern. Dazu Dieter Lehmkul im bereits unter 4 verlinkten Interview: "Stiftungen sind der Öffentlichkeit nicht rechenschaftspflichtig, gestalten gleichwohl die Gesellschaft in hohem Maße, ohne demokratische Kontrolle - und oft im eigenen Interesse."

    Die USA sind bereits auf dem Weg zur Plutokratie. Siehe die sehenswerte Doku "Revolution der Reichen":
    http://www.zdf.de/ZDFmedi...

    Nach keiner Morallehre gerecht? Haben Sie mal das neue Testament gelesen? Wäre das erste, das mir einfällt, aber es gibt noch etliche andere, die dazu auffordern, sein Geld mit den Armen zu teilen.

    Im Übrigen geht Ihre Aussage bezüglich der "Nichtstuer" ein wenig ins Lehre - denn diese "Nichtstuer" sind schon von vornherein durch ein Schulsystem benachteiligt, dass zwangsweise eine große Anzahl an Schüler aussortiert und nicht mehr für den Arbeitsmarkt ausbildet. Auch wenn es nicht in Ihr Weltbild passt - so wie wir in Deutschland derzeit ausbilden, ist es eine zwangsläufige Folge, dass einige Menschen KEINE Chance haben, sich ihren Lebensunterhalt selber zu erarbeiten.

    Und wenn Sie glauben, da sei nicht Ihr Problem, dann irren Sie sich gewaltig.

    Übrigens hat kein Geringerer als Hans Werner Sinn gesagt, dass es gerechtfertigt ist, dass ein Reicher höhere Steuern zahlt als ein Geringverdiener. Denn der Reiche nimmt den Staat auch stärker in Anspruch als der Geringverdiener.

    mfg henry

    • leon1
    • 16.08.2011 um 4:04 Uhr

    ihre Definition von Faschismus ist so abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar das man wirklich sagen koennte sie stammt von einem Huhn das Reis ist.
    Vielleicht sollten sie erst mal ihre Begriffe klaeren befor sie sich an den Computer setzen.

    denn sie schreiben nach dem prinzip: brot für die welt, die wurscht bleibt hier. das privileg, steuern zu erheben ist mitnichten faschistisch. DAS ist großer quark, was sie da reden. steuern sind kein zwangsklau (was ist das überhaupt zwangs-klau?) es geht auch nicht um morallehre, sondern um gesetz. wenn sie ihre steuern in der geforderten höhe entrichten, dann tun sie dem gesetz genüge, sonst nichts. spenden sie dann noch etwas, DANN handeln sie nach einer morallehre. auch die these, gerechtigkeit sei nur durch mathematik zu erzielen finde ich hanebüchen. mathe ist mathe, sonst nichts. gleichmacherei ist nicht gerechtigkeit, ich fürchte, sie verwechseln das.
    ausserdem, und das vergessen sie, hat der staat das recht, die steuersätze festzusetzen, und zwar nicht nach IHREM, sondern nach seinem gutdünken, mit faschismus hat das gar nichts zu tun. wenn sie dann ihr geld nach liechtenstein transferieren, setzen sie sich ins unrecht. das ist ÜBERHAUPT NICHT logo, sondern ASOZIAL, wenn wir schon beim zuteilen von klassifizierungen angekommen wären.

    Ideologisch sind diejenigen, die allein auf Voluntarismus und 'milde Gaben' setzen, aber der Gesellschaft eine angemessene Partizipation an ihren Einküften verweigern. Dazu Dieter Lehmkul im bereits unter 4 verlinkten Interview: "Stiftungen sind der Öffentlichkeit nicht rechenschaftspflichtig, gestalten gleichwohl die Gesellschaft in hohem Maße, ohne demokratische Kontrolle - und oft im eigenen Interesse."

    Die USA sind bereits auf dem Weg zur Plutokratie. Siehe die sehenswerte Doku "Revolution der Reichen":
    http://www.zdf.de/ZDFmedi...

    Nach keiner Morallehre gerecht? Haben Sie mal das neue Testament gelesen? Wäre das erste, das mir einfällt, aber es gibt noch etliche andere, die dazu auffordern, sein Geld mit den Armen zu teilen.

    Im Übrigen geht Ihre Aussage bezüglich der "Nichtstuer" ein wenig ins Lehre - denn diese "Nichtstuer" sind schon von vornherein durch ein Schulsystem benachteiligt, dass zwangsweise eine große Anzahl an Schüler aussortiert und nicht mehr für den Arbeitsmarkt ausbildet. Auch wenn es nicht in Ihr Weltbild passt - so wie wir in Deutschland derzeit ausbilden, ist es eine zwangsläufige Folge, dass einige Menschen KEINE Chance haben, sich ihren Lebensunterhalt selber zu erarbeiten.

    Und wenn Sie glauben, da sei nicht Ihr Problem, dann irren Sie sich gewaltig.

    Übrigens hat kein Geringerer als Hans Werner Sinn gesagt, dass es gerechtfertigt ist, dass ein Reicher höhere Steuern zahlt als ein Geringverdiener. Denn der Reiche nimmt den Staat auch stärker in Anspruch als der Geringverdiener.

    mfg henry

    • leon1
    • 16.08.2011 um 4:04 Uhr

    ihre Definition von Faschismus ist so abwegig und wissenschaftlich nicht haltbar das man wirklich sagen koennte sie stammt von einem Huhn das Reis ist.
    Vielleicht sollten sie erst mal ihre Begriffe klaeren befor sie sich an den Computer setzen.

    denn sie schreiben nach dem prinzip: brot für die welt, die wurscht bleibt hier. das privileg, steuern zu erheben ist mitnichten faschistisch. DAS ist großer quark, was sie da reden. steuern sind kein zwangsklau (was ist das überhaupt zwangs-klau?) es geht auch nicht um morallehre, sondern um gesetz. wenn sie ihre steuern in der geforderten höhe entrichten, dann tun sie dem gesetz genüge, sonst nichts. spenden sie dann noch etwas, DANN handeln sie nach einer morallehre. auch die these, gerechtigkeit sei nur durch mathematik zu erzielen finde ich hanebüchen. mathe ist mathe, sonst nichts. gleichmacherei ist nicht gerechtigkeit, ich fürchte, sie verwechseln das.
    ausserdem, und das vergessen sie, hat der staat das recht, die steuersätze festzusetzen, und zwar nicht nach IHREM, sondern nach seinem gutdünken, mit faschismus hat das gar nichts zu tun. wenn sie dann ihr geld nach liechtenstein transferieren, setzen sie sich ins unrecht. das ist ÜBERHAUPT NICHT logo, sondern ASOZIAL, wenn wir schon beim zuteilen von klassifizierungen angekommen wären.

  7. Wenn ich 100 Mio. Euro auf dem Konto hätte, weil ich Ihnen und 1000 anderen Menschen zum Beispiel einen Arbeitsplatz zur Verfügung stelle, und Sie würden anschließend dafür plädieren, mir mein Geld wegzunehmen, säßen als allererstes Sie auf der Straße.

    Dieses öffentliche Plädoyer mutmaßlicher nichtstuender Langfinger für den Diebstahl am mutmaßlich erfolg-reichen Leistungserbringer ist dreist.

    Eine Leser-Empfehlung
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    • nike11
    • 15.08.2011 um 21:06 Uhr

    ...ich den von Ihnen gebotenen Arbeitsplatz annehme, was tue ich dann für Sie?
    Was tut meine In Bildung investierte Lebenszeit für Sie?
    Was tut die In Bildung und Arbeitskraft investierte Lebenszeit der Personen, die *Sie* ausgebildet haben für Sie?
    Was tut die in Bildung und Arbeitszeit investierte Lebenszeit der gesamten unsere gesellschaftliche Infrastruktur aufrechterhaltenden Personen für Sie?

    Nehmen Sie bitte Ihr Weltbild und gründen Sie Ihre Welt woanders! Oder nehmen Sie noch mal Nachhilfe bei den Personen, die Ihnen etwas über 'Gesellschaft', 'Gerechtigkeit' und 'Moral' beibringen könnten. Dazu müssten Sie allerdings den Unterschied von Verstand und Vernunft zumindest rudimentär erfassen können, was ich - mit Verlaub - bezweifle ...

    hat Ihnen Ihr Vermögen verdient? Sie alleine? Nein. Die 1000 Angestellten und Arbeiter haben es für Sie verdient; da muß ich nicht einmal Karl Marx bemühen.
    Im Übrigen: wenn Sie dann mehr Steuern zahlen müßten, hätten Sie immer noch wesentlich mehr Geld als Ihre Angestellten und Arbeiter.

    Ich empfehle Ihnen mal über die ESt und ihre Untersteuerarten zu informieren.

    Das zu versteuernde Einkommen ist nicht Ihr Kapital, sind Gewinne also auch Zinsen, die einer Besteuerung unterliegen. Ihr Kapital vermehrt sich trotz allem, Ihre Leiharbeiter können Sie nach wie vor ausbeuten.

    Volkswirtschaftlich gesehen ist es kein Problem wenn jemand viel Geld hat, aber wenn er es nicht ausgibt und nicht zurück in den Kreislauf bringt. Durch die Tatsache, dass immer weniger Leute mehr Geld haben, ist es mathematisch gesehen logisch, dass irgendwannn einmal wenige alle Geldmitteln haben. Damit wären die Volkswirtschaften am Ende. Theoretisch wird das Geld per Kredit wieder in den Kreislauf gegeben, das bedeutet aber nur das künstlich noch mehr Geld geschaffen wird das keinen Gegenwert hat und die Zinsen ersetzten irgendwann die Leibeigenschaft. Wenn wir ein kapitalistisches System haben welches sich selbst auffrist, dann müssen wir z.B. über Steuern ein Regulierungssystem schaffen, dass das Geld wieder in den Kreislauf zurück pummt. Dies schon allein zum Schutz der Milliardäre. Wenn nicht Massen von Menschen Produkte kaufen können gibt es auch nichts zu verdienen. Natürlich sind ein Herr Aldi oder Lidl oder die Herren Ölscheichs dafür, dass es eine Art Mindesteinkommen gibt. Wenn ein Sozialhilfeempfänger den Großteil seines Sozialtransfers für Nahrung braucht, dann bekommt Herr Lidl oder Herr Aldi einen Großteil dieser durch Steuern fianzierten Gelder. Die müssen nur sehen wie hoch die Sozialleistungen in Deutschland sind und können sich genau ausrechnen wieviel davon in ihre Taschen fließt. Über Steuern kann man dieses "Staatlich Garantierte Einkomen " regulieren. Ich bin mir sicher Herr Lidl-Aldi würde sich auch mit 2 statt 4 Mrd Euro zufrieden geben.

    • nike11
    • 15.08.2011 um 21:06 Uhr

    ...ich den von Ihnen gebotenen Arbeitsplatz annehme, was tue ich dann für Sie?
    Was tut meine In Bildung investierte Lebenszeit für Sie?
    Was tut die In Bildung und Arbeitskraft investierte Lebenszeit der Personen, die *Sie* ausgebildet haben für Sie?
    Was tut die in Bildung und Arbeitszeit investierte Lebenszeit der gesamten unsere gesellschaftliche Infrastruktur aufrechterhaltenden Personen für Sie?

    Nehmen Sie bitte Ihr Weltbild und gründen Sie Ihre Welt woanders! Oder nehmen Sie noch mal Nachhilfe bei den Personen, die Ihnen etwas über 'Gesellschaft', 'Gerechtigkeit' und 'Moral' beibringen könnten. Dazu müssten Sie allerdings den Unterschied von Verstand und Vernunft zumindest rudimentär erfassen können, was ich - mit Verlaub - bezweifle ...

    hat Ihnen Ihr Vermögen verdient? Sie alleine? Nein. Die 1000 Angestellten und Arbeiter haben es für Sie verdient; da muß ich nicht einmal Karl Marx bemühen.
    Im Übrigen: wenn Sie dann mehr Steuern zahlen müßten, hätten Sie immer noch wesentlich mehr Geld als Ihre Angestellten und Arbeiter.

    Ich empfehle Ihnen mal über die ESt und ihre Untersteuerarten zu informieren.

    Das zu versteuernde Einkommen ist nicht Ihr Kapital, sind Gewinne also auch Zinsen, die einer Besteuerung unterliegen. Ihr Kapital vermehrt sich trotz allem, Ihre Leiharbeiter können Sie nach wie vor ausbeuten.

    Volkswirtschaftlich gesehen ist es kein Problem wenn jemand viel Geld hat, aber wenn er es nicht ausgibt und nicht zurück in den Kreislauf bringt. Durch die Tatsache, dass immer weniger Leute mehr Geld haben, ist es mathematisch gesehen logisch, dass irgendwannn einmal wenige alle Geldmitteln haben. Damit wären die Volkswirtschaften am Ende. Theoretisch wird das Geld per Kredit wieder in den Kreislauf gegeben, das bedeutet aber nur das künstlich noch mehr Geld geschaffen wird das keinen Gegenwert hat und die Zinsen ersetzten irgendwann die Leibeigenschaft. Wenn wir ein kapitalistisches System haben welches sich selbst auffrist, dann müssen wir z.B. über Steuern ein Regulierungssystem schaffen, dass das Geld wieder in den Kreislauf zurück pummt. Dies schon allein zum Schutz der Milliardäre. Wenn nicht Massen von Menschen Produkte kaufen können gibt es auch nichts zu verdienen. Natürlich sind ein Herr Aldi oder Lidl oder die Herren Ölscheichs dafür, dass es eine Art Mindesteinkommen gibt. Wenn ein Sozialhilfeempfänger den Großteil seines Sozialtransfers für Nahrung braucht, dann bekommt Herr Lidl oder Herr Aldi einen Großteil dieser durch Steuern fianzierten Gelder. Die müssen nur sehen wie hoch die Sozialleistungen in Deutschland sind und können sich genau ausrechnen wieviel davon in ihre Taschen fließt. Über Steuern kann man dieses "Staatlich Garantierte Einkomen " regulieren. Ich bin mir sicher Herr Lidl-Aldi würde sich auch mit 2 statt 4 Mrd Euro zufrieden geben.

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