"Wir sind ein unabhängiges Privatunternehmen"
ZEIT ONLINE: Sie halten das Rating der drei großen US-Agenturen für politisch motiviert?
Guan: Ich würde schon sagen: Ja. Es ist doch kein Zufall, dass ausgerechnet die 15 derzeit am stärksten verschuldeten Länder dieser Welt zumindest bis vor kurzem noch ein sehr hohes Rating erhalten haben und allesamt dem Westen angehörten. Und auch aktuell bei den USA tun sie sich schwer, obwohl die Fakten alle eindeutig für eine Abwertung sprechen.
ZEIT ONLINE: Ihre Rating-Agentur wird nicht staatlich beeinflusst?
Guan: Das wird uns besonders von westlichen Medien immer unterstellt. Aber nein. Wir sind ein unabhängiges Privatunternehmen. Wir erhalten weder staatliche Unterstützung noch Anweisungen von der Politik. Unseren Eigentümern und Mitarbeitern ist es untersagt, an der Börse zu handeln. Unser Ziel ist es, als Rating-Agentur von den Märkten international anerkannt zu werden. Gelingt uns das nicht, wird es uns auch nicht mehr lange geben. Für uns würde zu viel auf dem Spiel stehen.
ZEIT ONLINE: Sie wollen sagen, der chinesische Staat hat es noch nicht einmal versucht, Einfluss auf Sie auszuüben? Ausgerechnet in China, wo jeder Zeitungsbericht einer staatlichen Kontrolle unterzogen wird?
Guan: Zumindest bislang hat es so etwas nicht bei uns gegeben. Ideologie ist für uns aber auch kein Kriterium, deswegen kritisieren wir auch nicht das politische System. Wir warnen vor Risiken. Und das ist auch der chinesischen Regierung von großem Nutzen. Wir bewerten unter anderem ein Drittel aller kommunalen Haushalte in China. Die Regierung braucht unabhängige Einschätzungen wie die von uns, um Fehler erkennen und beheben zu können.
ZEIT ONLINE: Wie bewerten Sie die derzeitige Schuldenkrise in den Euro-Staaten?
Guan: Die Euro-Länder und die USA haben derzeit beide ein Staatsschuldenproblem. Die Umstände sind aber völlig andere. Bei den Euro-Ländern sind es einzelne Länder, in denen es kriselt. Aber als Ganzes betrachtet stehen die Euro-Länder nicht so schlecht da wie die USA, weil es großen EU-Ländern wie Deutschland gut geht. Und Deutschland ist immerhin die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt. Zudem sind große Sparanstrengungen zu erkennen. Vor allem aber gefährden die Euro-Länder nicht den Rest der Welt. Das ist mit den USA anders. Die Amerikaner verringern nicht ihr Schuldendefizit oder steigern ihre Wertschöpfung, sondern versuchen, ihre Schulden über eine Dollarschwemme auf die gesamte Welt abzuwälzen. Damit aber schaden sie nicht nur sich selbst, sondern uns allen. Die große Gefahr geht von den Amerikanern aus.
- Datum 09.08.2011 - 18:26 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Das Problem ist nicht der Staatsbankrott bei dem die USA ihre Schulden akut nicht zurückzahlen könnten.
Das Problem ist die Unfähigkeit der US-Politik (besonders der Republikaner) zur Haushaltskonsolisierung, was auf lange Sicht zu erheblichen Problemen, mehr für die Weltwirtschaft, als für die USA selbst, führen wird.
Auch wenn ich der chinesischen Ratingagentur ihre Unabhängigkeit nicht abnehme, so vertritt sie doch einen wesentlich objektiveren Standpunkt als die verblendeten US-Unternehmen.
Dafür muss man das System kippen und das wäre ja Kommunismus (weil alles, was die Situation verbessern würde schonmal aus Prinzip Kommunismus ist).
Dafür muss man das System kippen und das wäre ja Kommunismus (weil alles, was die Situation verbessern würde schonmal aus Prinzip Kommunismus ist).
Tatsache ist: die USA haben inzwischen weder den WILLEN, noch die FÄHIGKEIT ihre Schulden jemals in WERTHALTIGEN Dollars zurückzuzahlen.
Je eher der Rest der Welt das erkennt, um so besser - und inzwischen würde ich es auch für keine schlechte Idee halten, wenn wir in Deutschland noch mal die Sache mit eigenen Atomwaffen bzw. Trägersystemen überdenken bzw. angehen...
...ich bin nämlich nicht sicher, ob die USA die Würde und den Anstand besitzen, so wie die ehemalige UdSSR unterzugehen...nämlich mit einem Wimmer, statt mit einem KNALL.
Sie sind mir zuvor gekommen mit Ihrer Überschrift. Sehr lobenswert fand ich auch das er auf das Verhältnis von Finanzwirtschaft und Realwirtschaft einging.
Letztlich verbirgt sich dahinter nämlich das Ende der sogenannten Dienstleistungsgesellschaft. Den größten Teil der "Umsätze" in England und der USA die den Dienstleistungen zugeschrieben werden kommen aus dem Finanzsektor.
Letztlich werden dort aber keine Werte geschaffen. Wenn ein Land versucht sich einen Teil seiner Schulden durch Inflation zu entledigen, gelingt dies nur, wenn es gleichzeitig Güter und reale Werte schafft, die nicht Inflationsabhängig sind.
Da die USA und England aber nur noch sehr wenig produzieren, wird es kaum gelingen durch Inflation die Schulden zu verringern. Das gleiche gilt übrigens für Irland.
Duch die viel zu niedrigen Leitzinsen pumpt die Notenbank viel zu viel Geld ins System, dem kaum Werte in der Produktion entgegen stehen. Das Geld fließt so zwangsläufig in die nächste Blase.
Wer es nicht glaubt, kann sich ja mal den Goldpreis anschauen. Der steigt und steigt. Wenn der mal wieder schnell sinkt wird dort das Geld vernichtet, was jetzt ins System gepumpt wird.
Solch ein Anstieg zeigt, das es viel zu viel Geld im Markt gibt, die Anleger aber nicht mehr wissen worin sie sinnvoll investieren können.
..darf ich nen Stueck Klietschkuchen haben? Gucke mah, was haette die BRD von den eigenen Atombomben? Jeglicher Austausch wuerde uns doch vernichten. Also sollten wir erst gar nicht mit Feuer spielen. Nee strammes Heer zum Schutz gegen die kleineren Moechtegerns waere allerdings nicht schlecht. Und ein bischen Schmiss und Sport in Morgendaemmerung taete jedem Jungen gut. Was die USA angeht, und Anstand, Deutschland gegenueber, haste denen eine Menge zu verdanken. Marschallplan aus der UDSSR? Nix mit. Mit den Amis machten wir bisher die beste Partie. Uns gings nie besser. Und die USA hat durchaus die Faehigkeit ihre Finanzen grade zu drehen. Du wirst dich eines Tages wundern wie fix das ging. Und das ohne Mogeln. Die USA sind halt in Allem zu erst.
@OmaGeddon
...ich bin nämlich nicht sicher, ob die USA die Würde und den Anstand besitzen, so wie die ehemalige UdSSR unterzugehen...nämlich mit einem Wimmer, statt mit einem KNALL.
Kluge Feststellung.
Die Plutokratie in den USA hat jeglichen Realitaetssinn veroren und schlittert in gefaehrliche Gewaesser.
Die Oligarchie wird den selbstverschuldeten Niedergang NIE freiwillig , oder wie Sie schreiben in Wuerde , hinnehmen.
Im Grunde sehen wir diese Entwicklung schon seit 9/11 , dem Datum also , als die USA in die Phase der 'kontinuierlichen' Kriege ( zZt 7 )eingetreten ist.
Wenn man nun diese Logik ueberspannt , muss man von einem Angriffskrieg der USA auf China ausgehen , wenn kein *Wunder* geschieht.
aber nicht........sie schwimmen nämlich ziemlich weit oben
mit ihren lächerlichen 37 Mill. Euro Schulden. Sie waren nicht untergegangen, sondern haben intelligenterweiße - Dank an Gorbatschow, die Zeichen der Zeit erkannt und den kalten Krieg beendet. Sie sind der Gewinner!!!!!!!!!!!
Sie sind mir zuvor gekommen mit Ihrer Überschrift. Sehr lobenswert fand ich auch das er auf das Verhältnis von Finanzwirtschaft und Realwirtschaft einging.
Letztlich verbirgt sich dahinter nämlich das Ende der sogenannten Dienstleistungsgesellschaft. Den größten Teil der "Umsätze" in England und der USA die den Dienstleistungen zugeschrieben werden kommen aus dem Finanzsektor.
Letztlich werden dort aber keine Werte geschaffen. Wenn ein Land versucht sich einen Teil seiner Schulden durch Inflation zu entledigen, gelingt dies nur, wenn es gleichzeitig Güter und reale Werte schafft, die nicht Inflationsabhängig sind.
Da die USA und England aber nur noch sehr wenig produzieren, wird es kaum gelingen durch Inflation die Schulden zu verringern. Das gleiche gilt übrigens für Irland.
Duch die viel zu niedrigen Leitzinsen pumpt die Notenbank viel zu viel Geld ins System, dem kaum Werte in der Produktion entgegen stehen. Das Geld fließt so zwangsläufig in die nächste Blase.
Wer es nicht glaubt, kann sich ja mal den Goldpreis anschauen. Der steigt und steigt. Wenn der mal wieder schnell sinkt wird dort das Geld vernichtet, was jetzt ins System gepumpt wird.
Solch ein Anstieg zeigt, das es viel zu viel Geld im Markt gibt, die Anleger aber nicht mehr wissen worin sie sinnvoll investieren können.
..darf ich nen Stueck Klietschkuchen haben? Gucke mah, was haette die BRD von den eigenen Atombomben? Jeglicher Austausch wuerde uns doch vernichten. Also sollten wir erst gar nicht mit Feuer spielen. Nee strammes Heer zum Schutz gegen die kleineren Moechtegerns waere allerdings nicht schlecht. Und ein bischen Schmiss und Sport in Morgendaemmerung taete jedem Jungen gut. Was die USA angeht, und Anstand, Deutschland gegenueber, haste denen eine Menge zu verdanken. Marschallplan aus der UDSSR? Nix mit. Mit den Amis machten wir bisher die beste Partie. Uns gings nie besser. Und die USA hat durchaus die Faehigkeit ihre Finanzen grade zu drehen. Du wirst dich eines Tages wundern wie fix das ging. Und das ohne Mogeln. Die USA sind halt in Allem zu erst.
@OmaGeddon
...ich bin nämlich nicht sicher, ob die USA die Würde und den Anstand besitzen, so wie die ehemalige UdSSR unterzugehen...nämlich mit einem Wimmer, statt mit einem KNALL.
Kluge Feststellung.
Die Plutokratie in den USA hat jeglichen Realitaetssinn veroren und schlittert in gefaehrliche Gewaesser.
Die Oligarchie wird den selbstverschuldeten Niedergang NIE freiwillig , oder wie Sie schreiben in Wuerde , hinnehmen.
Im Grunde sehen wir diese Entwicklung schon seit 9/11 , dem Datum also , als die USA in die Phase der 'kontinuierlichen' Kriege ( zZt 7 )eingetreten ist.
Wenn man nun diese Logik ueberspannt , muss man von einem Angriffskrieg der USA auf China ausgehen , wenn kein *Wunder* geschieht.
aber nicht........sie schwimmen nämlich ziemlich weit oben
mit ihren lächerlichen 37 Mill. Euro Schulden. Sie waren nicht untergegangen, sondern haben intelligenterweiße - Dank an Gorbatschow, die Zeichen der Zeit erkannt und den kalten Krieg beendet. Sie sind der Gewinner!!!!!!!!!!!
und eine realistische Zustandsbeschreibung ausgerechnet aus China.
Demnächst hole ich mir dort meine Ratings ;)
Ich kenne Herrn Guan nicht, ich vermute jedoch dass er einen Teil seiner Ausbildung und seiner Berufspraxis in den USA absolviert hat.
Es gibt viele chinesische Führungskräfte im Finanzsektor die waren vorher bei Pimco oder bei Goldman-Sachs.
Nachdem sie in die Heimat zurück gekehrt oder abgeworben wurden haben sie dort dann halt andere Rahmenbedingungen und können dem entsprechend auch anders an die Sache rangehen und diese auch anders kommunzieren. Gepaart mit einem Schuß Common Sense den der olle Konfuzius gelehrt hat wird dann eine brauchbare Analyse daraus.
Ähnliche Sachverhalte habe ich im Übrigen auch schon von anderen nicht-chinesischen Experten gehört, die allerdings sind weniger wahrgenommen worden bzw. werden von der Presse und der Öffentlichkeit nicht beachtet.
Insofern ist es gut zu sehen dass China darum bemüht ist einige unserer Fehler auszulassen.
Ich kenne Herrn Guan nicht, ich vermute jedoch dass er einen Teil seiner Ausbildung und seiner Berufspraxis in den USA absolviert hat.
Es gibt viele chinesische Führungskräfte im Finanzsektor die waren vorher bei Pimco oder bei Goldman-Sachs.
Nachdem sie in die Heimat zurück gekehrt oder abgeworben wurden haben sie dort dann halt andere Rahmenbedingungen und können dem entsprechend auch anders an die Sache rangehen und diese auch anders kommunzieren. Gepaart mit einem Schuß Common Sense den der olle Konfuzius gelehrt hat wird dann eine brauchbare Analyse daraus.
Ähnliche Sachverhalte habe ich im Übrigen auch schon von anderen nicht-chinesischen Experten gehört, die allerdings sind weniger wahrgenommen worden bzw. werden von der Presse und der Öffentlichkeit nicht beachtet.
Insofern ist es gut zu sehen dass China darum bemüht ist einige unserer Fehler auszulassen.
Der Chinese ist gut. Den Artikel kann man sich in der Tat hinter den Spiegel stecken.
und wo sitzt nun bei uns in der politik so ein schlaues kerlchen?
alles richtig.
damit dürfte auch klar sein, dass die finanzmärkte genau die spielwiese sind, über die die amerikaner ihre finanzsunamis organiseiren.
das heißt dann auch, dass europa seine interessen gegen die der usa durchsetzen muss und das geht nur gegen die spekulationsblase der finanzmärkte.
theoretisch, denn praktisch haben wir dafür keine politiker ...
hier das Chart von Dagong mit seinen weltweiten Ratings.....
http://chartsbin.com/view...
Vielen Dank für Ihren Hinweis.
Sie haben recht: Dagong hat am 3. August die Bewertung der US-Bonität von A+ auf A gesenkt. Wir haben das Kurzporträt von Herrn Guan entsprechend korrigiert.
Beste Grüße
Matthias Breitinger
Vielen Dank für Ihren Hinweis.
Sie haben recht: Dagong hat am 3. August die Bewertung der US-Bonität von A+ auf A gesenkt. Wir haben das Kurzporträt von Herrn Guan entsprechend korrigiert.
Beste Grüße
Matthias Breitinger
Das klassische Klischee verlangt von Chinesen mit blumigen Umschreibungen nichts zu sagen, aber Herr Guan redet Tacheles, wie man es sich von den westlichen Kommentatoren und Korrespondenten nur wünschen könnte.
Schade nur, dass er so lange Worte verwendet, sonst könnte es mal jemand übersetzen und den Tea-Party Anhängern zu lesen geben. Oder zum vorlesen...
dar. Das ist sie in Wirklichkeit aber nicht mehr. Ihr Wohlstand beruht auf Pump."
Ganz so ist es ja nicht. Die USA sind immer noch die Reichsten von allen. Vermögen aller Amerikaner insgesamt rd. 60 Billionen Dollar. Haushaltsschulden rund 15 Billionen Dollar.
Das Problem ist nur, dass der Reichtum sehr ungleichmäßig verteilt ist und viel Konsum tatsächlich auf Pump läuft. Die letzten Haushaltsverhandlungen haben gezeigt, dass sie Reichsten endgültig nicht mehr zur Staatsfinanzierung beitragen sollen - wenn es nach der Tea Party geht. Für die kommenden Staatshaushalt wird das natürlich verheerend.
So ist kein Staat zu machen. Naja, wenn die Dollar-Inflation so weiter läuft, entmachtet das auch die Reichen in den USA. Ein ganz guter Nebeneffekt.
position tauschen indem es dem Dollar mit Ansage das Genick bricht d.h. die neu Reservewährung promoten und dann die Dollaranleihen auf den Markt werfen um eine vernichtende Dollarinflation in gang zu bringen.
Da sollten die Teaparty Leute vielleicht doch lieber Steuern zahlen sonst haben sie bald garnichts mehr.
Überhaupt währe ein weltweites Sonderopfer für alle die mehr als 200000€ Bares besitzen die einfachste möglichkeit den Staaten genug Kapital für die Schuldentilgung zu verschaffen.
Das wissen sie genauso gut wie ich.
Die USA haben bereits fast 50 Millionen Menschen die letztlich auf Spenden angewiesen sind, Anzahl steigend. Selbst bei einer Hyperinflation sind die Reichen immer noch reicher, doch der eigentlichen Idee des "American dream" ist überhaupt noch diese relative soziale Sicherheit zu verdanken, die dann aber auch vergehen wird wenn die Amerikaner sehen, dass ihre Währung nichts mehr wert ist.
Wenn die FED wirklich dumm ist dann wird sie praktisch eine Hyperinflation herbeiführen um die Schulden zu bezahlen - was dann dafür sorgen würde, dass die Armen sich absolut nichts mehr leisten können während die Reichen ihr Geld schnellstens in andere Währungen umwechseln.
Und sie wissen was dann passiert, dasselbe gab es schon einmal nach 1923 zehn Jahre lang in Deutschland bis jemand aufgetaucht ist der "Tacheles" geredet hat, und dasselbe kann ebenso schnell in jedem Land der Welt passieren wie wir leider allzu oft erlebt haben.
Vor allem das Erstarken der "Tea Party" ist dabei mehr als bedenklich...
die USA sind der größte Kapitalexporteur. Neben der BRD der einzige Staat der 2011 mehr Kapital exportierte. Nur sind diese Couponschneider auf eine Mindehrheit der Gesellschaft begrenzt, während der Rest ein paar Brotkrumen bekommt.
position tauschen indem es dem Dollar mit Ansage das Genick bricht d.h. die neu Reservewährung promoten und dann die Dollaranleihen auf den Markt werfen um eine vernichtende Dollarinflation in gang zu bringen.
Da sollten die Teaparty Leute vielleicht doch lieber Steuern zahlen sonst haben sie bald garnichts mehr.
Überhaupt währe ein weltweites Sonderopfer für alle die mehr als 200000€ Bares besitzen die einfachste möglichkeit den Staaten genug Kapital für die Schuldentilgung zu verschaffen.
Das wissen sie genauso gut wie ich.
Die USA haben bereits fast 50 Millionen Menschen die letztlich auf Spenden angewiesen sind, Anzahl steigend. Selbst bei einer Hyperinflation sind die Reichen immer noch reicher, doch der eigentlichen Idee des "American dream" ist überhaupt noch diese relative soziale Sicherheit zu verdanken, die dann aber auch vergehen wird wenn die Amerikaner sehen, dass ihre Währung nichts mehr wert ist.
Wenn die FED wirklich dumm ist dann wird sie praktisch eine Hyperinflation herbeiführen um die Schulden zu bezahlen - was dann dafür sorgen würde, dass die Armen sich absolut nichts mehr leisten können während die Reichen ihr Geld schnellstens in andere Währungen umwechseln.
Und sie wissen was dann passiert, dasselbe gab es schon einmal nach 1923 zehn Jahre lang in Deutschland bis jemand aufgetaucht ist der "Tacheles" geredet hat, und dasselbe kann ebenso schnell in jedem Land der Welt passieren wie wir leider allzu oft erlebt haben.
Vor allem das Erstarken der "Tea Party" ist dabei mehr als bedenklich...
die USA sind der größte Kapitalexporteur. Neben der BRD der einzige Staat der 2011 mehr Kapital exportierte. Nur sind diese Couponschneider auf eine Mindehrheit der Gesellschaft begrenzt, während der Rest ein paar Brotkrumen bekommt.
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