Finanzmarkt Gerüchte um Frankreich verursachen heftigen Kursabfall

Die Berichte über die Kreditwürdigkeit Frankreichs haben weltweit die Märkte beunruhigt. Der Dow Jones schloss auf dem tiefsten Stand seit September 2010.

Händler an der New York Stock Exchange

Händler an der New York Stock Exchange

An den Börsen weltweit sind die Kurse unvermittelt stark abgefallen, haben dann aber wieder einen Teil der Verluste gutgemacht. Der Dax verlor zeitweise um mehr als sechs Prozent im Vergleich zum Vortag, obwohl der Handel in Frankfurt zuvor mit deutlichen Gewinnen gestartet war. Im späten Handel hatten sich die wichtigsten deutschen Aktienindizes wieder etwas erholt. Der L-Dax schloss bei 5738 Punkten.

Auch die US-Börsen haben wieder starke Verluste verzeichnet. Der Dow Jones ging mit einem Minus von 4,6 Prozent aus dem Handel. Damit büßte der Dow seinen Vortagesgewinn wieder ein und schloss auf dem tiefsten Stand seit September 2010.

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Die Ursache für die plötzlichen Kursverluste war nach Angaben von Analysten Gerüchte über die Schuldenlage Frankreichs und eine möglicherweise bevorstehende Herabstufung der französischen Kreditwürdigkeit durch die Rating-Agenturen. Der französische Leitindex CAC40 verlor zeitweise mehr als vier Prozent.

Auch die Aktien der französischen Großbank Société Générale waren vorübergehend um 20 Prozent ins Minus gerutscht. Warum ausgerechnet dieses Finanzinstitut so starke Kurseinbrüche hinnehmen musste, ist nicht genau geklärt. Andere Bankenaktien wie etwa die der BNP Paribas aus Frankreich und der Deutschen Bank mussten ebenfalls starke Verluste hinnehmen.

Société Générale weist Gerüchte zurück

Um den Kurssturz zu stoppen, wies Société Générale die Spekulationen über finanzielle Schwierigkeiten des Geldhauses umgehend zurück. "Die Bank dementiert kategorisch jegliche Marktgerüchte", sagte eine Sprecherin des Instituts. Bei Spekulationen über die Zahlungsunfähigkeit eines Staates rücken automatisch die großen Gläubiger in den Fokus der Märkte.

Rezessionsangst

Die Aktienmärkte sind nervös, ganz besonders in den USA. Sie fürchten, Amerika könne erneut in eine Rezession rutschen. Viele Anzeichen deuten darauf hin: Das Wirtschaftswachstum ist schwach, das Vertrauen der Bürger in die Erholungskraft der Wirtschaft schwindet. Sie konsumieren besonders wenig – und das bremst die Konjunktur noch mehr, denn der Konsum ist traditionell die stärkste Triebkraft der amerikanischen Wirtschaft. Hinzu kommt die hohe Arbeitslosigkeit. Zwar geht es vielen Unternehmen gut. Doch das kann die Anleger im Moment nicht beruhigen. Im Gegenteil: Sie fürchten, dass Amerika die ganze Welt in eine Wirtschaftskrise reißen könnte.

US-Schuldendebatte

Das politische Gezerre um die Verschuldung der USA hat die Unruhe an den Märkten verstärkt. Erst kurz vor knapp einigten sich Demokraten und Republikaner auf einen Kompromiss. Er sieht vor, dass die Staatsverschuldung künftig steigen darf. Zugleich muss Washington sparen. Die heikle Haushaltslage, aber noch mehr die politische Gemengelage in Washington, veranlasste die Rating-Agentur Standard & Poor's, den USA ihre Bestnote zu entziehen. "Die politischen Prozesse scheinen weniger als früher geeignet, die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen", begründet Moritz Krämer, Leiter des Länderbereichs Europa von S&P, die Herabstufung im Interview. Zwar sind die beiden anderen große Agenturen Moody's und Fitch anderer Ansicht und geben den USA auch weiterhin die bestmögliche Note. Dennoch fielen die Aktienkurse nach der Herabstufung weiter, und zwar stärker als zuvor. Die Börsen stecken in einer Vertrauenskrise und auf kurze Sicht ist kein Politiker in Sicht, der ihnen ihr Vertrauen in die Zukunft wieder zurückgeben könnte.

Europas Krise

Auch Europa steckt in der Krise: Griechenland muss seine öffentlichen Haushalte sanieren und spart hart, gleiches gilt für Portugal. Irlands Banken haben große Probleme. Alle drei kommen nur mit Hilfe der wohlhabenden EU-Mitglieder über die Runden. Das Problem: Die Hilfskredite haben die Lage bisher immer nur vorübergehend beruhigt. Früher oder später tauchten neue Zweifel an der Zahlungsfähigkeit der Krisenländer auf. Zuletzt geriet Italien in den Fokus der Anleger – ein Land mit so hohen Schulden, dass es Europa zerrisse, wenn auch Italien finanzielle Hilfe bräuchte. Weil die europäische Politik nicht in der Lage gewesen wäre, Italien schnell genug zu helfen, sprang die Europäische Zentralbank ein. Das half vorübergehend, doch auf lange Sicht bleiben die Märkte nervös. Denn Europas Politiker können sich nicht auf einen gemeinsamen Weg aus der Krise einigen. Das mindert die Chancen, dass die Sache gut ausgeht. Die Börsen nehmen das schlechte Ende vorweg, die Kurse fallen.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatte sich nur wenige Stunden zuvor mit wichtigen Ministern und dem Notenbankchef in Paris bei einem außerplanmäßigen Treffen zur Wirtschaftslage abgestimmt. Sarkozy kündigte weitere Sparmaßnahmen an. Die Regierung werde nächste Woche Vorschläge für Einschnitte machen, um die Staatsschulden zu verringern, teilte der Elysée-Palast mit. An der Konferenz nahm kein Vertreter der Société Générale teil, hieß es aus dem Präsidentenamt.

Die Rating-Agentur Fitch gab derweil bekannt, dass Frankreich seine Top-Bonität behalten werde. Die Regierung in Paris wies die Spekulationen über eine bevorstehende Herabstufung der französischen Kreditwürdigkeit zurück. "Diese Gerüchte sind völlig haltlos und die drei Rating-Agenturen Standard & Poor's, Fitch und Moody's haben bestätigt, dass es kein Risiko einer Herabstufung gab", sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Frankreich hat derzeit die Rating-Bestnote AAA.

 
Leser-Kommentare
  1. ...und wenn Sie nicht wollen, klingelt wahrscheinlich bei der Kanzlerin das Telefon....ist nicht schlimm Sarko, Wir retten euch auch noch....klar kommen wir auch gerne für eure Anteile an den Schirmen aus....wir sind eine EU....Deutschland gibt euch allen....soll es so laufen oder zieht mal jemand in D ein Reißleinchen.....um das Geld des deutschen Volkes und seiner Bürger zu retten.

  2. ....die neue Weltwaehrung sollte Deutsche Mark heissen. Wenn die BRD dann Schatzbriefe in der ganzen Welt verkaufen wuerde, dann koennte sie vom Ertrag einen Staat mit Oel und Gas Vorkommen kaufen, hoffentlich in der Sonne, und billige Reisen als Dank an Steuerzahler vergeben. Etwas mit Palmen bitte.

  3. Bald kommen ein paar Leute darauf, dass man im Moment billig gute Aktien bekommt und dann gehen die Kurse auch wieder nach oben. Was mich viel mehr interssiert ist die Frage ob de Libertines noch ein Album machen.

    • -Ziet-
    • 10.08.2011 um 18:03 Uhr

    Und die nächste Sau wird durch Dorf gejagt - nun alle los auf Frankreich. Der nächste Kandidat für einen Mediterranen Süd-Euro rund ums Mittelmeer ;-)

    Frägt sich nur, wie lange sich noch Deutschland auf XXX+ halten kann. die US-Rating-Agents werden es auf Dauer niemals zulassen können, daß eine andere Volkswirtschaft sich besser darstellen darf als die USA.

    Die Kapitaleigner machen sich immer mehr Staaten zu Abhängige - über Kredite, Zinsen und durch die Angst vor Inflation (die Entwertung von Erspartem und Lohn).

    Auch das ist eine Art der Zuchtmeisterei von Lohnabhängigen. Man nehme den Lohnabhängigen erst die Gewerkschaften (Massenaustritte in 90er jahre durch die zunehmende Entsolidarisierung (auch Schuld der Gewerkschafts-Bonzen).
    Dann nehme man ihnen auch die schützende Hand des Staates. Denn ein verschuldeter Staat der finanziell ums Überleben kämpft hat keine Resourcen mehr für Kapital-schädliche Sozialprogramme.

    Je mehr der Lohnabhängige schutzlos und wehrlos dem Arbeitgeber ausgeliefert ist, desto besser lassen sich die Werktätigen weiter um ihre ehedem erkämpften Errungenschaften bringen und desto mehr Macht landet wieder bei den Arbeitgebern und Vermietern.

    Die Rechnung nach der Wiedervereinigung geht für die Reichen auf wie vorgedacht:
    Erst mittels der "Sozialkassen der Lohnabhängigen" die Wiedervereinigung finanzieren, ...
    ... dann den Staatseinfluß eindämmen und alle Macht über die Lohnabhängigen erhalten.

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf polemische Äußerungen. Danke. Die Redaktion/vn

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    • -Ziet-
    • 10.08.2011 um 18:55 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf das wiederholte Posten bereits entfernter Kommentarinhalte. Sachliche Kritik an der Moderation nehmen wir dieket unter community@zeit.de entgegen. Danke. Die Redaktion/wg

    • mooody
    • 10.08.2011 um 20:45 Uhr

    Entfernt. Bitte richten Sie Kritik an der Moderation direkt an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion /wg

    • -Ziet-
    • 10.08.2011 um 23:29 Uhr

    Entfernt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Hinweisen zur Moderation an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/sc

    • -Ziet-
    • 10.08.2011 um 18:55 Uhr

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    • mooody
    • 10.08.2011 um 20:45 Uhr

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    • -Ziet-
    • 10.08.2011 um 23:29 Uhr

    Entfernt. Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Hinweisen zur Moderation an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/sc

  4. Der Chef der Europäischen Zentralbank spricht von der schwersten Finanzkrise seit 1945 und die Kanzlerin kommt nicht aus der Deckung....

    http://goo.gl/dwEyB

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    Stimme Ihnen zu.
    Ohne nostalgisch werden zu wollen:
    Aber man stelle sich nur mal vor, ein Herr Genscher und ein Herr Schmidt wären noch an der Regierung-Ach so, dass waren ja auch Politiker (mit allen Fehlern zugegeben)
    Und heute? Merkel und Westerwelle (was macht der eigentlich den ganzen Tag?)

    Merkel und Sarkozy haben ja bereits am Sonntag die bedingungslose Kapitulation der Euro-Zone erklärt.

    Hier noch einmal der entsprechende Teil der DAPD-Meldung:

    "Frankreich und Deutschland seien zuversichtlich, dass die Analyse der Europäischen Zentralabank "eine adäquate Grundlage für Interventionen an den Sekundärmärkten bilden wird, da sie helfen wird, den Fall festzustellen, in dem die Finanzstabilität des gesamten Euro-Währungsgebiets gefährdet ist", heißt es in der Erklärung weiter."

    Im Klartext: Der Finanznotstand wird erklärt, die EZB schwemmt den Markt mit Geld und kauft Anleihen in unbegrenztem Umfang auf.

    Da nun alles erledigt ist, sind Merkel und Sarkozy hier nicht mehr relevant und können ihren Urlaub genießen.

    Die EZB erledigt den Rest und dann sich selbst.

    • CvdD
    • 10.08.2011 um 20:18 Uhr

    Sie sollte sich weiter in der Sonne aalen. Man sieht ja was dabei herauskommt,wenn Sarko den Urlaub unterbricht und ein außerplanmäßiges Treffen einberuft.

    • Winus
    • 10.08.2011 um 20:50 Uhr

    weil sie nicht weiß (und noch nie wußte) was man dazu sagen könnte.

    ist sie Klasse. DAS kann Sie richtig gut.

    Stimme Ihnen zu.
    Ohne nostalgisch werden zu wollen:
    Aber man stelle sich nur mal vor, ein Herr Genscher und ein Herr Schmidt wären noch an der Regierung-Ach so, dass waren ja auch Politiker (mit allen Fehlern zugegeben)
    Und heute? Merkel und Westerwelle (was macht der eigentlich den ganzen Tag?)

    Merkel und Sarkozy haben ja bereits am Sonntag die bedingungslose Kapitulation der Euro-Zone erklärt.

    Hier noch einmal der entsprechende Teil der DAPD-Meldung:

    "Frankreich und Deutschland seien zuversichtlich, dass die Analyse der Europäischen Zentralabank "eine adäquate Grundlage für Interventionen an den Sekundärmärkten bilden wird, da sie helfen wird, den Fall festzustellen, in dem die Finanzstabilität des gesamten Euro-Währungsgebiets gefährdet ist", heißt es in der Erklärung weiter."

    Im Klartext: Der Finanznotstand wird erklärt, die EZB schwemmt den Markt mit Geld und kauft Anleihen in unbegrenztem Umfang auf.

    Da nun alles erledigt ist, sind Merkel und Sarkozy hier nicht mehr relevant und können ihren Urlaub genießen.

    Die EZB erledigt den Rest und dann sich selbst.

    • CvdD
    • 10.08.2011 um 20:18 Uhr

    Sie sollte sich weiter in der Sonne aalen. Man sieht ja was dabei herauskommt,wenn Sarko den Urlaub unterbricht und ein außerplanmäßiges Treffen einberuft.

    • Winus
    • 10.08.2011 um 20:50 Uhr

    weil sie nicht weiß (und noch nie wußte) was man dazu sagen könnte.

    ist sie Klasse. DAS kann Sie richtig gut.

  5. Frankreich, das war ja üüüberhaupt nicht zu erwarten...
    Vielleicht reicht ja das aus, damit einigen Politikern endlich mal ein Licht aufgeht!

  6. und all die Halbwahnsinnigen für 3Wochen in Zwangsurlaub schicken. Den Ö.R.TV verbieten Sondersendungen zu bringen, die den Zuschauern völlig absurde Geschehnisse präsentieren aber keine sinnvollen Vorschläge.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Die "Zockercasinos" der Schuldenkrise sind die Regierungen der Schuldenstaaten dieser Welt. Ganz abgesehen davon, dass hier "schließen" ohnehin nicht geht, spielt es offenbar auch keine Rolle, welche Persönlichkeiten in diesen "Casinos" mitspielen. Schulden machen sie immer.

    Jetzt scheint zum ersten Mal der Zeitpunkt gekommen zu sein, wo deutlich wird, dass dies so nicht weitergeht. Und worauf richtet sich jetzt die ganze Kreativität der Politiker? Sich mit großem Eifer Mittel und Wege auszudenken, wie sie sich dennoch weiterhin möglichst billiges Geld sichern können.

    Da sind sie wie Junkies, die sich alles mögliche einfallen lassen, um immer wieder an den scheinbar unentbehrlichen Stoff zu kommen (um diesen an ihre süchtigen Wähler und Lobbies weiterzuleiten). Entzug ist angesagt, Leute! Und die einzigen, die das ôffensichtlich durchsetzen können, sind offenbar die Börsen bzw. die dort schwarmintelligent handelnden Menschen.

    Die "Zockercasinos" der Schuldenkrise sind die Regierungen der Schuldenstaaten dieser Welt. Ganz abgesehen davon, dass hier "schließen" ohnehin nicht geht, spielt es offenbar auch keine Rolle, welche Persönlichkeiten in diesen "Casinos" mitspielen. Schulden machen sie immer.

    Jetzt scheint zum ersten Mal der Zeitpunkt gekommen zu sein, wo deutlich wird, dass dies so nicht weitergeht. Und worauf richtet sich jetzt die ganze Kreativität der Politiker? Sich mit großem Eifer Mittel und Wege auszudenken, wie sie sich dennoch weiterhin möglichst billiges Geld sichern können.

    Da sind sie wie Junkies, die sich alles mögliche einfallen lassen, um immer wieder an den scheinbar unentbehrlichen Stoff zu kommen (um diesen an ihre süchtigen Wähler und Lobbies weiterzuleiten). Entzug ist angesagt, Leute! Und die einzigen, die das ôffensichtlich durchsetzen können, sind offenbar die Börsen bzw. die dort schwarmintelligent handelnden Menschen.

    • EricB.
    • 10.08.2011 um 18:16 Uhr

    Die Krise ist die schlimmste seit dem 2. Weltkrieg, sagt EZB-Chef Trichet. Doch Merkel und Sarkozy schreiten nicht ein. Sie setzen ihren Urlaub fort, als sei nichts gewesen, und lassen verkünden, dies trage zur Beruhigung bei. In Wahrheit sitzen sie die Krise nur aus, weil der letzte Krisen-Gipfel am 21. Juli ein Flop war und keine Einigkeit über den weiteren Kurs besteht. Führung sieht anders aus (siehe dazu meinen Blog lostineurope.posterous.com) Wollen sie abwarten, bis auch Frankreich von den Märkten "abgeschossen" wird? Dann bricht die Eurozone zusammen, denn Deutschland allein kann und wird es nicht stemmen...

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    ...das Kartenhaus EU war mangels Fundament von Beginn an Morsch...statt es zu festigen, wurden die es stützenden Pfeiler, die Unabhängigkeit der EZB sowie die Stabilitätskriterien weggehauen...diese EU hat sich selbst derangiert.

    ...das Kartenhaus EU war mangels Fundament von Beginn an Morsch...statt es zu festigen, wurden die es stützenden Pfeiler, die Unabhängigkeit der EZB sowie die Stabilitätskriterien weggehauen...diese EU hat sich selbst derangiert.

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