US-SchuldenkompromissDie Reichen kommen davon

Der Kompromiss im US-Schuldenstreit wird die ökonomische Krise in den USA verschärfen. Mit Ausgabenkürzungen allein ist die Misere nicht zu lösen, kommentiert F. Lindner.

Das Kapitol in Washington

Das Kapitol in Washington

Im letzten Moment hat die US-Politik verhindert, dass der Regierung in Washington morgen das Geld fehlt, um ihre Rechnungen zu bezahlen. Die USA sind damit nur knapp den Verhältnissen einer Bananenrepublik entkommen.

Der gefundene Kompromiss ist eine herbe Niederlage für Barack Obama und schadet der amerikanischen Wirtschaft. Denn der US-Präsident hat so gut wie alle Forderungen der Republikaner übernommen: Trotz Rekorddefizit wird es keine Steuererhöhungen geben, zur Konsolidierung des Haushalts werden nur Ausgaben gekürzt. 

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Steuererhöhungen für die Gutverdienenden und Reichen würden die Wirtschaft nicht so stark treffen, da sie große Teile ihres Einkommens sowieso nicht verkonsumieren, sondern sparen. Die Wohlhabenden werden jedoch vollkommen aus der Verantwortung für die nach der Finanzkrise stark angestiegene US-Schuld genommen. Stattdessen sind deutliche Einschnitte bei den staatlichen Sozialleistungen geplant. Die Einkommensschere wird sich in den USA so weiter öffnen.

Fabian Lindner
Fabian Lindner

Fabian Lindner promoviert über Finanzmärkte und arbeitet am Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Für ZEIT ONLINE bloggt er im Herdentrieb.

Die Republikaner können diesen Kompromiss als einen Sieg auf ganzer Linie feiern: Sie haben Durchsetzungskraft bewiesen und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Obama aufgrund der stagnierenden Wirtschaft und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit 2012 nicht wiedergewählt wird. Zu guter Letzt wurde dem von ihnen so verhassten US-Wohlfahrtsstaat ein herber Schlag versetzt.

Der Kompromiss ist aber auch ein Ergebnis von Obamas Taktik, sich als der Versöhner der amerikanischen Politik zu zelebrieren. Er will ein Präsident sein, der durch Kompromisse die Gräben zwischen den Demokraten und den Republikaner überwindet. Letztendlich spielt Obama damit aber nur dem politischen Gegner in die Hände.

Leserkommentare
  1. eine stetig steigende Verschuldung aus "sozialen" Gründen die glänzende Seite der Medaille.
    Das mag den heutige Leistungsempfängen zwar gefallen, aber wer zahlt diese und anders begründete Schulden zurück?
    Diese Medaille hat keine glänzende Seite.

    7 Leserempfehlungen
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    Mal ganz davon abgesehen, dass das äusserst dürftige Sozialsystem der USA sicher nicht der Grund ist für die Schuldensituation, möchte ich noch folgendes anmerken:

    Ein Sozialsystem wird nicht geschaffen um das karikative "Gutmenschentum" zu befriedigen oder weil soviel Geld übrig ist im Statshaushalt. Es hat auch ganz handfeste Vorteile für eine Volkswirtschaft:

    - Arbeitslose werden auf niedrigem Niveau am volkswirtschaftlichen Geschehen beteiligt. Ihre sozialen Leistungen fliessen 1 zu 1 wieder zurück in die Binnenwirtschaft.

    - Das Sozialsystem verhindert Kriminalität und spart dort enorme Kosten.

    - Ein Sozialsystem verhindert schlechte Arbeitsbedingungen, da "Hunger" kein Faktor mehr ist bei der Arbeitssuche.

    - Ein Sozialsystem verhindert Ausgrenzung und schafft Sicherheit, die sich wiederrum in einem gesunden Verhältnis Staat/Bürger wiederspiegelt.

    Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die Politik der Teaparty eine einzige Katastrophe. Sogar strammrechte Ökonomen bestätigen das mittlerweile.

    Diese Politik kann nicht funktionieren und das soll sie auch nicht. Das Ziel dieser Extremisten ist der Nachtwächterstaat. Ein Staat, welcher zwar existiert aber kaum Handlungsspielraum hat. Die Entscheidungen werden dann andere fällen. Und zwar ganz ohne übergeordnete Machtinstanz und Blick auf das Allgemeinwohl. Der Totesstoß für Demokratie.

    Amerika wird mit der Teaparty untergehen und wir können nur hoffen, dass wir nicht mit runtergezogen werden.

    ....moral of the story. Und die lautet, Steuersenkung und Ausgabenerhoeherung fuehren zu hohen Schulden. Leider verstehen das die Republikaner nicht. Warum? Weil sie sich einbilden schlauer zu sein, und glauben daran das Steuerreduzierung fuer Reiche in mehr Jobs resultiert. Was natuerlich echt beschaeppert ist denn die Steuer ist persoenliche Einkommensstuer und die CEO's koennen natuerlich keine neunen Mitarbeiter mit dem eigenen Lohn bezahlen. So weit denken die Republikaner gar nicht. Und auch sind sie zu faul um mal zu recherchieren was die Reichen denn eigendlich mit ihrem Geld machen. Aus meiner Sicht, und ich bin einer von ihnen, geben sie das im Ausland aus. Remise in der Karibik. 30 Meter Yacht, nach Geschmack gebaut, natuerlich in Holland.....usw usw. Daran verdient nur der auslaendische Arbeitsmarkt, nicht der amerikanische.

    "eine stetig steigende Verschuldung aus "sozialen" Gründen "

    Es gibt gar keine Verschuldung aus sozialen Gründen.
    Und schon gleich gar nicht in den USA.

    Die Sprache verrät den Schreibenden. Die glänzende Seite einer Medaille soll also ein funktionierendes und gerechtes Sozialsystem sein, welches dann folglich von der rostigen Seite bezahlt werden muss. Die Reichen bezahlen nichts, sie schlüpfen durch alle Löcher und entziehen wertvolles Kapital für das Funktionieren eines Staatswesen durch Verweigerung.
    Ohnehin haben die USA kein Sozialsystem, worauf sich die sozial Schwächeren verlassen können, sie erwirtschaften mit ihrer Arbeitskraft und ihrem Konsum das Geld, was der Staat dann ausgeben kann. Aber fatal daran ist die Langzeitwirkung, die nunmehr wie eine Kettenreaktion in den USA ausgelöst wird, das Auseinanderdriften der ohnehin schon weit auseinander liegenden Klassen wird noch größer und entsprechend wird sich das auf das gesellschaftliche, soziale und kulturelle Klima in den Staaten auswirken. Es ist nahezu anachronistisch und kriminell, wie eine erzkonservative Reichenclique, die sich Tea-Party-Bewegung nennt, eine Regierung, ihre eigene Partei und das gesamte Volk erpresst.
    Vielleicht ahnt Obama schon, dass er in dieser Amtsperiode nie gewinnen kann und dass es verlorene Mühe ist, sich noch einmal für dieses Land einzusetzen. Sollten die Republikaner bei der nächsten Wahl gewinnen, so kann Amerika und die Welt mit einem Desaster rechnen. Umso wichtiger erscheint in diesem Kontext die tatsächliche politische Vereinigung Europas, um einen ernst zu nehmenden Gegenpol zu China und den USA zu bilden.

    W. Neisser

    Frage: Welches Sozialsystem meinen Sie denn?

    Es ist ja inzwischen selbst bei den Reichen in den USA angekommen, dass irgendwas im Staate USA faul läuft. Und nicht etwa ein überbordendes Sozialsystem, sondern ein System, welches die Handlungsfähigkeit des Staates mangels Steueraufkommen mehr und mehr einschränkt.

    Die Tea-Party-Bewegung hat nur ein Ziel und da gehen Sie notfalls auch das Risiko einer Staatspleite und damit eine Weltwirtschaftskrise ein. Obama muss weg.

    Man kann nur hoffen, dass diese Extremisten mit Pauken und Trompeten untergehen, sonst droht Ungemach.

    Denn ihnen wird in erster Linie die Teilhabe geraubt.

    Sie haben wirklich unter 0 Ahnung, von unseren Finanz- und Wirtschaftssystem.

    Es geht alles zugunsten der Vermögenden, diese werden immer reicher, der Rest wird ausgeblutet.

    Die Schulden kann nieand zurückzahlen, unser Zinseszinssystem hat das nicht einmal eingeplant, nur Zins und Zinseszins soll gezahlt werden, am Anfang mit Geld, dann mit Materia und schließlich mit Blut.

    Das ist unser System seit hunderten Jahren und es bricht jedes Mal auf die Gleiche Weise zusammen und genau dann, wenn die Volksmasse wieder kapiert, dass das, was Sie hier sagen, die Lüge ist und sie nicht wegen den unten leiden.

    Sozialsysteme sind das einzige, was den Kollaps noch gerade so verhindert uns sie könnten es gänzlich, wären sie nicht dermaßen ungenügend.

    Aber die Verantwortliche sind zu gierig und wollen die Grenzen ausreizen, aber die ist längst überschritten, nur reagiert ein Volk aus Abermillionen Menscen sehr trägt, grade wenn es beständig belogen und betrogen wird. Aber das hält nicht.

    Lesen sie das gleichnamige Buch. Ganz schnell werden sie sich die Antwort selber geben können. Es zahlen die, die immer zahlen: die Mehrheit, die arbeitende Bevölkerung.

    Autorin des Buches:Sahra Wagebknecht. Erscjienen im Eichborn Verlag Preis € 19,95

    Eine stabile Gesellschaft verträgt nur ein gewisses Maß an Ungleichheit. Die amerikanische Bevölkerung ist hier eh extrem tollerant. Aber die Knäste sind voll und die Gefangenenzahlen werden steigen (ein Zusammenhang, der belegt ist). Kann man überhaupt noch von einer Demokratie sprechen, wenn über 1% der Bevölkerung dauerhaft weggesperrt ist? Das Potential für eine wirklich sozialistische Partei in den USA wächst.

    Mal ganz davon abgesehen, dass das äusserst dürftige Sozialsystem der USA sicher nicht der Grund ist für die Schuldensituation, möchte ich noch folgendes anmerken:

    Ein Sozialsystem wird nicht geschaffen um das karikative "Gutmenschentum" zu befriedigen oder weil soviel Geld übrig ist im Statshaushalt. Es hat auch ganz handfeste Vorteile für eine Volkswirtschaft:

    - Arbeitslose werden auf niedrigem Niveau am volkswirtschaftlichen Geschehen beteiligt. Ihre sozialen Leistungen fliessen 1 zu 1 wieder zurück in die Binnenwirtschaft.

    - Das Sozialsystem verhindert Kriminalität und spart dort enorme Kosten.

    - Ein Sozialsystem verhindert schlechte Arbeitsbedingungen, da "Hunger" kein Faktor mehr ist bei der Arbeitssuche.

    - Ein Sozialsystem verhindert Ausgrenzung und schafft Sicherheit, die sich wiederrum in einem gesunden Verhältnis Staat/Bürger wiederspiegelt.

    Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die Politik der Teaparty eine einzige Katastrophe. Sogar strammrechte Ökonomen bestätigen das mittlerweile.

    Diese Politik kann nicht funktionieren und das soll sie auch nicht. Das Ziel dieser Extremisten ist der Nachtwächterstaat. Ein Staat, welcher zwar existiert aber kaum Handlungsspielraum hat. Die Entscheidungen werden dann andere fällen. Und zwar ganz ohne übergeordnete Machtinstanz und Blick auf das Allgemeinwohl. Der Totesstoß für Demokratie.

    Amerika wird mit der Teaparty untergehen und wir können nur hoffen, dass wir nicht mit runtergezogen werden.

    ....moral of the story. Und die lautet, Steuersenkung und Ausgabenerhoeherung fuehren zu hohen Schulden. Leider verstehen das die Republikaner nicht. Warum? Weil sie sich einbilden schlauer zu sein, und glauben daran das Steuerreduzierung fuer Reiche in mehr Jobs resultiert. Was natuerlich echt beschaeppert ist denn die Steuer ist persoenliche Einkommensstuer und die CEO's koennen natuerlich keine neunen Mitarbeiter mit dem eigenen Lohn bezahlen. So weit denken die Republikaner gar nicht. Und auch sind sie zu faul um mal zu recherchieren was die Reichen denn eigendlich mit ihrem Geld machen. Aus meiner Sicht, und ich bin einer von ihnen, geben sie das im Ausland aus. Remise in der Karibik. 30 Meter Yacht, nach Geschmack gebaut, natuerlich in Holland.....usw usw. Daran verdient nur der auslaendische Arbeitsmarkt, nicht der amerikanische.

    "eine stetig steigende Verschuldung aus "sozialen" Gründen "

    Es gibt gar keine Verschuldung aus sozialen Gründen.
    Und schon gleich gar nicht in den USA.

    Die Sprache verrät den Schreibenden. Die glänzende Seite einer Medaille soll also ein funktionierendes und gerechtes Sozialsystem sein, welches dann folglich von der rostigen Seite bezahlt werden muss. Die Reichen bezahlen nichts, sie schlüpfen durch alle Löcher und entziehen wertvolles Kapital für das Funktionieren eines Staatswesen durch Verweigerung.
    Ohnehin haben die USA kein Sozialsystem, worauf sich die sozial Schwächeren verlassen können, sie erwirtschaften mit ihrer Arbeitskraft und ihrem Konsum das Geld, was der Staat dann ausgeben kann. Aber fatal daran ist die Langzeitwirkung, die nunmehr wie eine Kettenreaktion in den USA ausgelöst wird, das Auseinanderdriften der ohnehin schon weit auseinander liegenden Klassen wird noch größer und entsprechend wird sich das auf das gesellschaftliche, soziale und kulturelle Klima in den Staaten auswirken. Es ist nahezu anachronistisch und kriminell, wie eine erzkonservative Reichenclique, die sich Tea-Party-Bewegung nennt, eine Regierung, ihre eigene Partei und das gesamte Volk erpresst.
    Vielleicht ahnt Obama schon, dass er in dieser Amtsperiode nie gewinnen kann und dass es verlorene Mühe ist, sich noch einmal für dieses Land einzusetzen. Sollten die Republikaner bei der nächsten Wahl gewinnen, so kann Amerika und die Welt mit einem Desaster rechnen. Umso wichtiger erscheint in diesem Kontext die tatsächliche politische Vereinigung Europas, um einen ernst zu nehmenden Gegenpol zu China und den USA zu bilden.

    W. Neisser

    Frage: Welches Sozialsystem meinen Sie denn?

    Es ist ja inzwischen selbst bei den Reichen in den USA angekommen, dass irgendwas im Staate USA faul läuft. Und nicht etwa ein überbordendes Sozialsystem, sondern ein System, welches die Handlungsfähigkeit des Staates mangels Steueraufkommen mehr und mehr einschränkt.

    Die Tea-Party-Bewegung hat nur ein Ziel und da gehen Sie notfalls auch das Risiko einer Staatspleite und damit eine Weltwirtschaftskrise ein. Obama muss weg.

    Man kann nur hoffen, dass diese Extremisten mit Pauken und Trompeten untergehen, sonst droht Ungemach.

    Denn ihnen wird in erster Linie die Teilhabe geraubt.

    Sie haben wirklich unter 0 Ahnung, von unseren Finanz- und Wirtschaftssystem.

    Es geht alles zugunsten der Vermögenden, diese werden immer reicher, der Rest wird ausgeblutet.

    Die Schulden kann nieand zurückzahlen, unser Zinseszinssystem hat das nicht einmal eingeplant, nur Zins und Zinseszins soll gezahlt werden, am Anfang mit Geld, dann mit Materia und schließlich mit Blut.

    Das ist unser System seit hunderten Jahren und es bricht jedes Mal auf die Gleiche Weise zusammen und genau dann, wenn die Volksmasse wieder kapiert, dass das, was Sie hier sagen, die Lüge ist und sie nicht wegen den unten leiden.

    Sozialsysteme sind das einzige, was den Kollaps noch gerade so verhindert uns sie könnten es gänzlich, wären sie nicht dermaßen ungenügend.

    Aber die Verantwortliche sind zu gierig und wollen die Grenzen ausreizen, aber die ist längst überschritten, nur reagiert ein Volk aus Abermillionen Menscen sehr trägt, grade wenn es beständig belogen und betrogen wird. Aber das hält nicht.

    Lesen sie das gleichnamige Buch. Ganz schnell werden sie sich die Antwort selber geben können. Es zahlen die, die immer zahlen: die Mehrheit, die arbeitende Bevölkerung.

    Autorin des Buches:Sahra Wagebknecht. Erscjienen im Eichborn Verlag Preis € 19,95

    Eine stabile Gesellschaft verträgt nur ein gewisses Maß an Ungleichheit. Die amerikanische Bevölkerung ist hier eh extrem tollerant. Aber die Knäste sind voll und die Gefangenenzahlen werden steigen (ein Zusammenhang, der belegt ist). Kann man überhaupt noch von einer Demokratie sprechen, wenn über 1% der Bevölkerung dauerhaft weggesperrt ist? Das Potential für eine wirklich sozialistische Partei in den USA wächst.

  2. Jetzt, spätestens, müßte allen Kreditgebern klar geworden sein, daß Amerika niemals seine Schulden in werthaltigen Dollars bezahlen wird. Übrigens nichts Neues: A. Kostolany hat schon postuliert, daß die Geschichte der Menschheit keine öffentliche Hand kennt, die jemals ihr Schulden bezahlt hätte!
    Für kurze Zeit bleibt das Ausstiegfenster noch geöffnet, Verkauf der Währung US-Dollar, so schnell wie möglich, sofern mit großen Summen noch möglich. Unsere Exportindustrie sollte sich schleunigst um langfristige Absicherung bemühen, evtl. nicht bei AIG! Den Amerikanern wird der Außenwert ihrer Währung im Notfall völlig belanglos erscheinen.

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    Interessant wird es jetzt, zu beobachten wie China reagiert...

    Da haben sie Unrecht. Die Geschichte kennt doch ein Land, welches IMMER seine Schulden beglichen hat. Das schon seit 300 Jahren. Und das auch immer pünktlich.

    Das wäre USA. Das ist übrigens auch das einzige Land, das über so langen Zeitraum immer die alle Schulden beglichen hat. Es gibt noch wenige weitere Länder, die ihre Schulden immer beglichen haben, die finanzieren sich aber nicht so lange über Staatsanleihen.

    • GT
    • 03.08.2011 um 7:57 Uhr

    > Jetzt, spätestens, müßte allen Kreditgebern klar geworden sein, daß Amerika niemals
    > seine Schulden in werthaltigen Dollars bezahlen wird.
    Warum sollen sie ihren Schulden reduzieren: sie kriegen immer günstige Kredite (die Ratingagenturen machen mit), die Anleger kriegen ihren Geld pünktlich zurück. Störend ist nur, dass sie zahlen damit sie weiter günstig Geld kriegen können. Und im Zweifelsfall würden sie ehr die Staat pleite gehen lassen, als sie von ihren riesige Gewinne dort zu verzichten. Sie (die Reiche) haben auch genug Geld dann erstmal anzufangen, dann kriegen sie Geld von die Märkte wieder ...

    Interessant wird es jetzt, zu beobachten wie China reagiert...

    Da haben sie Unrecht. Die Geschichte kennt doch ein Land, welches IMMER seine Schulden beglichen hat. Das schon seit 300 Jahren. Und das auch immer pünktlich.

    Das wäre USA. Das ist übrigens auch das einzige Land, das über so langen Zeitraum immer die alle Schulden beglichen hat. Es gibt noch wenige weitere Länder, die ihre Schulden immer beglichen haben, die finanzieren sich aber nicht so lange über Staatsanleihen.

    • GT
    • 03.08.2011 um 7:57 Uhr

    > Jetzt, spätestens, müßte allen Kreditgebern klar geworden sein, daß Amerika niemals
    > seine Schulden in werthaltigen Dollars bezahlen wird.
    Warum sollen sie ihren Schulden reduzieren: sie kriegen immer günstige Kredite (die Ratingagenturen machen mit), die Anleger kriegen ihren Geld pünktlich zurück. Störend ist nur, dass sie zahlen damit sie weiter günstig Geld kriegen können. Und im Zweifelsfall würden sie ehr die Staat pleite gehen lassen, als sie von ihren riesige Gewinne dort zu verzichten. Sie (die Reiche) haben auch genug Geld dann erstmal anzufangen, dann kriegen sie Geld von die Märkte wieder ...

  3. zunehmend an Stärke. Bei der nächsten Wahl wird sich der Wähler gerne an das demokratische Rumgeeier erinnern und lieber den Republikaner wählen, da er sich nach klarer Führung sehnt und nicht nach einem Präsidenten, der sich weidegras-artig im politischen Wind wiegt.

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    BWLer an die Macht

    Das wäre dann die logische Folge...au weiha mir grausts jetzt schon...

    Wir bitten Sie das konkrete Artikelthema zu diskutieren und auf Provokationen zu verzichten. Danke, die Redaktion/se

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und beteiligen Sie sich konstruktiv. Danke, die Redaktion/se

    "Antwort auf: 3. Die Republikaner gewinnen"

    Den US Bürgern ist auch das zuzutrauen.
    Sie werden dann im Boot stehend, gemeinsam mit den Republikanern untergehen, weil sie vom Rest der Welt mehr und mehr geächtet werden.

    BWLer an die Macht

    Das wäre dann die logische Folge...au weiha mir grausts jetzt schon...

    Wir bitten Sie das konkrete Artikelthema zu diskutieren und auf Provokationen zu verzichten. Danke, die Redaktion/se

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und beteiligen Sie sich konstruktiv. Danke, die Redaktion/se

    "Antwort auf: 3. Die Republikaner gewinnen"

    Den US Bürgern ist auch das zuzutrauen.
    Sie werden dann im Boot stehend, gemeinsam mit den Republikanern untergehen, weil sie vom Rest der Welt mehr und mehr geächtet werden.

  4. bis auch dem letzten Amerikaner klar geworden ist, dass sie keine Wirtschaft mehr haben, sondern nur noch ein Schneeballsystem, beim dem nur einige wenige an der Spitze profitieren.

    Früher konnte man in Amerika noch durch seine Hände Arbeit reich werden, Staat oder nicht. Heute macht die Arbeit der Computer oder der Chinese. Wer jetzt kein Haus hat, der baut sich auch keins mehr.

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man es zum Lachen finden, dass die Tea-Party Anhänger, die so verzweifelt zum "Wahren" Amerika zurück wollen, die Haupttriebkraft für seinen endgültigen Untergang sein werden.

    Der Traum ist aus.

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    Wir haben nämlich dasselbe System, also sollten wir nicht das Maul aufreißen.

    Und China? China lebt von seiner gigantischen Menschenzahl, das Sklavenheer ist da einfach größer, aber das ist ein zweischneidiges Schwert.

    "Heute macht die Arbeit der Computer oder der Chinese."
    Passende Meldung von heute:
    http://www.heise.de/newst...

    Wir haben nämlich dasselbe System, also sollten wir nicht das Maul aufreißen.

    Und China? China lebt von seiner gigantischen Menschenzahl, das Sklavenheer ist da einfach größer, aber das ist ein zweischneidiges Schwert.

    "Heute macht die Arbeit der Computer oder der Chinese."
    Passende Meldung von heute:
    http://www.heise.de/newst...

    • PW
    • 01.08.2011 um 13:22 Uhr

    //Steuererhöhungen für die Gutverdienenden und Reichen würden die Wirtschaft nicht so stark treffen, da sie große Teile ihres Einkommens sowieso nicht verkonsumieren, sondern sparen. //

    Auch gespartes Geld wird in die Writschaft eingespeist, wenn es nicht unter der Matratze gebunkert wird. Es wird in der Regel jedoch angelegt und so erneut in die Wirtschaft eingespeist. Lernt man diese sehr grundlegende Tatsache erst während der Habil. oder weshalb macht der Promovend einen solchen Lieschen-Müller-Fehler?

    //Unter Ronald Reagan ist die Schuldenquote (staatliche Schulden in Prozent des Bruttoinlandsprodukts) um 33 Prozentpunkte gestiegen, unter George Bush Junior um 28 Prozentpunkte. //

    Ronald Reagan hat die totalitäre Sowjetunion totgerüstret, Bush junior einen idiotischen Krieg angezettelt. Die Tea-Party hat Obama jedoch zwingen können, die Hälfte der Einsparungen am Militär vorzunehmen. Der Gerechtigkeit halber müßte Obama seinen Friedensnobelpreis an die Tea-Party abgeben.

    5 Leserempfehlungen
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    • EaZy84
    • 01.08.2011 um 13:30 Uhr

    Sie schreiben:
    Auch gespartes Geld wird in die Writschaft eingespeist, wenn es nicht unter der Matratze gebunkert wird. Es wird in der Regel jedoch angelegt und so erneut in die Wirtschaft eingespeist. Lernt man diese sehr grundlegende Tatsache erst während der Habil. oder weshalb macht der Promovend einen solchen Lieschen-Müller-Fehler?

    Das ist ein Trugschluß. Das gesparte Geld vermehrt sich durch die Kapitalzinsen von selbst und zwar auf dem Geldmarkt. Da hat die Wirtschaft noch keinen Cent gesehen. Das ist keine grundlegende Tatsache sondern ein grundlegender Irrtum denn sie hier verbreiten.

    ...und so erneut in die Wirtschaft eingespeist."

    Inzwischen ist weit mehr Geld im Umlauf, als jemals rentabel in Produktionsmittel investiert werden könnte - daher rührt doch die Spekulation in Rohstoffen, Währungen sowie Derivaten auf Derivate auf Derivate.

    "Die Tea-Party hat Obama jedoch zwingen können, die Hälfte der Einsparungen am Militär vorzunehmen."

    Hallo?

    Das Militär ist für die "Teajhadists" noch der einzige Bereich, wo der Steuerdollar sinnvoll investiert ist.

    Auch gespartes Geld wird in die Writschaft eingespeist, wenn es nicht unter der Matratze gebunkert wird. Es wird in der Regel jedoch angelegt und so erneut in die Wirtschaft eingespeist.

    In der Regel...jaja. Es ist doch Blödsinn sowas zu vergleichen mit Arbeitseinkommen, das sofort wieder in den Kreislauf der Binnenwirtschaft eingespeist wird. Wo landet denn das gesparte Geld? Es landet in den Boommärkten Asiens oder in Rohstoffspekulationen oder sonstwo. Investitionen im Inland höchstens im einstelligen Prozentbereich.

    Diese Ungleichverteilung und Vermögenskonzentration ist Gift für jede Volkswirtschaft. Das ist bewiesen in dutzenden Fällen und wird inzwischen abseits jeder politischen Färbung von der Mehrheit der Ökonomen so bestätigt.

    Jeder, der das Gegenteil behauptet tut das aus purem Eigennutz.

    Die Tea-Party hat Obama jedoch zwingen können, die Hälfte der Einsparungen am Militär vorzunehmen. Der Gerechtigkeit halber müßte Obama seinen Friedensnobelpreis an die Tea-Party abgeben.

    Das ist jawohl ein Scherz? Die Teaparty hat sich vehement gewehrt gegen Einsparungen in diesem bereich und ich glaube diese Einsparungen werden auch nicht durchgesetzt werden.

    Laut dem "cut cap and balance"-Act der Tea-Party geht es um Kürzungen von 111 Mrd $. Im einzelnen:

    * Reduce non-security discretionary spending below 2008 levels, which saves $76 billion.

    * $35 billion cut to non-veterans, non-Medicare, non-Social Security mandatory spending.

    * Defense budget at President's level.

    Also keine Änderungen im Verteidigungshaushalt. Von 663.8 Mrd. Dollar.

    Obama kann seinen Preis behalten.

    • eazy-i
    • 01.08.2011 um 17:09 Uhr

    Das Wirtschaftswachstum der USA ist seit dem Rückgang des privaten Konsums auch eingebrochen, so toll können diese Investitionen also nicht sein. Das Geld wird dann z.B. verwendet, um hierzulande großflächig Immobilien aufzukaufen und je nach Gusto verfallen zu lassen oder auch um die Schnösel von Facebook etc. zu finanzieren.

    Den Waffennarren von der Tea-Party den Rückzug aus dem Irak und damit verbundene Einsparungen anzulasten, finde ich unglaubwürdig. Zudem ist die Hysterie dieser Menschen mit ein Grund dafür, dass es überhaupt zu den Militäreinsätzen nach dem 11. September kam.

    Die Tea-Party hat es aber geschafft, Kampagnen gegen das Budget der NSF und die Lehrergehälter in einem Bundestaat zu starten, offensichtlich hält diese Organisation also nicht viel von Grundlagenforschung, Bildung und Solidarität.

    Das Geld der Reichen macht erst dann Sinn, wenn es gegen reale Werte eingetauscht wird. Das müssen sie doch in ihrer Habil doch auch gelernt haben,dass angelegtes Geld nur reine Geld-Geld-Geschäfte sind, bei denen sich nur Eigentumsverhältnisse ändern. Umso mehr Geld man nun in solche Geld-Geld-Geschäfte steckt, umso höher werden die Aktionkurse usw!

    Das hat mit realer Wertschöpfung überhaupt nix mehr zu tun, wenn die Reichen ihre Millionen bei der Sparkasse haben! Soviel Sachverstand hätt ich von ihnen schon erwartet!

    • EaZy84
    • 01.08.2011 um 13:30 Uhr

    Sie schreiben:
    Auch gespartes Geld wird in die Writschaft eingespeist, wenn es nicht unter der Matratze gebunkert wird. Es wird in der Regel jedoch angelegt und so erneut in die Wirtschaft eingespeist. Lernt man diese sehr grundlegende Tatsache erst während der Habil. oder weshalb macht der Promovend einen solchen Lieschen-Müller-Fehler?

    Das ist ein Trugschluß. Das gesparte Geld vermehrt sich durch die Kapitalzinsen von selbst und zwar auf dem Geldmarkt. Da hat die Wirtschaft noch keinen Cent gesehen. Das ist keine grundlegende Tatsache sondern ein grundlegender Irrtum denn sie hier verbreiten.

    ...und so erneut in die Wirtschaft eingespeist."

    Inzwischen ist weit mehr Geld im Umlauf, als jemals rentabel in Produktionsmittel investiert werden könnte - daher rührt doch die Spekulation in Rohstoffen, Währungen sowie Derivaten auf Derivate auf Derivate.

    "Die Tea-Party hat Obama jedoch zwingen können, die Hälfte der Einsparungen am Militär vorzunehmen."

    Hallo?

    Das Militär ist für die "Teajhadists" noch der einzige Bereich, wo der Steuerdollar sinnvoll investiert ist.

    Auch gespartes Geld wird in die Writschaft eingespeist, wenn es nicht unter der Matratze gebunkert wird. Es wird in der Regel jedoch angelegt und so erneut in die Wirtschaft eingespeist.

    In der Regel...jaja. Es ist doch Blödsinn sowas zu vergleichen mit Arbeitseinkommen, das sofort wieder in den Kreislauf der Binnenwirtschaft eingespeist wird. Wo landet denn das gesparte Geld? Es landet in den Boommärkten Asiens oder in Rohstoffspekulationen oder sonstwo. Investitionen im Inland höchstens im einstelligen Prozentbereich.

    Diese Ungleichverteilung und Vermögenskonzentration ist Gift für jede Volkswirtschaft. Das ist bewiesen in dutzenden Fällen und wird inzwischen abseits jeder politischen Färbung von der Mehrheit der Ökonomen so bestätigt.

    Jeder, der das Gegenteil behauptet tut das aus purem Eigennutz.

    Die Tea-Party hat Obama jedoch zwingen können, die Hälfte der Einsparungen am Militär vorzunehmen. Der Gerechtigkeit halber müßte Obama seinen Friedensnobelpreis an die Tea-Party abgeben.

    Das ist jawohl ein Scherz? Die Teaparty hat sich vehement gewehrt gegen Einsparungen in diesem bereich und ich glaube diese Einsparungen werden auch nicht durchgesetzt werden.

    Laut dem "cut cap and balance"-Act der Tea-Party geht es um Kürzungen von 111 Mrd $. Im einzelnen:

    * Reduce non-security discretionary spending below 2008 levels, which saves $76 billion.

    * $35 billion cut to non-veterans, non-Medicare, non-Social Security mandatory spending.

    * Defense budget at President's level.

    Also keine Änderungen im Verteidigungshaushalt. Von 663.8 Mrd. Dollar.

    Obama kann seinen Preis behalten.

    • eazy-i
    • 01.08.2011 um 17:09 Uhr

    Das Wirtschaftswachstum der USA ist seit dem Rückgang des privaten Konsums auch eingebrochen, so toll können diese Investitionen also nicht sein. Das Geld wird dann z.B. verwendet, um hierzulande großflächig Immobilien aufzukaufen und je nach Gusto verfallen zu lassen oder auch um die Schnösel von Facebook etc. zu finanzieren.

    Den Waffennarren von der Tea-Party den Rückzug aus dem Irak und damit verbundene Einsparungen anzulasten, finde ich unglaubwürdig. Zudem ist die Hysterie dieser Menschen mit ein Grund dafür, dass es überhaupt zu den Militäreinsätzen nach dem 11. September kam.

    Die Tea-Party hat es aber geschafft, Kampagnen gegen das Budget der NSF und die Lehrergehälter in einem Bundestaat zu starten, offensichtlich hält diese Organisation also nicht viel von Grundlagenforschung, Bildung und Solidarität.

    Das Geld der Reichen macht erst dann Sinn, wenn es gegen reale Werte eingetauscht wird. Das müssen sie doch in ihrer Habil doch auch gelernt haben,dass angelegtes Geld nur reine Geld-Geld-Geschäfte sind, bei denen sich nur Eigentumsverhältnisse ändern. Umso mehr Geld man nun in solche Geld-Geld-Geschäfte steckt, umso höher werden die Aktionkurse usw!

    Das hat mit realer Wertschöpfung überhaupt nix mehr zu tun, wenn die Reichen ihre Millionen bei der Sparkasse haben! Soviel Sachverstand hätt ich von ihnen schon erwartet!

  5. hierzu ein Link, der auch zum nachdenken anregt

    http://www.rottmeyer.de/u...

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    Zumal die gewählten Abgeordneten und Senatoren ja auch Ihren
    Wahlkampf finanzieren müssen. Vielleicht ist damit ja diese
    ominöse "unsichtbare Hand" erklärt, ich habe diese liberalen Wirtschaftstheoretiker bisher für eine Art religiöse Spinner gehalten.

    Zumal die gewählten Abgeordneten und Senatoren ja auch Ihren
    Wahlkampf finanzieren müssen. Vielleicht ist damit ja diese
    ominöse "unsichtbare Hand" erklärt, ich habe diese liberalen Wirtschaftstheoretiker bisher für eine Art religiöse Spinner gehalten.

  6. Mal ganz davon abgesehen, dass das äusserst dürftige Sozialsystem der USA sicher nicht der Grund ist für die Schuldensituation, möchte ich noch folgendes anmerken:

    Ein Sozialsystem wird nicht geschaffen um das karikative "Gutmenschentum" zu befriedigen oder weil soviel Geld übrig ist im Statshaushalt. Es hat auch ganz handfeste Vorteile für eine Volkswirtschaft:

    - Arbeitslose werden auf niedrigem Niveau am volkswirtschaftlichen Geschehen beteiligt. Ihre sozialen Leistungen fliessen 1 zu 1 wieder zurück in die Binnenwirtschaft.

    - Das Sozialsystem verhindert Kriminalität und spart dort enorme Kosten.

    - Ein Sozialsystem verhindert schlechte Arbeitsbedingungen, da "Hunger" kein Faktor mehr ist bei der Arbeitssuche.

    - Ein Sozialsystem verhindert Ausgrenzung und schafft Sicherheit, die sich wiederrum in einem gesunden Verhältnis Staat/Bürger wiederspiegelt.

    Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die Politik der Teaparty eine einzige Katastrophe. Sogar strammrechte Ökonomen bestätigen das mittlerweile.

    Diese Politik kann nicht funktionieren und das soll sie auch nicht. Das Ziel dieser Extremisten ist der Nachtwächterstaat. Ein Staat, welcher zwar existiert aber kaum Handlungsspielraum hat. Die Entscheidungen werden dann andere fällen. Und zwar ganz ohne übergeordnete Machtinstanz und Blick auf das Allgemeinwohl. Der Totesstoß für Demokratie.

    Amerika wird mit der Teaparty untergehen und wir können nur hoffen, dass wir nicht mit runtergezogen werden.

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    • TDU
    • 01.08.2011 um 16:53 Uhr

    Wenn dasalles nicht überieben wird, gebe ich Ihnen recht.

    Nur mit dem Nachtwächterstaat tue ich mich schwer. Derjenige, der am Anfang seiner Regierung die Unternehmen um Milliarden entlastet hat, Kohl, hat dann den Nachtwächterstaat als zu geringe Staatsfunktion kritisiert und den gestaltenden Staat ausgerufen. Nur Populismus oder was war das Ziel? Abgesehen davon, dass mir der gestaltende Staat langsam zu chaotisch agiert.

    • TDU
    • 01.08.2011 um 16:53 Uhr

    Wenn dasalles nicht überieben wird, gebe ich Ihnen recht.

    Nur mit dem Nachtwächterstaat tue ich mich schwer. Derjenige, der am Anfang seiner Regierung die Unternehmen um Milliarden entlastet hat, Kohl, hat dann den Nachtwächterstaat als zu geringe Staatsfunktion kritisiert und den gestaltenden Staat ausgerufen. Nur Populismus oder was war das Ziel? Abgesehen davon, dass mir der gestaltende Staat langsam zu chaotisch agiert.

  7. Interessant wird es jetzt, zu beobachten wie China reagiert...

    Antwort auf "US-Dollar"
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    "Interessant wird es jetzt, zu beobachten wie China reagiert..."

    China wird die USA gaaanz, ganz langsam ausbluten lassen.

    "Interessant wird es jetzt, zu beobachten wie China reagiert..."

    China wird die USA gaaanz, ganz langsam ausbluten lassen.

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