US-Wirtschaft China zweifelt am Dollar
Der Verlust der Top-Bonität der USA beunruhigt den größten Gläubiger. China kritisiert die "Schuldensucht" der Amerikaner – und bringt eine neue Leitwährung ins Spiel.
Mit scharfer Kritik an der US-Schuldenpolitik hat China auf die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch die Rating-Agentur S&P reagiert. Als größter Gläubiger habe China "jetzt alles Recht, von den USA zu fordern, dass diese ihr strukturelles Schuldenproblem in den Griff bekommen und die Sicherheit von Chinas Dollar-Vermögen sicherstellen", hieß es in einem Kommentar der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.
Xinhua warf den USA eine "kurzsichtige" Politik vor und forderte Kürzungen der "riesigen Militärausgaben" und der "aufgeblähten Sozialausgaben". Die USA müssten ihre "Schuldensucht heilen". Sonst sei die jetzige Herabstufung nur der Auftakt zu noch verheerenderen Bonitätsnoten. Die Zeiten, als sich die USA ihre Probleme einfach durch neues Schuldenmachen vom Hals hätten schaffen können, seien endgültig vorbei.
Die Rolle des US-Dollars müsse international überprüft werden, hieß es in dem Kommentar weiter. Eine Option sei eine neue stabile weltweite Reservewährung. Dadurch könne sichergestellt werden, dass nicht ein einziges Land eine Katastrophe auslöse.
Es ist nicht das erste Mal, dass China eine neue Leitwährung fordert. Bereits 2009 hatte die chinesische Zentralbank sich für eine neue globale Reservewährung ausgesprochen. Die USA haben dies bislang abgelehnt.
Chinas Außenminister fordert gemeinsame Geldpolitik
Bereits am Freitag hatte sich der chinesische Außenminister besorgt geäußert, dass die Schuldenkrise in den USA eskaliere. Yang Jiechi warnte vor steigenden Risiken und verlangte eine "verantwortungsvolle" Geldpolitik. Die US-Regierung müsse die Dollar-Investitionen anderer Länder schützen.
Angesichts der Schuldenprobleme in den USA und Europa forderte er alle Länder auf, ihre Zusammenarbeit zu verstärken. Zugleich kündigte er an, weiter die EU und den Euro zu unterstützen. Details nannte er nicht. China hat unter anderem in Staatsanleihen von klammen Euro-Staaten investiert.
Frankreich sieht US-Wirtschaft nicht in Gefahr
Frankreich macht sich trotz der amerikanischen Schuldenkrise keine Sorgen um die US-Wirtschaft. Wirtschaftsminister François Baroin sagte, Frankreich habe "uneingeschränktes Vertrauen in die Stabilität der amerikanischen Wirtschaft". Baroin lobte die US-Regierung für ihr "entschlossenes Vorgehen", um die Schulden in den Griff zu bekommen. Die Herabstufung der US-Bonität durch die Rating-Agentur Standard & Poor's dürfe man nicht überbewerten. Schließlich würden die USA von den anderen beiden Rating-Agenturen Moody's et Fitch weiterhin mit der Bestnote AAA bewertet.
Standard & Poor's hatte in der Nacht die langfristige Kreditwürdigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft um eine Stufe auf AA+ gesenkt. Die Rating-Agentur zog damit Konsequenzen aus dem langwierigen Schuldenstreit in den USA. Es ist das erste Mal, dass die USA ihre Spitzenbonitätsnote bei einer führenden Rating-Agentur verloren.
Die deutsche Bundesregierung wollte sich nicht zur US-Schuldenkrise äußern. "Einfach mal die Klappe halten", wäre ein gutes Motto der Stunde, hieß es am Samstag aus deutschen Regierungskreisen lediglich.
- Datum 06.08.2011 - 12:55 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters, dpa, AFP
- Kommentare 187
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Interessant. Ich hatte immer den Eindruck, dass die USA nicht gerade ein Sozialstaat sei.
"Ich hatte immer den Eindruck, dass die USA nicht gerade ein Sozialstaat sei."
Im Vergleich zu China sind sie das wohl auch. Übrigens sind die USA auch eher ein Staatenbündnis (ähnlich wie die Union) als ein Staat.
"Einfach mal die Klappe halten", wäre ein gutes Motto der Stunde, hieß es am Samstag aus deutschen Regierungskreisen lediglich."
Wo sie recht haben...
...der Perspektive.
man mal den Euro nicht zerredet, hätten wir eine stabile neue Leitwährung....
"Interessant. Ich hatte immer den Eindruck, dass die USA nicht gerade ein Sozialstaat sei."
Gemessen an deren Wertschöpfung sind sogar die Löhne in den
USA viel zu hoch.
Ausgerechnet eines der letzten sich als kommunistisch bezeichnenden Länder der Welt rügt angeblich zu hoche US-Sozialausgaben. Neid?
Bei allen anderen Punkten haben jedoch die Chinesen Recht, vor allem bei der Kriegsmaschinerie.
...und falsch. Die Sozialausgaben sind in den USA anders strukturiert aber die Wirkung ist, dass die unteren 10% der Bevölkerung in etwa die gleiche Kaufkraft nach Transfers hatten wie in Deutschland, als ich es recherchierte.
die sich zu diesem Urteil durchringt!
Im Vergleich zu den Schlaraffenland-Träumereien europäischer Linker scheint freilich selbst der chinesische Sozialismus als pös neoliberal ;-)
China will in den USA wohl einen asozial Staat. Und dass China für die USA weniger Militärausgaben möchte ist ja wohl auch klar. Die USA müssen einfach weniger importieren und mehr exportieren, mehr Technologie produzieren, Bildung stärken, bzw. allen Menschen eine würdige Arbeit geben und von der Ölabhängigkeit wegkommen. Dass es so nicht weitergehen kann ist ja ganz klar! Ein großes Land mit zu großen Entfernungen.
"Ich hatte immer den Eindruck, dass die USA nicht gerade ein Sozialstaat sei."
Im Vergleich zu China sind sie das wohl auch. Übrigens sind die USA auch eher ein Staatenbündnis (ähnlich wie die Union) als ein Staat.
"Einfach mal die Klappe halten", wäre ein gutes Motto der Stunde, hieß es am Samstag aus deutschen Regierungskreisen lediglich."
Wo sie recht haben...
...der Perspektive.
man mal den Euro nicht zerredet, hätten wir eine stabile neue Leitwährung....
"Interessant. Ich hatte immer den Eindruck, dass die USA nicht gerade ein Sozialstaat sei."
Gemessen an deren Wertschöpfung sind sogar die Löhne in den
USA viel zu hoch.
Ausgerechnet eines der letzten sich als kommunistisch bezeichnenden Länder der Welt rügt angeblich zu hoche US-Sozialausgaben. Neid?
Bei allen anderen Punkten haben jedoch die Chinesen Recht, vor allem bei der Kriegsmaschinerie.
...und falsch. Die Sozialausgaben sind in den USA anders strukturiert aber die Wirkung ist, dass die unteren 10% der Bevölkerung in etwa die gleiche Kaufkraft nach Transfers hatten wie in Deutschland, als ich es recherchierte.
die sich zu diesem Urteil durchringt!
Im Vergleich zu den Schlaraffenland-Träumereien europäischer Linker scheint freilich selbst der chinesische Sozialismus als pös neoliberal ;-)
China will in den USA wohl einen asozial Staat. Und dass China für die USA weniger Militärausgaben möchte ist ja wohl auch klar. Die USA müssen einfach weniger importieren und mehr exportieren, mehr Technologie produzieren, Bildung stärken, bzw. allen Menschen eine würdige Arbeit geben und von der Ölabhängigkeit wegkommen. Dass es so nicht weitergehen kann ist ja ganz klar! Ein großes Land mit zu großen Entfernungen.
"Ich hatte immer den Eindruck, dass die USA nicht gerade ein Sozialstaat sei."
Im Vergleich zu China sind sie das wohl auch. Übrigens sind die USA auch eher ein Staatenbündnis (ähnlich wie die Union) als ein Staat.
"Einfach mal die Klappe halten", wäre ein gutes Motto der Stunde, hieß es am Samstag aus deutschen Regierungskreisen lediglich."
Wo sie recht haben...
An Produktpiraterie,verdient China Jahr für Jahr
zweistellige milliardenbeträge.
Hier im link steht,das ihnen geistiges Eigentum fremd
ist.
Gutenberge sind sie dort alle gleichermaßen..;)))
http://www.plagiarius.com...
Für Verbraucher können Produkte aus China langfristig einige Vorteile haben:
Wenn man in die Nachfrage nach HighTech-Vorläufern (welche hier scheinbar aus (markt)strategischen Gründen noch nicht angeboten werden) auch die Arbeits- und LebensBalance von MitMenschen in China miteinbezieht (und verständnisvoll fördert) und somit EntwicklungsPartnerschaften, basierend auf der Grundlage der Menschenrechte, erreicht, dann könnte es - unvereinnahmt vom jeweiligen Politik- und Wirtschaftssystem - für die Entwicklungsgeschichte dieses Planeten eine begeisternde Chance sein?
Weniger materiell greifbar, sondern in gereifter Sinnentfaltung erkennbar (und vielleicht wartet das 21. Jahrhundert auf diese Art von "neuer" Währung - Es läge an den sich entwickelnden Menschen, diese zu ermöglichen???) ...
für's Selbstverständnis (und mit Dank den Erfindern im Cornwall):
http://terra-x.zdf.de/ZDF... ( Seite unten )
Jede Industrie in jedem Land kopiert Know-how, nicht nur die Chinesen. Jeder Hersteller kauft Produkte, baut sie auseinander, analysiert sie, verbessert sie, verkauft sie evtl. zu günstigeren Preisen etc. Ach ja, China hat z. B. für die Transrapid-Antriebstechnik gezahlt. Sie können gerne bei Siemens nachfragen. Wenn das Kaufen vom deutschen Know-how auch als Abkupfern plakatiert wird, dann würde ich es so interpretieren, dass das typische deutsche Neidgefühl immer noch stark dominiert.
Des Weiteren wendet die deutsche Automobilindustrie zur Prozessoptimierung japanische Methoden wie Kaizen, 5S etc. an. Dies ist auch eine Art von Abkupfern.
Am schlimmsten sind die Leute, die die Plagiate aus Kostengründen kaufen. Unter den Käufern befinden sich alle Nationalitäten.
....dass in China sehr viel kopiert wird und gegen internationale Bestimmungen behandelt wird. Das große Problem ist aber die Fixierung der Währung. Dies haben sie gemacht, weil ein steigender Yuan ihren Wachstum gebremst hätte. Sie wurden bereits vor 30 Jahren von den Amerikanern vor Gefahren dieser Methode Gewarnt. Natürlich wird der Dollar relativ zum Yuan fallen und die Schulden in Yuan weniger wert sein. Auch wird Inflation vermutlich diesen Wert mindern. Aber sie wurden gewarnt und sie entschieden sich auf diesen Weg.
"Hier im link steht,das ihnen geistiges Eigentum fremd ist."
Vor einiger Zeit hatte ein chinesischer Offizieller in einer deutschen Talkshow auf die Frage nach der grassierenden Produktpiraterie sinngemaess geantwortet: "Ich bin doch froh, dass meine Tochter von mir durch Nachahmung lernt." Ich finde, er hat absolut recht.
Mit anderen Worten, warum sollte sich China am Konzept des geistigen Eigentums halten, welches selbst erst ein paar Jahrhunderte in Europa erfunden wurde? China hat eine ganz andere Tradition, und muss sich nicht an dieser Form kuenstlicher Verknappung des Wissens und des Koennens beteiligen, die wir hierzulande praktizieren.
Schliesslich benutzen wir auch das Schwarzpulver seit Ewigkeiten, ohne den Chinesen dafuer Lizenzgebuehren zu bezahlen. Sind wir daher nicht genauso Produktpiraten wie die Chinesen?
Für Verbraucher können Produkte aus China langfristig einige Vorteile haben:
Wenn man in die Nachfrage nach HighTech-Vorläufern (welche hier scheinbar aus (markt)strategischen Gründen noch nicht angeboten werden) auch die Arbeits- und LebensBalance von MitMenschen in China miteinbezieht (und verständnisvoll fördert) und somit EntwicklungsPartnerschaften, basierend auf der Grundlage der Menschenrechte, erreicht, dann könnte es - unvereinnahmt vom jeweiligen Politik- und Wirtschaftssystem - für die Entwicklungsgeschichte dieses Planeten eine begeisternde Chance sein?
Weniger materiell greifbar, sondern in gereifter Sinnentfaltung erkennbar (und vielleicht wartet das 21. Jahrhundert auf diese Art von "neuer" Währung - Es läge an den sich entwickelnden Menschen, diese zu ermöglichen???) ...
für's Selbstverständnis (und mit Dank den Erfindern im Cornwall):
http://terra-x.zdf.de/ZDF... ( Seite unten )
Jede Industrie in jedem Land kopiert Know-how, nicht nur die Chinesen. Jeder Hersteller kauft Produkte, baut sie auseinander, analysiert sie, verbessert sie, verkauft sie evtl. zu günstigeren Preisen etc. Ach ja, China hat z. B. für die Transrapid-Antriebstechnik gezahlt. Sie können gerne bei Siemens nachfragen. Wenn das Kaufen vom deutschen Know-how auch als Abkupfern plakatiert wird, dann würde ich es so interpretieren, dass das typische deutsche Neidgefühl immer noch stark dominiert.
Des Weiteren wendet die deutsche Automobilindustrie zur Prozessoptimierung japanische Methoden wie Kaizen, 5S etc. an. Dies ist auch eine Art von Abkupfern.
Am schlimmsten sind die Leute, die die Plagiate aus Kostengründen kaufen. Unter den Käufern befinden sich alle Nationalitäten.
....dass in China sehr viel kopiert wird und gegen internationale Bestimmungen behandelt wird. Das große Problem ist aber die Fixierung der Währung. Dies haben sie gemacht, weil ein steigender Yuan ihren Wachstum gebremst hätte. Sie wurden bereits vor 30 Jahren von den Amerikanern vor Gefahren dieser Methode Gewarnt. Natürlich wird der Dollar relativ zum Yuan fallen und die Schulden in Yuan weniger wert sein. Auch wird Inflation vermutlich diesen Wert mindern. Aber sie wurden gewarnt und sie entschieden sich auf diesen Weg.
"Hier im link steht,das ihnen geistiges Eigentum fremd ist."
Vor einiger Zeit hatte ein chinesischer Offizieller in einer deutschen Talkshow auf die Frage nach der grassierenden Produktpiraterie sinngemaess geantwortet: "Ich bin doch froh, dass meine Tochter von mir durch Nachahmung lernt." Ich finde, er hat absolut recht.
Mit anderen Worten, warum sollte sich China am Konzept des geistigen Eigentums halten, welches selbst erst ein paar Jahrhunderte in Europa erfunden wurde? China hat eine ganz andere Tradition, und muss sich nicht an dieser Form kuenstlicher Verknappung des Wissens und des Koennens beteiligen, die wir hierzulande praktizieren.
Schliesslich benutzen wir auch das Schwarzpulver seit Ewigkeiten, ohne den Chinesen dafuer Lizenzgebuehren zu bezahlen. Sind wir daher nicht genauso Produktpiraten wie die Chinesen?
Falls man die Weltgeschichte historisch betrachten würde, so wäre es ganz normal, dass die "Großkulturen" immer gewechselt haben.
Möglicherweiese ist jetzt die Zeit des Westens abgelaufen und es steigt erneut der Osten siehe China auf.
Im geschichtlichen Ablauf wäre das denkbar.
die zeiten der spenglerschen kulturkreise mit auf 1000 jahre festgelegten zyklen sind längst vorbei. die nationalstaaten sind im übrigen nicht mit kulturen im historischen sinn gleichzusetzen.
aber die tendenz, sich hinter imaginäre mauern zurückzuziehen, ist zu oft zu beobachten. die offene weltgesellschaft existiert vorerst nur in der phantasie und - im welthandel.
Sein Mitmischen an der Weltspitze beruht auf blanker Menschenmasse und deren Ausbeutung. Die Zahl der Zurückgelassene ist noch einmal ungleich größer in diesem riesigen Land und auf Dauer ein unübergehbares Problem.
Gemeinsam, nicht gegeneinander, könnten wir es aber lösen, weltweit. Und das ohne große Schwierigkeit.
guter Vorschlag.
Empfehlenswert ist das Buch
"When Washington Shut Down Wall Street"
by Silber
Da liest sich gut nach, wie der $ das Pfund abgeloest hat.
Des weiteren weiss man danach, dass China noch lange nicht so weit ist.
Eher kommt der Euro-Dollar, und ihr wisst ja, was das bedeutet !!
die zeiten der spenglerschen kulturkreise mit auf 1000 jahre festgelegten zyklen sind längst vorbei. die nationalstaaten sind im übrigen nicht mit kulturen im historischen sinn gleichzusetzen.
aber die tendenz, sich hinter imaginäre mauern zurückzuziehen, ist zu oft zu beobachten. die offene weltgesellschaft existiert vorerst nur in der phantasie und - im welthandel.
Sein Mitmischen an der Weltspitze beruht auf blanker Menschenmasse und deren Ausbeutung. Die Zahl der Zurückgelassene ist noch einmal ungleich größer in diesem riesigen Land und auf Dauer ein unübergehbares Problem.
Gemeinsam, nicht gegeneinander, könnten wir es aber lösen, weltweit. Und das ohne große Schwierigkeit.
guter Vorschlag.
Empfehlenswert ist das Buch
"When Washington Shut Down Wall Street"
by Silber
Da liest sich gut nach, wie der $ das Pfund abgeloest hat.
Des weiteren weiss man danach, dass China noch lange nicht so weit ist.
Eher kommt der Euro-Dollar, und ihr wisst ja, was das bedeutet !!
die auch für Deutschland gelten. Die chinesische Kultur ist uralt und hat viel Weisheit akkumuliert.
Die Schuldensucht ist Ausbeutung der Zukunft, welche die vorangegangene Ausbeutung der Dritten Welt, zu deren Opfer auch die Chinesen gehörten, zum Teil abgelöst hat.
Hören Sie mir auf mit Plattitüden über die "chinesische Weisheit". Nur weil vor 2.500 Jahren ein gewisser Konfuzius alle in den Schatten gestellt hat, heißt das für die heutigen Verhältnisse rein gar nichts.
Das Schulsystem in China besteht aus sturer, primitiver Büffelei und tumbem Auswendiglernen. Eigene Ideen oder Kreativität sind null gefragt. Die Absolventen hinken westlichen Standards um Jahrzehnte hinterher, deshalb sind Besserverdienende in letzter Zeit dazu übergegangen, ihre Kinder im Ausland studieren zu lassen.
Kennen Sie einen einzigen chinesischen Nobelpreisträger? Einen Schriftsteller, Architekten, Komponisten von Weltruf? - ich nicht.
Der wirtschaftliche Erfolg der letzten Jahre gründet sich im Wesentlichen auf hemmungslose Produktpiraterie, das wollen wir mal nicht vergessen.
Und wozu war die bisher nutze, ein bisschen Kulturrevolution? Ein paar Millionen Opfer bei diversen pol. Umwälzungen (die wenn ich mich recht erinnere, den Opfern des zweiten Weltkriegs und diverser Völkermorde in nichts nachstehen) So arrogant das auch klingt, ich habe nicht den Endruck dass die Chinesen den Europäern was beibringen können. (ja, ja, ja, ich weiß, der böse, böse Westen...) Und in der Ausbeutung Afrikas, können die mit den Europäern locker mithalten, bzw werden sie können, - und weil sie es können, werden sie es tun. Hören sie bloß mit dem Weisheitsquatsch auf. Hier geht's um Macht und Knete, nicht anders als in den USA und in Europa. Sie haben aber recht; die Karten werden neu gemischt, - mit ungewissem Ausgang
Hören Sie mir auf mit Plattitüden über die "chinesische Weisheit". Nur weil vor 2.500 Jahren ein gewisser Konfuzius alle in den Schatten gestellt hat, heißt das für die heutigen Verhältnisse rein gar nichts.
Das Schulsystem in China besteht aus sturer, primitiver Büffelei und tumbem Auswendiglernen. Eigene Ideen oder Kreativität sind null gefragt. Die Absolventen hinken westlichen Standards um Jahrzehnte hinterher, deshalb sind Besserverdienende in letzter Zeit dazu übergegangen, ihre Kinder im Ausland studieren zu lassen.
Kennen Sie einen einzigen chinesischen Nobelpreisträger? Einen Schriftsteller, Architekten, Komponisten von Weltruf? - ich nicht.
Der wirtschaftliche Erfolg der letzten Jahre gründet sich im Wesentlichen auf hemmungslose Produktpiraterie, das wollen wir mal nicht vergessen.
Und wozu war die bisher nutze, ein bisschen Kulturrevolution? Ein paar Millionen Opfer bei diversen pol. Umwälzungen (die wenn ich mich recht erinnere, den Opfern des zweiten Weltkriegs und diverser Völkermorde in nichts nachstehen) So arrogant das auch klingt, ich habe nicht den Endruck dass die Chinesen den Europäern was beibringen können. (ja, ja, ja, ich weiß, der böse, böse Westen...) Und in der Ausbeutung Afrikas, können die mit den Europäern locker mithalten, bzw werden sie können, - und weil sie es können, werden sie es tun. Hören sie bloß mit dem Weisheitsquatsch auf. Hier geht's um Macht und Knete, nicht anders als in den USA und in Europa. Sie haben aber recht; die Karten werden neu gemischt, - mit ungewissem Ausgang
""Wirtschaftsminister François Baroin sagte, Frankreich habe "uneingeschränktes Vertrauen in die Stabilität der amerikanischen Wirtschaft"
Damit waere der Monsieur wohl der Einzige auf der grossen weiten Welt , der so ein Schmarrn behauptet.
Die Deutschen halten zumindest noch die 'Klappe' , ist auch gut so .
Dieses historisch ' einmalige ' Desaster kann man einfach nicht schoenreden.
Auch die Chinesen kochen nur mit Wasser. Obwohl sie in den letzten 30 Jahre ein enormes Wirtschaftswachstum, ist der Lebensstandart in breite Bevölkerung längst nicht so hoch wie in den westlichen Staaten. Jetzt ist die Entwicklung noch positiv, allerdings kann man schon die Probleme sehen:
Ein immens aufgeplähter Bausektor, hohe Inflation, eine Immobilienblase, Probleme bei den chinesischen Banken. Wie schon man schon am Beispiel von Deutschland und Japan sehen kann, folgt nach einer langen Wachstumsphase irgendwann die Rezession. Wie die chinesische Regierung in dieser Situation reagieren wird und wie stabil sich das System erweißen wird, wird sich in der Krise zeigen.
das ist aber nicht das problem.
china kann sich bei seiner größe im zweifel immer selber helfen.
das problem ist, dass die usa nur konsumieren und nichts leisten.
deshalb haben die chinesen geschätzt über eine billion dollar.
wenn die amerikaner schon nichts an ordentlichen produkten anzubieten haben möchte der gläubiger china, das sie wenigstens den wert der währung halten.
das sollten die amis ernst nehmen ...
das ist aber nicht das problem.
china kann sich bei seiner größe im zweifel immer selber helfen.
das problem ist, dass die usa nur konsumieren und nichts leisten.
deshalb haben die chinesen geschätzt über eine billion dollar.
wenn die amerikaner schon nichts an ordentlichen produkten anzubieten haben möchte der gläubiger china, das sie wenigstens den wert der währung halten.
das sollten die amis ernst nehmen ...
China ist (auch) ein Wirtschaftsunternehmen. China hat viel gelernt und beherrscht das System der Marktwirtschaft und des Zinseszinsystems perfekt. 1 Milliarde Chinesen - die meisten im Niedriglohnsektor beschäftigt, erwirtschaften ungeahnte Profite. Diese wurden stratigisch angelegt.
Nun fordert China, daß die USA die Verteidigungsausgaben zurückfahren soll. Die Ironie ist kaum zu überbieten.
20 Jahre, nachdem die "Demokratie" mit ihrer "Marktwirtschaft" den "Kommunismus" mit der "Planwirtschsaft" niedergekämpft hat, kommen die Sieger selbst in Bedrängnis.
Die "enormen Sozialausgaben" (haha,) sollen ebenfalls auf Wunsch von China herunterefahren werden.
Jetzt fehlt nur noch, daß China ein Abrücken vom demokrtischen System fordert, um seine Forderungen zu schützen - und das die westlichen Politiker ihren "Wählern" sagen, daß das unbedingt notwendig wäre, um das globale Finanzsystem zu retten.
Der Krieg der Kapitalisten kommt in eine heiße Phase. Ich bin echt neugierig, wie das ausgeht.
"Eine Schlange liegt auf der Lauer und hat die Maus bereits im Visier. Gerade als sie vorstoßen und zubeißen will,kommt ein Raubvogel und schnappt sich die Schlange." Die Frage ist, ob die Maus das Ganze überlebt oder ob sie von der Schlange oder dem Raubvogel gefressen wird.
Raubvogel - sie nährt ihn mehr als die Maus - Chance der Maus.
Raubvogel - sie nährt ihn mehr als die Maus - Chance der Maus.
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