Treffen in Breslau EU-Finanzminister streiten über Transaktionssteuer
Uneinigkeit hat das Treffen von Europas Finanzministern in Breslau geprägt. Schäuble drängt auf eine schnelle Einführung der Steuer, notfalls auch nur in der Euro-Zone.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will eine schnelle Einführung einer Steuer auf Finanzgeschäfte in Europa durchsetzen. "Wir werden noch in diesem Herbst eine Finanztransaktionssteuer auf den Weg bringen", notfalls auch nur in der Euro-Zone, sagte er der Bild am Sonntag. Die FDP warf Schäuble vor, "verwirrende Signale" zu senden, da dieser sich in Breslau für die Einführung einer Abgabe in der gesamten EU stark gemacht hatte.
Beim Treffen der EU-Finanzminister sagte Schäubles belgischer Kollege Didier Reynders, sein Land wolle zusammen mit Deutschland und Frankreich auf die Einführung einer Transaktionssteuer drängen. Der Gastgeber des Treffens, Polens Finanzminister Jacek Rostowski, sieht bei dem Thema jedoch "beachtliche" Meinungsverschiedenheiten.
Es sei zwar besser, eine Abgabe auf Finanztransaktionen weltweit einzuführen, sagte Reynders. "Aber das ist unmöglich." Deswegen solle eine Abgabe auf Finanzgeschäfte in der Europäischen Union, zumindest aber in den 17 Ländern der Euro-Zone eingeführt werden. "Ich werde versuchen, das mit meinen Kollegen aus Frankreich und Deutschland zu organisieren."
Eine Abgabe auf Finanzgeschäfte ist in der EU umstritten. Länder wie Deutschland setzen sich dafür ein, um die Geldflüsse auf dem Finanzmarkt zu beruhigen. Insbesondere Großbritannien sperrt sich dagegen. Die britische Regierung fürchtet die Schwächung des Finanzplatzes London, wenn Firmen wegen einer solchen Steuer abwandern.
Polens Finanzminister Rostowski äußerte sich zurückhaltend über die Möglichkeit einer Finanzstransaktionssteuer. Einerseits könnten Geschäfte so aus Europa vertrieben werden. Andererseits sei im Kreis der EU-Länder auch umstritten, ob die Abgabe wirklich zu einer Verlangsamung der Börsengeschäfte und somit zu weniger Nervosität an den Finanzmärkten in Europa führe, wenn Firmen etwa in die Schweiz abwanderten.
US-Finanzminister gegen Finanzmarkt-Abgabe
Die Einführung einer Finanzstransaktionssteuer war bereits am Freitag Thema bei einer Diskussion der europäischen Minister mit ihrem US-Kollegen Timothy Geithner. Der österreichischen Finanzministerin Maria Fekter zufolge lehnte Geithner eine solche Abgabe "strikt" ab, forderte jedoch eine Aufstockung des Euro-Rettungsfonds.
Das US-Finanzministerium wies am Freitag in einer Erklärung zurück, dass Geithner in der Runde konkrete Vorschläge zur Bewältigung der Schuldenkrise gemacht habe. Geithner habe keine "bestimmten politischen Rezepte" vorgeschlagen oder kritisiert, sondern habe seine EU-Kollegen nur ermutigt, "entschieden zu handeln" und "mit einer Stimme zu sprechen". Geithner habe "Gedanken und Ideen" beigetragen, wie die Europäer die erforderlichen Instrumente entwickeln könnten, um die Herausforderungen zu meistern.
- Datum 17.09.2011 - 12:29 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa
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Also hat er doch "bestimmten politischen Rezepte" vorgeschlagen oder kritisiert". Er hat damit das gesamte Vorgehen der Eurolandpolitiker der letzten zwei Jahre damit kritisiert und vorgeschlagen, dass man zutiefst uneuropäisch handeln solle.
, seine Kritik. Er hat wahrscheinlich nur äußest vage Vostellungen davon was Europa ist und wie es funktioniert, vielleicht überfordern diese Strukturen ihn etwas.
Es ist aber auch schlimm mit Europa. Da kommt der Herr Geithner nach Europa um den Eingeborenen die Welt zu erklären und diese sind bockig (JC Juncker) oder verstehen ihn so falsch, bzw. haben so schlechte Übersetzer, dass das amerikanische Finanzministerium erklären muss, was er gesagt und gemeint hat, bzw. nicht gesagt und nicht gemeint hat, bzw. meinte gesagt und gemeint zu haben, bzw. nicht meinte gesagt und nicht gemeint zu haben, bzw. na, ja, auf jeden Fall sind die Europäer zu doof.
So ist leider wieder ein Versuch eines hohen Repräsentanten von "Gottes eigenen Land" die Welt nach seinen Bilde zu formen an der Ingnoranz Anderer gescheitert, schade.
Uneuropäisch? Ist das so ähnlich wie mit den Basel III Regeln, die lt Chef von JP Morgan "unamerikanisch" sind?
Grüße
Wie man dagegen "zutiefst europäisch" handelt, haben unsere total zerstrittenen Finanzminister Herrn Geithner ja nun richtig vorexerziert. Vielen Dank, meine Damen und Herren!
, seine Kritik. Er hat wahrscheinlich nur äußest vage Vostellungen davon was Europa ist und wie es funktioniert, vielleicht überfordern diese Strukturen ihn etwas.
Es ist aber auch schlimm mit Europa. Da kommt der Herr Geithner nach Europa um den Eingeborenen die Welt zu erklären und diese sind bockig (JC Juncker) oder verstehen ihn so falsch, bzw. haben so schlechte Übersetzer, dass das amerikanische Finanzministerium erklären muss, was er gesagt und gemeint hat, bzw. nicht gesagt und nicht gemeint hat, bzw. meinte gesagt und gemeint zu haben, bzw. nicht meinte gesagt und nicht gemeint zu haben, bzw. na, ja, auf jeden Fall sind die Europäer zu doof.
So ist leider wieder ein Versuch eines hohen Repräsentanten von "Gottes eigenen Land" die Welt nach seinen Bilde zu formen an der Ingnoranz Anderer gescheitert, schade.
Uneuropäisch? Ist das so ähnlich wie mit den Basel III Regeln, die lt Chef von JP Morgan "unamerikanisch" sind?
Grüße
Wie man dagegen "zutiefst europäisch" handelt, haben unsere total zerstrittenen Finanzminister Herrn Geithner ja nun richtig vorexerziert. Vielen Dank, meine Damen und Herren!
Zwei Drittel des deutschen Bankensektors sind verstaatlicht.
Innovatoren und Investoren gehen nach China.
Die Krise geht weiter, solange Politik nicht begreift, dass sie selbst das Problem ist.
...ihre Unfähigkeit ist das viel größere Problem.
das Schlimme ist, das Wirtschaft von Leuten gemacht wird, die die Folgen ihrer Entscheidungen nicht mitzutragen haben.
aber "die Wirtschaft" wird überhaupt nichts begreifen.
Das Volk muss begreifen!
Und wenn es begriffe, käme es am nächsten Tag zu einer Revolution (Henry Ford).
So einfach und kompliziert zugleich isses...
So und nicht andersherum.
...ihre Unfähigkeit ist das viel größere Problem.
das Schlimme ist, das Wirtschaft von Leuten gemacht wird, die die Folgen ihrer Entscheidungen nicht mitzutragen haben.
aber "die Wirtschaft" wird überhaupt nichts begreifen.
Das Volk muss begreifen!
Und wenn es begriffe, käme es am nächsten Tag zu einer Revolution (Henry Ford).
So einfach und kompliziert zugleich isses...
So und nicht andersherum.
diese soll wohl die Sekunden-spekulationen auf Kursdifferenzen der Währungen verteuern und damit unmöglich machen. Was braucht man aber für diese Spekulation ?einen Laptop und den Zugang.
Da kann sich der Mitarbeiter also auf irgendeine Quasi-unabhängige englische Insel setzen und von dort aus spekulieren, mal mit Milliardenverlusten, mal mit ebensolchen Gewinnen.
Wenn es also unmöglich ist, diese schon nur Europaweit durchzusetzen, wozu denn das Gerede darüber ? Beruhigungspillen für das Volk ?
Welchen Plan A oder Plan B haben die Herren denn jetzt im Falle Griechenlands vorgelegt ?
Pia desideria
Dass die einzelnen Länder innerhalb Europas tlw unterschiedliche Auffassungen haben, ist ganz sicher normal.
Dass man sich jedoch in Europa nicht mehr zu gemeinsamen Beschlüssen durchringen kann, zeigt schon erhebliche Mängel auf.
Wenn die USA den "Raubtierkapitalismus" nicht bändigen wollen, so kann Europa dennoch vorangehen.
Nicht nur hier zeigt sich der große kulturelle Unterschied zwischen Europa und den USA.
Diese konträren kulturellen Grundeinstellungen erschweren
ein Bündnis mit den USA, welches über lockeren Meinungsaustausch hinausgeht.
..., weil es andere Möglichkeiten der Besteuerung gibt, die lediglich konsequent umgesetzt werden müssen.
Der Handel an den Börsen muss nur genauso den Handelssteuern unterliegen wie bei jedem anderen Kauf und Verkauf von Waren und Diesntleistungen.
Die Kapitalertragssteuer ist das eine, die hälftige Besteuerung der Dividenden ebenfalls.
Doch warum gibt es keine Mehrwertsteuer für Aktien. Selbst Versicherungen unterliegen der Mehrwertsteuer.
Und wenn ich Lebensmittel mit dem hälftigen Mehrwertsteuersatz belege, die als Produkt nunmal lebensnotwendig sind ist es mehr als Fragwürdig, wenn die Nationalstaaten eben keine Mehrwertsteuer beim Aktienhandel erheben.
Ok. Man wird sicherlich bemerkt haben, dass ich mich nicht so auskenne. Ich denke aber, dass ein Funke Wahrheit in meiner Sicht der Dinge enthalten ist.
Und da jedes Euromitglied Mehrwertsteuer erhebt, ist dies die einfachste Sache es in allen Ländern einzuführen.
Ob nun hälftig oder den vollen Satz sei dahin gestellt. Als Ware, die nicht unmittelbar zur Lebenssicherung dient, dürfte nur der volle Satz gelten.
Ich hätte hier gerne erfahren wo denn eigentlich die einzelnen Steuern beim Aktienhandel per gesetz festgeschrieben sind und welche es sind. Ich konnte bei Mr. Google nichts finden.
Deshalb hab ich die Mehrwertsteuer bei Aktien hier angeführt.
.
Unternehmen setzen sie wieder als Vorsteuer ab!
Ohne Lenkungswirkung!
Gruß an die Redaktion!
das besagt bereits der Name, besteuert den Mehrwert einer Ware oder Dienstleistung. Aktien haben bei ihrem Verkauf jedoch keinen solchen Mehrwert, weil sie gehandelt und nicht verkauft werden.
Richtig putzig fand ich den Teil mit der "hälftigen MwSt", weil sie mich darin erinnert hat, dass die MwSt tatsächlich einmal bei 14% lag, wovon bis heute noch die damalige Hälfte, 7%, auf Grundnahrungsmittel u.ä. fällig wird.
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Unternehmen setzen sie wieder als Vorsteuer ab!
Ohne Lenkungswirkung!
Gruß an die Redaktion!
das besagt bereits der Name, besteuert den Mehrwert einer Ware oder Dienstleistung. Aktien haben bei ihrem Verkauf jedoch keinen solchen Mehrwert, weil sie gehandelt und nicht verkauft werden.
Richtig putzig fand ich den Teil mit der "hälftigen MwSt", weil sie mich darin erinnert hat, dass die MwSt tatsächlich einmal bei 14% lag, wovon bis heute noch die damalige Hälfte, 7%, auf Grundnahrungsmittel u.ä. fällig wird.
So leid es mir auch tut : Keiner dieser "Leistungsträger" sind fähig, ein solchen Schritt zu unternehmen. Keiner! Ohne Ausnahme. Das einzige was "Leistungsträger" dieser art drauf haben ist teuren Champagner schlürfen und Bl*d in die Kamera grinken. Transaktionsteuer ? Börsenumsatzsteuer, Bankenregulierung wie Glass-Steagal und Eigenkapitalquotenerhöhung. Nie im Leben - die wissen sonst gibt es keinen Job mehr nach dem Ministerdasein.
Sorry, aber mit solchen Leuten sehe ich tiefschwarz.
Es ist die Natur.
Was nicht zusammengehört, kann nicht zusammengehen!
Die EU-Idee mit ihrem zwangsadoptierten EURO-Kind, so wohlig sie sich auch anfühlen mag, entspricht der längst überkommene Romantik des 19. Jahrhunderts.
Die Zeit der wiedererwachenden Nationalstaaten ist angebrochen.
Ob man will oder nicht!
Es ist die Natur.
Was nicht zusammengehört, kann nicht zusammengehen!
Die EU-Idee mit ihrem zwangsadoptierten EURO-Kind, so wohlig sie sich auch anfühlen mag, entspricht der längst überkommene Romantik des 19. Jahrhunderts.
Die Zeit der wiedererwachenden Nationalstaaten ist angebrochen.
Ob man will oder nicht!
"Länder wie Deutschland setzen sich dafür ein, um die Geldflüsse auf dem Finanzmarkt zu beruhigen." - Ach, glaubt das wirklich jemand?
Es geht nur um Geld einsammeln. Was sonst noch dabei passiert, das ist höchst unklar und auch strittig. Die Akteure in der BRD wissen es selbst nicht.
Aber das ist irgendwie nicht neu; wann wissen unsere Politiker schon, was sie wirklich anrichten....
...ihre Unfähigkeit ist das viel größere Problem.
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