SchuldenkriseSpekulationen um angeblich bevorstehende Insolvenz Griechenlands
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 Schäuble-Sprecher nennt Spekulationen "zwecklos"

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte am Samstag in Marseille am Rande des G8-Finanzministertreffens, gegenwärtig seien die Voraussetzungen nicht erfüllt für eine Auszahlung der im September fälligen nächsten Kredittranche aus dem ersten Hilfspaket der Europäer und des IWF. Dies sei zwar eine schwierige Lage für Griechenland, sagte Schäuble, betonte aber zugleich: "Es ist nicht so, dass eine unmittelbare Zuspitzung bevorsteht." Athen habe sich erst vergangene Woche an den Märkten Mittel mit begrenzter Laufzeit besorgt.

Schäuble wappnet sich nach Medienberichten bereits für den Fall einer griechischen Pleite. Nach einem Spiegel-Bericht spielen Schäubles Beamten sämtliche Szenarien durch, die sich im Falle eines Zahlungsausfalls des Landes ergeben könnten. Nach Informationen der Welt am Sonntag verabschiedet sich die Bundesregierung von ihrer Maxime, Athen aus Furcht vor einem Flächenbrand in der Euro-Zone auf keinen Fall pleitegehen zu lassen. Nun aber werde immer deutlicher, dass die Griechen ihr Schuldenproblem nicht lösen könnten. Zudem stünden mit dem erneuerten Euro-Rettungsschirm EFSF bald mehr Instrumente zur Verfügung, mit denen sich eine Staatspleite notfalls besser beherrschen ließe.

Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte am Sonntag zu den Berichten auf Anfrage, Spekulationen um eine angeblich bevorstehende Pleite Griechenlands seien "zwecklos". Zudem warte man den Bericht der "Troika" ab.

Rösler schließt Insolvenz nicht mehr aus

Wirtschaftsminister Philipp Rösler hingegen schließt eine geordnete Insolvenz Griechenlands nicht mehr aus. "Um den Euro zu stabilisieren, darf es auch kurzfristig keine Denkverbote mehr geben. Dazu zählt notfalls auch eine geordnete Insolvenz Griechenlands, wenn die dafür notwendigen Instrumente zur Verfügung stehen", schreibt Rösler in einem Gastbeitrag für die Montagsausgabe der Welt.

Unterdessen bekommt in der schwarzen-gelben Koalition der Streit um den deutschen Kurs bei der Euro-Rettung zusätzlichen Zündstoff. Zur Abwehr weiterer milliardenschwerer Hilfszusagen wollen Kritiker aus der FDP nun mit einem Mitgliederentscheid die Basis mobilisieren. Auch in der CSU wächst der Unmut über schleppende Reformbemühungen im hoch verschuldeten Griechenland.

Die Fraktionsführungen von Union und Liberalen bemühen sich weiter um eine eigene Mehrheit des Regierungslagers bei der am 29. September geplanten Bundestags-Abstimmung über eine Erweiterung des jetzigen Rettungsschirms EFSF.

 
Leserkommentare
  1. Da hat ja der Euro und die EU eine Glanzleistung vollbracht.
    uU gehen also ganze Staaten in die Staatspleite.

    Schulterklopfen für die EU.

    25 Leserempfehlungen
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    • Zack34
    • 11.09.2011 um 20:04 Uhr


    Das ist so eine Eigenart der Staatspleiten: da gehen tatsächlich ganze Staaten eben pleite.

    Schlimm muss das nicht sein, siehe Beispiel Argentiniens. Sonst: mit dem EURO an und für sich hat dies wenig zu tun, das Problem ist nachwievor die fehlende Ausgabendisziplin, die bei weitem kein exklusives Problem der Griechen ist.

    Wie kommen Sie auf die Idee, dass der Euro oder Europa die Ursache für die griechische Staatspleite seien? Diese ist vielmehr auf Athens verfehlte Haushaltspolitik zurückzuführen. Die gemeinsame Währung führt vielmehr dazu, dass die anderen EU-Staaten in das Griechenschlamassel mitreingezogen werden.

    Wenn eine Krise und die Politik zusammentreffen und die Krise gewinnt, dann muss dass nicht an der Krise liegen!

    Zuallererst haben "die Griechen" diese Krise aber selbst verschuldet.

    Und ziehen jetzt halb Europa mit in den Dreck... Vielen Dank auch nach Athen!

    Als gäbe es irgendein Recht darauf, immer weiter und immer noch mehr Kredit gewährt zu bekommen, sei es von privatwirtschaftlicher Seite (böse Spekulanten) oder eben von anderen Staaten (Deutschland und Frankreich).

    Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionstn und vermeiden Sie Polemik. Danke. Die Redaktion/lv

    • Derika
    • 12.09.2011 um 15:30 Uhr

    Ziel war es schließlich, ein Land in den Ruin zu treiben und dan zu verschachern. Bisher klappt das wunderbar. Danach geht es dann weiter, nach Spanien, Italien, usw. und am Ende sind wir dran.

    Wenn dann endlich langsam durchdringt, dass wir keine Demokratie mehr haben, sondern blanke Finanzdiktatur - nunja, dann geht es wohl Volk gegen gut bezahltes Söldnerheer...

    • Zack34
    • 11.09.2011 um 20:04 Uhr


    Das ist so eine Eigenart der Staatspleiten: da gehen tatsächlich ganze Staaten eben pleite.

    Schlimm muss das nicht sein, siehe Beispiel Argentiniens. Sonst: mit dem EURO an und für sich hat dies wenig zu tun, das Problem ist nachwievor die fehlende Ausgabendisziplin, die bei weitem kein exklusives Problem der Griechen ist.

    Wie kommen Sie auf die Idee, dass der Euro oder Europa die Ursache für die griechische Staatspleite seien? Diese ist vielmehr auf Athens verfehlte Haushaltspolitik zurückzuführen. Die gemeinsame Währung führt vielmehr dazu, dass die anderen EU-Staaten in das Griechenschlamassel mitreingezogen werden.

    Wenn eine Krise und die Politik zusammentreffen und die Krise gewinnt, dann muss dass nicht an der Krise liegen!

    Zuallererst haben "die Griechen" diese Krise aber selbst verschuldet.

    Und ziehen jetzt halb Europa mit in den Dreck... Vielen Dank auch nach Athen!

    Als gäbe es irgendein Recht darauf, immer weiter und immer noch mehr Kredit gewährt zu bekommen, sei es von privatwirtschaftlicher Seite (böse Spekulanten) oder eben von anderen Staaten (Deutschland und Frankreich).

    Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionstn und vermeiden Sie Polemik. Danke. Die Redaktion/lv

    • Derika
    • 12.09.2011 um 15:30 Uhr

    Ziel war es schließlich, ein Land in den Ruin zu treiben und dan zu verschachern. Bisher klappt das wunderbar. Danach geht es dann weiter, nach Spanien, Italien, usw. und am Ende sind wir dran.

    Wenn dann endlich langsam durchdringt, dass wir keine Demokratie mehr haben, sondern blanke Finanzdiktatur - nunja, dann geht es wohl Volk gegen gut bezahltes Söldnerheer...

    • Harzer
    • 11.09.2011 um 16:22 Uhr

    ... verkaufen unsere Politiker uns Bürger immer erst für dumm und belügen uns nach Strich und Faden ?

    [...]

    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Vergleiche. Danke. Die Redaktion/vn

    18 Leserempfehlungen
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    • lepkeb
    • 11.09.2011 um 18:17 Uhr

    die die dt. Banken brauchten um ihre griechischen Anleihen abzuschlagen und so die Kosten auf die Allgemeinheit umzulegen.
    Und mit dem Duo Infernale (aka Schoßhunde der Kanzlerin) Herrn Asmussen und Herrn Weidmann wird es in Zukunft noch einfacher werden und der dt. Michel bezahlt die Rechnung, mit Altersarmut, Sozialreform aka Sozialabbau etc..

    Da kann man schon mal was vergessen.

    • essilu
    • 12.09.2011 um 2:52 Uhr

    Entfernt. Der Kommentar, auf den Sie sich kritisch beziehen, wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/vn

    1. Weil sie wissen, dass wir es uns gefallen lassen.

    2. Weil sie wissen, dass konservative Wähler CDU-Regierungen zustimmen und gegen die Linken votieren, egal was sie sagen und

    links orientierte Wähler linken Regierungen zustimmen usw.

    Wir sind halt aus eigener Schuld zu einer Massenstimmvieh-Haltung verkommen.

    Das gilt aber m.E. zumindest für alle westlichen Länder.

    Um mit Franz Josef Strauß zu sprechen: Es muss alles noch viel tiefer sinken bevor es wieder besser wird.

    ... sie sonst nicht gewählt werden.
    So einfach ist das.

    Solange WIR nicht erwachsen und mündig genug sind, Wahrheit auch dort zu wünschen und einzufordern, wo sie FÜR UNS unbequem und bitter ist, solange werden wir Politiker, parlamentarische Mehrheiten und Regierungen haben, die uns vor lauter Angst um den Machtverlust schamlos nach dem Munde reden.
    Und solange haben wir auch nichts anderes verdient.

    Wir erleben eine gewaltige Systemkrise. Wir alle müssen uns - gewaltig - ändern, damit es besser werden kann.

    • lepkeb
    • 11.09.2011 um 18:17 Uhr

    die die dt. Banken brauchten um ihre griechischen Anleihen abzuschlagen und so die Kosten auf die Allgemeinheit umzulegen.
    Und mit dem Duo Infernale (aka Schoßhunde der Kanzlerin) Herrn Asmussen und Herrn Weidmann wird es in Zukunft noch einfacher werden und der dt. Michel bezahlt die Rechnung, mit Altersarmut, Sozialreform aka Sozialabbau etc..

    Da kann man schon mal was vergessen.

    • essilu
    • 12.09.2011 um 2:52 Uhr

    Entfernt. Der Kommentar, auf den Sie sich kritisch beziehen, wurde mittlerweile entfernt. Die Redaktion/vn

    1. Weil sie wissen, dass wir es uns gefallen lassen.

    2. Weil sie wissen, dass konservative Wähler CDU-Regierungen zustimmen und gegen die Linken votieren, egal was sie sagen und

    links orientierte Wähler linken Regierungen zustimmen usw.

    Wir sind halt aus eigener Schuld zu einer Massenstimmvieh-Haltung verkommen.

    Das gilt aber m.E. zumindest für alle westlichen Länder.

    Um mit Franz Josef Strauß zu sprechen: Es muss alles noch viel tiefer sinken bevor es wieder besser wird.

    ... sie sonst nicht gewählt werden.
    So einfach ist das.

    Solange WIR nicht erwachsen und mündig genug sind, Wahrheit auch dort zu wünschen und einzufordern, wo sie FÜR UNS unbequem und bitter ist, solange werden wir Politiker, parlamentarische Mehrheiten und Regierungen haben, die uns vor lauter Angst um den Machtverlust schamlos nach dem Munde reden.
    Und solange haben wir auch nichts anderes verdient.

    Wir erleben eine gewaltige Systemkrise. Wir alle müssen uns - gewaltig - ändern, damit es besser werden kann.

  2. 34 Leserempfehlungen
  3. ,
    helfen! Ist ein Anschluss Griechenlands a Deutschland als 17. Bundesland möglich?

    Wir haben Erfahrung!

    Im Ernst! Wie kann man bessser helfen?

    .

    Eine Leserempfehlung
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    Die Banken wollen lieber ihre Spekulationsgewinne und sind eher wenig daran interessiert der Bevölkerung zu helfen.
    Was auch für unsere Politische "Elite" gilt. Da die mittlerweile ja sogar völlig ignoriert das sie eben nicht für die Finanzwirtschaft arbeitet.

    Ich glaub auch nicht das die 2000 Familien die Griechenland unter sich aufgeteilt haben daran interessiert wären. Denen sind die Menschen auch egal.

    Bis auf die Griechen selber und ihren Leidensgenossen in ganz Europa, die keine Milliarden damit verdienen ganze Gesellschaften in den Ruin zu treiben, dürfte es keinen interessieren.

    Keine schlechte Idee, die DDR war ja mindestens genau so marode wie die Griechen und wir haben sie inzwischen integriert und dort viele gesunde Unternehmen angesiedelt.

    • Dakra
    • 12.09.2011 um 2:58 Uhr

    aber ich glaube, da ist was dran. Wenn man den Griechen helfen will, dann darf es nicht ums kaputt Sparen gehen. Diesen Fehler hat insbesondere der IWF in der Vergangenheit zu haeufig gemacht und scheint ihn wieder zu machen. Die ganzen Ausgaben Griechenlands muesste in Teilprojekte aufgespalten werden und nach ihrer Rentabilitaet bzw. Nutzenstiftung fuer die griechische Bevoelkerung beurteilt werden. Dort, wo es Defizite gibt, muessen die Ausgaben entweder gekuerzt oder gestrichen werden. Oder, was noch besser ist, den Griechen mit professioneller Unterstuetzung zur Seite stehen. Ein Beispiel. Deutschland hat eine hohe Kompetenz in Sachen Korruptionsvermeidung, Griechenland hier offensichtlich ein geringe. Also koennte doch Deutschland da ein wenig helfen???

    Die Banken wollen lieber ihre Spekulationsgewinne und sind eher wenig daran interessiert der Bevölkerung zu helfen.
    Was auch für unsere Politische "Elite" gilt. Da die mittlerweile ja sogar völlig ignoriert das sie eben nicht für die Finanzwirtschaft arbeitet.

    Ich glaub auch nicht das die 2000 Familien die Griechenland unter sich aufgeteilt haben daran interessiert wären. Denen sind die Menschen auch egal.

    Bis auf die Griechen selber und ihren Leidensgenossen in ganz Europa, die keine Milliarden damit verdienen ganze Gesellschaften in den Ruin zu treiben, dürfte es keinen interessieren.

    Keine schlechte Idee, die DDR war ja mindestens genau so marode wie die Griechen und wir haben sie inzwischen integriert und dort viele gesunde Unternehmen angesiedelt.

    • Dakra
    • 12.09.2011 um 2:58 Uhr

    aber ich glaube, da ist was dran. Wenn man den Griechen helfen will, dann darf es nicht ums kaputt Sparen gehen. Diesen Fehler hat insbesondere der IWF in der Vergangenheit zu haeufig gemacht und scheint ihn wieder zu machen. Die ganzen Ausgaben Griechenlands muesste in Teilprojekte aufgespalten werden und nach ihrer Rentabilitaet bzw. Nutzenstiftung fuer die griechische Bevoelkerung beurteilt werden. Dort, wo es Defizite gibt, muessen die Ausgaben entweder gekuerzt oder gestrichen werden. Oder, was noch besser ist, den Griechen mit professioneller Unterstuetzung zur Seite stehen. Ein Beispiel. Deutschland hat eine hohe Kompetenz in Sachen Korruptionsvermeidung, Griechenland hier offensichtlich ein geringe. Also koennte doch Deutschland da ein wenig helfen???

  4. ... wäre Griechenland schon wieder auf dem aufsteigenden Ast und wir hätten noch Dutzende Milliarden, zum Beispiel für unser Bildungssystem !

    Sarrazin hat bereits vor eineinhalb Jahren (!) die Pleite Griechenlands empfohlen. Als (einzig kompetenter) deutscher Bundesbanker in Frankfurt. Damals wurde er öffentlich als "Provokateur" abgebügelt - man lese nach und staune.
    .
    Hier der zugehörige Link:
    http://www.spiegel.de/wir...
    .
    Niemand sage, dass die äusserst kostspielige griechische Schlamassel-Geschichte "alternativlos" abgelaufen sei.

    51 Leserempfehlungen
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    Gedanken bezüglich der Volkswirtschaftslehre, sind genau so lückenhaft, wie seine sonstigen Thesen.

    Insolvenz?

    Recherchieren Sie mal was eine Insolvenz und deren Folgen eigentlich sind.

    Anstatt nach einer Insolvenz zu schreien, sollten Sie sich erstmals informieren welche Folgen sowas auf Deutschland und die Griechen hat. Ganz besonders würde ich hier die Machtverhältnisse beachten.

    Sarrazins Vorschlag ist keine Lösung, sondern lediglich ein billiges Placebo (welches teuer erkauft wird).

    PS:

    Wissen Sie warum Griechenland noch schlechtere Zahlen vorweist? Weil die neoklassische Wirtschaftstheorie des prozyklischen Handelns noch nie in der Geschichte funktioniert hat.

    Die Probleme liegen in der Deregulierung der Finanz"märkte", ungerechte Vermögensverteilung, Zinseszins (und das Sparen der Vermögensten), Währungsspekulationen (Bsp. Brasilien), usw..

    Wurde sowas von Sarrazin in irgend einer Form genannt?

    Nein! Allerdings hat er noch mehr dumme Sprüchen zur Hand, die mehr als eckelhaft sind und vor Unwissenheit strotzen.

    Zitat (Sarrazin):

    [Wir werden es am Ende immer irgendwie schaffen, unsere Haushalte solide zu gestalten.]

    Allein dieser Spruch zeigt, dass der Typ überhaupt keine Ahnung hat, denn er nennt überhaupt nichts Konkretes. Sollte Gott uns helfen?

    Lächerlich!

    Jetzt gibt es dort nur noch Europasozialisten der schlimmsten Art, die letztlich nur Banken mit ihrem Zeitspiel gerettet haben...mal wieder zu Lasten des Steuerzahlers.

    ist einfach nur ein Realist der die Wahrheit sagt! Darum wird er ja so angefeindet! Und wie der Deutsche Michl denkt ist ja an Umfragewerten zu ersehen: da würden SPD und Grüne gewaehlt und wenn die Südeuropa kpmplett alimentieren würden!
    Steinbrück fordert sogar unverblümt die Transferunion!
    Besser waere aber der Ausstieg Deutschlands aus der Enteignungsunion !

    • Derika
    • 12.09.2011 um 15:37 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Kommentare. Danke. Die Redaktion/sc

    Gedanken bezüglich der Volkswirtschaftslehre, sind genau so lückenhaft, wie seine sonstigen Thesen.

    Insolvenz?

    Recherchieren Sie mal was eine Insolvenz und deren Folgen eigentlich sind.

    Anstatt nach einer Insolvenz zu schreien, sollten Sie sich erstmals informieren welche Folgen sowas auf Deutschland und die Griechen hat. Ganz besonders würde ich hier die Machtverhältnisse beachten.

    Sarrazins Vorschlag ist keine Lösung, sondern lediglich ein billiges Placebo (welches teuer erkauft wird).

    PS:

    Wissen Sie warum Griechenland noch schlechtere Zahlen vorweist? Weil die neoklassische Wirtschaftstheorie des prozyklischen Handelns noch nie in der Geschichte funktioniert hat.

    Die Probleme liegen in der Deregulierung der Finanz"märkte", ungerechte Vermögensverteilung, Zinseszins (und das Sparen der Vermögensten), Währungsspekulationen (Bsp. Brasilien), usw..

    Wurde sowas von Sarrazin in irgend einer Form genannt?

    Nein! Allerdings hat er noch mehr dumme Sprüchen zur Hand, die mehr als eckelhaft sind und vor Unwissenheit strotzen.

    Zitat (Sarrazin):

    [Wir werden es am Ende immer irgendwie schaffen, unsere Haushalte solide zu gestalten.]

    Allein dieser Spruch zeigt, dass der Typ überhaupt keine Ahnung hat, denn er nennt überhaupt nichts Konkretes. Sollte Gott uns helfen?

    Lächerlich!

    Jetzt gibt es dort nur noch Europasozialisten der schlimmsten Art, die letztlich nur Banken mit ihrem Zeitspiel gerettet haben...mal wieder zu Lasten des Steuerzahlers.

    ist einfach nur ein Realist der die Wahrheit sagt! Darum wird er ja so angefeindet! Und wie der Deutsche Michl denkt ist ja an Umfragewerten zu ersehen: da würden SPD und Grüne gewaehlt und wenn die Südeuropa kpmplett alimentieren würden!
    Steinbrück fordert sogar unverblümt die Transferunion!
    Besser waere aber der Ausstieg Deutschlands aus der Enteignungsunion !

    • Derika
    • 12.09.2011 um 15:37 Uhr

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Kommentare. Danke. Die Redaktion/sc

  5. so steht es aktuell in der "Welt". Das wir für die desaströse Merkel-Europa-Politik zahlen sollen das ist schon jedem ungeborenen Deutschen klar. Das die Griechenland Bürgschaften wahrscheinlich in den nächsten 6 Monaten fällig werden war ebenfalls zu erwarten.

    Trotzdem lügt die Merkel Koalition weiter wie gedruckt!!!

    Wir sollten uns langsam auf Demonstrationen vorbereiten um diese gefühlte Minderheitsregierung aus dem Amt zu schicken.

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    Wer bleibt auf der Strecke?
    Nur der Steuerzahler!

    ist das auch "alternativlos"?

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und achten Sie auf eine neutrale Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn

    Leider sind die politischen Vrhältnisse so, dass keine bessere Alternative in Sicht ist. Gabriel wollte noch viel früher viel mehr Geld im Orkus versenken und Trittin lebt immer noch im Wirtschafts-lala-Land.

    Von der FDP hätte ich allerdings mehr und härteren Widerstand gegen die wirtschaftlich sinnlosen "Rettungen" erwartet.

    Im übrigen: Die Artikelüberschrift ist nicht korrekt, Griechenland ist bereits insolvent. Der Fakt ist da. Der angebotene Schuldenschnitt (haircut) von nur 10% ist allerdings lachhaft. Anleger werden einen Verlust von 40% bis 90% zu erwarten haben.

    Der Euro wird zur Weichwährung, denn die 10jährige laienhafte Vorstellung unserer Politiker von Angela bis Zapatero hat jegliches Vertrauen zerstört und Vertrauen ist nun einmal die Basis einer Währung.

    Ein Trost für die Anhänger eines "starken" Euro: Obama ist auch dabei, denn Dollar weich zu klopfen. Ob der $ den € einholt?

    Wer bleibt auf der Strecke?
    Nur der Steuerzahler!

    ist das auch "alternativlos"?

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und achten Sie auf eine neutrale Wortwahl. Danke. Die Redaktion/vn

    Leider sind die politischen Vrhältnisse so, dass keine bessere Alternative in Sicht ist. Gabriel wollte noch viel früher viel mehr Geld im Orkus versenken und Trittin lebt immer noch im Wirtschafts-lala-Land.

    Von der FDP hätte ich allerdings mehr und härteren Widerstand gegen die wirtschaftlich sinnlosen "Rettungen" erwartet.

    Im übrigen: Die Artikelüberschrift ist nicht korrekt, Griechenland ist bereits insolvent. Der Fakt ist da. Der angebotene Schuldenschnitt (haircut) von nur 10% ist allerdings lachhaft. Anleger werden einen Verlust von 40% bis 90% zu erwarten haben.

    Der Euro wird zur Weichwährung, denn die 10jährige laienhafte Vorstellung unserer Politiker von Angela bis Zapatero hat jegliches Vertrauen zerstört und Vertrauen ist nun einmal die Basis einer Währung.

    Ein Trost für die Anhänger eines "starken" Euro: Obama ist auch dabei, denn Dollar weich zu klopfen. Ob der $ den € einholt?

  6. Den letzten Dienst, den die FDP unserem Land gegenwärtig erweisen kann, wäre die Kündigung der Koalition. Die anstehenden Neuwahlen sollten den Euro als Hauptthema haben, damit diese überfällige Diskussion endlich nachgeholt wird.

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  7. Lügenmund tut Wahrheit kund. Erst Brüderle beim Atommoratorium, jetzt Rösler bei der Schuldenkrise. Der Hintergrund: Wirtschaftsminister Rösler (FDP) schließt eine geordnete Insolvenz Griechenlands zur Rettung des angeschlagenen Euros nicht mehr aus. „Um den Euro zu stabilisieren, darf es auch kurzfristig keine Denkverbote mehr geben.

    Nun ist es also heraus: In der Regierung Merkel herrschte bislang Denkverbot. Doch wußten wir das nicht bereits?

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