Griechenland Überleben in der Schuldenkrise

Die Rezession trifft Griechenland hart. Fünf Griechen aus verschiedenen Regionen des Landes erzählen von ihren Sorgen und dem täglichen Kampf um die Existenz.

Seit zwei Jahren versucht Griechenland, seine desolate Haushaltslage mit einem drakonischen Sparprogramm in den Griff zu bekommen. Die Regierung hat Steuern angehoben, Löhne und Renten gekürzt, Staatsbedienstete entlassen. Die Folge: Die griechische Wirtschaft steckt in einer tiefen Rezession, die Arbeitslosigkeit ist drastisch gestiegen. 

In den kommenden Monaten wird der Sparkurs nochmals verschärft, um die Auflagen der Troika zu erfüllen. Es wird eine neue Immobiliensteuer geben und es  sollen 150.000 Jobs im Öffentlichen Dienst gestrichen werden. Niemand kann wirklich sagen, ob es den Griechen gelingen wird, den weiter wachsenden Schuldenberg irgendwann in den Griff zu bekommen, oder ob nicht doch ein Schuldenschnitt notwendig ist.

Anzeige

Wie geht es den Griechen in dieser Krise? Wie hat sich ihr Alltag verändert? Deutschland erreichen meist nur Bilder von Taxifahrern, Müllmännern oder Studenten, die gegen die Sparprogramme auf die Straße gehen. Für ZEIT ONLINE berichten fünf Griechen aus verschiedenen Regionen des Landes über ihr Leben in der Krise.

Leser-Kommentare
  1. Auch wenn diese Bemerkung unsachlich und wenig konstruktiv ist:

    Es ist die Wahrheit!

    Und die muss ausgesprochen werden dürfen, zumal das Thema noch über Jahre anhalten wird und bei den bestehenden politischen Verhältnissen in Berlin auch keine konstruktive f i n a l e Lösung in Sicht ist.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • 3cpo
    • 30.09.2011 um 13:20 Uhr

    es nicht mehr hören können. Das Thema geht geht uns alle an und das Problem der Griechen ist ein europäisches Problem. Man kann diese Krise nicht an einem Tag auf Punkt 1 der Agenda setzen und am nächsten unter: "wir hätten da noch das Problem mit Griechenland." Man solle sich bewusst machen, dass hier ein "Land" pleite ist. Nicht nur eine Company. Ich kann nur hoffen, dass diese ständige Konfrontation mit dem Thema einen Lerneffekt hat.

    Meine persöniche Meinung: Wir müssen den Griechen helfen. Denn sonst, wirkt die Wörter "Europäische Union" auf mich wie blanker Hohn.

    cu

    • Varech
    • 30.09.2011 um 13:48 Uhr

    Mich z.B. graust es immer noch, wenn ich von "finalen" Lösungen lese. Aber das ist wohl mein Problem.

    Was Griechenland angeht, kann ich allerdings mit Ihnen fühlen. Nur müssen wir aufpassen, dass wir uns von unseren Gefühlen nicht zu falschen Schlüssen verleiten lassen.

    G. scheint doch wohl, vielleicht abgesehen von nicht ganz ehrlichen Bilanzen, nicht mit dem übrigen Europa vergleichbar zu sein. Mir wurde glaubhaft berichtet, dass dort die "Parallel-Wirtschaft", die, die dem Fiskus durch die Lappen geht, ca. 70% der Gesamtwirtschaft ausmacht. Solch besonderes System wird sich kaum schnell ändern lassen, sollte aber. Das "Land ohne Staat" hat in G. wohl historische Ursachen, kann so in der Eurozone aber auf Dauer nicht seinen Platz haben.

    • PigDog
    • 30.09.2011 um 14:37 Uhr

    Sie und jeder andere Deutsche sollte sich diesen Artikel aufmerksam durchlesen!

    In 1 bis 2 Jahren könnte er etwa so lauten:

    ---
    ---

    Deutschland: Überleben in der Schuldenkrise

    Die Rezession trifft die Bundesrepublik sehr hart. Fünf Deutsche aus verschiedenen Regionen des Landes erzählen von ihren Sorgen und dem täglichen Kampf um die Existenz.

    Seit zwei Jahren versucht Deutschland, seine desolate Haushaltslage mit einem drakonischen Sparprogramm in den Griff zu bekommen. Die Regierung hat Steuern angehoben, Löhne und Renten gekürzt, Staatsbedienstete entlassen. Die Folge: Die bundesdeutsche Wirtschaft steckt seit zwei Jahren in einer tiefen Rezession, die Arbeitslosigkeit ist drastisch gestiegen.

    In den kommenden Monaten wird der Sparkurs nochmals verschärft, um die Auflagen des Gouvaneursrates des ESM zu erfüllen. Es wird verschiedene neue Steuern geben und es sollen weitere 150.000 Jobs im Öffentlichen Dienst gestrichen werden. Niemand kann wirklich sagen, ob es den Deutschen gelingen wird, den weiter wachsenden Schuldenberg irgendwann in den Griff zu bekommen, oder ob nicht doch ein Schuldenschnitt notwendig ist...

    • an-i
    • 30.09.2011 um 15:57 Uhr

    tja, warum zwingen sie sich dann, einen kommentar abzugeben?

    • 3cpo
    • 30.09.2011 um 13:20 Uhr

    es nicht mehr hören können. Das Thema geht geht uns alle an und das Problem der Griechen ist ein europäisches Problem. Man kann diese Krise nicht an einem Tag auf Punkt 1 der Agenda setzen und am nächsten unter: "wir hätten da noch das Problem mit Griechenland." Man solle sich bewusst machen, dass hier ein "Land" pleite ist. Nicht nur eine Company. Ich kann nur hoffen, dass diese ständige Konfrontation mit dem Thema einen Lerneffekt hat.

    Meine persöniche Meinung: Wir müssen den Griechen helfen. Denn sonst, wirkt die Wörter "Europäische Union" auf mich wie blanker Hohn.

    cu

    • Varech
    • 30.09.2011 um 13:48 Uhr

    Mich z.B. graust es immer noch, wenn ich von "finalen" Lösungen lese. Aber das ist wohl mein Problem.

    Was Griechenland angeht, kann ich allerdings mit Ihnen fühlen. Nur müssen wir aufpassen, dass wir uns von unseren Gefühlen nicht zu falschen Schlüssen verleiten lassen.

    G. scheint doch wohl, vielleicht abgesehen von nicht ganz ehrlichen Bilanzen, nicht mit dem übrigen Europa vergleichbar zu sein. Mir wurde glaubhaft berichtet, dass dort die "Parallel-Wirtschaft", die, die dem Fiskus durch die Lappen geht, ca. 70% der Gesamtwirtschaft ausmacht. Solch besonderes System wird sich kaum schnell ändern lassen, sollte aber. Das "Land ohne Staat" hat in G. wohl historische Ursachen, kann so in der Eurozone aber auf Dauer nicht seinen Platz haben.

    • PigDog
    • 30.09.2011 um 14:37 Uhr

    Sie und jeder andere Deutsche sollte sich diesen Artikel aufmerksam durchlesen!

    In 1 bis 2 Jahren könnte er etwa so lauten:

    ---
    ---

    Deutschland: Überleben in der Schuldenkrise

    Die Rezession trifft die Bundesrepublik sehr hart. Fünf Deutsche aus verschiedenen Regionen des Landes erzählen von ihren Sorgen und dem täglichen Kampf um die Existenz.

    Seit zwei Jahren versucht Deutschland, seine desolate Haushaltslage mit einem drakonischen Sparprogramm in den Griff zu bekommen. Die Regierung hat Steuern angehoben, Löhne und Renten gekürzt, Staatsbedienstete entlassen. Die Folge: Die bundesdeutsche Wirtschaft steckt seit zwei Jahren in einer tiefen Rezession, die Arbeitslosigkeit ist drastisch gestiegen.

    In den kommenden Monaten wird der Sparkurs nochmals verschärft, um die Auflagen des Gouvaneursrates des ESM zu erfüllen. Es wird verschiedene neue Steuern geben und es sollen weitere 150.000 Jobs im Öffentlichen Dienst gestrichen werden. Niemand kann wirklich sagen, ob es den Deutschen gelingen wird, den weiter wachsenden Schuldenberg irgendwann in den Griff zu bekommen, oder ob nicht doch ein Schuldenschnitt notwendig ist...

    • an-i
    • 30.09.2011 um 15:57 Uhr

    tja, warum zwingen sie sich dann, einen kommentar abzugeben?

  2. Tja, und nun? Genau wie hier auch ist es jetzt an denen die Kosten für das zu zahlen, was unfähige Politiker schon vor Generationen verbockt haben ... Das ist heftig und n iemandem zu gönnen, war aber absehbar! Und wie immer: es trifft immer die Unschuldigen - sorry Leute, aber da müsst ihr wohl oder übel durch.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...und es hat noch eine Fortsetzung. Ja, wir bekommen momentan viel Geld in Deutschland rein. Dafür bluten andere. Die Griechen müssen zwar jetzt da durch, aber wir bekommen diese Inflation noch in den nächsten zehn Jahren selbst zu spüren. Das wollte ich hier unbedingt anführen. Es ist schon erbärmlich, wenn hier in der Zeit von Rezession gesprochen wird. Es ist eine knallharte Inflation und schwappt unablässig mehr und mehr auf die gesamte Eurozone über.
    Die Beschlüsse in Bundestag und Bundesrat haben sehr dazu beigetragen, weil es kein Ende geben wird. Schon die Verweigerung einer Grenze für den Pakt in seiner heutigen Höhe von 780 Milliarden ist ein Grund den Politikern demnächst die Rote Karte zu zeigen. Allen voran Frau Merkel und den vielen Mitläufern im Bundestag aus allen Parteien.
    Denn wollen wir eines nicht vergessen. Die Banken verdienen sich dumm und dämlich, beeinflussen mit ihrem Gejammer die Politik und werden als einzige Satt und Fett. Die geheimen Absprachen der Finanzgurus mit den Politikern kennt kein Stimmvieh im Bundestag. Selbst Herr Schäuble verweigert einen konkreten Einblick. Wo sind die Zinsüberschüsse aus den Milliardentöpfen der Eurozone hin? Sie kommen nicht zurück zur EZB oder Eurozone. Gewinnmaximierung der Banken bis zum Ruin von Staaten. Bei allen Fehlern die einzelne Staaten gemacht haben. Es kann nicht sein, dass Banken die Sahne kassieren und der kleine Mann nie wieder entlastet wird. Die Gewinne gehören den Bürgern.

    ...und es hat noch eine Fortsetzung. Ja, wir bekommen momentan viel Geld in Deutschland rein. Dafür bluten andere. Die Griechen müssen zwar jetzt da durch, aber wir bekommen diese Inflation noch in den nächsten zehn Jahren selbst zu spüren. Das wollte ich hier unbedingt anführen. Es ist schon erbärmlich, wenn hier in der Zeit von Rezession gesprochen wird. Es ist eine knallharte Inflation und schwappt unablässig mehr und mehr auf die gesamte Eurozone über.
    Die Beschlüsse in Bundestag und Bundesrat haben sehr dazu beigetragen, weil es kein Ende geben wird. Schon die Verweigerung einer Grenze für den Pakt in seiner heutigen Höhe von 780 Milliarden ist ein Grund den Politikern demnächst die Rote Karte zu zeigen. Allen voran Frau Merkel und den vielen Mitläufern im Bundestag aus allen Parteien.
    Denn wollen wir eines nicht vergessen. Die Banken verdienen sich dumm und dämlich, beeinflussen mit ihrem Gejammer die Politik und werden als einzige Satt und Fett. Die geheimen Absprachen der Finanzgurus mit den Politikern kennt kein Stimmvieh im Bundestag. Selbst Herr Schäuble verweigert einen konkreten Einblick. Wo sind die Zinsüberschüsse aus den Milliardentöpfen der Eurozone hin? Sie kommen nicht zurück zur EZB oder Eurozone. Gewinnmaximierung der Banken bis zum Ruin von Staaten. Bei allen Fehlern die einzelne Staaten gemacht haben. Es kann nicht sein, dass Banken die Sahne kassieren und der kleine Mann nie wieder entlastet wird. Die Gewinne gehören den Bürgern.

  3. .... Elend in der Welt erfährt.
    Aber warum ging es den Menschen in Griechenland denn vorher augenscheinlich besser? Weil der Staat am Monatsende das Defizit immer auf Pump ausgeglichen hat? Seit wann kann man auf Pump "nachhaltig" in die Zukunft wirtschaften, hat das niemand gemerkt und/oder wissen wollen?
    Und dann kommen Aussagen wie: "Am traurigsten macht mich, dass ich meinen Töchtern nichts hinterlassen kann. Wenn sie etwas erben, dann von ihren Großeltern. So sollte es nicht laufen.", bei denen doch wohl der totale Realitätsverlust sichtbar wird und bei denen, die für die Schulden bürgen, doch so leicht die Zornesröte ins Gesicht steigt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ... vielleicht sollten Sie sich an Ihren Kommentar erinnern, in sagen wir 10 Jahren, wenn sich in Deutschland ein gewaltiges Loch in der Pensionskasse auftut und die Staatsschulden bei 100% liegen - oder vielleicht noch mehr wenn wirklich für die Schulden von Griechenland bezahlt werden muss.

    sollten Sie sich für andere aufsparen, was heute geschieht, ist das Ergebnis jahrhundertelanger Entwicklungen und Traditionen. Vorwürfe sollte man auch denen machen, die bei der Aufnahme Griechenlands in die Eurozone nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten, dass die Uhren dort anders ticken als in Mitteleuropa. Die "kreative Buchführung" vor der Aufnahme in die Eurozone hätte da eigentlich nicht sehr überraschen können.
    Die Änderung dieser Situation wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, auch wenn sich die derzeitige griechische Regierung sich noch so sehr bemüht. Und Kommentare wie "selber schuld, sollen die Griechen doch sehen, wie sie da herauskommen", sind fehl am Platze. Zum Gück ist man mit den Deutschen nach 1945 nicht ebenso verfahren.

    ... vielleicht sollten Sie sich an Ihren Kommentar erinnern, in sagen wir 10 Jahren, wenn sich in Deutschland ein gewaltiges Loch in der Pensionskasse auftut und die Staatsschulden bei 100% liegen - oder vielleicht noch mehr wenn wirklich für die Schulden von Griechenland bezahlt werden muss.

    sollten Sie sich für andere aufsparen, was heute geschieht, ist das Ergebnis jahrhundertelanger Entwicklungen und Traditionen. Vorwürfe sollte man auch denen machen, die bei der Aufnahme Griechenlands in die Eurozone nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten, dass die Uhren dort anders ticken als in Mitteleuropa. Die "kreative Buchführung" vor der Aufnahme in die Eurozone hätte da eigentlich nicht sehr überraschen können.
    Die Änderung dieser Situation wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, auch wenn sich die derzeitige griechische Regierung sich noch so sehr bemüht. Und Kommentare wie "selber schuld, sollen die Griechen doch sehen, wie sie da herauskommen", sind fehl am Platze. Zum Gück ist man mit den Deutschen nach 1945 nicht ebenso verfahren.

  4. Im "Handelsblatt" von heute ist zu lesen, dass "Europäer aus Krisenländern, vor allem Griechen, Geld in Edelimmobilien in London und Paris in Sicherheit (bringen)". Es zahlt also wieder einmal die Unter- und Mittelschicht die Zeche, während diejenigen, die jahrelang den Rahm abgeschöpft haben, unbehelligt bleiben und ihr Geld ins Ausland schaffen. Es ist immer wieder die Rede vom mangelhaften Steuereinzug in Griechenland. Wie wäre es denn, wenn die Finanzbehörden in Frankreich, GB usw. der griechischen Regierung einmal Listen mit den Namen dieser Erwerber von Edelimmobilien lieferten, um den griechischen Behörden die Arbeit etwas zu erleichtern?

    29 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    .... das eine Krähe der anderen ein Auge aushackt!

    Die sind verfilzt und verklüngelt und mit den griechischen Reichen die schon lange und noch aktuell ihr Geld in Sicherheit brachten/bringen, lassen sich gute Geschäfte machen. Das ist wie wenn Sie fordern, dass Schweizer Banken die Namen der deutschen Steuerflüchtlinge herausgeben etc.

    Und das schlimmste ist, dass der geschürte Hass auf "die Pleitegriechen" von denjeniegen ablenkt, die tatsächlich die aktuellen Probleme zu weiten Teilen verursacht haben. Je weiter ein Keil zwischen die Solidarität getrieben wird, desto einfacher wird es, die einzelnen Länder auszunehmen.

    Das Problem ist nicht die zahlende Mittel- und Unterschicht in Europa, sondern die oberen 10.000 die sowohl an der Krise verdienen als auch an entsprechenden Gesetzesänderungen bzgl. der Finanzmärkte und regulierung ihrer Geschäftemacherei kein Interesse haben.

    dann denk ich mir, alles griechische Auslandsvermögen einfrieren und wenn nicht bewiesen wird, daß es ehrlich verdient und sauber versteuert wurden, dann fließen 75% davon in einen Fond zu Tilgung der Schulden Griechenlands.

    .... das eine Krähe der anderen ein Auge aushackt!

    Die sind verfilzt und verklüngelt und mit den griechischen Reichen die schon lange und noch aktuell ihr Geld in Sicherheit brachten/bringen, lassen sich gute Geschäfte machen. Das ist wie wenn Sie fordern, dass Schweizer Banken die Namen der deutschen Steuerflüchtlinge herausgeben etc.

    Und das schlimmste ist, dass der geschürte Hass auf "die Pleitegriechen" von denjeniegen ablenkt, die tatsächlich die aktuellen Probleme zu weiten Teilen verursacht haben. Je weiter ein Keil zwischen die Solidarität getrieben wird, desto einfacher wird es, die einzelnen Länder auszunehmen.

    Das Problem ist nicht die zahlende Mittel- und Unterschicht in Europa, sondern die oberen 10.000 die sowohl an der Krise verdienen als auch an entsprechenden Gesetzesänderungen bzgl. der Finanzmärkte und regulierung ihrer Geschäftemacherei kein Interesse haben.

    dann denk ich mir, alles griechische Auslandsvermögen einfrieren und wenn nicht bewiesen wird, daß es ehrlich verdient und sauber versteuert wurden, dann fließen 75% davon in einen Fond zu Tilgung der Schulden Griechenlands.

  5. werden in der Zukunft aehnliche Geschichten erzaehlen. Es ist nun einmal nicht moeglich immer mehr Geld zu leihen, irgendwann muss es zurueckbezahlt werden, und dann wird es auch bei uns zu Spaet sein...

    10 Leser-Empfehlungen
    • 3cpo
    • 30.09.2011 um 13:20 Uhr

    es nicht mehr hören können. Das Thema geht geht uns alle an und das Problem der Griechen ist ein europäisches Problem. Man kann diese Krise nicht an einem Tag auf Punkt 1 der Agenda setzen und am nächsten unter: "wir hätten da noch das Problem mit Griechenland." Man solle sich bewusst machen, dass hier ein "Land" pleite ist. Nicht nur eine Company. Ich kann nur hoffen, dass diese ständige Konfrontation mit dem Thema einen Lerneffekt hat.

    Meine persöniche Meinung: Wir müssen den Griechen helfen. Denn sonst, wirkt die Wörter "Europäische Union" auf mich wie blanker Hohn.

    cu

    14 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    jemandem hilft, der pleite ist?
    Mit einer geordneten Insolvenz, sonst gibt es statt Ende mit Schrecken, Schrecken ohne Ende.

    Was sollte man für die Zukunft daraus lernen? Z. B.
    Man sollte niemanden beitreten lassen, der die Voraussetzungen für die jeweilige Gemeinschaft nicht mitbringt. Das gilt für den Euro-Raum, Schengen und die EU generell. Außerdem sollten der Bankensektor und die Finanzmärkte besser reguliert werden.

    Vielleicht wird man auch lernen müssen, dass EU für Europäischer Untergang steht.

    jemandem hilft, der pleite ist?
    Mit einer geordneten Insolvenz, sonst gibt es statt Ende mit Schrecken, Schrecken ohne Ende.

    Was sollte man für die Zukunft daraus lernen? Z. B.
    Man sollte niemanden beitreten lassen, der die Voraussetzungen für die jeweilige Gemeinschaft nicht mitbringt. Das gilt für den Euro-Raum, Schengen und die EU generell. Außerdem sollten der Bankensektor und die Finanzmärkte besser reguliert werden.

    Vielleicht wird man auch lernen müssen, dass EU für Europäischer Untergang steht.

  6. ... vielleicht sollten Sie sich an Ihren Kommentar erinnern, in sagen wir 10 Jahren, wenn sich in Deutschland ein gewaltiges Loch in der Pensionskasse auftut und die Staatsschulden bei 100% liegen - oder vielleicht noch mehr wenn wirklich für die Schulden von Griechenland bezahlt werden muss.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • an-i
    • 30.09.2011 um 16:07 Uhr

    die schweiz muss griechenland nicht unterstützen, aber aus wettbewerbsgründen muss sie den franken auch mit mrd. drücken (und das geld ist unwiederruflich ganz verloren). und nach aussage von schw. freunden ist dies auch mit den pensionskassen passiert- eben zauberwort globalisierung!!!
    der ursprung der krise ist in amerika zu suchen- faule kredite- bankenabsturz- und jetzt "krieg" $ gegen €.

    • an-i
    • 30.09.2011 um 16:07 Uhr

    die schweiz muss griechenland nicht unterstützen, aber aus wettbewerbsgründen muss sie den franken auch mit mrd. drücken (und das geld ist unwiederruflich ganz verloren). und nach aussage von schw. freunden ist dies auch mit den pensionskassen passiert- eben zauberwort globalisierung!!!
    der ursprung der krise ist in amerika zu suchen- faule kredite- bankenabsturz- und jetzt "krieg" $ gegen €.

  7. sollten Sie sich für andere aufsparen, was heute geschieht, ist das Ergebnis jahrhundertelanger Entwicklungen und Traditionen. Vorwürfe sollte man auch denen machen, die bei der Aufnahme Griechenlands in die Eurozone nicht gesehen haben oder nicht sehen wollten, dass die Uhren dort anders ticken als in Mitteleuropa. Die "kreative Buchführung" vor der Aufnahme in die Eurozone hätte da eigentlich nicht sehr überraschen können.
    Die Änderung dieser Situation wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, auch wenn sich die derzeitige griechische Regierung sich noch so sehr bemüht. Und Kommentare wie "selber schuld, sollen die Griechen doch sehen, wie sie da herauskommen", sind fehl am Platze. Zum Gück ist man mit den Deutschen nach 1945 nicht ebenso verfahren.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service