Wirtschaftskrise"Das alte Wachstumsmodell ist gescheitert"

Nur mit einer radikalen Energiewende findet Europa aus der Krise, sagt der Regierungsberater Jeremy Rifkin. Deutschland soll vormachen, wie der Abschied vom Öl gelingt. von  und

Der Autor und Regierungsberater Jeremy Rifkin

Der Autor und Regierungsberater Jeremy Rifkin  |  © Eric Lalmand/AFP/Getty Images

Das Ritz Carlton am Potsdamer Platz in Berlin. Ein Privatappartement mit Blick über die Stadt. Das Eingangszimmer ist eingerichtet wie ein gigantisches Wohnzimmer, in den Regalen liegen Coffeetable-Books mit dem Titel "Luxury". Jeremy Rifkin empfängt im feinen grauen Anzug und lila Einstecktuch. Unter ihm wohne gerade der türkische Staatspräsident, erwähnt er nebenbei. Platz nehmen in schweren Sesseln. Visitenkarten austauschen: OJR steht auf seiner Karte – "Office of Jeremy Rifkin". Berufsbezeichnung unter seinem Namen: President. Alles klar. Mister Rifkin ist heiser, die Pressedame reicht nach einigen Minuten Ricola Schweizer Kräuterzucker herein, die der Regierungsberater vergnüglich lutscht. Ein angenehmer älterer Herr, der an seinem Bonbonpapier herumknüddelt und von Zwischenfragen wenig hält.

ZEIT ONLINE: Herr Rifkin, wissen Sie noch, was Sie vor sieben Jahren über Europas Wirtschaftsmodell geschrieben haben?

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Jeremy Rifkin: Ich denke schon.

ZEIT ONLINE: "Wir werden Zeuge der Geburt einer neuen politischen Entität und einer neuen Wirtschaftsmacht auf der Weltbühne." Würden Sie solch einen Satz angesichts der Krise noch mal schreiben?

Jeremy Rifkin

Der 66-jährige US-Ökonom und Soziologe ist Vielflieger, er berät Regierungen und Unternehmen weltweit. Er analysiert große gesellschaftliche und wirtschaftliche Trends. Seine Bücher wie "Das Ende der Arbeit" (1995) oder "Der europäische Traum" (2004) sind Bestseller. Rifkin hat die Stiftung "Foundation of Economic Trends" gegründet und lehrt an der Wharton School der Unversität Pennsylvania. Sein aktuelles Buch "Die dritte industrielle Revolution" ist im Campus Verlag erschienen. 304 Seiten; 24,99 Euro.

Rifkin: Natürlich. Wir haben eine schwere ökonomische und ökologische Krise, das stimmt, beide Krisen sind eng miteinander verzahnt. Aber für Europa ist dieser Augenblick auch eine Chance, die Bedingungen sind besser als in den USA. Ich habe keinen Zweifel, dass uns Deutschland da hinausführen wird.

ZEIT ONLINE: Ihre Hoffnung in allen Ehren: Deutschland gilt gerade in Europa eher als Blockierer. Die Kanzlerin verteidige die europäische Idee zu wenig, lautet der Vorwurf.

Rifkin: Frau Merkel ist Physikerin, sie war Umweltministerin. Sie versteht die aktuelle Krise besser als viele andere. Das ist übrigens ein Grundproblem: Viele Regierungschefs haben die Weltwirtschaftskrise falsch analysiert.

ZEIT ONLINE: Wie lautet Ihre Analyse?

Rifkin: Die Krise hat in Wahrheit im Juli 2008 begonnen. Damals stieg der Ölpreis auf ein neues Rekordhoch: auf 147 Dollar pro Barrel. Die Preise für Güter und Dienstleistungen gingen durch die Decke, die Kaufkraft sank, die Wirtschaft brach ein. Das war das eigentliche ökonomische Erdbeben.

ZEIT ONLINE: Für gewöhnlich datieren wir den Beginn der Finanzkrise auf den 15. September 2008. Damals brach die Investmentbank Lehman Brothers zusammen.

Rifkin: Ich argumentiere anders. Der Ölpreis ist in meinen Augen entscheidend. Steigt er über 75 bis 80 Dollar pro Barrel, steigen die Preise, ab 150 Dollar kollabiert der Welthandel. Wann immer sie versuchen, neues Wachstum zu erzeugen, werden sie es mit einem steigenden Ölpreis zu tun haben. Ein Teufelskreis, der uns immer neue Wirtschaftskrisen bescheren wird.

Leserkommentare
  1. ...aber ich denke, daß die Ölpreise letztenendes der Auslöser für die Finanzkrise waren, aber nicht die einzige Ursache.

    Ansonsten kann ich nur zustimmen. Auf fossile Brennstoffe zu setzen, ist eine Sackgasse - und desto früher wir von diesen wegkommen, desto besser.

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    • chamsi
    • 22. September 2011 11:43 Uhr

    "Nun beginnt die dritte Revolution, angetrieben durch das Internet und erneuerbare Energien."
    Die Umsetzung dieser Erkenntnis nach Fukushima ist aus meiner
    Sicht auch das größte Verdienst von Angela Merkel.

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    Ich bin sonst kein großer Fan von Angela Merkel, aber daß es jetzt wirklich einen parteiübergreifenden Konsens für die Energiewende gibt, muß man ihr hoch anrechnen.

    das der Schaden den sie angerichtet hat, als sie den Alten, unter Schröder ausgehandelten Konsens, verlassen hat viel größer ist. Dort ist ihre Kanzlerschaft gescheitert, weil sie ohne Not dem Lobbyismus in Reinform vollzogen hat.
    Ich habe manchmal das Gefühle das sie mit der doppelten Volte in Sachen Atom den Kredit verspielt hat, den sie heute für die Eurorettung bräuchte.

  2. Ich bin sonst kein großer Fan von Angela Merkel, aber daß es jetzt wirklich einen parteiübergreifenden Konsens für die Energiewende gibt, muß man ihr hoch anrechnen.

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    Antwort auf "Super Artikel....."
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    Angela Merkel hat zunächst einmal die Atomkraft wieder eingeführt. Dass sie diesen Fehler aus vermutlich populistischen Gründen wieder ausgebügelt hat ist im Ergebnis gut, spricht aber nicht gerade für ihre Weitsicht. Ihr dieses Chaos "hoch" anzurechnen ist dann doch ein wenig viel des Lobes.

  3. Das Irritierende ist: Lehman ging am 15. September pleite, was tatsächlich eine systemische Krise im Finanzsektor auslöste. Allerdings waren zu dem Zeitpunkt alle wichtigen Konjunkturindikatoren schon seit Wochen schockartig auf Talfahrt. In den USA schnellte die Zahl der Neuanträge auf Arbeitslosengeld in der letzten Juli-Woche plötzlich auf Rezessionsniveau – nicht Mitte September. Im August brach der Aufwärtstrend bei Aufträgen für US-Unternehmen ab, die Bestellungen fielen binnen einem Monat um vier Prozent. Die Industrieproduktion sank ebenso abrupt im Monat vor der Lehman-Pleite – nicht danach. Das Gleiche gilt für Amerikas Exporte, die vorher monatelang geboomt hatten.
    Für den Rest der Welt lautet der Befund ähnlich. In der Euro-Zone begannen die Stimmungsindikatoren im Juni abzustürzen, mit Zuspitzung im Juli. Auch der Ifo-Geschäftsklimaindex beschleunigte seine Talfahrt abrupt schon kurz vor der Jahresmitte. In Japan brachen im August die Aufträge für Maschinen jäh um zwölf Prozent ein. Selbst in China gab es schon Wochen vor Lehman Anzeichen für einen ernsteren Konjunkturrückschlag.

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    Rahmenbedingungen führten an den Kapitalmärkten (sie laufen voraus) schon seit Anfang 2008 zu rückläufigen Kursen. Das brach dann schließlich Lehman das Genick, nachdem die Abwertung der eigenen Assets nicht mehr unter dem Deckel zu halten war.

  4. Der Absturz vom Sommer 2008 fällt mit einem anderen weltweiten Phänomen zusammen: Im Juni und Juli 2008 spitzte sich der Anstieg der Ölpreise zu, die Kurse lagen erstmals fast doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Damals kostete Benzin fast 1,60 E. Dies löste zudem noch einen ebenso globalen Folgeschock aus: eine Inflationspanik, die dazu führte, dass just im Juni die Zinserwartungen hochschossen. Banken und Unternehmen mussten statt mit sinkenden auf einmal mit steigenden Zinsen rechnen, zumal die Europäische Zentralbank Anfang des besagten Monats plötzlich höhere Leitsätze ankündigte.
    Es spricht viel dafür, dass beides einem Konjunkturschock gleichkam. In den USA sackten die Realeinkommen im Inflationsmonat Juni erstmals unter Vorjahr. Die inflationsbereinigten Löhne sanken unversehens um 2,2 Prozent. Zu dieser Zeit liefen auch die Steuerschecks aus, mit denen die Regierung im Frühjahr noch den Konsum gestützt hatte. Kein Wunder, dass just danach die Privatausgaben abstürzten.
    Für die Ölschockthese spricht, dass der Umsatz mit Autos in den USA exakt zur Jahresmitte abstürzte. Mit dem Ölpreis ließe sich auch erklären, warum kein Wirtschaftszweig so kriselt wie die Autobranche. In der Euro-Zone brachen die Neuzulassungen von Juni auf Juli um 8,3 Prozent ein. Die deutsche Autoindustrie bekam fast 15 Prozent weniger Aufträge als im Vorjahr.Natürlich schwächelte die Konjunktur in den USA, in Deutschland deutete sich schon im April ein Abschwung an.
    Quelle: FTD

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  5. Prizipiell hat er recht... Was er nicht konkret fomuliert:

    Wir haben jetzt den Peak of Oil.

    Was er nicht sagt: Ohne dramatische Energieeinsparungen wird es nichts werden mit seiner dritten revolution, die ich mir sehr wünsche..

    Erneuerbare sind die einzige Chance wenn wir nicht regelrechte Energiehungersnöte erleben wollen.

    ca 2030 wird der letzte Öllieferant nur noch den eigenbedarf decken können.. dann steht hier alles still.. wahrscheinlich weit früher.

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    Die Beratungsagentur von Herrn Rifkin hat sich seit Jahren mit Umweltfragen befasst, und auch den Brüsseler Europarat in bio-ökonomischen Fragen beraten, seit sein Buch "The European Dream" (2004) Aufsehen erregte. Seine Betonung der gefährlichen Ölabhängigkeit Europas kommt zum richtigen Zeitpunkt.

    • phildoc
    • 22. September 2011 11:56 Uhr

    Von wegen ist das Wachstumsmodell gescheitert!
    Schauen Sie doch mal nach Asien!
    Vielmehr gescheitert ist das heillose Schuldenmachen hier im Westen. Ferner bezahlen wir nun den Preis für das "Outsourcen" weiter Teile der Industrieproduktion in den letzten 20 Jahren nach eben dort, um dem Wust an Vorschriften, der prinzipiell technik-feindlichen Atmosphäre und der teuren Energiekosten hierzulande auszuweichen.
    Lange Zeit konnnte dieses Aushöhlen der Industrialisierung übertüncht werden, durch einen überproportional wuchernden Finanzsektor-der nun gerade kollabiert.
    Und vor allem Länder tangiert, die eben kaum etwas Marktfähiges produzieren (USA, UK, Griechenland...).
    Die Antwort auf die Krise muss also heissen, wieder bessere Rahmenbedingugnen für Industrieproduktion hierzulande zu schaffen, die Fianzindustrie zusammen zustutzen und wieder echten Mehrwert zu produzieren, mit Wachstum!

    Weiterer Staatsdirigismus und eine "verordnete" Energiewende sind da tödlich und noch mehr vom Falschen!Statt sich ungebührlich und ideologisch einzumischen, sollte der Staat vielmehr seine Grundaufgaben, nämlich die Bereitstellung einer ausgezeichneten Infrastruktur und eines konkurrenzfähigen Bildungssystems zu wieder ernst nehmen.

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    Auch Asien wird mit immer höheren Ölpreisen zu kämpfen haben - wenn sie nicht ebenfalls ihre eigene Energiewende vorantreiben.

    Exponentielles Wachstum von Menschen und Gütern ist absurd. Wenngleich es natürlich sehr lange erst mal gut geht.

    bei 10 % Wachstum verdoppelt sich die Wirtschaft, der Verbrauch von Waren und Energie ungefähr alle 7 Jahre.

    Was meinen Sie wie viele Verdopplungsschritte im Verbrauch China noch verkraften kann ?

    Gleichzeitig warnen nun alle relevanten Institutionen die sich mit Öl beschäftigen und auch die Internationale Energieagentur, dass der peak of Oil kurz bevor steht. Er liesse sich bis 2020 nur dann aufhalten, wenn optimal investiert würde.

    bis 2030 müssten wir das Äquivalent von 4 Saudiarabien finden um alleine das level zu halten , geschweige denn von Wachstum !

    Nie und nirgends kann exponentielles Wachstum dauerhaft anhalten ohne in einen Kollaps zu führen.

    Und um den Maßstab des notwendigen Energieumbaus zu verständlichen...

    1L öl beeinhaltet die Energie um 100 Menschen die einen Tag Manuelle arbeit leisten zu ersetzen.

    Wir verbrauchen Jährlich ca 5 Kubikkilometer Öl !

    Ohne Öl geht nichts. Gar nichts. Es ist noch grundlegender als Geld.

    Wollten sie die deutsche autoflotte mitca 70 Millionen Fahrzeugen aber durch zb. Solarenergiebetriebene Wasserstoffaustos ersetzen, müssten sie ungef. die 1,5 fache fläche des Saarlandes mit solarzellen bekleben.

    dafür bräuchte die Weltproduktionskapazität aber zur Zeit ungefähr 100 Jahre.

    Erzählen sie mir nicht dass das Wachstumsmodell nicht gescheitert ist. Das war es bereits bei seiner Geburt.

    • Gerry10
    • 22. September 2011 12:27 Uhr

    ...die hat zwar - wie alle Theorien - nicht alle Antworten, aber ihre Vorhersagen sind überraschend akkurat.
    Nur erneuerbare Energien und ein organisiertes Ende des Wachstums können uns vor der Katastrophe bewaren.

    nicht stehen bleiben, denken Sie es konsequent zu ende.

    Fossile Energieträger sind endlich, das wann ist völlig egal entscheidend ist, das sie es sind. Die direkten Kosten für die Ausbeutung der fossilen Energieträger steigen kontinuierlich. Der Boom in Asien/Laiteinamerika treibt die Nachfrage auf neue Rekorde und damit die Kosten/Preise.

    Die indirekten Kosten z.B. militärische Sicherung der Quellen/Transportwege mal völlig aussen vor gelassen, die werden und wurden ja immer schon sozialisiert.

    So, wenn wir wieder zurück wollen zu einem besseren Verhältnis von Produktion zu Dienstleistung, wo sollte dann unser Bereich der Arbeitsteilung liegen?

    Im Hemden nähen? Ein ehrbares Handwerk aber ist das die Kernkompetenz unserer Gesellschaft?

    Oder liegt die nicht vielmehr in der Entwicklung und Produktion von innovativen technischen Lösungen?

    Bildung, Wissenschaft, Entwicklung das alles benötigt Zeit, ergo sollten wir uns auf etwas stürzen von dem uns die Logik sagt das es auch in Zukunft benötigt wird.

    Was morgen bringt weiss keiner, was morgen sein könnte lässt sich aber logisch erschliessen.

    Ihr Ansatz stimmt, zurück zu einem besseren Verhältnis zwischen Produktion und Dienstleistung und wenn Sie das wie durchdenken landen Sie auch (nicht nur) bei dem Weg, den Rifkin aufzeigt.

    Also bitte, bitte weiterdenken Ihre Hinweise sind richtig genau wie die Vision Rifkins.

  6. Zur Richtigkeit der gesamten Sichtweise des Herrn Rifkin gefallen auch noch diese Sätze:

    "Deutschland führt diese Revolution derzeit an, gewohnt unaufgeregt und leise."

    "Frau Merkel ist Physikerin, sie war Umweltministerin. Sie versteht die aktuelle Krise besser als viele andere. Das ist übrigens ein Grundproblem: Viele Regierungschefs haben die Weltwirtschaftskrise falsch analysiert."

    Sehr richtig, aber es ist auch sehr schwer, denselben hohen Intellekt bei vielen Regierungschefs zu finden.

    2 Leserempfehlungen
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    niemals zurückgerudert.
    Sie jetzt zur Vorreiterin auf eine ähnliche Stufe wie Hr. ``Dr.`` Kohl zu hiefen, ist schlicht eine verblendete Nebelkerze.
    Sie lieber Hräswelger sind nicht der/die einzige Forist, der das auf der ersten Kommentatorenseite tat, aber es ist schon erstaunlich welch eine Lobdudelei in den ersten 8 Kommentaren stattfindet.

    Hr. Rifkin geht auch in keiner Weise darauf ein, weshalb

    der Hr. Classen und Theyssen, die ja laut seinen häufigen Gesprächen mit diesen Herrn bereits wissen, daß auf dem veralteten Sektor der Rubel nicht mehr lange rollt,

    diese Herrn, quasi via Lobbyismus, unsere Atomphysikerin, die immerhin, trotz ihrer eigentlich ausreichenden Kenntnisse über Materie sich niemals einen Vorfall wie in Fukushima hatte vorstellen können,

    dazu bewegten den Austieg aus dem Austieg zu vollziehen????

    Informierte Evolutionsprozess- und Chaosphysiker gehen über Rifkins Aussage
    "Nun beginnt die dritte Revolution, angetrieben durch das Internet und erneuerbare Energien. Deutschland führt diese Revolution derzeit an, gewohnt unaufgeregt und leise." noch weit hinaus.

    Und diese Aussage lautet: Die größte aller Kultur- und Herrschaft-Revolutionen, die die Menschen denken können, steht ante portas. Es ist der Übergang unter die Herrschaft/Ordnung des KREATIVEN Evolutionpfades. Der bisheriger Evolutionspfad war das Gegenteil des KREATIVEN, es war der KONFLIKT- und MACHT-KÄMPFERISCHE Pfad, oder eine Crash-folgt-Crash-Ordnung, die seit Bestehen der Hochkulturen existierte.

    Richtig ist, dass Angela Merkel diese Mega-Revolution denkt und anführen wird. Sie zwingt sich jeden Evolutionsprozess- und Chaosphysiker auf. Man lese nur ihren Beitrag über Ludwig Erhard in BILD v. 22.5.2009. Dort hat sie deutlich gesagt, dass sie mit einem weiterentwickelten ORDOliberalismus, der ein Exportschlager sei, die Welt aus der Finanzsystem-Krise herausführen wird. Jetzt kann sie es mittels die EU-Krise tun. Im BILD-Beitrag hat sie auch angedeutet, dass sie sich in der Lage von Ludwig Erhard befindet, der mit der DM-Einführung gleich - und ohne irgendjemand zu fragen - auch die Entwicklungsverfassung von Deutlschland revolutioniert hat - durch Abschaffung der Kriegswirtschaft.

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  • Schlagworte Jeremy Rifkin | Alte | Wirtschaftskrise | Bosch AG | Siemens AG | EnBW
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