Steuerabkommen Die Schweiz fürchtet Abzug deutscher Vermögen
Schweizer Banken haben nach Medienberichten Auszahlungen an deutsche Kontoinhaber eingeschränkt. Grund sei das geplante Steuerabkommen.
Deutschland und die Schweiz wollen nach Angaben aus Berliner Regierungskreisen in der kommenden Woche das Abkommen unterzeichnen, das die Besteuerung deutscher Vermögen in der Schweiz vorsieht. Die Vereinbarung zielt darauf ab, in der Schweiz angelegtes Schwarzgeld nachzuversteuern und damit zu legalisieren.
Nach Informationen des Spiegel befürchten Schweizer Banken nun, dass viele deutsche Kunden ihre Konten leeren wollen, um der geplanten Besteuerung zu entgehen. Deshalb werden Barauszahlungen aus deutschen Schwarzgeldkonten zurzeit eingeschränkt. So zahlen manche Banken nur die Hälfte des Vermögens aus, andere nur wenige Tausend Franken.
Das Abkommen verpflichtet Schweizer Banken, auf das Vermögen von bisher noch nicht entdeckten Steuerflüchtlingen aus Deutschland eine Pauschalsteuer zwischen 19 und 34 Prozent an den deutschen Fiskus zu überweisen. Die Schweizer Geldinstitute haben sich zu einer einmaligen Abschlagszahlung von zwei Milliarden Franken verpflichtet.
Im Gegenzug können die Betroffenen mit Straffreiheit rechnen, außerdem bleibt das Schweizer Bankgeheimnis gewahrt.
Nun befürchten die Schweizer Banken offenbar, auf der Summe sitzen zu bleiben, wenn bis dahin zu viele Vermögen abgezogen wurden. Thomas Sutter von der Schweizerischen Bankiervereinigung sagte dem Spiegel: "Wir möchten, dass das Steuerabkommen eingehalten wird. Darum sind große Barauszahlungen bei einigen Banken derzeit nicht möglich. Überweisungen sind kein Problem." Dabei handele es sich aber nicht um eine Anweisung der Bankiervereinigung.
Das Abkommen soll am 1. Januar 2013 in Kraft treten und Erträge deutscher Anleger in der Schweiz mindestens genau so hoch besteuern wie in Deutschland. Es muss nach der Unterzeichnung durch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seine Schweizer Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf noch von den Parlamenten beider Länder ratifiziert werden.
- Datum 18.09.2011 - 17:20 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
- Kommentare 33
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Wer das deutsche Steuerrecht kennt, kennt auch den Ausdruck der Steuergerechtigkeit.
Wenn ich diesen eher monoton oder gleichgültig angelegten Artikel lese, steigt mir die Galle.
"Schwarzgeld, das in Deutschland erwirtschaftet wurde wird legalisiert." Das nennt man unter anderen Bedingungen Geldwäsche.
Zinsen aus diesem Schwarzgeld werden ebenfalls nur pauchal besteuert, weil das schweizer Bankgeheimnis mehr zählt als deutsche Gesetze.
Nun haben die Betrüger noch 1 Jahr zeit, ihre Spuren zu verwischen und ihr Schwarzgeld anderweitig illegal unterzubringen.
Die Betrüger haben ein Wahlrecht. Sie können das Geld auch in der Scheiz lassen und es dann in der Schweiz versteuern. Die Schweizer zahlen die Steuern dann pauschal an Deutschland. Wer sein Kapital ordnentlich in seiner deutschen Steuerklärung angibt zahlt 25 % Steuern. Das sind etwa 20 Prozent weniger, als der Spitzensteuersatz.
Wenn ich die Fahrstrecke zur Arbeit um 2 km aufrunde, muß ich mich rein rechtlich verantworten wegen Steuerhinterziehung.
Warum geht unsere Regierung nicht hin und formuliet das ganze um:
"bitte, bitte liebe Kapitalisten, Schwazgeldinhaber und Steuerhinterzieher. Zahlt doich bitte etwas in die Staatskasse ein, damit wir wenigsten die Autobahnen in die Schweiz 3 spurig ausbauen können".
Danke,
Der Finanzminister
> Wenn ich die Fahrstrecke zur Arbeit um
> 2 km aufrunde, muß ich mich rein rechtlich
> verantworten wegen Steuerhinterziehung.
Erstens ist das falsch, denn danach kräht kein Hahn - schlimmstenfalls wird das einfach korrigiert - und zweitens erkennt man daran wunderbar die Heuchelei der Habenichtse mit ihrer Gier auf das Hab und Gut der Erfolg-Reichen: Wir selber betrügen die Steuer ebenfalls, haben halt nur nicht soviel zum Betrügen.
> "bitte, bitte liebe Kapitalisten, Schwazgeldinhaber
> und Steuerhinterzieher...
Die Kaptialisten und Schwarzgeldinhaber - in der Regel also die Erfolg-Reichen -, haben für Land und Volk schon geleistet, mit Arbeitsplätzen zum Beispiel. Es ist der Unternehmer, der Ihren Arbeitsplatz schafft, der es Ihnen ermöglicht, ein Einkommen zu haben und Steuern zu zahlen, diese Leistung erbringt nicht der Neider, der Häuslebauer mittels Schwarzarbeit, der "Arbeiter", sondern nur und einzig der Unternehmer. Das sollte man bei der Neiddebatte nicht vergessen. Wenn ich es dereinst mal zum Unternehmer geschafft haben sollte und so anderen eine Existenz und das Steuerzahlen ermögliche und damit die Infrastruktur dieses Landes finanziere, und wenn mich dann die Politik mittels eines höheren Steuersatzes enteignet, ist mein Geld selbstverständlich auch im Ausland.
> Wenn ich die Fahrstrecke zur Arbeit um
> 2 km aufrunde, muß ich mich rein rechtlich
> verantworten wegen Steuerhinterziehung.
Erstens ist das falsch, denn danach kräht kein Hahn - schlimmstenfalls wird das einfach korrigiert - und zweitens erkennt man daran wunderbar die Heuchelei der Habenichtse mit ihrer Gier auf das Hab und Gut der Erfolg-Reichen: Wir selber betrügen die Steuer ebenfalls, haben halt nur nicht soviel zum Betrügen.
> "bitte, bitte liebe Kapitalisten, Schwazgeldinhaber
> und Steuerhinterzieher...
Die Kaptialisten und Schwarzgeldinhaber - in der Regel also die Erfolg-Reichen -, haben für Land und Volk schon geleistet, mit Arbeitsplätzen zum Beispiel. Es ist der Unternehmer, der Ihren Arbeitsplatz schafft, der es Ihnen ermöglicht, ein Einkommen zu haben und Steuern zu zahlen, diese Leistung erbringt nicht der Neider, der Häuslebauer mittels Schwarzarbeit, der "Arbeiter", sondern nur und einzig der Unternehmer. Das sollte man bei der Neiddebatte nicht vergessen. Wenn ich es dereinst mal zum Unternehmer geschafft haben sollte und so anderen eine Existenz und das Steuerzahlen ermögliche und damit die Infrastruktur dieses Landes finanziere, und wenn mich dann die Politik mittels eines höheren Steuersatzes enteignet, ist mein Geld selbstverständlich auch im Ausland.
… statt sich in die falsche Richtung zu streiten, sprich über Deutsche Vermögen und entsprechende Verzinsungen dort, kann man das Problem doch viel eleganter aus dem Weg räumen. Da könnten wir noch viel mehr Probleme mit einem Streich erledigen.
Also: „Die Schweiz annektiert Deutschland und Österreich“ … Link (Volksabstimmung inklusive), dann wäre erstens dieses Dilemma erledigt. Der SFR, den wir dann auch hätten, würde den Euro in die Geschichtsbücher verbannen, wir bekämen sogar eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes und vermutlich ergäbe sich daraus auch ein ziemlich stabiles Kern-Europa. Warum also dieses Gezänk um die Zinsen?
Man muss eben nur das Unmögliche ab und an mal durchdenken, sonst kann es auch nicht wahr werden. Wenn man dem bisherigen Verlauf der (inoffiziellen) Volksabstimmung dazu folgt, dann dürfte es eine absolut unblutige Annexion werden, mehr noch, die Jubelrufer und Fähnchenschwenker stünden wohl schon bereit. Also Schweizer, gebt euch mal einen Ruck … wir hier in Deutschland dürfen ja über so etwas in der Öffentlichkeit gar nicht wirklich laut nachdenken, geschweige denn darüber abstimmen. (°!°)
Ja das Referendumsrecht auf Bundesebene wäre für Deutschland wirklich eine Erlösung. Nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Parlamentarier, ja sogar für die jeweilige Regierung. Denn die Verantwortung könnte so bei kniffligen Fragen auf die Stimmberechtigten übertragen werden.
Aber es zeigt sich das Problem der Trägheit der kulturellen Wandlung auch in der Politik. Das sieht man auch bei den soeben gewählten Piraten in Berlin, die ja eine (positive) Protestpartei ist. Sie wollen keinen Buchstaben im GG verändern (gem. ihrem Programm im Netz). Wie soll sich eine Nation zeitgemäss verändern, wenn an Werten von 1949 festgehalten wird?
Abgeleitet aus der Direkten Demokratie der Schweiz lautet meine Überzeugung:
"Das Volk hat immer Recht - ein Mehrheits-Entscheid der Bürger eines eigenständigen, demokratischen Rechtsstaates kann zwar unrichtig oder verkehrt, aber niemals Unrecht sein."
Vielleicht kommen auch bald die Deutschen auf diesen Geschmack, hoffen wir's für Euch.
Es sei aber auch die Bemerkung (nicht Aufforderung) erlaubt, anstelle eines blöden Bahnhofs für mehr Bürgerrechte auf die Strasse zu gehen.
Ja das Referendumsrecht auf Bundesebene wäre für Deutschland wirklich eine Erlösung. Nicht nur für die Bürger, sondern auch für die Parlamentarier, ja sogar für die jeweilige Regierung. Denn die Verantwortung könnte so bei kniffligen Fragen auf die Stimmberechtigten übertragen werden.
Aber es zeigt sich das Problem der Trägheit der kulturellen Wandlung auch in der Politik. Das sieht man auch bei den soeben gewählten Piraten in Berlin, die ja eine (positive) Protestpartei ist. Sie wollen keinen Buchstaben im GG verändern (gem. ihrem Programm im Netz). Wie soll sich eine Nation zeitgemäss verändern, wenn an Werten von 1949 festgehalten wird?
Abgeleitet aus der Direkten Demokratie der Schweiz lautet meine Überzeugung:
"Das Volk hat immer Recht - ein Mehrheits-Entscheid der Bürger eines eigenständigen, demokratischen Rechtsstaates kann zwar unrichtig oder verkehrt, aber niemals Unrecht sein."
Vielleicht kommen auch bald die Deutschen auf diesen Geschmack, hoffen wir's für Euch.
Es sei aber auch die Bemerkung (nicht Aufforderung) erlaubt, anstelle eines blöden Bahnhofs für mehr Bürgerrechte auf die Strasse zu gehen.
"Im Gegenzug können die Betroffenen mit Straffreiheit rechnen, außerdem bleibt das Schweizer Bankgeheimnis gewahrt."
Wie ist das überhaupt mit der internationalen Terror- und Kriminalitätsbekämpfung zu vereinbaren?
[...]
Gekürzt. Bitte argumentieren Sie differenziert und äußern Sie Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg
Hier kann man im Moment schön betrachten, wie sich Gier in Panik verwandelt.
Weiter so!
der deutschen Finanzbehörden: In Deutschland wird ab Anfang 2012 das Geldwäschegesetz verschärft,es gilt dann das alle
Bargeschäfte über 1000 Euro zu dokumentieren sind,es könnte sich ja im Schwarzgeld handeln.Im Gegenzug wird das Schwarzgeld samt Zinsen in der Schweiz straffrei gestellt.Ich denke das wir da in der Mehrheit der Fälle über wesentlich mehr als 1000 Euro sprechen.Damit wird das Schwarzgeld rein gewaschen und alles ist gut. Steuergerechtigkeit wo bist du?
Wundert Sie das? Das gesamte deutsche Steuerrecht ist auf diese "merkwürdige" Art gespalten. Und selbst wenn einer der Spezln einmal versehentlich in das Getriebe der Justiz gerät regelt man das auf elegante Art durch Verjährungsspielchen-z.B. durch "vergessene" Unterschriften. Sowas gilt natürlich nicht bei 2 km zuviel bei der Entfernungspauschale. Aber mit "nützlichen Aufwendungen" am Besten in hunderttausender Chargen in Briefumschlägen lässt sich ja offensichtlich eine Menge der größeren Kaliber regeln!
Wundert Sie das? Das gesamte deutsche Steuerrecht ist auf diese "merkwürdige" Art gespalten. Und selbst wenn einer der Spezln einmal versehentlich in das Getriebe der Justiz gerät regelt man das auf elegante Art durch Verjährungsspielchen-z.B. durch "vergessene" Unterschriften. Sowas gilt natürlich nicht bei 2 km zuviel bei der Entfernungspauschale. Aber mit "nützlichen Aufwendungen" am Besten in hunderttausender Chargen in Briefumschlägen lässt sich ja offensichtlich eine Menge der größeren Kaliber regeln!
Wer genügend Geld hat, um es auf Schweizer Konten zu bunkern, der kennt auch die Tricks, wie er bei Gefahr sein Geld aus dem Land kriegt.
Das sind Meldungen zur Belustigung des Volkes, tangiert aber Profis nicht.
Was ich lustig finde, ist, wie hier über "Steuergerechtigkeit" diskutiert wird. Der deutsche Fiskus soll froh sein, dass man als Profiteur des us-amerikanischen Drucks die Schweiz tatsächlich zum Einbrechen gebracht hat und irgendwo Geld herbekommt. Da braucht es in meinen Augen keine Diskussion über Steuergerechtigkeit.
Was ich viel mehr als Schweinerei werte, ist, dass die Schweizer Banken keine Barauszahlungen tätigen. Wer sein Geld angelegt hat, hat es auch ausgezahlt zu bekommen. Als es angelegt wurde, hat auch keiner gefragt, ob es Schwarzgeld ist oder nicht und die Banken haben mit diesem Geld gut verdient. Jetzt versuchen sie, sich das Geld, dass sie zahlen sollen, von ihren Kunden zu holen und haben Angst, dass diese sich an jemand anderen wenden, dem sie ihr Geld anvertrauen können. Wer Mist baut, muss auch dazu stehen, und dieser Affront gegenüber den eigenen Kunden, die einem Kapital zur Verfügung gestellt haben, wird nicht nur diskutiert, er wird langfristig Folgen für die Banken haben, was das Vertrauen ihrer Kunden angeht. Steuergerechtigkeit hin oder her, es geht mir darum, wie ein Dienstleister seine eigenen Kunden vor den Kopf stößt.
Erstens – wenn Sie Geld in der Schweiz anlegen, wird sehr wohl gefragt, ob es Schwarzgeld ist. Keine Bank nimmt ungefragt Geld entgegen, sonst bekommen sie es mit der FINMA zu tun. Sie als Kunde müssen nachweisen, woher das Geld kommt. Zwar nicht für 1000 Euro, aber bereits für eine tiefere fünfstellige Summen. Und glauben Sie nicht, die Schweizer Banken wären heiß auf illegale Gelder. Es fließen derzeit mehr als genug legale Gelder in die Schweiz. An Problemen, wie sie Schwarzgelder mit sich bringen, ist keinerlei Interesse vorhanden.
Zweitens – bitte den Bericht des Spiegels mit Vorsicht genießen. Mir riecht die Geschichte sehr danach, dass wieder mal Halbwahrheiten und Einzelfälle hochstilisiert werden. Zudem gehe es, schreibt der Spiegel, nur um Barauszahlungen. Überweisungen würden ohne jegliche Einschränkungen vorgenommen. Aber eben, ich glaube dem Spiegel-Bericht nur eingeschränkt. Man ist dort in Sachen Schweiz eher an Räubergeschichten interessiert, denn an seriöser Berichterstattung. So nach dem Prinzip "bad news are good news".
Mein Vorschlag wäre, Schwarzgeld überhaupt nicht mehr auszuzahlen und jede Verfügung darüber zu verwehren bis die Steuerschuld auf Heller und Pfennig beglichen ist. Alles andere ist Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Deutschland erlaubt mit diesem Abkommen die Geldwäsche, wie einige Kommentatoren richtig festgestellt haben. Man informiere sich einmal wie die USA mit Steuerhinterziehern umgeht. Es war, wie weiterhin von Kommentatoren richtig bemerkt wurde, die USA, die die Schweiz weichgeklopft hat. Schweizer Banken hatten sogar zeitweise ihren Top-Managern nahegelegt, nicht mehr in die USA einzureisen, weder beruflich noch privat, weil man mit ihrer Festnahme rechnete. Das war nicht übertrieben und zeigt wie sich ein Staat notfalls zu seinem Recht verhelfen kann.
Erstens – wenn Sie Geld in der Schweiz anlegen, wird sehr wohl gefragt, ob es Schwarzgeld ist. Keine Bank nimmt ungefragt Geld entgegen, sonst bekommen sie es mit der FINMA zu tun. Sie als Kunde müssen nachweisen, woher das Geld kommt. Zwar nicht für 1000 Euro, aber bereits für eine tiefere fünfstellige Summen. Und glauben Sie nicht, die Schweizer Banken wären heiß auf illegale Gelder. Es fließen derzeit mehr als genug legale Gelder in die Schweiz. An Problemen, wie sie Schwarzgelder mit sich bringen, ist keinerlei Interesse vorhanden.
Zweitens – bitte den Bericht des Spiegels mit Vorsicht genießen. Mir riecht die Geschichte sehr danach, dass wieder mal Halbwahrheiten und Einzelfälle hochstilisiert werden. Zudem gehe es, schreibt der Spiegel, nur um Barauszahlungen. Überweisungen würden ohne jegliche Einschränkungen vorgenommen. Aber eben, ich glaube dem Spiegel-Bericht nur eingeschränkt. Man ist dort in Sachen Schweiz eher an Räubergeschichten interessiert, denn an seriöser Berichterstattung. So nach dem Prinzip "bad news are good news".
Mein Vorschlag wäre, Schwarzgeld überhaupt nicht mehr auszuzahlen und jede Verfügung darüber zu verwehren bis die Steuerschuld auf Heller und Pfennig beglichen ist. Alles andere ist Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Deutschland erlaubt mit diesem Abkommen die Geldwäsche, wie einige Kommentatoren richtig festgestellt haben. Man informiere sich einmal wie die USA mit Steuerhinterziehern umgeht. Es war, wie weiterhin von Kommentatoren richtig bemerkt wurde, die USA, die die Schweiz weichgeklopft hat. Schweizer Banken hatten sogar zeitweise ihren Top-Managern nahegelegt, nicht mehr in die USA einzureisen, weder beruflich noch privat, weil man mit ihrer Festnahme rechnete. Das war nicht übertrieben und zeigt wie sich ein Staat notfalls zu seinem Recht verhelfen kann.
Wundert Sie das? Das gesamte deutsche Steuerrecht ist auf diese "merkwürdige" Art gespalten. Und selbst wenn einer der Spezln einmal versehentlich in das Getriebe der Justiz gerät regelt man das auf elegante Art durch Verjährungsspielchen-z.B. durch "vergessene" Unterschriften. Sowas gilt natürlich nicht bei 2 km zuviel bei der Entfernungspauschale. Aber mit "nützlichen Aufwendungen" am Besten in hunderttausender Chargen in Briefumschlägen lässt sich ja offensichtlich eine Menge der größeren Kaliber regeln!
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