Streitgespräch zum Euro "Und wer rettet uns?"
Die CDU-Parteifreunde Wolfgang Bosbach und Norbert Barthle stehen bei der Euro-Abstimmung erstmals nicht auf einer Seite. Wir haben sie zum Video-Streitgespräch geladen.
Norbert Barthle hat lange nachgedacht. Ob es der richtige Zeitpunkt ist – so kurz vor der Abstimmung im Bundestag über die Ausweitung des europäischen Rettungsschirmes, von der es heißt, sie entscheide womöglich über das Schicksal der Koalition. Und ob er sich ausgerechnet mit einem alten Weggefährten und Parteifreund vor der Kamera streiten soll. Am Ende hat er doch zugesagt. Weil es eben drin sein muss, dass man anderer Meinung ist. "Und weil das Thema zu wichtig ist".
Barthle und Wolfgang Bosbach spielen seit Jahren in einer Mannschaft Fußball, Bosbach linkes oder rechtes Mittelfeld, je nachdem, wo er gebraucht wird. Barthle gibt den linken Verteidiger. Die Männer kennen sich seit mehr als zehn Jahren, und in all der Zeit waren sie ziemlich oft einer Meinung. Jetzt aber, ausgerechnet beim Euro, ist es anders. Barthle sagt, dass die Bundesregierung richtig handelt, wenn sie den Krisenstaaten in Europa mit Milliardenkrediten hilft. Bosbach hält das für unverantwortlich.
- Wolfgang Bosbach
Die meisten Deutschen kennen Wolfgang Bosbach als Innenpolitiker, als Mann für Terrorismus und Sicherheitsgesetze. Nun aber ist Bosbach, 59, zum wichtigsten Gegner des Euro-Rettungskurses von Finanzminister Wolfgang Schäuble geworden. Bosbach, in Bergisch-Gladbach geboren, tritt 1972 in die Union ein und wird 1994 das erste Mal in den Deutschen Bundestag gewählt. Nach dem Wahlsieg der Union im Jahr 2005 wird er als möglicher Bundesinnenminister gehandelt, der er aber nie wurde. Seit 2009 ist er Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages.
- Norbert Barthle
Norbert Barthle sagt von sich selbst, er sei ein politischer "Spätstarter". Nach seinem Studium der Germanistik und Sportwissenschaft unterrichtet er in den achtziger Jahren neun Jahre lang an einem Gymnasium in seiner Heimatstadt Schwäbisch Gmünd. 1990 tritt er in die CDU ein, wird Referent für Öffentlichkeitsarbeit im baden-württembergischen Kulturministerium. Seit 1998 sitzt er im deutschen Bundestag, seit 2009 ist er haushaltspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag.
- Ausweitung des Rettungsschirms
In dieser Woche trifft der Bundestag eine wegweisende Entscheidung: Die Abgeordneten werden darüber abstimmen, ob der Rettungsschirm für die Schuldenstaaten innerhalb der Euro-Zone ausgeweitet wird. Deutschland würde sich verpflichten, mit rund 211 Milliarden Euro für die Länder im Süden zu haften. Außerdem soll der Rettungsfonds mehr Macht bekommen: Er soll Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen dürfen und ihnen auch vorsorglich Kreditlinien gewähren können. In der schwarz-gelben Koalition ist das Gesetz äußerst umstritten. Zwar folgt die Mehrheit dem Kurs von Finanzminister Wolfgang Schäuble. Doch es gibt auch eine größere Gruppe von Parlamentariern, die angekündigt haben, dem Gesetz nicht zuzustimmen – darunter auch Wolfgang Bosbach. Ob die Bundeskanzlerin bei der Abstimmung am Ende eine eigene Mehrheit bekommt, ist ungewiss.
Es ist sein erstes Nein. Seit Bosbach für die Union im Bundestag sitzt, hat er jede Entscheidung seiner Partei mitgetragen. 17 Jahre lang. Er hat der Hotelsteuer zugestimmt, das Wachtumsbeschleunigungsgesetz abgenickt und die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke geduldet, obwohl er keines dieser Gesetze politisch für besonders klug hielt. Nun aber, sagt Bosbach, liege die Sache anders. Die Tragweite der Entscheidung über den Euro-Rettungsschirm sei ihm zu groß, die Folgen seien unabsehbar. Wer wisse denn schon, wie viele neue Schulden man der jungen Generation aufbürde, wenn man der Erweiterung des Rettungsschirmes und weiteren Hilfen für Griechenland zustimme? Bosbach sagt, dass nun sein Gewissen entscheide. Und das sage ihm: Da machst du nicht mit.
An diesem Donnerstag, wenn der Bundestag über die Ausweitung des Rettungsschirms entscheidet, wird Bosbach mit Nein stimmen. Und sein Parteifreund Barthle, der als haushaltspolitischer Sprecher der Unionsfraktion seit Monaten für den Rettungskurs von Finanzminister Wolfgang Schäuble wirbt, wird das nicht verstehen. Vorher aber hat ZEIT ONLINE die beiden Unionspolitiker zum Streitgespräch in einen Sitzungssaal des Deutschen Bundestages geladen. Noch einmal sollen die Argumente ausgetauscht werden, mit möglichst wenig Zwischenfragen, so offen, wie es unter Parteifreunden geht.
Die Koalition, da sind sich beide übrigens einig, werde am Donnerstag an der Euro-Rettung nicht zerbrechen. Ihre Freundschaft wohl auch nicht.
- Datum 28.09.2011 - 11:05 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 74
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arbeitet noch als Politiker ?
Ich dachte, er wäre hauptamtlicher "Talkshow Gast".
Nun, immerhin gab es auch hier eine Kamera....
Wie gut zu wissen, dass sein "Gewissen" entscheidet,
und er dieses öffentlich mitteilen kann.
hat vollkommen recht! Dieses Finanzsystem wird platzen, so oder so.
Man sehe sich dieses Video an und denke darüber nach.
http://www.goldreporter.d...
Die Welt und deren Politiker als Marionetten von Goldman Sachs? .... da sind ja Verschwörungstheorien gar keine Theorien mehr....
Gibt es ein Euroland, welches keine Staatschulden hat? Nö, d.h. es solche weniger verschuldete Staaten die Schulden der höher verschuldeten garantieren? Wie lächerlich ist das denn? .... wenn das kommt, gehe ich jede Wette ein, dass alsbald die Bonität der AAA+ Länder in der Eurozone bald auf "Ramsch" gesenkt wird.....
Heute früh in der Zeitung gelesen: Jeder deutsche Bürger hat 25.000 Euro Staatsschulden..... das ist niemals zurückzahlbar.... egal wie sie die Steuern erhöhen .....
Man sollte sich in diesem Zusammenhang nochmal die Papstrede im Bundestag anhören: Dieser Staat gebiert sich wie eine Räuberbande ....
Die Welt und deren Politiker als Marionetten von Goldman Sachs? .... da sind ja Verschwörungstheorien gar keine Theorien mehr....
Gibt es ein Euroland, welches keine Staatschulden hat? Nö, d.h. es solche weniger verschuldete Staaten die Schulden der höher verschuldeten garantieren? Wie lächerlich ist das denn? .... wenn das kommt, gehe ich jede Wette ein, dass alsbald die Bonität der AAA+ Länder in der Eurozone bald auf "Ramsch" gesenkt wird.....
Heute früh in der Zeitung gelesen: Jeder deutsche Bürger hat 25.000 Euro Staatsschulden..... das ist niemals zurückzahlbar.... egal wie sie die Steuern erhöhen .....
Man sollte sich in diesem Zusammenhang nochmal die Papstrede im Bundestag anhören: Dieser Staat gebiert sich wie eine Räuberbande ....
sieht man schon an den immer höher werdenden Rettungsschirmen, die Kurve nach oben wird steiler bis es an die Decke knallt... verstehe nicht wieso die Politiker nicht einen sanften Systemneustart einleiten, zumindest in Teilen gesteuert; statt dessen wird versucht gegenzusteuern bis es knallt, und das wirds dank dem Finanz/Geld/Zinssystem eh.
Bin mal gespannt auf Morgen wieviele dann wirklich noch dagegen stimmen, da werden bestimmt noch paar auf Linie gebracht werden von Mutti.
Die heutige WELT schreibt zum Thema „Hebelung“ des EFSF:
„Torge Middendorf von der WestLB geht davon aus, dass der EFSF auf diese Weise das achtfache Volumen der hinterlegten Sicherheiten als Kredite an Krisenländer vergeben könnte – das wären 2,664 Billionen Euro. Bei einer Staatspleite ständen aber die Mitgliedsländer der Euro-Zone mit entsprechend höheren Beträgen in der Haftung.“
Und dann fragt man sich natürlich, wie der ESFS den Unterausschuss des Haushaltsauschusses des deutschen Parlaments in die jeweilige „Vergabeentscheidung“ einbezieht.
2,7 Billionen Euro! Wie hoch ist da der deutsche Haftungsanteil? Der Verfassungsrichter Huber vom BVerfG erklärte doch vor kurzem in der SZ, die Haftungsgrenze ist dann erreicht, wenn die Höhe eines Bundeshaushalts erreicht sei. Ist die Grenze dann nicht längst überschritten? Und nun soll die Bankenrettung noch Teil der ESFS-Aufgaben sein. Damit bürgt der deutsche Steuerzahler auch für französische Banken. Einfach unglaublich!
Was ist daran so unglaublich?! So funktioniert nunmal Kapital!
Erst wenn das Geldsystem zusammen gebrochen ist, wird es sich zeigen, wie das deutsche Volk zu seinen Aussagen steht!
Bis jetzt sehe ich jedenfals noch keinen auf der Straße gegen all das demonstrieren. Es muß erst zusammen brechen, um zu begreifen was wirklich vor sich geht. Anders scheint dem deutschen Volk nicht beizukommen.
Also soll ruhig der ESFS ausgweitet werden. Pumpen wir noch mehr Geld in dieses perverse System. Frei nach dem Motto....wer nicht hören kann, muß fühlen.
http://www.n-tv.de/panora...
http://der-klare-blick.co...
Freuen wir uns auf eine bessere Zukunft nach dem Crash :-)
Wenn ja bitte:
Bei 440Mrd. € die der EFSF ohne Hebel ausreichen kann beträgt der Deutsche Anteil 211Mrd. € plus eines 20% Sicherheitspuffers falls andere Länder ihren Anteil nicht erbringen können/wollen.
Wir rechnen: 211 + 20% (42,2) = 253,2Mrd. €
Mal Hebel 8 den der W(R)estLB Mensch annimmt = 2.025,6Mrd.
in Worten: zwei Billionen fünfundzwanzig Millarden sechshundert Millionen Euro!
Zur Info: Das ist in etwas der gleiche Betrag den lt. Statistischem Bundesamt Bund, Länder, Kommunen und staatliche Sozialsysteme zur Zeit an Anleihen und Krediten begeben haben.
Also alle öffentlichen Schulden Deutschlands zusammen die wir seit 1949 inkl. Wiedervereinigung aufgetürmt haben.
Weil keiner mit diesen Zahlen etwas anfangen kann.
Umgerechnet auf jeden Bürger dieses Landes sind das knapp 25.000€ für jeden ob Säugling oder Greis ob Harzer oder Milliarder.
Kommt die Nummer mit dem Hebel und knallt das Ganze haben wir alle mit einem Schlag 50.000€ am Hals.
BTW. Auf Handelsblatt Online findet sich heute ein Artikel über Berlusconi vs Tremonti, Bloomberg hat das Thema auch. Eine öffentliche Kritik von Berlusconi an Tremonti hatte Anfang August (an einem Freitag) dazu geführt dass italienische Anleihen sofort an Wert verloren. Der EZB Rat hielt daraufhin Sonntags ein Telefonkonferenz ab in der beschlossen wurde auch Anleihen von Spanien und Italien zu kaufen.
Und wo wir gerade bei der EZB sind, über die Schiene können lt. IFO nochmal 465Mrd. € auf D zukommen.
Noch Fragen?
Was ist daran so unglaublich?! So funktioniert nunmal Kapital!
Erst wenn das Geldsystem zusammen gebrochen ist, wird es sich zeigen, wie das deutsche Volk zu seinen Aussagen steht!
Bis jetzt sehe ich jedenfals noch keinen auf der Straße gegen all das demonstrieren. Es muß erst zusammen brechen, um zu begreifen was wirklich vor sich geht. Anders scheint dem deutschen Volk nicht beizukommen.
Also soll ruhig der ESFS ausgweitet werden. Pumpen wir noch mehr Geld in dieses perverse System. Frei nach dem Motto....wer nicht hören kann, muß fühlen.
http://www.n-tv.de/panora...
http://der-klare-blick.co...
Freuen wir uns auf eine bessere Zukunft nach dem Crash :-)
Wenn ja bitte:
Bei 440Mrd. € die der EFSF ohne Hebel ausreichen kann beträgt der Deutsche Anteil 211Mrd. € plus eines 20% Sicherheitspuffers falls andere Länder ihren Anteil nicht erbringen können/wollen.
Wir rechnen: 211 + 20% (42,2) = 253,2Mrd. €
Mal Hebel 8 den der W(R)estLB Mensch annimmt = 2.025,6Mrd.
in Worten: zwei Billionen fünfundzwanzig Millarden sechshundert Millionen Euro!
Zur Info: Das ist in etwas der gleiche Betrag den lt. Statistischem Bundesamt Bund, Länder, Kommunen und staatliche Sozialsysteme zur Zeit an Anleihen und Krediten begeben haben.
Also alle öffentlichen Schulden Deutschlands zusammen die wir seit 1949 inkl. Wiedervereinigung aufgetürmt haben.
Weil keiner mit diesen Zahlen etwas anfangen kann.
Umgerechnet auf jeden Bürger dieses Landes sind das knapp 25.000€ für jeden ob Säugling oder Greis ob Harzer oder Milliarder.
Kommt die Nummer mit dem Hebel und knallt das Ganze haben wir alle mit einem Schlag 50.000€ am Hals.
BTW. Auf Handelsblatt Online findet sich heute ein Artikel über Berlusconi vs Tremonti, Bloomberg hat das Thema auch. Eine öffentliche Kritik von Berlusconi an Tremonti hatte Anfang August (an einem Freitag) dazu geführt dass italienische Anleihen sofort an Wert verloren. Der EZB Rat hielt daraufhin Sonntags ein Telefonkonferenz ab in der beschlossen wurde auch Anleihen von Spanien und Italien zu kaufen.
Und wo wir gerade bei der EZB sind, über die Schiene können lt. IFO nochmal 465Mrd. € auf D zukommen.
Noch Fragen?
der Lage einen Fehler, der nun offenkundig ist, zu korrigieren?
Griechenland ist von seiner Wirtschaftskraft, seiner fehlenden Staatsstruktur nicht fähig in der EUR und hier speziell in der Euro-Zone zu überleben.
Griechenland sollte zumindest aus der Euro-Zone ausscheren, dann kann man seitens der EU mit gezielten Strukturhilfen, fachlicher Art und auch finanzieller Art, Griechenland zur Seite stehen.
Griechenland hat in den vier Jahrzehnten vor dem Beitritt zur Euro-Zone seine Drachme um 99% abgewertet.
Nur Dank dieser exorbtant großen und permanet vorgenommenen Abwertung konnte Griechenlnad einen Konkurs vermeiden.
Aber in der Euro-Zone geht das nicht. Also musste Griechenland sich ständig verschulden. Jetzt geht halt nichts mehr.
Das ganze Konstrukt Euro gehört an und für sich repariert, hier werden mit den bisher getroffenen und zukünftig Maßnahmen "Schmerztabletten verordnet, statt eines notwendigen chirurgischen Eingriffs.
Gleich starke Wirtschaftsländer können mit einem gemeinsamen monetären Mittel operieren.
Übrig blieben vier Länder und keine 17.
nerven nur noch.
Albert Einstein hat was gutes gesagt.
Zitat:
"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."
Was Bosbach, Rösler und Co. sagen, ist nichts anderes als Müll. Mal ehrlich, es ist als ob ich darüber diskutieren würde, ob ich lieber von einem BMW oder einem Merzedes überfahren werden sollte. Das Ergebnis wäre immer noch das gleiche.
Das interessante ist, das wir doch überhaupt keine wirklichen Märkte mehr haben. In wichtigsten Bereichen des Lebens werden wir von Oligopolen und Monopolen beherrscht.
Es muss über unser Geld-, Bankensystem geredet werden. Es muss endlich über neue Unternehmensformen und dessen Bewertungen geredet werden. Es müssen auch endlich das Patentrecht (Oligopole und Monopole nutzen diese zur Sicherung ihrer Monopolstellung - nicht mehr) wieder gelockert werden (nur noch die Entwicklungskosten müssen gedeckt sein - darüber hinaus sollte das Patentrecht abgeschaft werden). Genau so muss es auch für das Urheberrecht gelten.
Und zu Bosbach: Der hat ein Gewissen? Er hat sich mit unserem Wirtschaftsystem überhaupt nicht befasst und da sollte er Wissen haben, wie das System funktioniert? Er bewertet es durch Milchmädchenrechnungen und das soll verantwortungsvoll sein? Ich würde darüber nur Lachen, wenn es nicht uns alle betreffen würde!
... das Sie der Hüter der einzig wahren Wahrheit sind.
Ich fürchte mich ganz ehrlich ein wenig wenn ihre Gesinnungsgenossen das Ruder übernehmen und das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswerfen werden.
Ich darf Ihnen eines ernsthaft versichern. Wenn dann irgendwann alles gleichgeschaltet wurde geht es nicht allen besser.
hat gesagt, er könne mit seinem Gewissen nicht vereinbaren jetzt für etwas zu stimmen vom dem er vorher gesagt habe das es nie passieren würde.
Zu seinen Zusagen zu stehen ist eine durchaus ehrenvolle Haltung.
Ob er damit fachlich recht hat oder nicht steht überhaupt nicht zur Debatte und was man ansonsten von seinen politischen Vorstellungen hält auch nicht.
... das Sie der Hüter der einzig wahren Wahrheit sind.
Ich fürchte mich ganz ehrlich ein wenig wenn ihre Gesinnungsgenossen das Ruder übernehmen und das Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswerfen werden.
Ich darf Ihnen eines ernsthaft versichern. Wenn dann irgendwann alles gleichgeschaltet wurde geht es nicht allen besser.
hat gesagt, er könne mit seinem Gewissen nicht vereinbaren jetzt für etwas zu stimmen vom dem er vorher gesagt habe das es nie passieren würde.
Zu seinen Zusagen zu stehen ist eine durchaus ehrenvolle Haltung.
Ob er damit fachlich recht hat oder nicht steht überhaupt nicht zur Debatte und was man ansonsten von seinen politischen Vorstellungen hält auch nicht.
Ich möchte an dieser Stelle eine ‚tabula rasa’ – Lösung zur Staatsverschuldung Deutschlands(D) vorschlagen:
1.) Der Staat verzichtet in Zukunft komplett auf Verschuldung.
Die übermäßige Verschuldung in D ist m.E. darauf zurückzuführen, dass Personen diese Art der Verpflichtungen eingegangen sind, ohne persönlich dafür haftbar zu sein.
Dass ein Haushalt ohne neue Schulden auskommen kann, zeigt schon der Entwurf des Bundeshaushaltes für 2012. Ohne Berücksichtigung der Schuldentilgung
(in Höhe von 40 Mrd. €) wird hier ein Überschuss von knapp 13 Mrd. € erwirtschaftet!
2.) D wird komplett entschuldet.
Zurzeit hat D ca. 2.000 Mrd. € Schulden.
Das derzeitige Vermögen in D (Schulden schon abgezogen) beträgt:
4500 Mrd. € Geld, Versicherungen, Wertpapiere,…
3200 Mrd. € Immobilien
Summe 7700 Mrd. €.
Die reichsten 10 % der Bevölkerung in D besitzen a. 50 % des Vermögens, also ca. 3850 Mrd. €. § 14 Abs. 2 GG besagt: Eigentum verpflichtet.
Wird die Schuldentilgung von 2.000 Mrd. € auf z.B. 5 Jahre verteilt, ergibt sich ein jährlicher Finanzierungsbedarf von ca. 400 Mrd. € jährlich.
Die obersten 10 % werden durch eine Steuer für 5 Jahre um eben diesen Betrag gebeten.
Nach diesen 5 Jahren stehen den obersten 10 % immer noch knapp 2000 Mrd. € zur Verfügung, was auch weiterhin für eine warme Mahlzeit am Tag reichen sollte.
Durch Punkt 1 ist für diejenigen, die die Abgabe leisten sichergestellt, dass diese 5-Jahres-Abgabe eine Einmaligkeit bleibt.
P.S.: geht in anderen Ländern auch.
Wohin kämen wir, wenn plötzlich die Schulden weg wären? Als nächstes verschwänden dann noch die Arbeitslosen und die Kriege. Das uns bekannte "Sozial"system würde zusammenbrechen. Soweit wollen wir es doch nicht kommen lassen. Glücklicherweise gibt es Promis wie den Papst, die alles zusammenhalten, diese unsere lustige Welt. Also möge doch niemand fragen: Gibt es da noch etwas anderes? (Oder es gar behaupten)
Da sollen also 400 Milliarden p.a. getilgt werden, die Zinsen vernachlässigt man dabei völlig, und übersieht das der gesamte Bundeshaushalt kleiner ist wie diese Summe.
Davon aber einmal abgesehen, Sie verstehen schon das man Schulden mit Geld bedienen muss? Das von Ihnen genannte Vermögen besteht aber aus Aktien, Grund und Boden sowie Häusern. Der geringste Teil ist Bargeld.
An wen sollen denn all diese Werte veräußert werden damit dann die entsprechende Steuerschuld getilgt werden kann?
Ich mache mal einen provokanten Gegenvorschlag. Ab 2020 wird der Staat fast 80 Milliarden Euro als Zuschuss in das Rentensystem aus Steuermitteln pumpen.
Diese Gelder sollte man besser zur Tilgung der Staatsschulden verwenden.
Eine Person wie ich, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt und privat Vorsorge betreibt, was hat die mit Ihrer Rente zu tun?
Wie gesagt, das war etwas Provokant, aber an solch elementaren Aufgaben müssen sich alle beteiligen und nicht nur die oberen 10 Prozent der Bevölkerung.
Völlig richtig.
In der Schweiz und Österreich kann man sich um ein sogenanntes Residentenrecht bewerben. Dazu geht man zum Bürgermeister einer Gemeinde und verhandelt das Recht inkl. der persönlichen Steuer.
Die Herren Schumacher, Michael und Vettel nutzen diese völlig legale Möglichkeit in der Schweiz, die Herren Schumacher, Ralf und Beckenbauer in Österreich.
Diese Herren mögen Ihnen nur als Beispiel dienen, die Liste lässt sich mit weniger bekannten aber um so vermögenderen Herren und Damen sehr, sehr lang erweitern. Fragen Sie mal in Schweden nach wie toll Ihre Idee funktioniert.
Schwedische Milliardäre in der Schweiz gefällig:
Ingvar Kamprad mit Familie
Birgit Rausing mit Familie
Seit Schweden die Einkommensteuersätze vor gut 10 Jahren wieder auf internationales Niveau angeglichen hat, sind einige wieder ins Land zurück gekehrt und der schwedischen Wirtschaft geht es seit den Reformen (nicht nur im Steuerrecht) wieder prächtig.
Was hatte Lafontaine mal gesagt?
"Die Reichen wollen da Leben wo es Sicherheit, eine saubere Umwelt und Kulturangebote gibt und da Steuern zahlen wo es am billigsten ist"
Genau, darum gehen die in die Schweiz!
Wohin kämen wir, wenn plötzlich die Schulden weg wären? Als nächstes verschwänden dann noch die Arbeitslosen und die Kriege. Das uns bekannte "Sozial"system würde zusammenbrechen. Soweit wollen wir es doch nicht kommen lassen. Glücklicherweise gibt es Promis wie den Papst, die alles zusammenhalten, diese unsere lustige Welt. Also möge doch niemand fragen: Gibt es da noch etwas anderes? (Oder es gar behaupten)
Da sollen also 400 Milliarden p.a. getilgt werden, die Zinsen vernachlässigt man dabei völlig, und übersieht das der gesamte Bundeshaushalt kleiner ist wie diese Summe.
Davon aber einmal abgesehen, Sie verstehen schon das man Schulden mit Geld bedienen muss? Das von Ihnen genannte Vermögen besteht aber aus Aktien, Grund und Boden sowie Häusern. Der geringste Teil ist Bargeld.
An wen sollen denn all diese Werte veräußert werden damit dann die entsprechende Steuerschuld getilgt werden kann?
Ich mache mal einen provokanten Gegenvorschlag. Ab 2020 wird der Staat fast 80 Milliarden Euro als Zuschuss in das Rentensystem aus Steuermitteln pumpen.
Diese Gelder sollte man besser zur Tilgung der Staatsschulden verwenden.
Eine Person wie ich, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt und privat Vorsorge betreibt, was hat die mit Ihrer Rente zu tun?
Wie gesagt, das war etwas Provokant, aber an solch elementaren Aufgaben müssen sich alle beteiligen und nicht nur die oberen 10 Prozent der Bevölkerung.
Völlig richtig.
In der Schweiz und Österreich kann man sich um ein sogenanntes Residentenrecht bewerben. Dazu geht man zum Bürgermeister einer Gemeinde und verhandelt das Recht inkl. der persönlichen Steuer.
Die Herren Schumacher, Michael und Vettel nutzen diese völlig legale Möglichkeit in der Schweiz, die Herren Schumacher, Ralf und Beckenbauer in Österreich.
Diese Herren mögen Ihnen nur als Beispiel dienen, die Liste lässt sich mit weniger bekannten aber um so vermögenderen Herren und Damen sehr, sehr lang erweitern. Fragen Sie mal in Schweden nach wie toll Ihre Idee funktioniert.
Schwedische Milliardäre in der Schweiz gefällig:
Ingvar Kamprad mit Familie
Birgit Rausing mit Familie
Seit Schweden die Einkommensteuersätze vor gut 10 Jahren wieder auf internationales Niveau angeglichen hat, sind einige wieder ins Land zurück gekehrt und der schwedischen Wirtschaft geht es seit den Reformen (nicht nur im Steuerrecht) wieder prächtig.
Was hatte Lafontaine mal gesagt?
"Die Reichen wollen da Leben wo es Sicherheit, eine saubere Umwelt und Kulturangebote gibt und da Steuern zahlen wo es am billigsten ist"
Genau, darum gehen die in die Schweiz!
...schon vergessen? was war da zw. 1948-1952?
trotzdem es ist keine entschuldigung nur errinnerung.
ist schon interessant. die rating agenturen haben faule kredite empfohlen, unsere "doofen gierigen bänker" haben gekauft, und dann ist alles aufgeflogen. rating agenturen sind in die versenkung gegangen, eu länder haben die banken mit mrd. aufwand retten müssen, und jetzt kommen die ratings wieder, euch muss man runterstufen ihr seid so hoch verschuldet...den rest kennen wir.
und europäer streiten, sie beleidigen sich gegenseitig, als das alles gewollt wäre...
wichtig! banken müssen zerschlagen werden (investment und tagesgeschäft trennen, bzw. die zockerei gleich verbieten).
apropo, haben sie ein einziges wort von einem amerikaner gehört, das kalifornien (pleite) aus dem $ verbund rausgeschmissen werden sollte?
das nicht nur Kalifornien überschuldet ist. Es gibt noch unzählige andere Bundesstaaten, die das gleiche Problem aufweisen.
Jeder weiß im Grunde genau, was getan werden muss. Doch das Hauptproblem scheint zu sein, dass wir die erforderlichen Entscheidungen ausgerechnet einer Gruppe von Politikern anvertraut haben, die wieder gewählt werden wollen und sich deshalb vor allen unpopulären Entscheidungen scheuen.
das nicht nur Kalifornien überschuldet ist. Es gibt noch unzählige andere Bundesstaaten, die das gleiche Problem aufweisen.
Jeder weiß im Grunde genau, was getan werden muss. Doch das Hauptproblem scheint zu sein, dass wir die erforderlichen Entscheidungen ausgerechnet einer Gruppe von Politikern anvertraut haben, die wieder gewählt werden wollen und sich deshalb vor allen unpopulären Entscheidungen scheuen.
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