Klimawandel "Es gibt kein Menschenrecht auf ein Auto"
Die Menschen müssen auf Verzicht vorbereitet werden, sagt der malaysische Unternehmer Chandran Nair im Interview. Gerade in Asien könnten nicht alle ein Auto besitzen.
© Larry Downing/AFP/Getty Images

Verkehrsstau in Peking, China
ZEIT ONLINE: Herr Nair, Sie lieben die Provokation: Asiens Regierungen sollen ihren Bürgern das Autofahren verbieten. Damit machen Sie sich beliebt.
Chandran Nair: Aber es gibt keinen anderen Weg. Wir leben im 21. Jahrhundert und es wird das Jahrhundert der Ressourcenknappheit und des Klimawandels sein. Es hätte katastrophale Auswirkungen für das Klima und den Umgang mit knappen Ressourcen, wenn wir ähnliche Autozahlen hätten wie der Westen.
ZEIT ONLINE: Aber noch spielt das Weltklima kaum eine Rolle, wenn es um den individuellen Wunsch nach einem Auto geht. Warum sollte das in Asien anders laufen?
Nair: Weil die Regierungen ehrlicher mit den Menschen umgehen. Wir müssen aufgeben, den Leuten vorzuspielen, dass wir alle ein Auto haben können. Wir können einfach nicht alle gleich viel konsumieren – auch wenn uns das der Westen zwei Jahrhunderte lang eingetrichtert hat. Es ist unmoralisch, das permanent zu behaupten.
ZEIT ONLINE: Warum genau?

Chandran Nair, geboren in Malaysia, war Chef einer der führenden Umweltberatungen Asiens, bis er 2005 den Think Tank Global Institute für Tomorrow in Hongkong gründete. Ob World Economic Forum oder Friends of the Earth: Mit seinen Einschätzungen zum Klimawandel ist Nair weltweit ein gefragter Redner. Im August ist sein Buch erschienen: Der Große Verbrauch: Warum das Überleben unseres Planeten von den Wirtschaftsmächten Asiens abhängt.
Nair: Wenn wir wie der Westen die Wünsche des Individuums über die der Gemeinschaft stellen, erleidet die Weltgemeinschaft einen enormen Schaden, wie etwa die Klimaerwärmung. Asien darf nicht darauf warten, dass der Westen eine Lösung für die aktuellen Probleme hat – egal, ob Finanzkrise oder Klimawandel. Wir brauchen hier in Asien eigene Ideen.
ZEIT ONLINE: Was heißt das konkret?
Nair: Regierungen werden zu drastischen Regeln greifen müssen, um öffentliche Güter zu schützen und so einer Mehrheit einen gerechten Zugang zur den Ressourcen zu ermöglichen. Es wird die politische Herausforderungen in diesen Zeiten sein, die Menschen auf Verzicht vorbereiten. Regierungen müssen erklären, warum sie Verbote erteilen, dann verstehen die Menschen das auch.
- Datum 27.10.2011 - 11:43 Uhr
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So nennt man das jetzt. Mal sehen, wann es hierzulande zum allgemein Sprachgebrauch gehört. China hatte immer schon Verzicht, Abkapselung und autoritäres Regieren auf der Agenda.
Und solche Rede wie die seine, könnte auch ein Calvinist oder oder sonstiger Bussprediger halten. Nur ohne Autos natürlich. Die Prediger des Verzichts stossen bei mir auf taube Ohren, es sei denn sie leisten vor. Also erst das Paradies und dann die Anpassung als umgekehrt.
Erst mal der bezahlbare ÖVPN mit effezienter, flächendeckender internationaler und sicherer Bewegungsfreiheit und dann der Verzicht aufs Auto. Andersrum funktioniert es meistens nicht. Denn erst mal geniessen die Nichtverzichter die freien Strassen auf lange Zeit.
"Die Menschen müssen auf Verzicht vorbereitet werden"
...Das Funktioniert nicht in einer Kapitalstichen Welt..!
Falche Zeit für diese Forderung gerade jetzt wo die Banken und Finanzwelt mit Geld aus der Zukunft voll gepumpt werden.
Seit Jahrhunderten kommt der meiste Reichtum des Westens von woanders. Wieso soll das nicht mehr funktionieren, wenn er nun aus der Zukunft kommt?
Seit Jahrhunderten kommt der meiste Reichtum des Westens von woanders. Wieso soll das nicht mehr funktionieren, wenn er nun aus der Zukunft kommt?
"Wir müssen den öffentlichen Nahverkehr radikal ausbauen, statt immer auf diesen – entschuldigen Sie – bescheuerten Besitz von Autos zu setzen, die unsere Umwelt zerstören. "
Straßen sind breit, es braucht ganz viele. Züge brauchen EIN GLEIS!, ein bischen Abstand zum Wald und gut ist.
Das Problem ist nur, daß ein "allgemeiner" ÖNV nicht funktioniert, weil überall andere Anforderungen da sind. Von daher braucht man etwas viel flexibleres.
Man kann natürlich nur seine Verkehrsideen heranziehen, ums eine Aussagen zu beurteilen. Aber tough Government betrifft mehr.
Vererhter kinnas, die Anforderungen sind verschieden genau. 80 km Baustopp wegen freier Bürger für eine Eisenbahnstrecke, an deren Ende die Schweiz einen Tunnel durch die Berge gebaut hat.
Da denkt man doch gerne Umsiedelung. Wie die in China von 1,5 Mio. Menschen wegen des drei Schluchten Staudamms.
Überfüllte Universitäten? Verdreifachung der Anforderungen, und das Problem ist gelöst. Und wo Platz ist, wird studiert. Und wer nicht will, bleibt zu Hause. Übrigens auch, wenn Berlin über zuviel Zuzug klagen sollte. Aufenthaltszwang und Zuzugsverbote entlasten dei Umwelt. Lohnhöhe für einfache Arbeit: 2 Euro oder ab dafür. Aber nix 35 Std. Woche oder Hartz IV. Juhu, Steuerentlastung droht
Ist Ihnen das genug Provokation, lieber nozomi 07? Solche Politiker, die "provozieren", finden Sie auch hier. Sie müssen sie nur wählen. FPD für die Bildung, Grüne für den Verkehr, linke für die Wirtschaft und die Braunen zur Aufrechterhaltung der Ordnung und gleichzeitig ein Dauerauftrag zum Regieren.
Dann haben Sie das alles. Und wenn alles noch mit Respekt vor China passiert, geben die uns bestimmt Geld und senken damit unsere Abgaben.
Die grössten Kritiker der Elche, waren früher selber welche. Wer mit seiner Freiheit (nicht persönlich gemeint) nichts anfangen kann, bettelt eben um Diktatur, statt an den Möglchkeiten zu arbeiten.
Man kann natürlich nur seine Verkehrsideen heranziehen, ums eine Aussagen zu beurteilen. Aber tough Government betrifft mehr.
Vererhter kinnas, die Anforderungen sind verschieden genau. 80 km Baustopp wegen freier Bürger für eine Eisenbahnstrecke, an deren Ende die Schweiz einen Tunnel durch die Berge gebaut hat.
Da denkt man doch gerne Umsiedelung. Wie die in China von 1,5 Mio. Menschen wegen des drei Schluchten Staudamms.
Überfüllte Universitäten? Verdreifachung der Anforderungen, und das Problem ist gelöst. Und wo Platz ist, wird studiert. Und wer nicht will, bleibt zu Hause. Übrigens auch, wenn Berlin über zuviel Zuzug klagen sollte. Aufenthaltszwang und Zuzugsverbote entlasten dei Umwelt. Lohnhöhe für einfache Arbeit: 2 Euro oder ab dafür. Aber nix 35 Std. Woche oder Hartz IV. Juhu, Steuerentlastung droht
Ist Ihnen das genug Provokation, lieber nozomi 07? Solche Politiker, die "provozieren", finden Sie auch hier. Sie müssen sie nur wählen. FPD für die Bildung, Grüne für den Verkehr, linke für die Wirtschaft und die Braunen zur Aufrechterhaltung der Ordnung und gleichzeitig ein Dauerauftrag zum Regieren.
Dann haben Sie das alles. Und wenn alles noch mit Respekt vor China passiert, geben die uns bestimmt Geld und senken damit unsere Abgaben.
Die grössten Kritiker der Elche, waren früher selber welche. Wer mit seiner Freiheit (nicht persönlich gemeint) nichts anfangen kann, bettelt eben um Diktatur, statt an den Möglchkeiten zu arbeiten.
Ein Lösung für das Dilemma gibt es: Benzin und andere wichtige Rohstoffe müssen teurer werden, damit überhaupt ein Anreiz besteht, diese Rohstoffe einzusparen. Das eigene Portemonnaie ist immer noch der effektivste Weg, Menschen zum umdenken zu zwingen. Auch wenn ein solcher Schritt nicht gerade der sozialen Gerechtigkeit dient, wird doch kein Weg daran vorbei führen. Bei uns mag es ja gehen wenn Elektroautos auf den Straßen fahren, aber in Asien, mit seinen dicht besiedelten Megastädten, sind andere Lösungen nötig. Wir dürfen gespannt sein.
Ich liebe Leute, die so gnadenlos provozieren - und dabei den Nagel einfach auf den Kopf treffen. Denn wo er Recht hat hat er Recht.
Ja, das "Grüne Elektroauto" ist eine Illusion. Ob wir unsere Städte mit Diesel-SUFFs oder E-SUFFs vollstopfen, macht keinen Unterschied. Mit dem vermeindlichen "Grundrecht" jederzeitiger Auto-Mobilität haben wir unsere Städte schon genug zerstört. Was wir brauchen ist Mobilität für Menschen, statt für Blechkisten.
Im Übrigen erinnert mich Nair an meine Erfahrung in Japan: Die Asiaten nehmen uns Europäer deshlab nicht ernst, weil sie unsere Lebenslügen durchschaut haben. Etwa wenn wir Japan wegen Walfang anklagen, dabei sind wir nicht mal in der Lage, uns auf Kabeljau-Fangquoten in der Ostsee zu einigen. Etwas mehr Aufrichtigkeit und Respekt stünde uns Europäern gut zu Gesicht.
Der motorisierte Individualverkehr ist die Grundlage jeder freien Gesellschaft auf der Welt. Daran wird sich auch in Zukunft genau gar nichts ändern, egal wie oft irgendwelche als Umweltschützer oder Wissenschaftler getarnte Faschisten mit dem Fuß aufstampfen.
Alle ernstzunehmenden gesellschaftlichen Indikatoren deuten im Gegenteil darauf hin, daß die Notwendigkeit zum Individualverkehr zunimmt: Arbeitswege werden länger, Arbeitsorte werden mobiler, Arbeitszeiten werden flexibler, soziale Gefüge räumlich immer weiter verteilt. Das ist die aktuelle Realität und es deutet nichts darauf hin, daß sich daran irgendetwas ändern wird.
Selbst durchaus kritikwürdige Entwicklungen wie die soziale Verkrüppelung durch Arbeitsnomadentum werden kaum thematisiert.
Jedes zukünftige Mobilitätskonzept, das auch nur Ansatzweise erfolgreich sein will, wird sich dieser Tatsache zu stellen haben. Den Individualverkehr in Frage zu stellen ist gleichbedeutend mit einem Genickbruch für ein solches Konzept, denn damit wird die grundlegende und zentrale Anforderung eines Mobilitätskonzepts in Frage gestellt.
Es kommt nicht von ungefähr, daß nicht Kabinenroller oder Kleinlaster, sondern 5-sitzige Verbrennerfahrzeuge mit ca. 500l Kofferraum- und 500kg Gepäckkapazität weltweit am verbreitetsten sind. Diese Fahrzeuge entsprechen schlicht am besten den Bedürfnissen der Menschen, welche diese sich nunmal nicht vorschreiben lassen.
...meist allein besetzt, mit dem bis zu 30-fachen des Fahrergewichtes durch die Gegend zu bewegen ist einfach nur Schwachsinn - ich gebe diesem Konzept vielleicht noch 10 Jahre. Umgekehrt müsste das Fahrzeug-Fahrergewichtsverhältnis sein, dazu eine intelligentere Lebens-und Arbeitsorganisation - und ein Preis von 2,5 Euro pro Liter Sprit.
.. allein den Möglichkeiten, derer sich Menschen heute (noch) erfreuen können.
Billiger Sprit (1) und eine weltweit einmalige Strasseninfrastruktur (kostenlose Autobahnen - wo gibt es das sonst noch auf der Welt) haben Bedürfnisse geweckt, die nun, da sich ihr Ende abzeichnet, unter Wutgeheul aufgegeben werden müssen.
Der allfällige Hinweis auf die angeblich nötige Autofahrt zur Arbeit ist nur ein Ablenkungsmanöver: die große Mehrheit der Autokilometer wird in der Freizeit gefahren. Es ist der Freizeitverkehr, der die Straßen verstopft, Parkplätze knapp werden lässt und die Luft verpestet.
(1) In Bezug auf die Kaufkraft der Durchschnittseinkommen ist Sprit Anfang des neuen Jahrtausends so billig gewesen wie niemals zuvor in der Geschichte. Seither ist der reale Preis leicht gestiegen.
Zuerst einmal Ihre Eingangsbehauptung, der MIV sei Grundlage einer jeden freien Gesellschaft...
Das ist schon sehr gewagt. Ohne auf den äußerst schwammigen Begriff der freien Gesellschaft einzugehen,fehlt hier ganz einfach der Zusammenhang mit dem MIV. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Aber vor Allem: längere Arbeitswege und das räumliche Ausdehnen von Strukturen und Aktionsradien sind nicht Ursache, sondern Folge des MIV. Werfen sie einen Blick auf die Geschichte - Stadtentwicklung, Daseinsgrundfunktionen und Entwicklung der Mobilität als Stichpunkte. Ob sich dieses Phänomen grundsätzlich umkehren lässt und Strukturen wieder zusammenrücken... keine Ahnung, mit geschickter Verkehrs- und Raumplanung möglicherweise.
Achja und hüten Sie sich bitte davor, andere Menschen leichtfertig als Faschisten zu beschimpfen, auch wenn Sie anderer Meinung sind. Danke.
Die vernünftige Alternative wäre ein gut funktionierendes öffentliches Nah- und Fernverkehrssystem einhergehend mit einem gründlichen Hinterfragen des Fetischs Mobilität
Mobilität heißt nichts anderes als Bewegungsfreiheit. Begriffen wird sie heute als Recht, überall und zu jeder Zeit hin- und zurückzufahren – wohlgemerkt: zu fahren. Doch wozu bewegt man sich denn und wie? Man hat Bedürfnisse: Essen, Trinken, Kleidung, Unterhaltung, menschliche Nähe, Kunst, Liebe, und dann ist da noch die Arbeit. Um diese Bedürfnisse zu erfüllen, muß man meist das Haus verlassen. Früher geschah das zu Fuß, mit dem Rad, mit der Straßenbahn, dem Bus oder dem Zug. Noch früher mit der Kutsche oder dem Pferd, so man sich’s leisten konnte. Heute überwiegend mit dem Auto.
Dabei werden mehr km mit höherer Geschwindigkeit zurück gelegt, mehr nicht. Die "im Verkehr" verbrachte Zeit bleibt seit Jahrhunderten mehr oder weniger gleich...
...meist allein besetzt, mit dem bis zu 30-fachen des Fahrergewichtes durch die Gegend zu bewegen ist einfach nur Schwachsinn - ich gebe diesem Konzept vielleicht noch 10 Jahre. Umgekehrt müsste das Fahrzeug-Fahrergewichtsverhältnis sein, dazu eine intelligentere Lebens-und Arbeitsorganisation - und ein Preis von 2,5 Euro pro Liter Sprit.
.. allein den Möglichkeiten, derer sich Menschen heute (noch) erfreuen können.
Billiger Sprit (1) und eine weltweit einmalige Strasseninfrastruktur (kostenlose Autobahnen - wo gibt es das sonst noch auf der Welt) haben Bedürfnisse geweckt, die nun, da sich ihr Ende abzeichnet, unter Wutgeheul aufgegeben werden müssen.
Der allfällige Hinweis auf die angeblich nötige Autofahrt zur Arbeit ist nur ein Ablenkungsmanöver: die große Mehrheit der Autokilometer wird in der Freizeit gefahren. Es ist der Freizeitverkehr, der die Straßen verstopft, Parkplätze knapp werden lässt und die Luft verpestet.
(1) In Bezug auf die Kaufkraft der Durchschnittseinkommen ist Sprit Anfang des neuen Jahrtausends so billig gewesen wie niemals zuvor in der Geschichte. Seither ist der reale Preis leicht gestiegen.
Zuerst einmal Ihre Eingangsbehauptung, der MIV sei Grundlage einer jeden freien Gesellschaft...
Das ist schon sehr gewagt. Ohne auf den äußerst schwammigen Begriff der freien Gesellschaft einzugehen,fehlt hier ganz einfach der Zusammenhang mit dem MIV. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Aber vor Allem: längere Arbeitswege und das räumliche Ausdehnen von Strukturen und Aktionsradien sind nicht Ursache, sondern Folge des MIV. Werfen sie einen Blick auf die Geschichte - Stadtentwicklung, Daseinsgrundfunktionen und Entwicklung der Mobilität als Stichpunkte. Ob sich dieses Phänomen grundsätzlich umkehren lässt und Strukturen wieder zusammenrücken... keine Ahnung, mit geschickter Verkehrs- und Raumplanung möglicherweise.
Achja und hüten Sie sich bitte davor, andere Menschen leichtfertig als Faschisten zu beschimpfen, auch wenn Sie anderer Meinung sind. Danke.
Die vernünftige Alternative wäre ein gut funktionierendes öffentliches Nah- und Fernverkehrssystem einhergehend mit einem gründlichen Hinterfragen des Fetischs Mobilität
Mobilität heißt nichts anderes als Bewegungsfreiheit. Begriffen wird sie heute als Recht, überall und zu jeder Zeit hin- und zurückzufahren – wohlgemerkt: zu fahren. Doch wozu bewegt man sich denn und wie? Man hat Bedürfnisse: Essen, Trinken, Kleidung, Unterhaltung, menschliche Nähe, Kunst, Liebe, und dann ist da noch die Arbeit. Um diese Bedürfnisse zu erfüllen, muß man meist das Haus verlassen. Früher geschah das zu Fuß, mit dem Rad, mit der Straßenbahn, dem Bus oder dem Zug. Noch früher mit der Kutsche oder dem Pferd, so man sich’s leisten konnte. Heute überwiegend mit dem Auto.
Dabei werden mehr km mit höherer Geschwindigkeit zurück gelegt, mehr nicht. Die "im Verkehr" verbrachte Zeit bleibt seit Jahrhunderten mehr oder weniger gleich...
Ich hoffe natürlich, dass Nair recht hat und uns die Asiaten mit disziplinierter Lässigkeit überholen.
Allerdings wundere ich mich dann warum es dann Chinas "tough government" noch nicht mal hinbekommt, seine Windkraftanlagen ans Netz anzuschließen.
und es wird uns einfach niemand fragen, ob wir verzichten wollen.
"Langfristig wird der Westen politisch irrelevant" - stolze Worte, doch wenn ich mir die grauen Wutbürger anschaue, die sich überall im Land an den status quo klammern, hier gegen neue Stromleitungen, dort gegen Castortransporte und woanders gegen Windenergie protestieren, dann dämmert mir ein bisschen, wovon Herr Nair redet.
Die Welt sieht aus Asien betrachtet eben ein wenig anders aus, als wenn man vor Bäumen steht und sich um Juchtenkäfer sorgt.
Wenn man auf was verzichten muss, weil es die Bedingungen nicht hergeben, ist das ganz was anderes. Für mich jedenfalls, denn ich habe keine Affinität zur Diktatur.
haben halt nicht den Bedarf, alles dem Kapital unterzuordnen, und kümmern sich dann eben um die Natur.
Nur weil die Chinesen mit grundlegenderen Problemen beschäftigt sind, heisst das nicht, dass solche Themen unwichtig sind.
Um Juchtenkäfer kümmern sich die, die es sich leisten können. In Indonesien wird der Urwald im Rekordtempo zu Ölplantagen konvertiert. Bis in die 80er war der Rhein biologisch tot.
Jeder hat andere Prioritäten.
Wenn endlich die Vogelgrippe kommt, die uns schon so viele Winter angekündigt wurde, und die Weltbevölkerung halbiert oder viertelt, rechnen sich die verbleiben Ressourcen auch wieder anders.
Nichts ist sicher.
Mal sehen - Voraussagen sind immer schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.
Was beobachten wir denn? In den entwickelten (meist westlichen) Ländern sind die Geburtenraten niedrig. Das ist zunächst einfach ein Fakt - ob es gut, schlecht oder beides ist, ist keineswegs ausgemacht. Warum sind die Geburtenraten niedrig? WEIL die Länder entwickelt sind. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Schwellenländer diese Entwicklung auch durchmachen werden.
Dann aber würden sie auch nicht mehr einen so großen Anteil an der Weltbevölkerung stellen. Für den Fall, dass sich diese Länder nicht wirtschaftlich weiter entwickeln, würden sie zwar auch in Zukunft immer mehr Köpfe zählen, aber dennoch nicht in der Lage sein, den Westen irrelevant werden zu lassen ...
Wenn man auf was verzichten muss, weil es die Bedingungen nicht hergeben, ist das ganz was anderes. Für mich jedenfalls, denn ich habe keine Affinität zur Diktatur.
haben halt nicht den Bedarf, alles dem Kapital unterzuordnen, und kümmern sich dann eben um die Natur.
Nur weil die Chinesen mit grundlegenderen Problemen beschäftigt sind, heisst das nicht, dass solche Themen unwichtig sind.
Um Juchtenkäfer kümmern sich die, die es sich leisten können. In Indonesien wird der Urwald im Rekordtempo zu Ölplantagen konvertiert. Bis in die 80er war der Rhein biologisch tot.
Jeder hat andere Prioritäten.
Wenn endlich die Vogelgrippe kommt, die uns schon so viele Winter angekündigt wurde, und die Weltbevölkerung halbiert oder viertelt, rechnen sich die verbleiben Ressourcen auch wieder anders.
Nichts ist sicher.
Mal sehen - Voraussagen sind immer schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.
Was beobachten wir denn? In den entwickelten (meist westlichen) Ländern sind die Geburtenraten niedrig. Das ist zunächst einfach ein Fakt - ob es gut, schlecht oder beides ist, ist keineswegs ausgemacht. Warum sind die Geburtenraten niedrig? WEIL die Länder entwickelt sind. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Schwellenländer diese Entwicklung auch durchmachen werden.
Dann aber würden sie auch nicht mehr einen so großen Anteil an der Weltbevölkerung stellen. Für den Fall, dass sich diese Länder nicht wirtschaftlich weiter entwickeln, würden sie zwar auch in Zukunft immer mehr Köpfe zählen, aber dennoch nicht in der Lage sein, den Westen irrelevant werden zu lassen ...
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