Euro-Krise Deutschen Banken fehlen nur fünf Milliarden
Deutsche Banken können mit dem Schuldenschnitt für Griechenland und den neuen Kapitalvorgaben leben. Viele haben ihre Bestände an Staatsanleihen bereits abgeschrieben.
Der geplante Schuldenschnitt für Griechenland und die von den Euro-Regierungen verordnete Rekapitalisierung trifft die deutschen Banken weniger stark als erwartet. Insgesamt müssen sich die Institute wohl fünf bis fünfeinhalb Milliarden Euro beschaffen. "Der Kapitalisierungsbedarf deutscher Banken wird deutlich unter den zunächst öffentlich genannten Werten liegen. Das zeigt auch sehr deutlich, dass die deutschen Banken aus der Krise gelernt und ihre Krisenresistenz deutlich verbessert haben", sagte Christian Brand, Präsident des Verbandes öffentlicher Banken (VÖB) in Frankfurt am Main. Auch Dieter Hein, Bankenanalyst von Fairresearch, spricht von fünf Milliarden Euro. Er verweist darauf, dass gerade bei deutschen Instituten eigentlich starke Kursgewinne aus ihrem hohen Bestand an Bundesanleihen gegengerechnet werden müssten.
Entlastend für die deutschen Institute wirkt sich zudem aus, dass sie ihre Bestände von griechischen Staatsanleihen wahrscheinlich bereits um 50 Prozent abgeschrieben haben. Damit haben sie den jetzt angedachten Schuldenschnitt für Griechenland vorweggenommen, so dass weitere Abschreibungen gar nicht notwendig sein könnten. Den Banken sei wohl schon im Juli bei der Vereinbarung über die Beteiligung von 21 Prozent am Rettungspaket für Athen klar gewesen, dass es noch dramatischer werde, sagt Rubertus Rothenhäuser, Analyst der Macquairie Bank Deutschland. "Die Banken haben ihre Hausaufgaben schon gemacht, sie sind weitsichtiger als die Politik."
- Oktober 2009
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© Vladimir Rys/Getty ImagesDie griechische Regierung revidiert die Schätzung des Staatsdefizits für 2009 nach oben – von sechs auf mehr als zwölf Prozent des BIPs. Bereits zuvor enthielt die Schuldenstatistik des Landes gravierende Fehler: Im Jahr 2004 wurde bekannt, dass die Neuverschuldung in den Jahren 1998 und 1999 – also kurz vor Einführung des Euro – deutlich über den im Maastricht-Vertrag festgeschriebenen drei Prozent des BIPs lag. Ende 2010 werden Griechenlands Schulden mehr als 140 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen.
- 16. Dezember 2009
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© Justin Lane/dpaAls erste Rating-Agentur stuft Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab; die anderen Agenturen folgen. Die Sparmaßnahmen Griechenlands reichten nicht aus, um das Defizit nachhaltig zu verringern, begründet Standard & Poor's die Entscheidung. In der EU wächst die Angst vor einem Staatsbankrott, der andere Länder anstecken könnte. In Griechenland kommt es zu ersten Streiks gegen die Sparpolitik der Regierung.
- 11. Februar 2010
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© John Thys/Getty ImagesDie Staats- und Regierungschefs der EU erklären sich bereit, Griechenland finanziell zu unterstützen, um die Stabilität der Währungsunion zu sichern. Die EU fordert Griechenland jedoch gleichzeitig auf, die Sparanstrengungen zu verstärken. Zuvor bescheinigte die Kommission ihren Finanzstatistiken qualitative Mängel. Die griechische Regierung verkündet zusätzliche Sparmaßnahmen in Höhe von 4,8 Milliarden Euro. Das entspricht rund zwei Prozent des griechischen BIPs.
- 2. Mai 2010
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© Jean-Christophe Verhaegen/AFPDie EU-Finanzminister beschließen, Griechenland Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro zu gewähren: 80 Milliarden kommen von den Euro-Staaten, 30 vom IWF. Nur zehn Tage später fließt die erste Tranche nach Athen. Im Gegenzug wird Griechenland verpflichtet, hart zu sparen, die Wirtschaft zu reformieren und staatliche Unternehmen zu privatisieren. An den Kapitalmärkten kann sich Griechenland nur noch zu hohen Zinsen refinanzieren. Standard & Poor's bewertet die Anleihen des Landes als hochspekulativ (B).
- 8. Mai 2010
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© Bernd Weißbrod/dpaDas Bundesverfassungsgericht lehnt einen Eilantrag gegen die Griechenland-Hilfen ab. Fünf Wissenschaftler hatten nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Griechenland-Hilfe im Bundestag Verfassungsbeschwerde eingelegt. Ihr Argument: Die Hilfe verstoße gegen die EU-Verträge, genauer: gegen das Verbot der gegenseitigen Haftung in der sogenannten No-Bailout-Klausel. Mit den Finanzhilfen werde eine "verheerende Inflationspolitik" betrieben.
- 10. Mai 2010
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© Frank Rumpenhorst/dpaDie Europäische Zentralbank (EZB) beschließt, Staatsanleihen kriselnder Staaten aufzukaufen. Sie will verhindern, dass die Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen können, weil die Zinsen immer weiter steigen. Ihre Statuten verbieten ihr, Anleihen direkt von den Emittenten zu erwerben; also wird sie am öffentlichen und privaten Anleihemarkt – dem sogenannten Sekundärmarkt – tätig. Mit der Ankündigung bricht die EZB mit einem Tabu: Bisher hat sie derartige Mittel zur Krisenbekämpfung stets abgelehnt.
- 7. Juni 2010
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© Georges Gobet/AFPDie Euro-Finanzminister gründen in Luxemburg die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), den sogenannten Euro-Rettungsschirm. Die Zweckgesellschaft soll im Notfall am Kapitalmarkt Kredite aufnehmen, um klamme Staaten finanziell zu stützen. Die Euro-Länder sollen für die Kredite bürgen, Deutschland mit bis zu 148 Milliarden Euro. Der EFSF umfasst insgesamt 750 Milliarden Euro. Die tatsächliche Kreditvergabekapazität liegt niedriger, weil für ein AAA-Rating hohe Garantien erforderlich sind.
- 29. September 2010
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© John Thys/Getty ImagesEU-Währungskommissar Olli Rehn präsentiert Vorschläge zur Krisenbewältigung. Der Finne will den Stabilitäts- und Wachstumspakt stärken und die EU finanzpolitisch besser steuern. Dazu sollen etwa Sanktionen künftig automatisch verhängt werden und nicht erst, wenn die Mitgliedsländer darüber entschieden haben. Und Schuldenstaaten sollen schon bei der Eröffnung eines Defizitverfahrens ein Strafpfand in Höhe von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hinterlegen. Die EU-Finanzminister entscheiden über die Vorschläge im März 2011.
- 30. September 2010
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© Bernd Thissen/dpaDie Rating-Agentur Moody's stuft Spanien herab, die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone. Sie bewertet die Bonität des Landes nun nicht mehr mit der Bestnote. Vor dem Platzen der Immobilienblase befand sich Spanien noch im Aufschwung. Seitdem kämpft das Land mit den Folgen der Finanzkrise. Ministerpräsident Zapatero bestreitet, finanzielle Hilfe der EU zu brauchen. Spanien hat auf einen rigorosen Sparkurs geschwenkt – genau wie der ebenfalls hoch verschuldete Nachbar Portugal.
- 21. November 2010
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© David Cannon/Getty ImagesIrland muss vom Euro-Rettungsschirm aufgefangen werden. Das Land hat seine Banken mit Milliardenbeträgen vor dem Zusammenbruch gerettet und ist dadurch selbst in eine Schieflage geraten. Die Euro-Finanzminister beschließen Hilfskredite in Höhe von 85 Milliarden Euro, im Gegenzug muss Irland wie zuvor schon Griechenland hart sparen. Die irischen Bürger sind wütend: Bis zuletzt hatte ihre Regierung bestritten, Hilfe aus Brüssel beantragen zu wollen.
- 28. November 2010
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© Georges Gobet/AFPDie Finanzminister der Euro-Länder einigen sich auf einen dauerhaften Krisenfonds, den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Er soll 2013 den Rettungsfonds EFSF ablösen. Der ESM umfasst 700 Milliarden Euro, von denen maximal 500 Milliarden an Not leidende Staaten verliehen werden können. Der Rest dient als Sicherheitseinlage. Sie soll die Rating-Agenturen überzeugen, auch dem ESM Bestnoten zu verleihen. Im Gegensatz zum EFSF wird der neue Fonds mit einer Bareinlage in Höhe von 80 Milliarden Euro ausgestattet. In Einzelfällen können auch private Gläubiger beteiligt werden.
- 16. Dezember 2010 /25. Januar 2011
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© Frank Rumpenhorst/dpaDie EZB verdoppelt ihr Grundkapital auf elf Milliarden Euro, um ihre Anleihekäufe abzusichern. Zu diesem Zeitpunkt hat sie bereits für 72 Milliarden Euro Anleihen aufgekauft – griechische, irische, portugiesische, spanische. Einen Monat später gibt der Rettungsfonds EFSF erstmals selbst Anleihen auf dem Kapitalmarkt aus. Das Interesse der Anleger an den EFSF-Anleihen ist enorm, unter anderem wegen seines Top-Ratings.
- 11. März 2011
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© Sean Gallup/Getty ImagesDie Staats- und Regierungschefs der EU-Länder beschließen, die Kreditvergabekapazität des EFSF auf 440 Milliarden aufzustocken. Außerdem einigen sich die Staaten auf den "Pakt für den Euro" – die Selbstverpflichtung, sich in der Haushalts-, Steuer- und Sozialpolitik enger abzustimmen – und verpflichten sich zum Sparen. Gleichzeitig wird der Stabilitäts- und Wachstumspakts verschärft. Die von Deutschland geforderten automatischen Sanktionen scheitern allerdings am Widerstand der Mitgliedsstaaten.
- April 2011
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© Wolfgang Kumm/dpaInnerhalb der schwarz-gelben Koalition regt sich Widerstand gegen den ESM: Mehr als 30 FDP-Politiker fordern, den Rettungsfonds auf dem Parteitag im Mai abzulehnen. Außerdem wollen sie ein Insolvenzverfahren für EU-Staaten mit starker Gläubigerbeteiligung und ein Verbot für die EZB, Anleihen aufzukaufen. Sie scheitern: Zwei Drittel der Liberalen sprechen sich gegen ein Nein zum ESM aus. Außenminister Westerwelle sagt: "Europa liegt im deutschen Interesse."
- 7. April 2011
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© Patrick Pleul/dpaAuch Portugal will unter den Rettungsschirm. Das ärmste Land Westeuropas sieht keine Alternative, nachdem die Opposition im März ein geplantes Sparprogramm der Minderheitenregierung ablehnte. Nach dreiwöchigen Verhandlungen bekommt Portugal 78 Milliarden Euro zugesprochen – und mehr Zeit für den Schuldenabbau: Die Neuverschuldung des Staats darf in diesem Jahr nun statt 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 5,9 Prozent betragen.
- Juli 2011
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© Vincenzo Pinto/AFPDie Sorge um Italien lässt die Gemeinschaftswährung abrutschen. Die Staatsverschuldung der drittgrößten Volkswirtschaft Europas ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, mit fast 120 Prozent höher als die Irlands und Portugals. Die Renditen auf ihre Anleihen steigen. Die Regierung plant, in vier Jahren knapp 48 Milliarden Euro einzusparen, etwa im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen. Berlusconi meint trotzdem: "Wir sind stabil."
- 21. Juli 2011
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© Ralph Orlowski/Getty ImagesDie Euro-Länder beschließen das zweite Rettungspaket für Griechenland. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 109 Milliarden Euro und soll bis 2014 reichen. Erstmals beteiligen sich freiwillig private Gläubiger: Banken sollen 37 Milliarden Euro beisteuern, indem sie griechische Staatsanleihen in neue Bonds mit geringeren Zinsen umtauschen. Ein Erfolg für die Bundesregierung, die sich für die Beteiligung privater Gläubiger eingesetzt hat.
- 8. August 2011
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© Daniel Roland/AFPDie Europäische Zentralbank kauft erstmals auch italienische und spanische Staatsanleihen am Sekundärmarkt. Sie will damit verhindern, dass die Zinsen für die Krisenstaaten weiter steigen. Mit Erfolg: Der Druck auf die beiden Länder nimmt in den kommenden Wochen etwas ab. Italien erklärt sich bereit, ein weiteres Sparpaket aufzulegen: Bis 2013 soll der Haushalt um weitere 45 Milliarden Euro gekürzt werden.
- August 2011
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© David Ramos/Getty ImagesDie Debatte über Euro-Bonds entflammt. Euro-Gruppen-Chef Juncker ist dafür, die Krisenstaaten im Süden auch. In Deutschland drängen SPD und Grüne auf die gemeinsamen Anleihen; auch in der CDU bröckelt der Widerstand. Die FDP ist weiterhin strikt gegen Euro-Bonds, auch Angela Merkel lehnt sie ab. Unterdessen sorgen Gerüchte, Frankreich könnte sein AAA-Rating verlieren, für Turbulenzen an den Börsen. Der Dax fällt zeitweise um bis zu sechs Prozent im Vergleich zum Vortag. Sarkozy kündigt weitere Sparpläne an.
- 16. August 2011
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© Patrick Kovarik/AFPMerkel und Sarkozy treffen sich zu einem Krisengipfel. Euro-Bonds sind dabei angeblich kein Thema. Stattdessen schlagen die beiden Staatschef eine EU-Wirtschaftsregierung vor, die sich aus dem Rat der Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder zusammensetzen soll. Außerdem soll eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild in die Verfassungen der Euro-Länder – und eine Steuer auf Finanztransaktionen. Letztere stößt vor allem bei den Banken auf wenig Gegenliebe.
- 31. August 2011
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© Sean Gallup/Getty ImagesDas Bundeskabinett bringt das "Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus" auf den Weg. Damit setzt es die Beschlüsse des Euro-Gipfels vom 21. Juli um. Deutschland bürgt nun für weitere 211 Milliarden Euro. Knackpunkt in der deutschen Diskussion ist die Beteiligung des Bundestages: Künftig soll das Parlament über alle neuen Hilfen abstimmen. Unter anderem haben die Unions- und die FDP-Fraktion dies gefordert.
- August/September 2011
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Banken Frankfurt
© Alex Grimm/Getty ImagesDie europäischen Banken misstrauen einander zunehmend. Statt sich gegenseitig Geld zu leihen, bemühen sie die EZB. Der Liquiditätsfluss im Finanzsektor droht auszutrocknen, die Angst vor einer neuen großen Bankenpleite wächst. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), fordert deshalb, die Banken mit neuem Kapital auszustatten, das direkt vom Rettungsfonds EFSF kommen soll. Auch die Bankenaufsicht (EBA) zeigt sich besorgt. EZB-Chef Trichet und Deutsche-Bank-Chef Ackermann hingegen kritisieren die Vorstöße.
- 7. September 2011
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Bundesverfassungsgericht
© Ralph Orlowski/Getty ImagesErneut weist das Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerden gegen die Griechenland-Hilfen ab. Die Richter entscheiden, dass die deutsche Beteiligung am Rettungsfonds EFSF mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Sie setzen aber voraus, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages allen Rettungsmaßnahmen zustimmen muss. Bisher musste sich Finanzminister Wolfgang Schäuble lediglich um ein Einvernehmen mit dem Parlament bemühen.
- Mitte September 2011
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© Sakis Mitrolidis/AFPDie Spekulationen über eine mögliche Insolvenz Griechenlands nehmen zu. Eine neue Immobiliensteuer soll das benötigte Geld in die öffentlichen Kassen bringen. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos sagt, sein Land brauche weitere Milliarden, um seine Haushaltsziele zu erreichen. Die griechische Wirtschaft schrumpft stärker als gedacht. Ein Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble nennt die Spekulationen "zwecklos", aber Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagt öffentlich, es dürfe keine Denkverbote geben. Eine geordnete Insolvenz schließt er nicht mehr aus.
- 29. September 2011
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© Sean Gallup/AFP/Getty ImagesDer Bundestag billigt die von den Euro-Ländern geplante Aufstockung des Rettungsfonds EFSF auf 780 Milliarden Euro, von denen 440 Milliarden an überschuldete Euro-Staaten verliehen werden können. Treten die geplanten Änderungen in Kraft, steigen die deutschen Garantien um 88 Milliarden auf 211 Milliarden Euro. Zudem erhält der Fonds dann weitere Kompetenzen: Künftig soll er an der Börse Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen, um deren Kurse zu stabilisieren. Von 611 anwesenden Abgeordneten im Bundestag stimmen 523 dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zu.
- Oktober 2011
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© Odd Andersen/AFP/Getty ImagesAm 26. Oktober stimmt der Bundestag schon wieder über eine Ausweitung des Rettungsfonds EFSF ab. In ihrer Regierungserklärung appelliert Kanzlerin Merkel an die Abgeordneten, ihre Rettungspolitik zu unterstützen: "Scheitert der Euro, scheitert Europa", sagt sie. 503 von 596 Abgeordneten stimmen für die Erweiterung. Auf dem anschließenden EU-Gipfel beschließen die Staats- und Regierungschefs einen Schuldenschnitt für Griechenland, eine Ausweitung des EFSF und eine Rekapitalisierung der Banken. Italien verspricht, stärker zu sparen.
- Anfang November 2011
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Lucas Papademos (r.) mit seinem Amtsvorgänger Giorgos Papandreou
© Orestis Panagiotou/EPA/dpaAm 31. Oktober kündigt Griechenlands Ministerpräsident Papandreou überraschend an, er wolle seine Bevölkerung über die EU-Rettungshilfen abstimmen lassen. Europas Regierungen setzten Griechenland daraufhin unter Druck: Die nächste Kredittranche, von den Euro-Finanzministern eigentlich schon gebilligt, wird auf Eis gelegt. Am 3. November sagt Papandreou das Referendum wieder ab. Sechs Tage später kündigt er seinen Rücktritt an. Das frühere EZB-Ratsmitglied Lucas Papademos wird neuer griechischer Ministerpräsident.
- Mitte November 2011
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Mario Monti
© Filippo Monteforte/AFP/Getty ImagesNach wachsendem Druck der Finanzmärkte auf Italien tritt Regierungschef Silvio Berlusconi zurück. Sein Nachfolger wird der frühere EU-Kommissar Mario Monti. Im Dezember stimmt das Parlament in Rom seinem Spar- und Sanierungsprogramm zu. Auch in Spanien wechselt die Regierung: Bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 20. November werden die Sozialisten abgewählt, die konservative Volkspartei (PP) mit ihrem Spitzenkandidaten Mariano Rajoy siegt. Er löst im Dezember José Luis Rodríguez Zapatero als Regierungschef ab.
- Dezember 2011
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David Cameron in Brüssel
© Eric Feferberg/AFP/Getty ImagesAm 5. Dezember, nur wenige Tage vor dem nächsten EU-Gipfel, droht die Rating-Agentur Standard & Poor's Deutschland und weiteren 14 Ländern der Euro-Zone mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Auf dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs ist Großbritanniens Premierminister David Cameron isoliert: Er will einen Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin nicht mittragen, die anderen Länder vereinbaren den Abschluss des Regelwerks. Für sein Verhalten erntet Cameron auch im eigenen Land viel Kritik.
- 13. Januar 2012
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© Getty Images
Die Rating-Agentur Standard & Poor's stuft Frankreichs Kreditwürdigkeit herab. Einen Tag später entzieht sie neun weiteren Ländern die Bestnote. Auch der Krisenfonds EFSF verliert sein AAA-Rating. Die Folgen sind begrenzt: Die Zinsaufschläge für einige Krisenländer bleiben zwar hoch, sinken aber in der Tendenz. Die erste Auktion des EFSF nach seiner Herabstufung verläuft reibungslos. Allerdings nimmt die Flucht in sichere Häfen zu: Wenige Tage vor der Herabstufung von Frankreich zahlt Deutschland erstmals negative Zinsen auf kurzfristige Staatspapiere – wie zuvor die Schweiz und Dänemark.
- 31. Januar
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© Getty Images
Die Staats- und Regierungschefs der EU verabschieden in Brüssel den Fiskalpakt. 25 Staaten stimmen dem neuen Regelwerk zu; Großbritannien und Tschechien bleiben außen vor. Die neuen Regeln sollen ab 2013 gelten. Künftig kann die Kommission ein Defizitverfahren auch ohne die Zustimmung der Finanzminister eröffnen, immer dann, wenn die Defizitquote eines Landes drei Prozent überschreitet. Das strukturelle Defizit in den Haushalten darf in der Regel nicht mehr die Grenze von 0,5 Prozent überschreiten. Die Krisenstaaten müssen ihre Schulden um fünf Prozent jährlich abbauen. Die Regierungschefs verabschieden auch den dauerhaften Krisenmechanismus ESM, der ab Juli in Kraft treten soll.
- 21. Februar
Die EU-Finanzminister bringen in Brüssel ein zweites Rettungspaket für Griechenland auf den Weg. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 130 Milliarden Euro. Die Einigung der Minister mit Griechenland ist auch Voraussetzung für die Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung des überschuldeten Landes. Sie sollen nun auf mehr als 50 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Der Schuldenstand Griechenlands soll dadurch auf rund 120 Prozent der Wirtschaftsleistung sinken.
- 8. März 2012
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© Oli Scarff/Getty Images

Der Parthenon auf der Akropolis
Die griechische Regierung verschickt eine Erfolgsmeldung: An dem angekündigten Schuldenschnitt beteiligen sich nach Angaben des Finanzministeriums rund 86 Prozent aller Gläubiger, die Papiere nach griechischem Recht halten. Damit ist das nötige Quorum erreicht, um auch die anderen Gläubiger zum Umtausch zu zwingen. Insgesamt wären dann rund 95 Prozent der Investoren im Boot. Rund 197 Milliarden der 206 Milliarden Euro an griechischen Staatsschulden können nun umgeschuldet werden. Die Anleger erhalten Papiere mit längerer Laufzeit und niedrigerem Zinssatz. Griechenland bekommt mehr Zeit.
Welche Banken sich wie viel frisches Geld beschaffen müssen, ist noch unklar. Bis Mitte 2012 soll die sogenannte harte Kernkapitalquote von derzeit sechs auf neun Prozent steigen. Zumindest die Deutsche Bank liegt nach eigenen Angaben mit derzeit rund zehn Prozent darüber. Möglicherweise treffen die erhöhten Kapitalanforderungen vor allem die Landesbanken. VÖB-Präsident Brand wollte sich dazu am Montag allerdings nicht äußern. Es sei sicher keine triviale Angelegenheit, neue Vorgaben, die im Zuge des Basel-III-Abkommens schrittweise erst ab 2013 umgesetzt werden sollten, jetzt auf einen Schlag schon Mitte 2012 einzuführen. Unklar ist offenbar auch noch, wie die Euro-Regierungen und auch die europäische Bankenaufsicht EBA das Eigenkapital im Detail definieren. Im Blick auf die Landesbanken ist dort besonders wichtig, dass stille Einlagen – in der Regel durch die jeweiligen Landesregierungen – als Kernkapital anerkannt werden. "Das wäre völlig angemessen", sagt Brand. Im Frühjahr hatte es darüber zwischen der EBA und der Landesbank Hessen-Thüringen heftigen Streit gegeben. Offenbar soll die Definition aus den Stresstests gelten.
US-Banken hatten den Kapitalbedarf ihrer europäischen Konkurrenten zum Teil auf mehr als 200 Milliarden Euro geschätzt. Bankenanalyst Hein vermutet dahinter ein Kalkül. Laut EU geht es tatsächlich um rund 110 Milliarden Euro. Die Banken sollen ihre Kapitallücken zunächst selbst versuchen zu schließen. Erst danach können die jeweiligen Staaten eingreifen, die sich in einem dritten Schritt auch über den Bankenrettungsfonds EFSF – allerdings unter strikten Auflagen – Geld besorgen könnten.
Nach Ansicht von VÖB-Präsident Brand kann die relativ kurze Frist bis Mitte 2012 dazu führen, dass sich die Banken kein frisches Kapital beschaffen, sondern die Quote dadurch erhöhen, dass sie Risiken und damit Geschäft abbauen. Diese Option führe "unweigerlich zu einer Verminderung der Kreditvergabefähigkeit einer Bank". Im Sinne des Mittelstandes sei es sicher nicht, wenn die Banken in ihrer Rolle als Finanzierer der Volkswirtschaft beschränkt würden. Im vergangenen Jahr bei der Verabschiedung der Basel-III-Regeln hatten die privaten Banken den Kapitalbedarf für die zehn größten deutschen Institute auf bis zu 105 Milliarden Euro geschätzt – und den möglichen Abbau von Krediten auf bis zu 1000 Milliarden Euro.
- Datum 25.10.2011 - 11:39 Uhr
- Quelle Tagesspiegel
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Das ist doch beruhigend, jetzt brauchen die Banken nur noch 5 Milliarden. Das erinnerst stark an den "Door-in-the-Face"-Trick. Erst kommt man mit einer unverschämten Forderung und dann wirkt das Zurückschrauben auf einen niedrigeren Wert wie ein Zugeständnis. Ein alter aber effektiver Verkaufstrick.
Was mich stört: der VÖB ist der Lobby-Verein der öffentlichen Banken, Zitat von der VÖB-Seite:
"Der VÖB tritt für die Belange seiner Mitglieder gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften des Bundes und der Länder, den Aufsichts- und Regulierungsbehörden auf nationaler und internationaler Ebene sowie den Medien und der Öffentlichkeit ein. Der VÖB ist beim Deutschen Bundestag, beim Europäischen Parlament und bei der EU-Kommission akkreditiert. Seit 1987 ist der VÖB mit einem Büro in Brüssel vertreten."
Wie unabhängig Fairresearch wirklich ist, ist meiner Meinung nach auch fraglich. Dort heißt es:
"fairesearch GmbH & Co KG ist die unabhängige Research-Gesellschaft für institutionelle Investoren, Banken und Broker, mit Sitz in Kronberg. Die Gesellschaft wurde im Mai 2003 von Analysten gegründet."
In der Summe wollen uns also die, die die Krise mitverursacht haben und deren Geschäftsmodelle zu einem guten Teil von hochriskanten Investments abhängen, weismachen, dass die Banken jetzt alles unter Kontrolle haben und das alles halb so wild sei.
Sorry, but I am not convinced.
"fairesearch GmbH & Co KG ist die unabhängige Research-Gesellschaft für institutionelle Investoren, Banken und Broker, mit Sitz in Kronberg. Die Gesellschaft wurde im Mai 2003 von Analysten gegründet."
--
Hört sich an wie die einst in Leben gerufene Organisation: "enduring freedom", die deren Organisatoren, nämlich der Kriegsindustrie satte Gewinne gebracht haben...)
:-OO
--
Also € 5 Mrd. wurden bei den Griechen-Anleihen von Deutschen Banken bereits abgeschrieben.
Rechnet man die Kursgewinne bei anderen Anleihen gegen (z.B. Deutschen Staatsanleihen, ergibt sich vermutlich immer noch ein sattes Plus.
Bei € 200 Mrd., die allein Deutsche Banken vom Michel erhalten zu einem Witzzins übrigens, ergibt sich eine Einnahme von € 5Mrd.für deutsche Banken in weniger als 3 Monaten, wenn z.B. das Geld dem Griechischen Staat als Kredit zu einem Zinssatz von 10% zur Verfügung gestellt wird (der Zinssatz ist für die Griechen leider so hoch, weil sie ja so schlecht gerankt sind)
Wenn der griechische Staat den Kredit allerdings nicht zurückzahlen kann, dann springt der Michel ein, denn er hat ja schließlich (im Namen von Frau Merkel und Herrn Schäuble dafür gebürgt)
Sooooo einfach ist das mit dem Gewinne machen bei der internationalen Finanzmafia.
Oder hab ich da etwa nicht fair researched, Herr Schäuble?
Gruß Max Stockhaus
"fairesearch GmbH & Co KG ist die unabhängige Research-Gesellschaft für institutionelle Investoren, Banken und Broker, mit Sitz in Kronberg. Die Gesellschaft wurde im Mai 2003 von Analysten gegründet."
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Hört sich an wie die einst in Leben gerufene Organisation: "enduring freedom", die deren Organisatoren, nämlich der Kriegsindustrie satte Gewinne gebracht haben...)
:-OO
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Also € 5 Mrd. wurden bei den Griechen-Anleihen von Deutschen Banken bereits abgeschrieben.
Rechnet man die Kursgewinne bei anderen Anleihen gegen (z.B. Deutschen Staatsanleihen, ergibt sich vermutlich immer noch ein sattes Plus.
Bei € 200 Mrd., die allein Deutsche Banken vom Michel erhalten zu einem Witzzins übrigens, ergibt sich eine Einnahme von € 5Mrd.für deutsche Banken in weniger als 3 Monaten, wenn z.B. das Geld dem Griechischen Staat als Kredit zu einem Zinssatz von 10% zur Verfügung gestellt wird (der Zinssatz ist für die Griechen leider so hoch, weil sie ja so schlecht gerankt sind)
Wenn der griechische Staat den Kredit allerdings nicht zurückzahlen kann, dann springt der Michel ein, denn er hat ja schließlich (im Namen von Frau Merkel und Herrn Schäuble dafür gebürgt)
Sooooo einfach ist das mit dem Gewinne machen bei der internationalen Finanzmafia.
Oder hab ich da etwa nicht fair researched, Herr Schäuble?
Gruß Max Stockhaus
An wen haben diese Banken ihre toxischen Papiere denn weitergegeben?
Ich denke da an Deals wie mit der IKB, die durch solche Papiere in Schwierigkeiten kam.
Das ist ja famos. Die Deutsche Bank kann also damit leben. Was aber ist mit der EZB? Immerhin hat sie die meisten (als Einzelinstanz) griechischen Schulden aufgesogen (16 %). Sie hält 55 Milliarden der griechischen Schulden. Sollte Sie nicht mit gutem Beispiel vorangehen? Hören wir mal, was ein Angestellter der EZB dazu zu sagen hat.
"Greek restructuring would be a disaster" – Bini Smaghi
Schaut man sich, welche Finanzkraft die EZB tatsächlich hat, stellt man verwundert fest, dass sie eigentlich bankrott ist. Natürlich wird keine Bankrotterklärung erfolgen. Sondern die EZB wird wie schon einmal sich an die nationalen Zentralbanken wenden, also an die gleichen Regierungen, deren Rating ohnehin wackelt, und sich von diesen rekapitalisieren lassen.
Wunderbare Geschäftswelt. Ich muss sagen, es ist immer wieder ein Betrübnis zu sehen, mit welchen Tricks hier in der Bankenindustrie gearbeitet wird. Alleine die Schönigung der Bilanzen. Ich habe mal, und dies liegt viele Jahre zurück, gelernt, dass man bei "Buchungsfehlern" durchaus auch mal im Knast landen kann. Aber das war ja die graue Theorie. Im echten Leben spielt es keine Rolle.
"nur" 5 Milliarden sind "nur" 5.000 Millionen sind "nur" 5.000.000 Tausend sind "nur" das Jahreseinkommen von 200.000 Leuten zusammengenommen.
Auch wenn zur Zeit ganz andere Summen gehandelt werden, die in Relation ein "nur" bei 5 Milliarden implizieren, so bitte ich darum, die Relation nicht ausschließlich an Fantastilliarden zu orientieren, sondern mehr an fassbaren Dingen, damit sie in Relation zur Lebenswirklichkeit des Lesers gestzt werden können - oder gibt es anderweitige Absichten?
....braucht, kann man Aktien begeben oder Anlagen abbauen. Wenn ich mich recht entsinne, brauchen die Banken nun eine Unterlegung von 9% also Euro 9 Milliarden Eigenkapital für bspw Euro 100 Milliarden Kredite. So müsste man bspw nur etwa Euro 45 Milliarden Kredite abbauen. Die Preisfrage ist: Um wie viel weniger wird dann investiert? ;)
....braucht, kann man Aktien begeben oder Anlagen abbauen. Wenn ich mich recht entsinne, brauchen die Banken nun eine Unterlegung von 9% also Euro 9 Milliarden Eigenkapital für bspw Euro 100 Milliarden Kredite. So müsste man bspw nur etwa Euro 45 Milliarden Kredite abbauen. Die Preisfrage ist: Um wie viel weniger wird dann investiert? ;)
...der Bad Bank für alle Banken in der EU.
Und wohin verschiebt dann die EZB diesen Schrott?
Na wohin schon. Zu uns Steuerzahlern.
Gut gemacht Ackermann und Co.
Ich hoffe, dass das Volk ihnen und den Helfershelfern aus der Politik bald die Leviten lesen werden!
"fairesearch GmbH & Co KG ist die unabhängige Research-Gesellschaft für institutionelle Investoren, Banken und Broker, mit Sitz in Kronberg. Die Gesellschaft wurde im Mai 2003 von Analysten gegründet."
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Hört sich an wie die einst in Leben gerufene Organisation: "enduring freedom", die deren Organisatoren, nämlich der Kriegsindustrie satte Gewinne gebracht haben...)
:-OO
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Also € 5 Mrd. wurden bei den Griechen-Anleihen von Deutschen Banken bereits abgeschrieben.
Rechnet man die Kursgewinne bei anderen Anleihen gegen (z.B. Deutschen Staatsanleihen, ergibt sich vermutlich immer noch ein sattes Plus.
Bei € 200 Mrd., die allein Deutsche Banken vom Michel erhalten zu einem Witzzins übrigens, ergibt sich eine Einnahme von € 5Mrd.für deutsche Banken in weniger als 3 Monaten, wenn z.B. das Geld dem Griechischen Staat als Kredit zu einem Zinssatz von 10% zur Verfügung gestellt wird (der Zinssatz ist für die Griechen leider so hoch, weil sie ja so schlecht gerankt sind)
Wenn der griechische Staat den Kredit allerdings nicht zurückzahlen kann, dann springt der Michel ein, denn er hat ja schließlich (im Namen von Frau Merkel und Herrn Schäuble dafür gebürgt)
Sooooo einfach ist das mit dem Gewinne machen bei der internationalen Finanzmafia.
Oder hab ich da etwa nicht fair researched, Herr Schäuble?
Gruß Max Stockhaus
sind sie sicher, dass die griechen jemals anleihen mit 10% verz. aufgelegt haben, oder verwechseln sie das mit dem sek.markt?
wie kommen sie auf die 200mrd? die zinssätze der regierung hatten es in sich, ich meine um die 8% musste/muss die com.bank für bezahlen.
sind sie sicher, dass die griechen jemals anleihen mit 10% verz. aufgelegt haben, oder verwechseln sie das mit dem sek.markt?
wie kommen sie auf die 200mrd? die zinssätze der regierung hatten es in sich, ich meine um die 8% musste/muss die com.bank für bezahlen.
Falls jemand mal Geld braucht: gehen Sie einfach zu Ihrem Vorgesetzten und verlangen Sie eine Gehaltserhöhung von 300 Millionen Euro im Monat. Ein paar Tage später fordern Sie nur noch 2000€ und betonen, wie bescheiden Sie sind.
Klar.
Deshalb hatte man das ganze Theater ja um ca. 1 Jahr hinausgeschoben, um den Banken die Gelegenheit zu geben, die Verluste "dem Volk zuzuschieben".
Der Artikel ist eine typische Meinungsmanipulation. Weil er etwas vorträgt, aber etwas elementar Wichtiges verschweigt.
bin ganz bei ihnen, die zeit wurde genutzt um positionen abzubauen bzw. sie durch die kredite der troika abzulösen.
aber ging es denn nicht von anfang an darum zeit zu gewinnen? wurde das denn nicht auch offen gesagt?
bin ganz bei ihnen, die zeit wurde genutzt um positionen abzubauen bzw. sie durch die kredite der troika abzulösen.
aber ging es denn nicht von anfang an darum zeit zu gewinnen? wurde das denn nicht auch offen gesagt?
bin ganz bei ihnen, die zeit wurde genutzt um positionen abzubauen bzw. sie durch die kredite der troika abzulösen.
aber ging es denn nicht von anfang an darum zeit zu gewinnen? wurde das denn nicht auch offen gesagt?
bin ganz bei ihnen, die zeit wurde genutzt um positionen abzubauen bzw. sie durch die kredite der troika abzulösen.
aber ging es denn nicht von anfang an darum zeit zu gewinnen? wurde das denn nicht auch offen gesagt?
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