PersonaldebatteEZB-Notenbanker Bini Smaghi tritt ab

Die Balance der Nationalitäten in der Europäischen Zentralbank war gestört, seit der Italiener Draghi sie führt. Smaghi war deshalb unter Druck geraten und geht nun.

Das italienische EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi tritt von seinem Posten zurück und wechselt von der Notenbank in die Wissenschaft. Bini Smaghi habe Zentralbankchef Mario Draghi mitgeteilt, dass er zum 1. Januar 2012 an die US-Eliteuniversität Harvard gehen werde, teilte die EZB mit. Bini Smaghi war seit Juni 2005 Mitglied des sechsköpfigen Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB).

Sein Mandat hätte eigentlich bis Ende Mai 2013 gedauert. Zuletzt war der Druck auf Bini Smaghi gestiegen, da mit ihm, Zentralbankchef Draghi und dessen Nachfolger an der Spitze der Banca d'Italia, Ignazio Visco, drei Italiener im EZB-Rat vertreten waren.

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Nach dem turnusmäßigen Abgang von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zum Monatsanfang war jedoch nur noch ein Franzose dort vertreten – Zentralbankchef Christian Noyer. Damit war das Gleichgewicht unter den wirtschaftsstärksten europäischen Nationen im Führungszirkel der an sich unabhängigen Zentralbank gestört. Dies hatte zu heftigen Verstimmungen zwischen den Regierungen in Rom und Paris geführt.

 
Leserkommentare
    • k2
    • 11.11.2011 um 5:03 Uhr

    Herr Bini Smaghi wurde von Sarkozy aus der EZB warum und aus welchen offensichtlichsten
    und sofort einsehbaren Staatsräsongründen
    auf die Zeppelinallee brutal hinausgemobbt ?
    "Il y a trois types de victimes du sarkozysme. Les politiques, comme Dominique de Villepin, Christine Boutin ou Patrick Devedjian - mais n'est-ce pas la jungle que le pouvoir ? Les serviteurs de l'Etat, tels ces préfets ou hauts fonctionnaires (Pierre de Bousquet de Florian, Jean Charbonniaud, Eric Delzant), ou encore ces policiers et gendarmes (Jean-Pierre Havrin, Jean-Hugues Matelly, Yannick Blanc, Dominique Rossi) sanctionnés ou mutés pour les besoins du clan, ou ces magistrats décrétés adversaires gênants (Renaud Van Ruymbeke, Isabelle Prévost-Desprez)"[Étude Boursorama]. Sarkozys Plan, die öffentlichen Finanzen auszugleichen,
    ist am 7. November 2011 gescheitert.
    Frankreich verliert sein "Triple-A" :

    http://www.gouvernement.f...

    http://www.gouvernement.f...

    Schauen und vergleichen Sie vor allem die
    Geschäfte von Sarkozy mit seinem Bruder :

    http://www.senat.fr/rap/l...

    "Par dérogation au tableau ci-dessus, le montant maximal de ressources non permanentes pour le régime général est fixé à 58 000 millions d'euros entre le 1er janvier 2011 et le 31 mai 2011".

    2012 bedient Frankreich jeden 3. Euro
    zur Begleichung seiner Staatsschulden.

    Die EZB-Rolle?

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