Frankreich Die Atom-Junkies beginnen zu zweifeln

Frankreich ist lange Zeit in einen nuklearen Dornröschen-Schlaf versunken – erst jetzt beginnen die Franzosen, den billigen Atomstrom in Frage zu stellen.

Für Franzosen ist La Hague ein Urlaubsort und Atomenergie besonders günstiger Strom. Wenn die Castoren mit der radioaktiven Fracht nahezu wöchentlich mit Lastwagen über die französischen Landstraßen fahren, werden sie nur selten beachtet. Die Bewohner in der Nähe der Wiederaufbereitungsanlage La Hague hatten sich längst an das Bild des Gefahrenguts vor ihrer Haustür gewöhnt. Häufig pausierte der Zug in einem Bahnhof und die Franzosen standen mit ihrem Kaffeebecher in der Hand seelenruhig daneben. Die Atomkraft ist in Frankreich ein nationales Kulturgut, das den Franzosen halb so teuren Strom wie in Deutschland beschert. Jeder Bürger hat ohnehin einen der 59 Meiler in der Nachbarschaft.

Doch auch im Land mit der weltweit höchsten AKW-Dichte werden die Atomkraftgegner nun zahlreicher. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte haben Franzosen in dieser Woche vehement gegen den Castortransport nach Deutschland protestiert. Bürger spannten Plakate gegen das "rollende Tschernobyl", Aktivisten belegten Gleise und französische Medien berichteten ausführlich über die radioaktiv strahlende Fracht. Natürlich sind die Proteste im Nachbarland immer noch zaghaft im Vergleich zu beeindruckenden deutschen Aktionen. Aber langsam scheint Frankreich aus seinem nuklearen Dornröschenschlaf aufzuwachen.

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Denn Frankreich hat die Energiewende bewusst verschlafen und sich seine Strom-Junkies selbst erzogen. Während in Deutschland Radiatoren als Energiefresser verpönt sind, heizen noch heute mehr als sieben Millionen Haushalte ausschließlich mit Strom. In kalten Wintern muss deshalb selbst die Atomnation Strom aus Deutschland importieren. Französische Firmen werben bis heute für ihre Radiatoren ungehindert mit dem Label "öko-elektrisch" – dabei handelt es sich um sehr energieintensive Strahler, die in Deutschland höchstens zur Überbrückung auf dem Dachboden oder in der Garage genutzt werden. Auch Energiesparlampen werden selten benutzt und die Elektroläden verstecken die Energieklasse an der Seite von Waschmaschinen und Tiefkühltruhen – schließlich interessieren sich französische Käufer nur geringfügig für den ohnehin günstigeren Stromverbrauch.

Frankreich scheint in der Frage der Atomenergie zwei Jahrzehnte hinter Deutschland zu liegen: Präsident Nicolas Sarkozy erklärt auf seiner Tournee für die Präsidentschaftswahlen im April 2012 wie einst Helmut Kohl die Atomenergie für "unverzichtbar für die Industrie unseres Landes". Wer die Atomkraftwerke abschalten wolle, gefährde die Zukunft der Kinder Frankreichs. Und die Opposition? Auch hier erinnern die Sozialisten heute an die SPD der 1980er Jahre, die sich noch nicht zu einem klaren Bekenntnis durchringen konnte. Der sozialistische Herausforderer von Sarkozy, Francois Hollande, will auch nach dem atomaren Unglück von Fukushima die Atomkraft allenfalls "schrittweise reduzieren". 

Denn die Kernenergie zu reduzieren hieße auch, einen der größten Konzerne Frankreichs zu beschneiden: Der mehrheitlich staatliche Energieproduzent EDF wurde wegen seiner Monopolstellung schon mehrfach von der Europäischen Union gerügt. Im Land selbst aber hat es EDF geschafft, sich ein positives Image zu geben, vergleichbar mit dem guten Ruf der Sparkassen als soziales Unternehmen. EDF ist täglich mit Werbespots im Fernsehen vertreten, farbige Seiten in Magazinen und Plakate in der Stadt werben für die "saubere Wohlfühlenergie". Die Webseite le nucléaire recrute (zu deutsch: 'die Nuklear-Energie stellt ein'), verspricht unzählige Jobs in der Atomindustrie.

"Franzosen sehen keine Alternative zu ihrem Atomstrom", sagt die französische EU-Abgeordnete der Grünen Michèle Rivasi. Die "Propaganda" des staatlichen Energiekonzerns EDF und seiner Atom-Tochter Areva hätten ihre Spuren in der Mentalität hinterlassen. Anders als in Deutschland sind laut Rivasi gerade die Bewohner von Gegenden mit Atomkraftwerken besonders unkritisch: "Sie leben von den Reaktoren und so ist es für sie das kleinere Übel." Die 57-jährige Biochemikern hat nach der Katastrophe von Tschernobyl selbst das unabhängige Forschungsinstitut CRIIAD gegründet, um der medialen Übermacht der Atomkonzerne etwas entgegenzusetzen.

Denn auch die französischen Medien sind heute noch mehrheitlich pro Atom eingestellt. Auch wenn Deutschland wegen seiner wirtschaftlichen Übermacht häufig als Vorbild genannt wird, hagelte es nach dem Beschluss des Atomausstiegs ungläubige Kommentare. "Sicherlich kann man von alternativen Energien träumen, die die Umwelt nicht verschmutzen", schrieb zum Beispiel die Tageszeitung "Le Figaro". Doch solange diese alternativen Energien nicht existieren, wäre es unsinnig, die Atomkraft in Frankreich schrittweise zum "Tode zu verurteilen".

Tatsächlich sieht das Tableau der alternativen Energien in Frankreich mager aus. Auch wenn im Süden des Landes die Sonne 50 Prozent mehr pro Jahr als in einer durchschnittlichen deutschen Stadt scheint, finden sich hier kaum Solardächer. Auch der lange atlantische Küstenstreifen im Westen wird nur wenig für die Windkraft genutzt. Laut Daten der französischen Botschaft werden fast 90 Prozent der alternativen Energie bislang aus der Wasserkraft erzeugt. Aber Deutschland hatte Anfang der neunziger Jahre ja auch kaum erneuerbare Energiequellen aufgedeckt.

 
Leser-Kommentare
  1. Entfernt. Verlinken Sie nicht auf Seiten solchen Inhalts. Die Redaktion/mak

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    • A
    • 25.11.2011 um 20:29 Uhr

    Ich hoffe Sie steigen bald auf „freien Energie“ um. Dann müssen wir wenigstens nichts mehr von Ihnen lesen.

    Es ist schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die auf solchen Quatsch hereinfallen.

    Jemand der meint, etwas zum Thema Energie zu sagen zu haben, ohne den Energieerhaltungssatz anzuerkennen ist auf dem gleichen Level, wie jemand, der meint über Mathematik sprechen zu müssen, ohne anzuerkennen, dass 1 + 1 = 2 ist.

    • A
    • 25.11.2011 um 20:29 Uhr

    Ich hoffe Sie steigen bald auf „freien Energie“ um. Dann müssen wir wenigstens nichts mehr von Ihnen lesen.

    Es ist schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die auf solchen Quatsch hereinfallen.

    Jemand der meint, etwas zum Thema Energie zu sagen zu haben, ohne den Energieerhaltungssatz anzuerkennen ist auf dem gleichen Level, wie jemand, der meint über Mathematik sprechen zu müssen, ohne anzuerkennen, dass 1 + 1 = 2 ist.

    • keibe
    • 25.11.2011 um 20:07 Uhr

    Abschalten, sofort abschalten! Erwartete Konsequenz? U. a. Anstieg der Aktienkurse für Hersteller von Petroleumlampen.

  2. ....erst jetzt beginnen die Franzosen, den billigen Atomstrom in Frage zu stellen.
    Das Atomstrom billig ist, ist doch gar nicht wahr. Warum schreibt man das immer wieder?

    18 Leser-Empfehlungen
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    Natürlich ist Atomstrom billig! Ich wohne in Frankreich und zahle 7 Ct./KWh. Auf euren Ökostrom kann ich sehr gern verzichten!

    • joG
    • 26.11.2011 um 13:34 Uhr

    ....andeuten. Wahr ist, dass Atomstrom nicht billig ist, wenn man den Preis VOR Bau der Anlage berechnet. Besteht aber die Anlage bereits, so ist das Geld gebunden und, schaltet man den Strom ab, weg. Bedenkt man dies, so ist der Strom relativ billig für bestehende Anlagen.

    Natürlich ist Atomstrom billig! Ich wohne in Frankreich und zahle 7 Ct./KWh. Auf euren Ökostrom kann ich sehr gern verzichten!

    • joG
    • 26.11.2011 um 13:34 Uhr

    ....andeuten. Wahr ist, dass Atomstrom nicht billig ist, wenn man den Preis VOR Bau der Anlage berechnet. Besteht aber die Anlage bereits, so ist das Geld gebunden und, schaltet man den Strom ab, weg. Bedenkt man dies, so ist der Strom relativ billig für bestehende Anlagen.

    • A
    • 25.11.2011 um 20:29 Uhr

    Ich hoffe Sie steigen bald auf „freien Energie“ um. Dann müssen wir wenigstens nichts mehr von Ihnen lesen.

    Es ist schade, dass es immer wieder Menschen gibt, die auf solchen Quatsch hereinfallen.

    Jemand der meint, etwas zum Thema Energie zu sagen zu haben, ohne den Energieerhaltungssatz anzuerkennen ist auf dem gleichen Level, wie jemand, der meint über Mathematik sprechen zu müssen, ohne anzuerkennen, dass 1 + 1 = 2 ist.

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    Sehr geehrter Kommentator, es entspricht vielleicht der Konvention, dass 1+1=2 ist. Aber beweisen werden Sie das wahrscheinlich nicht können. Ich würde mich aber sehr über einen Beweis freuen. MfG dborrmann

    P.S. Ratschlag: Anfangen mit Mengenlehre, weiter machen mit Gruppentheorie (Abelsche Gruppen), Zahlentheorie einbauen. Vielleicht wird es dann ja was.

    Sehr geehrter Kommentator, es entspricht vielleicht der Konvention, dass 1+1=2 ist. Aber beweisen werden Sie das wahrscheinlich nicht können. Ich würde mich aber sehr über einen Beweis freuen. MfG dborrmann

    P.S. Ratschlag: Anfangen mit Mengenlehre, weiter machen mit Gruppentheorie (Abelsche Gruppen), Zahlentheorie einbauen. Vielleicht wird es dann ja was.

    • lef
    • 25.11.2011 um 20:48 Uhr

    10 ct je KWh statt demnächst 30 ct je KWh, was in Deutschland sehr bald ztu erwarten ist,

    das bedeutet für jeden Haushalt Frankreichs ca. 40 Euro mehr im Monat.
    Und für die Industrie dort eben gleich 100.000nde von Euro je Betrieb.

    Und die immer gern erwähnten Mehrkosten für Atomstrom scheinen auch nur Spinnerei zu sein,
    die Steuerlast ist in Frankreich jeden Falls deutlich niedriger, als in Deutschland.

    Und wenn die Dinger wirklich mal explodieren, weht sowieso alles Richtung Deutschland......

    "Ökostrom" ist nun mal etwas für Reiche - die können gut reden. Aber die sollen sich dann auch nicht aufregen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland auiseinander driftet. Es ist deren Schuld! Z.B. das völlig unsoziakle Stromförderungsgesetz, das ist von den Besserverdienenden (Grünen) initialisiert.

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    • keibe
    • 25.11.2011 um 21:13 Uhr

    ""Ökostrom" ist nun mal etwas für Reiche - die können gut reden. Aber die sollen sich dann auch nicht aufregen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland auiseinander driftet. Es ist deren Schuld!"

    Und weiter:

    "10 ct je KWh statt demnächst 30 ct je KWh, was in Deutschland sehr bald ztu erwarten ist,

    das bedeutet für jeden Haushalt Frankreichs ca. 40 Euro mehr im Monat."

    Ich hätte auch gerne 40 Euro mehr im Monat und sei es auch, dass ich der Atomkraft dafür danken müsste.

    und Deutschland so schlecht... Bitte mal die Bewertungen Deutschlands und Frankreichs von SAP verfolgen.

    Vielleicht ist folgende Tatsache Ihnen entgangen:

    "Der mehrheitlich staatliche Energieproduzent EDF wurde wegen seiner Monopolstellung schon mehrfach von der Europäischen Union gerügt."

    Und DAHER sind die StromKosten im FR gering. Weil die Gewinn-Haie gar nicht an dem Topf herangelassen werden.

    Das hiesst aber weder, dass Atom-Strom an sich effektiver oder billiger ist, als andere Energie-Quellen. Wie viele Probleme in Europa, für eine Lösung muss erst eine politische Wille her, d.h. ein Ende der üblichen Korruption und Lobbyismus.

    ""Ökostrom" ist nun mal etwas für Reiche - die können gut reden."

    Meiner Meinung nach machen es sich die Menschen ziemlich einfach, wenn sie sagen, dass Alternativen nur was für Reiche sind. Egal ob es sich hierbei um Ökostrom, Bio-Lebensmittel oder was weiß ich was handelt.
    Es geht doch darum, wie man die Prioritäten setzt. Was einem wichtig ist. Wofür man sein Geld ausgibt. Und darüber können wir alle selbst entscheiden.

    Ich z.B. bin Studentin, lebe momentan von meinem Ersparten und hoffe auf BAföG - da keine reichen Eltern vorhanden sind. Mein Geld zum Leben gebe ich lieber für Ökostrom und Bio-Qualität aus, anstatt regelmäßig shoppen zu gehen, hohe Telefonrechnungen zu verursachen oder allgemein mein Geld für sinnloses Zeug auszugeben.

    Da mir Nachhaltigkeit viel zu wichtig ist, als meinen eigenen möglichen Luxus auszuleben.

    • PigDog
    • 06.04.2012 um 9:26 Uhr

    wenn die Dinger wirklich mal explodieren, weht sowieso alles Richtung Deutschland...

    und "Kosten" ist natürlich nur das, was ich auf meiner Rechnung sehe!

    6 Leserempfehlungen für derartiges?

    Da beginnt man sich doch zu fragen, ob Demokratie wirklich das richtige ist...

    • keibe
    • 25.11.2011 um 21:13 Uhr

    ""Ökostrom" ist nun mal etwas für Reiche - die können gut reden. Aber die sollen sich dann auch nicht aufregen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland auiseinander driftet. Es ist deren Schuld!"

    Und weiter:

    "10 ct je KWh statt demnächst 30 ct je KWh, was in Deutschland sehr bald ztu erwarten ist,

    das bedeutet für jeden Haushalt Frankreichs ca. 40 Euro mehr im Monat."

    Ich hätte auch gerne 40 Euro mehr im Monat und sei es auch, dass ich der Atomkraft dafür danken müsste.

    und Deutschland so schlecht... Bitte mal die Bewertungen Deutschlands und Frankreichs von SAP verfolgen.

    Vielleicht ist folgende Tatsache Ihnen entgangen:

    "Der mehrheitlich staatliche Energieproduzent EDF wurde wegen seiner Monopolstellung schon mehrfach von der Europäischen Union gerügt."

    Und DAHER sind die StromKosten im FR gering. Weil die Gewinn-Haie gar nicht an dem Topf herangelassen werden.

    Das hiesst aber weder, dass Atom-Strom an sich effektiver oder billiger ist, als andere Energie-Quellen. Wie viele Probleme in Europa, für eine Lösung muss erst eine politische Wille her, d.h. ein Ende der üblichen Korruption und Lobbyismus.

    ""Ökostrom" ist nun mal etwas für Reiche - die können gut reden."

    Meiner Meinung nach machen es sich die Menschen ziemlich einfach, wenn sie sagen, dass Alternativen nur was für Reiche sind. Egal ob es sich hierbei um Ökostrom, Bio-Lebensmittel oder was weiß ich was handelt.
    Es geht doch darum, wie man die Prioritäten setzt. Was einem wichtig ist. Wofür man sein Geld ausgibt. Und darüber können wir alle selbst entscheiden.

    Ich z.B. bin Studentin, lebe momentan von meinem Ersparten und hoffe auf BAföG - da keine reichen Eltern vorhanden sind. Mein Geld zum Leben gebe ich lieber für Ökostrom und Bio-Qualität aus, anstatt regelmäßig shoppen zu gehen, hohe Telefonrechnungen zu verursachen oder allgemein mein Geld für sinnloses Zeug auszugeben.

    Da mir Nachhaltigkeit viel zu wichtig ist, als meinen eigenen möglichen Luxus auszuleben.

    • PigDog
    • 06.04.2012 um 9:26 Uhr

    wenn die Dinger wirklich mal explodieren, weht sowieso alles Richtung Deutschland...

    und "Kosten" ist natürlich nur das, was ich auf meiner Rechnung sehe!

    6 Leserempfehlungen für derartiges?

    Da beginnt man sich doch zu fragen, ob Demokratie wirklich das richtige ist...

    • Crest
    • 25.11.2011 um 21:13 Uhr

    Kann sich hinter so einer Überschrift noch ein seriöser Artikel verbergen?

    Das kann nur ein Experiment zeigen - mit dem tragbaren Rest-Risiko 5 Minuten der eigenen vergeudet zu haben.

    War die Zeit nun vergeudet? Nun, es stand wirklich nichts drin, was ich/man nicht schon wusste.

    Damit es nicht ganz vergebens war, kurz gegoogelt wer sich hinter dem Namen verbirgt: Könnte man sich den Autor als Sparringspartner vorstellen? Und man denkt an Montgomery, der ein Bild von Rommel im seinem Office hängen hatte, um dann festzustellen, oops, die Dame hat in Spiegel Online auch einen Bericht über die Fürstenhochzeit in Monaco geschrieben ("Traumstart für ein neues Fürstenpaar.")

    Und ich beginne mich zu fragen: taz-Reporter, Frankfurter Rundschau, Castor-Bericht und dann Fürstenhochzeit in Monaco? Das passt doch wie die Faust aufs Auge.

    Und mit Montgomery würde man jetzt vielleicht sagen: doch kein General mit Überzeugungen, den man da vor sich sieht, eher ein Söldner (w).

    Vergessen wir also das Bild.

    Herzlichst Crest

    • keibe
    • 25.11.2011 um 21:13 Uhr
    7. Zitat

    ""Ökostrom" ist nun mal etwas für Reiche - die können gut reden. Aber die sollen sich dann auch nicht aufregen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland auiseinander driftet. Es ist deren Schuld!"

    Und weiter:

    "10 ct je KWh statt demnächst 30 ct je KWh, was in Deutschland sehr bald ztu erwarten ist,

    das bedeutet für jeden Haushalt Frankreichs ca. 40 Euro mehr im Monat."

    Ich hätte auch gerne 40 Euro mehr im Monat und sei es auch, dass ich der Atomkraft dafür danken müsste.

    Antwort auf "Ganz simpel:"
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    • 2b
    • 25.11.2011 um 21:56 Uhr

    http://de.wikipedia.org/w...

    http://de.wikipedia.org/w...

    Wenn man sich die weit verteilte Akzeptanz sich erneuernder Energieversorger ansieht und berücksichtigt, dass diese durch die weniger Vermögenden dieses Staates, mit je nachdem größeren Nachteilen, gestützt werden, dann möchte ich gerne auch dorthin einmal persönlichen Dank vermitteln. Diese Menschen zeigen, dass es Alternativen zum Kernspaltungsrisiko gibt.

    • 2b
    • 25.11.2011 um 21:56 Uhr

    http://de.wikipedia.org/w...

    http://de.wikipedia.org/w...

    Wenn man sich die weit verteilte Akzeptanz sich erneuernder Energieversorger ansieht und berücksichtigt, dass diese durch die weniger Vermögenden dieses Staates, mit je nachdem größeren Nachteilen, gestützt werden, dann möchte ich gerne auch dorthin einmal persönlichen Dank vermitteln. Diese Menschen zeigen, dass es Alternativen zum Kernspaltungsrisiko gibt.

    • Glik
    • 25.11.2011 um 21:18 Uhr

    Wenn man den Leuten - egal wo - über die Medien immer wieder eintrichtern würde, Obst sei ungesund, dann würden die das mit der Zeit auch glauben und Anti-Obst-Kampagnen starten; so wirkt das in F eben auch langsam beim Atomstrom. Das macht die KKWs aber nicht schlechter.

    Immerhin wird im Artikel endlich mal zugegeben, dass der Atomstrom billiger ist. Man freut sich ja auch schon über kleine Schritte in der medialen Denke.
    Vor 50 Jahren war alles mit Atom der Renner, heute das Gegenteil - auch das gibt sich...

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    Haben Sie Kinder?

    Diese dürfen dann nämlich IHREN "günstigen" Strom zahlen. Die Endlagerung (auch diese gehört zum Atomstrom) macht Kernkraftwerke zu den unwirtschaftlichsten Dingen die der Mensch je erfunden hat, nur leider wird das den Leuten damit verheimlicht, dass nicht die Energiekonzerne diese Zahlen müssen, sondern der Staat. Wäre das anders wäre laut Berechnung der Atomstrom mindestens doppelt so teuer wie JEDE andere Energieform.

    Ich hoffe Sie haben keine Kinder...

    Haben Sie Kinder?

    Diese dürfen dann nämlich IHREN "günstigen" Strom zahlen. Die Endlagerung (auch diese gehört zum Atomstrom) macht Kernkraftwerke zu den unwirtschaftlichsten Dingen die der Mensch je erfunden hat, nur leider wird das den Leuten damit verheimlicht, dass nicht die Energiekonzerne diese Zahlen müssen, sondern der Staat. Wäre das anders wäre laut Berechnung der Atomstrom mindestens doppelt so teuer wie JEDE andere Energieform.

    Ich hoffe Sie haben keine Kinder...

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