Einwanderung Die Mär von den faulen Ausländern
Viele Menschen sind überzeugt: Zuwanderer wollen nur den Sozialstaat ausnutzen. Eine Studie widerspricht deutlich: Migranten wollen arbeiten.
Für fast jeden dritten Deutschen besteht kein Zweifel: "Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen". In einer repräsentativen Umfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung stimmten im vergangenen Jahr 31,4 Prozent der Befragten dieser Aussage zu.
Thilo Sarrazin spricht diesen Menschen in seinem umstrittenen Buch Deutschland schafft sich ab aus der Seele: "Wer vor allem an den Segnungen des deutschen Sozialstaats interessiert ist, der ist bei uns schon gar nicht willkommen." Aber gibt es diese sogenannte Sozialmigration überhaupt? Ziehen die westlichen Wohlfahrtsstaaten arme Menschen aus anderen Ländern wirklich magnetisch an?
Ein vierköpfiges Forscherteam um Klaus Zimmermann, Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), ist dieser Frage jetzt wissenschaftlich auf den Grund gegangen - und gibt Entwarnung: "Alle Schätzungen für Migranten innerhalb der EU signalisieren, dass die Wanderungsbewegungen in der EU nicht davon abhängen, wie großzügig die Arbeitslosenversicherung in einem Land ist", lautet das Fazit der Studie. "Die Migranten wollen sich nicht in die soziale Hängematte legen", sagt Zimmermann. "Sie wollen arbeiten."
Methodisch anspruchsvolle Studie
Dass die Arbeitslosenquote von Ausländern höher ist als die von Deutschen, lässt der IZA-Chef als Gegenargument nicht gelten. Der Grund ist ein anderer: das im Durchschnitt schlechtere Qualifikationsniveau. Unter Deutschen und Ausländern mit vergleichbarer Ausbildung sind ähnlich viele arbeitslos.
Die IZA-Studie stützt die Ergebnisse von Studien aus den vergangenen Jahren, ist aber methodisch anspruchsvoller. Die Ökonomen Giacomo De Giorgi (Stanford University) und Michele Pellizzari (Universität Bocconi) haben die Migrationsströme nach der EU-Osterweiterung untersucht. Sie stießen nur auf einen sehr schwachen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Sozialleistungen - die von manchen Ökonomen prophezeite millionenfache "Migration in den Sozialstaat" ist ausgeblieben.
"Weltweit sprechen viele Argumente gegen die These, dass Sozialleistungen ein Magnet für Migranten sind", lautet auch das Fazit eines Forschertrios um den dänischen Ökonomen Peder Pedersen (Universität Aarhus), das 2008 im renommierten European Economic Review die Zuwanderung in 27 Industrieländern unter die Lupe nahm.
- Datum 30.11.2011 - 11:32 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle Handelsblatt
- Kommentare 143
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Sicher wollen viele Ausländer, die Sozialleistungen beziehen, arbeiten... Aber realistisch ist das aufgrund des oft schlechten Qualifikationsniveaus nicht.
Das wussten viele schon vorher. Im Endeffekt findet also (trotz guter Absichten) eine nicht unbedeutende Migration in unser Sozialsystem statt.
Wer als Ausländer Sozialleistungen bezieht, sollte wenigstens irgendwann mal in die Sozialkassen eingezahlt haben. Realistisch gesehen können wir nicht die ganze Welt durchfüttern... Sorry.
Die größte Migration in "unsere" Sozialsystem durch Menschen, die vorher nichts eingezahlt haben, erfolgte 1990 mit der Wiedervereinigung. Diese haben u.a. davon profitiert, dass viele Migranten jahrzehntelang in die Sozialsystem eingezahlt haben. Die östlichen Bundesländer stehen nach 2 JAhrzehneten immer noch nicht auf eigenen Beinen, weiterhin erfolgt ein Sozialtransfer von West nach Ost.
Oder zählt das nicht, weil die von drüben ja "Blutsverwandte" sind?
Dass die meisten Migranten schon im Vorhinein von ihren schlechten CHancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt wussten ist eine Unterstellung. Oder haben sie das irgendwelche Belege für?
Wenn man außerdem zusätzlich die auch im Artikel erwähnten psychischen Anstrengungen einer Migration betrachtet, denke ich kaum dass jemand sein Land und soziales Umfeld verlässt nur um irgendwo anders arbeitslos zu werden...
Doppelposting
Geehrte/r pepeowski & verbene: sie beide bringen es auf den Punkt, tausend Dank dafür!
Genau so ist es, aber das hat die Studie ja gar nicht untersucht. Es ging eher um "gewollt, aber nicht gekonnt".
Der Wille mag ja da sein, das Ergebnis ist aber ein ganz anderes. Mehr als 50% des Bundeshaushaltes geht mittlerweile ins Soziale und die Anzahl derer die Sozialhilfe beziehen, erhöht sich von jeder Generation zur nächsten dramatisch. Mit einem übermäßigen Anteil an Migranten. Tja, wo sind denn die Hochqualifizierten? Sie kommen nicht, da sie keine Sozialhilfe brauchen, aber dafür bezahlen sollen. Der deutsche Sozialstaat ist zu generös gegenüber Leistungsverweigerern und zu repressiv gegenüber Leistungserbringern.
Die EU-Krise ist gerade das Sinnbild dafür wo es hinführt, wenn man Jahrzehnte den Sozialstaat auf Pump ausbaut: geradewegs in den Bankrott!
Die größte Migration in "unsere" Sozialsystem durch Menschen, die vorher nichts eingezahlt haben, erfolgte 1990 mit der Wiedervereinigung. Diese haben u.a. davon profitiert, dass viele Migranten jahrzehntelang in die Sozialsystem eingezahlt haben. Die östlichen Bundesländer stehen nach 2 JAhrzehneten immer noch nicht auf eigenen Beinen, weiterhin erfolgt ein Sozialtransfer von West nach Ost.
Oder zählt das nicht, weil die von drüben ja "Blutsverwandte" sind?
Dass die meisten Migranten schon im Vorhinein von ihren schlechten CHancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt wussten ist eine Unterstellung. Oder haben sie das irgendwelche Belege für?
Wenn man außerdem zusätzlich die auch im Artikel erwähnten psychischen Anstrengungen einer Migration betrachtet, denke ich kaum dass jemand sein Land und soziales Umfeld verlässt nur um irgendwo anders arbeitslos zu werden...
Doppelposting
Geehrte/r pepeowski & verbene: sie beide bringen es auf den Punkt, tausend Dank dafür!
Genau so ist es, aber das hat die Studie ja gar nicht untersucht. Es ging eher um "gewollt, aber nicht gekonnt".
Der Wille mag ja da sein, das Ergebnis ist aber ein ganz anderes. Mehr als 50% des Bundeshaushaltes geht mittlerweile ins Soziale und die Anzahl derer die Sozialhilfe beziehen, erhöht sich von jeder Generation zur nächsten dramatisch. Mit einem übermäßigen Anteil an Migranten. Tja, wo sind denn die Hochqualifizierten? Sie kommen nicht, da sie keine Sozialhilfe brauchen, aber dafür bezahlen sollen. Der deutsche Sozialstaat ist zu generös gegenüber Leistungsverweigerern und zu repressiv gegenüber Leistungserbringern.
Die EU-Krise ist gerade das Sinnbild dafür wo es hinführt, wenn man Jahrzehnte den Sozialstaat auf Pump ausbaut: geradewegs in den Bankrott!
dass diese Leute es schaffen wollen: da reißen sich ganze Familien in Gemüseläden, Internetcafes und Schnellimbissen (mit Verlaub) den Arsch auf, und das 14 Stunden am Tag- damit ihre Kinder es mal besser haben. Dafür müssen sie sich von Bundesbankern mit gesicherter Pension und der Neigung zum Hobbysozialdarwinismus als zu unproduktiv diffamieren lassen. Da kann man sich doch nur auf die Heerscharen von diesen Leuten produzierten Kopftuchmädchen freuen: wenn die Arbeitsethos und Zähigkeit ihrer Eltern mit auf den Weg bekommen, sind unsere Renten sicher.
Danke. So erlebe ich das eigentlich auch meistens, und bin froh über die Bereicherung, die uns diese Menschen kulturell bringen und bringen werden.
Und mal ehrlich: "faule Säcke" gibt es in jedem Land, in jeder Kultur und zu jeder Zeit. Da muss man nicht gleich sämtliche Bäder mit den Kindern ausschütten bevor man sie über einen Kamm schert. (frei nach Hagen Rether)
Die hier schwer arbeitenden Migranten, die dazu beitragen, dass der deutsche Wohlstand gemehrt wird, müssen sich ausgerechnet von einem Ex-Finanzminister, der selber Hartz4-Empfänger als Nachkommen generiert, krude Thesen vorwerfen lassen. Und wenn sie Pech haben, werden diese noch von rechtsradikalen Spinnern, die ähnliche Thesen vertreten, in die Luft gesprengt.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk
Danke. So erlebe ich das eigentlich auch meistens, und bin froh über die Bereicherung, die uns diese Menschen kulturell bringen und bringen werden.
Und mal ehrlich: "faule Säcke" gibt es in jedem Land, in jeder Kultur und zu jeder Zeit. Da muss man nicht gleich sämtliche Bäder mit den Kindern ausschütten bevor man sie über einen Kamm schert. (frei nach Hagen Rether)
Die hier schwer arbeitenden Migranten, die dazu beitragen, dass der deutsche Wohlstand gemehrt wird, müssen sich ausgerechnet von einem Ex-Finanzminister, der selber Hartz4-Empfänger als Nachkommen generiert, krude Thesen vorwerfen lassen. Und wenn sie Pech haben, werden diese noch von rechtsradikalen Spinnern, die ähnliche Thesen vertreten, in die Luft gesprengt.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk
"Hier [bei Zuwanderern aus Nicht-EU-Staaten] beobachteten Zimmermann und seine Koautoren in den Rohdaten einen moderaten (!)Zusammenhang zwischen Sozialstaat und Zuwanderung."
Die Türkei gehört nicht zur EU, um Türken geht es in der Diskussion in D aber vornehmlich, und da beobachten Zimmermann und Co. aber doch einen Zusammenhang! Was heißt "moderat" in dem Zusammenhang???
Verschwurbelt wird die Wahrnehmung der Bevölkerung letztlich doch bestätigt!
"... sondern die Regierungen reagieren auf höhere Zuwanderung, indem sie Sozialleistungen ausbauen."
Zusammen mit Obigem wird das dann ein Teufelskreis! Mehr (Nicht-EU) Zuwanderer, mehr Sozialleistungen, mehr Zuwanderer, mehr Sozialleistungen, mehr Zuwanderer....!
Ist wie bei den Staatsschulden! Mehr Schulden, mehr Kredite, mehr Schulden...!
Wer bezahlt's? Am Ende jeder der arbeitet (darunter auch sehr viele Zuwanderer!). Allerdings ist der Anteil der Migranten an z.B. H4 - gemessen am Bevölkerungsanteil - selbst nach seriösen Statistiken höher als der der Einheimischen und EU-Zuwanderer!
Wenn Sie seriöse Statistiken kennen, dann zögern Sie nicht und machen Sie uns mit ihnen bekannt!
ja ja, aber von den vielen sog. türken die sie veilleicht meinen sind die meisten in deutschland geboren und haben einen deutschen pass. dass sind die türken die sie auf der strasse sehen. das sind deutsche. hier gehts aber um migration. um diejenigen die sich bewegen, spricht um die eltern der sog. türken. und umdie ganzen anderen die quer über die welt in ein anderes leben ziehen. und die kommen meist aus ländern in denen es gar keine staatlichen sozialleistungen gibt, und die erwarten solche auch nicht. die sind es gewohnt zu arbeiten, lassen muss man die halt auch.
dass sie den Text scheinbar nicht zu Ende gelesen habe. Oder vielleicht haben sie diesen gar nicht verstanden??
"Allerdings ist der Anteil der Migranten an z.B. H4 - gemessen am Bevölkerungsanteil - selbst nach seriösen Statistiken höher als der der Einheimischen und EU-Zuwanderer!"
Wenn nur die direkten Einzahlungen in
sowie die Gewährleistungen aus den Staatskassen durch bzw. an Ausländer gegeneinander aufgerechnet werden, ergibt sich ein positiver Saldo. Maßgeblich ist aber der relative Wert im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Hierfür relevant sind hauptsächlich Erwerbsquoten, Höhe der durchschnittlichen Einzahlungen und Transferempfängerquoten. Migranten leben in Deutschland seltener von eigener Erwerbstätigkeit (37,1% im Vergleich zu 43,8% der Deutschen ohne MiHiGru), und häufiger von Transferleistungen (12,1% gegenüber 6,1% der Restbevölkerung) und da Migranten häufiger in niedrigqualifizierten (und -entlohnten) Berufen erwerbstätig sind (z.B. 11,5% Minijobber gegenüber 7% in der Restbevölkerung), ist davon auszugehen, dass die pro Person eingezahlten Lohnsteuern und SV-Abgaben geringer ausfallen.Daraus ergibt sich, dass Migranten zwar insgesamt mehr in die öffentlichen Kassen einzahlen, als sie wieder herausbekommen, aber sie zahlen pro Person im Schnitt eben weniger ein als die restliche Bevölkerung. Deshalb stehen dem Staat insgesamt dank der Migranten mehr Mittel zur Verfügung, als er ohne sie besäße, aber die pro Bürger verfügbaren Mittel sind geringer.
Stat. Bundesamt 2010: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit.
Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Fachserie 1, Reihe 2.2)
"In Großstädten über 500.000 Einwohner leben 17,5% der Migranten von Transferleistungen, lediglich 36,7% leben größtenteils von dem, was sie selbst verdienen. Bei der Bevölkerung ohne MiHiGru leben 8,3% vornehmlich von Transfers, 46,1% vom eigenen Einkommen. In Berlin leben sogar 26,2% der Migranten primär von Transfers, in der restlichen Bevölkerung sind es 11,6%. In den NBL (ohne Berlin)lebt mit 27,9% der bundesweit größte Anteil der Migranten von Transferleistungen, im Rest der Bevölkerung sind es 10,7%. Für Bremen lauten die Zahlen 20,1% zu 8,8%. Dass unter Migranten die Transferempfängerquote zwei bis zweieinhalb Mal höher ist, gilt auch für wirtschaftlich
besser dastehende Regionen: In Stuttgart leben nur 4,3% der Deutschen ohne MiHiGru von Transfers, aber 10,7% der Migranten.
In der Gastarbeiterperiode stellte die ausländische Bevölkerung einen finanziellen Nutzen dar, da sie nur leisteten, aber so gut wie nichts kosteten . Nach 1973 änderte sich dies, da nun keine Arbeitnehmer mehr angeworben wurden, und die Einwanderung von nun an meist aus nachziehenden Familienangehörigen bestand. So stieg die Zahl der Einwanderer in den darauffolgenden Jahren deutlich, während die Zahl der SV-pflichtig beschäftigten Einwanderer nahezu gleich blieb. Deshalb ist in den letzten Jahren die ökonomische Bilanz eine schlechtere war als wie zwischen 1956 und 1973.
(Stat. Bundesamt 2010: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit.
Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Fachserie 1, Reihe 2.2)
"um Türken geht es in der Diskussion in D aber vornehmlich, und da beobachten Zimmermann und Co. aber doch einen Zusammenhang!"
Es gibt bestimmte Migrantengruppen wie die türkische, welche die Gesamtstatistik signifikant verschlechtern. Der Datenreport 2008 (S. 202) des Statistischen Bundesamtes berichtet, dass zwischen 2001 und 2006 der Anteil der Personen ohne Schulabschluss an der türkischen Bevölkerung in Deutschland von 18% auf 19% gestiegen, der Anteil der Abiturienten dagegen von 8% auf 7% gesunken sei. Nicht nur schneiden sie am schlechtesten unter den aufgeschlüsselten Gruppen (Türken, Südeuropäer, Südosteuropäer, Aussiedler, Deutsche) ab, sondern sind auch die einzige Gruppe mit stagnierender bzw. rückläufiger
Tendenz. Diese Zahlen beruhen auf dem Sozioökonomischen Panel und werden vom Mikrozensus 2009 in etwa bestätigt, demzufolge der Abiturientenanteil unter den Deutschen bei 21,5% liege, bei den Personen mit MiHiGru insgesamt bei 20,0%, unter den Türkischstämmigen allerdings nur bei 7,8% liege. Diese sind mit 20,5% doppelt so oft ohne Schulabschluss als der Schnitt unter den Migranten (10,4%), die Deutschen ohne Migrationshintergrund liegen hier bei
1,5%. Auch die berufliche Ausbildungssituation stellt sich laut Datenreport 2008 besonders ungünstig für die Türken (60% ohne jede Ausbildung, andere Migranten: 43%, Deutsche: 19%) dar. Bei den Nachkommen ergibt sich ein ähnliches Bild, auch die Kinder von türkischen Migranten besitzen zu
57% keinen Berufsabschluss.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Diskriminierungen. Danke, die Redaktion/mk
...drehen wir uns an dieser Stelle im Kreis. Wie Kognitive.Dissonanz ganz hervorragend herausgearbeitet hat, sind es durchaus unsere türkischstämmigen Mitbewohner, die da die Probleme zu machen scheinen.
Aber diese Kausalkette wird mal wieder aus Korrelationen heraus geboren und ist somit völliger Unsinn.
Denn wer hier an den "faulen Türken" die Schuld trägt - sei es nun wirklich die "Faulheit" oder aber auch mangelnde Integrationsbemühungen (von welcher Seite auch immer) mit ihren dramatischen Folgen (Minderqualifikation) oder aber auch unterschwellige Diskriminierung seitens der Arbeitgeber - ist bei solchen Statistiken UNKLAR. Daher ist es eine Unverschämtheit von allen Rechtspopulisten der Bevölkerung vorzugaukeln hier sei ein "kausaler Zusammenhang" zu finden.
Faktisch können wir (die deutschen Ureinwohner) an dem Problem des Türken mit H4 genau so gut Schuld sein, wie der arme Migrant(ennachkomme) selbst.
Darüber sagt diese Studie nichts aus - und sie sollte dementsprechend auch nicht so interpretiert werden, wie es hier in den Kommentaren gerne geschieht.
Wenn ich mir anschaue mit WAS für Arbeiten sich ein Teil der türkischstämmigen Bevölkerung abgibt...Arbeiten mit denen sich nur wenige Deutsche abgeben würden... dann glaube ich durchaus daran, dass diese Leute arbeiten WOLLEN und KÖNNEN und WERDEN, wenn man sie nur lässt.
Oder denkt hier Jemand ein Kiosk mit 13-Stunden Tagen 7 Tage die Woche sei ihnen lieber, als eine Festanstellung mit Urlaub & Co.?
Wenn Sie seriöse Statistiken kennen, dann zögern Sie nicht und machen Sie uns mit ihnen bekannt!
ja ja, aber von den vielen sog. türken die sie veilleicht meinen sind die meisten in deutschland geboren und haben einen deutschen pass. dass sind die türken die sie auf der strasse sehen. das sind deutsche. hier gehts aber um migration. um diejenigen die sich bewegen, spricht um die eltern der sog. türken. und umdie ganzen anderen die quer über die welt in ein anderes leben ziehen. und die kommen meist aus ländern in denen es gar keine staatlichen sozialleistungen gibt, und die erwarten solche auch nicht. die sind es gewohnt zu arbeiten, lassen muss man die halt auch.
dass sie den Text scheinbar nicht zu Ende gelesen habe. Oder vielleicht haben sie diesen gar nicht verstanden??
"Allerdings ist der Anteil der Migranten an z.B. H4 - gemessen am Bevölkerungsanteil - selbst nach seriösen Statistiken höher als der der Einheimischen und EU-Zuwanderer!"
Wenn nur die direkten Einzahlungen in
sowie die Gewährleistungen aus den Staatskassen durch bzw. an Ausländer gegeneinander aufgerechnet werden, ergibt sich ein positiver Saldo. Maßgeblich ist aber der relative Wert im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Hierfür relevant sind hauptsächlich Erwerbsquoten, Höhe der durchschnittlichen Einzahlungen und Transferempfängerquoten. Migranten leben in Deutschland seltener von eigener Erwerbstätigkeit (37,1% im Vergleich zu 43,8% der Deutschen ohne MiHiGru), und häufiger von Transferleistungen (12,1% gegenüber 6,1% der Restbevölkerung) und da Migranten häufiger in niedrigqualifizierten (und -entlohnten) Berufen erwerbstätig sind (z.B. 11,5% Minijobber gegenüber 7% in der Restbevölkerung), ist davon auszugehen, dass die pro Person eingezahlten Lohnsteuern und SV-Abgaben geringer ausfallen.Daraus ergibt sich, dass Migranten zwar insgesamt mehr in die öffentlichen Kassen einzahlen, als sie wieder herausbekommen, aber sie zahlen pro Person im Schnitt eben weniger ein als die restliche Bevölkerung. Deshalb stehen dem Staat insgesamt dank der Migranten mehr Mittel zur Verfügung, als er ohne sie besäße, aber die pro Bürger verfügbaren Mittel sind geringer.
Stat. Bundesamt 2010: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit.
Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Fachserie 1, Reihe 2.2)
"In Großstädten über 500.000 Einwohner leben 17,5% der Migranten von Transferleistungen, lediglich 36,7% leben größtenteils von dem, was sie selbst verdienen. Bei der Bevölkerung ohne MiHiGru leben 8,3% vornehmlich von Transfers, 46,1% vom eigenen Einkommen. In Berlin leben sogar 26,2% der Migranten primär von Transfers, in der restlichen Bevölkerung sind es 11,6%. In den NBL (ohne Berlin)lebt mit 27,9% der bundesweit größte Anteil der Migranten von Transferleistungen, im Rest der Bevölkerung sind es 10,7%. Für Bremen lauten die Zahlen 20,1% zu 8,8%. Dass unter Migranten die Transferempfängerquote zwei bis zweieinhalb Mal höher ist, gilt auch für wirtschaftlich
besser dastehende Regionen: In Stuttgart leben nur 4,3% der Deutschen ohne MiHiGru von Transfers, aber 10,7% der Migranten.
In der Gastarbeiterperiode stellte die ausländische Bevölkerung einen finanziellen Nutzen dar, da sie nur leisteten, aber so gut wie nichts kosteten . Nach 1973 änderte sich dies, da nun keine Arbeitnehmer mehr angeworben wurden, und die Einwanderung von nun an meist aus nachziehenden Familienangehörigen bestand. So stieg die Zahl der Einwanderer in den darauffolgenden Jahren deutlich, während die Zahl der SV-pflichtig beschäftigten Einwanderer nahezu gleich blieb. Deshalb ist in den letzten Jahren die ökonomische Bilanz eine schlechtere war als wie zwischen 1956 und 1973.
(Stat. Bundesamt 2010: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit.
Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Fachserie 1, Reihe 2.2)
"um Türken geht es in der Diskussion in D aber vornehmlich, und da beobachten Zimmermann und Co. aber doch einen Zusammenhang!"
Es gibt bestimmte Migrantengruppen wie die türkische, welche die Gesamtstatistik signifikant verschlechtern. Der Datenreport 2008 (S. 202) des Statistischen Bundesamtes berichtet, dass zwischen 2001 und 2006 der Anteil der Personen ohne Schulabschluss an der türkischen Bevölkerung in Deutschland von 18% auf 19% gestiegen, der Anteil der Abiturienten dagegen von 8% auf 7% gesunken sei. Nicht nur schneiden sie am schlechtesten unter den aufgeschlüsselten Gruppen (Türken, Südeuropäer, Südosteuropäer, Aussiedler, Deutsche) ab, sondern sind auch die einzige Gruppe mit stagnierender bzw. rückläufiger
Tendenz. Diese Zahlen beruhen auf dem Sozioökonomischen Panel und werden vom Mikrozensus 2009 in etwa bestätigt, demzufolge der Abiturientenanteil unter den Deutschen bei 21,5% liege, bei den Personen mit MiHiGru insgesamt bei 20,0%, unter den Türkischstämmigen allerdings nur bei 7,8% liege. Diese sind mit 20,5% doppelt so oft ohne Schulabschluss als der Schnitt unter den Migranten (10,4%), die Deutschen ohne Migrationshintergrund liegen hier bei
1,5%. Auch die berufliche Ausbildungssituation stellt sich laut Datenreport 2008 besonders ungünstig für die Türken (60% ohne jede Ausbildung, andere Migranten: 43%, Deutsche: 19%) dar. Bei den Nachkommen ergibt sich ein ähnliches Bild, auch die Kinder von türkischen Migranten besitzen zu
57% keinen Berufsabschluss.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Diskriminierungen. Danke, die Redaktion/mk
...drehen wir uns an dieser Stelle im Kreis. Wie Kognitive.Dissonanz ganz hervorragend herausgearbeitet hat, sind es durchaus unsere türkischstämmigen Mitbewohner, die da die Probleme zu machen scheinen.
Aber diese Kausalkette wird mal wieder aus Korrelationen heraus geboren und ist somit völliger Unsinn.
Denn wer hier an den "faulen Türken" die Schuld trägt - sei es nun wirklich die "Faulheit" oder aber auch mangelnde Integrationsbemühungen (von welcher Seite auch immer) mit ihren dramatischen Folgen (Minderqualifikation) oder aber auch unterschwellige Diskriminierung seitens der Arbeitgeber - ist bei solchen Statistiken UNKLAR. Daher ist es eine Unverschämtheit von allen Rechtspopulisten der Bevölkerung vorzugaukeln hier sei ein "kausaler Zusammenhang" zu finden.
Faktisch können wir (die deutschen Ureinwohner) an dem Problem des Türken mit H4 genau so gut Schuld sein, wie der arme Migrant(ennachkomme) selbst.
Darüber sagt diese Studie nichts aus - und sie sollte dementsprechend auch nicht so interpretiert werden, wie es hier in den Kommentaren gerne geschieht.
Wenn ich mir anschaue mit WAS für Arbeiten sich ein Teil der türkischstämmigen Bevölkerung abgibt...Arbeiten mit denen sich nur wenige Deutsche abgeben würden... dann glaube ich durchaus daran, dass diese Leute arbeiten WOLLEN und KÖNNEN und WERDEN, wenn man sie nur lässt.
Oder denkt hier Jemand ein Kiosk mit 13-Stunden Tagen 7 Tage die Woche sei ihnen lieber, als eine Festanstellung mit Urlaub & Co.?
Die größte Migration in "unsere" Sozialsystem durch Menschen, die vorher nichts eingezahlt haben, erfolgte 1990 mit der Wiedervereinigung. Diese haben u.a. davon profitiert, dass viele Migranten jahrzehntelang in die Sozialsystem eingezahlt haben. Die östlichen Bundesländer stehen nach 2 JAhrzehneten immer noch nicht auf eigenen Beinen, weiterhin erfolgt ein Sozialtransfer von West nach Ost.
Oder zählt das nicht, weil die von drüben ja "Blutsverwandte" sind?
@pepeowski
Wir haben ja in unser eigenes (funktionierendes!) Sozialsystem eingezahlt, welches dann von den West-Ländern geschluckt wurde...
[Ironie ON]
PS: Danke für die überwältigende Wertschätzung der Lebensleistungen der Ostdeutschen!
Wir kriegen jetzt tolle Renten...
[Ironie OFF]
und Quellen unterlegen. Nicht vergessen wer das Gros der Aufträge im Osten der Republik bekommen hat und wo das Geld hin ist.
Bitte auch die Umwidmung der Kredite der Unternehmen der ehemaligen DDR eins zu eins mit einbeziehen, da wurden Milliarden in die Kassend der Banken transferiert, die die ehemaligen Institute der DDR übernommen haben.
Als Westdt. müssten wir dankbar für den Fall der Mauer, des Ostblocks und die entstandenen Absatzmärkte sein, denn ansonsten wäre die jetzige Krise schon 15 Jahre früher passiert.
Wenn sie schon dabei sind einfach mal die Kosten der Migranten für den selben Zeitraum benennen und zwar per Kopf.
@Thema
Leider wurde anscheinend nicht differenziert, wo die Migranten herkamen. Die Dänen haben ja im April die Kosten mal aufgeführt (http://www.spiegel.de/pol...) die dann doch ein differnzierteres Bild zeichnen.
Zu Ihrer Frage:
http://de.wikipedia.org/w...
Aber es liegt mir fern, die Ostdeutschen als Sozialschmarotzer hinzustellen, genauso verbitte ich es mir, die Migranten der BRD als solche hinzustellen.
"Wenn sie schon dabei sind einfach mal die Kosten der Migranten für den selben Zeitraum benennen und zwar per Kopf."
Die Behauptung, Migranten hätten Deutschland wirtschaftlich nur geschadet, wird nicht wahrer, wenn Sie sie wiederholen. Belegen SIE mir bitte diese Behauptung.
(Informieren sie sich bitte mal über unsere Sozialsysteme.)
Die jetzigen Sozialleistungen werden von den Einzahlungen der JETZIGEN Beitragszahler gezahlt- diese sind aus Ost und West.
Dabei leisten sicherlich Bayern etc im Durchschnitt mehr als Brandenburger, aber auch mehr als Bremer und Berliner. In EINEM Land ist das unsinnig, da etwas aufzurechnen.
Außerdem haben die Leute aus der Ex-DDR im Schnitt mehr effektive Arbeitsjahre als der Durchschnittsbürger und sie erhalten deutlich weniger Rente ans dieser (in vielen Berufen nur etwa die Hälfte).
Zitat: "Oder zählt das nicht, weil die von drüben ja "Blutsverwandte" sind?"
Ja, genau deswegen. Ein Solidaritätszuschlag zugunsten Ostdeutschlands wird eher akzeptiert als einer zugunsten Griechenlands. So ist das nun mal.
Übrigens: den Ossis wurden ihre Renten und Krankenversicherungen keineswegs geschenkt. So wenig, wie sie den Rentnern im Western anno 1957 geschenkt wurden. Hier wie dort hat man über Nacht eine Zwangsabgabe für die Erwerbstätigen eingeführt und die Einnahmen sofort umverteilt, nach zwei Systemen:
System 1 - Bedürftigkeit. Bei der Krankenkasse hat die Leistung in Ost wie West nichts damit zu tun, wie viel einer einbezahlt hat. Mit den "Ossis" kamen neue Zahler wie auch Empfänger dazu.
System 2 - abhängige Erwerbstätigkeit. Wie sehr ist jemand bezahlter abhängiger Arbeit nachgegangen? Dieses Umverteilsystem war von Anfang an höchst ungerecht. Denn wieviel von den Jungen zu holen ist, hängt davon ab, daß in Kinder investiert wurde. Die Frucht dieser Investition heißt eigentlich: Altenunterhalt. Mit dem neuen System konnte es passieren, daß eine Trümmerfrau mit 8 Kindern Fürsorgeempfängerin war, während ihre Kinder mit ihren Rentenbeiträgen dem kinderlose Nachbarsehepaar einen guten Lebensabend finanzierten.
Im System 1 ist einfach die Frage, auf wen man die Solidarität ausdehnen will. AUf die ganze Welt?
Im Systm 2 war die Umstellung völlig systemkonform. Was im Westen 1957 geschah, passierte hier 1990. Das System selber ist fehlkonstruiert!
...Menschen, die vorher nichts eingezahlt haben, erfolgte 1990 mit der Wiedervereinigung."
Schon einmal etwas vom "Fremdrentengesetz" gehört?
Die Bewohner der Gebiete der ehemaligen DDR waren auch keine "Migranten" sondern wurden nach den BRD-Gesetzen von vorneherein als Deutsche der BRD gezählt.
Außerdem wurde durch den Beitritt der ehem. DDR zum Gebiet der BRD das gesamte DDR-Staatsvermögen (sofern noch habhaftbar) der BRD einverleibt.
Also bitte nicht Obst mit Gemüse vergleichen.
Nicht, weil diese Menschen Blutsverwandte sind, sondern
weil diese Menschen an ihrem Schicksal unschuldig sind.
Den 2ten Weltkrieg hat gesamt Deutschland angefangen. Daraus
resultierte die Teilung, welche über 40 Jahre Bestand hatte
und welche diese Menschen eigenständig überwandten.
Wenn Russland kaum noch Öl liefert, dann wirds schwierig.
Wenn die Führungselite versagt, können die Menschen nichts
dafür. Und wenn man mal sieht, wieviel Made in DDR über die
ganze Welt in postsozialistischen Staaten noch heute zu finden ist (Traktoren, Züge, etc.), dann wird klar, dass die Menschen in der DDR bei Weitem nicht nur für sich selbst gearbeitet haben.
Ich sehe das eher als Strafe für den 2ten Weltkrieg. Wir müssen zahlen, denen gehts schlecht - jeder bekommt was ab. Wo ist das Unrecht?
@pepeowski
Wir haben ja in unser eigenes (funktionierendes!) Sozialsystem eingezahlt, welches dann von den West-Ländern geschluckt wurde...
[Ironie ON]
PS: Danke für die überwältigende Wertschätzung der Lebensleistungen der Ostdeutschen!
Wir kriegen jetzt tolle Renten...
[Ironie OFF]
und Quellen unterlegen. Nicht vergessen wer das Gros der Aufträge im Osten der Republik bekommen hat und wo das Geld hin ist.
Bitte auch die Umwidmung der Kredite der Unternehmen der ehemaligen DDR eins zu eins mit einbeziehen, da wurden Milliarden in die Kassend der Banken transferiert, die die ehemaligen Institute der DDR übernommen haben.
Als Westdt. müssten wir dankbar für den Fall der Mauer, des Ostblocks und die entstandenen Absatzmärkte sein, denn ansonsten wäre die jetzige Krise schon 15 Jahre früher passiert.
Wenn sie schon dabei sind einfach mal die Kosten der Migranten für den selben Zeitraum benennen und zwar per Kopf.
@Thema
Leider wurde anscheinend nicht differenziert, wo die Migranten herkamen. Die Dänen haben ja im April die Kosten mal aufgeführt (http://www.spiegel.de/pol...) die dann doch ein differnzierteres Bild zeichnen.
Zu Ihrer Frage:
http://de.wikipedia.org/w...
Aber es liegt mir fern, die Ostdeutschen als Sozialschmarotzer hinzustellen, genauso verbitte ich es mir, die Migranten der BRD als solche hinzustellen.
"Wenn sie schon dabei sind einfach mal die Kosten der Migranten für den selben Zeitraum benennen und zwar per Kopf."
Die Behauptung, Migranten hätten Deutschland wirtschaftlich nur geschadet, wird nicht wahrer, wenn Sie sie wiederholen. Belegen SIE mir bitte diese Behauptung.
(Informieren sie sich bitte mal über unsere Sozialsysteme.)
Die jetzigen Sozialleistungen werden von den Einzahlungen der JETZIGEN Beitragszahler gezahlt- diese sind aus Ost und West.
Dabei leisten sicherlich Bayern etc im Durchschnitt mehr als Brandenburger, aber auch mehr als Bremer und Berliner. In EINEM Land ist das unsinnig, da etwas aufzurechnen.
Außerdem haben die Leute aus der Ex-DDR im Schnitt mehr effektive Arbeitsjahre als der Durchschnittsbürger und sie erhalten deutlich weniger Rente ans dieser (in vielen Berufen nur etwa die Hälfte).
Zitat: "Oder zählt das nicht, weil die von drüben ja "Blutsverwandte" sind?"
Ja, genau deswegen. Ein Solidaritätszuschlag zugunsten Ostdeutschlands wird eher akzeptiert als einer zugunsten Griechenlands. So ist das nun mal.
Übrigens: den Ossis wurden ihre Renten und Krankenversicherungen keineswegs geschenkt. So wenig, wie sie den Rentnern im Western anno 1957 geschenkt wurden. Hier wie dort hat man über Nacht eine Zwangsabgabe für die Erwerbstätigen eingeführt und die Einnahmen sofort umverteilt, nach zwei Systemen:
System 1 - Bedürftigkeit. Bei der Krankenkasse hat die Leistung in Ost wie West nichts damit zu tun, wie viel einer einbezahlt hat. Mit den "Ossis" kamen neue Zahler wie auch Empfänger dazu.
System 2 - abhängige Erwerbstätigkeit. Wie sehr ist jemand bezahlter abhängiger Arbeit nachgegangen? Dieses Umverteilsystem war von Anfang an höchst ungerecht. Denn wieviel von den Jungen zu holen ist, hängt davon ab, daß in Kinder investiert wurde. Die Frucht dieser Investition heißt eigentlich: Altenunterhalt. Mit dem neuen System konnte es passieren, daß eine Trümmerfrau mit 8 Kindern Fürsorgeempfängerin war, während ihre Kinder mit ihren Rentenbeiträgen dem kinderlose Nachbarsehepaar einen guten Lebensabend finanzierten.
Im System 1 ist einfach die Frage, auf wen man die Solidarität ausdehnen will. AUf die ganze Welt?
Im Systm 2 war die Umstellung völlig systemkonform. Was im Westen 1957 geschah, passierte hier 1990. Das System selber ist fehlkonstruiert!
...Menschen, die vorher nichts eingezahlt haben, erfolgte 1990 mit der Wiedervereinigung."
Schon einmal etwas vom "Fremdrentengesetz" gehört?
Die Bewohner der Gebiete der ehemaligen DDR waren auch keine "Migranten" sondern wurden nach den BRD-Gesetzen von vorneherein als Deutsche der BRD gezählt.
Außerdem wurde durch den Beitritt der ehem. DDR zum Gebiet der BRD das gesamte DDR-Staatsvermögen (sofern noch habhaftbar) der BRD einverleibt.
Also bitte nicht Obst mit Gemüse vergleichen.
Nicht, weil diese Menschen Blutsverwandte sind, sondern
weil diese Menschen an ihrem Schicksal unschuldig sind.
Den 2ten Weltkrieg hat gesamt Deutschland angefangen. Daraus
resultierte die Teilung, welche über 40 Jahre Bestand hatte
und welche diese Menschen eigenständig überwandten.
Wenn Russland kaum noch Öl liefert, dann wirds schwierig.
Wenn die Führungselite versagt, können die Menschen nichts
dafür. Und wenn man mal sieht, wieviel Made in DDR über die
ganze Welt in postsozialistischen Staaten noch heute zu finden ist (Traktoren, Züge, etc.), dann wird klar, dass die Menschen in der DDR bei Weitem nicht nur für sich selbst gearbeitet haben.
Ich sehe das eher als Strafe für den 2ten Weltkrieg. Wir müssen zahlen, denen gehts schlecht - jeder bekommt was ab. Wo ist das Unrecht?
Wenn Sie seriöse Statistiken kennen, dann zögern Sie nicht und machen Sie uns mit ihnen bekannt!
@pepeowski
Wir haben ja in unser eigenes (funktionierendes!) Sozialsystem eingezahlt, welches dann von den West-Ländern geschluckt wurde...
[Ironie ON]
PS: Danke für die überwältigende Wertschätzung der Lebensleistungen der Ostdeutschen!
Wir kriegen jetzt tolle Renten...
[Ironie OFF]
Zuerst durften sie ihr wertloses Geld eins zu eins umtauschen. Während meine Schwiegermutter (neues Bundesland) ihr Haus für dreitausend Ostmark von der LPG erwarb, zahlte mein Vater für seines (altes Bundesland zweihundertfünfzigtausend DM).
Gerade die Frauen haben erheblich höhere Renten, da auf dem Papier ja alle gearbeitet haben.
Die neueste Infrastruktur und Telekommunikation befindet sich in den neuen Bundesländern.
Dieses ungerechtfertigte Gejammer der ach so benachteiligten Neu Bundesbürger verstehe ich nicht.
Zuerst durften sie ihr wertloses Geld eins zu eins umtauschen. Während meine Schwiegermutter (neues Bundesland) ihr Haus für dreitausend Ostmark von der LPG erwarb, zahlte mein Vater für seines (altes Bundesland zweihundertfünfzigtausend DM).
Gerade die Frauen haben erheblich höhere Renten, da auf dem Papier ja alle gearbeitet haben.
Die neueste Infrastruktur und Telekommunikation befindet sich in den neuen Bundesländern.
Dieses ungerechtfertigte Gejammer der ach so benachteiligten Neu Bundesbürger verstehe ich nicht.
Dass die meisten Migranten schon im Vorhinein von ihren schlechten CHancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt wussten ist eine Unterstellung. Oder haben sie das irgendwelche Belege für?
Wenn man außerdem zusätzlich die auch im Artikel erwähnten psychischen Anstrengungen einer Migration betrachtet, denke ich kaum dass jemand sein Land und soziales Umfeld verlässt nur um irgendwo anders arbeitslos zu werden...
Sicher bereichert Migration die deutsche Gesellschaft in vielen Aspekten (kulturell, intellektuell, sozial...).
Und vielleicht findet sich in der Migration auch der Schlüssel zur demographischen Problematik in Deutschland.+
Wie von outis (2) oben erwähnt geht es auch anders. Migrantenfamilien, die sich den Arsch abschuften um sich hier eine Existenz aufzubauen sind ein ermutigendes Zeichen für GANZ DEUTSCHLAND, nicht nur für die Migranten-Community.
Aber dennoch darf man nicht immer nur die Welt durch die rosarote Brille sehen.
Sozialmigration IST ein zunehmendes Problem...und ich spreche hier nicht von Flüchtlingen vor politischer oder ideologischer Verfolgung.
Wir können nicht bedingungslos und unbegrenzt den Lebensunterhalt von Personen aufbringen, die noch nie zu unserem Sozialsystem beigetragen haben. Und ich setze bei den Migranten (wie bei allen Anderen auch) einen gesunden Menschenverstand vorraus, sich zu informieren, wie die Beschäftigungschancen WIRKLICH stehen.
Deshalb kann man nur sagen: Wir unterstützen dich eine begrenzte Zeit, aber wenn es am Ende nicht klappt...Sorry...leider Pech gehabt.
Natürlich kann ich ihnen keine Belege geben, das würde gegen den Datenschutz sprechen.
Aber ich arbeite in einer Branche in der man zwangsläufig viel mit Ausländern zu tun hat.(Steuerberatung)
Wir bekommen teilweis Besuch von wirklich netten und arbeitswilligen Menschen, aber viele sprechen kein Deutsch und bringen Bekannte mit die ihnen das deutsche Steuerrecht einigermaßen übersetzen...vielleicht geht ihnen ja hier ein Licht auf...das deutsche Steuerrecht einem Vietnamesen ohne jegliche Deutschkentnisse zu erläutern ist sehr mühselig.
Leider sind es sehr oft diese Menschen die ihren Betrieb nach kurzer Zeit aufgeben, da sie nicht verstehen wollen oder können warum sie so hohe Abgaben für ihre Arbeitnehmer zahlen müssen usw. Sie geben alles aus was sie einnehmen ohne an die USt. oder ESt. Schulden zu denken.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, nur Ausnahmen bestätigen die Regel und die Regel ist eben diese, das viele nichtmal Deutsch sprechen können und damit fällt ein einigermaßen ordentliches Arbeitsleben für die meisten weg.
mfg
Es gehört schon viel Blauäugigkeit und Chuzpe dazu zu glauben, als Ungelernter, nicht Deutsch Sprechender könne man in Deutschland oder Österreich im 21. Jahrhundert problemlos auskömmliche Arbeit finden. Dies war in den 60er und 70er Jahren noch möglich. Und wer trotz der damals guten Chancen für Hilfarbeiter auf dem Arbeitsmarkt nicht arbeitete (aus welchen gründen auch immer), der musste zwangsläufig die Heimreise antreten.
Sicher bereichert Migration die deutsche Gesellschaft in vielen Aspekten (kulturell, intellektuell, sozial...).
Und vielleicht findet sich in der Migration auch der Schlüssel zur demographischen Problematik in Deutschland.+
Wie von outis (2) oben erwähnt geht es auch anders. Migrantenfamilien, die sich den Arsch abschuften um sich hier eine Existenz aufzubauen sind ein ermutigendes Zeichen für GANZ DEUTSCHLAND, nicht nur für die Migranten-Community.
Aber dennoch darf man nicht immer nur die Welt durch die rosarote Brille sehen.
Sozialmigration IST ein zunehmendes Problem...und ich spreche hier nicht von Flüchtlingen vor politischer oder ideologischer Verfolgung.
Wir können nicht bedingungslos und unbegrenzt den Lebensunterhalt von Personen aufbringen, die noch nie zu unserem Sozialsystem beigetragen haben. Und ich setze bei den Migranten (wie bei allen Anderen auch) einen gesunden Menschenverstand vorraus, sich zu informieren, wie die Beschäftigungschancen WIRKLICH stehen.
Deshalb kann man nur sagen: Wir unterstützen dich eine begrenzte Zeit, aber wenn es am Ende nicht klappt...Sorry...leider Pech gehabt.
Natürlich kann ich ihnen keine Belege geben, das würde gegen den Datenschutz sprechen.
Aber ich arbeite in einer Branche in der man zwangsläufig viel mit Ausländern zu tun hat.(Steuerberatung)
Wir bekommen teilweis Besuch von wirklich netten und arbeitswilligen Menschen, aber viele sprechen kein Deutsch und bringen Bekannte mit die ihnen das deutsche Steuerrecht einigermaßen übersetzen...vielleicht geht ihnen ja hier ein Licht auf...das deutsche Steuerrecht einem Vietnamesen ohne jegliche Deutschkentnisse zu erläutern ist sehr mühselig.
Leider sind es sehr oft diese Menschen die ihren Betrieb nach kurzer Zeit aufgeben, da sie nicht verstehen wollen oder können warum sie so hohe Abgaben für ihre Arbeitnehmer zahlen müssen usw. Sie geben alles aus was sie einnehmen ohne an die USt. oder ESt. Schulden zu denken.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, nur Ausnahmen bestätigen die Regel und die Regel ist eben diese, das viele nichtmal Deutsch sprechen können und damit fällt ein einigermaßen ordentliches Arbeitsleben für die meisten weg.
mfg
Es gehört schon viel Blauäugigkeit und Chuzpe dazu zu glauben, als Ungelernter, nicht Deutsch Sprechender könne man in Deutschland oder Österreich im 21. Jahrhundert problemlos auskömmliche Arbeit finden. Dies war in den 60er und 70er Jahren noch möglich. Und wer trotz der damals guten Chancen für Hilfarbeiter auf dem Arbeitsmarkt nicht arbeitete (aus welchen gründen auch immer), der musste zwangsläufig die Heimreise antreten.
und Quellen unterlegen. Nicht vergessen wer das Gros der Aufträge im Osten der Republik bekommen hat und wo das Geld hin ist.
Bitte auch die Umwidmung der Kredite der Unternehmen der ehemaligen DDR eins zu eins mit einbeziehen, da wurden Milliarden in die Kassend der Banken transferiert, die die ehemaligen Institute der DDR übernommen haben.
Als Westdt. müssten wir dankbar für den Fall der Mauer, des Ostblocks und die entstandenen Absatzmärkte sein, denn ansonsten wäre die jetzige Krise schon 15 Jahre früher passiert.
Wenn sie schon dabei sind einfach mal die Kosten der Migranten für den selben Zeitraum benennen und zwar per Kopf.
@Thema
Leider wurde anscheinend nicht differenziert, wo die Migranten herkamen. Die Dänen haben ja im April die Kosten mal aufgeführt (http://www.spiegel.de/pol...) die dann doch ein differnzierteres Bild zeichnen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren