Schuldenkrise OECD prognostiziert schrumpfende Wirtschaft in der Euro-Zone
Die Euro-Staaten stehen laut der OECD vor einer kurzfristigen Rezession. Düster bleibt die Lage in den Krisenstaaten – der Ausblick für Deutschland ist optimistisch.
Die Euro-Zone rutscht nach Einschätzung der OECD in eine neue kurzfristige Rezession. Sowohl in diesem als auch im nächsten Quartal werde die Wirtschaftsleistung der 17 Staaten mit der Gemeinschaftswährung voraussichtlich schrumpfen, heißt es im neuen Konjunkturausblick der Industrieländerorganisation. Erst ab dem zweiten Quartal sei wieder mit positiven Zahlen zu rechnen.
Für das Gesamtjahr 2012 prognostizieren die OECD-Experte in der Euro-Zone ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. In den Krisenstaaten bleibt die Lage allerdings düster. Für Italien wird ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,5 Prozent prognostiziert. Portugal muss sogar mit einem Minus von 3,2 Prozent rechnen. Die Schätzung für Griechenland liegt bei minus 3,0 Prozent.
"Um die Ansteckungsgefahr in der Euro-Zone einzudämmen, muss der Europäische Rettungsfonds erheblich aufgestockt und die Europäische Zentralbank mit einbezogen werden", sagte Chef-Volkswirt Pier Carlo Padoan bei der Vorstellung des Berichts. "Diese deutlich erhöhte Feuerkraft muss mit Reformen einhergehen, die fahrlässigem Verhalten entgegenwirken."
Relativ optimistisch blickt die OECD unterdessen auf die Lage in Deutschland. Die wirtschaftliche Entwicklung werde zwar bis ins Frühjahr hinein schwach bleiben. Von Mitte 2012 sei dann aber mit einer Erholung zu rechnen. "Im Jahr 2013 dürfte das Wachstum stärker ausfallen als in anderen Mitgliedern des Euro-Raums, nicht zuletzt, da kein nennenswerter Abbau von Privat- und Unternehmensschulden erfolgen muss", schreibt die OECD in ihrem jüngsten Ausblick. Für 2012 rechnet sie mit einem Wachstum von 0,6 Prozent.
- Datum 28.11.2011 - 12:05 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 12
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





....als rezessiv, wenn alle Länder ihre Ausgaben drosseln und Personal abbauen in eine Rezession hinein? Das war genau der Fehler nach 1929. Wenn man dann noch viel redet über restriktive Regulierung und die Banken im Unklaren belässt, wie viel Geld sie für Kredite bereitstellen muss oder an Transaktionen verdienen muss? Das muss funktionieren! Da bekommt man eine richtige Depression und Zahlungsunfähigkeiten allenthalben.
Gottseidank stand da nicht negatives Wachstum.
Egal, wenn wir in Zeiten echten Wachstums es nicht schaffen, ohne Staatsverschuldung auszukommen, was machen wir in Zeiten einer Rezession ? Noch mehr Schulden, das ist dann aber die Schuld der Banken und Ratingagenturen.
Wenn die Piigs Staaten nur noch zu hohen Zinsen Geld aufnehmen können ( was sie vor dem EURO auch mussten ) dann muss der Rettungsschirm und die EZB ihnen helfen ??
Dadurch wird dann die Wirtschaft gesünder und das BIP steigt ???.
sancta simplicitas
'Diese deutlich erhöhte Feuerkraft'
natürlich finanziert mit neuen Schulden kann nur zur Verschaerfung der Kriese fürhren!
Wenn diese 'Experten' bei der Feuerwehr waeren würden sie Braende mit Benzin löschen!
ECHTE Spezialisten wie z.B. Karl Albrecht Schachtschneider,
Wilhelm Hankel, Dieter Spethmann oder Peter Gauweiler waeren die einzigen die uns aus der Kriese führen könnten. Schliesslich haben sie Ihre Kompetenz schon hinreichend unter Beweis gestellt! Aber diese Rechtschaffenen Herren werden seit geraumer Zeit mehr oder weniger totgeschwiegen!
Man hat wohl den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden.
Wir sind gerade auf dem Weg in eine globale Rezession und somit eine Welt mit noch mehr Konflikten.
Weshalb eigentlich? Weil das Finanzsystem zusammenbricht?
Arbeitskräfte haben wir zu genüge. Auch Informationssysteme, die das Verteilen der produzierten Güter ermöglichen, sind vorhanden. Energie und Ressourcen wären auch verfügbar.
Imho sollte es den Menschen schlechter gehen, weil ein Finanzgebilde zusammenbricht? Wie dumm muss man eigentlich sein, diesem System dann zu folgen (welches in sich nichtmal logisch ist)?
Wer die Lösung im Finanzsektor sieht, der versucht auch mit den gleichen Gedanken das Problem zu lösen, durch welche die Probleme auch entstanden sind.
Man hat wohl den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden.
Wir sind gerade auf dem Weg in eine globale Rezession und somit eine Welt mit noch mehr Konflikten.
Weshalb eigentlich? Weil das Finanzsystem zusammenbricht?
Arbeitskräfte haben wir zu genüge. Auch Informationssysteme, die das Verteilen der produzierten Güter ermöglichen, sind vorhanden. Energie und Ressourcen wären auch verfügbar.
Imho sollte es den Menschen schlechter gehen, weil ein Finanzgebilde zusammenbricht? Wie dumm muss man eigentlich sein, diesem System dann zu folgen (welches in sich nichtmal logisch ist)?
Wer die Lösung im Finanzsektor sieht, der versucht auch mit den gleichen Gedanken das Problem zu lösen, durch welche die Probleme auch entstanden sind.
* Ende 2011 wird von einer kurzen Rezession gesprochen
* Anfang 2012 wird die Rezession tiefer als erwartet
* Mitte 2012 dauert die Rezession überraschen an
* Ende 2012 ist die Talsole angeblich in Sicht
* Anfang 2013 spricht man von einer Abwärtsspirale
* Mitte 2013 haben die Arbeitgeber nichts zu verteilen
* Im Spätjahr fordert der Innenminister die VDS
* Im Advent werden Renten und Gehälter gekürzt
* im Frühjahr geht es leicht bergauf
* Im Sommer warnen Unternehmer den Aufschwung 'abzuwürgen'
* Im Herbst steigen die Aktienkurse
* Zu Weihnachten warnt der Einzelhandel vor Konsumboykott
* Anfang 2016 ist das Niveau von Ende 2011 erreicht
* Im Sommer trübt sich die wirtschaftliche Lage ein
Die OECD kann doch sagen was sie will. Auf Ökonomen hört man doch schon lange nichtmehr. Eigentlich alle unabhängigen Ökonomen haben auf einen Schrumpfen der europäischen Wirtschaft auf Grund der Austeritätspolitik hingewiesen.
Was haben diese Warnungen gebracht, wenn das Geschrei der Gläubiger lauter war?
Die OECD hat auch gewarnt vor unserem hohen Aussenhandelsüberschuss. Oder vor der geringen Durchlassfähigkeit unseres Bildungssystem.
Juckt doch keinen im Regime Merkel. Da wird erstmal das gemacht, was Jo "Mach dich vom Acker, Mann" und Konsorten verlangen.
Hauptsache keine Bank geht pleite. Hauptsache die Ratingagenturen können uns auch in 5 Jahren noch hemmungslos erpressen.
wenn die ihre Politik der PR-Desaster-Meldung nicht langsam ändert.
Die OECD* ist keine Weltregierung und die machen mit ihren negativen Geschwätz zur eigentlich ganz zufriedenstellenden weltweiten Konjunktur und Wirtscahftsentwicklung nur vieles kaputt. Dabei sollten sie die Weltwirtschaft entwickeln und nicht in Grund und Boden reden.
*Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (englisch Organisation for Economic Co-operation and Development)
Die OECD* ist keine Weltregierung und die machen mit ihren negativen Geschwätz zur eigentlich ganz zufriedenstellenden weltweiten Konjunktur und Wirtscahftsentwicklung nur vieles kaputt.
Ist das ironisch gemeint? Ganz zufriedenstellend? Haben Sie das aus der letzen Rede von Frau Merkel ausgeschnappt?
Die OECD* ist keine Weltregierung und die machen mit ihren negativen Geschwätz zur eigentlich ganz zufriedenstellenden weltweiten Konjunktur und Wirtscahftsentwicklung nur vieles kaputt.
Ist das ironisch gemeint? Ganz zufriedenstellend? Haben Sie das aus der letzen Rede von Frau Merkel ausgeschnappt?
Die OECD* ist keine Weltregierung und die machen mit ihren negativen Geschwätz zur eigentlich ganz zufriedenstellenden weltweiten Konjunktur und Wirtscahftsentwicklung nur vieles kaputt.
Ist das ironisch gemeint? Ganz zufriedenstellend? Haben Sie das aus der letzen Rede von Frau Merkel ausgeschnappt?
Man hat wohl den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden.
Wir sind gerade auf dem Weg in eine globale Rezession und somit eine Welt mit noch mehr Konflikten.
Weshalb eigentlich? Weil das Finanzsystem zusammenbricht?
Arbeitskräfte haben wir zu genüge. Auch Informationssysteme, die das Verteilen der produzierten Güter ermöglichen, sind vorhanden. Energie und Ressourcen wären auch verfügbar.
Imho sollte es den Menschen schlechter gehen, weil ein Finanzgebilde zusammenbricht? Wie dumm muss man eigentlich sein, diesem System dann zu folgen (welches in sich nichtmal logisch ist)?
Wer die Lösung im Finanzsektor sieht, der versucht auch mit den gleichen Gedanken das Problem zu lösen, durch welche die Probleme auch entstanden sind.
Mein Kommentar bezog sich auf den Artikel und nicht auf Ihren Kommentar.
Sorry.
gewundert....
Mein Kommentar bezog sich auf den Artikel und nicht auf Ihren Kommentar.
Sorry.
gewundert....
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren