Die Krise mag in immer neuen Gewändern erscheinen, aber es bleibt stets dieselbe Krise. Sie begann im Jahr 2007, als der lange Wirtschaftsboom endete. Seither sind die Finanzmärkte in Aufruhr, die Politik ist in Alarmbereitschaft.  Fünf Jahre Krise und kein Ende: Die Staatengemeinschaft hat serienweise Tabus gebrochen und zahllose Milliarden aufgewendet, um die Weltwirtschaft zu stabilisieren.

Sie hat die Banken gerettet und sich selbst in Gefahr gebracht. Nun stehen die Banken erneut unter Druck. Ob das Schlimmste vorüber ist, kann angesichts der unzähligen Wendungen niemand wissen. Klar ist nur eins: Uns steht noch viel bevor.

Wir müssen daher versuchen, den Überblick zu behalten, Zusammenhänge zu erkennen und die bisherigen Verwerfungen zu verstehen, die erst Hausbesitzer, dann Banken, Unternehmen und schließlich Staaten erfassten. Die ZEIT hat deshalb versucht, die Krise in einem mehrseitigen Comic neu zu erzählen. 

Illustration: Miriam Migliazzi und Mart Klein

Text: Thomas Fischermann, Marcus Rohwetter, Mark Schieritz, Arne Storn

Art-Direktion: Haika Hintze, Ellen Dietrich und Philipp Schultz