Schuldenkrise Großbritannien verweigert Milliardenkredit an IWF
Die auf dem EU-Gipfel vereinbarte Stärkung des IWF fällt geringer aus als geplant: Etwa 170 Milliarden Euro stehen zur Verfügung. Großbritannien hält seinen Anteil zurück.
© Ben Stansall/AFP/Getty Images

Der britische Finanzminister George Osborne
Eigentlich war die Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 200 Milliarden Euro bereits beschlossene Sache. Doch zehn Tage nach dem EU-Gipfel ist einer der Geldgeber abgesprungen: Großbritannien hält zumindest vorläufig seinen Beitrag von etwa 25 Milliarden Euro zurück. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker nach einer Telefonkonferenz der EU-Finanzminister veröffentlichte.
Die Nicht-Euro-Länder Tschechien, Dänemark, Polen und Schweden wollen sich jeweils mit Beiträgen in Milliardenhöhe an den Zahlungen beteiligen. Zusammen mit den Beiträgen der 17 Euro-Staaten, die 150 Milliarden Euro als bilaterale Darlehen bereitstellen, stehen somit insgesamt mehr als 170 Milliarden Euro für die Aufstockung der IWF-Mittel bereit.
"Großbritannien hat mitgeteilt, dass es seinen Beitrag Anfang des kommenden Jahres im Rahmen der G 20 definieren wird", sagte Juncker. Nach einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur Press Associationlehnte der britische Finanzminister George Osborne bei der Telefonkonferenz die Aufstockung ab, weil sie vor allem der Rettung von Euro-Ländern diene. Großbritannien sei jedoch bereit, sich an "einer globalen Anstrengung zur Stärkung der IWF-Ressourcen" zu beteiligen. Im Januar kommt die G-20-Gruppe führender Wirtschaftsnationen bei einem Gipfeltreffen in Mexiko zusammen.
Auch Bundesbank hat Bedenken gegenüber IWF-Kredit
Die Aufstockung der IWF-Hilfen um 200 Milliarden Euro war Teil der Beschlüsse des EU-Gipfels vom 9. Dezember. Nicht nur die Briten, sondern auch die USA und die deutsche Bundesbank hatten wenig Begeisterung für zusätzliche Aufwendungen gezeigt. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat bereits angekündigt, den deutschen Kredit in Höhe von bis zu 45 Milliarden Euro notfalls zu blockieren. Es müsse sichergestellt werden, dass das Geld nicht nur speziell für die Rettung angeschlagener Euro-Länder verwendet werde, sondern dem Währungsfonds generell zur Verfügung stehe. Das Verbot der Finanzierung von Staaten dürfe auf diese Weise nicht umschifft werden.
Juncker appellierte nochmals an die G-20-Staaten sowie weitere finanzkräftige IWF-Mitglieder, sich an der Aufstockung der Mittel zu beteiligen. Gefragt seien unter anderem Länder wie die USA, Russland und Japan.
- Datum 20.12.2011 - 06:39 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Der IWF war von seinen Statuten als cordon sanitaire gegen
den Glacis Stalinien definiert: Jugoslawien sollte unter den
Rettungsschirm des Westens schlüpfen und historischerweise
waren Deutschland und Italien am Anfang nicht dabei. Heute
definiert sich der IWF als Rettungsanker für Randgebiete wie
die sturmgepeitschten Südseeinseln wie am 19.12.2011 die
Salomoninseln. Zur Bankenrettung Europas war der IWF nie
bestimmt; Europa sollte den armen Weltrandregionen vielmehr
als Vorbild dienen; was der Common Wealth und PM D. Cameron neuerdings gegenüber dem Eurounterhändler Juncker wieder betonen.
http://www.imf.org/extern...
"Solomon Islands is a small open economy vulnerable to external demand shocks and terms of trade volatility"[ Seite 4 ].
"EU member states also provide the Commission
with a forecast of their GDP for year n and the actual
amount of their GDP for years n – 1, n – 2, n – 3, and n – 4 (in order to calculate the ratios)European Union (EU): Statistics on the Excessive
Deficit Procedure,
PART II
Compilation—Principles and Practice,
xternal Debt Statistics:
Guide for Compilers and Users,
June 25, 2003
2003 International Monetary Fund", Seite 127-128
http://www.imf.org/extern...
http://www.imf.org/extern...
Großbritannien hat schon immer nur die Vorteile aus der EU in Anspruch genommen und einen Sonderstatatus beansprucht; das war schon zu Thatchers Zeiten so. Ein Mitglied in einer Staatenunion, das eigentlich keine Union sondern nur einen Fördertopf will, ist entbehrlich.
Die Verzögerung der Überweisung von 25 Milliarden hat neben dem oben erwähnten wohl hauptsächlich auch den Grund, daß Großbritannien durch seine verfehlte Wirtschaftspolitik im Zusammenhang mit einem über lange Zeit hohen Pfundkurs sich eigentlich einen solchen Betrag nicht leisten kann.
...das könnte man denken, daß das UK nicht in die Eu paßt, aber es ist für mich lediglich das aus der Welt-Machtzeit übriggebiebene Rest-Machtdenken und die bittere Erkentnis der Briten, daß mit ihrem Gelde Habenichtse wie in ihren Augen Irland es ist, emporkommen, während das einst strahlende United Kingdom langsam aber sicher in der Herde EUROPA zu verchwinden droht - und das haben im UK längst die meisten erkannt, meine ich.
Und werden es in einiger Zeit bestimmt auch politisch umsetzen - diese bittere Erkenntnis, aber eben auch einzig richtigen way out of all...!
Denn Britannien braucht doch Europa genauso unverzichtbar, wie Europa die Briten, keine Frage für mich!
Nur ein für das Ex-Empire besonders herbes Problem, weil doch die meisten europäischen Nationen irgendwann auch mal Führungsmächte waren, sogar wir... für 12 unheilvolle Jahre des braunen Terrors...
....ob man sein Urteil auf Grund hier medial eigenwilliger Interpretationen wie "Eigentlich war die Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 200 Milliarden Euro bereits beschlossene Sache" fassen sollte. Vielmehr muss man sich überlegen, ob die Berichte stimmen. Dann wird es leichter zu begreifen, dass es keinen Grund gibt, wieso England, das die Probleme des Maastrichter Vertrags vorhersehend dem Euro fern blieb, die schlampige Arbeit euroländischer Politiker nicht bezahlen will noch muss.
Das mag Einen ärgern. Den Ärger sollte man aber lieber auf die Schuldigen richten und nicht sich von der Hetze hinters Licht führen lassen. Es ist hier die eigene Nase, an die man fassen sollte.
''durch seine verfehlte Wirtschaftspolitik''
die UK hat die sechtsgroßte Wirtschaft der Welt. Keine spur von verfehlter Wirtschaftspolitik!
...das könnte man denken, daß das UK nicht in die Eu paßt, aber es ist für mich lediglich das aus der Welt-Machtzeit übriggebiebene Rest-Machtdenken und die bittere Erkentnis der Briten, daß mit ihrem Gelde Habenichtse wie in ihren Augen Irland es ist, emporkommen, während das einst strahlende United Kingdom langsam aber sicher in der Herde EUROPA zu verchwinden droht - und das haben im UK längst die meisten erkannt, meine ich.
Und werden es in einiger Zeit bestimmt auch politisch umsetzen - diese bittere Erkenntnis, aber eben auch einzig richtigen way out of all...!
Denn Britannien braucht doch Europa genauso unverzichtbar, wie Europa die Briten, keine Frage für mich!
Nur ein für das Ex-Empire besonders herbes Problem, weil doch die meisten europäischen Nationen irgendwann auch mal Führungsmächte waren, sogar wir... für 12 unheilvolle Jahre des braunen Terrors...
....ob man sein Urteil auf Grund hier medial eigenwilliger Interpretationen wie "Eigentlich war die Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 200 Milliarden Euro bereits beschlossene Sache" fassen sollte. Vielmehr muss man sich überlegen, ob die Berichte stimmen. Dann wird es leichter zu begreifen, dass es keinen Grund gibt, wieso England, das die Probleme des Maastrichter Vertrags vorhersehend dem Euro fern blieb, die schlampige Arbeit euroländischer Politiker nicht bezahlen will noch muss.
Das mag Einen ärgern. Den Ärger sollte man aber lieber auf die Schuldigen richten und nicht sich von der Hetze hinters Licht führen lassen. Es ist hier die eigene Nase, an die man fassen sollte.
''durch seine verfehlte Wirtschaftspolitik''
die UK hat die sechtsgroßte Wirtschaft der Welt. Keine spur von verfehlter Wirtschaftspolitik!
...das könnte man denken, daß das UK nicht in die Eu paßt, aber es ist für mich lediglich das aus der Welt-Machtzeit übriggebiebene Rest-Machtdenken und die bittere Erkentnis der Briten, daß mit ihrem Gelde Habenichtse wie in ihren Augen Irland es ist, emporkommen, während das einst strahlende United Kingdom langsam aber sicher in der Herde EUROPA zu verchwinden droht - und das haben im UK längst die meisten erkannt, meine ich.
Und werden es in einiger Zeit bestimmt auch politisch umsetzen - diese bittere Erkenntnis, aber eben auch einzig richtigen way out of all...!
Denn Britannien braucht doch Europa genauso unverzichtbar, wie Europa die Briten, keine Frage für mich!
Nur ein für das Ex-Empire besonders herbes Problem, weil doch die meisten europäischen Nationen irgendwann auch mal Führungsmächte waren, sogar wir... für 12 unheilvolle Jahre des braunen Terrors...
dann packen wir eben nochmal 25 Milliärdchen deutsches Steuergeld obendrauf. Schließlich ist Weihnachten!
...glaubt denn jemand im Ernst, die reunion ist bereits bezahlt?
...glaubt denn jemand im Ernst, die reunion ist bereits bezahlt?
...glaubt denn jemand im Ernst, die reunion ist bereits bezahlt?
...nichts zahlt, bzw. etwas "weniger"?
GB kann sich ja den USA anschließen - evtl. als neuer Bundesstaat?
Die Briten will keinen Bundesstaat der USA werden..... und auch keinen Bundestaat der US-Europa.
Die Briten will keinen Bundesstaat der USA werden..... und auch keinen Bundestaat der US-Europa.
Das die Deutschen Bürger später einreißen werden wenn
Sie die Kosten nicht mehr aufbringen können und dafür
nochmehr an die EU Einbahnstraße zahlen müssen
....ob man sein Urteil auf Grund hier medial eigenwilliger Interpretationen wie "Eigentlich war die Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 200 Milliarden Euro bereits beschlossene Sache" fassen sollte. Vielmehr muss man sich überlegen, ob die Berichte stimmen. Dann wird es leichter zu begreifen, dass es keinen Grund gibt, wieso England, das die Probleme des Maastrichter Vertrags vorhersehend dem Euro fern blieb, die schlampige Arbeit euroländischer Politiker nicht bezahlen will noch muss.
Das mag Einen ärgern. Den Ärger sollte man aber lieber auf die Schuldigen richten und nicht sich von der Hetze hinters Licht führen lassen. Es ist hier die eigene Nase, an die man fassen sollte.
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