Inflationsrate 2011 Verbraucherpreise steigen um 2,3 Prozent

Vor allem hohe Energiekosten haben 2011 die Inflation angeheizt. Für das kommende Jahr rechnen Ökonomen aber mit deutlich geringeren Preissteigerungen.

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind in diesem Jahr um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mit. Im Jahr 2010 lag die Inflationsrate noch bei 1,1 Prozent.

Vor allem starke Preiserhöhungen bei Haushaltsenergie und Kraftstoffen hätten die Teuerung bestimmt, teilte das Bundesamt mit. Die endgültigen Ergebnisse für das Jahr 2011 wollen die Statistiker Mitte Januar veröffentlichen.

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Im Jahresverlauf stieg die Teuerungsrate bis zum September auf ein Rekordhoch von 2,6 Prozent, seitdem sinken die Werte leicht. Für den Dezember berechnete das Bundesamt, dass die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,1 Prozent gestiegen sind.

Ökonomen rechnen für 2012 mit geringerer Inflation

Im nächsten Jahr dürfte die Inflation vor allem wegen der erwarteten Konjunkturflaute deutlich zurückgehen. Lag die Teuerungsrate 2011 jeden Monat noch über der Marke von 2,0 Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen spricht, so ist der Höhepunkt der Teuerungswelle längst überschritten.

Die Bundesbank rechnet für 2012 nur noch mit einem Anstieg um 1,8 Prozent. Denn für Unternehmen dürfte es schwieriger werden, im Abschwung höhere Preise durchzusetzen. Ökonomen sagen der deutschen Wirtschaft für 2012 nur noch ein Mini-Wachstum von rund einem halben Prozent voraus, nach etwa drei Prozent in diesem Jahr. Pessimisten schließen eine Rezession nicht aus.

Die hohe Inflationsrate im Jahr 2011 wirkt sich auch auf die Reallöhne aus. Das Statistische Bundesamt hatte vor einer Woche mitgeteilt, dass im dritten Quartal 2011 die Reallöhne so langsam gestiegen sind wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Nach zuletzt teils kräftigen Steigerungen lagen die Löhne nur noch um 0,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
 

 
Leser-Kommentare
  1. ist das jetzt auf,s Jahr gerechnet, oder pro. Monat?

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    Die Verbraucherpreise in Deutschland sind in diesem Jahr um 2,3 Prozent gegenüber dem ----Vorjahr---- gestiegen.

    Die Verbraucherpreise in Deutschland sind in diesem Jahr um 2,3 Prozent gegenüber dem ----Vorjahr---- gestiegen.

  2. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind in diesem Jahr um 2,3 Prozent gegenüber dem ----Vorjahr---- gestiegen.

  3. zahle ich ca. 40 Euro im Monat MEHR für Benzin. Das gibt mir niemand wieder.

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    • HaDeTe
    • 29.12.2011 um 16:12 Uhr

    Was haben uns die Umweltapostel alles versprochen beim Atomaustieg. Die Energiekosten würden nur um 0,5 % steigen. Ein Blick in "Verivox" Stromkostenvergleich belehrt uns eines besseren. Massenentlassungen bei den großen Energieerzeuger. Auch in der viel gepriesenen Solarbranche werden Leute entlassen sind Insolvenzen zu verzeichnen. Der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie ist ein Jahrhundertfehler, den wir noch sehr teuer bezahlen müssen. Die sogenannte Ethikkommission unter Töpfer ein Hohn für die Verbraucher. Das soll Politik sein, nichts als Pfusch.

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    nur unwesentlich wegen des Atomausstiegs.
    Die stärksten Preissteigerungen erleben die Verbraucher im Bereich der Treibstoffe und beim Heizöl. Dieses sollte auch niemanden verwundern, zumindest wenn er sich ein wenig für die Prognosen der Erdölgeologen interessiert. Sicher spielen Spekulanten und kartellartige Strukturen eine gewisse Rolle. Das eigentliche Problem wird aber meist übersehen. Im schnitt gerechnet über ca 20 Studien wird der weltweite Erdölförderhöhepunkt gegen 2020 erwartet. Was das Crude Oil betrifft, das nun seit ca 100 Jahren unsere Wirtschaft befeuert, haben wir den Peak Oil bereits offiziell 2006 überschritten. Die IEA erwartet das gegen 2015 der Bedarf erstmalig die möglichen Fördervolumina übersteigt. Der eigentliche Peak Oil tritt dann 5 Jahre später ein. 4,3 Kubikkilometer Öl pro jahr ist halt eine ganze Menge. Und EE liefern Strom, nicht Treibstoffe auf denen unsere Mobilität beruht. Da werden Elektroautos kaum nennenswert gegenanrudern können. Und Flugzeuge mit Batterien die eine mind. 50x geringere Energiedichte haben als Kerosin können Sie getrost vergessen. Ich kann das Jammern über die Erneuerbaren nicht mehr hören. Im Anbetracht des Peak of Oil ist ein exzessiver Aufbau EE die überhaupt einzig akzeptable Strategie. Da so gut wie alles was Sie umgibt mit Petrochemie, Öl und Produktionsketten zu tun hat die irgendwo Öl benötigen werden wir noch ganz andere Preissteigerungen erleben.

    nur unwesentlich wegen des Atomausstiegs.
    Die stärksten Preissteigerungen erleben die Verbraucher im Bereich der Treibstoffe und beim Heizöl. Dieses sollte auch niemanden verwundern, zumindest wenn er sich ein wenig für die Prognosen der Erdölgeologen interessiert. Sicher spielen Spekulanten und kartellartige Strukturen eine gewisse Rolle. Das eigentliche Problem wird aber meist übersehen. Im schnitt gerechnet über ca 20 Studien wird der weltweite Erdölförderhöhepunkt gegen 2020 erwartet. Was das Crude Oil betrifft, das nun seit ca 100 Jahren unsere Wirtschaft befeuert, haben wir den Peak Oil bereits offiziell 2006 überschritten. Die IEA erwartet das gegen 2015 der Bedarf erstmalig die möglichen Fördervolumina übersteigt. Der eigentliche Peak Oil tritt dann 5 Jahre später ein. 4,3 Kubikkilometer Öl pro jahr ist halt eine ganze Menge. Und EE liefern Strom, nicht Treibstoffe auf denen unsere Mobilität beruht. Da werden Elektroautos kaum nennenswert gegenanrudern können. Und Flugzeuge mit Batterien die eine mind. 50x geringere Energiedichte haben als Kerosin können Sie getrost vergessen. Ich kann das Jammern über die Erneuerbaren nicht mehr hören. Im Anbetracht des Peak of Oil ist ein exzessiver Aufbau EE die überhaupt einzig akzeptable Strategie. Da so gut wie alles was Sie umgibt mit Petrochemie, Öl und Produktionsketten zu tun hat die irgendwo Öl benötigen werden wir noch ganz andere Preissteigerungen erleben.

    • fanta4
    • 29.12.2011 um 16:25 Uhr

    Aussagekräftiger, als ein virtueller Warenkorb, sind die Erzeugerpreise.

    Die liegen nach Angaben vom statistischen Bundesamt, durchschnittlich im November 2011 um 5,2% über denen von November 2010.

    Energie ist im gleichen Zeitraum um 11,2% teurer geworden.

    Mineralölerzeugnisse sind um 17,2% teurer geworden.

    Aber wer braucht schon Benzin fürs Auto, oder eine warme und beleuchtete Wohnung...

    Quelle: http://www.destatis.de/je...

  4. Ach ja, ist es mal wieder so weit? Der Sandmann streut wieder Sand in die Augen.

    Seit der Euroeinführung sind alle Dinge des normalen, alltäglichen Lebens (also keine DVD-Recorder, Autos und Etikettiermaschinen) um annähernd 100% teurer geworden. Jeder Normalbürger weiß das. Drei Beispiele: Bier in der Kneipe (3,50€ --> rund 7 DM), Döner (4€ --> rund 8 DM), Butter (1,20 € --> rund 2,40 DM). Wenn mir in Wirt ein Bier für 7 DM hätte andrehen wollen, hätte ich dem den Vogel gezeigt.

    Diese Berechnungen beleidigen das Urteilsvermögen und die Intelligenz der Bürger.

  5. nur unwesentlich wegen des Atomausstiegs.
    Die stärksten Preissteigerungen erleben die Verbraucher im Bereich der Treibstoffe und beim Heizöl. Dieses sollte auch niemanden verwundern, zumindest wenn er sich ein wenig für die Prognosen der Erdölgeologen interessiert. Sicher spielen Spekulanten und kartellartige Strukturen eine gewisse Rolle. Das eigentliche Problem wird aber meist übersehen. Im schnitt gerechnet über ca 20 Studien wird der weltweite Erdölförderhöhepunkt gegen 2020 erwartet. Was das Crude Oil betrifft, das nun seit ca 100 Jahren unsere Wirtschaft befeuert, haben wir den Peak Oil bereits offiziell 2006 überschritten. Die IEA erwartet das gegen 2015 der Bedarf erstmalig die möglichen Fördervolumina übersteigt. Der eigentliche Peak Oil tritt dann 5 Jahre später ein. 4,3 Kubikkilometer Öl pro jahr ist halt eine ganze Menge. Und EE liefern Strom, nicht Treibstoffe auf denen unsere Mobilität beruht. Da werden Elektroautos kaum nennenswert gegenanrudern können. Und Flugzeuge mit Batterien die eine mind. 50x geringere Energiedichte haben als Kerosin können Sie getrost vergessen. Ich kann das Jammern über die Erneuerbaren nicht mehr hören. Im Anbetracht des Peak of Oil ist ein exzessiver Aufbau EE die überhaupt einzig akzeptable Strategie. Da so gut wie alles was Sie umgibt mit Petrochemie, Öl und Produktionsketten zu tun hat die irgendwo Öl benötigen werden wir noch ganz andere Preissteigerungen erleben.

    Antwort auf "Die Energielüge"

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