Ausstieg aus KyotoKanadas Klimapolitik hält uns den Spiegel vor

Das Kyoto-Protokoll funktioniert nicht gut, dennoch ist Kanadas Ausstieg das falsche Signal im Kampf gegen die Erderwärmung. Ein Kommentar

Ein Protest gegen die Förderung von Ölsanden in Kanada (Archivbild aus dem Jahr 2009)

Ein Protest gegen die Förderung von Ölsanden in Kanada (Archivbild aus dem Jahr 2009)

Es sind schlechte Tage für den Klimaschutz. Gerade quälte sich die UN-Klimakonferenz in Durban zu einem dürftigen Ergebnis. Nun verkündet Kanada, vorzeitig aus dem Kyoto-Protokoll auszusteigen . Zu Recht ist die Aufregung groß: Kanadas Schritt schwächt den bislang einzigen Versuch der Staatengemeinschaft, den globalen Ausstoß von Treibhausgasen durch klare, verpflichtende Grenzen für einzelne Emittenten zu senken.

Für die internationale Klimapolitik ist das ein schlechtes Signal. Zwar hat Kanadas Umweltminister Peter Kent recht, wenn er sagt, das Kyoto-Protokoll sei "nicht der Weg hin zu einer weltweiten Lösung gegen den Klimawandel", denn der Vertrag nimmt die größten Emittenten gar nicht in die Pflicht. Die USA haben ihn zwar unterzeichnet, aber nie ratifiziert, und Schwellenländer wie China werden durch ihn gar nicht gebunden. Damit bleiben ausgerechnet die größten Emittenten außen vor. Wie wenig das Kyoto-Protokoll funktioniert, zeigt die Entwicklung seit 1990: Seitdem sind die globalen Emissionen trotz Kyoto nicht gesunken, sondern um 40 Prozent gestiegen.

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Es sind die Unterzeichnerstaaten selbst, die dafür verantwortlich sind. Daten des UN-Klimasekretariats UNFCCC belegen: Nur wenige von ihnen sind bislang ihrer Pflicht nachgekommen, Emissionen zu senken. Selbst unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die so gerne Klima-Vorbild sein will, werden nur Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Schweden und Großbritannien ihre Klimaziele im eigenen Land erreichen. Das besagen neue, von der Europäischen Kommission veröffentlichte Projektionen .

Europa ist nicht nur Vorbild

Spanien hingegen überschreitet sein Budget bei weitem; Italien dürfte ebenfalls Schwierigkeiten haben, die Kyoto-Marke zu schaffen – und die osteuropäischen Länder können nur deshalb eine gute Klimastatistik vorweisen, weil ihre Industrie nach 1990 zusammengebrochen ist. Dennoch gehören sie zu den Klimasündern: Sie wollen ihre nicht genutzten Verschmutzungsrechte in eine zweite Kyoto-Periode retten, damit sie sich auch in Zukunft nicht um eine sauberere Energieversorgung kümmern müssen.

Auch Kanada wird sein im Kyoto-Protokoll gegebenes Versprechen nicht erfüllen, die Emissionen um sechs Prozent zu senken – stattdessen liegt das Land 30 Prozent über seinem Ziel. Sein Ausstieg aus dem Vertragswerk kam nicht überraschend.

Dennoch ist er eine Belastung für die internationalen Klimaverhandlungen. Ohne ein global verpflichtendes Abkommen, das dem Ausstoß an Treibhausgasen eine Obergrenze setzt und das daraus resultierende Budget auf die einzelnen Länder verteilt, kann die Erderwärmung kaum gestoppt werden. Trotz seiner offenkundigen Mängel war Kyoto zumindest ein Versuch, ein solches Abkommen zu erreichen.

Wenn aber nicht einmal die unterzeichnenden Industriestaaten versuchen, ihrem Protokoll die nötige Geltung zu verschaffen – wer wollte dann Ländern wie Indien und China vorwerfen , dass sie zögern, sich auf Emissionsminderungspflichten einzulassen, die ihrem Wachstum in Zukunft Grenzen setzen würden? Hatte die indische Verhandlungsführerin Jayanthi Natarajan in Durban nicht recht, als sie fragte, was ein internationales Abkommen wert sei, an das sich nicht einmal die historisch für den Klimawandel verantwortlichen Länder hielten? Warum sollten die Schwellenländer ihre Entwicklungschancen aufgeben, wenn selbst die wohlhabenden Staaten fürchten, der Klimaschutz würde sie Wachstum kosten ?

"Während sie sich entwickeln, sterben wir"

In diesen Fragen bündelt sich das ganze Dilemma der multilateralen Klimaverhandlungen. Wie schlimm die Folgen sind, wurde in der letzten Nacht des Gipfels in Durban deutlich, als Karl Hood, der Außenminister von Grenada, die indische Haltung hart kritisierte: "Während sie sich entwickeln, sterben wir. Warum sollten wir das akzeptieren?" Kommt der Klimaschutz nicht schnell voran, werden extreme Wetterlagen und das Ansteigen des Meeresspiegels das Leben von immer mehr Menschen gefährden, gerade in den ärmsten Regionen der Erde.

Die Zeit drängt – doch die UN-Klimagipfeldiplomatie arbeitet äußerst langsam. Immerhin wurde in Durban beschlossen, bald ein weltweites Abkommen abzuschließen , das ab 2020 umgesetzt werden solle. Doch wer weiß schon, wie die Welt bis dahin aussieht – und ob die innenpolitischen Verhältnisse in China, Indien, den USA oder auch Deutschland dann größere Anstrengungen im Klimaschutz zulassen werden?

Es führt kein Weg daran vorbei: Um das Klima zu schützen, müssten alle Staaten ihren Ressourcenverbrauch einschränken. Bloß ist das schwer zu vermitteln in einer Zeit, in der auch noch die schmutzigsten Energiequellen angezapft werden, um unsere Wirtschaft weiter am Laufen zu halten. Auch das zeigt das kanadische Beispiel. Kanadas Ölsande sind begehrt wie nie, gerade im Ausland – und ihre Förderung ist eine Hauptursache dafür, dass das Land seine Kyoto-Ziele verfehlen wird. Durch seinen Austritt aus dem Kyoto-Vertrag hält Kanada den Industriestaaten und ihrer Abhängigkeit von fossilen Energieträgern den Spiegel vor.

 
Leserkommentare
    • Eruman
    • 13.12.2011 um 19:22 Uhr

    Na dann auf in den Untergang!
    Wir sollten schon mal die Rettungsboote aufblasen.

    Eine Leserempfehlung
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    Aber bitte nicht nur aufblasen sonderen auch einsteigen!

    Aber bitte nicht nur aufblasen sonderen auch einsteigen!

    • joG
    • 13.12.2011 um 19:26 Uhr

    ....finde ich einen schlechten Vertrag einzugehen oft viel schlimmer als keinen Vertrag zu zeichnen. Das müsste man hier doch seit der Pleite mit dem Euro verstehen. Es scheint aber noch immer nicht durchgedrungen zu sein.

    11 Leserempfehlungen
  1. wird doch wohl klar sein, dass wir es mit einem irreversiblen Prozess in der CO2 Frage zu tun haben.
    Schon Anfang der 70er referierte Prof.Hoymar v.Dittfurth über das Problem von CO2 in der Erdatmosphäre.
    Wir werden Ihm zufolge einen sog. "run away efect" bekommen, der das Erdklima aus den Fugen bringt, selbst wenn wir kein CO2 mehr erzeugen würden.
    Das gute daran ist : Es wird alle Menschen betreffen.

    2 Leserempfehlungen
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    • joG
    • 13.12.2011 um 19:50 Uhr

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Kommentaren an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/vn

    • RD1
    • 13.12.2011 um 19:54 Uhr

    Mir ist es nicht klar. Vielleicht bin ich auch nicht nachdenklich genug.
    Bei einem soclh chaotischen System wie dem Klima dürfte es schwer sein wirklich Beweise dafür zu finden, dass dies durch Menschen verursacht wurde.

    Man denke nur an die Volkswirtschaftler. Die konnten bis heute noch kein Modell aufstellen, das mit der Realität in Einklang steht, obwohl die schon 100 Jahre länger forschen forschen und die Modelle und Hypothesen vermutlich schon vor 80 jahren besser waren.

    Ivar Giaever, Physik-Nobelpreisträger von 1973 :

    "In der APS ist es in Ordnung, darüber zu diskutieren, ob sich die Masse eines Protons mit der Zeit ändert, oder wie sich ein Multi-Universum verhält, aber der Beweis der globalen Erwärmung ist unwiderlegbar? Die Behauptung (wie können Sie die mittlere Temperatur der ganzen Welt über ein ganzes Jahr messen?) lautet, dass sich die Temperatur von etwa 288,0 K auf 288,8 K während der letzten 150 Jahre erhöht hat. Das würde bedeuten (falls es stimmt), dass die Temperatur erstaunlich stabil geblieben ist, und dass sich sowohl die menschliche Gesundheit als auch das Wohlergehen definitiv in dieser ‚Erwärmungs’-Periode verbessert hat."

    Es gab Zeiten in der Erdgeschichte, wo der CO2 Anteil in der Erdatmosphäre viel höher lag als heute. Das waren die grünsten Epochen auf diesem Planeten, weil alle Pflanzen von diesem Gas abhängig sind. Kein Wissenschaftler wird dies bestreiten, weil es beweisbar ist. Es wird also keinen Untergang geben. An alle anderen Begleiterscheinungen muss sich halt rechtzeitig anpassen.

    Hypothese wird nicht durch tausendfache Wiederholung richtig.

    und dann mal überprüfen, ob seine gutwillige Grundhaltung nicht doch mißbraucht wird.

    Zur Basis der angeblichen Erwärmungswirkung des CO2 hatte ich schon einmal vor Jahren hier Kommentiert: Es gibt jedoch ein Dogma, auf physikalischem Analphabetentum und Logikdefekten beruhend, daß die sogenannten Treibhausgase die Temperaturen auf unserer Welt angenehm machten, ein Mehr an CO2 zu einer Erwärmung führen würde. Diese Vorstellungen sind absurd. Ohne die sog. Treibhausgase wäre es auf unserer Welt unerträglich heiß, nämlich so heiß, wie der Sahara-Boden bei höchstem Sonnenstand wird. Weshalb? Weil die Beheizung der Atmosphäre zum sehr erheblichen Teil über Konvektion, wie mit den Heizkörpern in unseren Wohnungen, geschieht. Die Kühlung der Atmosphäre, ohne Kühlung würde sie sich solange aufheizen, bis sie die Temperatur der heißesten Kontaktfläche angenommen wäre, die Kühlung der Atmosphäre geschieht nun aber ausschließlich dadurch, daß die sog. Treibhausgase, in überragendem Umfang Wasserdampf, aber auch CO2, Wärme ins All abstrahlen. Wie soll es bei mehr Treibhausgasen wärmer werden, wenn die Kühlung dann stärker würde?

    • joG
    • 13.12.2011 um 19:50 Uhr

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Kommentaren an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/vn

    • RD1
    • 13.12.2011 um 19:54 Uhr

    Mir ist es nicht klar. Vielleicht bin ich auch nicht nachdenklich genug.
    Bei einem soclh chaotischen System wie dem Klima dürfte es schwer sein wirklich Beweise dafür zu finden, dass dies durch Menschen verursacht wurde.

    Man denke nur an die Volkswirtschaftler. Die konnten bis heute noch kein Modell aufstellen, das mit der Realität in Einklang steht, obwohl die schon 100 Jahre länger forschen forschen und die Modelle und Hypothesen vermutlich schon vor 80 jahren besser waren.

    Ivar Giaever, Physik-Nobelpreisträger von 1973 :

    "In der APS ist es in Ordnung, darüber zu diskutieren, ob sich die Masse eines Protons mit der Zeit ändert, oder wie sich ein Multi-Universum verhält, aber der Beweis der globalen Erwärmung ist unwiderlegbar? Die Behauptung (wie können Sie die mittlere Temperatur der ganzen Welt über ein ganzes Jahr messen?) lautet, dass sich die Temperatur von etwa 288,0 K auf 288,8 K während der letzten 150 Jahre erhöht hat. Das würde bedeuten (falls es stimmt), dass die Temperatur erstaunlich stabil geblieben ist, und dass sich sowohl die menschliche Gesundheit als auch das Wohlergehen definitiv in dieser ‚Erwärmungs’-Periode verbessert hat."

    Es gab Zeiten in der Erdgeschichte, wo der CO2 Anteil in der Erdatmosphäre viel höher lag als heute. Das waren die grünsten Epochen auf diesem Planeten, weil alle Pflanzen von diesem Gas abhängig sind. Kein Wissenschaftler wird dies bestreiten, weil es beweisbar ist. Es wird also keinen Untergang geben. An alle anderen Begleiterscheinungen muss sich halt rechtzeitig anpassen.

    Hypothese wird nicht durch tausendfache Wiederholung richtig.

    und dann mal überprüfen, ob seine gutwillige Grundhaltung nicht doch mißbraucht wird.

    Zur Basis der angeblichen Erwärmungswirkung des CO2 hatte ich schon einmal vor Jahren hier Kommentiert: Es gibt jedoch ein Dogma, auf physikalischem Analphabetentum und Logikdefekten beruhend, daß die sogenannten Treibhausgase die Temperaturen auf unserer Welt angenehm machten, ein Mehr an CO2 zu einer Erwärmung führen würde. Diese Vorstellungen sind absurd. Ohne die sog. Treibhausgase wäre es auf unserer Welt unerträglich heiß, nämlich so heiß, wie der Sahara-Boden bei höchstem Sonnenstand wird. Weshalb? Weil die Beheizung der Atmosphäre zum sehr erheblichen Teil über Konvektion, wie mit den Heizkörpern in unseren Wohnungen, geschieht. Die Kühlung der Atmosphäre, ohne Kühlung würde sie sich solange aufheizen, bis sie die Temperatur der heißesten Kontaktfläche angenommen wäre, die Kühlung der Atmosphäre geschieht nun aber ausschließlich dadurch, daß die sog. Treibhausgase, in überragendem Umfang Wasserdampf, aber auch CO2, Wärme ins All abstrahlen. Wie soll es bei mehr Treibhausgasen wärmer werden, wenn die Kühlung dann stärker würde?

    • eluutz
    • 13.12.2011 um 19:30 Uhr

    jetzt nur mal angenommen, Sie wären in Kanada in der politischen Verantwortung. Es wäre praktisch ein Doppelschlag: zugeben, dass man die Ziele im Klimaschutz nicht erreicht hat UND die Strafzahlung. Da ist es einfacher, einen Ausstieg politisch zu verkaufen.

    Ich warte nur darauf, dass andere Staaten - auch europäische - aussteigen, die die Ziele nicht erreichen konnten.

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    • joG
    • 13.12.2011 um 19:42 Uhr

    ....niemand hätte den Vertrag unterschreiben sollen. Er war in sich korrupt indem er falsche Ansätze verfolgte und verlogene Ziele proklamierte. Andererseits hätten wir auch nie die Bevölkerung überzeugen können, wie idiotisch der Masstrichter Vertrag war, wenn man ihn nicht ausprobiert hätte.

    Ich habe zwar auch vom kanadischen Umweltminister Kent gehört, man hätte durch den Austritt Strafzahlungen in Höhe von rund 14 Mrd. $ vermieden.
    Nur: Ich kann im Kyoto-Protokoll stöbern, wie ich will, ich finde nichts von Strafzahlungen bei Nichteinhaltung.

    Jedes Land hatte damals eigene Ziele für sich selbst festgesetzt. Es handelte sich um freiwillige Versprechen, die Kanada nun bricht.

    Wie ein Kind, das in der Schule die Versetzung nicht schaffen wird, und vorher die Schule verlässt, nicht ohne die Schuld noch schnell bei anderen zu suchen.

    Mal ehrlich, dass überrascht doch niemand. Das Kyoto-Protokoll wurde einfach schlecht verhandelt. Wenn sich die Klimasünder ganz enfach durch Austritt, sich jeder Zahlungspflicht entziehen können, tun sie das selbstverständlich. Wenn Kanada schon seit Jahren seine Zusagen bezüglich der Reduktion von CO2 nicht einhält und dafür nicht sanktioniert wird, ist dies ein Versagen der Weltgemeinschaft. Die Klimagipfel sind reine Showveranstaltungen ohne Auswirkung auf das konkrete Handeln der Regierungen.

    • joG
    • 13.12.2011 um 19:42 Uhr

    ....niemand hätte den Vertrag unterschreiben sollen. Er war in sich korrupt indem er falsche Ansätze verfolgte und verlogene Ziele proklamierte. Andererseits hätten wir auch nie die Bevölkerung überzeugen können, wie idiotisch der Masstrichter Vertrag war, wenn man ihn nicht ausprobiert hätte.

    Ich habe zwar auch vom kanadischen Umweltminister Kent gehört, man hätte durch den Austritt Strafzahlungen in Höhe von rund 14 Mrd. $ vermieden.
    Nur: Ich kann im Kyoto-Protokoll stöbern, wie ich will, ich finde nichts von Strafzahlungen bei Nichteinhaltung.

    Jedes Land hatte damals eigene Ziele für sich selbst festgesetzt. Es handelte sich um freiwillige Versprechen, die Kanada nun bricht.

    Wie ein Kind, das in der Schule die Versetzung nicht schaffen wird, und vorher die Schule verlässt, nicht ohne die Schuld noch schnell bei anderen zu suchen.

    Mal ehrlich, dass überrascht doch niemand. Das Kyoto-Protokoll wurde einfach schlecht verhandelt. Wenn sich die Klimasünder ganz enfach durch Austritt, sich jeder Zahlungspflicht entziehen können, tun sie das selbstverständlich. Wenn Kanada schon seit Jahren seine Zusagen bezüglich der Reduktion von CO2 nicht einhält und dafür nicht sanktioniert wird, ist dies ein Versagen der Weltgemeinschaft. Die Klimagipfel sind reine Showveranstaltungen ohne Auswirkung auf das konkrete Handeln der Regierungen.

  2. Aber bitte nicht nur aufblasen sonderen auch einsteigen!

    Antwort auf "Alles klar"
  3. Alle Klimaschutzbemühungen werden vorerst scheitern. Die Verträge sind lächerlich. Inzwischen müsste es doch jeder gemerkt haben, dass Gier nicht nur jede Vernunft besiegt, sondern da die Gierigen auch Macht haben, jede Umweltpolitik ad absurdum führt. Und aus der Sackgasse, in die die "hochentwickelten" Länder die Welt gebracht haben, führt auch kein Weg heraus: Warum sollten die Chinesen oder Inder, deren pro Kopf CO2-Emission weit geringer ist, als der anderer Industrieländer, jetzt auf eigene Entwicklung zugunsten der USA verzichten?
    Der Verdacht, den ich schon lange hegte, bewahrheitet sich immer mehr: Alle Umweltpolitik ist letztlich kontraproduktiv, da erst dann in ausreichendem Maße investiert und geforscht wird, wenn es auch die Gierigen direkt betrifft. Jede "Umweltschutzmaßnahme" zögert die notwendigen Veränderungen hinaus.

    2 Leserempfehlungen
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    Einfach mal die eigene Vermehrung unter Kontrolle bekommen , würde schon erstaunlich viel schaffen, denn der Hinweis, dass der eigene CO2 Ausstoss pro kopf kleiner ist als in Industriestaaten bedeutet gar nichts vor dem Hintergrund, in jeder Generation im eigenen Lande möglichst viele neue Köpfe zu produzieren.

    Mit anderen Worten es ist dem Weltklima egal , ob ein Europäer doppelt so viel CO2 ausstösst wie ein Inder oder ein Inder doppelt so viele Kinder produziert wie ein Europäer. Resultat ist doppelt so viel CO2.

    Einfach mal die eigene Vermehrung unter Kontrolle bekommen , würde schon erstaunlich viel schaffen, denn der Hinweis, dass der eigene CO2 Ausstoss pro kopf kleiner ist als in Industriestaaten bedeutet gar nichts vor dem Hintergrund, in jeder Generation im eigenen Lande möglichst viele neue Köpfe zu produzieren.

    Mit anderen Worten es ist dem Weltklima egal , ob ein Europäer doppelt so viel CO2 ausstösst wie ein Inder oder ein Inder doppelt so viele Kinder produziert wie ein Europäer. Resultat ist doppelt so viel CO2.

    • joG
    • 13.12.2011 um 19:42 Uhr

    ....niemand hätte den Vertrag unterschreiben sollen. Er war in sich korrupt indem er falsche Ansätze verfolgte und verlogene Ziele proklamierte. Andererseits hätten wir auch nie die Bevölkerung überzeugen können, wie idiotisch der Masstrichter Vertrag war, wenn man ihn nicht ausprobiert hätte.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Mal ganz ehrlich..."
  4. ... auch wenn die Förderung von Ölsanden in Kanada verwerflich ist.

    Solange die USA und China nicht den gleichen Verpflichtungen unterliegen macht weder ein Klimagipfel noch das Kyoto-Protokoll einen Sinn.

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    • joG
    • 13.12.2011 um 20:45 Uhr

    ....auch gesagt und nicht unterschrieben.

    • joG
    • 13.12.2011 um 20:45 Uhr

    ....auch gesagt und nicht unterschrieben.

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