Energiewende : Die Erneuerbaren müssen weiter gefördert werden

Die Ökostrom-Förderung stößt an ihre Grenzen. Doch das Quotenmodell von Wirtschaftsminister Rösler ist keine Lösung. Ein Gastbeitrag
Photovoltaikanlage zur Produktion von Solarstrom © Sean Gallup/Getty Images

Die Förderung Erneuerbarer Energien ist wieder einmal massiv in die Kritik geraten: Nach Schätzungen des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstituts haben die deutschen Stromverbraucher im letzten Jahr dafür rund 18 Milliarden Euro bezahlt, 3,6 Cent pro Kilowattstunde.

Prognosen gehen davon aus, dass der Ökostromaufschlag bis 2016 sogar auf über sechs Cent steigen könnte. RWE-Chef Großmann schätzt, dass die Energiewende insgesamt bis zu 300 Milliarden Euro kosten könnte. Die Verbraucherzentralen protestieren, und Unternehmen drohen abermals mit der Abwanderung ins Ausland.  

Erik Gawel

Erik Gawel ist Professor für Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Infrastruktur und Ressourcenmanagement an der Universität Leipzig und arbeitet am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

Die Debatte über den Sinn oder Unsinn der jetzigen Förderung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist wieder voll entbrannt. Wirtschaftsminister Rösler und das Kartellamt fordern, die festen Einspeisevergütungen durch eine Quote für Ökostrom zu ersetzen. Immer wieder waren in der Vergangenheit auch Forderungen nach einer völligen Abschaffung der Subventionen für erneuerbare Energien zu hören – zumal mit dem EU Emissionshandel ein vermeintlich wirkungsvolles und effizientes Instrument existiere.

Weitere EEG-Förderung ist unerlässlich

Doch die weitere Förderung der Erneuerbaren über das EEG ist unerlässlich: Von einem "fairen" Wettbewerb von erneuerbaren, fossilen und nuklearen Energieträgern ist der Stromsektor weit entfernt. Die Infrastruktur aus Kraftwerken und Netzen wurde in den vergangenen Jahrzehnten ebenso wie der dazugehörige Regulierungsrahmen für eine zentralisierte Stromerzeugung aus kontinuierlich verfügbaren Energieträgern optimiert.

Die dabei getätigten langfristigen Investments führen dazu, dass die Umstellung des Systems auf dezentrale, erneuerbare Technologien mit volatiler Erzeugung betriebswirtschaftlich keinen Sinn ergibt, auch wenn sie volkswirtschaftlich wünschenswert wäre. Behindert wird die Erzeugung von Ökostrom zudem durch Barrieren bei der Technologieentwicklung. Es gibt Kapitalmarktrestriktionen, Akzeptanzprobleme und langwierige Genehmigungsverfahren.

Diese Barrieren können nicht alleine durch den europäischen Emissionshandel überwunden werden. Vielmehr ist dieser in seiner jetzigen Ausgestaltung selber Teil des Problems: Er führt bei weitem nicht zu einer angemessenen Einpreisung der externen Kosten der fossilen Energieträger.

Außerdem werden die zukünftigen Anpassungen des Emissionsdeckels immer Ergebnis eines politischen Verhandlungsprozesses sein. Damit ist fraglich, ob der Emissionshandel langfristig die notwendigen Signale für eine Energiewende geben kann.

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Kommentare

78 Kommentare Seite 1 von 10 Kommentieren

Die Energiewende ist jetzt schon gescheitert

Solarenergie ist die teuerste Art der Stromerzeugung. Die Stromgestehungskosten 4-5 mal so hoch wie bei kohle und Kernkraft, bei Windenergie sind diese 2-3 mal so hoch. Nach Berechnungen von Prof. Ganteför (Uni Konstanz)verursacht die vollständige Umstellung auf Ökostrom Mehrkosten von ca. € 150/Haushalt/Monat, was mit Wohlstandseinbußen und auch der Gefährdung des Industriestandorts Deutschland verbunden sein dürfte. http://www.faszinationphy... Es ist daher nachvollziehbar, daß sich kein anderes Land die radikale Umstellung auf "Luxusstrom" leisten kann und will.
Aufgrund der massiven EEG-Subventionen wurden bereits jetzt erhebliche Solar(über)kapazitäten geschaffen, die zudem wegen fehlender Leitungen und Speicher nicht effizient genutzt werden können. Anscheinend hat sich auch keiner darüber Gedanken gemacht, welcher Anteil von Solar an der künftigen Stromerzeugung überhaupt sinnvoll ist. Das EEG bietet dafür keine Lösung und muß daher dringend überarbeitet werden. Im Prinzip ist die Energiewnede jetzt schon gescheitert! http://www.science-skepti...

Sie machen es sich sehr einfach

"Solarenergie ist die teuerste Art der Stromerzeugung."

und dann weiter

"Aufgrund der massiven EEG-Subventionen wurden bereits jetzt erhebliche Solar(über)kapazitäten geschaffen, die zudem wegen fehlender Leitungen und Speicher nicht effizient genutzt werden können."

Wie passt das zusammen? Wenn mit nur 2 Cent EEG-Umlage (in etwa der Anteil der PV) schon Überkapazitäten geschaffen werden, kann das Ganze so ineffizient nicht sein (in Wirklichkeit besteht an wenigen Tagen im Jahr - besonders sonnigen Sonntagen - ein Überangebot ).
Außerdem schaffen Überkapazitäten (das heißt ja, dass manchmal der Strom umsonst ist) den perfekten Anreiz zu Entwicklung, Bau und Betrieb von Speichern bzw. Leitungen.

"Die Stromgestehungskosten 4-5 mal so hoch wie bei kohle und Kernkraft, bei Windenergie sind diese 2-3 mal so hoch."

Die Erwähnung von indirekten Kosten (Rohstoffabhängigkeit, Klima, Atommüll usw.) im Artikel ist Ihnen aber aufgefallen, oder? Außerdem passt das rechnerisch kaum zu
"[...]verursacht die vollständige Umstellung auf Ökostrom Mehrkosten von ca. € 150/Haushalt/Monat". Vom Zeithorizont, der bei den Kosten eine Rolle spielt mal ganz abgesehen.

"[...] keiner darüber Gedanken gemacht, welcher Anteil von Solar an der künftigen Stromerzeugung überhaupt sinnvoll ist."

Natürlich gibt's dazu Überlegungen. Bloß noch keine fertigen Antworten (beim derzeitigen Zubau sind wir noch ein paar Jahre davon entfernt, den Großteil des Stroms wegschmeißen zu müssen).

Wissen Sie eigentlich

was mit dem zwangseingespeisten Ökostrom, der aufgrund mangelnden Bedarfs, fehlender Leitungen etc. nicht gebraucht wird, passiert? Er wird billig verkauft, verschenkt oder es muß sogar draufgezahlt werden (negativer Preis), während er dank EEG trotzdem von den deutschen Stromkunden voll bezahlt werden muß! Der Zufallsstrom destabilisiert zudem nicht nur unser, sondern auch das ausländische Stromnetz, sodaß sich z.B. Länder wie Polen und Tschechien weigern, deutschen Ökostrom abzunehmen.
Ich empfehle dazu die ausführliche und unterhaltsame Lektüre der Dokumentation: http://www.science-skepti... Diese Fakten werden uns von der Regierung und unseren "Qualitätsmedien" aus gutem Grund verschwiegen.

pro atomkraft und ewig die von vorgestern...

Sie zitiren ihren Prof. Ganteför ja scheinbar wirklich gerne, denn genau den selben Beitrag haben Sie hier in einem anderen Zusammenhang schon mal veröffentlicht. Und über die richtigkeit der von ihm verfaßten Studie läßt sich auch streiten, denn nachweißlich ist er ja Physik Professor und kein Fachmann für Energiepolotik. Und das es auch andere stimmen über seine Veröffentlichungen gibt kann man hier nachlesen:

http://www.scilogs.de/wbl...

Aber sie haben natürlich völlig recht von ihrer Sichtweise aus. Da die ganzen umliegenden Staaten weiter an der Atomkraft festhalten bringt es nix wenn wir aussteigen, denn die anderen bauen die AKW's dann neben die Grenze. Und lieber lassen wir doch alles beim alten, die großen Stromkonzerne werden immer reicher (RWE 2010 ca. 8 Mrd € reingewinn) und wir kleinen zahlen das schon. Und immer getreu dem Motto "die anderen machen es ja auch so".

Wenn jeder so denken würde, dann wäre die Erde immer noch der Mittelpunkt der Welt und die Sonne würde sich um uns drehen. Aber für das damalige Umdenken wurde Galileo ja auch bestraft.

Vielleicht sollten wir auch alle "Öko" Exkommunizieren und am Scheiterhaufen verbrennen, um dann in einigen Jahrzehnten festzustellen das sie vielleicht doch recht hatten.

Aber ich für meinen Teil bin gerne bereit etwas mehr zu bezahlen, um meinen Kinder die Chance auf eine bessere Welt zu ermöglichen.

Schönen Abend noch.

Ich konnte selber einen Vortrag von Prof.Ganteför

in der Uni erleben und war schon beeindruckt von der pragmatischen, interdisziplinarischen und gesamtheitlichen Betrachtungsweise. Als Physiker wird er sicherlich besser die Risiken der Kernkraft beurteilen können als Poliker und Mitglieder einer "Ethikkommission". Und für die volkswirtschaftliche, soziologische und geschichtliche Betrachtung reicht oftmals Faktenkenntnis in Verbindung mit dem gesunden Menschenverstand aus. Man darf doch einfach nur mal erwähnen, was uns die Politik und die Medien verschweigen, daß es durch Fukushima keine Todesopfer gab und daß wohl auch keine Langzeitschäden zu erwarten sind. Das Evakuierungsgebiet wird in absehbarer Zeit wieder bewohnbar sein, zumindest teilweise. Aber unabhängig davon ist es doch klar, daß wir uns von den 50 Jahren alten KKW verabschieden müssen, u.a. wegen des anfallenden Atommülls. Aber 10 Jahre früher oder später spielt doch wohl kaum eine Rolle bei pragmatischer Betrachtung. Die Frage ist doch nur, wie gestalten wir unsere Energieversorgung in der Zukunft. Und dies ist aus dargelegten Gründen halt nicht allein mit erneuerbaren Energien möglich. Es geht dabei nicht um "ein bißchen mehr bezahlen", sondern um erhebliche Wohlstandseinbußen. Aber anscheinend ist vielen nicht bewußt, was das bedeutet in einer wohlstandsverwöhnten Gesellschaft: Arbeitslosigkeit, Verarmung, soziale Unruhen, Extremismus etc.. Wollen wir uns das wirklich freiwillig als einziges Land antun?

Das Problem besteht, und deshalb?

Soweit ich erkennen kann, beziehen Sie sich auf das Problem eines zeitweisen Überangebots.

Die beschriebenen Probleme fuer das Netz sind lösbar. Ab Mitte diesen Jahres installierte Anlagen ab 30kW Spitzenleistung müssen sich ferngesteuert abregeln lassen, kleinere Anlagen muessen ihre Leistung bei bestimmten Netzverhaeltnissen automatisch abregeln (siehe http://www.vde.com/de/fnn... oder auch die Diskussion unter dem von Ihnen verlinkten Beitrag).

Dass nicht benötigte Leistung trotzdem bezahlt werden muss ist natürlich richtig. Hier bleibt aber auch richtig, dass Zeiten, zu denen Strom "weggeschmissen" wird, entweder selten bleiben oder zur Wirtschaftlichkeit von Speichern beitragen.

Was leider fehlt angesichts der ganzen Kritik sind übrigens Alternativvorschläge (erstmal weiterforschen und hoffen, dass sich bessere Lösungen bieten ist keine echte Alternative).

Warum eine Lösung finden?

Die meisten dieser Lösungsvorschläge dienen dazu, die vorhandenen, für eine sichere Stromversorgung nicht geeigneten EE-Stromlieferanten mit immensem Zusatzaufwand dazu zu befähigen, was die deutlich preiswerteren Energielieferanten bisher konnten. "Lösungsvorschläge", weil Lösungen noch nicht da sind.

Was nützt Abregeln, wenn der tolle EE-Strom trotzdem bezahlt werden und Kernkraft dafür importiert werden muss?
Was nützen Speicher, wenn die auch nur Zusatzaufwand darstellen?

Das ist wie Kernenergie ohne Endlager. Da haben wir den Ausstieg ja bald geschafft, bevor Deutschland sich noch mehr Subventionsruinen mit den Erneuerbaren schafft, ist auch hier der Ausstieg dringends anzuraten.

Lesen Sie eigentlich bevor Sie schreiben?

Sie schreiben "Der Zufallsstrom destabilisiert zudem nicht nur unser, sondern auch das ausländische Stromnetz"

auf die Antwort reagieren Sie mit

"Was nützt Abregeln, wenn der tolle EE-Strom trotzdem bezahlt werden und Kernkraft dafür importiert werden muss?"

Was wohl? Es schont unsere Netze. Dass Strom, der meistens sinnvoll eingesetzt werden kann, immer bezahlt werden muss, ist zwar schade aber genau darum ging es bei Ihrem Einwand ja nicht. Wie erwähnt entsteht auf diese Weise ein Markt für Speicher.

Das beantwortet auch Ihre Frage "Was nützen Speicher, wenn die auch nur Zusatzaufwand darstellen?":

Sie ersparen den Verbrauch von z.B. Erdgas in Zeiten, wo erneuerbare Energien nicht ausreichen und sparen gleichzeitig das Abregeln bei Überangebot.

Zum Thema "die deutlich preiswerteren Energielieferanten" habe ich (und der Autor des Artikels auch) schon einiges gesagt. Solche Formulierungen stets zu wiederholen ersetzt nicht die Beschäftigung mit den Einwänden.

Sie fragen nach Alternativen?

Also ganz einfach und pragmatisch: Wir nehmen uns ausnahmsweise mal den Rest der Welt zum Vorbild und fahren weiterhin einen sinnvollen Energiemix. Als Sofortmaßnahme wird das EEG ausgesetzt und zur Stabilisierung unseres Stromnetztes und das unserer Nachbarn werden 2-3 KKW wieder in Betrieb genommen. Mittelfristig werden die alten KKW ersetzt durch Kohlekraftwerke und/oder KKW der 3. oder 4. Generation. Dazu wird die zukunftsträchtige Kernforschung- und -entwicklung wieder aufgenommen und die Klimaforschung ganz und die EE-Forschung teilweise aufgegeben. Der geplante gigantische Netzumbau entfällt und weitere EEG-Investitionen und unrentable "Energieeffizienzmaßnahmen" werden nicht weiterverfolgt. Mit den eingesparten Mitteln werden dann endlich wieder zukunftsträchige Maßnahmen finanziert wie Bildung, Forschung und Infrastruktur. Für die bereits installierte EE werden sinnvolle Nutzungkonzepte gesucht (dezentrale Nutzung, Eigenverbrauch etc.).
Das wird den Ökosozialisten natürlich auf die Palme bringen, aber die seit Jahren ideologisch indoktrinierte Bevölkerung kann vielleicht von dieser Strategie überzeugt werden. Aber das ist wohl alles nur ein Traum!?

Ich halte Ihre Prämissen für völlig abwegig..

Wo ich ihnen bis zu einem Gewissen grad Folgen kann, ist eine weitere Forschung an Kernkraftwerken der 4. Generation . Doch auch hier muß man sich die Frage gefallen lassen "ist es verantwortlich 100 Gernerationen unserer Nachfahren den (wenn auch geringer strahlenden) Atommüll von dann ca 3000 Atomkraftwerken vor die Füße zu schmeißen . ? " Klären Sie mich auf falls die Halbwertszeiten des so erzeugten Atommülls bei weitem kürzer ist..

Die Prämisse die Sie grundlegend für Ihre Überlegungen herannziehen ist die Tragweiter Fossiler Resourcen.. Hier liegen Sie nach allen Informationen die mir bekannt sind offensichtlich weit daneben.

Und sprechen wir nicht von Resourcen... davon werden wegen des EROEI 95% im Boden bleiben. Sprechen wir von Nachgewiesenen Reserven und deren Fördermaxima. Die IEA kommt damit beim Öl auf 2020. Bei Kohle gibt es Studien die den Peak Kohle bereits auf 2025 datieren, und weniger pessimistische die Ihn 2035 erwarten..

Wenn das so ist, dann haben sie nur noch Atomkraft. Und von den Kraftwerken der 4. Generation ist noch nichts da.. und es sind alles nur Papiertieger.. .

Zeigen Sie uns studien, aus denen Sie die Verfügbarkeit der entsprechenden Resourcen aufzeigen können ? Wenn nicht, wie soll Ihr Konzept denn funktionieren ? Selbst wenn die EE nicht das leisten was die Fossilen bisher leisteten, so wäre dann Ihr Konzept gänzlich zum scheitern verurteilt.

Jedesmal wieder zum Nachdenken

Nur 20 % der Energie wird ´´privat´´ verbraucht, 80 % von der Industrie, die auf ´´volatile´´ Angebote nicht eingehen kann.
Demnächst werden wir morgens angerufen, wenn wir aufgrund vorhandenen Stroms arbeiten gehen können ?
Da nützt ein Spotmarkt leider garnichts.
Wenn man geforscht hat spricht nichts dagegen Testanlagen, subvenioniert, zu bauen, wenn die Unwirtschaftlichkeit aber feststeht, mussman nicht daran festhalten sondern andere Möglichkeiten zur Energiegewinnung erforschen.
Da gibt es in den pösen USA eine interessante neue Batterie für den Mars Entwicklung, wo Bakterien aus Zucker Strom erzeugen, ohne Einsatz von Sauerstoff, natürlich, sogar hermetisch abgeschlossen, da gibt es Möglichkeiten aus Methan nicht nur den Wasserstoff herauszuholen sondern auch die Kohle .
Wenn wir Verfahren entdecken aus CO2 Sauerstoff und Kohle zu trennen, da kann also viel Geld in alternative Forschung gesteckt werden als in Desertec.

Und was machen wir dann mit den Forschungsergebnissen?

Ihrem Bekenntnis zu verstärkter Forschung schließe ich mich gern an.

Bloß: "Wenn wir Verfahren entdecken aus CO2 Sauerstoff und Kohle zu trennen" (wie Sie schreiben), dann wären diese Verfahren energieintensiv (es sei denn, Sie wollten die chemisch gebundene Energie aus dem Nichts erzeugen ). Man könnte sie also genau dann einsetzen, wenn gerade Strom über ist.

zu "Nur 20 % der Energie wird ´´privat´´ verbraucht, 80 % von der Industrie, die auf ´´volatile´´ Angebote nicht eingehen kann."

Tatsächlich gibt es auch in der Industrie Prozesse, die sich dem Energieangebot anpassen lassen (z.B. vieles, was mit Heizen oder Kühlen zu tun hat - Wärme lässt sich relativ gut speichern). Außerdem ist nicht alles, was kein Privathaushalt ist, Industrie. Was hätten Sie z.B. gegen Leuchtreklame, für die der Strom viel billiger ist, weil der Gewerbekunde sich mit 95% Verfügbarkeit zufriedengibt?

eigentlich

ist pv die billigste art strom zu erzeugen - nach dem nabendynamo
da man aber sehr sehr viel davon braucht hat man angefangen eine investitionsrückvergütung zu zahlen um es gegenüber anderen investitionen vorteilhafter da stehen zu lassen.
diese ist teuer
aber notwendig
da die anderen formen der energiegewinnung (ausser dem fahraddynamo) ja ebenfals gefördert sind und ansonsten eine markverzerrung zu ungunsten der ee fortbestanden hätte.
die förderung konventioneller brennstoffe und großanlagen kann man übrigens nicht kürzen da sie in verträgen festgeschrieben ist, daas geld bereits ausgegeben, und die investition von der steuer abgeschrieben sprich; von den reststeuerpflichtigen refinanziert
das kind ist im brunnen
lamentieren darüber das es dumm und selber schuld ist hilft da nix
der strick muss her
auch wenn er teuer ist