Schuldenschnitt Griechenland duelliert sich mit seinen Gläubigern
Die Regierung pokert mit den Investoren um einen Schuldenerlass. Erst drohten die Griechen mit Zwangsenteignung, nun kontern die Anleger mit einer Menschenrechtsklage.
Selbst an der Spitze der griechischen Regierung war die Nervosität zu spüren. "Um ehrlich zu sein, viele Dinge müssen bis Freitagmittag abgeschlossen sein", sagte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos. Die Verhandlungen mit den Gläubigern des Landes würden sich "unzweifelhaft in einem sehr sensiblen Stadium" befinden. In Athen läuft der große Showdown.
Am Abend trifft die Regierung mit den Vertretern von Banken und anderen Investoren zusammen, um eine Halbierung der Schulden des Landes zu erreichen. Davon hängt ab, ob Griechenland im März einen Bankrott abwenden kann oder nicht. Seit Wochen laufen dazu die Gespräche. Nun eskalieren sie in einem Schlagabtausch aus gegenseitigen Drohungen und einem Geschacher darüber, wie hoch die Verluste für die Investoren ausfallen werden.
Vor wenigen Monaten begann alles noch friedlich. Bei ihrem Gipfeltreffen im vergangenen Oktober handelten die EU-Regierungschefs mit dem Internationalen Bankenverband IIF aus, dass die Käufer griechischer Staatsanleihen freiwillig auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten. Mit diesem Deal sollten die Schulden des Landes in Höhe von rund 200 Milliarden Euro um 50 Prozent gesenkt werden – ein Schuldenschnitt um die Hälfte also. Viele fragten sich aber schon damals: Wieso sollten die Gläubiger das freiwillig mitmachen?
Ein Teil der Antwort war: Verzichten die Investoren nicht auf einen Teil ihres Gelds, würde Griechenland schon bald zahlungsunfähig sein. Damit wäre für die Gläubiger womöglich noch viel mehr als die Hälfte verloren.
Das Parlament kann die Verträge über die Anleihen ändern
Ein weiteres Argument lieferte vor wenigen Tagen Loukas Papademos. Sollten die Gläubiger des Landes nicht zu einem Verzicht auf ihr Geld bereit sein, würde das Parlament eben kurzerhand die Gesetze ändern, drohte der griechische Regierungschef. Griechische Staatsanleihen unterliegen bislang griechischem Recht. Die Vertragsbedingungen könnten folglich leicht geändert werden, sagte Papademos. Investoren müssten dann womöglich einen noch größeren Verlust hinnehmen oder lange darauf warten, dass der griechische Staat seine Schulden zurückzahlt.
Papademos Drohung war vor allem an die hartnäckigsten Verhandlungspartner gerichtet. Rund 80 Milliarden Euro griechischer Anleihen liegen derzeit bei Hedgefonds und kleineren Investoren. Anders als Banken und Versicherungen müssen sie keinen Imageverlust fürchten, wenn sie auf ihr Geld beharren. Hedgefonds gelten ohnehin als die Verkörperung des Bösen der Finanzwelt.
- Datum 19.01.2012 - 17:52 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Wer so etwas von sich gibt, der ist für mich nicht mehr zurechnungsfähig.
Und das ist nicht polemisch gemeint.
Wie nennt man das Krankheitsbild? Größenwahn!
aber anders als die Verantwortlichen der Finanzkrise 2008 wurde den Verantwortlichen der Finanzkrise 1929 größtenteils eine psychische Störung attestiert, und viele von ihnen sind in geschlossene Anstalten eingeliefert worden - wegen krankhafter Gier. Aus der Vergangenheit lernen heißt die Zukunft verstehen!
Uneingeschränkte Zustimmung!!! Menschenrechte auf Rendite!!! Da erübrigt sich wirklich jeder weitere Kommentar!
fuer die Spekulationen der Banken, Versicherungen und aehnlichen "konstruktionen" , da gibt es nur eine Antwort fuer die Herrschaften: AB IN DIE ANSTALT !
aber anders als die Verantwortlichen der Finanzkrise 2008 wurde den Verantwortlichen der Finanzkrise 1929 größtenteils eine psychische Störung attestiert, und viele von ihnen sind in geschlossene Anstalten eingeliefert worden - wegen krankhafter Gier. Aus der Vergangenheit lernen heißt die Zukunft verstehen!
Uneingeschränkte Zustimmung!!! Menschenrechte auf Rendite!!! Da erübrigt sich wirklich jeder weitere Kommentar!
fuer die Spekulationen der Banken, Versicherungen und aehnlichen "konstruktionen" , da gibt es nur eine Antwort fuer die Herrschaften: AB IN DIE ANSTALT !
Aha. Gewinne der Hedge-Fonds sind jetzt also schon Menschenrechte.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Selten etwas derart absurdes gehört! (Aber wundert das bei dem Gebaren der Geldelite - auch Bankster genannt - wirklich noch?)
In was für einer Welt leben wir eigentlich?
...auch wenn es Ihnen und mir vielleicht nicht passt.
Das Eigentumsrecht ist ein Menschenrecht.
Ein Staat der formal nicht Pleite ist, muss seine Schulden in Voll bezahlen.
Ich vermute das die Hedgefonds viel Geld in CDS gesteckt haben und damit an einem formalen Bankrott Griechenlands interessiert sind weil sie damit sehr viel mehr Geld verdienen würden.
Recht ist leider nicht immer auf der Seite von denen die moralisch Recht haben.
...auch wenn es Ihnen und mir vielleicht nicht passt.
Das Eigentumsrecht ist ein Menschenrecht.
Ein Staat der formal nicht Pleite ist, muss seine Schulden in Voll bezahlen.
Ich vermute das die Hedgefonds viel Geld in CDS gesteckt haben und damit an einem formalen Bankrott Griechenlands interessiert sind weil sie damit sehr viel mehr Geld verdienen würden.
Recht ist leider nicht immer auf der Seite von denen die moralisch Recht haben.
...auch wenn es Ihnen und mir vielleicht nicht passt.
Das Eigentumsrecht ist ein Menschenrecht.
Ein Staat der formal nicht Pleite ist, muss seine Schulden in Voll bezahlen.
Ich vermute das die Hedgefonds viel Geld in CDS gesteckt haben und damit an einem formalen Bankrott Griechenlands interessiert sind weil sie damit sehr viel mehr Geld verdienen würden.
Recht ist leider nicht immer auf der Seite von denen die moralisch Recht haben.
1. Welchen Eigentum umfassen Hedge-Fonds denn? Spekulation ist kein "Besitz", kein "Eigentum", es ist gar nichts!
2. Wenn die CDS in diesen Mengen fällig werden, ist es gut möglich, dass die, die für die CDS haften, ebenfalls in die Insolvenz gehen müssen - und dann gehen die Hedge-Fonds leer aus!
3. Umschuldungen sind immer möglich - oder waren es, bis es diese unsäglichen Hedge-Fonds gab.
Und wenn ein Staat nicht zahlen kann, kann er eben nicht zahlen, Ende. Spekulation dumm gelaufen - von wegen "Besitz".
da sie keine Menschen sind. Sie meinen sicherlich die Anleger. Das Eigentumsrecht ist natürlich geschützt. Dies schützt jedoch nicht davor, dass Idioten ihr Geld verzocken. Wenn ich eine Spielhölle betrete, habe ich gegenüber dem einarmigen Banditen kein Grundrecht auf Gewinnausschüttung. Ebenso verhält es sich bei den Hedgefonds. Natürlich muss Griechenland seine Schulden begleichen. Wenn Griechenland jedoch kein Geld hat, denn gibt es halt kein Geld. Dies ist halt das Risiko der Zocker, die bisher aufgrund der hohen Zinsen flotte Gewinne gemacht haben, weil das Risiko des Zahlungsausfalls sehr hoch ist.
Aber ich hoffe, dass die Menschenrechtsklage kommt und die Zocker auch noch die Gerichtskosten zu tragen haben! Außerdem stelle ich mir ein Urteil vor, welches im Gegensatz zu den sonst sach und Furztrockenen Urteilen etwas zum Lachen bietet:
Grundrecht auf Gewinnausschüttung!
1. Welchen Eigentum umfassen Hedge-Fonds denn? Spekulation ist kein "Besitz", kein "Eigentum", es ist gar nichts!
2. Wenn die CDS in diesen Mengen fällig werden, ist es gut möglich, dass die, die für die CDS haften, ebenfalls in die Insolvenz gehen müssen - und dann gehen die Hedge-Fonds leer aus!
3. Umschuldungen sind immer möglich - oder waren es, bis es diese unsäglichen Hedge-Fonds gab.
Und wenn ein Staat nicht zahlen kann, kann er eben nicht zahlen, Ende. Spekulation dumm gelaufen - von wegen "Besitz".
da sie keine Menschen sind. Sie meinen sicherlich die Anleger. Das Eigentumsrecht ist natürlich geschützt. Dies schützt jedoch nicht davor, dass Idioten ihr Geld verzocken. Wenn ich eine Spielhölle betrete, habe ich gegenüber dem einarmigen Banditen kein Grundrecht auf Gewinnausschüttung. Ebenso verhält es sich bei den Hedgefonds. Natürlich muss Griechenland seine Schulden begleichen. Wenn Griechenland jedoch kein Geld hat, denn gibt es halt kein Geld. Dies ist halt das Risiko der Zocker, die bisher aufgrund der hohen Zinsen flotte Gewinne gemacht haben, weil das Risiko des Zahlungsausfalls sehr hoch ist.
Aber ich hoffe, dass die Menschenrechtsklage kommt und die Zocker auch noch die Gerichtskosten zu tragen haben! Außerdem stelle ich mir ein Urteil vor, welches im Gegensatz zu den sonst sach und Furztrockenen Urteilen etwas zum Lachen bietet:
Grundrecht auf Gewinnausschüttung!
... Antisklavengesetz - denen ist also alles zu zu trauen.
Diese Typen haben einfach keine Angst vor dem Volk, dem Gesetz, vor Regierungen - sie sind eher ein Zweig der Mafia!
...bestehen doch Hedgefonds darauf, dass sich die regierungen, Bürokratie und der Mob sich an Verfassung und Gesetz halten. In einem Rechtsstaat wäre das nicht zu viel verlangt. Dass man das hier nicht gewohnt sind, ist leider so.
...bestehen doch Hedgefonds darauf, dass sich die regierungen, Bürokratie und der Mob sich an Verfassung und Gesetz halten. In einem Rechtsstaat wäre das nicht zu viel verlangt. Dass man das hier nicht gewohnt sind, ist leider so.
ausschließlich im Rotlichtmillieu. Tatsache ist: dort haben sie mehr Anstand.
1. Welchen Eigentum umfassen Hedge-Fonds denn? Spekulation ist kein "Besitz", kein "Eigentum", es ist gar nichts!
2. Wenn die CDS in diesen Mengen fällig werden, ist es gut möglich, dass die, die für die CDS haften, ebenfalls in die Insolvenz gehen müssen - und dann gehen die Hedge-Fonds leer aus!
3. Umschuldungen sind immer möglich - oder waren es, bis es diese unsäglichen Hedge-Fonds gab.
Und wenn ein Staat nicht zahlen kann, kann er eben nicht zahlen, Ende. Spekulation dumm gelaufen - von wegen "Besitz".
1. Hedge Fonds halten Griechische Bonds denn die haben sie für einen Bruchteil von dem was sie "Wert" sind erworben.
Wäre das nicht der Fall brauchte Griechenland nicht mit ihnen reden :-)
2. Stimmt aber genau deshalb können die HF ja auch drohen. Denn wenn man Griechenland in die Pleite schickt werden die CDS fällig was wieder viele Banken in extreme Schwierigkeiten bringt die dann entweder von Steuerzahlern gerettet werden müssen oder ebenfalls pleite gehen was wieder die Staaten in die Pleite treiben wird/kann. Mit anderen Worten man hat die Wahl zwischen einer weltweite Krise oder sich dem Willen der HF zu beugen - das sind keine Heilige, die spielen mit harten Bandagen!
3. Stimmt, aber warum auf 50% verzichten wenn es 25% vielleicht auch tun? Wie gesagt, wir reden hier nicht von Heiligen sondern von Hedge Fonds
1. Hedge Fonds halten Griechische Bonds denn die haben sie für einen Bruchteil von dem was sie "Wert" sind erworben.
Wäre das nicht der Fall brauchte Griechenland nicht mit ihnen reden :-)
2. Stimmt aber genau deshalb können die HF ja auch drohen. Denn wenn man Griechenland in die Pleite schickt werden die CDS fällig was wieder viele Banken in extreme Schwierigkeiten bringt die dann entweder von Steuerzahlern gerettet werden müssen oder ebenfalls pleite gehen was wieder die Staaten in die Pleite treiben wird/kann. Mit anderen Worten man hat die Wahl zwischen einer weltweite Krise oder sich dem Willen der HF zu beugen - das sind keine Heilige, die spielen mit harten Bandagen!
3. Stimmt, aber warum auf 50% verzichten wenn es 25% vielleicht auch tun? Wie gesagt, wir reden hier nicht von Heiligen sondern von Hedge Fonds
aber anders als die Verantwortlichen der Finanzkrise 2008 wurde den Verantwortlichen der Finanzkrise 1929 größtenteils eine psychische Störung attestiert, und viele von ihnen sind in geschlossene Anstalten eingeliefert worden - wegen krankhafter Gier. Aus der Vergangenheit lernen heißt die Zukunft verstehen!
des Supreme Court "companies" als "persons" zu betrachten
(im Zusammenhang mit Wahlkampffinanzierung).
Ich kann da nur Jon Stewart zustimmen, der meinte,
"for me a person only is somebody, I can kick in the ass" :)
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