Spanien: Das Land sucht ein neues Wachstumsmodell
© Denis Doyle/Getty Images

Suppenküche in Madrid
Vergangene Woche war die Welt in Spanien für kurze Zeit in Ordnung. Der Staat hatte zu relativ niedrigen Zinssätzen Abnehmer für Staatsanleihen im Wert von zehn Milliarden Euro gefunden. Das war doppelt so viel wie erwartet. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Käufer zumeist einheimische Banken waren, die die Milliardenkredite der Europäischen Zentralbank (EZB) nutzten, um den spanischen Anleihemarkt zu stützen. Ein nachhaltiger Vertrauensbeweis der internationalen Finanzmärkte war die Auktion wohl nicht.
Wie auch? Das Land muss in diesem Jahr 37 bis 40 Milliarden Euro einsparen, wenn es die Vorgaben aus Brüssel einhalten und das Haushaltsdefizit auf 4,4 Prozent drücken will. 2011 gelang es der im November abgewählten sozialdemokratischen Regierung nicht, die geplante Defizitquote von sechs Prozent zu erreichen. Tatsächlich waren es mehr als acht Prozent. Angesichts von über fünf Millionen Arbeitslosen und einer sinkenden Binnennachfrage steckt Spanien in der Rezession. Mehr als jeder fünfte Spanier im erwerbsfähigen Alter ist inzwischen ohne Job, unter den Jugendlichen sogar fast jeder zweite.
Die Investmentbank Morgan Stanley rechnet damit, dass die Wirtschaft 2012 um 1,7 Prozent schrumpfen wird. Der internationale Bankenverband IIF geht sogar von einem Minus von 2,1 Prozent aus. Seit der mehr als zehn Jahre währende Immobilienboom im Jahr 2007 endete, fehlt der Wirtschaft ein Wachstumsmotor. Früher trug die Bauindustrie rund elf Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei, heute fällt sie in sich zusammen.
Noch schreckt der neue konservative Regierungschef Mariano Rajoy davor zurück, die mit 18 Prozent m europäischen Vergleich niedrige Mehrwertsteuer zu erhöhen. Stattdessen setzt auf die Anhebung der Einkommens-, Kapital- und Grundsteuern und hat die Einkommen der Staatsbediensteten sowie den Mindestlohn von 614 Euro eingefroren.
Zudem will Rajoy die Regierungen der 17 autonomen Regionen des Landes endlich an die Kandare nehmen. Deren Verschwendungssucht ist das größte Problem bei der Konsolidierung des Haushalts. Die Rating-Agentur S&P beäugt die Pläne skeptisch. Sie senkte die Bonität Spaniens am Freitag um zwei Stufen auf "A" und behielt sich vor, im Laufe des Jahres weitere Abstufungen zu prüfen.
- Datum 17.01.2012 - 19:32 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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es wird ZEIT,
dass die menschen in diesem lande erkennen, dass unser jetziges finanzsystem eine fehlkonstruktion ist! es kann nicht einmal theoretisch auf dauer funktionieren.
das kann nicht sein?
ist aber leider so.
ich versuche es in aller kürze:
die wurzel allen übels ist die geldschöpfung - also die prozesse, bei denen unser geld entsteht. geld entsteht bei uns nur in zwei prozessen: a) die zentralbank gibt einer geschäftsbank einen KREDIT b) eine geschäftsbank gibt einem kunden (unternehmen, privatperson) einen KREDIT.
fällt ihnen etwas auf?
alles geld entsteht als KREDIT. für kredite sind ZINSEN zu zahlen. das geld für diese zinsen wurde aber nicht geschaffen und kann in der gesamtheit nur über neue kredite von den schuldnern aufgebracht werden. dies bedingt eine endlose verschuldungsspirale, die im crash des systems enden MUSS.
[...]
Gekürzt. Bitte beachten Sie, dass laut Netiquette das Profil für die Veröffentlichung von privaten Blogs vorgesehen ist. Danke. Die Redaktion/vn
das ist eigentlich ABiturwissen. Aber auch egal.
Alternative wie Tauschhandel und Kommunismus sind beide nicht so sexy.
Schlimm, dass eine breite Masse durch eine vermeintliche Krise so politisiert ist und überall mitzureden müssen glaubt. Die linken Rattenfänger reiben sich schon die Hände. Nur shcade, dass es mit Trittin weiter geht wie bisher.
...das Problem ist, dass dieses System die Menschen für antriebslos hält und die Menschen in der Folge in Zwänge treibt - genannt Zinsen.
Diese Demokratie ist also nichts weiter als asozial gegenüberseinen Bürgern. Klingt lustig, ist aber knallpure Realität.
Ob es auch anders geht? Aber natürlich, dass wussten sie alle, von Jesus bis Hitler. Aber noch keiner hat einen Fleckenentferner erfunden...
Sicher wäre ein Systemwechsel angebracht, allerdings gibt es sicherlich Personen/Institutionen die etwas dagegen hätten, jene welche eben genau jetzt die meisten Vermögenswerte auf ihre Seite bringen, und auch die Macht haben einen Wechsel des Systems zu verhindern. Ein Systemreset kommt aber sicher, auch aus einem Luftballon muss mal die Luft raus, man kann nicht permanent wachsen ohne zu platzen.
Der Zweck dieser Form des Geldes ist es, Kontrolle über die auszuüben, die dieses Geld benutzen und "es" erwirtschaften. Eine ganz dreiste Verarsche. Demselben Zweck dienen Terrormeldungen über das Scheitern des Finanzsystems, oder das Androhen der Bombardierung von Mitmenschen. Es ist Terror.
Auf meiner Profilseite die ersten drei Artikel lesen. Am besten mit "Geld und Handel" anfangen.
Wer das Geschriebene für Richtig hält? Mal schauen ob ein Netzwerk aufgebaut werden kann, um Änderungen durchsetzen zu können.
das ist eigentlich ABiturwissen. Aber auch egal.
Alternative wie Tauschhandel und Kommunismus sind beide nicht so sexy.
Schlimm, dass eine breite Masse durch eine vermeintliche Krise so politisiert ist und überall mitzureden müssen glaubt. Die linken Rattenfänger reiben sich schon die Hände. Nur shcade, dass es mit Trittin weiter geht wie bisher.
...das Problem ist, dass dieses System die Menschen für antriebslos hält und die Menschen in der Folge in Zwänge treibt - genannt Zinsen.
Diese Demokratie ist also nichts weiter als asozial gegenüberseinen Bürgern. Klingt lustig, ist aber knallpure Realität.
Ob es auch anders geht? Aber natürlich, dass wussten sie alle, von Jesus bis Hitler. Aber noch keiner hat einen Fleckenentferner erfunden...
Sicher wäre ein Systemwechsel angebracht, allerdings gibt es sicherlich Personen/Institutionen die etwas dagegen hätten, jene welche eben genau jetzt die meisten Vermögenswerte auf ihre Seite bringen, und auch die Macht haben einen Wechsel des Systems zu verhindern. Ein Systemreset kommt aber sicher, auch aus einem Luftballon muss mal die Luft raus, man kann nicht permanent wachsen ohne zu platzen.
Der Zweck dieser Form des Geldes ist es, Kontrolle über die auszuüben, die dieses Geld benutzen und "es" erwirtschaften. Eine ganz dreiste Verarsche. Demselben Zweck dienen Terrormeldungen über das Scheitern des Finanzsystems, oder das Androhen der Bombardierung von Mitmenschen. Es ist Terror.
Auf meiner Profilseite die ersten drei Artikel lesen. Am besten mit "Geld und Handel" anfangen.
Wer das Geschriebene für Richtig hält? Mal schauen ob ein Netzwerk aufgebaut werden kann, um Änderungen durchsetzen zu können.
das ist eigentlich ABiturwissen. Aber auch egal.
Alternative wie Tauschhandel und Kommunismus sind beide nicht so sexy.
Schlimm, dass eine breite Masse durch eine vermeintliche Krise so politisiert ist und überall mitzureden müssen glaubt. Die linken Rattenfänger reiben sich schon die Hände. Nur shcade, dass es mit Trittin weiter geht wie bisher.
Falls sie die Partei meinen, die verlieren doch grade eher Prozente als Zuwachs zu haben obwohl es derzeit soviel perfekte Themen gäbe aber dank dem Führungs geeiere dort verpassen die noch alles...
...die "alternativlosigkeit" blöken.
Es gibt noch mehr als Kapitalismus oder Kommunismus. Zumal dieser Kapitalismus ein Kommunismus nur für Banker ist. Fortschritt für die Zukunft wird keine politische Partei bringen, der Fortschritt wird entweder aus der Bevölkerung kommen müssen oder aus dem Desaster.
...auch wenn Sie im Prinzip Recht haben, wenn die breite Masse überall bezahlen muss, hat sie das verdammte Recht überall mitzureden, selbst wenn es nur Triaden sind :-)
Huch, die breite Masse ist poltisiert? Aber - aber das heißt ja Demokratie, wenn auf einmal der Pöbel mitredet! Das darf man doch nicht!
Das große Problem der (u.a. Neo-)Liberalen ist, dass sie "Freiheit" eher als Freiheit für die Wirtschaft verstehen als als Freiheit für den Menschen. Das kann man an Ihrem Kommentar wieder hervorragend ablesen.
Und um einen Satz zu Ihrem ökonomischen Scheinargument zu sagen, es gäbe ja außer dem entfesselten und für viele Menschen insbesondere in den sogenannten "Entwicklungs"ländern extrem repressiven Kapitalismus nur noch die Alternativen eines korrupten, unterdrückerischen Staates oder die Rückkehr in die Steinzeit, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass in "primitiven" Völkern keineswegs zwangsläufig eine Tauschwirtschaft bestehen muss, sondern dass diese auch oft über Schenkungen "wirtschaften": frei nach Marx "jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen". Natürlich ist da auch nicht alles Gold, was glänzt, aber Solidarität und eine Opposition gegenüber der Bereicherung Einzelner gegen die Interessen der Mehrheit sind nicht nur eine Idee von "Rattenfängern" (was soll das überhaupt für eine asoziale Aussage sein, dass die Linken "Ratten" fangen würden? Sind für Sie Menschen, die ihre Stimme bei einer demokratischen Wahl abgeben, "Ratten"?).
Falls sie die Partei meinen, die verlieren doch grade eher Prozente als Zuwachs zu haben obwohl es derzeit soviel perfekte Themen gäbe aber dank dem Führungs geeiere dort verpassen die noch alles...
...die "alternativlosigkeit" blöken.
Es gibt noch mehr als Kapitalismus oder Kommunismus. Zumal dieser Kapitalismus ein Kommunismus nur für Banker ist. Fortschritt für die Zukunft wird keine politische Partei bringen, der Fortschritt wird entweder aus der Bevölkerung kommen müssen oder aus dem Desaster.
...auch wenn Sie im Prinzip Recht haben, wenn die breite Masse überall bezahlen muss, hat sie das verdammte Recht überall mitzureden, selbst wenn es nur Triaden sind :-)
Huch, die breite Masse ist poltisiert? Aber - aber das heißt ja Demokratie, wenn auf einmal der Pöbel mitredet! Das darf man doch nicht!
Das große Problem der (u.a. Neo-)Liberalen ist, dass sie "Freiheit" eher als Freiheit für die Wirtschaft verstehen als als Freiheit für den Menschen. Das kann man an Ihrem Kommentar wieder hervorragend ablesen.
Und um einen Satz zu Ihrem ökonomischen Scheinargument zu sagen, es gäbe ja außer dem entfesselten und für viele Menschen insbesondere in den sogenannten "Entwicklungs"ländern extrem repressiven Kapitalismus nur noch die Alternativen eines korrupten, unterdrückerischen Staates oder die Rückkehr in die Steinzeit, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass in "primitiven" Völkern keineswegs zwangsläufig eine Tauschwirtschaft bestehen muss, sondern dass diese auch oft über Schenkungen "wirtschaften": frei nach Marx "jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen". Natürlich ist da auch nicht alles Gold, was glänzt, aber Solidarität und eine Opposition gegenüber der Bereicherung Einzelner gegen die Interessen der Mehrheit sind nicht nur eine Idee von "Rattenfängern" (was soll das überhaupt für eine asoziale Aussage sein, dass die Linken "Ratten" fangen würden? Sind für Sie Menschen, die ihre Stimme bei einer demokratischen Wahl abgeben, "Ratten"?).
...das Problem ist, dass dieses System die Menschen für antriebslos hält und die Menschen in der Folge in Zwänge treibt - genannt Zinsen.
Diese Demokratie ist also nichts weiter als asozial gegenüberseinen Bürgern. Klingt lustig, ist aber knallpure Realität.
Ob es auch anders geht? Aber natürlich, dass wussten sie alle, von Jesus bis Hitler. Aber noch keiner hat einen Fleckenentferner erfunden...
Sorry, aber wenn Sie das System Hitler als Alternative anführen, dann haben Sie von der Wirtschaftsgeschichte des Dritten Reiches herzlich wenig Ahnung. Die Beschäftigungspolitik Hitlers beruhte auf massivem Deficit-Spending. Dies wurde durch die Ausgabe von Mefo-Wechseln ermöglicht. Ein Wechsel ist nichts anderes als ein Schuldschein, eine verzinste Banknote. Hjalmar Schacht untersagte dann schließlich die Annahme dieser Wechsel durch die Reichsbank. Er machte sich bei Hitler damit ziemlich unbeliebt, was letztlich zu seinem Rücktritt führte. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs war Deutschland eigentlich bankrott. Der Krieg war auch als Raubzug zur Sanierung des Staatshaushaltes geplant worden. Soviel zur Wirtschaftspolitik im Dritten Reich.
Mehr dazu unter: http://www.dhm.de/lemo/ht...
Sorry, aber wenn Sie das System Hitler als Alternative anführen, dann haben Sie von der Wirtschaftsgeschichte des Dritten Reiches herzlich wenig Ahnung. Die Beschäftigungspolitik Hitlers beruhte auf massivem Deficit-Spending. Dies wurde durch die Ausgabe von Mefo-Wechseln ermöglicht. Ein Wechsel ist nichts anderes als ein Schuldschein, eine verzinste Banknote. Hjalmar Schacht untersagte dann schließlich die Annahme dieser Wechsel durch die Reichsbank. Er machte sich bei Hitler damit ziemlich unbeliebt, was letztlich zu seinem Rücktritt führte. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs war Deutschland eigentlich bankrott. Der Krieg war auch als Raubzug zur Sanierung des Staatshaushaltes geplant worden. Soviel zur Wirtschaftspolitik im Dritten Reich.
Mehr dazu unter: http://www.dhm.de/lemo/ht...
Sicher wäre ein Systemwechsel angebracht, allerdings gibt es sicherlich Personen/Institutionen die etwas dagegen hätten, jene welche eben genau jetzt die meisten Vermögenswerte auf ihre Seite bringen, und auch die Macht haben einen Wechsel des Systems zu verhindern. Ein Systemreset kommt aber sicher, auch aus einem Luftballon muss mal die Luft raus, man kann nicht permanent wachsen ohne zu platzen.
Falls sie die Partei meinen, die verlieren doch grade eher Prozente als Zuwachs zu haben obwohl es derzeit soviel perfekte Themen gäbe aber dank dem Führungs geeiere dort verpassen die noch alles...
von der Linken spreche ich nie als parteipolitische Gruppe
hat überhaupt kein Interesse daran wirklich
Verantwortung zu übernehmen, weil das ihre Unfähigkeit
zeigen und ihren "Mythos" als Heilsbringer zerstören
würde.
In der Oppostion ist das Regieren doch soviel einfacher :)
von der Linken spreche ich nie als parteipolitische Gruppe
hat überhaupt kein Interesse daran wirklich
Verantwortung zu übernehmen, weil das ihre Unfähigkeit
zeigen und ihren "Mythos" als Heilsbringer zerstören
würde.
In der Oppostion ist das Regieren doch soviel einfacher :)
...die "alternativlosigkeit" blöken.
Es gibt noch mehr als Kapitalismus oder Kommunismus. Zumal dieser Kapitalismus ein Kommunismus nur für Banker ist. Fortschritt für die Zukunft wird keine politische Partei bringen, der Fortschritt wird entweder aus der Bevölkerung kommen müssen oder aus dem Desaster.
Entfernt. Kritik an der Moderation können Sie gerne an community@zeit.de richten. Die Richtlinien der Moderation entnehmen Sie bitte der Netiquette. Danke. Die Redaktion/vn
...auch wenn Sie im Prinzip Recht haben, wenn die breite Masse überall bezahlen muss, hat sie das verdammte Recht überall mitzureden, selbst wenn es nur Triaden sind :-)
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