Schuldenkrise S&P senkt Kreditwürdigkeit von neun Euro-Ländern
Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat wegen der Euro-Krise die Bonität mehrerer Länder herabgestuft. Einige verloren gleich zwei Noten. Die Politik reagiert empört.
© Don Emmert/AFP/Getty Images

Das New Yorker Büro der Rating-Agentur Standard & Poor's
Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat an neun Euro-Länder, darunter Frankreich, Italien und Spanien, schlechtere Noten für ihre Kreditwürdigkeit vergeben. Deutschland behielt indes die Top-Bonität AAA, sogar mit stabilem Ausblick – damit ist in nächster Zeit keine Herabstufung zu erwarten. Zuvor war bereits die Abstufung Frankreichs offiziell geworden. Das Land verliert damit erstmals seine Bestnote. Das ist insofern problematisch, weil die Herabstufung der Bonität der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft auch Auswirkungen auf den Rettungsfonds EFSF für Krisenstaaten haben könnte.
Frankreich und Österreich wurden von der Bestnote AAA um je eine Stufe auf AA+ herabgesetzt. Die Bonität von Italien, Spanien, Portugal und Zypern wurde gleich um zwei Stufen gesenkt. Die Kreditwürdigkeit Maltas, der Slowakei und Sloweniens sank jeweils um eine Stufe. Als Grund nannte S&P, dass die bisherigen politischen Maßnahmen unzureichend seien, um die anhaltenden Spannungen in der Euro-Zone zu beseitigen.
Die Bundesregierung zeigte sich zuversichtlich, was die Bewältigung der Schuldenkrise angeht. Das Finanzministerium bekräftigte, dass mit der Umsetzung der Gipfelbeschlüsse vom Dezember und mit der Vereinbarung konkreter und verbindlicher Regeln die Finanzen der Mitgliedsstaaten der Euro-Zone nachhaltig stabilisiert würden.
Kritik von der EU-Kommission
Die EU-Kommission kritisierte indessen die Rating-Agentur für ihre Entscheidung. "Nach Überprüfung, dass es dieses Mal nicht zufällig war, bedauere ich die ungereimte Entscheidung von Standard & Poor's von heute im Hinblick auf die Bewertung von mehreren Mitgliedsländern der Euro-Zone", sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn. Vor einigen Monaten hatte es bereits eine irrtümliche Herabstufung Frankreichs gegeben – angeblich wegen eines Computerfehlers.
- Rating-Agenturen
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Rating-Agenturen bewerten die Bonität von Firmen und Staaten. Die Ergebnisse veröffentlichen sie in Form von Buchstaben-Zahlen-Kombinationen in 21 Abstufungen von AAA (zuverlässige Schuldner, beste Qualität) bis D (default, zahlungsunfähig).
Den Gläubigern und Investoren geben diese Ratings an, wie wahrscheinlich es ist, pünktlich die Zinsen sowie das verliehene Geld zurückzubekommen. Nach dem Rating richtet sich der Zinssatz, den Länder für ihre Staatsanleihen auf dem Kapitalmarkt entrichten müssen.
Für eine Bewertung zieht eine Rating-Agentur sowohl veröffentlichte Informationen als auch Interna wie Informationen über die zehn größten Kunden, Finanzpläne, die wichtigsten Wettbewerber und genaue Kosten- und Ertragsstrukturen heran. Mindestens einmal im Jahr wird das Rating aktualisiert.
- Die drei Großen
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Bevor Unternehmen am amerikanischen Aktienmarkt gezeichnet werden dürfen, müssen sie sich von zwei Rating-Agenturen bewerten lassen. Die einzigen drei Agenturen, die dafür von der Börsenaufsicht SEC zugelassen sind, sind Standard & Poor's (1941 aus der Fusion von Standard Statistics und Poor's Publishing entstanden); Moody's, die 1909 erstmals Analysen über US-Eisenbahnanleihen an Investoren verkauften, woraus sich der Markt für Rating-Agenturen entwickelte; und Fitch Ratings, eine Tochtergesellschaft der französischen Fimalac-Gruppe.
Die EZB hat angekündigt, künftig neben dem Urteil der drei großen auch das der kanadischen Rating-Agentur DBRS (Dominion Bond Rating Service) einzubeziehen. DBRS hat bislang keine Andeutungen gemacht, die Bonität Griechenlands herabzustufen.
- Kritik
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Kritiker bemängeln an Rating-Agenturen generell, ihr Urteil sei nicht transparent. Nach der Hypothekenkrise wurden die Agenturen besonders dafür kritisiert, die "Ramschpapiere" amerikanischer Hypotheken zu lange positiv bewertet zu haben. In der Euro-Krise beanstanden Politiker, dass die Bonität Griechenlands, Spaniens und Portugals unberechtigt herabgestuft worden sei – jetzt gelten die Agenturen als zu streng.
Die Urteile der Rating-Agenturen werden schnell zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, da große Anleger unter Umständen nur Papiere mit gutem Rating halten dürfen. Das dient auch dem Anlegerschutz. Werden Anleihen aber herabgestuft, können Versicherungen und Banken zum Verkauf gezwungen sein, was die Krise verschärft. Die Verteidiger der Agenturen halten dagegen, dass diese nicht für die Ursachen der negativen Ratings verantwortlich seien.
Der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Luxemburgs Premier Jean-Claude Juncker, sagte, dass die Krise im Griff sei: "Wir unterstreichen noch einmal, dass die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone weitreichende Maßnahmen beschlossen haben, die – zusammen mit den Entscheidungen der EZB – dazu geführt haben, dass sich die Anspannungen am Staatsanleihen- und Interbankenmarkt unlängst deutlich abgeschwächt haben."
Die österreichische Nationalbank sieht die Entscheidung als Störung für die positive Entwicklung in Europa. "Das ist schon ernst zu nehmen, zunächst einmal auf der europäischen Ebene. Das ist meines Erachtens der heikelste Punkt", sagte der Chef der Nationalbank, Ewald Nowotny, dem Fernsehsender ORF. Nowotny sieht politische Gründen für die Herabstufung: "Das ist ja eine politische Aktion, wenn in einem Schlag ganz Europa heruntergeratet wird oder zumindest eine negative Perspektive erhält."
Die Rating-Agentur hatte im Dezember fast die gesamte Euro-Zone, darunter auch Deutschland, sowie den europäischen Währungs-Rettungsschirm EFSF unter "verschärfte Beobachtung" gestellt. Eine Veröffentlichung neuer Ratings war deshalb für dieses Jahr erwartet worden. In der Euro-Zone haben damit außer Deutschland nur noch Finnland, Luxemburg, und die Niederlande ein Top-Rating, weltweit sind es abgesehen von Hongkong noch dreizehn Staaten.
Erwartet wird, dass auch die Rating-Agenturen Moody's und Fitch in nächster Zeit neue Bewertungen veröffentlichen werden.
- Datum 14.01.2012 - 08:16 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, dpa, Reuters
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Nur keinen falschen Stolz bitte, denn das wird uns teuer zu stehen kommen, da wir irgendwann die einzig Zahlenden sind in dieser Wahnsinns-EU.
Und haben wir dann auich nichts mehr rollenn die Panzer.
das jedesmal, wenn die Krise in Europa etwas besser unter Kontrolle ist, Moodys mit einer Herabstufung reagiert.
Ich denke, das die Bewertung nicht das Papier wert ist, auf dem sie steht, trotz aller ungelösten Risiken bei uns.
Die USA brauchen die Instabilität Europas so wie andere Wasser zum Trinken.
Denn nur wenn die relative Stärke des EURO Raumes nicht größer wird, können die USA weiter mit Kapitalzuflüssen rechnen, um ihre eigenen Probleme im Griff zu behalten.
Deshalb muss Moodys das Rating senken, damit die Kapitalströme in die gewünschte Richtung fliessen.
Die jüngsten Daten bezüglich deutscheR anleihen scheinen das zu bestätigen (Rendite unter Inflationsrate).
Ich bin mir dabei nicht mal sicher, ob das vielleicht sogar zu begrüßen ist.
Denn Möglicherweise wäre der Schaden bei einem schneller erholenden Europa größer, wenn dafür die USA abstürzen.
H.
und in einem geeinten Europa absolut überflüssig. Etwas von Gestrigen und für Gestrige. Das Krebsgeschwür aller aufgeklärten Gesellschaften. Moderne Menschen holen sich ihr Selbstwertgefühl nicht mehr aus der nationalen Identität. Und Panzer rollen immer nur dann, wenn Leute die Führung übernehmen, die an der üblen Krankheit Nationalismus leiden.
das jedesmal, wenn die Krise in Europa etwas besser unter Kontrolle ist, Moodys mit einer Herabstufung reagiert.
Ich denke, das die Bewertung nicht das Papier wert ist, auf dem sie steht, trotz aller ungelösten Risiken bei uns.
Die USA brauchen die Instabilität Europas so wie andere Wasser zum Trinken.
Denn nur wenn die relative Stärke des EURO Raumes nicht größer wird, können die USA weiter mit Kapitalzuflüssen rechnen, um ihre eigenen Probleme im Griff zu behalten.
Deshalb muss Moodys das Rating senken, damit die Kapitalströme in die gewünschte Richtung fliessen.
Die jüngsten Daten bezüglich deutscheR anleihen scheinen das zu bestätigen (Rendite unter Inflationsrate).
Ich bin mir dabei nicht mal sicher, ob das vielleicht sogar zu begrüßen ist.
Denn Möglicherweise wäre der Schaden bei einem schneller erholenden Europa größer, wenn dafür die USA abstürzen.
H.
und in einem geeinten Europa absolut überflüssig. Etwas von Gestrigen und für Gestrige. Das Krebsgeschwür aller aufgeklärten Gesellschaften. Moderne Menschen holen sich ihr Selbstwertgefühl nicht mehr aus der nationalen Identität. Und Panzer rollen immer nur dann, wenn Leute die Führung übernehmen, die an der üblen Krankheit Nationalismus leiden.
dass unser finanzsystem nicht funktionieren KANN.
es ist fehlerhaft konstruiert. alles geld entsteht als kredit. dadurch fehlen stets die zinsen. zinsen können in der gesamtheit nur über neue kredite finanziert werden. das treibt eine endlose verschuldungsspirale an.
ausführlicher dazu hier:
http://bettercentury.blog...
es ist an der zeit, das system zu ändern!!!
solange es Wachstum gibt können grundsätzlich auch Zinsen gezahlt werden und soweit sie nicht gezahlt werden können geht halt mal ein Gläubiger leer aus was völlig normal ist weil nicht jede Investition (die letztlich eine Wette auf die Zukunft ist) erfolgreich sein kann. Wir haben große Probleme aber das ist ein Nebenkriegsschauplatz und Zeitverschwendung, auch, weil man das nicht mal eben weltweit regeln kann. Was wir hauptsächlich haben ist ein Verteilungsproblem.
Das Finanzvermögen liegt weltweit bei ca. 220 Billionen $, das BIP bei 67 Bill. $ und die Staatsschulden bei 55 Bill. $.
Das Problem ist, dass die "Vermögenden" Schuldner brauchen und das hohe Renditen nur mit Spekulation und Volatilität erzielt werden können. Deshalb funktioniert ja das "Spiel" mit den Ratingagenturen so gut, die mit ihren "bad news" die Schuldner treiben .....
In Währungen werden jährlich 1.000.000.000.000.000 Dollar gehandelt - das funktioniert übrigens ganz emotionslos im Gegensatz zu Politikerreaktionen und Forumsbeiträgen auf Ratings!
Immer diese Zinsgegner. Wollen Sie generell auf Krieg verzichten, auf falsche Wissenschaft, die z.B. freie Energie unterdrückt, auf eine Medizin, die ebenfalls Wachstum generieren muss und zusammen mit der Lebensmittelindustrie und der Pharmaintustrie dafür sorgt, daß immer mehr Menschen dauerhauft krank sind. Das Zinssystem liegt doch im Interesse von uns allen. Hören Sie mit den Forderungen nach so einem Quatsch auf. Ironie Ende.
solange es Wachstum gibt können grundsätzlich auch Zinsen gezahlt werden und soweit sie nicht gezahlt werden können geht halt mal ein Gläubiger leer aus was völlig normal ist weil nicht jede Investition (die letztlich eine Wette auf die Zukunft ist) erfolgreich sein kann. Wir haben große Probleme aber das ist ein Nebenkriegsschauplatz und Zeitverschwendung, auch, weil man das nicht mal eben weltweit regeln kann. Was wir hauptsächlich haben ist ein Verteilungsproblem.
Das Finanzvermögen liegt weltweit bei ca. 220 Billionen $, das BIP bei 67 Bill. $ und die Staatsschulden bei 55 Bill. $.
Das Problem ist, dass die "Vermögenden" Schuldner brauchen und das hohe Renditen nur mit Spekulation und Volatilität erzielt werden können. Deshalb funktioniert ja das "Spiel" mit den Ratingagenturen so gut, die mit ihren "bad news" die Schuldner treiben .....
In Währungen werden jährlich 1.000.000.000.000.000 Dollar gehandelt - das funktioniert übrigens ganz emotionslos im Gegensatz zu Politikerreaktionen und Forumsbeiträgen auf Ratings!
Immer diese Zinsgegner. Wollen Sie generell auf Krieg verzichten, auf falsche Wissenschaft, die z.B. freie Energie unterdrückt, auf eine Medizin, die ebenfalls Wachstum generieren muss und zusammen mit der Lebensmittelindustrie und der Pharmaintustrie dafür sorgt, daß immer mehr Menschen dauerhauft krank sind. Das Zinssystem liegt doch im Interesse von uns allen. Hören Sie mit den Forderungen nach so einem Quatsch auf. Ironie Ende.
Warum reagiert die Politik überhaupt auf diese Kaffeesatzleserei?
die Kaffeesatzleserei führt dazu, dass Staaten sich nicht refinanzieren können da die Zinsen unermesslich steigen und ein Schuldenabbau somit fast unmöglich wird. Ohne Refinanzierung, keine Investitionen, ohne Investitionen keine Modernisierung, ohne Modernisierung keine Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze kein Konsum, ohne Konsum stirbt das Innenleben der Länder. Somit bleibt D übrig und dann wohin mit den Maschinen? Ach ja nach China..und das soll reichen? Eurobonds ist die einzige vernünftige Alternative leider auch für Deutschland, das wäre um einiges günstiger. Die Eurobonds sollen trotzdem an strikte Regeln gebunden sein (s. Maastricht).
da Italien und Spanien wieder Land sehen; immerhin haben sie sich recht günstig refinanzieren können.
Weil man meinen könnte, dass da jemand Interesse daran hat, für etwas Verwirrung auf den Märkten zu sorgen. Immerhin wurde die Situation besser, seit nicht jeden Tag mdsts. 5 Ratings veröffentlicht wurden.
Ich bin mit Sicherheit kein Verschwörungstheoretiker; gleichwohl würde ich mir wünschen, dass man sich die Situation einfach mal entwickeln lassen sollte; und wenn mal keine Katastrophe ansteht, sollten die Agenturen einfach mal die Füße still halten und nicht wieder alle nervös machen. Diese Finanzfachleute hätten evtl. VOR der Finanzkrise 2008 mal ihre Expertisen von sich geben sollen - davon habe ich allerdings nichts in Erinnerung.
die Kaffeesatzleserei führt dazu, dass Staaten sich nicht refinanzieren können da die Zinsen unermesslich steigen und ein Schuldenabbau somit fast unmöglich wird. Ohne Refinanzierung, keine Investitionen, ohne Investitionen keine Modernisierung, ohne Modernisierung keine Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze kein Konsum, ohne Konsum stirbt das Innenleben der Länder. Somit bleibt D übrig und dann wohin mit den Maschinen? Ach ja nach China..und das soll reichen? Eurobonds ist die einzige vernünftige Alternative leider auch für Deutschland, das wäre um einiges günstiger. Die Eurobonds sollen trotzdem an strikte Regeln gebunden sein (s. Maastricht).
da Italien und Spanien wieder Land sehen; immerhin haben sie sich recht günstig refinanzieren können.
Weil man meinen könnte, dass da jemand Interesse daran hat, für etwas Verwirrung auf den Märkten zu sorgen. Immerhin wurde die Situation besser, seit nicht jeden Tag mdsts. 5 Ratings veröffentlicht wurden.
Ich bin mit Sicherheit kein Verschwörungstheoretiker; gleichwohl würde ich mir wünschen, dass man sich die Situation einfach mal entwickeln lassen sollte; und wenn mal keine Katastrophe ansteht, sollten die Agenturen einfach mal die Füße still halten und nicht wieder alle nervös machen. Diese Finanzfachleute hätten evtl. VOR der Finanzkrise 2008 mal ihre Expertisen von sich geben sollen - davon habe ich allerdings nichts in Erinnerung.
die Kaffeesatzleserei führt dazu, dass Staaten sich nicht refinanzieren können da die Zinsen unermesslich steigen und ein Schuldenabbau somit fast unmöglich wird. Ohne Refinanzierung, keine Investitionen, ohne Investitionen keine Modernisierung, ohne Modernisierung keine Arbeitsplätze, ohne Arbeitsplätze kein Konsum, ohne Konsum stirbt das Innenleben der Länder. Somit bleibt D übrig und dann wohin mit den Maschinen? Ach ja nach China..und das soll reichen? Eurobonds ist die einzige vernünftige Alternative leider auch für Deutschland, das wäre um einiges günstiger. Die Eurobonds sollen trotzdem an strikte Regeln gebunden sein (s. Maastricht).
Prof. Dr. Hans Jürgen Bocker: Mega-Krise unausweichlich - Währungsreform kommt
http://goo.gl/I6gOX
Gute Nacht!
deutschland und 13 weitere EU-staaten atmen auf, dass es sie diesmal nicht erwischt hat. wie kann es sein, dass sich souveräne staaten von ratingagenturen so in die ecke drängen lassen?
...die Länder in die Enge drängen. Das haben die Länder selbst gemacht. Die Verschuldung ist zwischenzeitlich so hoch, dass sie die Handlungsspielräume der Regierenden einschränkt und man drastisch sparen muss um zahlungsfähig zu bleiben. Zum Teil wurde es nur möglich dieses Niveau der Verschuldung zu erreichen, weil den Anlegern (und Wählern) nicht klar wurde, wie eng der Spielraum in einer Krise sein würde und wie wenig effektiv Regierungen würden handeln können innerhalb des Geflechts der EU Verfassung und nachgelagerter Gesetze und Verträge.
Was für die Wähler noch bedeutend sein wird, ist das Niveau der nicht verbrieften Zusagen. Diese sind weit höher als die Staatsschuld, wie sie in Anleihen ausgewiesen wird. Hier ist zu vermuten, dass die Krise sich anders ausspielen wird, als jene der Anleihen. Wie wir an der Renten Story oder den sich ändernden Regeln der Krankenversorgung sehen, wird hier vermutlich die Leistung zurückgenommen gegenüber dem zugesagten Stand. Das wird bedeuten, dass Wähler weniger bekommen werden bzw schlechter abgesichert sein werden als ihnen versprochen worden war und wofür sie bezahlten. Das ist jedoch ein schleichender Prozess und wird nur periodisch zu kleinerm Streit führen.
Unfassbar: Ratingagenturen, die 2006/7 die perversen Schrottimmobilienderivate mit AAA bewertet haben im Auftrag und gegen Honorar der verbrecherischen Emittenten werden noch immer ernst genommen und gefürchtet!!! Jetzt schanzen sie amerikanischen Finanzjongleuren durch das Downgraden europäischer Staaten neue Spekulationsgewinne zu.
Amerika wird von den "Investment"-Firmen regiert und wir sind machtlos??!!
...die Länder in die Enge drängen. Das haben die Länder selbst gemacht. Die Verschuldung ist zwischenzeitlich so hoch, dass sie die Handlungsspielräume der Regierenden einschränkt und man drastisch sparen muss um zahlungsfähig zu bleiben. Zum Teil wurde es nur möglich dieses Niveau der Verschuldung zu erreichen, weil den Anlegern (und Wählern) nicht klar wurde, wie eng der Spielraum in einer Krise sein würde und wie wenig effektiv Regierungen würden handeln können innerhalb des Geflechts der EU Verfassung und nachgelagerter Gesetze und Verträge.
Was für die Wähler noch bedeutend sein wird, ist das Niveau der nicht verbrieften Zusagen. Diese sind weit höher als die Staatsschuld, wie sie in Anleihen ausgewiesen wird. Hier ist zu vermuten, dass die Krise sich anders ausspielen wird, als jene der Anleihen. Wie wir an der Renten Story oder den sich ändernden Regeln der Krankenversorgung sehen, wird hier vermutlich die Leistung zurückgenommen gegenüber dem zugesagten Stand. Das wird bedeuten, dass Wähler weniger bekommen werden bzw schlechter abgesichert sein werden als ihnen versprochen worden war und wofür sie bezahlten. Das ist jedoch ein schleichender Prozess und wird nur periodisch zu kleinerm Streit führen.
Unfassbar: Ratingagenturen, die 2006/7 die perversen Schrottimmobilienderivate mit AAA bewertet haben im Auftrag und gegen Honorar der verbrecherischen Emittenten werden noch immer ernst genommen und gefürchtet!!! Jetzt schanzen sie amerikanischen Finanzjongleuren durch das Downgraden europäischer Staaten neue Spekulationsgewinne zu.
Amerika wird von den "Investment"-Firmen regiert und wir sind machtlos??!!
normal, dass nicht jeder dieselbe Bonität hat? So ist es bei normalen Privatpersonen und es überrascht auch nicht wirklich, dass es bei Staaten oder Firmen ganz ähnlich ist. Meines Erachtens wird die ganze Geschichte mit den Ratingagenturen völlig überbewertet.
Es ist schlecht, wenn sich der Blick einseitig verengt.
Vielleicht hatten die Muslime Recht, als sie die Zinsen als Sünde bezeichneten?
Vielleicht sollten wir unsere Arroganz ablegen und nicht aus Eitelkeit und Stolz unsere Augen verschließen?
Es wird Zeit unsere Denkweise und Handeln ernsthaft zu überdenken.
via ZEIT ONLINE plus App
Auch schon viele Jahrhunderte zuvor einer Menge Anderer aufgefallen. Und fand diese Erkenntnis nicht umsonst ihren Niederschlag in zahlreichen Religionen, bei zahlreichen Philosophen, ... und, und, und.
Die Eigenkapitalreserven der zukunftsverheissenden Basel_III_Bankdepots sind bald alle leer und die Bankgebäude schon längst verpfändet."Nach der Herabstufung der Bonität von neun Eurostaaten durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's haben Skeptiker der Eurorettung in der schwarz-gelben Koalition vor drastischen Konsequenzen für Deutschland gewarnt. Allein die Herabstufung Frankreichs und Österreichs führe dazu, "dass Deutschland nicht mehr rund 40 Prozent, sondern fast 75 Prozent" zur Spitzenbonität des gemeinsamen Eurorettungsfonds EFSF beitrage, sagte der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler am Freitag dem Portal Handelsblatt Online. Der deutsche Garantierahmen von 211 Milliarden Euro werde daher nicht reichen"("FDP- und CDU-Politiker fürchten drastische Folgen für Deutschland"(AFP)).
Es war schon ein grosser Gau, dass ausgerechnet das Bankgeheimnis des Zentralbankvorsitzenden verletzt wurde.
Damit sind wir nun auf weitere gewagte Bankenabenteuer einigermassen vorbereitet.
"Höhere Anforderungen als Basel III
Die Problematik systemrelevanter Finanzunternehmen ist auch international ein wichtiges Thema. Im September 2010 stimmten die Notenbankgouverneure und Chefs der nationalen Aufsichtsbehörden dem neuen Vorschlag des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht zur Eigenkapitalunterlegung (Basel III) zu. Gemäss Basel III liegt die Gesamteigenkapitalquote bei 10.5 Prozent und die Erfordernis nach «hartem» Eigenkapital (einbezahltes Eigenkapital, Gewinnvorträge) bei 7 Prozent.
Damit stellt die Schweiz höhere Eigenmittelanforderungen an ihre systemrelevanten Banken als andere Finanzplätze. Bis 2018 sollen diese ihre risikogewichteten Aktiven mit gesamthaft bis zu 19 Prozent Eigenkapital unterlegen. 10 Prozent sollen als «hartes» Eigenkapital gehalten werden, die restlichen 9 Prozent können über CoCo-Bonds aufgebaut werden.
Auch das Financial Stability Board (FSB) hat 2010 Empfehlungen zur nationalen Regulierung systemrelevanter Finanzinstitute erarbeitet. Empfohlen werden Massnahmen, welche die Verlusttragfähigkeit dieser Institute erhöhen (z.B. zusätzliche Eigenmittelanforderungen). Zudem sollen systemrelevante Institute im Krisenfall besser saniert oder liquidiert werden können"(
http://www.efd.admin.ch/t...
).
Bitte verzichten Sie auf die Verbreitung von diffamierenden Äußerungen und Ideologien nationalsozialistischer Herkunft. Danke, die Redaktion/fk.
auch im christentum gab es mal ein zinsverbot:
http://de.wikipedia.org/w...
aber weil aus diesem glaubenskreis ja nun mal unsere bankster und deren systemrelevante vorfahren kommen, war es doch recht kontraproduktiv. wie soll man einen kulturkreis mit geld versklaven, wenn es keinen zins und zinseszins gibt? und so hat sich das zinsverbot in den jahrhunderten erledigt. und wir sind nun da, wo wir sind ...
Auch schon viele Jahrhunderte zuvor einer Menge Anderer aufgefallen. Und fand diese Erkenntnis nicht umsonst ihren Niederschlag in zahlreichen Religionen, bei zahlreichen Philosophen, ... und, und, und.
Die Eigenkapitalreserven der zukunftsverheissenden Basel_III_Bankdepots sind bald alle leer und die Bankgebäude schon längst verpfändet."Nach der Herabstufung der Bonität von neun Eurostaaten durch die US-Ratingagentur Standard & Poor's haben Skeptiker der Eurorettung in der schwarz-gelben Koalition vor drastischen Konsequenzen für Deutschland gewarnt. Allein die Herabstufung Frankreichs und Österreichs führe dazu, "dass Deutschland nicht mehr rund 40 Prozent, sondern fast 75 Prozent" zur Spitzenbonität des gemeinsamen Eurorettungsfonds EFSF beitrage, sagte der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler am Freitag dem Portal Handelsblatt Online. Der deutsche Garantierahmen von 211 Milliarden Euro werde daher nicht reichen"("FDP- und CDU-Politiker fürchten drastische Folgen für Deutschland"(AFP)).
Es war schon ein grosser Gau, dass ausgerechnet das Bankgeheimnis des Zentralbankvorsitzenden verletzt wurde.
Damit sind wir nun auf weitere gewagte Bankenabenteuer einigermassen vorbereitet.
"Höhere Anforderungen als Basel III
Die Problematik systemrelevanter Finanzunternehmen ist auch international ein wichtiges Thema. Im September 2010 stimmten die Notenbankgouverneure und Chefs der nationalen Aufsichtsbehörden dem neuen Vorschlag des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht zur Eigenkapitalunterlegung (Basel III) zu. Gemäss Basel III liegt die Gesamteigenkapitalquote bei 10.5 Prozent und die Erfordernis nach «hartem» Eigenkapital (einbezahltes Eigenkapital, Gewinnvorträge) bei 7 Prozent.
Damit stellt die Schweiz höhere Eigenmittelanforderungen an ihre systemrelevanten Banken als andere Finanzplätze. Bis 2018 sollen diese ihre risikogewichteten Aktiven mit gesamthaft bis zu 19 Prozent Eigenkapital unterlegen. 10 Prozent sollen als «hartes» Eigenkapital gehalten werden, die restlichen 9 Prozent können über CoCo-Bonds aufgebaut werden.
Auch das Financial Stability Board (FSB) hat 2010 Empfehlungen zur nationalen Regulierung systemrelevanter Finanzinstitute erarbeitet. Empfohlen werden Massnahmen, welche die Verlusttragfähigkeit dieser Institute erhöhen (z.B. zusätzliche Eigenmittelanforderungen). Zudem sollen systemrelevante Institute im Krisenfall besser saniert oder liquidiert werden können"(
http://www.efd.admin.ch/t...
).
Bitte verzichten Sie auf die Verbreitung von diffamierenden Äußerungen und Ideologien nationalsozialistischer Herkunft. Danke, die Redaktion/fk.
auch im christentum gab es mal ein zinsverbot:
http://de.wikipedia.org/w...
aber weil aus diesem glaubenskreis ja nun mal unsere bankster und deren systemrelevante vorfahren kommen, war es doch recht kontraproduktiv. wie soll man einen kulturkreis mit geld versklaven, wenn es keinen zins und zinseszins gibt? und so hat sich das zinsverbot in den jahrhunderten erledigt. und wir sind nun da, wo wir sind ...
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