Schuldenkrise Euro-Gruppe sagt Griechenland-Treffen ab

Eigentlich wollten die Euro-Finanzminister am Mittwoch über weitere Hilfen für Griechenland entscheiden. Das Treffen ist nun geplatzt, weil Sparzusagen aus Athen fehlen.

Die Entscheidung über ein zweites Hilfsprogramm für Griechenland ist erneut verschoben worden. Ein für Mittwoch erwartetes Treffen der Euro-Gruppe zu diesem Thema findet nicht statt, sagte der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker.

Da von Griechenland geforderte Bedingungen für Hilfszusagen noch nicht erfüllt seien, solle nur eine Beratung der Euro-Finanzminister per Telefonkonferenz stattfinden. Wichtige Entscheidungen für eine Abwendung des Staatsbankrotts werden somit weiter verschoben. Juncker kündigte an, die Telefonkonferenz werde der Vorbereitung des schon länger geplanten Treffens der Euro-Gruppe am 20. Februar dienen.

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Die griechische Regierung müsse weiter an zusätzlichen Sparmaßnahmen arbeiten, erklärte Juncker. Auch andere Fragen seien noch offen. Griechenland sucht derzeit nach Einsparungsmöglichkeiten, um dringend benötigtes Rettungsgeld zu bekommen. Im geforderten Sparplan über 3,3 Milliarden Euro klafft noch eine Lücke von 325 Millionen Euro.

Politische Zusagen der Partei-Chefs fehlen

Juncker zufolge hat die griechische Regierung bislang keinen Vorschlag gemacht, wie sie noch in diesem Jahr die 325 Millionen Euro einsparen will. "Darüber hinaus habe ich nicht die geforderten politischen Zusagen der Vorsitzenden der griechischen Koalitionsparteien für eine Umsetzung des Programms erhalten", sagte er weiter. Beides hatten die Euro-Finanzminister in der vergangenen Woche zur Voraussetzung für das neue Hilfsprogramm gemacht.

Der Chef der griechischen Konservativen, Antonis Samaras, hat das Sparprogramm bisher noch nicht unterzeichnet. Das wurde aus Kreisen bekannt. Seine Partei, die Neue Demokratie, lehnte einen Kommentar ab. Dagegen habe Giorgos Papandreou, der die sozialistische Pasok führt, bereits seine Unterschrift geleistet.

Griechenland erwägt offenbar Einsparungen im Rüstungsetat und bei den Gehältern im öffentlichen Dienst, um die Lücke im Sparplan zu schließen. "Darüber wird gerade beraten, aber es gibt noch keine endgültige Entscheidung", sagte ein Regierungsvertreter. Das Kabinett könnte 125 Millionen Euro bei der Verteidigung und 200 Millionen bei den Staatsbediensteten sparen. Möglich sei auch eine Kürzung der Mittel für die Gemeinden.

 
Leser-Kommentare
    • keibe
    • 14.02.2012 um 19:42 Uhr

    Anstatt sich endlich in das Unvermeidliche zu fügen, erleben wir viele Politiker bei der Ausübung ihres originären Jobs, bevor sie in die Politik eintraten: (brotlose) Klemptner.

  1. Entfernt. Bitte beachten Sie, dass laut Netiquette das Profil für die Veröffentlichung von privaten Blogs vorgesehen ist. Danke. Die Redaktion/vn

    Eine Leser-Empfehlung
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    • jojocw
    • 14.02.2012 um 19:50 Uhr

    Ich denke die Griechen sollten selber mal überlegen, wie sie aus der Misere kommen sollten. Aber sollen Geld geben, und wir sollen deren Wirtschaft flott machen. Was sind den das für Vorstellungen?
    Das Land muss sich endlich selber besinnen. Sich selbst revolutionieren.

    • jojocw
    • 14.02.2012 um 19:50 Uhr

    Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/vn

    Machiavel, ou la fin justifie les moyens: Der Zweck heiligt die Mittel.
    In dem Fall stimmt es aber nicht weil die Mittel (Sparkurs) den Zweck nicht erfüllen, bei weitem nicht.
    Das erste große Versagen der Europäische Union und de Währungsunion seit es sie gibt. Danke Frau Merkel!

    • jojocw
    • 14.02.2012 um 19:50 Uhr

    Ich denke die Griechen sollten selber mal überlegen, wie sie aus der Misere kommen sollten. Aber sollen Geld geben, und wir sollen deren Wirtschaft flott machen. Was sind den das für Vorstellungen?
    Das Land muss sich endlich selber besinnen. Sich selbst revolutionieren.

    • jojocw
    • 14.02.2012 um 19:50 Uhr

    Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/vn

    Machiavel, ou la fin justifie les moyens: Der Zweck heiligt die Mittel.
    In dem Fall stimmt es aber nicht weil die Mittel (Sparkurs) den Zweck nicht erfüllen, bei weitem nicht.
    Das erste große Versagen der Europäische Union und de Währungsunion seit es sie gibt. Danke Frau Merkel!

    • jojocw
    • 14.02.2012 um 19:50 Uhr

    Ich denke die Griechen sollten selber mal überlegen, wie sie aus der Misere kommen sollten. Aber sollen Geld geben, und wir sollen deren Wirtschaft flott machen. Was sind den das für Vorstellungen?
    Das Land muss sich endlich selber besinnen. Sich selbst revolutionieren.

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    "Es gibt zwei Wege eine Nation zu erobern und zu versklaven. Entweder durch das Schwert oder durch Schulden."

    (John Adams,1735 - 1826)

    wenn sich unsere Wirtschaft reguliert. Unser Wachstum basierend auf den GIPS-Ländern hat hier zu Land kaum einen gestört - meist aus Unwissenheit oder Ignoranz.
    Sehen sie die Zahlungen an Griechenland (oder GIPS) als Wiedergutmachung. Eventuell sollten wir die Banken, die wir vorher Sanierten und die sich an GIPS bereichert haben einfach mit 100% zur Kasse bitten statt ihnen 40% oder 50% anzubieten.
    Weiter sollten wir vom Wahn der Renditen jenseits der 12%+ weg. Auch wenn viel mit wenige viel verdienen wollen ohne Realwert dahinter (Folgen sind Pleiten wie der GIPS). Banken sollten sich auf ihre alte Rolle besinnen und gemütliche 5-7% Rendite sind immernoch attraktiver als arbeiten zu gehen. Wachstum hier Wachstum da jeder will den Kunden wachsende Rendite zahlen und haben den Bogen schon vor mehr als 15 Jahren überspannt.

    "Es gibt zwei Wege eine Nation zu erobern und zu versklaven. Entweder durch das Schwert oder durch Schulden."

    (John Adams,1735 - 1826)

    wenn sich unsere Wirtschaft reguliert. Unser Wachstum basierend auf den GIPS-Ländern hat hier zu Land kaum einen gestört - meist aus Unwissenheit oder Ignoranz.
    Sehen sie die Zahlungen an Griechenland (oder GIPS) als Wiedergutmachung. Eventuell sollten wir die Banken, die wir vorher Sanierten und die sich an GIPS bereichert haben einfach mit 100% zur Kasse bitten statt ihnen 40% oder 50% anzubieten.
    Weiter sollten wir vom Wahn der Renditen jenseits der 12%+ weg. Auch wenn viel mit wenige viel verdienen wollen ohne Realwert dahinter (Folgen sind Pleiten wie der GIPS). Banken sollten sich auf ihre alte Rolle besinnen und gemütliche 5-7% Rendite sind immernoch attraktiver als arbeiten zu gehen. Wachstum hier Wachstum da jeder will den Kunden wachsende Rendite zahlen und haben den Bogen schon vor mehr als 15 Jahren überspannt.

    • jojocw
    • 14.02.2012 um 19:50 Uhr

    Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/vn

  2. Es ist traurig mit anzusehen, fast jeden Tag neue Meldungen ... und bei vielen Menschen scheint das aktuelle Vorgehen trotz allem (prekäre Lage in Griechenlad, sparen kein Ausweg, Untergrabung der Demokratie) für Zuspruch zu finden. Wie kann das sein?

    Vermutung: Es liegt an einem großen Irrtum: Die Ursachen für die Krise werden primär INNERHALB Griechenlands gesehen. Dass das so nicht korrekt ist, zeigen 2 einfache Beobachtungen:
    1. Fast alle Europäischen Staaten sind zu hoch verschuldet
    2. Die Situation hat sich erst nach der Finanzkrise (2008) so verschärft http://www.nachdenkseiten...

    Es wird Zeit, dass die fundamentalen Probleme und Ursachen angegangen werden, die auf INTERNATIONALER Ebene liegen (Ungleichgewichte innerhalb der EU; Akkumulierung großer Mengen unbesteuerten Kapitals in den Händen weniger; Instabilität des Finanzsystems; Übermacht des Bankensektors; Steuer- und Lohndumpingwettbewerb zwischen den Staaten;...).

    Was man sich immer wieder ins Bewusstsein rufen muss: Da wir in einem Schuldgeldsystem leben, steht jeden Schulden ein Vermögen gegenüber! Wir haben also (präziser ausgedrückt) eine Verteilungskrise - und keine Schuldenkrise.

    24 Leser-Empfehlungen
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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen und kehren Sie zu einer artikelbezogenen Diskussion zurück. Danke. Die Redaktion/vn

    Naja. Eigentum sollte geschützt sein. Der einfachste Weg, den jeder Sextaner erdenken kann, wäre halt nur soviel auszugeben, wie man einnimmt- und zwar ab t=0.
    Diverse sozialdemokratische Schuldenbarone, z.B. die selbsterkläre Sparbarkönigign Kraft in NRW, schaffen es eben immer wieder die Verschuldung voranzutreiben. (BEamtenpensionen etc., Kretschmanns Beamtenapparat). Genug Geld sollte bei der Steuerlast schon da sein.
    Als Sündenböcke sollen dann jezt mal wieder die bösen Kapitalisten herhalten.
    Vor den Grünen und der SPD argumentierte nur eine Partei in unserem Lande so : die NSDAP.

    • FEDBOY
    • 14.02.2012 um 22:36 Uhr

    ...sparte man sich in Deutschland 2008/09 einen Großteil der Krise durch Konjunkturprogramme - also durch Stärkung der Nachfrage. Damals wurde gesagt, dass man auf keinen Fall in der Krise sparen dürfe, da anderenfalls eine Rezession drohe.

    WARUM macht man nun in GR genau dass, was man in D 2008 als falsch erkannt und vermieden hat?

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen und kehren Sie zu einer artikelbezogenen Diskussion zurück. Danke. Die Redaktion/vn

    Naja. Eigentum sollte geschützt sein. Der einfachste Weg, den jeder Sextaner erdenken kann, wäre halt nur soviel auszugeben, wie man einnimmt- und zwar ab t=0.
    Diverse sozialdemokratische Schuldenbarone, z.B. die selbsterkläre Sparbarkönigign Kraft in NRW, schaffen es eben immer wieder die Verschuldung voranzutreiben. (BEamtenpensionen etc., Kretschmanns Beamtenapparat). Genug Geld sollte bei der Steuerlast schon da sein.
    Als Sündenböcke sollen dann jezt mal wieder die bösen Kapitalisten herhalten.
    Vor den Grünen und der SPD argumentierte nur eine Partei in unserem Lande so : die NSDAP.

    • FEDBOY
    • 14.02.2012 um 22:36 Uhr

    ...sparte man sich in Deutschland 2008/09 einen Großteil der Krise durch Konjunkturprogramme - also durch Stärkung der Nachfrage. Damals wurde gesagt, dass man auf keinen Fall in der Krise sparen dürfe, da anderenfalls eine Rezession drohe.

    WARUM macht man nun in GR genau dass, was man in D 2008 als falsch erkannt und vermieden hat?

  3. Den Griechen schnelle, harte Schnitte abzuverlangen halte ich für falsch. Der Entschuldungsprozess sollte mehrere Jahrzehnte andauern. Der Bevölkerung in Griechenland sind drastische Sparmaßnahmen nicht zuzumuten. Wieso jetzt auf einmal alles so schnell gehen muß, leuchtet mir nicht ein. Wozu die Eile?

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    • klaro
    • 14.02.2012 um 20:26 Uhr

    Immer schön langsam, der deutsche Steuerzahler soll es bezahlen! Sie können gerne spenden.

    Wozu die Eile? Das fragen sie besser mal die Griechen: Die wären nämlich ohne die Hilfe aus Brüssel innerhalb weniger Wochen bankrott und könnten weder Beamtengehälter noch Sozialhilfe bezahlen - das Aus für etliche Griechen, die dann schlicht nichts mehr zu essen hätten.

    Und genau davor graut es der griechischen Regierung.

    Und auch die Kreditgebern sollten sie mal fragen: Denen graut es davor, weil dann nämlich nichtmehr von einem Schuldenschnitt die Rede sein wird, sondern vom Totalverlust - ein herber Schlag z.B. auch für viele Riestersparer also für viele deutsche Michels.

    Deshalb die Eile.

    • ribera
    • 14.02.2012 um 22:25 Uhr

    Wie griechenland im Detail spart, liegt doch in der Verantwortung der griechischen Regierung und nicht bei den Geberländern.
    Wenn Griechenland beispielsweise die beamtenbesoldung pauschal unm 1/3 kürzt, ist das sicherlich unausgewogen, weil die niedrigsten Besoldungsgruppen am stärksten unter den Auswirkungen leiden.
    Wenn es bei den Kürzungen beispielsweise kein Progressionsmodell gibt, ist das Schuld der griechischen Politiker. Generell habe ich den Eindruck, dass sich auch in Krisenzeiten die griechischen Geldeliten wieder vor ihren Verpflichtungen davonstehlen. Aber warum soll das der deutsche Steuerzahler finanzieren. Weiterhin hätten bereits vor 2 Jahren beherzte Maßnahmen in Griechenland ergriffen werden können. Aber angekündigt und nicht umgesetzt! Dadurch hat sich auch vieles verschlimmert!
    Schlussanmerkung:
    Wenn die Pressemeldungen stimmen, dass ein griechischer Lokführer 3000€ netto bei 14 Monatsgehältern verdient hat, dann können Kürzungen um 1/3 und Reduzierung auf 12 Monatsgehälter nur das rechte Mittel sein. Oder soll ein deutscher Lokführer mit durchschnittlich 2700€ brutto hier mit seinen Steuern unterstützen?

    • wd
    • 14.02.2012 um 22:47 Uhr

    Im Gegenteil: Weil anerkannt wird, dass die Schulden zu hoch sind, sollen sie teilweise erlassen werden. Die Restschulden müssen verzinst werden und am Sankt-Nimmerleins-Tag getilgt werden! (Wie bei allen Staaten!)
    „Nur“ die laufenden Ausgaben müssen nun jetzt den Einnahmen einigermaßen angeglichen werden!
    Oder die Griechen überzeugen Staaten die mehr Einnahmen als Ausgaben haben (Gibt es solch einen Staat? Norwegen? Saudi-Arabien?) ihre laufenden Kosten zu übernehmen.
    Ist es eine Lösung unsere Arbeitslosen mit einem Professorengehalt als Beamte zu übernehmen? So ähnlich haben es die Griechen gemacht! Es hätte einen Vorteil: Wir bezahlen nicht für andere sondern andere für uns! Meinen Sie, dass wir einen Geldgeber finden?

    • klaro
    • 14.02.2012 um 20:26 Uhr

    Immer schön langsam, der deutsche Steuerzahler soll es bezahlen! Sie können gerne spenden.

    Wozu die Eile? Das fragen sie besser mal die Griechen: Die wären nämlich ohne die Hilfe aus Brüssel innerhalb weniger Wochen bankrott und könnten weder Beamtengehälter noch Sozialhilfe bezahlen - das Aus für etliche Griechen, die dann schlicht nichts mehr zu essen hätten.

    Und genau davor graut es der griechischen Regierung.

    Und auch die Kreditgebern sollten sie mal fragen: Denen graut es davor, weil dann nämlich nichtmehr von einem Schuldenschnitt die Rede sein wird, sondern vom Totalverlust - ein herber Schlag z.B. auch für viele Riestersparer also für viele deutsche Michels.

    Deshalb die Eile.

    • ribera
    • 14.02.2012 um 22:25 Uhr

    Wie griechenland im Detail spart, liegt doch in der Verantwortung der griechischen Regierung und nicht bei den Geberländern.
    Wenn Griechenland beispielsweise die beamtenbesoldung pauschal unm 1/3 kürzt, ist das sicherlich unausgewogen, weil die niedrigsten Besoldungsgruppen am stärksten unter den Auswirkungen leiden.
    Wenn es bei den Kürzungen beispielsweise kein Progressionsmodell gibt, ist das Schuld der griechischen Politiker. Generell habe ich den Eindruck, dass sich auch in Krisenzeiten die griechischen Geldeliten wieder vor ihren Verpflichtungen davonstehlen. Aber warum soll das der deutsche Steuerzahler finanzieren. Weiterhin hätten bereits vor 2 Jahren beherzte Maßnahmen in Griechenland ergriffen werden können. Aber angekündigt und nicht umgesetzt! Dadurch hat sich auch vieles verschlimmert!
    Schlussanmerkung:
    Wenn die Pressemeldungen stimmen, dass ein griechischer Lokführer 3000€ netto bei 14 Monatsgehältern verdient hat, dann können Kürzungen um 1/3 und Reduzierung auf 12 Monatsgehälter nur das rechte Mittel sein. Oder soll ein deutscher Lokführer mit durchschnittlich 2700€ brutto hier mit seinen Steuern unterstützen?

    • wd
    • 14.02.2012 um 22:47 Uhr

    Im Gegenteil: Weil anerkannt wird, dass die Schulden zu hoch sind, sollen sie teilweise erlassen werden. Die Restschulden müssen verzinst werden und am Sankt-Nimmerleins-Tag getilgt werden! (Wie bei allen Staaten!)
    „Nur“ die laufenden Ausgaben müssen nun jetzt den Einnahmen einigermaßen angeglichen werden!
    Oder die Griechen überzeugen Staaten die mehr Einnahmen als Ausgaben haben (Gibt es solch einen Staat? Norwegen? Saudi-Arabien?) ihre laufenden Kosten zu übernehmen.
    Ist es eine Lösung unsere Arbeitslosen mit einem Professorengehalt als Beamte zu übernehmen? So ähnlich haben es die Griechen gemacht! Es hätte einen Vorteil: Wir bezahlen nicht für andere sondern andere für uns! Meinen Sie, dass wir einen Geldgeber finden?

  4. Wenn man bedenkt dass allein der Verteidigungshaushalt der Griechen 7,6 Milliarden Euro pro Jahr verschlingt. Ein Volk von 10 Millionen Menschen, eingebunden in die NATO, leistet sich eine Armee, die fast so gross ist wie die deutsche Bundeswehr.

    Hier fehlt der Wille zum Sparen, nicht die Moeglichkeit. Das Weinen der Griechen ist in diesem Zusammenhang einfach nur laecherlich.

    In Deutschland an den Hartz IV Empfaengern sparen zu wollen, um dem griechischen Militaer tausende Panzer, Duesenjaeger und Kriegsschiffe zu spendieren, ist einfach nur eins: gruselig.

    11 Leser-Empfehlungen
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    Meinen Sie wirklich, dass der Verteidigungshaushalt von denen bestimmt wird, die heute für die sagenhaften Schuldensummen geradestehen sollen und deren Lebensexistenz damit völlig gefährdet ist? Diese Verträge schließen einzig und allein die Regierungen. Und auch weiterhin wird das so gehandhabt. Wo soll Deutschland sonst seine Exportüberschüsse herkriegen? Das läuft seit Jahren so: Die deutsche Wirtschaft liefert und mit dem Kaufvertrag wird auch gleich der Kreditvertrag mitgeliefert. Eigentlich dürften solche Verträge mit Griechenland unter diesen Umständen für sittenwidrig und nichtig erklärt werden.

    Meinen Sie wirklich, dass der Verteidigungshaushalt von denen bestimmt wird, die heute für die sagenhaften Schuldensummen geradestehen sollen und deren Lebensexistenz damit völlig gefährdet ist? Diese Verträge schließen einzig und allein die Regierungen. Und auch weiterhin wird das so gehandhabt. Wo soll Deutschland sonst seine Exportüberschüsse herkriegen? Das läuft seit Jahren so: Die deutsche Wirtschaft liefert und mit dem Kaufvertrag wird auch gleich der Kreditvertrag mitgeliefert. Eigentlich dürften solche Verträge mit Griechenland unter diesen Umständen für sittenwidrig und nichtig erklärt werden.

  5. Was hätte Mitteleuropa ohne den Marshallplan gemacht?
    Wie kann sich Griechenland ohne klare Strategie nur mit Sparen
    aus der Krise befreien ?
    Die Wirtschaft in Griechenland bricht unter dem Sparpaket
    um 7% ein und die Menschen geraten immer mehr in Arbeitslosigkeit.
    Durch die Arbeitslosigkeit und weniger Pensionen wieder
    weniger Kaufkraft,die Spirale könnte sich nur abwärts drehen!
    Doch der Marshallplan war mit sehr klaren ausländischen Kontrollen
    verbunden und die Geber die USA haben sicher auch über Jahrzehnte wirtschaftlich große Vorteile aus dem Marshallplan gehabt.
    Das könnte man jetzt auch so organisieren.
    http://www.spiegel.de/wir...
    Hier gibt es viele gute Ansätze,doch wird es wohl Finanzierung
    aus Europa,vielleicht Rußland und China dafür geben müssen.

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    ...den Marshallplan haben die Griechen seit ihrem EU- Beitritt schon bekommen - ca. 70 Milliarden. Das Problem ist nur: Sie haben ihn verkonsumiert, statt eine Wirtschaft auf zu bauen und wollen das weiterhin tun.

    Doch:
    http://www.tagesspiegel.d...
    Interessanter Weise waren es die deutsche Rüstungsindustrie,
    die leider sowohl Griechenland als auch die Türkei
    aufgerüstet hat und dann schon während der Krise
    deutlich auf Rüstungsaufträge gedrängt hat

    ...den Marshallplan haben die Griechen seit ihrem EU- Beitritt schon bekommen - ca. 70 Milliarden. Das Problem ist nur: Sie haben ihn verkonsumiert, statt eine Wirtschaft auf zu bauen und wollen das weiterhin tun.

    Doch:
    http://www.tagesspiegel.d...
    Interessanter Weise waren es die deutsche Rüstungsindustrie,
    die leider sowohl Griechenland als auch die Türkei
    aufgerüstet hat und dann schon während der Krise
    deutlich auf Rüstungsaufträge gedrängt hat

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