Flugverkehr: Behörde lässt alle A380 prüfen
Erneut sind in der Tragfläche eines A380 Haarrisse entdeckt worden. Die europäische Flugsicherheitsbehörde ordnete nun eine Überprüfung für alle Flugzeuge des Typs an.
© Pierre Verdi/AFP/Getty Images

In der Tragfläche eines Airbus A380 wurden Risse entdeckt.
Nach dem Fund von Haarrissen an den Tragflächen eines Airbus A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas sollen alle Maschinen vom gleichen Typ untersucht werden. Das ordnete die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) nach Angaben eines Sprechers an. Es solle sichergestellt werden, dass es bei den Flugzeugen keine Sicherheitsprobleme gebe.
Qantas hatte einen Airbus 380 aus dem Verkehr gezogen, nachdem 36 Haarrisse in der Tragfläche entdeckt worden waren. Die Maschine soll nach Reparaturen nächste Woche wieder zum Einsatz kommen, teilte das Unternehmen mit. Die Risse hätten die Flugsicherheit nicht beeinträchtigt.
Risse sind Folgen eines Fertigungsfehlers
Das Problem wurde bei einer Untersuchung der Maschine entdeckt, die nach schweren Luftturbulenzen über Indien in Singapur gelandet war. Airbus habe zusätzliche Untersuchungen empfohlen, nachdem das Flugzeug nach Sydney weitergeflogen war, berichtete das Unternehmen. "Diese Risse hatten nichts mit den Turbulenzen zu tun", sagte eine Qantas-Sprecherin. Es handele sich um einen Fertigungsfehler.
Es sei nicht dieselbe Art Risse, die Anfang Januar in mehreren A380-Flugzeugen entdeckt worden waren. Dabei ging es um Risse an Flügelrippen-Verbindern. Die EASA hatte damals eine Überprüfung von 20 der bislang 67 ausgelieferten Maschinen dieses Typs angeordnet. Qantas habe seine Maschinen daraufhin untersucht und keine dieser Risse gefunden, teilte die Sprecherin mit. "Was mögliche weitere Maßnahmen angeht, werden wir uns an Airbus-Anweisungen halten."





Wen wunderts? Nun fallen bald noch europäische HighTec-Produkte vom Himmel weil die oberste Maxime lautet: Sparen !
Sparen an Material-,Produktions-,Lohnkosten.
Nicht etwa weil man müsste.Nein die Gewinnmargen müssen stimmen.
Renditeerwartungen bestimmen heutzutage entgegen jeder Logik und Ethik einfach alles!
Costa war wohl erst der vergleichsweise glimpfliche Anfang.
Mich wundert gar nichts mehr.
"Nun fallen bald noch europäische HighTec-Produkte vom Himmel weil die oberste Maxime lautet: Sparen !"
Haben Sie auch irgendwelche Belege für die behaupteten Zusammenhänge oder sind Sie nur einfach schlecht gelaunt?
Sparen ist übrigens per se nichts Schlechtes, und eine Konstruktionsmaxime bei jedem neu entwickelten Flugzeug ist das Bestreben, mit besonderen technischen Aufwendungen einen sparsameren Betrieb(!) zu ermöglichen, als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Das nennt man übrigens technischen Fortschritt und hat rein garnichts mit "Pfusch am Bau" zu tun.
"Nun fallen bald noch europäische HighTec-Produkte vom Himmel weil die oberste Maxime lautet: Sparen !"
Haben Sie auch irgendwelche Belege für die behaupteten Zusammenhänge oder sind Sie nur einfach schlecht gelaunt?
Sparen ist übrigens per se nichts Schlechtes, und eine Konstruktionsmaxime bei jedem neu entwickelten Flugzeug ist das Bestreben, mit besonderen technischen Aufwendungen einen sparsameren Betrieb(!) zu ermöglichen, als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Das nennt man übrigens technischen Fortschritt und hat rein garnichts mit "Pfusch am Bau" zu tun.
...wie sich Airbus diesmal rausredet. Wenn das Prunkstück des Portfolios plötzlich schwerwiegende Fehler zeigt, wird man diese offen zugeben, oder lieber Abwarten?
Es auf einen Pilotenfehler zu schieben wie 1989 wird auf jeden Fall schwierig.
http://de.wikipedia.org/w...
"...wie sich Airbus diesmal rausredet. Wenn das Prunkstück des Portfolios plötzlich schwerwiegende Fehler zeigt, wird man diese offen zugeben, oder lieber Abwarten?"
Oehm - die Fehler werden doch gerade ziemlich offen kommuniziert, sowohl den Medien als auch der EASA gegenueber. Wenn man sich ein bisschen Muehe gibt, hat man keinerlei Probleme, genaue Beschreibungen der betroffenen Teile und der Art der Risse zu finden.
Interessant ist uebrigens auch mal nach den Stichworten 787 und Delamination zu suchen, wenn man sich unbedingt Sorgen machen will.
"...wie sich Airbus diesmal rausredet. Wenn das Prunkstück des Portfolios plötzlich schwerwiegende Fehler zeigt, wird man diese offen zugeben, oder lieber Abwarten?"
Oehm - die Fehler werden doch gerade ziemlich offen kommuniziert, sowohl den Medien als auch der EASA gegenueber. Wenn man sich ein bisschen Muehe gibt, hat man keinerlei Probleme, genaue Beschreibungen der betroffenen Teile und der Art der Risse zu finden.
Interessant ist uebrigens auch mal nach den Stichworten 787 und Delamination zu suchen, wenn man sich unbedingt Sorgen machen will.
...die frisch an einer A380 der Qantas gefundenen Risse haben nichts mit der EASA-Anweisung zu tun, saemtliche A380 auf Risse zu ueberpruefen.
Diese Anweisung basiert auf den zuvor gefundenen Rissen, die auf einen Fehler im Fertigungsprozess zurueckzufuehren waren.
Dieser hatte uebrigens soweit bekannt nichts mit Sparmassnahmen zu tun, sondern war schlicht ein Fehler im Verfahren. Bei aktuell in der Endmontage befindlichen Maschinen wird ein anderes Verfahren und eine modifizierte Befestigungsklammer fuer die betroffenen Teile verwendet.
A 380 - nun vielleicht zeigt sich jetzt erst im alltäglichen Flugbetrieb wie ausgereift der A 380 ist und hier werden die Veranwortlichen und co genau hinschauen, was sagen die Testpiloten und Konstrukteure??
Vielleicht ist auch der Branchenkampf hier eine kleine Ursache für solche Pannen, denn jeder will das größte, schnellste, und besten Flugzeug und wohl auch kostengünstigste - tja vielleicht könnte man auch die Kerosinfrage mal in den Mittelpunkt stellen da dieser immer teuerer wird und der Biospirt ja getestet und als gut befunden wurde aber leider noch nicht serienreif, es könnte auch das Fliegen wieder billiger machen.
"...wie sich Airbus diesmal rausredet. Wenn das Prunkstück des Portfolios plötzlich schwerwiegende Fehler zeigt, wird man diese offen zugeben, oder lieber Abwarten?"
Oehm - die Fehler werden doch gerade ziemlich offen kommuniziert, sowohl den Medien als auch der EASA gegenueber. Wenn man sich ein bisschen Muehe gibt, hat man keinerlei Probleme, genaue Beschreibungen der betroffenen Teile und der Art der Risse zu finden.
Interessant ist uebrigens auch mal nach den Stichworten 787 und Delamination zu suchen, wenn man sich unbedingt Sorgen machen will.
Vielleicht kommt ja mal irgendwer auf die Idee, daß die Dinger einfach zu groß sind. Materialfestigkeit hat auch irgendwo ihre Grenzen. Ich habe mir von einem bekannten Ingenieur sagen lassen, daß das Tragflächenflattern bei Turbulenzen geradezu abenteuerliche Ausmaße annimmt.
Neuer Typ, neue Verfahren - es ist vollkommen normal, dass es da noch Bedarf an Verbesserungen gibt. Wichtig ist nur, dass die Toleranzen und Redundanzen ausreichen um die Sicherheit trotz Mängeln zu gewährleisten und (wie ja bisher scheinbar der Fall) die Probleme offen kommuniziert und angegangen werden - so dass eben nicht mit der Zeit der sichere Bereich verlassen wird.
"Nun fallen bald noch europäische HighTec-Produkte vom Himmel weil die oberste Maxime lautet: Sparen !"
Haben Sie auch irgendwelche Belege für die behaupteten Zusammenhänge oder sind Sie nur einfach schlecht gelaunt?
Sparen ist übrigens per se nichts Schlechtes, und eine Konstruktionsmaxime bei jedem neu entwickelten Flugzeug ist das Bestreben, mit besonderen technischen Aufwendungen einen sparsameren Betrieb(!) zu ermöglichen, als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Das nennt man übrigens technischen Fortschritt und hat rein garnichts mit "Pfusch am Bau" zu tun.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren