Energieeffizienz: Die Dauerbaustelle der Energiewende
Ohne mehr Effizienz scheitert das große Projekt, warnten 30 Fachleute die Regierung. Seltsam: Die fühlt sich durch den Appell nun "unterstützt".
Die Bundesregierung kommentiert ihr Tun und Lassen in der Energiewende zunehmend merkwürdig. Jüngster Beleg: Die Reaktion von Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, auf die Warnung von mehr als dreißig Fachleuten vor dem Scheitern des Vorhabens.
In dem von ZEIT ONLINE dokumentierten Brief heißt es, die Wende werde nur bei einer "dauerhaften Senkung des Energiebedarfs gelingen" – die konkreten Signale der Politik seien bisher aber "zwiespältig". Deshalb forderten die Unterzeichner die Regierung auf, "die Bremsen zu lösen und in allen Handlungsfeldern eine Energieeinsparpolitik zu gestalten, die den selbst gesetzten ambitionierten Regierungszielen gerecht wird".
Der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer nahm das Schreiben zum Anlass für eine Anfrage an die Bundesregierung. Er wollte wissen, welche Konsequenzen die Koalition aus dem Appell zu ziehen gedenke. Hintze antwortete jetzt darauf: "Die Bundesregierung sieht sich durch den offenen Brief in ihrer im Energiekonzept 2010 festgelegten Position unterstützt, Energieeffizienz zu einer Schlüsselfrage ihrer Energiepolitik zu machen."
"Energiepolitischer Blindflug"
Krischer, den Fragesteller, hat dieser Satz irritiert – gelinde gesagt. In arroganter Weise antworte die Regierung, sich durch den offenen Brief unterstützt zu fühlen, sagt er. Doch wenn dem so sei, warum hätten die Wissenschaftler dann überhaupt einen Aufruf an die Regierung starten sollen? Der Vorgang belege auf eindrucksvolle Weise, "dass sich die Bundesregierung auf einem energiepolitischen Blindflug befindet", schlussfolgert der Grüne.
Interessant ist obendrein: Die Antwort von Hintze offenbart, dass die deutsche Regierung noch immer keine abgestimmte Haltung zum vor einigen Wochen vorgestellten Vorschlag einer Energieeffizienz-Richtlinie von EU-Kommissar Günter Oettinger hat. Die Wissenschaftler hatten in ihrem Brief eindringlich dafür geworben, "alle Bestandteile engagiert zu unterstützen". Die Bundesregierung aber ist in dieser Angelegenheit immer noch nicht sprechfähig, weil sich Umweltminister Norbert Röttgen (dafür) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (dagegen) nicht einigen können. Für das EU-Energieminister-Treffen am 14. Februar, so Hintze, werde der deutsche Beitrag nun "noch zwischen den betroffenen Bundesministerien abgestimmt".





Ist zumindest theoretisch die effizienteste Lösung die Wirtschaft zur Nachhaltigkeit zu bewegen.
Allerdings sollte man dringend die Zertifikate von der Umsatzsteuer befreien. Die Umsatzsteuer ist als Komsumsteuer gedacht; die Zertifikate haben absolut nichts mit Konsum zu tun. Der aktuelle europäische Emissionshandel ist eine Einladung zum Umsatzsteuerbetrug.
Der Staat hat durch die Umsatzsteuer auf die Zertifikate beim Emissionshandel keine Einnahmen. Die Verbindlichkeit des Verkäufers gegenüber dem Finanzamt ist genauso hoch, wie die Forderung des Käufers gegenüber dem Finanzamt.
Der Staat hat durch die Umsatzsteuer auf die Zertifikate beim Emissionshandel keine Einnahmen. Die Verbindlichkeit des Verkäufers gegenüber dem Finanzamt ist genauso hoch, wie die Forderung des Käufers gegenüber dem Finanzamt.
das schöne am Internet ist, wie schnell man mit wenigen Maus-Klicks referenzierte Informationen nochmals kurzrecherchieren kann. Es ist ein Komfort sondergleichen, sie in wenigen Sekunden auf den Monitor zu bringen.
Von den "30 Fachleuten" gibt es einen, den ich nicht auf der Liste der "üblichen Verdächtigen" plaziert hätte (Ortwin Renn, seine Rolle bei der Ethikkommission hat ihn wohl "anfällig" gemacht. :-))
Zur Sache:
Im Kern haben Sie recht. Politiker "schmücken" sich gerne mit Ideen - solange sie keinen Aufwand bedeuten. Und die sog. "Energiewend" bedeutet Aufwand, noch dazu Aufwand, an dem man sich die Finger verbrennen kann. (Das ist bei Entschlüssen, bei denen Angst der Ratgeber war, leider häufig der Fall.)
Politiker-Antworten, wie die von Hintze, sind deshalb vorgegarte "Antworten aus der Konserve". Und sollten Sie, Herr Vorholz, noch Zugriff auf alte Spiegelausgaben des Jahres 1973 +/- haben, dann finden Sie dort ein Cartoon mit Willy Band und Genossen mit Ferngläsern in der Hand, mit denen sie Ballons beobachten, die weit in den Himmel gestiegen sind. Auf denen lesen wir "Preise".
"Wir werden die Preise weiterhin im Auge behalten" bemerkt Willy.
Schön.
Herzlichst Crest
P.S.
Für unsere "jungen Freunde": Das Cartoon stammt aus einer Zeit, in der die Republik mit 7% Inflation zu kämpfen hatte.
Der Staat hat durch die Umsatzsteuer auf die Zertifikate beim Emissionshandel keine Einnahmen. Die Verbindlichkeit des Verkäufers gegenüber dem Finanzamt ist genauso hoch, wie die Forderung des Käufers gegenüber dem Finanzamt.
Es sieht ganz danach aus also ob sich die Splitterpartei FDP auf ihrem Sterbebett unter Roesler noch einmal dazu aufrafft, nachhaltigen Klimaschutz und energie-effizientes Bauen zu verhindern.
Herrn Roettgen seien alle Daumen gedrueckt, sich auf ganzer Linie gegen die Atom-Lobby und ihre Vasallen durchzusetzen.
Die ist mir egal.
problematisch ist leider die Energieversorgung, da 80 % von der Industrie verbraucht wird in der Energiesparmassnahmen schon seit langer Zeit vorgenommen werden ( Maximumwächter und abschalten nicht wesentlicher Verbraucher seit ca. 20 Jahren bekannt ) so dass das Einsparpotential nur durch Abwanderung zu erreichen ist.
Bei dem Privatverbrauch können wir natürlich jetzt alle von den Glühlampen befreit Geld für Ersatzlampen ausgeben, leider bringt das nur fast garnichts, so als ob wir den Stand by Verbrauch der elek. Geräte beziffern.
Für jede installierte Megawattstunde PV/ Windkraft muss die gleiche Leistung eines konventionellen Kraftwerks Stand-by vorgehalten werden.
Wir bezahlen also doppelt : für die Nutzung der EE und für die unwirtschaftliche Stand-by Nutzung.
Je mehr PV Anlagen auf der Niederspannungsverteilebene einspeisen, desto höher wird auch die Wahrscheinlichkeit plötzlicher Stromausfälle, man stelle sich bitte vor, wenn Gewitterwolken über uns hinwegziehen und hohe Leistungen jetzt pulsieren.
tut sich auf. Energieeeffizienz Ja, aber doch nicht schon wieder als politisch motiviertes Ziel.
Energiesparen dann, wenn es sich rechnet.
Aber hat schon mal jemand den tollen Energieberatern, die nun wie Pilze aus dem Boden schießen, belastbar glauben können? "Mit X-tausend Euro Investition können Sie y-hundert Euro p.a. sparen..."
Die enormen Kosten werden dann auf die Mieter und die Allgemeinheit umgelegt, die sich so 25-40% der Kosten über die Ersparnis wiederholen können. Wen trifft's? Die Kleinen! Wer finanzierts über die KFW? Die Kleinen!
Wir geben also heute schon Geld aus, um vielleicht Übermorgen sparen zu können? Das ist Politik a'la' Energiewende vom Feinsten, schmeißt heute die Milliarden raus, die man vielleicht für Sozialbudgets oder bessere Schulbildung hätte brauchen können.
Eigentlich egal, denn wenn die Energiewende endlich Fahrt aufnimmt, brauchen wir in 20 Jahren keine Kraftwerke mehr, weil's dann keine Industrie und keinen Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitnehmern mehr gibt. Gut gedacht, Ökolobby...
Wer als Staat von Steuern lebt, sollte nicht vergessen, dass Wohlstand aus Energie kommt.
Energiesparen lohnt sich dann, wenn Verbrauch teuer wird und muss sich über Energiesparen finanzieren, sonst wird's ne Nullnummer auf Kosten der Bürger.
Energieverbrauch reduzieren klappt immer in der Krise. Umkehrschluß: Energiereduzierung staatlich verordnet führt in die Krise.
Zum Verständnis der Zusammenhänge: http://tinyurl.com/8a53pu7
"Zum Verständnis der Zusammenhänge: http://tinyurl.com/8a53pu7 "
kommt auf jeden fall in meine "satire!!.?.!;)" sammlung
so gelacht hbae ich selten
und so inspirierend
wusten sie das in konventionellen kraftwerke windenergie stekt?
aber ja mr.watt hatt schlieslich brötchen aus windmühlenmehl gegessen
und die nukleare fusion hatt die inkas ausgerottet - weil der fusionsreaktor sonne ja durch termikerzeugung die schiffe der conquistadores angetrieben hatt
und jetzt kaufe ich mir ein paar alte energiefressende maschienen weil ich deren produkte teurer verkaufen kann als alle anderen- steckt bei mir ja mehr drinn als bei der konkurenz
herrlich
und weiterempfohlen ;)
"Zum Verständnis der Zusammenhänge: http://tinyurl.com/8a53pu7 "
kommt auf jeden fall in meine "satire!!.?.!;)" sammlung
so gelacht hbae ich selten
und so inspirierend
wusten sie das in konventionellen kraftwerke windenergie stekt?
aber ja mr.watt hatt schlieslich brötchen aus windmühlenmehl gegessen
und die nukleare fusion hatt die inkas ausgerottet - weil der fusionsreaktor sonne ja durch termikerzeugung die schiffe der conquistadores angetrieben hatt
und jetzt kaufe ich mir ein paar alte energiefressende maschienen weil ich deren produkte teurer verkaufen kann als alle anderen- steckt bei mir ja mehr drinn als bei der konkurenz
herrlich
und weiterempfohlen ;)
"die Wende werde nur bei einer "dauerhaften Senkung des Energiebedarfs gelingen""
Ich bin nicht ganz sicher wer diese Fachleute sind, aber auch für diese Herren ein wichtiger Zusammenhang.
Eine dauerhafte Senkung des Energieverbrauchs geht nur, wenn wir die Wirtschaft zurückfahren oder ins Ausland verlagern. Beides führt zu einer Absenkung des Wohlstandes in Deutschland, was den Nachteil mit sich bringt, das dieser Wohlstand die Energiewende finanziert und nebenbei die Experten die sowas fordern.
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