Griechenland Schäuble hält drittes Rettungspaket für möglich
Gerade erst hat die Euro-Gruppe milliardenschwere Finanzhilfen für Griechenland beschlossen, da bringt Finanzminister Schäuble weitere mögliche Zahlungen ins Gespräch.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält weitere Finanzhilfen für Griechenland nach 2014 für möglich. Es könne nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass nach Auslaufen des zweiten Griechenland-Pakets bis zum Jahr 2020 "weitere Anforderungen" kommen, sagte Schäuble nach Beratungen mit dem Haushaltsausschuss des Bundestages. "Es ist aber zu früh, darüber zu spekulieren."
In einem zuvor bekannt gewordenen Schreiben an die Abgeordneten hatte Schäuble klargestellt: "Es gibt keine Garantien, dass der eingeschlagene Weg zum Erfolg führt." Es sei möglicherweise nicht das letzte Mal, dass sich der Deutsche Bundestag mit Finanzhilfen für Griechenland befassen müsse.
Merkel hält Regierungserklärung zu Griechenland
Am kommenden Montag wird der Bundestag über den deutschen Anteil des zweiten Rettungspaketes für Griechenland entscheiden. Insgesamt hatten die Euro-Finanzminister in der Nacht zum vergangenen Dienstag 130 Milliarden Euro zugesagt. Hinzu kommen 24,4 Milliarden Euro aus dem ersten Hilfsprogramm für Griechenland, das noch nicht ausgeschöpft wurde. Wie hoch der deutsche Anteil ist, ist allerdings noch unklar. Die Gelder sollen über den europäischen Rettungsfonds EFSF gewährt werden.
Vor der Abstimmung im Bundestag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich in einer Regierungserklärung äußern. Merkel will die Abgeordneten über die Ergebnisse des Treffens der Euro-Gruppe zu Griechenland und den am Donnerstag in Brüssel beginnenden EU-Gipfel informieren, wie ihr Sprecher Steffen Seibert ankündigte.
Finanzminister Schäuble rechnet mit einer Mehrheit für den Antrag der Bundesregierung. Angesichts von Kritik aus Union und FDP ist allerdings unklar, ob eine Kanzlermehrheit zustande kommt.
Griechenland legt Angebot an private Gläubiger vor
Neben dem Finanzpaket ist der Schuldenschnitt der privaten Gläubiger ein zentraler Bestandteil der Rettungsbemühungen für Griechenland. Dafür legte die Regierung in Athen das offizielle Angebot vor. Das entsprechende Dokument wurde vom Ministerrat gebilligt, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.
- Oktober 2009
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© Vladimir Rys/Getty ImagesDie griechische Regierung revidiert die Schätzung des Staatsdefizits für 2009 nach oben – von sechs auf mehr als zwölf Prozent des BIPs. Bereits zuvor enthielt die Schuldenstatistik des Landes gravierende Fehler: Im Jahr 2004 wurde bekannt, dass die Neuverschuldung in den Jahren 1998 und 1999 – also kurz vor Einführung des Euro – deutlich über den im Maastricht-Vertrag festgeschriebenen drei Prozent des BIPs lag. Ende 2010 werden Griechenlands Schulden mehr als 140 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen.
- 16. Dezember 2009
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© Justin Lane/dpaAls erste Rating-Agentur stuft Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab; die anderen Agenturen folgen. Die Sparmaßnahmen Griechenlands reichten nicht aus, um das Defizit nachhaltig zu verringern, begründet Standard & Poor's die Entscheidung. In der EU wächst die Angst vor einem Staatsbankrott, der andere Länder anstecken könnte. In Griechenland kommt es zu ersten Streiks gegen die Sparpolitik der Regierung.
- 11. Februar 2010
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© John Thys/Getty ImagesDie Staats- und Regierungschefs der EU erklären sich bereit, Griechenland finanziell zu unterstützen, um die Stabilität der Währungsunion zu sichern. Die EU fordert Griechenland jedoch gleichzeitig auf, die Sparanstrengungen zu verstärken. Zuvor bescheinigte die Kommission ihren Finanzstatistiken qualitative Mängel. Die griechische Regierung verkündet zusätzliche Sparmaßnahmen in Höhe von 4,8 Milliarden Euro. Das entspricht rund zwei Prozent des griechischen BIPs.
- 2. Mai 2010
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© Jean-Christophe Verhaegen/AFPDie EU-Finanzminister beschließen, Griechenland Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro zu gewähren: 80 Milliarden kommen von den Euro-Staaten, 30 vom IWF. Nur zehn Tage später fließt die erste Tranche nach Athen. Im Gegenzug wird Griechenland verpflichtet, hart zu sparen, die Wirtschaft zu reformieren und staatliche Unternehmen zu privatisieren. An den Kapitalmärkten kann sich Griechenland nur noch zu hohen Zinsen refinanzieren. Standard & Poor's bewertet die Anleihen des Landes als hochspekulativ (B).
- 8. Mai 2010
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© Bernd Weißbrod/dpaDas Bundesverfassungsgericht lehnt einen Eilantrag gegen die Griechenland-Hilfen ab. Fünf Wissenschaftler hatten nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Griechenland-Hilfe im Bundestag Verfassungsbeschwerde eingelegt. Ihr Argument: Die Hilfe verstoße gegen die EU-Verträge, genauer: gegen das Verbot der gegenseitigen Haftung in der sogenannten No-Bailout-Klausel. Mit den Finanzhilfen werde eine "verheerende Inflationspolitik" betrieben.
- 10. Mai 2010
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© Frank Rumpenhorst/dpaDie Europäische Zentralbank (EZB) beschließt, Staatsanleihen kriselnder Staaten aufzukaufen. Sie will verhindern, dass die Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen können, weil die Zinsen immer weiter steigen. Ihre Statuten verbieten ihr, Anleihen direkt von den Emittenten zu erwerben; also wird sie am öffentlichen und privaten Anleihemarkt – dem sogenannten Sekundärmarkt – tätig. Mit der Ankündigung bricht die EZB mit einem Tabu: Bisher hat sie derartige Mittel zur Krisenbekämpfung stets abgelehnt.
- 7. Juni 2010
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© Georges Gobet/AFPDie Euro-Finanzminister gründen in Luxemburg die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), den sogenannten Euro-Rettungsschirm. Die Zweckgesellschaft soll im Notfall am Kapitalmarkt Kredite aufnehmen, um klamme Staaten finanziell zu stützen. Die Euro-Länder sollen für die Kredite bürgen, Deutschland mit bis zu 148 Milliarden Euro. Der EFSF umfasst insgesamt 750 Milliarden Euro. Die tatsächliche Kreditvergabekapazität liegt niedriger, weil für ein AAA-Rating hohe Garantien erforderlich sind.
- 29. September 2010
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© John Thys/Getty ImagesEU-Währungskommissar Olli Rehn präsentiert Vorschläge zur Krisenbewältigung. Der Finne will den Stabilitäts- und Wachstumspakt stärken und die EU finanzpolitisch besser steuern. Dazu sollen etwa Sanktionen künftig automatisch verhängt werden und nicht erst, wenn die Mitgliedsländer darüber entschieden haben. Und Schuldenstaaten sollen schon bei der Eröffnung eines Defizitverfahrens ein Strafpfand in Höhe von 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hinterlegen. Die EU-Finanzminister entscheiden über die Vorschläge im März 2011.
- 30. September 2010
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© Bernd Thissen/dpaDie Rating-Agentur Moody's stuft Spanien herab, die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone. Sie bewertet die Bonität des Landes nun nicht mehr mit der Bestnote. Vor dem Platzen der Immobilienblase befand sich Spanien noch im Aufschwung. Seitdem kämpft das Land mit den Folgen der Finanzkrise. Ministerpräsident Zapatero bestreitet, finanzielle Hilfe der EU zu brauchen. Spanien hat auf einen rigorosen Sparkurs geschwenkt – genau wie der ebenfalls hoch verschuldete Nachbar Portugal.
- 21. November 2010
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© David Cannon/Getty ImagesIrland muss vom Euro-Rettungsschirm aufgefangen werden. Das Land hat seine Banken mit Milliardenbeträgen vor dem Zusammenbruch gerettet und ist dadurch selbst in eine Schieflage geraten. Die Euro-Finanzminister beschließen Hilfskredite in Höhe von 85 Milliarden Euro, im Gegenzug muss Irland wie zuvor schon Griechenland hart sparen. Die irischen Bürger sind wütend: Bis zuletzt hatte ihre Regierung bestritten, Hilfe aus Brüssel beantragen zu wollen.
- 28. November 2010
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© Georges Gobet/AFPDie Finanzminister der Euro-Länder einigen sich auf einen dauerhaften Krisenfonds, den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Er soll 2013 den Rettungsfonds EFSF ablösen. Der ESM umfasst 700 Milliarden Euro, von denen maximal 500 Milliarden an Not leidende Staaten verliehen werden können. Der Rest dient als Sicherheitseinlage. Sie soll die Rating-Agenturen überzeugen, auch dem ESM Bestnoten zu verleihen. Im Gegensatz zum EFSF wird der neue Fonds mit einer Bareinlage in Höhe von 80 Milliarden Euro ausgestattet. In Einzelfällen können auch private Gläubiger beteiligt werden.
- 16. Dezember 2010 /25. Januar 2011
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© Frank Rumpenhorst/dpaDie EZB verdoppelt ihr Grundkapital auf elf Milliarden Euro, um ihre Anleihekäufe abzusichern. Zu diesem Zeitpunkt hat sie bereits für 72 Milliarden Euro Anleihen aufgekauft – griechische, irische, portugiesische, spanische. Einen Monat später gibt der Rettungsfonds EFSF erstmals selbst Anleihen auf dem Kapitalmarkt aus. Das Interesse der Anleger an den EFSF-Anleihen ist enorm, unter anderem wegen seines Top-Ratings.
- 11. März 2011
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© Sean Gallup/Getty ImagesDie Staats- und Regierungschefs der EU-Länder beschließen, die Kreditvergabekapazität des EFSF auf 440 Milliarden aufzustocken. Außerdem einigen sich die Staaten auf den "Pakt für den Euro" – die Selbstverpflichtung, sich in der Haushalts-, Steuer- und Sozialpolitik enger abzustimmen – und verpflichten sich zum Sparen. Gleichzeitig wird der Stabilitäts- und Wachstumspakts verschärft. Die von Deutschland geforderten automatischen Sanktionen scheitern allerdings am Widerstand der Mitgliedsstaaten.
- April 2011
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© Wolfgang Kumm/dpaInnerhalb der schwarz-gelben Koalition regt sich Widerstand gegen den ESM: Mehr als 30 FDP-Politiker fordern, den Rettungsfonds auf dem Parteitag im Mai abzulehnen. Außerdem wollen sie ein Insolvenzverfahren für EU-Staaten mit starker Gläubigerbeteiligung und ein Verbot für die EZB, Anleihen aufzukaufen. Sie scheitern: Zwei Drittel der Liberalen sprechen sich gegen ein Nein zum ESM aus. Außenminister Westerwelle sagt: "Europa liegt im deutschen Interesse."
- 7. April 2011
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© Patrick Pleul/dpaAuch Portugal will unter den Rettungsschirm. Das ärmste Land Westeuropas sieht keine Alternative, nachdem die Opposition im März ein geplantes Sparprogramm der Minderheitenregierung ablehnte. Nach dreiwöchigen Verhandlungen bekommt Portugal 78 Milliarden Euro zugesprochen – und mehr Zeit für den Schuldenabbau: Die Neuverschuldung des Staats darf in diesem Jahr nun statt 4,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 5,9 Prozent betragen.
- Juli 2011
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© Vincenzo Pinto/AFPDie Sorge um Italien lässt die Gemeinschaftswährung abrutschen. Die Staatsverschuldung der drittgrößten Volkswirtschaft Europas ist, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, mit fast 120 Prozent höher als die Irlands und Portugals. Die Renditen auf ihre Anleihen steigen. Die Regierung plant, in vier Jahren knapp 48 Milliarden Euro einzusparen, etwa im öffentlichen Dienst und im Gesundheitswesen. Berlusconi meint trotzdem: "Wir sind stabil."
- 21. Juli 2011
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© Ralph Orlowski/Getty ImagesDie Euro-Länder beschließen das zweite Rettungspaket für Griechenland. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 109 Milliarden Euro und soll bis 2014 reichen. Erstmals beteiligen sich freiwillig private Gläubiger: Banken sollen 37 Milliarden Euro beisteuern, indem sie griechische Staatsanleihen in neue Bonds mit geringeren Zinsen umtauschen. Ein Erfolg für die Bundesregierung, die sich für die Beteiligung privater Gläubiger eingesetzt hat.
- 8. August 2011
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© Daniel Roland/AFPDie Europäische Zentralbank kauft erstmals auch italienische und spanische Staatsanleihen am Sekundärmarkt. Sie will damit verhindern, dass die Zinsen für die Krisenstaaten weiter steigen. Mit Erfolg: Der Druck auf die beiden Länder nimmt in den kommenden Wochen etwas ab. Italien erklärt sich bereit, ein weiteres Sparpaket aufzulegen: Bis 2013 soll der Haushalt um weitere 45 Milliarden Euro gekürzt werden.
- August 2011
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© David Ramos/Getty ImagesDie Debatte über Euro-Bonds entflammt. Euro-Gruppen-Chef Juncker ist dafür, die Krisenstaaten im Süden auch. In Deutschland drängen SPD und Grüne auf die gemeinsamen Anleihen; auch in der CDU bröckelt der Widerstand. Die FDP ist weiterhin strikt gegen Euro-Bonds, auch Angela Merkel lehnt sie ab. Unterdessen sorgen Gerüchte, Frankreich könnte sein AAA-Rating verlieren, für Turbulenzen an den Börsen. Der Dax fällt zeitweise um bis zu sechs Prozent im Vergleich zum Vortag. Sarkozy kündigt weitere Sparpläne an.
- 16. August 2011
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© Patrick Kovarik/AFPMerkel und Sarkozy treffen sich zu einem Krisengipfel. Euro-Bonds sind dabei angeblich kein Thema. Stattdessen schlagen die beiden Staatschef eine EU-Wirtschaftsregierung vor, die sich aus dem Rat der Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder zusammensetzen soll. Außerdem soll eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild in die Verfassungen der Euro-Länder – und eine Steuer auf Finanztransaktionen. Letztere stößt vor allem bei den Banken auf wenig Gegenliebe.
- 31. August 2011
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© Sean Gallup/Getty ImagesDas Bundeskabinett bringt das "Gesetz zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus" auf den Weg. Damit setzt es die Beschlüsse des Euro-Gipfels vom 21. Juli um. Deutschland bürgt nun für weitere 211 Milliarden Euro. Knackpunkt in der deutschen Diskussion ist die Beteiligung des Bundestages: Künftig soll das Parlament über alle neuen Hilfen abstimmen. Unter anderem haben die Unions- und die FDP-Fraktion dies gefordert.
- August/September 2011
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Banken Frankfurt
© Alex Grimm/Getty ImagesDie europäischen Banken misstrauen einander zunehmend. Statt sich gegenseitig Geld zu leihen, bemühen sie die EZB. Der Liquiditätsfluss im Finanzsektor droht auszutrocknen, die Angst vor einer neuen großen Bankenpleite wächst. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), fordert deshalb, die Banken mit neuem Kapital auszustatten, das direkt vom Rettungsfonds EFSF kommen soll. Auch die Bankenaufsicht (EBA) zeigt sich besorgt. EZB-Chef Trichet und Deutsche-Bank-Chef Ackermann hingegen kritisieren die Vorstöße.
- 7. September 2011
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Bundesverfassungsgericht
© Ralph Orlowski/Getty ImagesErneut weist das Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerden gegen die Griechenland-Hilfen ab. Die Richter entscheiden, dass die deutsche Beteiligung am Rettungsfonds EFSF mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Sie setzen aber voraus, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages allen Rettungsmaßnahmen zustimmen muss. Bisher musste sich Finanzminister Wolfgang Schäuble lediglich um ein Einvernehmen mit dem Parlament bemühen.
- Mitte September 2011
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© Sakis Mitrolidis/AFPDie Spekulationen über eine mögliche Insolvenz Griechenlands nehmen zu. Eine neue Immobiliensteuer soll das benötigte Geld in die öffentlichen Kassen bringen. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos sagt, sein Land brauche weitere Milliarden, um seine Haushaltsziele zu erreichen. Die griechische Wirtschaft schrumpft stärker als gedacht. Ein Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble nennt die Spekulationen "zwecklos", aber Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagt öffentlich, es dürfe keine Denkverbote geben. Eine geordnete Insolvenz schließt er nicht mehr aus.
- 29. September 2011
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© Sean Gallup/AFP/Getty ImagesDer Bundestag billigt die von den Euro-Ländern geplante Aufstockung des Rettungsfonds EFSF auf 780 Milliarden Euro, von denen 440 Milliarden an überschuldete Euro-Staaten verliehen werden können. Treten die geplanten Änderungen in Kraft, steigen die deutschen Garantien um 88 Milliarden auf 211 Milliarden Euro. Zudem erhält der Fonds dann weitere Kompetenzen: Künftig soll er an der Börse Staatsanleihen von Krisenstaaten kaufen, um deren Kurse zu stabilisieren. Von 611 anwesenden Abgeordneten im Bundestag stimmen 523 dem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zu.
- Oktober 2011
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© Odd Andersen/AFP/Getty ImagesAm 26. Oktober stimmt der Bundestag schon wieder über eine Ausweitung des Rettungsfonds EFSF ab. In ihrer Regierungserklärung appelliert Kanzlerin Merkel an die Abgeordneten, ihre Rettungspolitik zu unterstützen: "Scheitert der Euro, scheitert Europa", sagt sie. 503 von 596 Abgeordneten stimmen für die Erweiterung. Auf dem anschließenden EU-Gipfel beschließen die Staats- und Regierungschefs einen Schuldenschnitt für Griechenland, eine Ausweitung des EFSF und eine Rekapitalisierung der Banken. Italien verspricht, stärker zu sparen.
- Anfang November 2011
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Lucas Papademos (r.) mit seinem Amtsvorgänger Giorgos Papandreou
© Orestis Panagiotou/EPA/dpaAm 31. Oktober kündigt Griechenlands Ministerpräsident Papandreou überraschend an, er wolle seine Bevölkerung über die EU-Rettungshilfen abstimmen lassen. Europas Regierungen setzten Griechenland daraufhin unter Druck: Die nächste Kredittranche, von den Euro-Finanzministern eigentlich schon gebilligt, wird auf Eis gelegt. Am 3. November sagt Papandreou das Referendum wieder ab. Sechs Tage später kündigt er seinen Rücktritt an. Das frühere EZB-Ratsmitglied Lucas Papademos wird neuer griechischer Ministerpräsident.
- Mitte November 2011
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Mario Monti
© Filippo Monteforte/AFP/Getty ImagesNach wachsendem Druck der Finanzmärkte auf Italien tritt Regierungschef Silvio Berlusconi zurück. Sein Nachfolger wird der frühere EU-Kommissar Mario Monti. Im Dezember stimmt das Parlament in Rom seinem Spar- und Sanierungsprogramm zu. Auch in Spanien wechselt die Regierung: Bei der vorgezogenen Parlamentswahl am 20. November werden die Sozialisten abgewählt, die konservative Volkspartei (PP) mit ihrem Spitzenkandidaten Mariano Rajoy siegt. Er löst im Dezember José Luis Rodríguez Zapatero als Regierungschef ab.
- Dezember 2011
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David Cameron in Brüssel
© Eric Feferberg/AFP/Getty ImagesAm 5. Dezember, nur wenige Tage vor dem nächsten EU-Gipfel, droht die Rating-Agentur Standard & Poor's Deutschland und weiteren 14 Ländern der Euro-Zone mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Auf dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs ist Großbritanniens Premierminister David Cameron isoliert: Er will einen Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin nicht mittragen, die anderen Länder vereinbaren den Abschluss des Regelwerks. Für sein Verhalten erntet Cameron auch im eigenen Land viel Kritik.
- 13. Januar 2012
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© Getty Images
Die Rating-Agentur Standard & Poor's stuft Frankreichs Kreditwürdigkeit herab. Einen Tag später entzieht sie neun weiteren Ländern die Bestnote. Auch der Krisenfonds EFSF verliert sein AAA-Rating. Die Folgen sind begrenzt: Die Zinsaufschläge für einige Krisenländer bleiben zwar hoch, sinken aber in der Tendenz. Die erste Auktion des EFSF nach seiner Herabstufung verläuft reibungslos. Allerdings nimmt die Flucht in sichere Häfen zu: Wenige Tage vor der Herabstufung von Frankreich zahlt Deutschland erstmals negative Zinsen auf kurzfristige Staatspapiere – wie zuvor die Schweiz und Dänemark.
- 31. Januar
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© Getty Images
Die Staats- und Regierungschefs der EU verabschieden in Brüssel den Fiskalpakt. 25 Staaten stimmen dem neuen Regelwerk zu; Großbritannien und Tschechien bleiben außen vor. Die neuen Regeln sollen ab 2013 gelten. Künftig kann die Kommission ein Defizitverfahren auch ohne die Zustimmung der Finanzminister eröffnen, immer dann, wenn die Defizitquote eines Landes drei Prozent überschreitet. Das strukturelle Defizit in den Haushalten darf in der Regel nicht mehr die Grenze von 0,5 Prozent überschreiten. Die Krisenstaaten müssen ihre Schulden um fünf Prozent jährlich abbauen. Die Regierungschefs verabschieden auch den dauerhaften Krisenmechanismus ESM, der ab Juli in Kraft treten soll.
- 21. Februar
Die EU-Finanzminister bringen in Brüssel ein zweites Rettungspaket für Griechenland auf den Weg. Es umfasst neue Kredite in Höhe von 130 Milliarden Euro. Die Einigung der Minister mit Griechenland ist auch Voraussetzung für die Beteiligung privater Gläubiger an der Rettung des überschuldeten Landes. Sie sollen nun auf mehr als 50 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Der Schuldenstand Griechenlands soll dadurch auf rund 120 Prozent der Wirtschaftsleistung sinken.
- 8. März 2012
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© Oli Scarff/Getty Images

Der Parthenon auf der Akropolis
Die griechische Regierung verschickt eine Erfolgsmeldung: An dem angekündigten Schuldenschnitt beteiligen sich nach Angaben des Finanzministeriums rund 86 Prozent aller Gläubiger, die Papiere nach griechischem Recht halten. Damit ist das nötige Quorum erreicht, um auch die anderen Gläubiger zum Umtausch zu zwingen. Insgesamt wären dann rund 95 Prozent der Investoren im Boot. Rund 197 Milliarden der 206 Milliarden Euro an griechischen Staatsschulden können nun umgeschuldet werden. Die Anleger erhalten Papiere mit längerer Laufzeit und niedrigerem Zinssatz. Griechenland bekommt mehr Zeit.
Der Schuldenschnitt soll die griechische Schuldenlast um 107 Milliarden Euro verringern. Insgesamt sollen private Gläubiger auf 53,5 Prozent ihrer Forderungen gegenüber Athen verzichten. Sollten nicht ausreichend viele Gläubiger freiwillig an dem Schuldenschnitt teilnehmen, dann könnten sie auch dazu gezwungen werden.
Zusätzlich zum Verzicht auf mehr als die Hälfte des Nennwertes der Anleihen müssen die Gläubiger weitere Abstriche machen: Die verbleibenden Papiere bekommen deutlich schlechtere Konditionen. Die neuen Anleihen sollen bis 2015 einen Zinssatz von zwei Prozent haben.
Danach soll der Zinssatz stufenweise steigen – bis 2021 auf drei Prozent, danach 4,3 Prozent. Das geht aus den Eckpunkten des Angebots zum Schuldenschnitt der griechischen Regierung hervor. Verzicht und veränderte Konditionen summieren sich nach Berechnungen von Experten auf einen Verlust von über 70 Prozent des Nominalwerts der Anleihen.
Die neuen Anleihen sollen einen Zinsbonus erhalten, sollte die griechische Wirtschaft in den nächsten Jahren wachsen. Die Höhe wird von der Wachstumsrate abhängig sein. Für die Anleihen wird englisches Recht gelten. Damit soll Griechenland die Möglichkeit genommen werden, einen erneuten Schuldenschnitt zu fordern.
Am Donnerstag hatte das griechische Parlament nach siebenstündiger Debatte das Gesetz für den Schuldenschnitt gebilligt. Für das Gesetz stimmten die Fraktionen der Sozialisten und der Konservativen im Block, wie das Parlament mitteilte.
- Datum 24.02.2012 - 18:51 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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wie lange wollen unsere politiker eigentlich noch die augen davor verschließen, dass weder griechenland noch portugal, weder italien noch spanien, weder der euro noch unser gesamtes währungssystem zu retten sind?
in griechenland kann man sehr deutlich sehen, wie ein zinsbasiertes schuldgeldsystem (nicht) funktioniert.
VERSCHULDUNG - ÜBERSCHULDUNG - MASSENVERELENDUNG - RESET.
das sind die klassischen stationen eines schuldgeldsystems in seiner finalen phase. in griechenland ist man gerade bei punkt 3 angekommen. mit dem reset wartet man so lange wie möglich, um auch noch die letzten vermögenswerte von fleissig nach reich zu verteilen. auch deutsche steuergelder werden hier veruntreut.
es wird ZEIT,
dass die menschen erkennen, dass die o.g. abfolge in unser finanzsystem einprogrammiert ist! es kann nicht einmal theoretisch auf dauer funktionieren. mehr dazu HIER
mal sehen, wie lange ezb, fed und konsorten den laden noch am laufen halten.
EMPÖRT EUCH! wir brauchen endlich ein geldsystem, dass ohne verschuldung auskommt, ein VOLLGELDSYSTEM!
die grüne Alternative der Eurobonds hätte uns natürlich sofort geretttet bzw . uns gleich mit verarmt .
Sie lassen alle aus der Verwantwortung, die an der aktuellen Situation wirklich Schuld haben... Agenda 2010, die ganzen Steuervergünstigungen, Exportlastigkeit, unausgewogene Handelsbilanzen, Korruption, Lobbyismus. Schuld hat ja das Geldsystem. So ein Quatsch!
Erstmal ein Link zum Geld:
http://www.zeit.de/2010/2...
Kein Staat der Erde fängt nach einem Totalzusammenbruch ohne Geld an. Schulden und Guthaben der alten Währung werden neu Bewertet!
Richtig ist: der verlangte Zins wird von den Banken nicht Miterschaffen.
Das Spiel mit dem Zins gestaltet sich in etwa So: Zwei Personen nehmen einen Kredit in selber Höhe auf. Also muss einer der Beiden, dem Anderen den Zins für seinen Kredit abluchsen, um seinen Kredit Vollständig zurückzahlen zu können. Gelingt Ihm das, dann muss der Andere viel Früher einen Zusatzkredit aufnehmen in Höhe von beiden Zinslasten!
Nach Rückzahlung eines Kredits, beginnt das Spiel von Vorne.
Dieser Prozess, der in einem Schuldgeldsystem durch Zinsforderung ausgelöst wird, kann auch durch Bargeld unterm Kopfkissen Sparen, und durch Gewinne von Unternehmen, wobei das Geld nicht wieder in den ursprünglichen Geldkreislauf (Auslandinvestition) zurück kommt, ausgelöst werden!
Etwas, was die meisten Menschen nicht Verstehen können, nicht weil Sie Dumm sind, sondern es mit der Komplexität der Zinsforderung zusammenhängt, die von den Banken nicht Miterschaffen wird, zu Begreifen!
Der Satz lautet: Etwas, was nicht miterschaffen worden ist kann nicht Wegbesteuert werden! Daher oder daran, Scheitern alle Schuldgeldsysteme! Ein Satz fehlt noch!
Gewinne von Unternehmen, oder Reichtum, kann Wegbesteuert werden!
die grüne Alternative der Eurobonds hätte uns natürlich sofort geretttet bzw . uns gleich mit verarmt .
Sie lassen alle aus der Verwantwortung, die an der aktuellen Situation wirklich Schuld haben... Agenda 2010, die ganzen Steuervergünstigungen, Exportlastigkeit, unausgewogene Handelsbilanzen, Korruption, Lobbyismus. Schuld hat ja das Geldsystem. So ein Quatsch!
Erstmal ein Link zum Geld:
http://www.zeit.de/2010/2...
Kein Staat der Erde fängt nach einem Totalzusammenbruch ohne Geld an. Schulden und Guthaben der alten Währung werden neu Bewertet!
Richtig ist: der verlangte Zins wird von den Banken nicht Miterschaffen.
Das Spiel mit dem Zins gestaltet sich in etwa So: Zwei Personen nehmen einen Kredit in selber Höhe auf. Also muss einer der Beiden, dem Anderen den Zins für seinen Kredit abluchsen, um seinen Kredit Vollständig zurückzahlen zu können. Gelingt Ihm das, dann muss der Andere viel Früher einen Zusatzkredit aufnehmen in Höhe von beiden Zinslasten!
Nach Rückzahlung eines Kredits, beginnt das Spiel von Vorne.
Dieser Prozess, der in einem Schuldgeldsystem durch Zinsforderung ausgelöst wird, kann auch durch Bargeld unterm Kopfkissen Sparen, und durch Gewinne von Unternehmen, wobei das Geld nicht wieder in den ursprünglichen Geldkreislauf (Auslandinvestition) zurück kommt, ausgelöst werden!
Etwas, was die meisten Menschen nicht Verstehen können, nicht weil Sie Dumm sind, sondern es mit der Komplexität der Zinsforderung zusammenhängt, die von den Banken nicht Miterschaffen wird, zu Begreifen!
Der Satz lautet: Etwas, was nicht miterschaffen worden ist kann nicht Wegbesteuert werden! Daher oder daran, Scheitern alle Schuldgeldsysteme! Ein Satz fehlt noch!
Gewinne von Unternehmen, oder Reichtum, kann Wegbesteuert werden!
kann ich mit dem geld der anderen einfach so 'rumwerfen', schulden machen, gutsherrenhaft anderen budgets zuweisen oder auch mal ablehnen und...
... wenn das ganze dann schiefgeht: ich als finanzminister muß ja nicht persönlich dafür haften; dafür ist ja schließlich der bürger da! schließlich hat der mich gewählt und... hängt jetzt an meinem fliegenfänger ;-)
und wenn der bürger mich dann abwählt, dann bekomme ich eine gute pension.
=> man sollte sich also einfach mal bewerben ,-)))
....das Problem mit Witzen abzutun. Da hat man etwas gesagt und Applaus bekommen; fühlt sich besser. Aber die verlorene Kraft fehlt dann tatsächlich etwas zu tun.
Sie sich ja immer noch auf "Bundespräsident" bewerben, nach 5 Monaten die Queen of England bei einem offiziellen Anlass verbal beleidigen und diskriminieren, ihr Amt räumen und sich mit den vereinten Stimmen von CDU und SPD einen jährlichen Ehrensold von 200.000 €uro zubilligen lassen: ein super Deal für das bischen "Arbeit" .
....das Problem mit Witzen abzutun. Da hat man etwas gesagt und Applaus bekommen; fühlt sich besser. Aber die verlorene Kraft fehlt dann tatsächlich etwas zu tun.
Sie sich ja immer noch auf "Bundespräsident" bewerben, nach 5 Monaten die Queen of England bei einem offiziellen Anlass verbal beleidigen und diskriminieren, ihr Amt räumen und sich mit den vereinten Stimmen von CDU und SPD einen jährlichen Ehrensold von 200.000 €uro zubilligen lassen: ein super Deal für das bischen "Arbeit" .
Es kann nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, dass unsere Kinder noch an diesen Schulden zahlen werden.
Mit absoluter Sicherheit auch noch Ihre Enkel und Urenkel.
Es ist durchaus möglich, dass Ihre Kinder, Enkel und Urenkel einmal fragen:
"Warum habt ihr das zugelassen."
die Kindeskinder unserer Kinder werden noch zahlen muessen, die junge Facebook-Generation muesste auf die Barrikaden gehen , hoffen wir es !
Mit absoluter Sicherheit auch noch Ihre Enkel und Urenkel.
Es ist durchaus möglich, dass Ihre Kinder, Enkel und Urenkel einmal fragen:
"Warum habt ihr das zugelassen."
die Kindeskinder unserer Kinder werden noch zahlen muessen, die junge Facebook-Generation muesste auf die Barrikaden gehen , hoffen wir es !
Schaeuble haelt drittes Rettungspaket für moeglich ?
Also bei Schaeuble halte ich alles für moeglich. Natürlich im negativem sinne.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/se
Warum nicht jedes Jahr Milliarden dorthin? Wenn der Mann endlich mal selbst richtig arbeiten würde, dann würde er merken, wie schwer es die Bürger in unserem Land haben.Entweder sie sind arbeitslos und leben von Hartz 4 oder sie leben in Armut, weil sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.Zu hohe Steuern bei Strom und Mineralöl.Er aber schwimmt wohl im geld ,nur es ist nicht seins.Selbst der Bund der Steuerzahler ist wohl machtlos gegen diesen Mann. Ist er krank? Sieht er nicht die Realität dort?Unser Volk, das die Werte schafft ist für ihn da, die Banken zu bedienen oder? Eine Schande.Solche Alleingänge zeigen seine Profilierungssucht.
Bei aller Skepsis zu den Rettungspaketen: das er nicht hart arbeitet, kann man Herrn Schäuble wirklich nicht vorwerfen ... zumal in einem Alter, in dem ihm längst der wohlverdiente Ruhestand zustünde.
Bei aller Skepsis zu den Rettungspaketen: das er nicht hart arbeitet, kann man Herrn Schäuble wirklich nicht vorwerfen ... zumal in einem Alter, in dem ihm längst der wohlverdiente Ruhestand zustünde.
...hinterher und segnen diesen Murks ab!Und das alles für das marode, verrottete, korrupte Griechenland, das die Polit-Kaste runtergewirtschaftet hat. Hierfür trägt das Volk auch Verantwortung, es hat sich seine Politiker gewählt. „Griechenland ist das einzige bekannte Beispiel eines Landes, das seit dem Tag seiner Geburt im totalen Bankrott lebt.“ (Edmond About 1858). Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ich hoffe die Politik in Europa zeigt endlich mal Verantwortung statt verantwortungsloses Schönreden und Verdrängen, hört beispielsweise auf führende Manager wie Reitzle (Linde), Fehrenbach (Bosch) oder auf Finanzexperten wie Gerke, Sinn u.a. und verabschiedet Griechenland ganz schnell aus der Euro-Zone. Keinen Euro mehr ins bodenlose Fass. Von den geplanten 130 Milliarden für den Dauer-Tropf-Patienten Griechenland sehen die Geber keinen Cent wieder. Schlaraffenland ist abgebrannt. Nichts wird sich ändern in Griechenland. Dort sollte man sich ein Beispiel am Nachbarn Türkei nehmen wo die Schnorrermentalität, das seit Jahrzehnten praktizierte Leben auf Kosten Anderer, fremd ist. Und bald ein drittes Rettungspaket...??? Wie verantwortungsloa sind unserere Politiker eigentlich? Schluss mit dem verantwortungslosen Verheizen der Zukunft unserer Kinder. Deshalb: Griechenland – Schluss – Ende – Aus – Raus.
Wieder einmal werden wir als altbekannter Methode auf neue, alternativlose Rettungsaktionen mental konditioniert.
Nochmal Nachschiessen.
Nochmal Rettung.
Nochmal das Ganze von vorn.
Es ist doch schon soviel zu den ganzen Hintergründen gesagt, geschrieben und diskutiert worden. Und wenn wir alle Streitgespräche (die wir sicher führen sollen und müssen) mal vergessen und uns das Ganze objektiv ansehen - was bleibt für ein Gefühl/Eindruck. Zorn. Denn das Ganze ist schlichtweg so undurchsichtig auf der Einen, und so einseitig vorteilhaft für eine kleine Banditengruppe auf der Anderen, dass man sich doch nur noch einen Reset und Zurück auf Start wünscht.
Menschlichkeit, Würde, Ethik, Moral, Anstand, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit - quo vadis?
Gerade wir als Deutsche sollten den undemokratischen Entwicklungen denen wir scheinbar machtlos ausgesetzt sind endlich entgegen treten.
Was muss denn noch passieren, dass wir alle als mündige Bürger auf die Strasse gehen und uns erheben gegen all das was nicht in unserem Sinne ist. Gegen alles was uns als alternativlos präsentiert wird.
Wo sind die Bürger, die sich ein wahrlich selbstbestimmtes Leben wünschen und die Hauptaufgaben des Staates darin sehen, uns diese Möglichkeit zu bieten, anstatt uns weiter zu gängeln und letztendlich nur als notwendiges Übel anzusehen und zu behandeln.
Politiker fürchten den "Big-Bang", sowohl bei der Alimentierung/Entschuldung Griechenlands bzw. der fiskalischen Demontage Deutschlands bzw. dessen Folgen.
Ein Big-Bang würde Konkursverschleppung und langsame Verelendung transparent machen und damit ggf. das Volk zu sehr aufrütteln.
Unsere Politiker spekulieren darauf, dass das Volk sich an eine Situation gewöhnt, wenn die Konsequenzen nur langsam genug eintreten. Mit dieser Einschätzung liegen sie sicher richtig.
Bei 80% Verschuldungsgrad in Deutschland gibt es noch einigen Spielraum, um einen aktuten Crash zu vermeiden.
Aus Sicht Griechenlands und auch Deutschlands wäre ein harter Schnitt wohl besser als ein langsames Siechtum.
Wenn z.B. eine Rezession und die Folgen der Rettung (Steuererhöhungen, Renten- und Sozialleistungs-Kürzungen, Verfall von Infrastruktur, Schulen- und Hochschulen) gleichzeitg eintreten, könnte es häßlich werden in Deutschland.
Den Länderfinanzausgleich und auch die Kosten der deutschen Einheit haben die Menschen zähneknirschend hingenommen, ob das auf EU-Ebene auch funktioniert (insb. bei einem Big-Bang), wage ich stark zu bezweifeln.
Allein die Tatsache, dass die größten Hilfsempfänger dem mit Abstand größten Helfer mit Hasstiraden (Hass-Sendungen im TV, Flaggen-Verbrennungen, Nazi-Vergleiche) "gedankt" haben, könnte sich nochmal als heftiger Boomerang herausstellen.
"Deutschland" wird übrigens kaum arm werden, nur der Staat und immer größere Teile der Bevölkerung.
Politiker fürchten den "Big-Bang", sowohl bei der Alimentierung/Entschuldung Griechenlands bzw. der fiskalischen Demontage Deutschlands bzw. dessen Folgen.
Ein Big-Bang würde Konkursverschleppung und langsame Verelendung transparent machen und damit ggf. das Volk zu sehr aufrütteln.
Unsere Politiker spekulieren darauf, dass das Volk sich an eine Situation gewöhnt, wenn die Konsequenzen nur langsam genug eintreten. Mit dieser Einschätzung liegen sie sicher richtig.
Bei 80% Verschuldungsgrad in Deutschland gibt es noch einigen Spielraum, um einen aktuten Crash zu vermeiden.
Aus Sicht Griechenlands und auch Deutschlands wäre ein harter Schnitt wohl besser als ein langsames Siechtum.
Wenn z.B. eine Rezession und die Folgen der Rettung (Steuererhöhungen, Renten- und Sozialleistungs-Kürzungen, Verfall von Infrastruktur, Schulen- und Hochschulen) gleichzeitg eintreten, könnte es häßlich werden in Deutschland.
Den Länderfinanzausgleich und auch die Kosten der deutschen Einheit haben die Menschen zähneknirschend hingenommen, ob das auf EU-Ebene auch funktioniert (insb. bei einem Big-Bang), wage ich stark zu bezweifeln.
Allein die Tatsache, dass die größten Hilfsempfänger dem mit Abstand größten Helfer mit Hasstiraden (Hass-Sendungen im TV, Flaggen-Verbrennungen, Nazi-Vergleiche) "gedankt" haben, könnte sich nochmal als heftiger Boomerang herausstellen.
"Deutschland" wird übrigens kaum arm werden, nur der Staat und immer größere Teile der Bevölkerung.
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