Griechenland braucht unsere Solidarität
Wer so denkt, verkennt: Nicht Griechenland profitiert am meisten von den Euro-Rettungsprogrammen, von der Gemeinschaftswährung und dem gemeinsamen Markt, sondern Deutschland. Würde Griechenland die offenkundige Staatspleite erklären, müssten (auch) deutsche Banken noch einmal Milliarden abschreiben und die deutschen Steuerzahler am Ende dafür aufkommen. Würde der Euro abgeschafft und die D-Mark wieder eingeführt, würde diese drastisch aufwerten. Die Folge, so haben Experten errechnet: Deutsche Waren würden sich um 40 Prozent verteuern. Mit dem vom Export getriebenen deutschen Wachstumsmodell wäre es schnell vorbei.
Im Süden Europas, nicht nur in Griechenland, herrscht eine bedrohliche Stimmung, die sich vor allem gegen Deutschland wendet. Fast 70 Jahre nach dem Kriegsende wird Deutschland wieder als feindliche Macht wahrgenommen. Es gibt schon Stimmen, die nach radikalen Schritten rufen gegen die Fremdbestimmung aus Brüssel und Berlin.
Wer wollte es den in Elend gedrückten Menschen verdenken! Sollen sie weiter zusehen, wie ihr bescheidenes Wohlstandsmodell den Bach runtergeht und ihre Politiker zu Befehlsempfängern werden? Nur damit die Banken und Spekulanten ihre Kredite, die sie zu saftigen Zinsen über Jahre bereitwillig den schwachen Ländern gewährt haben, nicht völlig abschreiben müssen.
Nein, das kann nicht das Europa sein, in dem wir leben möchten. Ein Europa, in dem Banken und Hedgefonds bestimmen, welche Länder überleben dürfen und welche nicht.
Der Preis der von den Finanzakteuren und Merkel maßgeblich betriebenen, einseitigen Sparpolitik ist die Desintegration Europas. Und eine lang anhaltende Depression, die irgendwann auch Deutschland erfassen wird. Weil wir eben nicht auf einer Insel der Seeligen leben.
Griechenland braucht unsere Solidarität, einen kompletten Schuldenschnitt und ein Aufbauprogramm statt immer neuer Spar- und Hilfspakete. Damit das Land eine Chance bekommt, in zehn oder zwanzig Jahren wieder auf eigenen Füßen zu stehen und wieder ein gleichberechtigtes Mitglied der Union zu werden.
Mehr kosten würde ein solches europäisches Wachstumspaket wohl nicht. Aber es würde den Menschen in Griechenland und Europa wieder eine Perspektive geben. Darum lohnt es sich zu streiten. Nicht um einen Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone und der europäischen Beistandsgemeinschaft. Wir brauchen Griechenland – als Exempel, dass sich Europa seiner selbst besinnt.
- Datum 10.02.2012 - 11:26 Uhr
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Wie im Artikel erwähnt, halte auch ich einen totalen Schuldenschnitt für unausweichlich, um Griechenland einen würdigen Neustart zu ermöglichen. Wer massiv hochprofitable Kredite vergibt, muss selbstverständlich auch das erhöhte Ausfallrisiko unternehmerisch tragen. Ich als Privatmensch muss bei Unternehmensbeteiligungen (Aktien, Genussscheinen u.ä.) im ungünstigsten Fall auch mit Totalinsolvenzen rechnen. Passiert just öfter im Bereich Erneuerbare Energien, eigentlich einer "Zukunftsbranche"! So ist das eben! Es zwingt einen ja keiner zu solchen Geschäften. Also lieber ein Ende mit Schrecken und die Griechen sollen einen selbstgesteuerten maßvollen Neuanfang mit möglichst Nullverschuldung und sehr restriktiver Steuereintreibungs-Gesetzgebung(!) bei hohen Einkommen machen können. Vielleicht können wir irgendwann davon lernen, wie so etwas geht.
Guter Ansatz. Wir brauchen endlich einen Übergang von der schuldenbasierten Staatsfinanzierung zur rein steuerfinanzierten Staatsfinanzierung. Dabei muss aber sichergestellt werden, dass die Steuern ausreichen, um die wichtigen Staatsausgaben zu decken. Der Weg über reines Sparen ist m.E. falsch, da der Staat wichtige Aufgaben übernehmen und insbesondere die Schwachen vor den Starken schützen muss.
Durch eine steuerbasierte Staatsfinanzierung liesse sich außerdem das Problem der zunehmend ungleichen Vermögensverteilung abmildern. Dabei ist v.a. auf eine vernünftige - sprich höhere - Besteuerung von Kapitaleinkünften zu achten.
Bei einem Vergleich mit Privatmenschen würde ich zunächst daran denken, dass mit einem einzelnen Privatschuldner auch niemand Mitleid hat, wenn er über seine Verhältnisse gelebt und alles verjuxt hat. Es zwingt auch niemand den Darlehensnehmer zu solchen Geschäften. So herum wird doch eher ein Schuh daraus. Zumal der greichische Staat die prekäre Situation lange verschleiert hat, um so weiter machen zu können.
Verstehe nicht wie viele so bereitwillig akzeptieren, dass sich die Griechen quasi als unschuldige Opfer von Drogendealern darstellen, die nicht wussten, wie ihnen geschah.^^
Die Schulden des Staates sind die Steuern von morgen...
Es duerfte an der Zeit sein, den Zeitgenossen endlich klarzummachen, dass auch der Staat den Gesetzen der Oekonomie unterworfen ist -
genauso der Mensch den Gesetzen der Natur....
josefine
Guter Ansatz. Wir brauchen endlich einen Übergang von der schuldenbasierten Staatsfinanzierung zur rein steuerfinanzierten Staatsfinanzierung. Dabei muss aber sichergestellt werden, dass die Steuern ausreichen, um die wichtigen Staatsausgaben zu decken. Der Weg über reines Sparen ist m.E. falsch, da der Staat wichtige Aufgaben übernehmen und insbesondere die Schwachen vor den Starken schützen muss.
Durch eine steuerbasierte Staatsfinanzierung liesse sich außerdem das Problem der zunehmend ungleichen Vermögensverteilung abmildern. Dabei ist v.a. auf eine vernünftige - sprich höhere - Besteuerung von Kapitaleinkünften zu achten.
Bei einem Vergleich mit Privatmenschen würde ich zunächst daran denken, dass mit einem einzelnen Privatschuldner auch niemand Mitleid hat, wenn er über seine Verhältnisse gelebt und alles verjuxt hat. Es zwingt auch niemand den Darlehensnehmer zu solchen Geschäften. So herum wird doch eher ein Schuh daraus. Zumal der greichische Staat die prekäre Situation lange verschleiert hat, um so weiter machen zu können.
Verstehe nicht wie viele so bereitwillig akzeptieren, dass sich die Griechen quasi als unschuldige Opfer von Drogendealern darstellen, die nicht wussten, wie ihnen geschah.^^
Die Schulden des Staates sind die Steuern von morgen...
Es duerfte an der Zeit sein, den Zeitgenossen endlich klarzummachen, dass auch der Staat den Gesetzen der Oekonomie unterworfen ist -
genauso der Mensch den Gesetzen der Natur....
josefine
Ich bin wirklich hocherfreut, dass ENDLICH einmal dieses völlig irre Vorgehen der EU kritisiert wird.
es MUSS endlich auch bei der spitzenpolitik ankommen:
wir haben ein SYSTEMPROBLEM und jede wie auch immer geartete "Rettungsmaßnahme" kann dieses problem nicht lösen; sie kann bestenfalls ZEIT bringen, um sich zu überlegen, was man nach dem endgültigen zusammenbruch des währungssystems anders machen will.
ich versuche es in aller kürze: das grundübel ist die GELDSCHÖPFUNG. es gibt in unserem finanzsystem genau ZWEI prozesse, bei denen all unser geld entsteht:
1. die ezb gibt einer geschäftsbank einen KREDIT (es entsteht sog. zentralbankgeld)
2. geschäftsbanken geben kunden (unternehmen, privatpersonen) einen KREDIT (es entsteht sog. giralgeld)
die ZEIT hat diese prozesse HIER erklärt.
für jeden kredit sind ZINSEN zu zahlen. diese allerdings hat niemand geschaffen. deshalb fehlen sie im system. in der gesamtheit können die zinsen daher nur über NEUE KREDITE beglichen werden. dadurch kommt es zum exponentiellen wachstum der verschuldung, die aus rein mathematischen gründen im CRASH ENDEN MUSS.
ausführlicher ist das ganze HIER erklärt.
Danke für diese Erklärung über die Entstehung des Geldes. Ich kann sie zwar selbst nicht mehr lesen, weil ich persönlich mir über fast nichts anderes mehr Gedanken mache, aber anscheinend ist dieses perfide Geldsystem immer noch nicht bei der Masse an Bürgern angekommen. Sonst würden wir längst andere Verhältnisse auf den Strassen haben und die momentanen Ausschreitungen in Griechenland sind Sandkastenspiele dagegen.
Das Problem ist einfach, das die Politiker Politik für die Banken machen. Sehr einfach und deutlich hat das damals Dirk Müller bei Anne Will erklärt und den FDP-Politiker Otto Fricke herrlich zur Sau gemacht. Grandiose Folge:
http://www.youtube.com/wa...
Langsam erwacht auch der deutsche Bundesbürger aus seinem finanziellen Winterschlaf und ich hoffe, dass diese Krise nicht in Chaos und Krieg endet, sondern auch die Politiker unter Druck der Bürger sich für ein neues System einsetzen und man diese Krise auch als CHANCE erkennt, alte Fehler (wie z.B. die komplette Derugulierung des Finanzsystems) behebt und ein faireres System, das dem VOLKE dienlich ist, aufbaut.
Denn wie sagte schon Prof. Hankel: "Selbst wenn man das Omulett falsch zubereitet, heisst das nicht, dass man es nicht wegschmeissen kann und ein neues brät.
Grüsse ReVaaN
Heinsohn und Steiger - Professoren der Uni Bremen -
haben genau beschrieben wie das System funktioniert.
Es muss gearbeitet werden, um die Schulden und die Kosten der Vorfinanzierung (Zins) bezahlen zu koennen.
Das Sytem funktioniert, sofern die Schulden beglichen werden und nicht nur durch neue Schulden abgedeckt werden (Staatsschulden).
Das ist doch nicht schwer zu verstehen...!?
josefine
Meint Ludwig Greven etwa den meisten Deutschen macht es Spass zu sinkenden Löhne bei immer mehr Arbeitsdruck zu arbeiten ? Denkt er den Deutschen siwaren befristete Zeitverträge zu Dumpinglöhnen lieber als ein sicherer, ruhiger Job in einem griechischen Staatsbetrieb, bei dem es Ostergeld und Prämien fürs Pümktlichksein gab ?
Deutschland exportiert nur so viel, weil es ständig Privatisierungen, Flexibilisierungen und Dumpinglöhne gibt. Davon profitieren einige dt. Konzerne, aber ich kann es nicht mehr hören, wenn immer behauptet wird, alle Arbeitnehmer in Deutschland hätten auf Kosten des Südens vom Exportboom profitiert.
Warum wurden denn die Hartz IV Reformen in D durchgeführt ? Weil es Dank des Euro einen Abfluss von Milliarden an Kapital in den EU Süden gab. Weil Deutschland als kranker Mann Europas beschimpft wurde und wir sogar in der offiziellen Statisik 5 Millionmen Arbeitslose hatten. Hat damals irgendjemand den Griechen oder Spaniern die Schuld für die Hartz IV Reformen gegeben ? Nein !!
Deutschland blieb treu und brav größter EU Nettozahler während es von Politikern der neoliberalen Boomstaaten Belehrungen gab, wie Wirtschaft richtigzu laufen hat. Aber aus Solidarität auf einige EU Millionen verzichten, um Deutschland in seiner Krise als Zahler zu entlasten, wollte dann doch niemand.
Freunde die nur zu einem halten, wenn man ihre Rechnungen begleichtund die einen für ihre eigenen Probleme beschuldigen, sind nicht die besten Freunde...
Simplistisch, lässt Grundlegendes außer Acht, wahrscheinlich aus Wissensmangel. Es gibt mehr Geld, als von einer Zentralbank gedruckt, geprägt.
"für jeden kredit sind ZINSEN zu zahlen. diese allerdings hat niemand geschaffen. deshalb fehlen sie im system. in der gesamtheit können die zinsen daher nur über NEUE KREDITE beglichen werden. dadurch kommt es zum exponentiellen wachstum der verschuldung, die aus rein mathematischen gründen im CRASH ENDEN MUSS."
Schon mal was davon gehört, dass das Geld zirkuliert ?
http://netwebber.wordpres...
Bitte bitte unbedingt an der nächsten Uni einen Grundkurs in VWL belegen! Ganz wichtig.
Das mit dem bösen Zinssystem ist der mit weitem Abstand größte Unfug und am weitesten verbreitete Unwahrheit aller Zeiten.
Ich bin echt tolerant und lass den Grünen ihren Atomausstieg und den Linken ihre Reichensteuer und den Schwarzen ihre Kirchen usw...
Aber diese Lügen und Märchen über die Geldschöpfung sind so dermaßen (hier beliebiges wort einfügen), dass ich net an mich halten kann.
Geld verleihen ist genau wie zum Friseur gehen eine Dienstleistung. Eine Dienstleistung kostet Geld. Bei einem Friseur nennt sich das Entlohnung und bei Geld verleihen nennt man das Zinsen. Das ist aber beides exakt das Gleiche und ja Geldschöpfung entsteht durch Kredite, denn wenn das net so wäre gäbe es immer nur den Betrag X und wir hätten keine Möglichkeit irgendwie uns zu entwickeln, weil einfach alles zusammen brechen würde.
Und Zinsen gabs auch im Sozialismus, in der DDR und im Alten Rom und bei den Chinesen, Brasilien, Kuba, Norwegen. Sind die Menschen die letzten 2000 Jahre dümmer gewesen als Sie und haben was übersehen?
Also kurzer Überblick
Zinssystem -> nicht böse
aktuelle Marktregulation -> nicht gut
Warum moderiert die Redaktion eigentlich alles weg, aber nicht diese Verschwörungstheorien? Dauernd les ich "Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen!" Ja bitte da ist doch eine.
Dannke
Das ist ja schon beeindruckend wie es Ihnen gelungen ist, die Sache mißzuverstehen. Besonders Pseudomormo hat mir gefallen.
Natürlich sind Zinsen der "Preis" des Verleis, aber das widerspricht doch garnicht der Aussage die der Poster getroffen hat. Er hat lediglich gesagt, dass dieser Zinsanteil real nicht existiert. Die eigentlich Kreditsumme ist durch das gedeckt, was der Kreditnehmer irgendwann zurückzahlt, und den Zins muss er noch obendrauf legen - der aber eben keinen reelen Gegenwert hat - was dazu führt dass:
a) Dem Kreislauf immer mehr Geld entzogen wird und bei den Banken landet, was geschieht
b) Sich Schulden anhäufen die niemals gezahlt werden können, auch das geschieht
Sie haben recht, Zinsgeldsysteme gab es in fast allen Wirtschaften. Allerdings gab es auch schon immer Verschuldungskrisen. Schon die alten Babylonier hatten Systeme dem entgegenzuwirken, gebräuchlich waren zum Beispiel ein Systemweiter Schuldenschnitt zum Todeszeitpunkt des Herrschers. Dies diente auch dazu, den politischen Einfluss der Verleiher einzudämmen und die Macht des Königs/Staates zu sichern.
Heutzutage machen Staaten Währungsreformen oder machen es wie Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg, man lößt künstlich eine Hyperinflation aus und schaut wie sich die Kriegsanleihen in Luft auflösen (und macht dann die Währungsrefom). Ob das dumm ist? Ja natürlich, aber wenn man eben zu feige, unwissend oder ideologisch verblendet ist sich was bessseres Auszudenken, muss man es wohl so machen.
"in der gesamtheit können die zinsen daher nur über NEUE KREDITE beglichen werden".
Wenn das die griechische Ökonomie sein soll, darf kein einziger Cent mehr in diesen Schwachsinn fließen
gerne höre ich mir andere meinungen an, ich diskutiere auch jederzeit und ich gehe keinem streit aus dem wege.
wenn man die auffassung des gegenüber jedoch mit
unsinn, lügen, märchen, verschwörungstheorie (mag ich ganz besonders!) und blödsinn brandmarkt, dann schweige ich. ich bekomme immer kopfschmerzen, wenn ich versuche, mich auf ein solches niveau herabzudenken.
ich wünsche allen ein niveauvolles wochenende!
Sehr geehrter RoyBlackRock,
niemand hat die Absicht eine Diskussion unter gewissen gesellschaftlichen Normen der Debatte zu führen.
Mein Kritikpunkt und der war, abgesehen von meiner ersten entnervten Reaktion, sachlich und nachvollziehbar, dass sie Thesen vertreten, die von der überwältigenden Mehrheit der Ökonomen nicht bestätigt wird. Es handelt sich hier nicht um neoliberale Kapitalisten, sondern alle Wirtschaftsordnungen dieser Welt beruhen auf dem gleichen System, die Ökonomen und sonstige "Experten" stammen aus diversen Gesellschaftsschichten und haben unterschiedliche Auffassungen über Politik und Eigentumsverteilung.
Was mich an Ihrer These so enorm stört, ist dass nahezu alle Theorien die in diese Richtung gehen von so genannten Experten kreiert wurden, die Tendenz zum Links- oder Rechtsextremismus vorweisen und/oder antisemitisch sind. Genau wie bei der Leugnung des Holocausts, der nicht stattgefunden Mondlandung oder dem CIA-Mord an Kennedy, handelt es sich um dubiose Verschwörungstheorien, die vielfältig widerlegt wurden.
Die Tatsache, dass sie nun alle anderen Teilnehmer als niveaulos diskreditieren und auch auf meinen Verweis zu dem von Ihnen genannten Autor nicht geantwortet haben bedeutet nach dem alten Sprichwort "ein getroffener Hund bellt", dass sie im Unrecht sind.
Bilden Sie sich in dem Thema weiter (kann man nie genug) und hören Sie nicht auf Demagogen. Das Thema ist zu wichtig für populistische Hetze und Unsachlichkeit.
Ein schönes Wochenende
Danke für diese Erklärung über die Entstehung des Geldes. Ich kann sie zwar selbst nicht mehr lesen, weil ich persönlich mir über fast nichts anderes mehr Gedanken mache, aber anscheinend ist dieses perfide Geldsystem immer noch nicht bei der Masse an Bürgern angekommen. Sonst würden wir längst andere Verhältnisse auf den Strassen haben und die momentanen Ausschreitungen in Griechenland sind Sandkastenspiele dagegen.
Das Problem ist einfach, das die Politiker Politik für die Banken machen. Sehr einfach und deutlich hat das damals Dirk Müller bei Anne Will erklärt und den FDP-Politiker Otto Fricke herrlich zur Sau gemacht. Grandiose Folge:
http://www.youtube.com/wa...
Langsam erwacht auch der deutsche Bundesbürger aus seinem finanziellen Winterschlaf und ich hoffe, dass diese Krise nicht in Chaos und Krieg endet, sondern auch die Politiker unter Druck der Bürger sich für ein neues System einsetzen und man diese Krise auch als CHANCE erkennt, alte Fehler (wie z.B. die komplette Derugulierung des Finanzsystems) behebt und ein faireres System, das dem VOLKE dienlich ist, aufbaut.
Denn wie sagte schon Prof. Hankel: "Selbst wenn man das Omulett falsch zubereitet, heisst das nicht, dass man es nicht wegschmeissen kann und ein neues brät.
Grüsse ReVaaN
Heinsohn und Steiger - Professoren der Uni Bremen -
haben genau beschrieben wie das System funktioniert.
Es muss gearbeitet werden, um die Schulden und die Kosten der Vorfinanzierung (Zins) bezahlen zu koennen.
Das Sytem funktioniert, sofern die Schulden beglichen werden und nicht nur durch neue Schulden abgedeckt werden (Staatsschulden).
Das ist doch nicht schwer zu verstehen...!?
josefine
Meint Ludwig Greven etwa den meisten Deutschen macht es Spass zu sinkenden Löhne bei immer mehr Arbeitsdruck zu arbeiten ? Denkt er den Deutschen siwaren befristete Zeitverträge zu Dumpinglöhnen lieber als ein sicherer, ruhiger Job in einem griechischen Staatsbetrieb, bei dem es Ostergeld und Prämien fürs Pümktlichksein gab ?
Deutschland exportiert nur so viel, weil es ständig Privatisierungen, Flexibilisierungen und Dumpinglöhne gibt. Davon profitieren einige dt. Konzerne, aber ich kann es nicht mehr hören, wenn immer behauptet wird, alle Arbeitnehmer in Deutschland hätten auf Kosten des Südens vom Exportboom profitiert.
Warum wurden denn die Hartz IV Reformen in D durchgeführt ? Weil es Dank des Euro einen Abfluss von Milliarden an Kapital in den EU Süden gab. Weil Deutschland als kranker Mann Europas beschimpft wurde und wir sogar in der offiziellen Statisik 5 Millionmen Arbeitslose hatten. Hat damals irgendjemand den Griechen oder Spaniern die Schuld für die Hartz IV Reformen gegeben ? Nein !!
Deutschland blieb treu und brav größter EU Nettozahler während es von Politikern der neoliberalen Boomstaaten Belehrungen gab, wie Wirtschaft richtigzu laufen hat. Aber aus Solidarität auf einige EU Millionen verzichten, um Deutschland in seiner Krise als Zahler zu entlasten, wollte dann doch niemand.
Freunde die nur zu einem halten, wenn man ihre Rechnungen begleichtund die einen für ihre eigenen Probleme beschuldigen, sind nicht die besten Freunde...
Simplistisch, lässt Grundlegendes außer Acht, wahrscheinlich aus Wissensmangel. Es gibt mehr Geld, als von einer Zentralbank gedruckt, geprägt.
"für jeden kredit sind ZINSEN zu zahlen. diese allerdings hat niemand geschaffen. deshalb fehlen sie im system. in der gesamtheit können die zinsen daher nur über NEUE KREDITE beglichen werden. dadurch kommt es zum exponentiellen wachstum der verschuldung, die aus rein mathematischen gründen im CRASH ENDEN MUSS."
Schon mal was davon gehört, dass das Geld zirkuliert ?
http://netwebber.wordpres...
Bitte bitte unbedingt an der nächsten Uni einen Grundkurs in VWL belegen! Ganz wichtig.
Das mit dem bösen Zinssystem ist der mit weitem Abstand größte Unfug und am weitesten verbreitete Unwahrheit aller Zeiten.
Ich bin echt tolerant und lass den Grünen ihren Atomausstieg und den Linken ihre Reichensteuer und den Schwarzen ihre Kirchen usw...
Aber diese Lügen und Märchen über die Geldschöpfung sind so dermaßen (hier beliebiges wort einfügen), dass ich net an mich halten kann.
Geld verleihen ist genau wie zum Friseur gehen eine Dienstleistung. Eine Dienstleistung kostet Geld. Bei einem Friseur nennt sich das Entlohnung und bei Geld verleihen nennt man das Zinsen. Das ist aber beides exakt das Gleiche und ja Geldschöpfung entsteht durch Kredite, denn wenn das net so wäre gäbe es immer nur den Betrag X und wir hätten keine Möglichkeit irgendwie uns zu entwickeln, weil einfach alles zusammen brechen würde.
Und Zinsen gabs auch im Sozialismus, in der DDR und im Alten Rom und bei den Chinesen, Brasilien, Kuba, Norwegen. Sind die Menschen die letzten 2000 Jahre dümmer gewesen als Sie und haben was übersehen?
Also kurzer Überblick
Zinssystem -> nicht böse
aktuelle Marktregulation -> nicht gut
Warum moderiert die Redaktion eigentlich alles weg, aber nicht diese Verschwörungstheorien? Dauernd les ich "Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen!" Ja bitte da ist doch eine.
Dannke
Das ist ja schon beeindruckend wie es Ihnen gelungen ist, die Sache mißzuverstehen. Besonders Pseudomormo hat mir gefallen.
Natürlich sind Zinsen der "Preis" des Verleis, aber das widerspricht doch garnicht der Aussage die der Poster getroffen hat. Er hat lediglich gesagt, dass dieser Zinsanteil real nicht existiert. Die eigentlich Kreditsumme ist durch das gedeckt, was der Kreditnehmer irgendwann zurückzahlt, und den Zins muss er noch obendrauf legen - der aber eben keinen reelen Gegenwert hat - was dazu führt dass:
a) Dem Kreislauf immer mehr Geld entzogen wird und bei den Banken landet, was geschieht
b) Sich Schulden anhäufen die niemals gezahlt werden können, auch das geschieht
Sie haben recht, Zinsgeldsysteme gab es in fast allen Wirtschaften. Allerdings gab es auch schon immer Verschuldungskrisen. Schon die alten Babylonier hatten Systeme dem entgegenzuwirken, gebräuchlich waren zum Beispiel ein Systemweiter Schuldenschnitt zum Todeszeitpunkt des Herrschers. Dies diente auch dazu, den politischen Einfluss der Verleiher einzudämmen und die Macht des Königs/Staates zu sichern.
Heutzutage machen Staaten Währungsreformen oder machen es wie Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg, man lößt künstlich eine Hyperinflation aus und schaut wie sich die Kriegsanleihen in Luft auflösen (und macht dann die Währungsrefom). Ob das dumm ist? Ja natürlich, aber wenn man eben zu feige, unwissend oder ideologisch verblendet ist sich was bessseres Auszudenken, muss man es wohl so machen.
"in der gesamtheit können die zinsen daher nur über NEUE KREDITE beglichen werden".
Wenn das die griechische Ökonomie sein soll, darf kein einziger Cent mehr in diesen Schwachsinn fließen
gerne höre ich mir andere meinungen an, ich diskutiere auch jederzeit und ich gehe keinem streit aus dem wege.
wenn man die auffassung des gegenüber jedoch mit
unsinn, lügen, märchen, verschwörungstheorie (mag ich ganz besonders!) und blödsinn brandmarkt, dann schweige ich. ich bekomme immer kopfschmerzen, wenn ich versuche, mich auf ein solches niveau herabzudenken.
ich wünsche allen ein niveauvolles wochenende!
Sehr geehrter RoyBlackRock,
niemand hat die Absicht eine Diskussion unter gewissen gesellschaftlichen Normen der Debatte zu führen.
Mein Kritikpunkt und der war, abgesehen von meiner ersten entnervten Reaktion, sachlich und nachvollziehbar, dass sie Thesen vertreten, die von der überwältigenden Mehrheit der Ökonomen nicht bestätigt wird. Es handelt sich hier nicht um neoliberale Kapitalisten, sondern alle Wirtschaftsordnungen dieser Welt beruhen auf dem gleichen System, die Ökonomen und sonstige "Experten" stammen aus diversen Gesellschaftsschichten und haben unterschiedliche Auffassungen über Politik und Eigentumsverteilung.
Was mich an Ihrer These so enorm stört, ist dass nahezu alle Theorien die in diese Richtung gehen von so genannten Experten kreiert wurden, die Tendenz zum Links- oder Rechtsextremismus vorweisen und/oder antisemitisch sind. Genau wie bei der Leugnung des Holocausts, der nicht stattgefunden Mondlandung oder dem CIA-Mord an Kennedy, handelt es sich um dubiose Verschwörungstheorien, die vielfältig widerlegt wurden.
Die Tatsache, dass sie nun alle anderen Teilnehmer als niveaulos diskreditieren und auch auf meinen Verweis zu dem von Ihnen genannten Autor nicht geantwortet haben bedeutet nach dem alten Sprichwort "ein getroffener Hund bellt", dass sie im Unrecht sind.
Bilden Sie sich in dem Thema weiter (kann man nie genug) und hören Sie nicht auf Demagogen. Das Thema ist zu wichtig für populistische Hetze und Unsachlichkeit.
Ein schönes Wochenende
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Pauschalurteile. Danke, die Redaktion/lv
....allerdings bräuchten sie dazu zunächst mal ein Geschäftsmodell, zumindest im Kopf. Und da fehlt es, neben dem Gemeinsinn, gewaltig.
In der jetzigen Situation würden die Gelder, wie die seit Jahrzehnten gezahlten Milliarden EU-Subventionen,verpulvert oder in dunklen Kanälen versickern und auf Schweizer Konten wieder auftauchen.
Dort sollen ja angeblich bereits mehrere 100 MRD Griechengelder deponiert sein.
Also selbst von der EU finanzierte Aufbaupramme sind keine gute Idee im Fall Griechenland.
Die Unterstützung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg, zum Beispiel durch den Marshall-Plan, ist leider kein Beispiel für die Griechen. Deutschland lag zwar in Trümmern, die Deutschen hatten aber den unbedingten Willen zum Wiederaufbau und nicht nur ein Geschäftsmodell zu wirtschaftlichem Erfolg in petto.
....allerdings bräuchten sie dazu zunächst mal ein Geschäftsmodell, zumindest im Kopf. Und da fehlt es, neben dem Gemeinsinn, gewaltig.
In der jetzigen Situation würden die Gelder, wie die seit Jahrzehnten gezahlten Milliarden EU-Subventionen,verpulvert oder in dunklen Kanälen versickern und auf Schweizer Konten wieder auftauchen.
Dort sollen ja angeblich bereits mehrere 100 MRD Griechengelder deponiert sein.
Also selbst von der EU finanzierte Aufbaupramme sind keine gute Idee im Fall Griechenland.
Die Unterstützung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg, zum Beispiel durch den Marshall-Plan, ist leider kein Beispiel für die Griechen. Deutschland lag zwar in Trümmern, die Deutschen hatten aber den unbedingten Willen zum Wiederaufbau und nicht nur ein Geschäftsmodell zu wirtschaftlichem Erfolg in petto.
Griechenland ist pleite. Wer anderes glaubt, macht sich etwas vor. Einen Schuldenschnitt wird es ohnehin geben, auch wenn manche meinen, wir könnten das Land "retten".
Einem "Aufbauprogramm" fehlen die wichtigsten Voraussetzungen: eine wirtschaftliche Struktur, in die man investieren könnte und eine Bürokratie, die das Geld verteilt und seine Verwendung kontrolliert.
Griechenland hat von der EU in den letzten zwei Jahrzehnten um die 100 Mrd. Euro erhalten. Was ist mit dem Geld passiert? Wie stellt man sicher, daß erneute Zahlungen nicht denselben Weg gehen? Hier liegt der größe Unterschied zum Marshall-Plan: er unterstützte vom Krieg zertrümmerte Länder, die eine wirtschaftliche und technologische Basis besaßen. Neue Industrien nur mit Geld zu schaffen, ging stets schief.
Deshalb: Laßt die Griechen in Ruhe. Laßt sie pleite gehen und versucht ihnen dann beim Neustart zu helfen. Mit einer eigenen Währung, die das Land nicht überfordert und die es abwerten kann, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Denn die hat es durch eigene Mißwirtschaft verloren, verstärkt durch den Euro, der das Land gegenüber den starken Ökonomien schwächt.
Wie lange soll Griechenland gestützt werden bzw. von "Aufbauprogrammen" leben? Anscheinend solange, bis die halbwegs gesunden Staaten selbst Probleme bekommen...
Entfernt. Verzichten Sie bitte auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/lv
ist einfach nur peinlich. Wette Sie kennen keinen einzigen Griechen. Aber für solche Triraden bedarf es auch keinerlei persönliche Erfahrung und mitnichten so etwas wie Kenntnisse; gefühlte Fakten sind auch Fakten.
dabei sollten Sie sich schämen!
Und äußerst erschreckend.
keine deutschen Produkte mehr kaufen, wird vielleicht auch Ihr Arbeitsplatz verloren gehen. Es sei denn, sie sind Beamter (wahrscheinlich).
P.S. bitte keine Argumente dass Griechenland nicht so viel kauft, Portugal, Spanien, Italien (und Frankreich) sind als Nächstes dran.
ich habe nicht davon gehört, dass sich Griechen und andere europäische Völker in solch einer dummdreistpeinlichen Weise über Deutschland geäußert hätten, als es Milliardenhilfen aus dem Ausland erhielt.
Das kann ich Ihnen sagen. Weil es ein Teil Europas ist, und zwar nicht nur wegen seines kulturellen Erbes. Weil Europa eine Bedeutung über das Beschaffen von Geld für Banken und Hedgefonds und Spekulanten hinaus haben sollte. Weil Europa als eine Familie der Werte gesehen werden sollte und es auch im Interesse Deutschlands und vor allem der weniger privilegierten Schichten der deutschen Gesellschaft ist, wenn diese europäischen Werte nicht auf dem Altar des hemmungslosen Gewinns geopfert werden. Europa muss endlich zu sich selbst zurückfinden und auch Merkozy sollten nicht nur dafür Sorge tragen das sie wiedergewählt werden und das die Banken ihren Gewinn machen.
ist einfach nur peinlich. Wette Sie kennen keinen einzigen Griechen. Aber für solche Triraden bedarf es auch keinerlei persönliche Erfahrung und mitnichten so etwas wie Kenntnisse; gefühlte Fakten sind auch Fakten.
dabei sollten Sie sich schämen!
Und äußerst erschreckend.
keine deutschen Produkte mehr kaufen, wird vielleicht auch Ihr Arbeitsplatz verloren gehen. Es sei denn, sie sind Beamter (wahrscheinlich).
P.S. bitte keine Argumente dass Griechenland nicht so viel kauft, Portugal, Spanien, Italien (und Frankreich) sind als Nächstes dran.
ich habe nicht davon gehört, dass sich Griechen und andere europäische Völker in solch einer dummdreistpeinlichen Weise über Deutschland geäußert hätten, als es Milliardenhilfen aus dem Ausland erhielt.
Das kann ich Ihnen sagen. Weil es ein Teil Europas ist, und zwar nicht nur wegen seines kulturellen Erbes. Weil Europa eine Bedeutung über das Beschaffen von Geld für Banken und Hedgefonds und Spekulanten hinaus haben sollte. Weil Europa als eine Familie der Werte gesehen werden sollte und es auch im Interesse Deutschlands und vor allem der weniger privilegierten Schichten der deutschen Gesellschaft ist, wenn diese europäischen Werte nicht auf dem Altar des hemmungslosen Gewinns geopfert werden. Europa muss endlich zu sich selbst zurückfinden und auch Merkozy sollten nicht nur dafür Sorge tragen das sie wiedergewählt werden und das die Banken ihren Gewinn machen.
Das könnte den "Rettern" jetzt so passen! Das Land wurde solange künstlich zahlungsfähig gehalten und der letzte Groschen herausgepresst, bis die Banken und Versicherungen ihre Schäflein halbwegs im Trockenen hatten - jetzt soll es pleite gehen dürfen, nachdem es ruiniert worden ist. Tolle Strategie....und so menschenfreundlich!
Man muss dem Autor des Artikels zwar zu Gute halten, dass er nicht ins neoliberale Horn des medialen Mainstream posaunt, aber das alleine macht keinen hungernden Griechen satt.
Die seit 2010 dauernde Farce, der Verrat der griechischen Politiker am eigenen Volk, die Desinformation und Meinungsmache gegen Griechenland, all das darf nicht ungesühnt bleiben. Es sind dies gleich mehrere Menetekel des immer eklatanter hervortretenden Primats der wirtschaftlichen Interessen über die politischen Notwendigkeiten.
Mit einem harten Reset ist es da nicht mehr getan. Die Menschen - gerade auch in Deutschland - müssen begreifen, dass sie in einem Rennen gegen sich selbst und ihre Mitmenschen stehen. Einem Rennen, welches nur die allerwenigsten gewinnen, einige nicht verlieren, die allermeisten aber schon von vorne herein verloren haben.
So leicht dürfen die Verursacher dieser Misere nicht davonkommen: es muss nun endlich ein vernünftiges Geldsystem eingeführt werden, mehr direkte Demokratie und Medien, die analytisch informieren statt wirtschaftlichen Belangen verpflichtet zu sein etabliert werden.
Noch hat der schnöde Mammon nicht triumphiert. Noch nicht!
...des vollständigen Schuldenschnittes?
Wer zahlt?
Wie wird das finanziert?
Oooops, schon ist die Luft raus aus dem schönen Ballon. Wenn es pathetisch wird, Vorsicht vor Stümpern!
Grüße
Griechenland hat schon 100 Milliarden an Hilfskrediten von der EU erhalten, die EZB hält 55 Mrd. Euro an griechischen Staatsanleihen. Weitere 130 Mrd. Euro sollen nächste Woche fließen, wenn die EU-Finanzminister zustimmen und nicht vorher die Übergangsregierung in Athen zerbricht, also die Geschäftsgrundlage in Form des geplanten neuen Sparprogramms entfällt. Macht zusammen fast 300 Milliarden Euro. Und das ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange.
Die gesamte Staatsverschuldung Griechenlands beträgt aber "nur" 300 Milliarden Euro. Was also kommt billiger: Weitere Hilfspakete? Oder ein totaler Schuldenschnitt? Die deutschen Banken jedenfalls haben ihre GR-Anleihen schon großteils abgeschrieben. Auch die deutschen Steuerzahler müssten bei einem Schuldenverzicht daher also nicht mehr, sondern wahrscheinlich weit weniger zahlen.
Ohne einen solchen Neuanfang wird Griechenland ohnehin keine Chance haben, jemals wieder auf die Beine zu kommen. Geschweige denn, Kredite zurück zu zahlen. Und neues Geld bekommt das Land auf den Finanzmärkten nicht mehr.
Das Problem ist nur die befürchtete Ansteckungswirkung auf andere Krisenländer wie Portugal, die dann womöglich ebenfalls keine Kredite mehr bekämen. Aber das ist ja nicht das Problem der Griechen!
Gerade in solchen Krisen sollte man halt einen kühlen Kopf bewahren.
Griechenland hat schon 100 Milliarden an Hilfskrediten von der EU erhalten, die EZB hält 55 Mrd. Euro an griechischen Staatsanleihen. Weitere 130 Mrd. Euro sollen nächste Woche fließen, wenn die EU-Finanzminister zustimmen und nicht vorher die Übergangsregierung in Athen zerbricht, also die Geschäftsgrundlage in Form des geplanten neuen Sparprogramms entfällt. Macht zusammen fast 300 Milliarden Euro. Und das ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange.
Die gesamte Staatsverschuldung Griechenlands beträgt aber "nur" 300 Milliarden Euro. Was also kommt billiger: Weitere Hilfspakete? Oder ein totaler Schuldenschnitt? Die deutschen Banken jedenfalls haben ihre GR-Anleihen schon großteils abgeschrieben. Auch die deutschen Steuerzahler müssten bei einem Schuldenverzicht daher also nicht mehr, sondern wahrscheinlich weit weniger zahlen.
Ohne einen solchen Neuanfang wird Griechenland ohnehin keine Chance haben, jemals wieder auf die Beine zu kommen. Geschweige denn, Kredite zurück zu zahlen. Und neues Geld bekommt das Land auf den Finanzmärkten nicht mehr.
Das Problem ist nur die befürchtete Ansteckungswirkung auf andere Krisenländer wie Portugal, die dann womöglich ebenfalls keine Kredite mehr bekämen. Aber das ist ja nicht das Problem der Griechen!
Gerade in solchen Krisen sollte man halt einen kühlen Kopf bewahren.
ist einfach nur peinlich. Wette Sie kennen keinen einzigen Griechen. Aber für solche Triraden bedarf es auch keinerlei persönliche Erfahrung und mitnichten so etwas wie Kenntnisse; gefühlte Fakten sind auch Fakten.
... hört man derzeit eigentlich nur aus Griechenland. Man sollte nicht vergessen, dass wir nicht mehr im Jahre 1940 leben, sondern bereits 2010 überschritten haben. Faschismusvergleiche geraten da zum politischen Verblendungszusammenhang. Und ein Gutmenschentum, das die Wahrheit nicht sehen will, wird zum anti-aufklärerischen Projekt. Das sollten auch SPD und Grüne irgendwann verstehen.
Die Griechen haben 30 Jahre lang ein rauschendes fest mit geliehenem Geld gefeiert,ein Land das nicht Mal das eigene Olivenöl in Dosen füllen kann,mit Scheinbehörden und mit einer Bürokratie die vor allem aus Günstlingen irgendwelchen Parteien besteht.Besser wäre es wenn Griechenland den Euroverband verlassen würde und die Drachma einführt.
Warum das nicht geschieht?,Antwort:Weil die europäischen Banken (französische,deutsche und italienischen Banken) sich eine goldene Nase mit griechischen Papieren verdient haben,die Heute wertlos sind.Eine Rettung Griechenlands ist eine Rettung jener Banken,die sich verzockt haben,aber mancher redakteur redet uns ein,es sei unsere moralische Pflicht Griechenland zu retten.Es geht nicht um Griechenland,es geht um die Banken.
Ich habe selbst geschäftlich mit Griechen schon lange zu tun. es ist leider (!) so, dass ohne Schmiergeld dort (gar) nichts läuft. Ähnliche Erfahrungen konnte ich bislang in Europa noch nicht sammeln. Glaubt man allen wirklich, dass man die Mentalität eines Volkes in ein paar Monaten ändern kann? Unsere Unterstützungen sollten wir uns sparen und Griechenland aus der EU werfen. Es bringt nichts.
er bezog sich nicht auf DIE GRIECHEN, sondern insbes. auf die Politiker und Beamte und weitere Hauptprofiteure! Also achten Sie bitte auch auf Ihre äußerst unangemessene Wortwahl, oder waren Sie "völl" als Sie dies schrieben. Aber wenn automatisch gemäß Ihrem Ductus mit der historischen Keule geschwungen wird, fällt es schwer, Sympathie für DIE GRIECHEN zu empfinden.
... hört man derzeit eigentlich nur aus Griechenland. Man sollte nicht vergessen, dass wir nicht mehr im Jahre 1940 leben, sondern bereits 2010 überschritten haben. Faschismusvergleiche geraten da zum politischen Verblendungszusammenhang. Und ein Gutmenschentum, das die Wahrheit nicht sehen will, wird zum anti-aufklärerischen Projekt. Das sollten auch SPD und Grüne irgendwann verstehen.
Die Griechen haben 30 Jahre lang ein rauschendes fest mit geliehenem Geld gefeiert,ein Land das nicht Mal das eigene Olivenöl in Dosen füllen kann,mit Scheinbehörden und mit einer Bürokratie die vor allem aus Günstlingen irgendwelchen Parteien besteht.Besser wäre es wenn Griechenland den Euroverband verlassen würde und die Drachma einführt.
Warum das nicht geschieht?,Antwort:Weil die europäischen Banken (französische,deutsche und italienischen Banken) sich eine goldene Nase mit griechischen Papieren verdient haben,die Heute wertlos sind.Eine Rettung Griechenlands ist eine Rettung jener Banken,die sich verzockt haben,aber mancher redakteur redet uns ein,es sei unsere moralische Pflicht Griechenland zu retten.Es geht nicht um Griechenland,es geht um die Banken.
Ich habe selbst geschäftlich mit Griechen schon lange zu tun. es ist leider (!) so, dass ohne Schmiergeld dort (gar) nichts läuft. Ähnliche Erfahrungen konnte ich bislang in Europa noch nicht sammeln. Glaubt man allen wirklich, dass man die Mentalität eines Volkes in ein paar Monaten ändern kann? Unsere Unterstützungen sollten wir uns sparen und Griechenland aus der EU werfen. Es bringt nichts.
er bezog sich nicht auf DIE GRIECHEN, sondern insbes. auf die Politiker und Beamte und weitere Hauptprofiteure! Also achten Sie bitte auch auf Ihre äußerst unangemessene Wortwahl, oder waren Sie "völl" als Sie dies schrieben. Aber wenn automatisch gemäß Ihrem Ductus mit der historischen Keule geschwungen wird, fällt es schwer, Sympathie für DIE GRIECHEN zu empfinden.
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