LeseraufrufKrise? Welche Krise?

Halb Europa ist in Not, aber Deutschland geht es noch gut. Wie ist es mit Ihnen: Spüren Sie die Misere? Oder nervt Sie das Krisengerede? Schreiben Sie einen Leserartikel!

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Leserkommentare
  1. "aber Deutschland geht es noch gut."

    Okay, wenn ein seriöses Medium sowas schreibt, muss es ja richtig sein.
    Ich nehme dies kritiklos hin und sage mir, dass die Arbeitslosen/ Hartz 4 Bezieher/ Minijobber/ Alleinerziehenden etc. mehr ZEIT lesen sollten, um zu wissen, wie es Ihnen/ Deutschland geht.

    14 Leserempfehlungen
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    • spacko
    • 09.02.2012 um 15:37 Uhr

    Das Wohlergehen des Landes lässt sich lediglich daran ermessen, auf welchem Niveau gemeckert wird.

    Die üblichen Phrasen: alles ist gut.

    Redaktion

    Liebes Schandmaul1987,

    uns geht es um den Vergleich innerhalb Europas. Andere Länder stecken in der Rezession, die Arbeitslosigkeit ist hoch und steigt, Renten und Mindestlöhne werden gekürzt - verglichen damit geht es Deutschland tatsächlich (noch) gut.

    Dass es eine wachsende soziale Kluft hierzulande gibt, ist unbestritten. Auch darüber berichten wir, zum Beispiel hier: http://www.zeit.de/serie/...

    Viele Grüße aus der Redaktion,
    Alexandra Endres

    ... Deutschland geht es nicht gut, es geht uns nur besser als anderen - das ist ein riesiger Unterschied.

    Es gibt eben viele, denen es schon viel schlechter geht!

    Erklären Sie das mal den Leuten, die seit fast 10 Jahren keine Stundenlohnerhöhung (real ca. 7 Eur) bekommen haben - als Hochschuldozenten!

    Wie wichtig ist es ob es Deutschland gut geht dass es sich lohnt darüber zu schreiben. Und überhaupt, was ist Deutschland? Nur ein Abstrakter Begriff mit vom Mensch durch Gewalt und Krieg geschafene Gebiete, mal größer mal kleiner.
    Wie geht es de Welt? Wie geht es den Menschen? Das wäre doch interessanter und wichtiger.
    Die Antwort wäre auf jedenfall negativ.
    Deutschland, wenn es Dir nicht mehr gebe würde es der Welt doch besser gehen!

    • spacko
    • 09.02.2012 um 15:37 Uhr

    Das Wohlergehen des Landes lässt sich lediglich daran ermessen, auf welchem Niveau gemeckert wird.

    Die üblichen Phrasen: alles ist gut.

    Redaktion

    Liebes Schandmaul1987,

    uns geht es um den Vergleich innerhalb Europas. Andere Länder stecken in der Rezession, die Arbeitslosigkeit ist hoch und steigt, Renten und Mindestlöhne werden gekürzt - verglichen damit geht es Deutschland tatsächlich (noch) gut.

    Dass es eine wachsende soziale Kluft hierzulande gibt, ist unbestritten. Auch darüber berichten wir, zum Beispiel hier: http://www.zeit.de/serie/...

    Viele Grüße aus der Redaktion,
    Alexandra Endres

    ... Deutschland geht es nicht gut, es geht uns nur besser als anderen - das ist ein riesiger Unterschied.

    Es gibt eben viele, denen es schon viel schlechter geht!

    Erklären Sie das mal den Leuten, die seit fast 10 Jahren keine Stundenlohnerhöhung (real ca. 7 Eur) bekommen haben - als Hochschuldozenten!

    Wie wichtig ist es ob es Deutschland gut geht dass es sich lohnt darüber zu schreiben. Und überhaupt, was ist Deutschland? Nur ein Abstrakter Begriff mit vom Mensch durch Gewalt und Krieg geschafene Gebiete, mal größer mal kleiner.
    Wie geht es de Welt? Wie geht es den Menschen? Das wäre doch interessanter und wichtiger.
    Die Antwort wäre auf jedenfall negativ.
    Deutschland, wenn es Dir nicht mehr gebe würde es der Welt doch besser gehen!

    • spacko
    • 09.02.2012 um 15:37 Uhr

    Das Wohlergehen des Landes lässt sich lediglich daran ermessen, auf welchem Niveau gemeckert wird.

    Die üblichen Phrasen: alles ist gut.

    4 Leserempfehlungen
  2. Nicht den Menschen geht es schlecht, sondern dem Land an sich. Die Menschen haben sich nämlich von Vielem inzwischen abgewandt - v.a. von der Politik. Man macht einfach nicht mehr mit.

    Wir haben einen Bundespräsidenten, der als Ministerpräsident gerne Geld von sogenannten Freunden nahm, der sich einfach mal "einladen ließ", weil er von "Verarmung" bedroht war. In der Berliner Regierungskoalition macht man Politik gegen bares - und wirft, wenn es opportun, sprich: dem Machterhalt dienlich erscheint - die eigenen Grundüberzeugungen über Bord.

    Und die größte Oppositionspartei, die SPD, macht nichts - weil sie selbst tief in dem Sumpf mit drin steckt. Stellen wir uns einmal vor, der Sumpf um Christian Wulff würde tatsächlich durchleuchtet und alles käme ans Tageslicht - nicht nur Wulff müsste seinen Hut nehmen, sondern möglicherweise auch Angela Merkel, Ursula von der Leyen, Philipp Rösler, Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel.

    Machen wir uns nichts vor: dieses politische und auch ökonomische System ist komplett am Ende. Es ist nicht reformierbar und man tut gut daran, es von selbst an die Wand fahren zu lassen.

    10 Leserempfehlungen
  3. Die Krise, welche uns die Gossenmedien erörtern wollen, geschieht doch nur für die Banken und dessen korrupten Politikern. Seit Kohl gab es schleichende verschlechterrungen für die Deutschen, spätesten mit Schröder werden diese mit Füssen getreten, von Merkel und co gar nicht zu reden.

    Und jetzt stellt sich Zeitonline dahin und fragt mit einem Möchtegernheiligenschein "Welche Krise?".
    Die Redaktorin beantwortet ja scheinbar völlig fernab jeder Realität: dem Arbeitsmarkt ginge es gut, die Wirtschaft floriert usw...

    Sie suggeriert die Krise gehe nur von den Euroschwachen Ländern aus, da weiß man doch gleich woher der Wind weht bzw wer von wem bezahlt wird.

    Obendrein schreibt sie einem auch noch vor wie der Artikel zu klingen hat.

    4 Leserempfehlungen
  4. sich dazu zu äussern ,wenn einige Zeilen weiter unten in der Rubrik
    Automobilindustrie euphorisches vermeldet wird
    Daimler macht größten Gewinn seiner Geschichte
    wohl eine Folge der Bankenrettung ?
    mir persönlich erscheint diese Dauerberieselung mit Katastrophenmeldungen als praktischer Vorwand, den aufbegehrenden und hinterfragenden Bürger nicht zu laut werden zu lassen
    eine Systemkrise und noch kein Plan wie es weitergehen könnte
    Rente mit 75 las ich heute schon
    geht es noch hilfloser ?

    3 Leserempfehlungen
  5. ... NICHT.

    Genau so könnte ich auch argumentieren.

    Bin im letzten Jahr quasi aufgestiegen, von nem normalen Windenergie Monteur in die Offshore Branche.
    Viel weniger Arbeit(s-stunden zu leisten), viel mehr Geld.
    Zudem sind ja noch mehr Kollegen in diese Branche reingerutscht.
    Krise ? Welche Krise ?

    Aber ich informiere mich durch vielen Medien und muss feststellen, dass die Schere immer weiter auseinanderklafft und die Armen ärmer und die Reichen reicher werden.

    Durch solch eine Aktion hier kann man die Krise individualisieren und der Einzelne kann sich dadurch besser die Schuld in die Schuhe schieben; weils ja zahlreiche Menschen gibt, die stagnieren bzw. sogar aufgestiegen sind.
    Unter dem Motto: Das System ist nicht schuld, du bist es !

    3 Leserempfehlungen
    • rho
    • 09.02.2012 um 16:22 Uhr

    die Leser retten, was die Redakteure nicht koennen?

    3 Leserempfehlungen
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    Redaktion

    wir würden uns über persönliche Eindrücke und Erfahrungen freuen, die unsere Redakteure nicht aufschreiben können. Wir können die Krise und die wirtschaftliche Situation analysieren, mit einzelnen Betroffenen und Interessengruppen sprechen. Aber vielleicht haben Sie ja eine Geschichte zur Eurokrise zu erzählen, die das Thema noch begreifbarer macht?

    Beste Grüße
    Sebastian Horn

    Redaktion

    wir würden uns über persönliche Eindrücke und Erfahrungen freuen, die unsere Redakteure nicht aufschreiben können. Wir können die Krise und die wirtschaftliche Situation analysieren, mit einzelnen Betroffenen und Interessengruppen sprechen. Aber vielleicht haben Sie ja eine Geschichte zur Eurokrise zu erzählen, die das Thema noch begreifbarer macht?

    Beste Grüße
    Sebastian Horn

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