Hungersnot: UN und EU rufen zu Millionen-Hilfen für Sahelzone auf
Wegen langer Dürre droht südlich der Sahara eine schwere Hungersnot. Internationale Organisationen fordern über eine halbe Milliarde Euro, um die Katastrophe abzuwenden.
Angesichts einer drohenden Hungersnot in der Sahelzone haben die UN und die EU zu mehr Hilfen für die afrikanische Region aufgerufen. In diesem Jahr würden rund 552 Millionen Euro benötigt, sagte die Chefin der UN-Entwicklungsorganisation UNDP, Helen Clark.
Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Kristalina Georgieva, kündigte eine Spende in Höhe von 30 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen für eine Million Kleinkinder und eine halbe Million schwangere Frauen und stillende Mütter an.
Derzeit herrscht in der Sahelzone ein anhaltende Dürre. Betroffen sind Länder wie Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad. In Mauretanien etwa ging der Ernteertrag um bis zu 46 Prozent zurück.
"Zeitfenster schließt sich schnell"
Die Chefin des UN-Welternährungsprogramm (WFP), Josette Sheeran, warnte: Das "Zeitfenster schließt sich schnell, um Millionen Menschen in der Sahelzone vor Unterernährung zu schützen". Es blieben nur zwei oder drei Monate Zeit, mehr nicht, sagte auch der Leiter der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), José Graziano da Silva.
Bereits am Dienstag hatte die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) zu mehr Hilfen für die Region aufgerufen. Vor einer Woche hatte die EU-Kommission eine Aufstockung ihrer humanitären Hilfe von 95 auf 123,5 Millionen Euro angekündigt.






Das Problem wird nicht durch Geld gelöst. Natürlich sind diese Dürren und Hungerskatastrophen schrecklich, aber sie sind doch die Folge der unverminderten Bevölkerungsvermehrung, gleichzeitig aber auch die Ursache.
Da nunmal ein Großteil dort sich durch Landwirtschaft ernährt und die Bevölkerung sich gleichzeitig stark vermehrt wird die Desertifikation der Böden nur begünstigt.
Traurigerweise nur wird durch Geld oder Nahrung das Problem nur verschoben, denn im Endeffekt wird es dadurch nur verschoben aber nicht beseitigt: Bis zur nächsten Katastrophe hat sich wieder nichts geändert.
Zuerst einmal muss dieses Bevölkerungswachstum akut gedämpft werden (in welcher Form auch immer), dann muss Bildung importiert werden und drittens muss eine Agrarkultur aufgebaut werden die auch nachhaltig nutzbar ist. Erst dann können die Probleme effektiv beseitigt werden.
Es ist nur leider bezeichnend, dass alle Jahre wieder zur nächsten Dürreperiode wieder Geldmittel und Hilfen propagandiert werden, während man offensichtlich - aufgrund des vermeintlichen Humanismus - nicht sehen möchte, dass die Bevölkerung dort zu einem guten Teil durchaus selbst Schuld an ihrer Lage ist.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Kommentarbereich der Diskussion des konkreten Artikelthemas vorbehalten ist. Danke, die Redaktion/ls
In unserem Wirtschafts-Wachstums-Wahn, der ganz eindeutig auf der schier unbegrenzten Fähigkeit der Geschäftsbanken basiert, durch Kreditgewährung unkontrolliert Geld zu schöpfen, zerstören wir gedankenlos die begrenzte Umwelt, von der wir leben. Aber anstatt an dieser Wurzel des Übels anzusetzen, doktern die politisch Verantwortlichen zur Steigerung ihrer persönlichen Reputation weiter an den Symptomen herum und erlauben sich von Fall zu Fall aus den gleichen Beweggründen heraus großzügig, den am ärgsten Betroffenen Almosen auf Kosten ihrer Wähler zu gewähren.
Wie scheinheilig ist das denn? Aber die Sahel- Zone ist ja weit weg und insofern ist das doch alles gar nicht so schlimm, oder?
http://pinkepinke-ab2daet...
Ich weiss beim besten Willen nun nicht, was die Geschäftsbanken mit der Dürre in der Sahel-zone zu tun hat.
Wir , auch Sie, sind nicht an allem Elend der Welt Schuld.
Diese Dürren gibt es seit ewigen Zeiten und sind der Grund für Wanderbewegungen der Völker. Wenn dank guter Ernten die Bevölkerung sich vermehrt, langt der Ertrag nicht in schlechten Zeiten, im Gegenteil wird die Ausbreitung der Wüste durch Überweidung und Wasserentnahme ( mittels Pumpen der Entwicklungshilfe ) verstärkt.
Die Wanderbewegung ( die auch nicht unblutig verlief ) ist durch moderne Grenzen unmöglich und auch nicht mehr gewollt, stattdessen werden neue Städte gegründet, die rein von Lebensmittelspenden abhängig sind , siehe Kenia,die permanent auf Hilfe angewiesen sind.
Die Politik spielt in den afrikanischen Ländern dann auch noch hinein, die nicht so direkt auf das Wohl des Volkes sondern auf das eigene ausgerichtet ist.
Spenden Sie gern Geld, um Ihr Gewissen zu beruhigen, ändern werden Sie damit aber im Prinzip nichts.
Ich weiss beim besten Willen nun nicht, was die Geschäftsbanken mit der Dürre in der Sahel-zone zu tun hat.
Wir , auch Sie, sind nicht an allem Elend der Welt Schuld.
Diese Dürren gibt es seit ewigen Zeiten und sind der Grund für Wanderbewegungen der Völker. Wenn dank guter Ernten die Bevölkerung sich vermehrt, langt der Ertrag nicht in schlechten Zeiten, im Gegenteil wird die Ausbreitung der Wüste durch Überweidung und Wasserentnahme ( mittels Pumpen der Entwicklungshilfe ) verstärkt.
Die Wanderbewegung ( die auch nicht unblutig verlief ) ist durch moderne Grenzen unmöglich und auch nicht mehr gewollt, stattdessen werden neue Städte gegründet, die rein von Lebensmittelspenden abhängig sind , siehe Kenia,die permanent auf Hilfe angewiesen sind.
Die Politik spielt in den afrikanischen Ländern dann auch noch hinein, die nicht so direkt auf das Wohl des Volkes sondern auf das eigene ausgerichtet ist.
Spenden Sie gern Geld, um Ihr Gewissen zu beruhigen, ändern werden Sie damit aber im Prinzip nichts.
Ich bin strickt dagegen, Lebensmittel dort hin zu schicken. Wer das Buch "die mitleidindustrie" gelesen hat, weiß warum.
Die lokalen Politiker schreien lieber bei Hungerskatastrophen nach Hilfslieferungen aus dem Westen, statt Handel mit nachbarländer zu betreiben, die rekordernten einfahren. Statt dessen hofft man auf hilfslieferungen, zweigt große teile davon ab, und beschenkt es dem wahlkreis, um stimmen zu fangen. ein weiterer teil davon gelingt auf den schwarzmarkt, wo es zu dumpingpreisen verkauft wird. lokale bauern können mit den preisen nicht konkurieren und bleiben auf ihren ernten sitzen.
Dann werden einfuhrzölle und extrem hohe transportkosten verlangt, indem man nur bestimmte logistikunternehmen die nahrungsmittelspenden zu den hilfsbedürftigen transportieren dürfen. von den ausländischen hilfen werden so mindestens 30% abgezwackt.
Oder die dortige Regierung verpachtet lieber fruchtrbare ländereien an ausländische pächter http://www.dw.de/dw/artic...
Statt dessen sollte man lieber fragen, warum die dortige regierungen keine vorkehrungen trifft und nicht selber der eigenen bevölkerung hilft.
Die Landaufkäufer sind übrigens die Saudis, die dort Reis , ja Reis anbauen. Die ansässigen Bauern wurden einfach vertrieben.Ob sich da bei den Saudis, die mit modernsten Landmaschinen arbeiten ( nix lokale Arbeitskräfte ) das Gewissen regt ?
Die Landaufkäufer sind übrigens die Saudis, die dort Reis , ja Reis anbauen. Die ansässigen Bauern wurden einfach vertrieben.Ob sich da bei den Saudis, die mit modernsten Landmaschinen arbeiten ( nix lokale Arbeitskräfte ) das Gewissen regt ?
Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls
Die Landaufkäufer sind übrigens die Saudis, die dort Reis , ja Reis anbauen. Die ansässigen Bauern wurden einfach vertrieben.Ob sich da bei den Saudis, die mit modernsten Landmaschinen arbeiten ( nix lokale Arbeitskräfte ) das Gewissen regt ?
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/ls
Ich weiss beim besten Willen nun nicht, was die Geschäftsbanken mit der Dürre in der Sahel-zone zu tun hat.
Wir , auch Sie, sind nicht an allem Elend der Welt Schuld.
Diese Dürren gibt es seit ewigen Zeiten und sind der Grund für Wanderbewegungen der Völker. Wenn dank guter Ernten die Bevölkerung sich vermehrt, langt der Ertrag nicht in schlechten Zeiten, im Gegenteil wird die Ausbreitung der Wüste durch Überweidung und Wasserentnahme ( mittels Pumpen der Entwicklungshilfe ) verstärkt.
Die Wanderbewegung ( die auch nicht unblutig verlief ) ist durch moderne Grenzen unmöglich und auch nicht mehr gewollt, stattdessen werden neue Städte gegründet, die rein von Lebensmittelspenden abhängig sind , siehe Kenia,die permanent auf Hilfe angewiesen sind.
Die Politik spielt in den afrikanischen Ländern dann auch noch hinein, die nicht so direkt auf das Wohl des Volkes sondern auf das eigene ausgerichtet ist.
Spenden Sie gern Geld, um Ihr Gewissen zu beruhigen, ändern werden Sie damit aber im Prinzip nichts.
stimmt!
Gerade die Pumpen sind in ariden Gebieten das Kernproblem!!!
Wenn jemand überhaupt Pumpen aufbaut, dann müssten diese schon von der gesamten Hardware so ausgelegt sein, das damit maximal das 30 jährige Mittel der jährlichen Grundwasserneubildungsrate der Region pro Jahr gewonnen werden kann.
Was in ariden Zonen damit auf die Leistung eine sehr kleinen Schöpfbrunnens hinausläuft.....
MfG Karl Müller
stimmt!
Gerade die Pumpen sind in ariden Gebieten das Kernproblem!!!
Wenn jemand überhaupt Pumpen aufbaut, dann müssten diese schon von der gesamten Hardware so ausgelegt sein, das damit maximal das 30 jährige Mittel der jährlichen Grundwasserneubildungsrate der Region pro Jahr gewonnen werden kann.
Was in ariden Zonen damit auf die Leistung eine sehr kleinen Schöpfbrunnens hinausläuft.....
MfG Karl Müller
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren