Ökonom Thomas Straubhaar"Keine Chance gegen den Mainstream"

Zu lange folgte die Ökonomie dem "angelsächsischen Herdentrieb" und ließ kaum Raum für Kritik, sagt HWWI-Direktor Straubhaar. Er fordert mehr Mut zu unabhängiger Analyse. von 

Händler in der New Yorker Börse

Händler in der New Yorker Börse  |  © Spencer Platt/Getty Images

ZEIT ONLINE: Das Image der Ökonomen in der Öffentlichkeit hat in der Finanzkrise gelitten. Welche Agenda muss man jetzt für Forschung und Lehre setzen, um das wieder zu beheben?

Thomas Straubhaar: Ob wir als Disziplin nun gelitten haben oder nicht – das kann man so oder anders sehen. Sicher sind herkömmliche Lehrmeinungen unter Druck geraten. Andererseits waren wir noch nie so stark und von den verschiedensten Seiten gefragt wie in diesen vergangenen Jahren. Es ist jetzt wichtig zu verstehen, was sich auf den verschiedenen Ebenen abspielt, auf der Finanzebene und auf der realen Ebene, und welche Wechselwirkungen sich daraus ergeben. Sicherlich bestehen da noch riesige Forschungs- und Erkenntnislücken.

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ZEIT ONLINE: Was genau müsste jetzt erforscht werden, damit man das nächste Mal besser vorbereitet ist?

Straubhaar: Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir die neuen Forschungsfragen jetzt nicht vorgeben sollten. Wissenschaft ist ein stetiges und ständiges Suchen nach neuer Erkenntnis von unten – ausgehend von der forschenden Person – und kann eben gerade nicht von oben – also von einer Behörde – verordnet werden.

Thomas Straubhaar
Thomas Straubhaar

ist ein Schweizer Ökonom und Direktor des Hamburgischen 
Weltwirtschaftsinstituts (HWWI).

Richtig ist: Ganz offensichtlich gibt es durch die Krise jetzt neue empirische Ergebnisse, und die schreien nach einer guten, neuen, theoretischen Erklärung. Und hoffentlich werden dann in Verbindung von Empirie und neuerer theoretischer Erkenntnis auch kluge wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen, so dass künftig weniger Fehler gemacht werden. Weder ich noch andere sollten Ihnen jetzt aber vorgeben, man müsste in der Forschung mehr in Finanzmarkttheorie machen oder in Makroökonomie oder in Globalisierung oder was auch immer.

Ich vermute aber, dass der wichtigste und nützlichste Erkenntnisgewinn über stärker verhaltens- und institutionen-ökonomische Betrachtungen gehen wird. Dazu gehören auch Fragen der neuen politischen Ökonomie – also wie ticken Menschen, welche Interessen verfolgen sie, welcher Instrumente bedienen sie sich?

ZEIT ONLINE: Ist das in der letzten Krise nicht ausreichend beachtet worden? Hat man die Finanzinstitutionen von innen nicht genug verstanden?

"Man hat schon in den neunziger Jahren erkannt, dass Finanzmärkte eine neue Dimension erlangen"

Straubhaar: Eigentlich hat man im Prinzip schon in den neunziger Jahren erkannt, dass Finanzmärkte eine neue Dimension erlangen. Einmal geographisch durch den Abbau von nationalen Schranken , dann aber ganz sicher vor allem durch neue Technologien, Internet, neue leistungsfähigere Computer, die ein Suchen nach kleinsten Unterschieden Preisunterschieden auf weltweiten Märkten möglich gemacht haben, um sofort Transaktionen loszutreten. Dann Computerhandel, dann neue, andere Finanzmarktinstrumente, die durch Deregulierungsprozesse – vor allem in Amerika – ermöglicht wurden. Da hat nicht die Wissenschaft an sich versagt, sondern die wirtschaftspolitischen Folgerungen, die gezogen wurden, waren falsch.

ZEIT ONLINE: Ist das dann also weniger ein Problem der Forschung oder der Fachrichtung als des Mainstreams innerhalb dieser Fachrichtung?

Straubhaar: Ich glaube, das ist der entscheidende Punkt. Hier muss man gewisse Konsequenzen ziehen. Was wissenschaftlich publiziert wird, was zu wissenschaftlichen Karrieren führt, ist eben ein hoch komplexer Prozess mit vielen Akteuren, denen es nicht nur um relevante Erkenntnisse, sondern – ganz banal – auch um ganz persönliche Interessen geht. Und da gab es in den vergangenen Jahren zu viele Anreize, die zu einer Herdenbildung innerhalb der Ökonomie geführt haben. Das ist empirisch feststellbar. In Amerika wurden Standards gesetzt, die hierzulande nachgeahmt worden sind.

Leserkommentare
  1. Habe mir Mühe gegeben aus diesem Interview Erkenntnis zu gewinnen. Doch das Geschwafel hat mir nichts gesagt, null komma niente.

    Herr Straubhaar fordert "aus der eigenen Kultur stammende, eigenem Werteverständnis entsprechende Analysen", "gerade im deutschsprachigen Raum", das ist umwerfend. Also tickt die deutsche Volkswirtschaft deutlich anders als die anderer Industrienationen? Welche Merkmale hat er da ausgemacht? Wenigstens Andeutungen hätte man erwarten dürfen.

    "Stattdessen hat sich die Ökonomie eher den naturwissenschaftlichen Fächern zugehörig gefühlt."
    Wo? Welches Institut in der BRD hat so gefühlt?

    Straubhaar wünschtsich also "Eine starke, im Alltag gelebte und nicht nur eine – weil es gut klingt – für Forschungsanträge pro forma versprochene Interdisziplinarität zwischen Ökonomie, Jura, Politikwissenschaft, Soziologie, Philosophie und Psychologie"
    szsg. eine "Ganzheitliche Ökonomie", wohlmöglich den Ökonomen als eierlegende Wollmilchsau; den Nationalökonomen, der Keynes und Freud in sich vereint und zugleich mit staatstragendem Impetus die politische Bühne penetriert.
    Na dann.

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    • LaoLu
    • 16. Februar 2012 0:29 Uhr

    aus den Zeiten, als dieser Herr in regelmäßigen Abständen im öffentlich rechtlichen Fernsehen, zur besten Sendezeit, auftreten und seine krausen Thesen zu allen Fragen der Ökonomie unter die Leute bringen durfte.

    Immer als Prof. S. von der .

  2. Wie schon zuvor Michael Burda so versucht nun hier auch Thomas Straubhaar von dem eigenen Versagen und seiner ideologisch-theoretischen Mithilfe an der gegenwärtigen politisch-wirtschaftlichen Lage zu verschleiern.

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    "[]von dem eigenen Versagen und seiner ideologisch-theoretischen Mithilfe an der gegenwärtigen politisch-wirtschaftlichen Lage zu verschleiern."

    ...all die Neoklassiker sind dabei Kreide zu (fr)essen, ohne allerdings ihre grundlegenden Überzeugungen wirklich loslassen zu wollen.

    Wer ist Straubhaar?:
    http://de.wikipedia.org/w...

    Straubhaar ist Botschafter der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (einem Lobbyverband der Arbeitgeber Gesamtmetall).

    Er zählte ua zu den Initiatoren des Hamburger Appells, Zitate daraus:

    "[] nur durch niedrigere Entlohnung der ohnehin schon Geringverdienenden, also durch eine verstärkte Lohnspreizung, möglich sein wird. Eine Abfederung dieser Entwicklung ist durch verlängerte Arbeitszeiten, verminderten Urlaubsanspruch oder höhere Leistungsbereitschaft möglich."

    "Aber dafür muss die Sozialpolitik von Lohnersatzleistungen zu Lohnzuschüssen wechseln."

    "Hohe Arbeitskosten und hohe Steuerlasten mindern unternehmerische Gewinne und damit unmittelbar die Investitionsbereitschaft. Klassenkämpferische Rhetorik tut ein Übriges"

    "Die Konsolidierung der Staatsfinanzen erfordert weitreichende Einschnitte in allen Bereichen der öffentlichen Ausgaben"

    etc. etc. noch Fragen? Menschenverachtende Neoklassik in Reinkultur.

    Warum der für ein Bürgergeld ist, frage ich mich, bestimmt weil er darin einen Hebel sieht, den Kündigungsschutz ganz zu schleifen und ist der erstmal weg...

    Wenn immer man bei uns in einer Sackgasse gelandet ist, flüchtet man sich ins ideologische Dickicht. Schon Reichskanzler von Bülow sagte, dass die Deutschen lieber alles andere aufgeben, solange sie ihre Ideologie behalten dürfen. Nackte Tatsache ist doch, dass unsere Politiker den Rat aller bedeutenden anglo-amerikanischen Ökonomen und Nobelpreisträger in den Wind geschlagen haben, um den Karren auf eigene Faust in den Dreck zu fahren.

  3. Solange an Universitäten ernsthaft Theorien vertreten werden, die auf der neoklassischen Theorie (NKT) aufbauen, ist kein wirklicher Fortschritt zu erwarten. Leider ist die NKT absoluter Mainstream, womit grob geschätzt mindestens 90% der ökonomischen Theorien schlicht Unsinn sind.
    Mein Lieblingsbeispiel für die absurden Annahmen der NKT ist die Annahme, daß Personen, denen der Lohn gekürzt wird, weniger arbeiten „wollen“, wodurch sich der Arbeitsmarkt selbst regulieren soll. Das ist wirklich nur ein Beispiel. Es gibt praktisch keine Annahme der NKT, die einer Prüfung mit gesundem Menschenverstand standhalten würde. Zudem ist das Theoriegebäude nicht einmal logisch konsistent. Die ökonomische "Wissenschaft" ist aus erkenntnistheoretischer Sicht eine absolute Katastrophe.
    Ich kann nur jedem an Ökonomie Interessierten folgendes Buch empfehlen: Keen, Steve: Debunking Economics. Ökonomisch uninteressierte Personen kann ich nur davor warnen, Ratschlägen von Ökonomen zu folgen.
    Diese neoklassische Theorie ist allerdings nichts spezifisch amerikanisches, sondern ein allgemeines Phänomen.

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    ...auch empfehlenswert aber nicht ganz einfacher Stoff:
    http://www.forum-systemfr...

    Die analysieren aber auch die Schwächen der anderen Theorien:
    http://www.forum-systemfr...

    und nehmen ua auch das Freigeld auseinander.

    Sehr bereichernd und anregend.

    • S7ephan
    • 16. Februar 2012 9:04 Uhr

    , aber meckern. Ihr komisches Beispiel haben Sie völlig aus dem Kontext gerissen. Das zeigt, dass sie es nicht verstanden haben. Jedes Modell hat Schwächen, deswegen ist es ja ein Modell. Man versucht damit einen Zusammenhang zu erklären, der aber in der Praxis durch irrationales Verhalten etc. verändert wird. Gerade hieran wird viel geforscht. Wenn sie sich auskennen würden, dann wüssten Sie das.

    So meckern sie nur über den fehlenden Realismus, ohne die einfachsten Prinzipien zu verstehen. Annahmen sind nicht umsonst Annahmen. Sie sind mitunter das wichtigste an einem Modell. Wenn ich beispielsweise das Prinzip der Gravitation verstehen will, kann ich mir einen fallenden Stein anschauen. Dabei blende ich dann erstmal Luftwiderstand aus.

    In der Ökonomie gibt es aber eine Vielzahl von verfälschenden Einflüssen und man kann im Grunde kaum Experimente machen und wiederholen.

    Die Neo-klassik birgt durchaus viele Erkenntnisse, ist aber nur einführend zu verstehen. Es geht darum, die Annahmen aufzuweichen und realistischere Aussagen treffen zu können. und das gestaltet sich meist sehr sehr schwierig.

  4. >>... eine "Ganzheitliche Ökonomie"<<
    Dann sollte er sich man endlich in die Sozialwissenschaften eingliedern (nicht in die Soziologie als Teildisziplin davon!), damit die Ökonomie endlich ihren Stellenwert begreift, nämlich nur eine Teildisziplin der Gesellschaftswissenschaften zu sein und zwar eben nur für jenen Bereich, in dem die Allokation von Gütern, Arbeit und Einkommen innerhalb der weitaus komplexer strukturierten Gesellschaften stattfindet.
    Weil die Ökonomenm bisher aber zu arrogant dazu waren und sich selbst als "Königswissenschaft" begriffen haben, kommen sie jetzt, wo plötzlich wieder andere Teilbereiche der Gesellschaft (Religion, Kultur, Soziales, Demographie usw.) eine wichtige Rolle zu spielen beginnen und zum Motor der Entwicklung werden, mit ihrem elitären Selbstverständnis ins Schleudern.
    Geschieht ihnen recht!

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    • Meykos
    • 15. Februar 2012 21:33 Uhr

    Mir fällt in dem Zusammenhang der sogenannte „Semmelweis-Reflex“ ein.
    Ignaz Semmelweis versuchte seinerzeit gefährliche Irrtümer über das Kindbettfieber aufzuklären. Er scheiterte und verzweifelte an seinen Kollegen und dem vorherrschendem „Mainstream“. Jahrzehnte nach seinem Tode wurde er dann „Retter der Mütter“ genannt.

    Ein Beispiel, wie uns auch heute noch, einmal aufgenommenes und vertieftes "Wissen" davon abhält, etwas genauer hinzusehen.
    http://meykosoft.jimdo.co...

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    ...ein anderes aktuelles Beispiel, die Quasikristalle:
    http://www.zeit.de/wissen...

    Es lohnt sich fast immer anderen zuzuhören, entweder man lernt selbst oder man kann dem anderen bei einem Irrtum helfen. Wer Kinder hat, erlebt solche Situationen jeden Tag. Leider nehmen viele sich nicht die Zeit dazu, sei es, dass sie keine haben oder aufgrund persönlicher Defizite. So mancher definiert sich z.B. über seinen Beruf und findet es unerträglich, einen Fehler zugeben zu müssen.

  5. "Richtig ist: Ganz offensichtlich gibt es durch die Krise jetzt neue empirische Ergebnisse, und die schreien nach einer guten, neuen, theoretischen Erklärung. Und hoffentlich werden dann in Verbindung von Empirie und neuerer theoretischer Erkenntnis auch kluge wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen, so dass künftig weniger Fehler gemacht werden."

    Wenn unsere "Wirtschaftsexperten" angeblich erst das empirische Ergebnis eines Billionen-Crashs auf den Finanzmärkten brauchten, um zur simplen theoretischen Erklärung eines Schneeballsystems gelangen zu können, würde ich das wohl als die teuerste "Erkenntnis" der Wissenschaftsgeschichte bezeichnen.
    Diese tolle "neue Erkenntnis" hätten sie von jedem gewöhnlichen Trickbetrüger bekommen können - das wäre uns wesentlich billiger gekommen.

    Solche Inkompetenz, ein Schneeballsystem nicht erkennen zu können, traue ich allerdings keinem Ökonomen zu. Schön, dass Straubhaar zumindest am Ende Tacheles spricht:

    "Was wissenschaftlich publiziert wird, was zu wissenschaftlichen Karrieren führt, ist eben ein hoch komplexer Prozess mit vielen Akteuren, denen es nicht nur um relevante Erkenntnisse, sondern – ganz banal – auch um ganz persönliche Interessen geht. Und da gab es in den vergangenen Jahren zu viele Anreize, die zu einer Herdenbildung innerhalb der Ökonomie geführt haben. Das ist empirisch feststellbar."

    Dem ist voll zuzustimmen: Die Mainstream-Ökonomie war zur Hure von Partikularinteressen verkommen.

    MfG, Ijon Tichy

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    "Dem ist voll zuzustimmen: Die Mainstream-Ökonomie war zur Hure von Partikularinteressen verkommen."

    ...nicht "war", sie "ist" es noch :-) All die Lehrstühle sind noch mit Betonköpfen besetzt, die sich nur widerwillig der neuen Situation anpassen und weit davon entfernt sind, wirklich zur Realität passende Modelle zu entwickeln. Auch Straubhaar gehört zu denen, daher ist das Interview auch derart dünn. Man lese lieber eines von Flassbeck (UNO Chefökonom), das lohnt eher.

    Ein Vertreter der alten Schule, mit eigenem Verstand, der sowohl die Krise, wie auch das Ende des Euros mehrmals vorausgesagt hatte:
    http://www.tageswoche.ch/...

  6. ... Verfassung steht doch Etwas über das Streben nach Glück.

    Nun, ich habe den Eindruck das Glück im zeitgenössischen Amerika mit einem profanen Dopamin-Rausch verwechselt wird.

    Und was könnte einen größeren "Kick" verursachen als immer neues Geld zu verdienen?

    Es scheint mir eine Sucht fällt um so schädlicher aus um so gesellschaftlich akzeptierter Sie ist. Und der Kern unseres Wertesystems ist leider das Geldverdienen, auch wenn wir unseren Kindern in der Schule Anderes erzählen.

    Diese Bänker-Boni richten mehr Schaden an als alle Heroin-Abhängigen in D zusammen.

    Es wird Zeit in allen Bereichen des Lebens auf "light" umzusteigen.

    Als Ziel sollten wir eine neue Ruhe und Gelassenheit anstreben.

    Leider ist es so schwer auch nur auf den Kaffee am Morgen zu verzichten.

  7. "[]von dem eigenen Versagen und seiner ideologisch-theoretischen Mithilfe an der gegenwärtigen politisch-wirtschaftlichen Lage zu verschleiern."

    ...all die Neoklassiker sind dabei Kreide zu (fr)essen, ohne allerdings ihre grundlegenden Überzeugungen wirklich loslassen zu wollen.

    Wer ist Straubhaar?:
    http://de.wikipedia.org/w...

    Straubhaar ist Botschafter der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (einem Lobbyverband der Arbeitgeber Gesamtmetall).

    Er zählte ua zu den Initiatoren des Hamburger Appells, Zitate daraus:

    "[] nur durch niedrigere Entlohnung der ohnehin schon Geringverdienenden, also durch eine verstärkte Lohnspreizung, möglich sein wird. Eine Abfederung dieser Entwicklung ist durch verlängerte Arbeitszeiten, verminderten Urlaubsanspruch oder höhere Leistungsbereitschaft möglich."

    "Aber dafür muss die Sozialpolitik von Lohnersatzleistungen zu Lohnzuschüssen wechseln."

    "Hohe Arbeitskosten und hohe Steuerlasten mindern unternehmerische Gewinne und damit unmittelbar die Investitionsbereitschaft. Klassenkämpferische Rhetorik tut ein Übriges"

    "Die Konsolidierung der Staatsfinanzen erfordert weitreichende Einschnitte in allen Bereichen der öffentlichen Ausgaben"

    etc. etc. noch Fragen? Menschenverachtende Neoklassik in Reinkultur.

    Warum der für ein Bürgergeld ist, frage ich mich, bestimmt weil er darin einen Hebel sieht, den Kündigungsschutz ganz zu schleifen und ist der erstmal weg...

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