Geringverdiener: Millionen Frauen droht die Armut
Wer jahrelang auf 400-Euro-Basis arbeitet, muss später mit weniger als 200 Euro Rente im Monat auskommen. Dieses Schicksal trifft in Deutschland 4,65 Millionen Frauen.
Von der Altersarmut in Deutschland sind vor allem Frauen mit einem langjährigen Minijob betroffen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Demnach hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ausgerechnet, wie hoch die Rente für diese Beschäftigten ausfallen dürfte.
Ein Minijobber, der ein Jahr lang tätig ist, bekäme demnach eine monatliche Rente von 3,11 Euro. Nach 45 Versicherungsjahren betrage der Anspruch auf Altersgeld 139,95 Euro im Monat.
Nur minimal besser sehen die Zahlen des Ministeriums aus, wenn der Minijobber den pauschalen Rentenbeitrag des Arbeitgebers in Höhe von 15 Prozent auf die üblichen 19,6 Prozent aufstockt. Nach 45 Versicherungsjahren betrage der Rentenanspruch dann 182,70 Euro, für ein Jahr sind es etwas mehr als vier Euro.
Geringverdiener sollen Zuschussrente bekommen
Derzeit haben 7,4 Millionen Menschen in Deutschland eine Stelle auf 400-Euro-Basis, für die sie keine Steuern und Sozialabgaben zahlen müssen. Davon waren Mitte 2011 knapp 4,65 Millionen Frauen. Gut zwei Drittel von ihnen haben ausschließlich diesen Minijob.
Die Regierungskoalition plant, dass Minijobber künftig automatisch den Rentenbeitrag des Arbeitgebers aufstocken, wenn sie nicht ausdrücklich darauf verzichten. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will Geringverdienern von 2013 an mit der Zuschussrente helfen.
Die frauenpolitische Sprecherin der Linken, Yvonne Ploetz, sagte laut Süddeutsche Zeitung, die Altersvorsorge von Frauen bleibe "alarmierend". Die Zuschussrente gebe "keine Entwarnung". Das Arbeitsministerium warnte hingegen davor, die Zahlen überzubewerten. Geringe Renten seien "kein Indiz für geringe Gesamteinkommen im Alter".
Tatsächlich beträgt die Altersrente von Frauen im Durchschnitt 535 Euro. Da aber oft andere Einkünfte hinzukommen, liegt das durchschnittliche Nettogesamteinkommen von alleinstehenden Frauen im Alter bei 1.188 Euro, heißt es im Ministerium.






Da die deutschen Abgeordneten von der Besserstellung der Beamten deutlich profitieren, ist eine Änderung nicht in Sicht. Bei Beamten richtet sich die Höhe der Pensionen im Wesentlichen nach der letzten Besoldungsgruppe. Insbesondere Verwaltungsbeamte in Kommunen werden sehr häufig drei Jahre vor der Pensionierung noch einmal befördert. Das ist mit ein Grund für die schlechte Haushaltslage der Kommunen.
Lediglich die Piratenpartei hat sich die Grundsicherung - nicht nur im Alter - auf die Fahnen geschrieben. Die etablierten Parteien dagegen schweigen weitgehend zu diesem Thema.
Die benachteiligten Personengruppen haben noch immer den Slogan von Norbert Blüm im Ohr: "Die Renten sind sicher!" und wählen weiterhin mehrheitlich CDU/CSU.
Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegen zu wirken: eine grundsätzliche Abschaffung der versicherungsfreien Minijobs. Jede Tätigkeit - muss vom ersten Euro an sozialversicherungspflichtig sein. Und zwar jede Tätigkeit - auch die des Vorstandsvorsitzenden eines DAX-Konzerns.
Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, dieser Entwicklung entgegen zu wirken: eine grundsätzliche Abschaffung der versicherungsfreien Minijobs. Jede Tätigkeit - muss vom ersten Euro an sozialversicherungspflichtig sein. Und zwar jede Tätigkeit - auch die des Vorstandsvorsitzenden eines DAX-Konzerns.
Speziell nach Scheidungen?
"Lustigerweise" werden Unterhaltszahlungen bei Männern in diesen Statistiken nicht vom verfügbaren Einkommen abgezogen.
So, als ob man(n) noch frei darüber verfügen könnte.
Würde dieses korrekt abgezogen, so würde die Armut bei Männern erst sichtbar, so wird diese aber statistisch verschleiert.
Es geht hier um Armut durch Minijobs bei denen keine Abgaben in die Rentenkasse fließen. Was der Vergleich zu Unterhaltszahlungen soll ist mir schleierhaft. Wenn ihnen das Thema wichtiger ist dann sollten sie vielleicht einen eigenen Artikel verfassen um darüber zu reden (Ist hier bei Zeit Problemlos möglich). Ansonsten sollte man doch beim Thema bleiben und nicht alles was Frauen betrifft als unwichtig abtun und stattdessen andere Probleme von Männern in den Vordergrund stellen.
Und das Problem der Unterhaltszahlungen betrifft hauptsächlich die Beziehungen wo die Frau schön brav als Mutter und Hausfrau zu Hause geblieben ist (Wie es der Mann meistens auch wollte). Und dann wird sich bei einer Trennung über die Unterhaltszahlung beschwert? Erst verhindern, dass die Frau Geld verdient und dann meckern? Ein wenig scheinheilig die Debatte. Finden sie nicht?
Und falls die Ausgangslage nicht wie oben beschrieben war dann kann man immer noch sagen, dass jeder der sich in eine Ehe begibt vorher wissen kann was passiert wenn das Ganze in die Brüche geht. Also um es mit den Worten von Schiller zu sagen.:" Drum prüfe wer sich ewig bindet"
...das man eine Sauerei mit einer Sauerei wieder ausgleichen kann?
Armut bei Unterhalt zahlenden Männern würde wesentlich geringer ausfallen, gäbe es die unsäglichen Minijobs nicht, die gar nicht gestatten, dass Frauen für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen. Ohne Minijob-Regelung gäbe es heute noch wesentlich mehr anständig bezahlte sozialversicherungspflichtige Jobs, die bekanntlich zu Tausenden in Minijobs umgewandelt wurden.
Die zunehmende Frauenarmut in Deutschland ist deshalb auch ein Problem für Männer!
Danke, eine Leserin
Es geht hier um Armut durch Minijobs bei denen keine Abgaben in die Rentenkasse fließen. Was der Vergleich zu Unterhaltszahlungen soll ist mir schleierhaft. Wenn ihnen das Thema wichtiger ist dann sollten sie vielleicht einen eigenen Artikel verfassen um darüber zu reden (Ist hier bei Zeit Problemlos möglich). Ansonsten sollte man doch beim Thema bleiben und nicht alles was Frauen betrifft als unwichtig abtun und stattdessen andere Probleme von Männern in den Vordergrund stellen.
Und das Problem der Unterhaltszahlungen betrifft hauptsächlich die Beziehungen wo die Frau schön brav als Mutter und Hausfrau zu Hause geblieben ist (Wie es der Mann meistens auch wollte). Und dann wird sich bei einer Trennung über die Unterhaltszahlung beschwert? Erst verhindern, dass die Frau Geld verdient und dann meckern? Ein wenig scheinheilig die Debatte. Finden sie nicht?
Und falls die Ausgangslage nicht wie oben beschrieben war dann kann man immer noch sagen, dass jeder der sich in eine Ehe begibt vorher wissen kann was passiert wenn das Ganze in die Brüche geht. Also um es mit den Worten von Schiller zu sagen.:" Drum prüfe wer sich ewig bindet"
...das man eine Sauerei mit einer Sauerei wieder ausgleichen kann?
Armut bei Unterhalt zahlenden Männern würde wesentlich geringer ausfallen, gäbe es die unsäglichen Minijobs nicht, die gar nicht gestatten, dass Frauen für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen. Ohne Minijob-Regelung gäbe es heute noch wesentlich mehr anständig bezahlte sozialversicherungspflichtige Jobs, die bekanntlich zu Tausenden in Minijobs umgewandelt wurden.
Die zunehmende Frauenarmut in Deutschland ist deshalb auch ein Problem für Männer!
Danke, eine Leserin
wann der gesellschaftliche Solidaritätsanspruch völlig aufgegeben wird und jeder vollends zum Einzelkämpfer nach US amerikanischen Vorbild mutiert.
Denn durchdenkt man die im Artikel aufgezeigten Entwicklung gemeinsam mit anderen für die soziale Marktwirtschaft gefährdenden, wenn nicht tödlichen Dynamiken, a la Eurokrise, Staatsverschwendung, gesellschaftliche Vermögensumverteilung, Kaufkraftschwund, etc, kann es nur aus Sicht des Individuum heissen:
"Rette sich wer kann".
Zudem, die Eliten dieses Landes können kaum mehr als Leitbild auch in schwierigen Zeiten dienen, und hier spreche ich nicht von einem Herrn Winterkorn, der in einem florierenden Konzern mit Dividendenzahlung an Mitarbeiter und Aktionäre ein hohes Gehalt bezieht.
Die Rentenreform 1957 hat die Auflösung des teilweisen Kapitaldeckungsverfahrens (das heute pikanterweise selbst von den damaligen Gegnern - Gewerkschaften - wieder befürwortet wird) bewirkt, ein Kapitalstock, der über die Generationen hinweg Erträge zur Verfügung stellen sollte.
Ein Gesamtbeitrag von 8,7% (!) wurde Mitte der 50er Jahre gleichsam als Beraubung der Arbeitnehmer verkauft. Und wo sind wir mit den Sprüchen und Versprechungen von damals angelangt? ...bei knapp 20%. Prost Mahlzeit!!!
Die viel beschworene Solidarität mittels Rentenversicherung gibt es nicht. Vor allem diejenigen, die für die Kinder und die heutigen BeitragszahlerInnen gesorgt haben, sind heute richtig angeschmiert: Frauen, die Erziehungsarbeit geleistet haben und wenn überhaupt, nur Teilzeitbeschäftigungen aufnehmen konnten. Je mehr Kinder, desto mieser die Lage heute.
Norbert Blüm wußte dies alles. Weshalb hat er damals seine beschwörende Losung "Die Renten sind sicher" ausgegeben? War damals allen Verantwortlichen doch schon klar, daß genau das nicht mehr stimmen konnte.
So viel zu Solidarität in Politik und Gesellschaft. Mit Verdrängung der Wahrheiten und Beschwichtigungen werden wir keinen Topf gewinnen.
und die Menschen verständlich aufklären, damit es ihnen möglich ist den Hinterhalt der verschwurbelten Zahlenmachwerke von Wirtschaft, Finanzwirtschaft und Politik zu erkennen und sich dagegen zu wehren.Wir sollten unseren Wirtschaftsstand am Lebensstandard aller messen.Erst wenn die Balance zwischen AG-Gewinnen, AN-Einkommen und Einzahlungen in die Sicherungssysteme stimmen, sind wir eine ehrliche Gesellschaft. Sozialbeiträge sind Lohnanteile, auch wenn sie über die Gehaltszahlungen direkt an die Versicherungsträger gehen und nicht über das Privatkonto an die Privatversicherung. Kürzungen treffen AN also zweimal. Der Eigenanteil und der AG-Anteil des Lohnes werden zum Nachteil der AN u. Vorteil der AG gekürzt.
Nicht existenzsichernde Arbeitsverhältnisse gehören in die Arbeitslosenstatistik. Statt dessen werden sie in die Erfolgslisten der AG gemischt!
Auch das Planen einer Grundrente bleibt so Augenwischerei, weil der Staatssäckel ohne Steuereinnahmen gleert wird, wie die Versicherungskassen ohne Einzahlungen. Das weiß jeder Kaufmann ohne Einzahlung kein Gewinn und keine Rücklage!
Und unsere Kinder und Enkel werden dann aufgeklärt: Wo nichts ist, ist auch nichts zu holen! Und damit bleiben sie im Regen stehen.
Aber wir alle sehen und spüren, dass soziale Verantwortung gegen Null gefahren wird.
Wir sollten dabei nicht vergessen, dass dies keine "Entwicklungen" sind, die aus sich selbst heraus, zufällig oder von Gott gewollt eintreten. Nein, diese "Entwicklungen" sind menschgemacht. Sie sind Ausdruck des seit drei Jahrzehnten andauernden, neoliberalen Umbaus unserer Gesellschaft.
Nein, es gibt Leute, die davon profitieren und daher diesen Umbau aktiv vorantreiben - sonst gäbe es diese "Entwicklungen" erst gar nicht.
Das traurige ist, dass die normalen Leute, die nicht davon profitieren sondern darunter zu leiden haben, das Spiel aus Angst auch noch selbst mitspielen, indem sie sich nämlich zunehmend auseinanderdividieren lassen und sich entsolidarisieren. Das macht es den Profieuren nur noch leichter.
Die Rentenreform 1957 hat die Auflösung des teilweisen Kapitaldeckungsverfahrens (das heute pikanterweise selbst von den damaligen Gegnern - Gewerkschaften - wieder befürwortet wird) bewirkt, ein Kapitalstock, der über die Generationen hinweg Erträge zur Verfügung stellen sollte.
Ein Gesamtbeitrag von 8,7% (!) wurde Mitte der 50er Jahre gleichsam als Beraubung der Arbeitnehmer verkauft. Und wo sind wir mit den Sprüchen und Versprechungen von damals angelangt? ...bei knapp 20%. Prost Mahlzeit!!!
Die viel beschworene Solidarität mittels Rentenversicherung gibt es nicht. Vor allem diejenigen, die für die Kinder und die heutigen BeitragszahlerInnen gesorgt haben, sind heute richtig angeschmiert: Frauen, die Erziehungsarbeit geleistet haben und wenn überhaupt, nur Teilzeitbeschäftigungen aufnehmen konnten. Je mehr Kinder, desto mieser die Lage heute.
Norbert Blüm wußte dies alles. Weshalb hat er damals seine beschwörende Losung "Die Renten sind sicher" ausgegeben? War damals allen Verantwortlichen doch schon klar, daß genau das nicht mehr stimmen konnte.
So viel zu Solidarität in Politik und Gesellschaft. Mit Verdrängung der Wahrheiten und Beschwichtigungen werden wir keinen Topf gewinnen.
und die Menschen verständlich aufklären, damit es ihnen möglich ist den Hinterhalt der verschwurbelten Zahlenmachwerke von Wirtschaft, Finanzwirtschaft und Politik zu erkennen und sich dagegen zu wehren.Wir sollten unseren Wirtschaftsstand am Lebensstandard aller messen.Erst wenn die Balance zwischen AG-Gewinnen, AN-Einkommen und Einzahlungen in die Sicherungssysteme stimmen, sind wir eine ehrliche Gesellschaft. Sozialbeiträge sind Lohnanteile, auch wenn sie über die Gehaltszahlungen direkt an die Versicherungsträger gehen und nicht über das Privatkonto an die Privatversicherung. Kürzungen treffen AN also zweimal. Der Eigenanteil und der AG-Anteil des Lohnes werden zum Nachteil der AN u. Vorteil der AG gekürzt.
Nicht existenzsichernde Arbeitsverhältnisse gehören in die Arbeitslosenstatistik. Statt dessen werden sie in die Erfolgslisten der AG gemischt!
Auch das Planen einer Grundrente bleibt so Augenwischerei, weil der Staatssäckel ohne Steuereinnahmen gleert wird, wie die Versicherungskassen ohne Einzahlungen. Das weiß jeder Kaufmann ohne Einzahlung kein Gewinn und keine Rücklage!
Und unsere Kinder und Enkel werden dann aufgeklärt: Wo nichts ist, ist auch nichts zu holen! Und damit bleiben sie im Regen stehen.
Aber wir alle sehen und spüren, dass soziale Verantwortung gegen Null gefahren wird.
Wir sollten dabei nicht vergessen, dass dies keine "Entwicklungen" sind, die aus sich selbst heraus, zufällig oder von Gott gewollt eintreten. Nein, diese "Entwicklungen" sind menschgemacht. Sie sind Ausdruck des seit drei Jahrzehnten andauernden, neoliberalen Umbaus unserer Gesellschaft.
Nein, es gibt Leute, die davon profitieren und daher diesen Umbau aktiv vorantreiben - sonst gäbe es diese "Entwicklungen" erst gar nicht.
Das traurige ist, dass die normalen Leute, die nicht davon profitieren sondern darunter zu leiden haben, das Spiel aus Angst auch noch selbst mitspielen, indem sie sich nämlich zunehmend auseinanderdividieren lassen und sich entsolidarisieren. Das macht es den Profieuren nur noch leichter.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak
wenn man lange Zeit nichts oder fast nichts verdient und gar nichts in die Kassen, aus denen man Geld haben möchte, eingezahlt hat?
Mir ist gerade das Problem nicht klar.
Richt ist, dass es Menschen gibt, die lange Zeit einige Stündchen nebenbei arbeiten oder gar nur schwarz arbeiten, wie viele Frauen in Haushalten.
Ich rate dazu, eine Reinigungskraft zu suchen, die man versichern will: Sie finden Bewerberinnen, die auch gern kommen würden, allerdings in keinem Fall angemeldet. Da wird aus einer Quelle Transferleistung bezogen und eine kleine Summe darf dazu verdient werden. Weitere Stellen werden aber nicht angegeben, da ansonsten die Transferleistungen gekürzt würden oder man tatsächlich mal Steuern und Sozialabgaben zahlen müßte.
Wenn ich dann rumfrage, wer bei wem putzt, höre ich von Familienhelferinnen, die nur ab und zu wegen des eigenen Haushalts Aufträge im erlernten Beruf übernehmen, nebenbei wöchentlich zweimal die Häuser anderer Menschen gegen Geld auf die Hand reinigen und vom Einkommen ihres Mannes, der Steuerklasse III hat, ganz gut leben.
Klar ist, dass diese Frauen nie eine auskömmliche Rente erarbeiten.
Die Konsequenz kann aber doch nicht sein, dass man das Verhalten belohnt und nun im Nachhinein das Nichtbeteiligen an den Sozialkassen mit Rentenzahlungen honoriert.
Wer keine Sozialabgaben zahlen will, kann eben auch nicht mit Rente rechnen. Das Rentensystem stellt Frauen hier nicht schlechter als Männer.
Man kann überlegen Kindererziehungszeiten (viel) stärker bei der Rente anzuerkennen, um den biologischen Unterschied auszugleichen - gerne auch für die heutige Elterngeneration nachträglich.
Der Minijob-Deal ist jedem bekannt: kaum Abgaben, dafür keine Versicherung oder Rente. Wer den eingeht muss mit den Konsequenzen leben.
Verheiratete mit jahrzehntelanger Steuerklasse III des Mannes werden hier sicher nicht gemeint sein. Und was das Putzen angeht? Will man nicht schwarz arbeiten stehen etliche Bewerber Schlange, die das doch tun. Und Frauen, deren Männer ebenfalls nicht viel verdienen, können auch ein Gewerbe anmelden, wenn sie mit 48 zu alt für den Arbeitsmarkt sind. Putzen eigenhändig um die Uhr kann 700 Euro geben. Dann 330,00 Krankenkasse und unter 50 noch mal vorsorgen für 300,00 nach v.d.L. Mann genauso. Zwei solche Verdiener verheiratet, da braucht man viel Liebe.
Das ist alles konzeptionslos, orientiert an den Boomjahren der Republik und man kann nur eins folgern: Arbeiten lohnt sich nicht, und langsam kann ich Menschen verstehen, die keine Lust mehr haben und sich auf Hartz IV verlassen.
Sie sollten Ihre hier nicht zum ersten Mal aufgestellte Behauptung, man finde keine Putzfrau, die angemeldet arbeiten würde, bitteschön auch einmal belegen, und vielleicht einmal nicht mit dem üblichen "Ich kenne einen, der hat keine gefunden".
Ich kenne nämlich mehrere Leute, die überhaupt kein Problem hatten, eine legal arbeitende und versicherte Putzfrau zu finden. Meist über Firmen, die entsprechende Dienste anbieten.
http://www.happymaids.de/ Mal ein Beispiel für München.
Das Problem lautet wie folgt:
Man will allen Ernstes breiten Bevölkerungsteilen einen Rentenanspruch von unter 200,00€ monatlich zumuten.
Dass das mit Menschenwürde nichts zu tun hat, versteht sich von selbst, das ist mithin schlicht infam.
Und wenn Sie nun unterstellen, die 7,4 Millionen Minijobber hätten ihre Situation selbst gewählt, dann ist das genauso unsinnig wie unerheblich.
Wer keine Sozialabgaben zahlen will, kann eben auch nicht mit Rente rechnen. Das Rentensystem stellt Frauen hier nicht schlechter als Männer.
Man kann überlegen Kindererziehungszeiten (viel) stärker bei der Rente anzuerkennen, um den biologischen Unterschied auszugleichen - gerne auch für die heutige Elterngeneration nachträglich.
Der Minijob-Deal ist jedem bekannt: kaum Abgaben, dafür keine Versicherung oder Rente. Wer den eingeht muss mit den Konsequenzen leben.
Verheiratete mit jahrzehntelanger Steuerklasse III des Mannes werden hier sicher nicht gemeint sein. Und was das Putzen angeht? Will man nicht schwarz arbeiten stehen etliche Bewerber Schlange, die das doch tun. Und Frauen, deren Männer ebenfalls nicht viel verdienen, können auch ein Gewerbe anmelden, wenn sie mit 48 zu alt für den Arbeitsmarkt sind. Putzen eigenhändig um die Uhr kann 700 Euro geben. Dann 330,00 Krankenkasse und unter 50 noch mal vorsorgen für 300,00 nach v.d.L. Mann genauso. Zwei solche Verdiener verheiratet, da braucht man viel Liebe.
Das ist alles konzeptionslos, orientiert an den Boomjahren der Republik und man kann nur eins folgern: Arbeiten lohnt sich nicht, und langsam kann ich Menschen verstehen, die keine Lust mehr haben und sich auf Hartz IV verlassen.
Sie sollten Ihre hier nicht zum ersten Mal aufgestellte Behauptung, man finde keine Putzfrau, die angemeldet arbeiten würde, bitteschön auch einmal belegen, und vielleicht einmal nicht mit dem üblichen "Ich kenne einen, der hat keine gefunden".
Ich kenne nämlich mehrere Leute, die überhaupt kein Problem hatten, eine legal arbeitende und versicherte Putzfrau zu finden. Meist über Firmen, die entsprechende Dienste anbieten.
http://www.happymaids.de/ Mal ein Beispiel für München.
Das Problem lautet wie folgt:
Man will allen Ernstes breiten Bevölkerungsteilen einen Rentenanspruch von unter 200,00€ monatlich zumuten.
Dass das mit Menschenwürde nichts zu tun hat, versteht sich von selbst, das ist mithin schlicht infam.
Und wenn Sie nun unterstellen, die 7,4 Millionen Minijobber hätten ihre Situation selbst gewählt, dann ist das genauso unsinnig wie unerheblich.
Das ist doch seit Jahren bekannt?
Ist es nicht som dass die SPD genau dafür eintritt? Herr Riester und Co?
DFas war doch gewollt!
....jetzt ineffektives Geplapper ist nur peinlich.
Wie der Euro, die EU Verfassung, die Rentenlüge, das verwesende Gesundheitssystem, abgewracktes Bildungswesen, systematische Korruption in Konzernen und Regierungen reiht sich auch die Altersarmut in eine offenbar nicht enden wollende Zahl von Politiken ein, die man machte um die Bedeutung der Bürokratie zu festigen und, die der Wiederwahl der Politiker galten, obwohl man sich völlig bewusst war oder hätte zu dem Zeitpunkt der Entscheidung sein müssen, wie schlecht sie für die Bevölkerung mittel- oder langfristig wären.
Jetzt baut sich das zum Teil schon seit 60 Jahren auf. Es ist genug Zeit verstrichen, die schlechten Lösungen sind heran gewachsen und die Mathematik fordert ihren Zoll. Jetzt brechen die Dinge weg.
Den Schaden haben alle Parteien inklusive der Grünen zu verantworten. Kein einziger der Aktiven kann sich ausnehmen. Die Bürokratie war der Verrichtungsgehilfe.
Jetzt von dem Problem der Altersarmut der Frauen einen Artikel zu schreiben ist eine grobe Trivialisierung eines offensichtlich gesellschaftsweiten Strukturproblems unserer Verfasstheit. So viele gefährliche und so große politische Einzelfehler gibt es nicht. Und wenn nun einzelne Themen herausgegriffen werden zur "Lösung", so greift das nicht.
Dass die Politiker und Bürokratie abwinken, nur vereinzelte Fehler sehen wollen und an ihren Pfründen so lange festhalten wollen, wie irgend möglich ist nachvollziehbar. Warum aber die privaten Medien?
....jetzt ineffektives Geplapper ist nur peinlich.
Wie der Euro, die EU Verfassung, die Rentenlüge, das verwesende Gesundheitssystem, abgewracktes Bildungswesen, systematische Korruption in Konzernen und Regierungen reiht sich auch die Altersarmut in eine offenbar nicht enden wollende Zahl von Politiken ein, die man machte um die Bedeutung der Bürokratie zu festigen und, die der Wiederwahl der Politiker galten, obwohl man sich völlig bewusst war oder hätte zu dem Zeitpunkt der Entscheidung sein müssen, wie schlecht sie für die Bevölkerung mittel- oder langfristig wären.
Jetzt baut sich das zum Teil schon seit 60 Jahren auf. Es ist genug Zeit verstrichen, die schlechten Lösungen sind heran gewachsen und die Mathematik fordert ihren Zoll. Jetzt brechen die Dinge weg.
Den Schaden haben alle Parteien inklusive der Grünen zu verantworten. Kein einziger der Aktiven kann sich ausnehmen. Die Bürokratie war der Verrichtungsgehilfe.
Jetzt von dem Problem der Altersarmut der Frauen einen Artikel zu schreiben ist eine grobe Trivialisierung eines offensichtlich gesellschaftsweiten Strukturproblems unserer Verfasstheit. So viele gefährliche und so große politische Einzelfehler gibt es nicht. Und wenn nun einzelne Themen herausgegriffen werden zur "Lösung", so greift das nicht.
Dass die Politiker und Bürokratie abwinken, nur vereinzelte Fehler sehen wollen und an ihren Pfründen so lange festhalten wollen, wie irgend möglich ist nachvollziehbar. Warum aber die privaten Medien?
Es geht hier um Armut durch Minijobs bei denen keine Abgaben in die Rentenkasse fließen. Was der Vergleich zu Unterhaltszahlungen soll ist mir schleierhaft. Wenn ihnen das Thema wichtiger ist dann sollten sie vielleicht einen eigenen Artikel verfassen um darüber zu reden (Ist hier bei Zeit Problemlos möglich). Ansonsten sollte man doch beim Thema bleiben und nicht alles was Frauen betrifft als unwichtig abtun und stattdessen andere Probleme von Männern in den Vordergrund stellen.
Und das Problem der Unterhaltszahlungen betrifft hauptsächlich die Beziehungen wo die Frau schön brav als Mutter und Hausfrau zu Hause geblieben ist (Wie es der Mann meistens auch wollte). Und dann wird sich bei einer Trennung über die Unterhaltszahlung beschwert? Erst verhindern, dass die Frau Geld verdient und dann meckern? Ein wenig scheinheilig die Debatte. Finden sie nicht?
Und falls die Ausgangslage nicht wie oben beschrieben war dann kann man immer noch sagen, dass jeder der sich in eine Ehe begibt vorher wissen kann was passiert wenn das Ganze in die Brüche geht. Also um es mit den Worten von Schiller zu sagen.:" Drum prüfe wer sich ewig bindet"
In Großschrift und fett angezeigt.
Somit nix mit Thema verfehlt.
Über das restliche Männerbashing lasse ich mich nun nicht aus.
Und wie sich Leiharbeit mit geringer Entlohnung sich bei den dort überwiegend Männern betreffend, auswirkt hat der Artikel leider auch nicht thematisiert.
Nur Armut ist eben kein geschlechtsspezifisches Thema.
Erst vor kurzem gab es ähnliches beim Thema Rente, wo man Männerbelange genau so ausschließen wollte.
[...]
Wenn ich meine Schwägerin betrachte, die aus Luxus, (Immobilien) gar nicht erst enrsthaft zu arbeiten braucht, und sich als selbständige Herrin in ihrem Haus samt Vermietung gebiert, und dieden 400 Eurojob nur pro forma, der braven Erwartungerfüllung für die Schwiegereltern macht, um das ganze auch vor der Gesellschft zu kaschieren, und damit man auchbisschen Sozialkontakt hat, dann tut es mir leid: Solche Fälle kommen gar nicht vor.
Oder sind diese 400 € Jobber Selbständige Aufstocker, die auf deise Weise keine Fremdleistung beanspruchen, und darauf bauen?
Außerdem ist es überhaupt nicht einzusehen, warum man bei dem prinzipielln Problem Altersarmut nahc Mehrheiten und Minderheiten trennt. Hat ein 400€- 'Mann' irgendeinen Vorteil, dadurch dass er ein Mann ist? Was soll dann diese Trennung?
Oder sollen uns 'rothaarigen' Schleckerfrauen egal sein, falls Arbeitslosigkeit ein gehäuftes Problem von 'schwarzhaarigen' sei?
Ich halte das für ein semantisches 'Übermenschentum', das sich von der all'gemeinen' (vulgären) Menschenmasse (Plebs) absetzen, und höher Wertschätzung/Mitleid forden will
Gekürzt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak
In Großschrift und fett angezeigt.
Somit nix mit Thema verfehlt.
Über das restliche Männerbashing lasse ich mich nun nicht aus.
Und wie sich Leiharbeit mit geringer Entlohnung sich bei den dort überwiegend Männern betreffend, auswirkt hat der Artikel leider auch nicht thematisiert.
Nur Armut ist eben kein geschlechtsspezifisches Thema.
Erst vor kurzem gab es ähnliches beim Thema Rente, wo man Männerbelange genau so ausschließen wollte.
[...]
Wenn ich meine Schwägerin betrachte, die aus Luxus, (Immobilien) gar nicht erst enrsthaft zu arbeiten braucht, und sich als selbständige Herrin in ihrem Haus samt Vermietung gebiert, und dieden 400 Eurojob nur pro forma, der braven Erwartungerfüllung für die Schwiegereltern macht, um das ganze auch vor der Gesellschft zu kaschieren, und damit man auchbisschen Sozialkontakt hat, dann tut es mir leid: Solche Fälle kommen gar nicht vor.
Oder sind diese 400 € Jobber Selbständige Aufstocker, die auf deise Weise keine Fremdleistung beanspruchen, und darauf bauen?
Außerdem ist es überhaupt nicht einzusehen, warum man bei dem prinzipielln Problem Altersarmut nahc Mehrheiten und Minderheiten trennt. Hat ein 400€- 'Mann' irgendeinen Vorteil, dadurch dass er ein Mann ist? Was soll dann diese Trennung?
Oder sollen uns 'rothaarigen' Schleckerfrauen egal sein, falls Arbeitslosigkeit ein gehäuftes Problem von 'schwarzhaarigen' sei?
Ich halte das für ein semantisches 'Übermenschentum', das sich von der all'gemeinen' (vulgären) Menschenmasse (Plebs) absetzen, und höher Wertschätzung/Mitleid forden will
Gekürzt. Verzichten Sie auf diffamierende Äußerungen. Die Redaktion/mak
Wenn das Ehegattensplitting endlich abgeschafft werden würde, dann würde sich diese Problem auch von selbst lösen. Es würde sich nicht mehr lohnen, dass nur ein Partner Geld verdient und der andere nur noch über einen 400 € Job ein wenig nebenbei arbeiten geht!
Also würden dann auch die Frauen mehr arbeiten gehen und damit für Ihre Rente sorgen.
Ich denke außerdem, dass es den meisten Frauen immer noch nicht klar ist, welche Probleme sie sich selbst schaffen, indem sie nicht ausreichend Geld verdienen.
Aber es ist ja für alle sehr bequem, wenn die Frau sich um den Haushalt und die Kinder kümmert und der Mann dafür nicht damit belästigt wird.
Mehr Eigenverantwortung und Verantwortung für die Familie würde allen beiden Seiten gut tun.
Das Ehegattensplitting bevorteiligt Paare die Heiraten und insbesondere, wenn sie dann Kinder bekommen möchten.
Hier kann sich ein Elternteil (egal ob Mann oder Frau) dafür entscheiden auf einen großen Teil seiner Karriere zu verzichten um sich um den Nachwuchs zu kümmern. Weil manche Eltern dieses Thema halt noch ernst nehmen.
Man Ssllte es nicht. Wie stellen Sie sich das vor, wenn beide voll verdienen und Kinder noch eine gescheite Erziehung bekommen sollen? Ich sage ihnen was passiert. Es werden noch weniger Frauen sich dafür entscheiden überhaupt ans Kinder bekommen zu denken.
Ob SIE das persönlich juckt ist vollkommen wayne aber Sie sollten an die eh schon ziemlich ueingeschränkten möglichkeiten von Frauen denken, die Kinder bekommen möchten UND nebenher noch einigermaßen angemesen verdienen möchten.
Sin wir hier eigentlich beim Manager Magazin oder Capital? Frau arbeitet 25jahre, bekommt Kind pflegt Mutter und Schwigermutter und ist dann plötzlich wegen Alters unqualifiziert für den Arbeitsmarkt. Lohnarbeit, wenn Mann auch gering verdient, ist aber nicht nebenbei sondern für die Existenz notwendig.
Und wenn Mann gut verdient hat und Rente kriegt hat er das Splitting genutzt, was zur Seit zu legen, wovon Ehefrau nebst der Rente, die er bekommt selbstverständlich profitiert.
Vielleicht könnten manche verehrten Foristen mal ein wenig differenzieren. Und Eigenverantwortung? Das wird poltischerseits mittlerweile rausgekramt um zu kürzen. Das war mal anders in diesem Land.
Das Ehegattensplitting bevorteiligt Paare die Heiraten und insbesondere, wenn sie dann Kinder bekommen möchten.
Hier kann sich ein Elternteil (egal ob Mann oder Frau) dafür entscheiden auf einen großen Teil seiner Karriere zu verzichten um sich um den Nachwuchs zu kümmern. Weil manche Eltern dieses Thema halt noch ernst nehmen.
Man Ssllte es nicht. Wie stellen Sie sich das vor, wenn beide voll verdienen und Kinder noch eine gescheite Erziehung bekommen sollen? Ich sage ihnen was passiert. Es werden noch weniger Frauen sich dafür entscheiden überhaupt ans Kinder bekommen zu denken.
Ob SIE das persönlich juckt ist vollkommen wayne aber Sie sollten an die eh schon ziemlich ueingeschränkten möglichkeiten von Frauen denken, die Kinder bekommen möchten UND nebenher noch einigermaßen angemesen verdienen möchten.
Sin wir hier eigentlich beim Manager Magazin oder Capital? Frau arbeitet 25jahre, bekommt Kind pflegt Mutter und Schwigermutter und ist dann plötzlich wegen Alters unqualifiziert für den Arbeitsmarkt. Lohnarbeit, wenn Mann auch gering verdient, ist aber nicht nebenbei sondern für die Existenz notwendig.
Und wenn Mann gut verdient hat und Rente kriegt hat er das Splitting genutzt, was zur Seit zu legen, wovon Ehefrau nebst der Rente, die er bekommt selbstverständlich profitiert.
Vielleicht könnten manche verehrten Foristen mal ein wenig differenzieren. Und Eigenverantwortung? Das wird poltischerseits mittlerweile rausgekramt um zu kürzen. Das war mal anders in diesem Land.
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