AtommüllagerRöttgens erster Kontakt mit der Asse

Zum ersten Mal besucht Umweltminister Röttgen das Atommüllager Asse. Konkrete Ideen hat er nicht dabei; das Gespräch mit den Anwohnern fällt ihm schwer. Die sind wütend.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (links) und Wolfram König, Chef des Bundesamts für Strahlenschutz, beim gemeinsamen Besuch in der Asse

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (links) und Wolfram König, Chef des Bundesamts für Strahlenschutz, beim gemeinsamen Besuch in der Asse

Hinsetzen mag sich der Minister hier nicht: Vor dem Zaun zum Bergwerk Asse haben die Bürgerinitiativen, allen voran AufpAssen, ein paar Bierbänke zusammengeschoben. Mit Trillerpfeifen, Fahnen und Treckergetöse stoppen sie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) vor seinem Einstieg ins Atommüllager. Die Umweltschützer haben sich hingesetzt; Röttgen bleibt in seinem dunklen Wintermantel im Nieselregen stehen.

"Wann machen Sie endlich etwas, warum dauert das mit den Probebohrungen so lange?", fragt ein älterer Herr im Anorak. Eine Bürgermeisterin beklagt, Röttgen habe kürzlich in Berlin Unterschriften gegen die Asse nicht entgegen nehmen wollen. Jetzt drückt sie dem Minister einen Schuhkarton mit Listen von 3.000 Unterzeichnern in die Hand. "Wir fühlen uns von ihnen im Stich gelassen", sagt sie.

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Die Stimmung ist geladen, immer wieder ertönen Trillerpfeifen. Aus der zweiten Reihe keift eine Frau: "Alles Lüge."

Röttgen versucht, ruhig zu bleiben. In fast pastoralem Ton spricht er davon, dass er zum Zuhören, nicht zum Reden gekommen sei. Auch er wolle doch die Rückholung des Atommülls aus der Asse – und zwar "so schnell wie möglich. Und so sicher wie möglich." Das betont er immer wieder.

Die Asse droht abzusaufen

Dabei ist ihm sichtlich unwohl zumute. Das hier ist ein Termin, von dem der Minister offenbar schon vorher fürchtet, er könne nur verlieren. Seit zwei Jahren ist er im Amt, und erst heute, ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima, wagt er sich zum ersten Mal in Deutschlands ungewolltes Atommülllager, in das Bergwerk Asse bei Wolffenbüttel. Vielleicht auch, weil es eigentlich Terrain seines Vorgängers ist: Asse gehört zu Sigmar Gabriels Wahlkreis, und der SPD-Politiker ist schon unzählige Male ins Bergwerk eingefahren. 

Mehr als 120.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiv strahlendem Atommmüll lagern in den Stollen – und niemand weiß, wie lange das noch gut geht. Die Asse droht abzusaufen, und mit ihr der strahlende Abfall. Das hätte unabsehbare Folgen für die Menschen und die Umwelt hier. "Welche Ideen haben Sie für die Endlagerung?" fragt eine Frau Röttgen. Hier solle doch das ganze Verfahren rund um die Rückholung des Atommülls verschleppt werden, vermutet eine andere. Röttgen hat gut zu tun, die Gemüter zu beruhigen.

Das fällt ihm schwer; wie aber sollte es auch anders sein? Der Minister hat heute weder ein Konzept für das Lager mitgebracht, noch hat er eine konkrete Forderung, die er den Leuten nennen könnte. Das Konkreteste, das er im Laufe dieses Tages noch verkünden wird, ist: Bald solle es ein eigenständiges Asse-Referat im Bundesumweltministerium geben. Außerdem sagt er noch, dass ihn das Ausmaß des Skandals sprachlos mache. Und dass der Atommüll zurückgeholt werden solle. Viele der Bürger vor dem Bergwerk lässt das ratlos zurück. 

Leserkommentare
  1. wer für die Sauerei in der Asse ganz persönlich verantwortlich ist. Verwaltet wurde das Bergwerk von der Heimholzgesellschaft unter der Verantwortung des Wissenschaftsministeriums. Aber da wird sich wohl kein Staatsanwalt finden, der ein Verfahren einleitet.

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    Ist es nicht falsch, im Nachhinein immer alles schlecht zu machen? In der Auswahl der Asse als Forschungsstandort hat sich doch nur die visionäre Kraft der Regierung Helmut Kohls manifestiert? Warum sollte nun ein Staatsanwalt nachforschen, wer damals was genau genehmigt hat?
    Würde diese unsägliche Polemik endlich enden, könnten die Lager der CDU/FPD ihrer redlichen Arbeit nachgehen und ohne einen haufen örtlicher Wutbürger zu umschmeicheln ihrer Arbeit nachgehen. Ohne diese Hemmnisse würde Minister Rötgen sicherlich binnen kürzester Zeit eine Lösung auch für die Asse sowie die Lager Morsleben und Gorleben finden.
    Wer belegt denn überhaupt die befürchtete Strahlenbelastung? Ein paar Jahre und das Thema wird sich ökologisch geregelt haben.

    Hier auch nochmal ein klares Bekenntnis zur Kanzlerin Frau Dr. Merkel im Falle Morsleben. Frau Dr. Merkel hat umfangreich klären lassen, dass es in diesem Fall keine Befürchtungen für Störfälle gibt.

    http://www.youtube.com/wa...

    Ross und Reiter wurden genannt.
    Die linksradikale Ökofront sollte endlich eingestehen, dass ihr Aktivismus Deutschland eine strahlende Zukunft als moderner Technologie-Staat verbaut.

    Grüße aus Bayern

    @1. Ich glaube, wir brauchen kein Verfahren gegen die Verantwortlichen, sondern eine Zukunftsvision. Diese verlangt den raschen Ausbau unseres Stromnetzes, um die Überproduktion von Solar- und Windstrom aufzunehmen. Jeden Tag, der ohne diesen notwendigen Ausbau vergeht, verlängert unsere gefährliche Abhängigkeit vom Atom-Strom.

    Ist es nicht falsch, im Nachhinein immer alles schlecht zu machen? In der Auswahl der Asse als Forschungsstandort hat sich doch nur die visionäre Kraft der Regierung Helmut Kohls manifestiert? Warum sollte nun ein Staatsanwalt nachforschen, wer damals was genau genehmigt hat?
    Würde diese unsägliche Polemik endlich enden, könnten die Lager der CDU/FPD ihrer redlichen Arbeit nachgehen und ohne einen haufen örtlicher Wutbürger zu umschmeicheln ihrer Arbeit nachgehen. Ohne diese Hemmnisse würde Minister Rötgen sicherlich binnen kürzester Zeit eine Lösung auch für die Asse sowie die Lager Morsleben und Gorleben finden.
    Wer belegt denn überhaupt die befürchtete Strahlenbelastung? Ein paar Jahre und das Thema wird sich ökologisch geregelt haben.

    Hier auch nochmal ein klares Bekenntnis zur Kanzlerin Frau Dr. Merkel im Falle Morsleben. Frau Dr. Merkel hat umfangreich klären lassen, dass es in diesem Fall keine Befürchtungen für Störfälle gibt.

    http://www.youtube.com/wa...

    Ross und Reiter wurden genannt.
    Die linksradikale Ökofront sollte endlich eingestehen, dass ihr Aktivismus Deutschland eine strahlende Zukunft als moderner Technologie-Staat verbaut.

    Grüße aus Bayern

    @1. Ich glaube, wir brauchen kein Verfahren gegen die Verantwortlichen, sondern eine Zukunftsvision. Diese verlangt den raschen Ausbau unseres Stromnetzes, um die Überproduktion von Solar- und Windstrom aufzunehmen. Jeden Tag, der ohne diesen notwendigen Ausbau vergeht, verlängert unsere gefährliche Abhängigkeit vom Atom-Strom.

  2. denn: hat nicht 2009 eine gewisse angela merkel in der verantwortung umweltministerin die verlängerung von asse als unbenklich abgesegnet?! ?!

    => Was man vergisst, hat man im Grunde nicht erlebt.
    Ernst R. Hauschkader, deutscher Lyriker *1926

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    Mir war auch so als ob "Teflon" Merkel damals die Zügel in der Hand hatte.
    Ob es Zufall ist das sie im Augenblick Medienwirksam Afghanistan unsicher macht?^^

    ...Frau Merkel jetzt in Schutz nehmen zu wollen

    >>hat nicht 2009 eine gewisse angela merkel in der verantwortung umweltministerin die verlängerung von asse als unbenklich abgesegnet?! ?!

    => Was man vergisst, hat man im Grunde nicht erlebt.
    Ernst R. Hauschkader, deutscher Lyriker *1926<<

    Ich denke, nein, hat sie wohl nicht. Denn Frau M. ist seit 2005 eindeutig Kanzlerin dieses unseres Landes. Und ich bin sicher, daß MEINE Erinnerung da korrekt ist ;-)
    Klar kann der Röttgen sie fragen, aber Antworten wird er da keine kriegen, wär ja noch schöner.

    Aber die Asse ist doch ein schönes Beispiel für das überaus verantwortungsvolle Handeln der schwer subventionierten nuklearen Energieindustrie hierzulande. Wenn's nach mir ginge, würde man mal den Herrn Grossmann und seine Kollegen da unten auf Besuch schicken. So drei, vier Monate lang. Vielleicht hilft es ja mal.

    ... den heutigen Oberkritiker Siegmar Gabriel fragen würde, denn der war von 2005 bus 2009 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit oder eventuell auch des Vorgänger Jürgen Trittin, in diesem Amt von 1998 bis 2005. Selbst nichts getan haben, aber dann den Anderen Versagen vorwerfen.

    Mir war auch so als ob "Teflon" Merkel damals die Zügel in der Hand hatte.
    Ob es Zufall ist das sie im Augenblick Medienwirksam Afghanistan unsicher macht?^^

    ...Frau Merkel jetzt in Schutz nehmen zu wollen

    >>hat nicht 2009 eine gewisse angela merkel in der verantwortung umweltministerin die verlängerung von asse als unbenklich abgesegnet?! ?!

    => Was man vergisst, hat man im Grunde nicht erlebt.
    Ernst R. Hauschkader, deutscher Lyriker *1926<<

    Ich denke, nein, hat sie wohl nicht. Denn Frau M. ist seit 2005 eindeutig Kanzlerin dieses unseres Landes. Und ich bin sicher, daß MEINE Erinnerung da korrekt ist ;-)
    Klar kann der Röttgen sie fragen, aber Antworten wird er da keine kriegen, wär ja noch schöner.

    Aber die Asse ist doch ein schönes Beispiel für das überaus verantwortungsvolle Handeln der schwer subventionierten nuklearen Energieindustrie hierzulande. Wenn's nach mir ginge, würde man mal den Herrn Grossmann und seine Kollegen da unten auf Besuch schicken. So drei, vier Monate lang. Vielleicht hilft es ja mal.

    ... den heutigen Oberkritiker Siegmar Gabriel fragen würde, denn der war von 2005 bus 2009 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit oder eventuell auch des Vorgänger Jürgen Trittin, in diesem Amt von 1998 bis 2005. Selbst nichts getan haben, aber dann den Anderen Versagen vorwerfen.

    • joG
    • 12.03.2012 um 20:11 Uhr

    ....als Abfalllager? Seit dem haben Behörden und Minister Verantwortung für die Kontrolle. Offenbar haben sie diese nicht besonders gut, man könnte sagen bestenfalls grob fahrlässig kontrolliert. Könnte es sein, dass sie das so handhabten, weil sie wussten,dass nie und nimmer aus ihrer Verantwortung Haftung werden konnte?

    Ich finde es irgendwie nicht gut, dass so verletzte Sorgfaltspflicht mit so dramatischer Folge nicht mit Gefängnis geahndet wird. Das ist nämlich weitaus folgenreicher als die Einladung in ein Hotel auf Sylt.

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    Kontrolle...

    Politiker werden nur selten wegen ihren Fehlern verfolgt. Diese Tatsache ist für die Menschheit riskant. Die Politiker treffen die wichtigsten Entscheidungen in unserem Namen, ohne dafür haften zu müssen. Die einzige "Strafe" eines Politikers wäre, nicht wiedergewählt zu werden.

    Das deutsche Atomgesetz (§ 9a) schreibt vor, dass Anlagen-Betreiber auch für die Entsorgung zuständig sind.

    Da das noch nie möglich war, wäre die Nutzung der Atomkraft in Deutschland gescheitert, wenn Deutschland nicht seit Jahrzehnten tricksen würde.

    Z. B. die never ending Erkundung in Gorleben oder auch ASSE-Einlagerung als Forschungsprojekt.

    Die Problematik der Abfälle sind von Anfang an bekannt. Deshalb das Spiel auf Zeit. Aber - leider, leider - die Abfälle strahlen immer noch.

    Kontrolle...

    Politiker werden nur selten wegen ihren Fehlern verfolgt. Diese Tatsache ist für die Menschheit riskant. Die Politiker treffen die wichtigsten Entscheidungen in unserem Namen, ohne dafür haften zu müssen. Die einzige "Strafe" eines Politikers wäre, nicht wiedergewählt zu werden.

    Das deutsche Atomgesetz (§ 9a) schreibt vor, dass Anlagen-Betreiber auch für die Entsorgung zuständig sind.

    Da das noch nie möglich war, wäre die Nutzung der Atomkraft in Deutschland gescheitert, wenn Deutschland nicht seit Jahrzehnten tricksen würde.

    Z. B. die never ending Erkundung in Gorleben oder auch ASSE-Einlagerung als Forschungsprojekt.

    Die Problematik der Abfälle sind von Anfang an bekannt. Deshalb das Spiel auf Zeit. Aber - leider, leider - die Abfälle strahlen immer noch.

  3. Welch absurdes Ansinnen von einem Minister konkrete und möglicherweise noch kreative Ideen zu erwarten. Herr Röttgen ist doch nur einer dieser vielen "durchlaufenden Posten", die nukleare Einrichtungen im Galopp durchlaufen und begutachten, um vor Gremien gleich ahnungsloser Gestalten als erfahrener Praktiker auftreten zu können. In einer Mediokratie reicht dafür ein Tag Asse vollkommen aus. Danach kann man im Brustton der subventionierten Überzeugung weiter Lobbysprüche wie "die Atomkraft und insbesondere die Entsorgung ist nach menschlichen Ermessen sicher" rezitieren.

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    Man nennt den Minister nicht umsonst den "George Clooney der Union". Der Mann hat Charisma und Format!
    Norbert Röntgen ist der richtige Mann für den Job!

    Bitte halten Sie ihre unsachliche Kritik zurück. Die Energiewende kommt.

    In einem Punkt sind wir uns einig: Herr Röttgen ist ein begabter Schauspieler. Leider ist er damit in der falschen Branche. Ganz sachlich betrachtet hatten wir schon genug Politiker, die grün reden und am Ende doch nur das Lied derer singen, deren Brot sie essen. Was hat er denn heute gesagt? Es waren alles nur unverbindliche Absichtserklärungen. Das ist kein Einzelfall. Dieses wolkige Gerede hat Methode. Es ist doch merkwürdig, dass nach Fukushima die ganze Schar der "Atomwölfe" plötzlich zu kreidefressenden, grünen Schafen geworden sind. Dieser Wandel soll durch Einsicht und Erkenntnisgewinn bewirkt worden sein? Viel wahrscheinlicher ist für mich purer Populisimus, denn im Moment lassen sich atomare Produkte schlicht und einfach nicht mehr verkaufen. Wenn die Herren rechnen könnten bzw. sich von rationalen Überlegungen leiten lassen würden, hätten sie schon vor zwanzig Jahren wissen können, dass sich Atomstrom volkswirtschaftlich nie gerechnet hat. Das setzt natürlich voraus, dass man die auf die Gesellschaft abgewälzten Kosten für Forschung, Betriebsunterstützung, Entsorgung und die Minimierung anderen Risiken in die Rechnung mit einbezieht. Alles andere ist eine an Betrug grenzende Augenwischerei. Die Moral von der "Geschicht": Menschen, die nicht rechnen können oder wollen, glaub ich nicht.

    Man nennt den Minister nicht umsonst den "George Clooney der Union". Der Mann hat Charisma und Format!
    Norbert Röntgen ist der richtige Mann für den Job!

    Bitte halten Sie ihre unsachliche Kritik zurück. Die Energiewende kommt.

    In einem Punkt sind wir uns einig: Herr Röttgen ist ein begabter Schauspieler. Leider ist er damit in der falschen Branche. Ganz sachlich betrachtet hatten wir schon genug Politiker, die grün reden und am Ende doch nur das Lied derer singen, deren Brot sie essen. Was hat er denn heute gesagt? Es waren alles nur unverbindliche Absichtserklärungen. Das ist kein Einzelfall. Dieses wolkige Gerede hat Methode. Es ist doch merkwürdig, dass nach Fukushima die ganze Schar der "Atomwölfe" plötzlich zu kreidefressenden, grünen Schafen geworden sind. Dieser Wandel soll durch Einsicht und Erkenntnisgewinn bewirkt worden sein? Viel wahrscheinlicher ist für mich purer Populisimus, denn im Moment lassen sich atomare Produkte schlicht und einfach nicht mehr verkaufen. Wenn die Herren rechnen könnten bzw. sich von rationalen Überlegungen leiten lassen würden, hätten sie schon vor zwanzig Jahren wissen können, dass sich Atomstrom volkswirtschaftlich nie gerechnet hat. Das setzt natürlich voraus, dass man die auf die Gesellschaft abgewälzten Kosten für Forschung, Betriebsunterstützung, Entsorgung und die Minimierung anderen Risiken in die Rechnung mit einbezieht. Alles andere ist eine an Betrug grenzende Augenwischerei. Die Moral von der "Geschicht": Menschen, die nicht rechnen können oder wollen, glaub ich nicht.

  4. .. auf jene treffen, die die Last wirklich zu tragen haben.

    Das ganze Verantwortlichkeitsgeplapper aus Berlin und aus den Chefetagen schlägt auf einmal nicht mehr durch, wenn man Betroffene vor sich hat.

    Die war anders gedacht, die Rethorik der Verantwortung. Eher kirchlich.

    3 Leserempfehlungen
  5. anhand von kenntnisstand und besuchszeitpunkt sieht man doch recht deutlich die kompetenz und das engagement des ministers.

    8 Leserempfehlungen
  6. Mir war auch so als ob "Teflon" Merkel damals die Zügel in der Hand hatte.
    Ob es Zufall ist das sie im Augenblick Medienwirksam Afghanistan unsicher macht?^^

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    Hören Sie auf die Bundeskanzlerin zu denunzieren. Sie setzt sich allein für das Wohl Deutschlands und seiner Soldaten am Hindukusch ein!
    Frau Dr. Angela Merkel kümmert sich um die politische Praxis! Nicht mehr und nicht weniger!
    Während Guttenberg mehr gemodelt als agiert hat, wird die Kanzlerin tätig in einem Umfeld in dem täglich Menschen sterben.
    Sie ist eine sehr mutige, tatkräftige Frau!
    Hochachtung!

    Hören Sie auf die Bundeskanzlerin zu denunzieren. Sie setzt sich allein für das Wohl Deutschlands und seiner Soldaten am Hindukusch ein!
    Frau Dr. Angela Merkel kümmert sich um die politische Praxis! Nicht mehr und nicht weniger!
    Während Guttenberg mehr gemodelt als agiert hat, wird die Kanzlerin tätig in einem Umfeld in dem täglich Menschen sterben.
    Sie ist eine sehr mutige, tatkräftige Frau!
    Hochachtung!

  7. Ist es nicht falsch, im Nachhinein immer alles schlecht zu machen? In der Auswahl der Asse als Forschungsstandort hat sich doch nur die visionäre Kraft der Regierung Helmut Kohls manifestiert? Warum sollte nun ein Staatsanwalt nachforschen, wer damals was genau genehmigt hat?
    Würde diese unsägliche Polemik endlich enden, könnten die Lager der CDU/FPD ihrer redlichen Arbeit nachgehen und ohne einen haufen örtlicher Wutbürger zu umschmeicheln ihrer Arbeit nachgehen. Ohne diese Hemmnisse würde Minister Rötgen sicherlich binnen kürzester Zeit eine Lösung auch für die Asse sowie die Lager Morsleben und Gorleben finden.
    Wer belegt denn überhaupt die befürchtete Strahlenbelastung? Ein paar Jahre und das Thema wird sich ökologisch geregelt haben.

    Hier auch nochmal ein klares Bekenntnis zur Kanzlerin Frau Dr. Merkel im Falle Morsleben. Frau Dr. Merkel hat umfangreich klären lassen, dass es in diesem Fall keine Befürchtungen für Störfälle gibt.

    http://www.youtube.com/wa...

    Ross und Reiter wurden genannt.
    Die linksradikale Ökofront sollte endlich eingestehen, dass ihr Aktivismus Deutschland eine strahlende Zukunft als moderner Technologie-Staat verbaut.

    Grüße aus Bayern

    3 Leserempfehlungen
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    durch überdurchschnittlich hohe Erkrankung an Schilddrüsenkrebs und Leukämie - ebenfalls überdurchschnittlich hohe Sterberate - bewiesen. Machen Sie sich einfach wissend. - Wenn Sie die strahlende Zukunft Deutschlands als moderner Technologie-Staat vermissen, so sorgen Sie doch dafür, daß alle diese in ASSEII und Gorleben nicht gewollten dauerhaft strahlenden Reste dort in Bayern eingelagert werden - selbst die Reste aus Bayern selbst, die immer gerne exportiert werden - in den atombombensicheren Kellern im Regierungsviertel. Daran können Sie dann noch viel forschen mit höchstpersönlichem Einsatz. -

    Seit Jahrhunderten leben die Mönche in Tibet umgeben von Uran. Sterben Sie deshalb aus?
    Überall auf der Welt erkranken Menschen an Krebs und vielerorts geht es den Menschen deutlich schlechter als einem Leukämiekranken in Deutschland, wollen Sie das verkennen?
    Wer soll die Energielast von Krankenhäusern tragen, wenn nicht die Atomkraftwerke die in Deutschland im Gegensatz zu Japan nicht direkt in der Brandung gebaut sind.
    Es ist natürlich einfach immer mit dem Zeitgeist mitzurennen und "dagegen" zu sein, ohne Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Echtes Engagement erfordert eine klare Vision und Konsequenz! Kein Meckern, Zaudern und ökologische Wendehalsigkeit!

    Deshalb CDU/CSU + FDP! Für eine nachhaltige Zukunft Deutschlands!

    • Karl63
    • 13.03.2012 um 10:56 Uhr

    Halten wir uns doch an die Fakten: das ehemalige Salzbergwerk Asse II ist lediglich als "Versuchsendlager" genehmigt worden, eine Genehmigung für die Nutzung als reguläres Endlager für radioaktive Abfälle ist nie erteilt worden. Wenn man einmal davon ausgeht, eine der elementarsten Voraussetzungen für ein Endlager für radioaktiven Abfall ist es, Grundwasser fern zu halten, dann ist der "Versuch" in Asse II radioaktiven Abfall einzulagern gründlich schief gegangen. Wie der SPIEGEL nachrecherchiert hatte, war zu dem Zeitpunkt wo der Bund Asse II erworben hat schon bekannt, dass es in Asse I & III Probleme mit eindringendem Grundwasser gab.
    Die Frage die sich jetzt stellt ist doch, ob es überhaupt technisch machbar ist, den dort eingelagerten radioaktiven Abfall wieder zu entfernen und wenn nicht, wie groß die Gefahr ist, dass die bereits bestehende radioaktive Verseuchung über das Grundwasser nach Außen dringt. Wir wissen ja: Deutschland - Land der Mineralbrunnen.
    Selbst wenn es technisch machbar sein sollte, den radioaktiven Abfall aus Asse II wieder zu entfernen, wird dies sehr aufwändig - dies zumindest ist heute gewiss.
    Ich glaube nicht, dass es etwas bringt Herrn Röttgen für den jetzigen Zustand in irgend einer Weise zu kritisieren. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Zuständigkeiten mehrfach geändert, alleine die Probleme sind geblieben. Dieses "Versuchsentlager" ist ein teurer Fehlversuch.

    • evel
    • 13.03.2012 um 11:20 Uhr

    Wenn Sie das so sehen, kann Deutschland ja endlich ein Endlager in Bayern in Tongestein anlegen, das führende Forscher für geeigneter halten als Salzstöcke. Dann kommt der Müll auch dorthin, wo die meisten Atomkraftbefürworter sitzen.

    Schöne Grüße aus Niedersachsen!

    Ich mag die Neokonservativen: selbst wenn alle Fakten gegen sie stehen, verneinen sie die Tatsachen und behaupten, das alles wäre nur "linke Propaganda" von Leuten, die zu dumm und indoktriniert seien, die Wahrheit des Konservatismus zu sehen. Muß schön sein, in solch einer Blase zu leben.

    Mit Verlaub, ihre Argumentation beruht auf absurden Verschwörungstheorien.

    durch überdurchschnittlich hohe Erkrankung an Schilddrüsenkrebs und Leukämie - ebenfalls überdurchschnittlich hohe Sterberate - bewiesen. Machen Sie sich einfach wissend. - Wenn Sie die strahlende Zukunft Deutschlands als moderner Technologie-Staat vermissen, so sorgen Sie doch dafür, daß alle diese in ASSEII und Gorleben nicht gewollten dauerhaft strahlenden Reste dort in Bayern eingelagert werden - selbst die Reste aus Bayern selbst, die immer gerne exportiert werden - in den atombombensicheren Kellern im Regierungsviertel. Daran können Sie dann noch viel forschen mit höchstpersönlichem Einsatz. -

    Seit Jahrhunderten leben die Mönche in Tibet umgeben von Uran. Sterben Sie deshalb aus?
    Überall auf der Welt erkranken Menschen an Krebs und vielerorts geht es den Menschen deutlich schlechter als einem Leukämiekranken in Deutschland, wollen Sie das verkennen?
    Wer soll die Energielast von Krankenhäusern tragen, wenn nicht die Atomkraftwerke die in Deutschland im Gegensatz zu Japan nicht direkt in der Brandung gebaut sind.
    Es ist natürlich einfach immer mit dem Zeitgeist mitzurennen und "dagegen" zu sein, ohne Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Echtes Engagement erfordert eine klare Vision und Konsequenz! Kein Meckern, Zaudern und ökologische Wendehalsigkeit!

    Deshalb CDU/CSU + FDP! Für eine nachhaltige Zukunft Deutschlands!

    • Karl63
    • 13.03.2012 um 10:56 Uhr

    Halten wir uns doch an die Fakten: das ehemalige Salzbergwerk Asse II ist lediglich als "Versuchsendlager" genehmigt worden, eine Genehmigung für die Nutzung als reguläres Endlager für radioaktive Abfälle ist nie erteilt worden. Wenn man einmal davon ausgeht, eine der elementarsten Voraussetzungen für ein Endlager für radioaktiven Abfall ist es, Grundwasser fern zu halten, dann ist der "Versuch" in Asse II radioaktiven Abfall einzulagern gründlich schief gegangen. Wie der SPIEGEL nachrecherchiert hatte, war zu dem Zeitpunkt wo der Bund Asse II erworben hat schon bekannt, dass es in Asse I & III Probleme mit eindringendem Grundwasser gab.
    Die Frage die sich jetzt stellt ist doch, ob es überhaupt technisch machbar ist, den dort eingelagerten radioaktiven Abfall wieder zu entfernen und wenn nicht, wie groß die Gefahr ist, dass die bereits bestehende radioaktive Verseuchung über das Grundwasser nach Außen dringt. Wir wissen ja: Deutschland - Land der Mineralbrunnen.
    Selbst wenn es technisch machbar sein sollte, den radioaktiven Abfall aus Asse II wieder zu entfernen, wird dies sehr aufwändig - dies zumindest ist heute gewiss.
    Ich glaube nicht, dass es etwas bringt Herrn Röttgen für den jetzigen Zustand in irgend einer Weise zu kritisieren. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Zuständigkeiten mehrfach geändert, alleine die Probleme sind geblieben. Dieses "Versuchsentlager" ist ein teurer Fehlversuch.

    • evel
    • 13.03.2012 um 11:20 Uhr

    Wenn Sie das so sehen, kann Deutschland ja endlich ein Endlager in Bayern in Tongestein anlegen, das führende Forscher für geeigneter halten als Salzstöcke. Dann kommt der Müll auch dorthin, wo die meisten Atomkraftbefürworter sitzen.

    Schöne Grüße aus Niedersachsen!

    Ich mag die Neokonservativen: selbst wenn alle Fakten gegen sie stehen, verneinen sie die Tatsachen und behaupten, das alles wäre nur "linke Propaganda" von Leuten, die zu dumm und indoktriniert seien, die Wahrheit des Konservatismus zu sehen. Muß schön sein, in solch einer Blase zu leben.

    Mit Verlaub, ihre Argumentation beruht auf absurden Verschwörungstheorien.

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