GriechenlandMehr Aufrichtigkeit, bitte!

Griechenland ist auch mit dem Schuldenschnitt und dem zweiten Hilfspaket nicht gerettet. Europa muss das Land für sehr lange Zeit unterstützen, kommentiert Marcus Gatzke.

Am Mahnmal für den unbekannten Soldaten vor dem Parlament in Athen

Am Mahnmal für den unbekannten Soldaten vor dem Parlament in Athen

Der Schuldenschnitt ist so gut wie sicher, das zweite Rettungspaket für Griechenland beschlossen. Wer wünscht sich nicht, die Hängepartie möge damit beendet sein, das Land endgültig vor dem Absturz gerettet?

Es wird ein frommer Wunsch bleiben, soviel ist jetzt schon klar. Vorerst mag die Ansteckungsgefahr für andere Euro-Länder durch den Verzicht der privaten Gläubiger gebannt worden sein. Doch die Rettung und der Wiederaufbau des Landes haben gerade erst begonnen.

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Marcus Gatzke
Marcus Gatzke

Marcus Gatzke leitet das Ressort Wirtschaft, Karriere und Auto bei ZEIT ONLINE. Seine Profilseite finden Sie hier.

Allein die Politiker verhalten sich, als sei dem nicht so. Ihre Unaufrichtigkeit ist der Kardinalfehler der europäischen Rettungspolitik. Griechenland ist ein Schwellenland, dessen marodes Wirtschafts- und Verwaltungssystem vor Ausbruch der Krise über Jahre mit billigen Krediten künstlich am Leben erhalten wurde. Nun ist dieses fragile Konstrukt zusammengebrochen.

Griechenland braucht noch mehr Hilfe

Die Fehler der vergangenen Jahrzehnte werden nicht durch einen Schuldenschnitt und wenige Jahre Spar- und Reformpolitik zu beheben sein. Dennoch scheint die Politik genau das den Bürgern weiß machen zu wollen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will lediglich "keine Garantie geben", dass die Rettung Griechenlands nicht noch mehr Geld kostet. Es sei zu früh, darüber zu spekulieren, sagt er. Dabei geht die Troika bereits jetzt davon aus, dass Griechenland zwischen 2015 und 2020, nachdem das zweite Hilfspaket ausgelaufen ist, weitere 50 Milliarden Euro an Hilfe brauchen könnte. Die entsprechende Passage im jüngsten Bericht der Experten soll jedoch auf Druck der Bundesregierung gestrichen worden sein.

Schuldenschnitt

Griechenland steht vor dem Bankrott. Damit das Land zahlungsfähig bleiben kann, bittet es seine Gläubiger, auf einen Teil der Forderungen zu verzichten. Fachleute sprechen von einem Schuldenschnitt, neudeutsch: Haircut. Griechenland schuldet seinen Investoren insgesamt etwa 200 Milliarden Euro. Die griechische Regierung bietet den Gläubigern nun an, die bisherigen Papiere in Anleihen mit längerer Laufzeit und niedrigerer Verzinsung zu tauschen. Im Prinzip kann jeder Gläubiger eigenmächtig entscheiden, ob er sich auf das Geschäft einlässt oder nicht. Die Frist dafür läuft am späten Abend des 8. März 2012 ab. Falls der Schuldenschnitt misslingt, droht dem Land die ungeordnete Insolvenz. Der Internationale Bankenverband warnt, dass ein ungeordneter Bankrott die Investoren weit teurer kommen würde als der nun angebotene Deal. Bis zum Jahr 2020 soll der Schuldenstand Griechenlands durch die Umschuldung von heute rund 160 Prozent des Bruttoinlandsproduktes auf rund 120 Prozent sinken.

Collective Action Clause

Ganz so freiwillig geht es bei dem Schuldenschnitt aber nicht zu. Die griechische Regierung hat nachträglich in die laufenden Anleihen nach griechischem Recht eine Umschuldungsklausel einbauen lassen – eine so genannte collective action clause. Die neue Regel betrifft rund 86 Prozent aller ausgegeben Staatspapiere. Stimmen mehr als zwei Drittel der Investoren dem Umtausch zu, kann die griechische Regierung alle anderen Investoren, die Papiere nach griechischem Recht besitzen, zum Umtausch zwingen. Stimmen mehr als 90 Prozent aller Investoren zu – also auch solche, die Papiere nach internationalem Recht halten – , tritt der Umtausch automatisch in Kraft. Um das angestrebte Ziel zu erreichen, den Schuldenstand auf 120 Prozent zu senken, müssen allerdings mindestens 95 Prozent aller Investoren mitmachen.

Gläubiger

Die Gläubiger sollen im Zuge des Anleihetausches griechische Staatsanleihen erhalten, die mit einer längeren Laufzeit versehen sind – nämlich rund 30 Jahre. Der Wert dieser Papiere beträgt rund 31 Prozent des bisherigen Nennwertes. Die Tilgung dieser Papiere soll im Jahr 2023 beginnen. Die jährliche Verzinsung beträgt im Durchschnitt bis zum Jahr 2042 rund 3,65 Prozent. Allerdings sind die Zinsen gestaffelt, um Griechenland mehr Zeit zu geben: Bis zum Jahr 2015 sollen es zunächst zwei Prozent sein, danach steigt der Zinssatz bis zum Jahr 2020 auf drei Prozent. Ab 2021 klettert er auf 3,65 Prozent, um schließlich ab dem Jahr 2022 rund 4,3 Prozent zu betragen. Die Rendite für die neuen Papiere ist damit deutlich niedriger als bislang.

Im Moment lassen die Sparorgien in Griechenland das Land immer tiefer in die Krise rutschen. Allein im vierten Quartal 2011 ist die griechische Wirtschaft um 7,1 Prozent geschrumpft. Das Haushaltsloch wird auch im laufenden Jahr höher ausfallen als prognostiziert.

Um wie geplant den Schuldenstand Griechenlands bis 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu senken, muss die griechische Wirtschaft bereits 2014 wieder kräftig wachsen. So steht es in der vertraulichen Schuldenanalyse der Troika. Angesichts der sich immer noch verschärfenden Rezession in Griechenland ist das eine sehr optimistische Prognose.

All das wissen die Bundesregierung und die EU-Kommission. Nur sie sprechen nicht aus, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. So schafft man kein Vertrauen in die europäische Rettungsstrategie. Ehrlicher wäre, den Bürger klar zu sagen: Wir werden Griechenland noch sehr viele Jahre stützen müssen. Weitere Rettungspakete sind höchstwahrscheinlich notwendig.

Austritt keine Alternative

Der griechische Staat muss neu aufgebaut werden; dafür ist Geld und Expertise nötig, aber vor allem viel Geduld. Griechenland hat in den vergangenen zwei Jahren schon einiges erreicht. Unter dem Druck der Krise hat das Land sich so stark reformiert, wie kein anderes OECD-Land. Das muss man honorieren. Zugleich ist die Hilfe für Europa verkraftbar, denn die Wirtschaftsleistung Griechenlands entspricht nur einem Bruchteil der gesamten Euro-Zone. Und dass Griechenland den Euro aufgibt, ist keine wirkliche Alternative: Die Kosten eines solchen Schrittes wären für Europa, aber auch für Griechenland viel höher als der Nutzen.

So ist die Lage in Griechenland. Den Brüsseler und Berliner Politikern fehlt offenbar der Mut, das den Bürgern ehrlich zu sagen.

 
Leserkommentare
    • FEDBOY
    • 08.03.2012 um 19:15 Uhr

    mit sicherheit.

    ein schuldgeldsystem ist nicht in seiner finalen phase durch nichts und niemanden zu retten.

    VERSCHULDUNG - ÜBERSCHULDUNG - MASSENVERELENDUNG - RESET

    so ist der übliche ablauf bei schuldgeld, wie wir es haben. warum schuldgeld nicht funktioniert, ist HIER dargestellt.

    und zwar IMMER.

    griechenland ist bei punkt 3, deutschland noch bei 2.

    mein appell an die politik: ich will endlich VOLLGELD!

    11 Leserempfehlungen
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    Vollgeld wäre sicher eine gute Sache. Dummerweise wird die Politik aber von den Banken getrieben. Und wenn man sich anguckt, wer gerade in den Vorstand der Deutschen Bank gewählt wurde, dann ahnt man, dass wir uns von einem wünschenswerten Zustand für die allgemeine Bevölkerung noch weiter entfernen werden. Die Bankenlobby wird dafür schon in Berlin sorgen.

    Es sei denn, der Wähler kriegt endlich den Hintern hoch und zeigt den Etablierten mal die rote Karte. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dies nicht so schnell passieren wird.....

    • mat123
    • 08.03.2012 um 22:36 Uhr

    ich bin zwar auch nur Hobby-Ökonom, aber ich glaube, das in dem Blog gezeichnete Schuldgeldszenario ist unvollständig. Es gibt ja noch die gute alte Inflation. Was passiert eigentlich, wenn die Zentralbank Kredite herausgibt, deren Zinssatz unter der Inflationsrate liegt?

    • aiVen
    • 11.03.2012 um 23:37 Uhr

    Das in dem Artikel beschriebene System ist unvollständig.
    Geldpolitk ist ein Thema für welches die klügsten Volkswirte der letzten hundert Jahre kein stets gültiges Rezept gefunden haben. Wenn der Geldschöpfungsprozess ein so einfacher wäre, wie hier beschrieben, könnte man sich die universitäre Lehre und Forschung in diese Richtung sparen.

    Was dieser Artikel nicht zeigt:
    1.Kredite, welche von Banken vergeben werden, werden anderen Bankkonten gutgeschrieben und wiederum als Kredit vergeben. Diese Kette kann theoretisch "unendlich lang weitergehen". Hierin besteht die eigentliche Buchgeldschöpfungsfunktion der Banken. Demnach vergeben Banken Geld, das physisch nie existiert hat. Daran liegt jedoch kein Problem sondern ein gewollter Effekt. Einfach gesagt vermehrt dieser das Geld in dem Maße, wie es in der Wirtschaft gebraucht wird.

    Über den Zinssatz kann die Zentralbank die Geldmenge am Markt und damit die Infaltionsrate sehr genau steuern.
    Dass dies besondern durch die Trennung von Politk und Zentralbank (Standart in Deutschland und der EU, jedoch nicht in der USA) gut funktioniert zeigt die sehr konstante Inflationsrate im EURO-Raum während der letzten Jahre.

    Dieses System birgt keine Kausalität für die Probleme der Finanzierung der öffentlichen Haushalte. Es hat mit den aktuellen Problemen Griechenlands nichts zu tun!

    2.Zinsen können zurückgezahlt werden, da durch das verliehene Geld realwirtschaftlicher Mehrwert produziert wird, also Güter produziert werden.

    Vollgeld wäre sicher eine gute Sache. Dummerweise wird die Politik aber von den Banken getrieben. Und wenn man sich anguckt, wer gerade in den Vorstand der Deutschen Bank gewählt wurde, dann ahnt man, dass wir uns von einem wünschenswerten Zustand für die allgemeine Bevölkerung noch weiter entfernen werden. Die Bankenlobby wird dafür schon in Berlin sorgen.

    Es sei denn, der Wähler kriegt endlich den Hintern hoch und zeigt den Etablierten mal die rote Karte. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dies nicht so schnell passieren wird.....

    • mat123
    • 08.03.2012 um 22:36 Uhr

    ich bin zwar auch nur Hobby-Ökonom, aber ich glaube, das in dem Blog gezeichnete Schuldgeldszenario ist unvollständig. Es gibt ja noch die gute alte Inflation. Was passiert eigentlich, wenn die Zentralbank Kredite herausgibt, deren Zinssatz unter der Inflationsrate liegt?

    • aiVen
    • 11.03.2012 um 23:37 Uhr

    Das in dem Artikel beschriebene System ist unvollständig.
    Geldpolitk ist ein Thema für welches die klügsten Volkswirte der letzten hundert Jahre kein stets gültiges Rezept gefunden haben. Wenn der Geldschöpfungsprozess ein so einfacher wäre, wie hier beschrieben, könnte man sich die universitäre Lehre und Forschung in diese Richtung sparen.

    Was dieser Artikel nicht zeigt:
    1.Kredite, welche von Banken vergeben werden, werden anderen Bankkonten gutgeschrieben und wiederum als Kredit vergeben. Diese Kette kann theoretisch "unendlich lang weitergehen". Hierin besteht die eigentliche Buchgeldschöpfungsfunktion der Banken. Demnach vergeben Banken Geld, das physisch nie existiert hat. Daran liegt jedoch kein Problem sondern ein gewollter Effekt. Einfach gesagt vermehrt dieser das Geld in dem Maße, wie es in der Wirtschaft gebraucht wird.

    Über den Zinssatz kann die Zentralbank die Geldmenge am Markt und damit die Infaltionsrate sehr genau steuern.
    Dass dies besondern durch die Trennung von Politk und Zentralbank (Standart in Deutschland und der EU, jedoch nicht in der USA) gut funktioniert zeigt die sehr konstante Inflationsrate im EURO-Raum während der letzten Jahre.

    Dieses System birgt keine Kausalität für die Probleme der Finanzierung der öffentlichen Haushalte. Es hat mit den aktuellen Problemen Griechenlands nichts zu tun!

    2.Zinsen können zurückgezahlt werden, da durch das verliehene Geld realwirtschaftlicher Mehrwert produziert wird, also Güter produziert werden.

  1. Das griechische Regime hat in Kooperation mit der dortigen Elite auf Kosten der Sozialsysteme, andererseits auf Kosten der Geldanleger die Rettung der Millionäre organisiert. Die angeblichen rund 50% des Schuldenschnitts sind nämlich faktisch 79% Verzicht, da der Anleger neben 15% ESFS zwar noch 31,5% Griechenanleihen bekommt, zahlbar bis 2042, deren Wert liegt bei 20%, 20% von 31,5% sind 6% plus 15%.

    6 Leserempfehlungen
  2. Sorgfältigst wird in jedem "Fach"artikel umkreist, dass Hunderte Milliarden griechischer Betrugs- und Schwarzgelder in europäischen Ländern geparkt sind. Da soll offenbar auf keinen Fall jemand heran ! Noch nicht einmal ein Auskunftsabkommen mit der Schweiz (Deutschland hat es!) steht auf der Dringlichkeitsliste.
    .
    Ich bin immer wieder erstaunt über die publizistische Protektion, die diesen Schwarzgeldern angedeiht. Glaubwürdigkeit unserer Medien sieht anders aus.

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    • u.t.
    • 08.03.2012 um 22:22 Uhr

    "Wie wäre es mit dem griechischem Betrugsgeld im Ausland ??"

    Ja, davon sollte man soviel bekommen wie möglich. Aber selbst wenn man wollte, wird das schwierig genug. Und das was man mit Prozessen oder Steuererhebungen bekäme, würde nicht reichen (die würden Lunte riechen und tun was möglich ist, um es zu umgehen - bis hin zur schweizer oder englischen Staatsbürgerschaft).

    Soll ich Ihnen was sagen, was mich rein moralisch zwar anekeln würde, was aber wohl der einzige Ausweg wäre:

    Man muss in GR wieder solche Verhältnisse schaffen, dass dieses Geld /freiwillig/ zurückkommt. Oder wenigstens Teile davon.
    Das ist dann zwar eine obereklige Sache, weil genau die Schwe..., die die griech. Bevölkerung mit Hilfe der Bürokratie jahrelang betrogen haben (und wahrscheinlich beim Abzweigen von EU-Subventionen auch ganz vorne dabei waren), dann kräftig zum Schnäppchenpreis in GR alles aufkaufen können.

    Mir kommt das K.tzen bei dem Gedanken, aber so läuft dieses dreckige Spiel. Entweder "wir" dürfen den Staat jahrelang aufrechterhalten (und das können wir nicht wirklich) oder die Schw... werden animiert zurückzukommen.

    • u.t.
    • 08.03.2012 um 22:22 Uhr

    "Wie wäre es mit dem griechischem Betrugsgeld im Ausland ??"

    Ja, davon sollte man soviel bekommen wie möglich. Aber selbst wenn man wollte, wird das schwierig genug. Und das was man mit Prozessen oder Steuererhebungen bekäme, würde nicht reichen (die würden Lunte riechen und tun was möglich ist, um es zu umgehen - bis hin zur schweizer oder englischen Staatsbürgerschaft).

    Soll ich Ihnen was sagen, was mich rein moralisch zwar anekeln würde, was aber wohl der einzige Ausweg wäre:

    Man muss in GR wieder solche Verhältnisse schaffen, dass dieses Geld /freiwillig/ zurückkommt. Oder wenigstens Teile davon.
    Das ist dann zwar eine obereklige Sache, weil genau die Schwe..., die die griech. Bevölkerung mit Hilfe der Bürokratie jahrelang betrogen haben (und wahrscheinlich beim Abzweigen von EU-Subventionen auch ganz vorne dabei waren), dann kräftig zum Schnäppchenpreis in GR alles aufkaufen können.

    Mir kommt das K.tzen bei dem Gedanken, aber so läuft dieses dreckige Spiel. Entweder "wir" dürfen den Staat jahrelang aufrechterhalten (und das können wir nicht wirklich) oder die Schw... werden animiert zurückzukommen.

  3. Griechenland soll wieder gen Osten schauen, da liegt die Zukunft.

    • graupa
    • 08.03.2012 um 19:41 Uhr

    dass man gerade Griechenland mit ausländischem Kapital aufbauen muss. Anders als in Osteuropa gibt es dort sicher genug Kapital im eigenen Land. Jetzt haben Sie es schwarz auf weiss !

    4 Leserempfehlungen
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    falscher tempus, ich habe mir erlaubt zu korrigieren:
    "Anders als in Osteuropa GAB es dort sicher genug Kapital im eigenen Land."
    dieses kapital befindet sich momentan in der schweiz und in london, sozusagen in "sicherheit".
    vgl.z.b.
    http://www.spiegel.de/wir...

    falscher tempus, ich habe mir erlaubt zu korrigieren:
    "Anders als in Osteuropa GAB es dort sicher genug Kapital im eigenen Land."
    dieses kapital befindet sich momentan in der schweiz und in london, sozusagen in "sicherheit".
    vgl.z.b.
    http://www.spiegel.de/wir...

  4. 7. .....

    Vollgeld wäre sicher eine gute Sache. Dummerweise wird die Politik aber von den Banken getrieben. Und wenn man sich anguckt, wer gerade in den Vorstand der Deutschen Bank gewählt wurde, dann ahnt man, dass wir uns von einem wünschenswerten Zustand für die allgemeine Bevölkerung noch weiter entfernen werden. Die Bankenlobby wird dafür schon in Berlin sorgen.

    Es sei denn, der Wähler kriegt endlich den Hintern hoch und zeigt den Etablierten mal die rote Karte. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dies nicht so schnell passieren wird.....

    5 Leserempfehlungen
    Antwort auf "DAS DICKE ENDE KOMMT."
    • joG
    • 08.03.2012 um 19:42 Uhr

    ... Unterzeichnet wurde oder als der Lissabonner Vertrag durchgepruegelt wurde, gesagt, was man wusste, dass es kommt, haette man die Vertraege heute nicht. Wuerde man heute alles sagen, was man weiss, wuerde man den Euro nicht retten. Da gawbe es Aufsraende in Nordeuropa.

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