Großbritannien : Schiefergas soll die Energiewende retten

In Blackpool an Englands Nordwestküste lagern große Mengen Schiefergas. Ihre Förderung könnte Großbritanniens Energieprobleme lösen. Doch die Förderung ist riskant.
David Cameron bei einer Parteiveranstaltung im März 2012 © REUTERS/ Christopher Furlong/pool

Nicht nur Deutschland hat Probleme mit der Energiewende . Auch in Großbritannien wachsen die Zweifel an den klimapolitischen Zielen, die David Cameron vor zwei Jahren nach Bildung der Koalition mit Großbritanniens Liberaldemokraten frohgemut verkündet hatte; seine Regierung, versprach der Premier, werde die grünste überhaupt sein. Eine Ankündigung, die sowohl Überzeugung wie politischem Kalkül entsprang. Für Cameron war eine grüne Haltung wichtig. 2008 stimmten die Tories zusammen mit Liberaldemokraten und der regierenden Labourparty für eines der schärfsten Klimagesetze der Welt. In der Climate Change Bill verpflichtete sich Großbritannien, seine Treibhausgase bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren. Seither wurde es gerne und oft als leuchtendes Vorbild für Europa gepriesen. Doch mittlerweile dämmert vielen Politikern, dass sich nicht nur die hehren Ziele kaum werden verwirklichen lassen. Mehr noch, in wenigen Jahren könnte sich ein gefährlicher Engpass in der Energieversorgung auftun.

Bislang setzte die Politik auf eine Mischung aus Erneuerbaren Energien – aus Wind-, Wasser- und Solarkraft. Außerdem sollten moderne Atomkraftwerke die alten Meiler ersetzen. Kohle – auf der heute noch rund die Hälfte der britischen Stromversorgung basiert – sollte langfristig keine große Rolle mehr spielen.

Doch die Aussicht wird immer geringer, mithilfe dieses Energiemixes einerseits die angepeilten Ziele zu erreichen und gleichzeitig den steigenden Strombedarf für Wirtschaft und Haushalte sicherzustellen. Besonders besorgt reagiert man in London auf die Schwierigkeiten, überhaupt noch Interessenten für den Bau neuer AKWs zu finden. Zunächst zogen sich die deutschen Energiekonzerne RWE und E.on zurück, was nach dem deutschen Ausstieg aus der Atomtechnologie nicht weiter verwunderte. Am Wochenende drohte Centrica auszusteigen. Es ist das einzige britische Unternehmen, das gewillt war, zusammen mit dem französischen Konzern EDF einen neuen Atomreaktor zu bauen. Die Ungewissheit, ob es hinreichende Preisgarantien für den erzeugten Strom gibt, machten die erforderlichen Investitionen in Höhe vieler Milliarden Pfund einfach zu riskant.

Zugleich zeigt sich, dass man das Potenzial von Sonnen- und Windenergie sowie die Kosten für den Ausbau überschätzt hat. Und als wäre das noch nicht genug, werden bald die Ölreserven und Gasfelder in der Nordsee erschöpft sein.

Schiefergas als Rettung?

Jetzt liegt alle Hoffnung auf der Förderung von Schiefergas in Blackpool im englischen Nordwesten. Ende vergangener Woche gab eine unabhängige Expertise endlich grünes Licht dafür.

Bislang war Blackpool an Englands rauer Nordwestküste berühmt für seine goldene Meile voller Bingo- und Spielhallen und Amüsierparks. Künftig könnte das Seebad für seine "goldene Küste" bekannt werden. Denn das amerikanische Unternehmen Quadrilla Ressources war schon im vergangenen Jahr auf beträchtliche Mengen Schiefergas gestoßen, das im "Bowland shale" eingeschlossen ist, einer ausgedehnten Formation von öl- und gashaltigem Tongestein. Quadrilla Ressources hatte Testbohrungen durchführen lassen – mit Erfolg. Als die Region von einem leichten Erdbeben heimgesucht wurde, mussten die Bohrungen abgebrochen werden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Die Methode des Fracking ist umstritten und riskant. Denn das Aufbrechen der Felsformationen mittels eines Gemischs von Wasser, Chemikalien und Geröll, das unter hohem Druck in die Felsformationen gepumpt wird, um das Gas entweichen zu lassen, kann nicht nur ein leichtes Erdbeben verursachen. Es kann auch zu erheblichen Verschmutzungen des Grundwassers führen.

Noch steht nicht endgültig fest, ob das Schiefergas gefördert werden kann. Aber Politiker und Wirtschaftsführer in Großbritannien setzen einiges daran. Optimistisch sprach David Cameron am Wochenende von einer Energie-Revolution, in die die Schiefergas-Reserven führen könnten. Natürlich würde man genau prüfen, ob die Sicherheit gewährleistet sei und strenge Auflagen fürs Fracking verlangen, sagte er. Ob dieses Versprechen den Widerstand von grünen Gruppen brechen wird?

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Kommentare

54 Kommentare Seite 1 von 5 Kommentieren

Die Energiewende wurde von Ökodilettanten konzipiert,

Es fehlen realisierbare Speicher, Resevekraftwerke werden
zu teuer, der Strom nicht mehr verkaufbar teuer.
Jetzt dämmert dem letzten Öko, daß mehr als 2o% "erneuerbarer" Strom die Netze in absebarer Zeit, auch
unter Einsatz hoher Investitionen unsteuerbar macht.
Weltweit ist Kohle im Vormarsch. Bayern setzt auf Erdgas.
Schiefergas kommt rascher als erwartet. Auch in Europa
Alle Stromalternativen werden weiterentwickelt und ver-
bessert. Auch Wind- und Sonnennutzung. Traurige, längst bekannte Erkenntnisse sind zur Kenntnis zu nehmen
In etwa 15 Jahren kommt dann eine Wiederbelebung der Kern-
energie mangels effizienter Alternative.
Der von Merkel inizierte Praxischeck und Faktencheck
bringt die Ökos zu Verzweiflung. Laßt fahren dahin es macht
halt keinen Sinn. Zu teuer.

Das ist aber nur bei Ihnen zu Hause Konsens, nirgendwo anders

In dem Artikel wird suggeriert, Großbritannien hätte eine Energiewende durchgeführt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Great Britain versucht eine Förderung für den Neubau von AKW´s zu bekommen. Die Kleingeister in der EU, angeführt von Germany verhindern das. Niemals wurde in GB die Abschaltung von AKW´s auch nur überlegt.

wenn wir im Übergang Kraftwärme Kopplung fördern würden,

hätten wir 40 % Energieeinsparung und dies dezentral ohne teure Netze. Aber daran haben Clement und seine Freunde kein Interesse! Im Verhältnis zu teuren Großprojekten hätten wir Millionen Kleinaktionäre.

Wer Leiharbeiter um gerechte Löhne bringt, der will mit Sicherheit auch keine gesellschaftlich nützliche Energieversorgung aufbauen!

Wenn wir Kleinkraftwerke noch vernetzen würden, könnten die sogar mit der Sonnen und Windenergie eine langfristige Lösung sein!

Die Korrupten halten uns für dumm, zeigen wir es denen.

liquid democraty -

wenn dem so wäre

alle 10000 Jahre gibt es einen super Gau.

Die Statistik muss aber genau gelesen werden, bei 400 installierten Reaktoren, ergibt das 25 Jahre! Die halten wir so ziemlich genau ein!

Die Mathematik lügt nie.

wenn dem so wäre, würden die Meisten von uns den nächsten Super Gau noch erleben!

Ich wünsche eine strahlende Zukunft!

Lösungsvorschlag, holt den kriminellen Bankern das Geld ab und steckt es in unsere Zukunft!

Sie haben gerade den Hauptpreis für Naivität gewonnen!

"Wer das Gegenteil behauptet lügt" ist immer ein gutes Argument, allerdings nur im Kindergarten.
"Es ist wissenschaftlicher Konsens.." ist wirklich ein schlagendes Argument, wenn man Wissenschaftler ist, die sich eigentlich nie einig sind. Aber das können Sie ja nicht wissen. Man kennt diesen Unsinn aber aus dem Sprachgebrauch der Umweltaktivisten.

wer AKW´s in die Welt setzt, spielt mit meinem Leben,

mit meiner Gesundheit und der meines Kindes.

Seien sie versichert, dass mir Ihre Semantik dabei so etwas von egal ist!

Wenn es nach mir ginge, würde ich die Befürworter der Kernenergie und die Betreiber derselben verpflichten in Fukushima sauber machen zu helfen.

Es muss ein persönliches Risiko bei derartigen Geschäften sein. In der Energie- wie in der Finanzbranche!

Energiewende spart uns langfristig Geld?

Davon kann man ja gerne träumen, nur werden wir so lange nicht leben.
Das Gerede von der Energiewende krankt ganz erheblich daran, dass man so tut, als müsste man nur ein paar Bausteine austauschen (AKW gegen Windkraftanlage u.ä.) und ansonsten könnten alle so weitermachen wie bisher.
Diese Energiewende wird uns, selbst den Befürworten, jedoch mehr abverlangen als wir bislang glauben.

Ja, im Prinzip richtig...

Aber an der Stelle sei eben noch angemerkt, dass die Energiewende (also die Unabhängigkeit von endlichen Energieträgern) nicht optional ist. Ich halte ehrlich gesagt nichts davon, darauf zu spekulieren, dass in den nächsten paar Jahrzehnten irgend eine wundersame Entwicklung um die Ecke kommt, die unsere Energieversorgung dauerhaft sicherstellt. Die einzige "wundersame" Möglichkeit ist die Nutzung erneuerbarer Energieträger. Das wird halt kurzfristig etwas schmerzhaft.

Der Sommer hat eine Eigenschaft,

dass dann in der Regel weniger Strom gebraucht wird, bzw. die Photovoltaik dann ihren Höhepunkt hat. Im übrigen lassen sich auch Kältemaschinen zur Stromerzeugung nutzen. Der ideale Motor hierfür heisst Sterling Motor und überlebte eigentlich in der Kältetechnik!

Wenn wir es wollen können wir die Wende technisch und finanziell vollziehen. Dass hiesse aber Abschied nehmen von den in der Regierungszeit des Mannes aus Hannover aufgebauten Riesenkonzernen. Was in der Zeit dieses Mannes alles in den Sand gesetzt wurde ist lange nicht mehr gut zu machen!

Krieg, Relativierung von Folter, Einführung von Sklaven Löhnen, Energieoligopole etc. pp
Es reicht für mich, diese Partei nie wieder zu wählen.

Ich muss widersprechen....

....Ich erwarte enorme Beschränkungen des Lebensstandards, wie wir ihn heute definieren. Wenn wir Glück haben, werden wir keine rasche Reduzierung der Bevölkerungen haben, die den natürlichen Schwund bei sehr viel überschreitet. Aber selbst das könnte uns erwarten. Wenn Sie den Artikel in der heutigen Ausgabe über die Zustände in den Altersheimen lesen, sehen Sie ja eine Beschleunigung des Sterbeprozesses In gewissen Teilen unserer heutigen Bevölkerung. Solche Dinge werden sicherlich zunehmen. Das Geld fehlt schon jetzt und das wird sich verstärken. Man kann Dinge nicht tun, wie Strom im Wert von einer Billion weg werfen und erwarten, dass das keine Folgen hat. Man kann nicht eine Industrie aufbauen für Voltaiik und es dann einstampfen. Man kann nicht ein Kohlekraftwerk durch unsinnig teuere Windmühlen im Atlantik ersetzen und glauben, man könne weiterhin leben als wäre Energie billig.

Wenn ich heute im Freiland in unseren Breiten

mit der Photovoltaik Anlage in die Gewinnzone komme, erlebe ich dies schon!

Was für wirtschaftliche Horrorzenarien werden hier aufgebaut?

Wenn wir die KWK einbauen, haben wir für die Privathaushalte die Versorgung stehen. Die Industrie soll sich dann bitte auf deren Kosten die Trassen legen! Ich produziere mehr Strom als ich brauche. Wieso dies bei anderen Leuten nicht der Fall sein soll, begreife ich nicht!

Wegen uns können die bestehenden Trassen vom Braunkohletagebau reduziert werden!

Norwegen zeigt uns auch hier den Weg. Zusammenarbeit kleiner selbständiger flexibler Stromerzeuger!

Wenn eine Aluhütte Strom braucht, soll die sich ortsnahe ein GKW anbauen oder in die Nähe günstiger Energieerzeugung ziehen. Industrien zu halten die an einem Ort keinen Sinn mehr machen ist Schwachsinn.

Der Strom bei uns wird nicht langfristig auf einem billigeren Level als bei unseren Nachbarn liegen sondern mittelfristig.

Ich erwarte auch Veränderungen.

Aber Einschnitte im Lebensstandard? Sind Veränderungen schon Einschnitte im Lebensstandard?

Nehmen wir mal den Vorschlag der Piraten, den Ticketlosen ÖPNV einzuführen. Wäre das ein Einschnitt oder eine Verbesserung?. Die Finanzierung wäre über die Pendlerpauschale und Einsparungen die darauf entfielen m.E. mehr als gedeckt!

Unser Kühlschrank Bj 1991 verbrauchte ein x faches zu unserem Neuen. Ist das Einschränkung.

Wir erzeugen unseren Strom selber - ist das eine bedauernswerte Einschränkung?

ich benutze Papier- und Stofftüten, ist das eine bedauernswerte Einschränkung?

Ich achte darauf, Lebensmittel erzeugernah zu kaufen, ist das eine bedauernswerte Einschränkung?

Wir bilden Fahrgemeinschaften, ist das eine eine bedauernswerte Einschränkung.

wir benötigen nur noch weniger als 1/3 Heizenergie im Vergleich zu 1981, ist das eine eine bedauernswerte Einschränkung?

Energiewende entschleunigenVielversprechende Lösungen entwickeln

"Wenn wir es wollen können wir die Energiewende technisch und finanziel vollziehen". Bitte ein volkswirtschaftliche
Kostenrechnung. Bei Stuttgart 21 verlangen die Grünen eine
abgesicherte Kostenvorschau bis zu Fertigstellung in 10 Jahren.Um die volkswirtschaftliche Rentabilität berechen zu können. Bei der Energiewende sagen die Grünen "die gibt es
nicht umsonst." Und das wars dann. Bitte auch die Energie-
wende durchrechnen und nicht in ein Flugzeug steigen ohne
Landebahn.
Heute berichtet die FAZ, daß die Fern-Stromleitungen durch eine technische Manipulation in der Leistung verdoppelt werden können. Freuen wir uns über jede Fernleitung die noch nicht gebaut ist.
Es gilt weiter Entschleunigen und nichts übers Knie brechen.
Auch in hundert Jahren gibt es noch Wind und Sonne, die laufen uns nicht weg. Können dann aber sicher viel preiswerter genutzt werden. Und vielleicht gibt es dann auch
bezahlbare Speicher.

Sie sind mE ein ziemlicher....

....Optimist.

Die Dinge, die Sie da bezeichnen sind nette Geschichtlein, wenn wir keine wesentliche Verbesserung der Energieherstellung erreichen. Man macht sich etwas vor, wenn man anfängt darüber zu debattieren, ob man für die Busfahrt direkt oder auf Umwegen zahlt. Das ist, wenn es die Politiker erzählen so ehrlich, als die Behauptung die Alternative Energie hätte Arbeitsplätze kreiert. Wenn ich Arbeitsplätze haben will, schicke ich die Leute in den Wald Aludosen suchen und zahle stattlich.

Nein, nein. Ich will Sie nicht desillusionieren. Aber bei der heutigen Technologie wird sich das Leben ganz entscheidend ändern. Das wird mit Bekleidung und Ernährung beginnen und sich auf alle Lebensbereiche erstrecken. Alles wird betroffen sein. Das heißt im Umkehrschluss, dass keiner vorhersagen kann, wie wir dann leben werden. Dazu sind es zu viele Abhängige Faktoren und Prozesse. Das kann man nicht wirklich simulieren.

Daher ist auch der Politikansatz der Grünen und anderen Parteien so gefährlich. Weder Politik noch Ämter können diesen Travers mikro-managen. Dazu reicht der ganze Grips und Heerscharen Computer nicht. Da muss man Märkte verwenden oder wir zahlen einen wirklich wortwörtlich tödlichen Preis. Das heißt die ärmeren zahlen diesen Preis, wie momentan schon in den oben erwähnten Altersheimen. Die meisten Leute wollen den Zusammenhang zwischen Politiker Handlungen und dem Tod der Patienten am Ende der sozialen Skala. Aber der ist ziemlich direkt. Und hier gibt es Tote.

Ihre Szenarien sind nachvollziehbar.

Sie haben Angst vor der Zukunft. Das ist eine Möglichkeit. Ich bevorzuge die optimistischere Variante.
Wir haben die Möglichkeit die Welt humaner zu gestalten.

Dazu gehört für mich nicht das Bruttosozialprodukt ins unendliche zu steigern. Dazu würde gehören, allen Menschen eine sinnvolle Arbeit zu ermöglichen. Unsere Produkte in China herstellen zu lassen, halte ich nicht für erstrebenswert und das sollte so auch nicht bleiben!

Davon auszugehen, dass wir nur ein paar Windräder aufstellen müssten um in Zukunft zu bestehen, das wird nicht reichen!

rein statistisch fliegen uns in 23 jahren die nächsten Reaktoren

um die Ohren.

Möchten sie auch darauf warten?

Eines ist mir bei der ganzen Diskussion vollkommen unschlüssig.

Wir dezentralisieren die Energieversorgung und müssen mehr Leitungen bauen? Da stimmt doch etwas nicht. Wie wäre es, wenn die energiefressende Industrie dahin ziehen würde, wo die Energie anfällt - mal darüber nachgedacht?

Zu Kurz

In Europa haben wir eine höhere Besiedlungsdichte als bei den fracking-süchtigen USA´lern, wenn hier wirklich mal was in die Hose geht und man etwas versaut dann hurra, der Chemiecocktail bleibt ja unten. Die Tage kam erst eine Doku über Exxon beim fraccen in Norddeutschland, der Reporter wurde massiv behindert beim recherchieren über einen Zwischenfall bei welchem Gelände für paar Jahre abgesperrt wurde; dazu wurde auch der niedersächsische Arbeitsminister interviewt der klar stellte das die Arbeitsplätze hier vorrang haben.

Davon mal ab halten die Bohrungen nur 1-3 Jahre wirtschaftlich, nach dem ersten paar Monaten geht die Förderung schon massiv zurück, so das die ebend durch die Lande ziehen und über die Jahre steigt das Risiko bei der Anzahl der Bohrungen.
Die Doku Gasland z.b. ist auch sehenswert, lief auf Arte.
Und noch ein Webtip, bezieht sich zwar auf usa, aber ist sehr lesenswert
http://www.peak-oil.com/2...

nachtrag

Grad ist der Groschen wieder gefallen, die Doku die ich meinte war ZDF Zoom "Gefährliche Gier", sehenswert über fraccen in D und Exxons gemurkse, zu sehen in der ZDF Mediathek:
http://www.zdf.de/ZDFmedi...ährliche-Gier
"Um Erdgas in Deutschland zu fördern, pumpen große Energiekonzerne tonnenweise Chemikalien in den Boden. Die Energiegiganten versichern: "Fracking" ist ungefährlich."

Cameron knickt vor der Öl-Lobby ein

Hier geht es um den schnellen Profit und sonst nix.

Das man mit Fracking das Grundwasser und die Landschaft vergiftet, juckt die Manager nicht.

Vielleicht sollte Cameron mal nach Schottland schauen, auch wenn das einem Engländer schwer fällt.
http://www.cleanenergy-pr...
http://www.energie-expert...

Nebenbei:
Davon abgesehen, dass die Atomkraft nicht beherrschbar und die Müllentsorgung ungeklärt ist, ist auch die Urangewinnung eine riesen Sauerei.
Der Film Yellow Cake gibt bedrückende Einblicke.
http://www.yellowcake-der...