Steuer-CDs: FDP-General Döring verteidigt Schweizer Vorgehen
Döring hat Verständnis für den Schweizer Haftbefehl gegen deutsche Steuerfahnder. Die Steuergewerkschaft dagegen gar nicht: Sie fordert Anklage gegen Schweizer Banken.
Die Haftbefehle der Schweizer Justiz seien zwar "schon ein sehr harsches Vorgehen", sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring der Passauer Neuen Presse, man dürfe aber nicht vergessen, dass die Daten illegal erworben worden seien. "Es ist nicht verwunderlich, dass die Schweizer Behörden kein Interesse daran haben, dass Straftaten in ihrem Land belohnt werden", sagte Döring.
Der Politiker kritisierte zugleich das Verhalten der Oppositionsparteien. "Das Säbelrasseln der SPD bringt uns nicht weiter." Nur Diplomatie könne den Konflikt beilegen. Wäre das von der Bundesregierung ausgehandelte Steuerabkommen mit der Schweiz in Kraft, müsste man sich nicht mehr "rechtsstaatlich zweifelhafter Methoden" bedienen. Die SPD-geführten Länder sollten deshalb ihren Widerstand gegen das Abkommen aufgeben.
Am Wochenende war bekannt geworden, dass die Schweizer Justiz Haftbefehl gegen drei Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen erlassen hat. Sie sollen im Februar 2010 am Ankauf einer CD mit Daten deutscher Steuerhinterzieher beteiligt gewesen sein. Die Schweiz wirft ihnen Beihilfe zur Wirtschaftsspionage und Verstoß gegen das Bankgeheimnis vor.
Deutsche Steuergewerkschaft empört
Die Schweizer Haftbefehle sorgen in Deutschland vor allem bei SPD-geführten Ländern für Empörung. Sie wollen deshalb dem von ihnen ohnehin kritisierten Steuerabkommen mit der Schweiz nicht zustimmen.
Auch der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, kritisierte das Vorgehen der Schweizer Behörden als ein absurdes Schauspiel. "Das sind Bauernopfer", sagte er. "Folgt man der Schweizer Logik, müssten der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble angeklagt werden."
Wenn die Schweiz auf Anwendung ihres Strafrechts bestehe, sagte Eigenthaler, müsse auch deutsches Strafrecht angewendet werden: "Deutschland sollte die Vorstände der Schweizer Banken anklagen und Haftbefehle beantragen. Sie leisten Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Das wäre die angemessene Reaktion. Deutschland darf nicht kuschen."
Schäuble lobt Steuerfahnder
Schäuble rief die Opposition zur Mäßigung auf. "Die Schweiz ist genauso ein Rechtsstaat wie wir, und es macht keinen Sinn, wenn wir jetzt gegenseitig übereinander herfallen (…), als wäre das kein Rechtsstaat oder irgendeine Bananenrepublik", sagte Schäuble im Südwestrundfunk.
Den mit Haftbefehl gesuchten deutschen Steuerfahndern attestierte der Finanzminister einwandfreies Handeln. "Die haben ihre Arbeit sehr sehr gut gemacht", sagte Schäuble. Nach deutschem Recht sei alles, was sie getan hätten, "rechtlich in Ordnung und sie tun nur ihre Pflicht".




...da die Personen, die in diesen Listen stehen, wahrscheinlich zu den allerletzten FDP-Wählern gehören.
Da rutschen dem Herrn Döring schon mal solche Sachen raus.
Er war ja auch der Meinung, Piraten hätten ein von der "Tyrannei der Masse" geprägtes Politikbild - was ziemlich genau die Definition von Demokratie ist.
In Sachen Schweiz hatte die FDP genug Gelegenheit, als Noch-Regierungspartei aktiv zu werden. Das hat die FDP verpennt.
Jetzt ist halt Panik in der FDP wegen Verharrens unter der 3%-Grenze und dem drohenden Pöstchenverlust.
moral oder idelogische einordnungen sind keine argumente des rechts.
es ist völlig egal wer bei geklauten informationen betroffen ist, es geht darum das sie geklaut sind und das ein staat für geklaute ware bezahlt.
da darf der bestohlene schon mal seine rechtsauffassung vortrage.
die antwort darauf kann zwischen staaten nur eine diplomatische sein. keinesfalls eine über die medien, zumindest nicht von politikern die die billige populismusschiene bedienen.
mit dieser ego-polemik verschlechtern sie das diplomatische klima.
eine falsche berufsauffassung unserer politiker, allerdings nichts neues.
muss man loben. Die FDP war schon immer auf der Seite der Steuerbetrüger: http://www.youtube.com/wa...
Da rutschen dem Herrn Döring schon mal solche Sachen raus.
Er war ja auch der Meinung, Piraten hätten ein von der "Tyrannei der Masse" geprägtes Politikbild - was ziemlich genau die Definition von Demokratie ist.
In Sachen Schweiz hatte die FDP genug Gelegenheit, als Noch-Regierungspartei aktiv zu werden. Das hat die FDP verpennt.
Jetzt ist halt Panik in der FDP wegen Verharrens unter der 3%-Grenze und dem drohenden Pöstchenverlust.
moral oder idelogische einordnungen sind keine argumente des rechts.
es ist völlig egal wer bei geklauten informationen betroffen ist, es geht darum das sie geklaut sind und das ein staat für geklaute ware bezahlt.
da darf der bestohlene schon mal seine rechtsauffassung vortrage.
die antwort darauf kann zwischen staaten nur eine diplomatische sein. keinesfalls eine über die medien, zumindest nicht von politikern die die billige populismusschiene bedienen.
mit dieser ego-polemik verschlechtern sie das diplomatische klima.
eine falsche berufsauffassung unserer politiker, allerdings nichts neues.
muss man loben. Die FDP war schon immer auf der Seite der Steuerbetrüger: http://www.youtube.com/wa...
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ag
Sie scheinen eines, ebenso wie übrigens der SPD Vorsitzende Gabriel - und der ist immerhin Jurist, nicht verstehen zu wollen: Diebstahl, egal worum es sich handelt, bleibt Diebstahl. Käufer dieses Diebesgutes nennt man Hehler - egal, um welches Diebesgut es sich handelt. Und Hehlerei ist auch in Deutschland grundsätzlich ein Straftatbestand - auch wenn sich der BGH in dieser Sache noch so krummgelegt hat.
Recht bleibt Recht und läßt sich sich nicht nach Belieben, oder, je nach dem wie es paßt, verbiegen. Ein seltsames Rechtsverständnis legen manche "Foristen" hier an den Tag.
Was Ihre Meinung zu dieser Zeitung betrifft: Bleiben Sie besser bei der "Bild", da sind Sie mit solch formulierten Meinungen recht gut aufgehoben.
Sie scheinen eines, ebenso wie übrigens der SPD Vorsitzende Gabriel - und der ist immerhin Jurist, nicht verstehen zu wollen: Diebstahl, egal worum es sich handelt, bleibt Diebstahl. Käufer dieses Diebesgutes nennt man Hehler - egal, um welches Diebesgut es sich handelt. Und Hehlerei ist auch in Deutschland grundsätzlich ein Straftatbestand - auch wenn sich der BGH in dieser Sache noch so krummgelegt hat.
Recht bleibt Recht und läßt sich sich nicht nach Belieben, oder, je nach dem wie es paßt, verbiegen. Ein seltsames Rechtsverständnis legen manche "Foristen" hier an den Tag.
Was Ihre Meinung zu dieser Zeitung betrifft: Bleiben Sie besser bei der "Bild", da sind Sie mit solch formulierten Meinungen recht gut aufgehoben.
Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte, um sich sachlich über den konkreten Artikelinhalt auszutauschen. Danke. Die Redaktion/au.
ich als deutscher finde das verhalten der schweizer behörden richtig.
"Folgt man der Schweizer Logik, müssten der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble angeklagt werden."
ganz genau so ist es. wer sind wir denn, das wir wirklich glauben, uns über recht und gesetz stellen zu können.
mit illegalen mitteln zum ziel zu kommen. erinnert mich irgend wie an amerika. und von wegen mittel zum zweck, wenn die mittel schlecht sind, ist der zweck auch schlecht. so seh ich das.
Steuerhinterziehung ist ein Straftatbestand. Aber was die Finanzbehörde hier geleistet hat ist nicht minder kriminell! Daher rein juristisch absolut korrekt und auch der Fingerzeig gegen all jene Politiker und Beamte die Rechtsverdrehung salonfähig machen wollen, nur damit ihre Arbeit erheblich vereinfacht wird. Wie gesagt EINFACH KANN JEDER und Verantwortung in diesem Land zu tragen bedeutet auch sich voll einzusetzen, statt mafiös zu arbeiten. Das gilt in diesem Fall, sowie auch bei Bundestrojanern, Netzsperren, Datensammlungen, V-Leuten etc. Es entsteht der Eindruck, dass die Herrschaften einfach mit ihren Ämtern überlastet sind und diesen nicht gewachsen. Leider
Da kann ich nur zustimmen! Allerdings müssen Sie es dann auch beim folgenden Satz: "Deutschland sollte die Vorstände der Schweizer Banken anklagen und Haftbefehle beantragen. Sie leisten Beihilfe zur Steuerhinterziehung." Das ist nicht nur richtig, sondern zeigt auch Wirkung. Hier sollte uns einmal die USA Vorbild sein. Sie hat allen schweizer Banken ein Betätigungsverbot angedroht, die US-Bürger bei der Steuerhinterziehung unterstützen. Und siehe da, plötzlich rückt die Schweiz allen Namen von amerikanischen Kontoinhabern heraus. Es geht also, wenn man nur WILL. Will Herr Döring also nicht?
Ich denke, dass es falsch ist, dass die Schweiz im großen, organisierten Stil Kunden anwirbt und schützt, deren Gelder illegal sind. Seien es Steuersünder, verbrecherische Regierungsmitglieder, die die Gelder aus ihrem Volk gepresst haben, oder Waffen-,Drogen-, wasauchimmer-Mafia.
Das heilige Bankengeheimnis wurde auch verwendet um den Erben jüdischer Flüchtlinge ihr Erbe nicht auszahlen zu müssen.
Die Schweiz stellt sich damit auf eine Stufe, mit den Kriminellen, die sie schützt. Genauso muss man in dieser Hinsicht mit ihr umgehen. Da haben die USA ausnahmsweise einmal klug gehandelt. Warum nicht eine EU-Lösung nach dem Muster der USA? Sollen doch die Steuerhinterzieher ihr Geld nach Asien bringen. Ich finde es nicht richtig, wenn die Steuerzahler für Infrastruktur und Staatsapparat aufkommen, während die Hinterzieher reine Nutznießer sind.
Steuerhinterziehung ist ein Straftatbestand. Aber was die Finanzbehörde hier geleistet hat ist nicht minder kriminell! Daher rein juristisch absolut korrekt und auch der Fingerzeig gegen all jene Politiker und Beamte die Rechtsverdrehung salonfähig machen wollen, nur damit ihre Arbeit erheblich vereinfacht wird. Wie gesagt EINFACH KANN JEDER und Verantwortung in diesem Land zu tragen bedeutet auch sich voll einzusetzen, statt mafiös zu arbeiten. Das gilt in diesem Fall, sowie auch bei Bundestrojanern, Netzsperren, Datensammlungen, V-Leuten etc. Es entsteht der Eindruck, dass die Herrschaften einfach mit ihren Ämtern überlastet sind und diesen nicht gewachsen. Leider
Da kann ich nur zustimmen! Allerdings müssen Sie es dann auch beim folgenden Satz: "Deutschland sollte die Vorstände der Schweizer Banken anklagen und Haftbefehle beantragen. Sie leisten Beihilfe zur Steuerhinterziehung." Das ist nicht nur richtig, sondern zeigt auch Wirkung. Hier sollte uns einmal die USA Vorbild sein. Sie hat allen schweizer Banken ein Betätigungsverbot angedroht, die US-Bürger bei der Steuerhinterziehung unterstützen. Und siehe da, plötzlich rückt die Schweiz allen Namen von amerikanischen Kontoinhabern heraus. Es geht also, wenn man nur WILL. Will Herr Döring also nicht?
Ich denke, dass es falsch ist, dass die Schweiz im großen, organisierten Stil Kunden anwirbt und schützt, deren Gelder illegal sind. Seien es Steuersünder, verbrecherische Regierungsmitglieder, die die Gelder aus ihrem Volk gepresst haben, oder Waffen-,Drogen-, wasauchimmer-Mafia.
Das heilige Bankengeheimnis wurde auch verwendet um den Erben jüdischer Flüchtlinge ihr Erbe nicht auszahlen zu müssen.
Die Schweiz stellt sich damit auf eine Stufe, mit den Kriminellen, die sie schützt. Genauso muss man in dieser Hinsicht mit ihr umgehen. Da haben die USA ausnahmsweise einmal klug gehandelt. Warum nicht eine EU-Lösung nach dem Muster der USA? Sollen doch die Steuerhinterzieher ihr Geld nach Asien bringen. Ich finde es nicht richtig, wenn die Steuerzahler für Infrastruktur und Staatsapparat aufkommen, während die Hinterzieher reine Nutznießer sind.
Wenn eine Partei zur Ideologie erhebt, dass jegliche Steuern nur eine andere Form vom "Diebstahl" durch den Staat sei, und Steuerhinterziehung demnach berechtigte Selbstverteidigung, gebiert das eben den Auswuchs, dass ein Dörung zwar die Straftat (nach schweizer Recht) deutscher Steuerfahnder, nicht aber die systematische Beihilfe zur Straftat (der Steurhinterziehung) durch schweizer Banken sieht.
Wenn in der Öffentlichkeit in Zeiten von Rettungsschirmen für die Banken (steuerfinanizert....) und Konjunkturpaketen zur Stüztung der Aktienmärkte (steuerfinanziert...) niemand den Zusammenhang erklärt, dass mit den Steuern unser Polizei- und Justizwesen finanziert wird, welches überhaupt erst die Abschöpfung der Kapitalgewinne ermöglicht, kann man ihm auch keinen Vorwurf machen.
Viele streichen ja gerne ihre Mieten, Zinsen und Dividenden ein, ohne sich darüber Gedanken machen zu wollen, wie hier genau die Rechtssicherheit entsteht...
Döring schaut einfach mal, ob er damit durchkommt.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Wir wünschen uns eine differenzierte Diskussion von Argumenten. Danke, die Redaktion/au.
Tja...Es gibt ein Land in Europa das im letzten Jahrhundert 2 Mal das ganze Volksvermögen regelrecht verbrannt hatte,raten Sie mal welches.
Da bleibt man lieber neutral.
Entschuldigen Sie die Kürze,aber ich muss meine Goldbarren zählen,Gruss aus Zürich.
Euer Belphegor67.
"Ich komme immer gerne ins Schweizerland, weil ich in meiner Heimat manchmal das Gefühl habe, ich sei ein Vertreter einer nationalen Minderheit...
"Ich komme gerne hierher, weil ... man hier die Freiheit riechen, schmecken und anfassen kann"?
Joachim Gauck am 1.11. 2010:in BERN, wo er mit überschwänglichem Lob für die "freie" Schweiz und ihren wunderbaren freiheitlichen Menschen an der Uni seinen Vortrag "Zwischen Furcht und Neigung - Die Deutschen und die Freiheit" einleitete, während Deutschland quasi nur von Miesepetern bevölkert würde...
Ob er sich wieder mal bestätigt fühlt?
Tja...Es gibt ein Land in Europa das im letzten Jahrhundert 2 Mal das ganze Volksvermögen regelrecht verbrannt hatte,raten Sie mal welches.
Da bleibt man lieber neutral.
Entschuldigen Sie die Kürze,aber ich muss meine Goldbarren zählen,Gruss aus Zürich.
Euer Belphegor67.
"Ich komme immer gerne ins Schweizerland, weil ich in meiner Heimat manchmal das Gefühl habe, ich sei ein Vertreter einer nationalen Minderheit...
"Ich komme gerne hierher, weil ... man hier die Freiheit riechen, schmecken und anfassen kann"?
Joachim Gauck am 1.11. 2010:in BERN, wo er mit überschwänglichem Lob für die "freie" Schweiz und ihren wunderbaren freiheitlichen Menschen an der Uni seinen Vortrag "Zwischen Furcht und Neigung - Die Deutschen und die Freiheit" einleitete, während Deutschland quasi nur von Miesepetern bevölkert würde...
Ob er sich wieder mal bestätigt fühlt?
Sie scheinen eines, ebenso wie übrigens der SPD Vorsitzende Gabriel - und der ist immerhin Jurist, nicht verstehen zu wollen: Diebstahl, egal worum es sich handelt, bleibt Diebstahl. Käufer dieses Diebesgutes nennt man Hehler - egal, um welches Diebesgut es sich handelt. Und Hehlerei ist auch in Deutschland grundsätzlich ein Straftatbestand - auch wenn sich der BGH in dieser Sache noch so krummgelegt hat.
Recht bleibt Recht und läßt sich sich nicht nach Belieben, oder, je nach dem wie es paßt, verbiegen. Ein seltsames Rechtsverständnis legen manche "Foristen" hier an den Tag.
Was Ihre Meinung zu dieser Zeitung betrifft: Bleiben Sie besser bei der "Bild", da sind Sie mit solch formulierten Meinungen recht gut aufgehoben.
"Sie scheinen eines, ebenso wie übrigens der SPD Vorsitzende Gabriel - und der ist immerhin Jurist,"
Seit wann?
Ich dachte, der ist Berufschullehrer.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ag
Sie sind ganz offensichtlich kein Jurist.
Das ist deutlich festzustellen, da Ihre Rechtsansichten zu den juristischen Tatbeständen "Diebstahl" und "Hehlerei" schlicht und ergreifend falsch sind.
Kleiner Tip: Wenn man versucht, einen Sachverhalt juristisch zu bewerten, sollte man sich zumindest grob mit der bestehenden Rechtslage auseinanderzusetzen.
Herr Döring oder Herr Schäuble äußern lediglich ihre politische Meinung. Mit dem Recht und Gesetz hat diese Meinung noch gar nichts zu tun, weil eben ein erstaunlich seltsames Rechtsverständnis politisch offensichtlicher Rechtsprägung offenbart.
Ein Dokumentarfilm von Jean-Michel Meurice "Schwarze Kassen" zeigt die Geschichte wie dieses seltsames Rechtsverständnis entstand.
http://www.wahrheitsbeweg...
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ag
Sie können hier bzgl der Steuerdaten-CDs gerne etwas trotzig auf dem Kampfbegriff des "Diebesgutes" insistieren, jedoch:
Der Staat schützt - zumindest in Deutschland - das Eigentum niemals per se und absolut, sondern immer in Abwägung aller Rechtsgüter gegeneinander.
Überspitzt formuliert:
Kann ein Terrorist, der versucht, mit einem Anschlag auf ein jüdisches Kulturzentrum hunderte von Menschen zu töten, sich auf die Unverletzlichkeit seiner Wohnung seines Privateigentums berufen, wenn Ermittler seine Wohnung aufgebrochen haben und durch die Entwendung der detallierten Pläne im letzten Moment die Zünder vor Ort entschärfen können - was dann auch direkt die Schwere der Schuld des Terroristen beweist?
Nein, natürlich kann er das nicht.
An diesem -zugegebenermaßen übertriebenen - Beispiel wird deutlich, dass der Staat häufig verschiedene Rechtsgüter gegeneinander abwägen muss, die zueinander im Widerspruch stehen können.
Deutsche Amtsgerichte haben genau dies getan, und höchstrichterlich festgestellt, dass die Allgemeinheit ein Recht auf Schutz davor genießt, dass ihr ungestraft Steuern vorenthalten werden können, und dass dieses Recht im Zweifel höher zu bewerten ist, als das Eigentumsrecht - es handelt sich um Dokumente, nicht um "Kapitalenteignung"!! - von Banken, welche zur Steuerhinterziehung Beihilfe leisten.
Dass hier also auch deutsche Gerichte bereits Präzedenzurteile gefällt haben, welche die Verwendung der Daten erlauben, wird hier zu gerne verschwiegen.
Man muß schon mal das Recht beugen um Rechtsbrecher hinter Schloss und Zaun zu bringen.
Die Schweiz ist ein großer umzäunter Garten.
"Sie scheinen eines, ebenso wie übrigens der SPD Vorsitzende Gabriel - und der ist immerhin Jurist,"
Seit wann?
Ich dachte, der ist Berufschullehrer.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ag
Sie sind ganz offensichtlich kein Jurist.
Das ist deutlich festzustellen, da Ihre Rechtsansichten zu den juristischen Tatbeständen "Diebstahl" und "Hehlerei" schlicht und ergreifend falsch sind.
Kleiner Tip: Wenn man versucht, einen Sachverhalt juristisch zu bewerten, sollte man sich zumindest grob mit der bestehenden Rechtslage auseinanderzusetzen.
Herr Döring oder Herr Schäuble äußern lediglich ihre politische Meinung. Mit dem Recht und Gesetz hat diese Meinung noch gar nichts zu tun, weil eben ein erstaunlich seltsames Rechtsverständnis politisch offensichtlicher Rechtsprägung offenbart.
Ein Dokumentarfilm von Jean-Michel Meurice "Schwarze Kassen" zeigt die Geschichte wie dieses seltsames Rechtsverständnis entstand.
http://www.wahrheitsbeweg...
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ag
Sie können hier bzgl der Steuerdaten-CDs gerne etwas trotzig auf dem Kampfbegriff des "Diebesgutes" insistieren, jedoch:
Der Staat schützt - zumindest in Deutschland - das Eigentum niemals per se und absolut, sondern immer in Abwägung aller Rechtsgüter gegeneinander.
Überspitzt formuliert:
Kann ein Terrorist, der versucht, mit einem Anschlag auf ein jüdisches Kulturzentrum hunderte von Menschen zu töten, sich auf die Unverletzlichkeit seiner Wohnung seines Privateigentums berufen, wenn Ermittler seine Wohnung aufgebrochen haben und durch die Entwendung der detallierten Pläne im letzten Moment die Zünder vor Ort entschärfen können - was dann auch direkt die Schwere der Schuld des Terroristen beweist?
Nein, natürlich kann er das nicht.
An diesem -zugegebenermaßen übertriebenen - Beispiel wird deutlich, dass der Staat häufig verschiedene Rechtsgüter gegeneinander abwägen muss, die zueinander im Widerspruch stehen können.
Deutsche Amtsgerichte haben genau dies getan, und höchstrichterlich festgestellt, dass die Allgemeinheit ein Recht auf Schutz davor genießt, dass ihr ungestraft Steuern vorenthalten werden können, und dass dieses Recht im Zweifel höher zu bewerten ist, als das Eigentumsrecht - es handelt sich um Dokumente, nicht um "Kapitalenteignung"!! - von Banken, welche zur Steuerhinterziehung Beihilfe leisten.
Dass hier also auch deutsche Gerichte bereits Präzedenzurteile gefällt haben, welche die Verwendung der Daten erlauben, wird hier zu gerne verschwiegen.
Man muß schon mal das Recht beugen um Rechtsbrecher hinter Schloss und Zaun zu bringen.
Die Schweiz ist ein großer umzäunter Garten.
"Sie scheinen eines, ebenso wie übrigens der SPD Vorsitzende Gabriel - und der ist immerhin Jurist,"
Seit wann?
Ich dachte, der ist Berufschullehrer.
Sie haben recht!
Ich hatte meine "Kenntnis" ursprünglich aus einer anderen überregionalen Zeitung - nein, nicht aus der Bild, aber aus einer Gazette aus dem gleichen Hause. Die schrieb nach Gabriels Abwahl, er habe sich mit einer RA Kanzlei selbständig gemacht und würde als Berater arbeiten.
Damals ging es um die 100.000 Euro, die Gabriel wohl als Abwahlbonbon für "Beratungen", die nie erfolgten, von VW erhielt.
Sie haben recht!
Ich hatte meine "Kenntnis" ursprünglich aus einer anderen überregionalen Zeitung - nein, nicht aus der Bild, aber aus einer Gazette aus dem gleichen Hause. Die schrieb nach Gabriels Abwahl, er habe sich mit einer RA Kanzlei selbständig gemacht und würde als Berater arbeiten.
Damals ging es um die 100.000 Euro, die Gabriel wohl als Abwahlbonbon für "Beratungen", die nie erfolgten, von VW erhielt.
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