Konjunktur: Chinas Außenhandel schwächelt
Die Exporte der chinesischen Wirtschaft sind im April deutlich weniger gestiegen als im März. Vor allem das Geschäft in Europa läuft wegen der Schuldenkrise schlechter.
© China Daily/Reuters

Ein chinesisches Frachtschiff im Hafen von Qingdao
Das chinesische Außenhandelswachstum hat sich im April unerwartet stark verlangsamt. Nach Angaben der Zollverwaltung stiegen die Im- und Exporte nur noch um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 308 Milliarden US-Dollar. Im März hatte der Zuwachs noch 7,1 Prozent betragen.
Die europäische Schuldenkrise und die schwache Weltkonjunktur dämpfen die Nachfrage nach Waren aus China. Die Ausfuhren stiegen im April nur um 4,9 Prozent auf 163 Milliarden US-Dollar, während die Importe mit 0,3 Prozent nur ganz wenig auf 144 Milliarden zulegten. Der Überschuss betrug 18 Milliarden US-Dollar.
Nach den Erwartungen von Handelsminister Chen Deming wird der chinesische Außenhandel in diesem Jahr ausgeglichener sein als 2011. In den ersten vier Monaten des Jahres stiegen die Exporte um 6,9 Prozent und die Importe um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte der Zoll mit. Insgesamt legte der chinesische Handel seit Jahresanfang um sechs Prozent zu. Der Handelsüberschuss erreichte von Januar bis April 19 Milliarden US-Dollar.
Anleger enttäuscht über chinesische Handelsdaten
Die asiatischen Aktienmärkte reagierten mit Verlusten. Sowohl die chinesischen Export- als auch die Import-Zahlen hätten den Markt enttäuscht, sagte Analyst Jiang Chao von Guotai Junan Securities. "Ich denke, wir werden unsere Handelsprognose für das Gesamtjahr überprüfen müssen."
An der Tokioter Börse schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent tiefer bei 9009 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab knapp 0,1 Prozent auf 765 Punkte nach. Auch die Märkte in Hongkong, Seoul und Singapur verloren. Der chinesische Leitindex in Shanghai blieb stabil. Die Börsen in Taiwan und Australien legten dagegen leicht zu.





Ich dachte inzwischen, sei es auch beim letzten Provinzwirtschaftler angekommen, dass wirtschaftliches Wachstum nicht expnentiell, sondern linear steigt.
Und mal davon ganz abgesehen. Es reicht ein Minimum an gesundem Menschenverstand um zu verstehen, dass nichts ewig wachsen kann.
Wenn also tatsächlich mal Stagnation (und nicht wie hier weniger "zu viel" als erwartet) eintritt ist das eine Unumgänglichkeit und keine Katastrophe.
"Nach den Erwartungen von Handelsminister Chen Deming wird der chinesische Außenhandel in diesem Jahr ausgeglichener sein als 2011. In den ersten vier Monaten des Jahres stiegen die Exporte um 6,9 Prozent und die Importe um 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte der Zoll mit."
woher soll man wissen auf welche absoluten Ausgangswerte sich diese Steigerungen beziehen...
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