Rio de Janeiro : Überleben im Müll

Jardim Gramacho ist eine der größten Mülldeponien Lateinamerikas. Mehr als 20.000 Menschen leben hier vom Müllsammeln. Nun soll die Halde geschlossen werden.

Catadores werden die Müllsammler genannt. Sie durchkämmen die rund 7.000 Tonnen Müll, die täglich neu hinzukommen. Abgesehen haben sie es auf Wiederverwertbares oder Pfandprodukte. Die Catadores leben mit ihren Familien in Hütten aus Holz, Pappe und Müll. Ihr Leben auf der Deponie ist gefährlich – denn die Abfälle sind oft giftig und der Gestank ist bestialisch. Bald wird die Halde geschlossen. Der Fotograf Christophe Simon hat die Deponie besucht.

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Kommentare

3 Kommentare Kommentieren

B Jardim Gramacho

Ja ich kenne diese Gegend ich habe dort etwa vor 30 Jahren
gelebt,da war es noch Natur.Jardim Gramacho bedeutet etwa
"Rasengarten" Jetzt ist es ein Dreckloch wegen dem
Kosumterror weltweit und auch hier in Brasilien wird
konsumiert, weil es die Regierung befiehlt.Man sagt dem,ein
besseres Leben,better life,vida melhor!Jardim Gramacho liegt
etwa 20 km nördlich von Rio in der Gemeinde Duque de Caxias
an der Autobahn Richtung Norden in die Berge von Petropolis
und Teresopolis.Bald wird in Rio an der Umweltkonferenz
Rio+20 blöd gequatscht und nichts beschlossen.Auch euere
Angela Merckel hat keine neuen Ideen und bleibt zuhause!
Aber der Chef vom Iran kommt und wird der Welt sagen,was
nötig ist.Während der Konferenz werden die Behörden von Rio
die Gegend um das Konferenzgebäude parfümiern,weil es sonst
dort so nach Abwasser stinkt.Gruss vom Chnusti