Euro-Krise: Griechische Szenarien für Anleger
Die griechische Krise spitzt sich erneut zu. Was kommt: Drachme oder Euro? Chaos oder Ruhe an den Märkten? Vier Möglichkeiten, auf die Anleger sich vorbereiten können.
© STR/AFP/Getty Images

Eine Frau geht an Unterstützern der neofaschistischen Partei Chryssi Avgi vorbei, die vor dem griechischen Parlament in Athen demonstrieren.
Anleger an den Aktien- und Anleihemärkten sind verunsichert: Wie geht es weiter mit Griechenland? Plant das verschuldete Land den "Grexit", also den Ausstieg aus der Eurozone und die Einführung einer neuen, eigenen Währung? Oder lässt sich Griechenland nach der Wahl am 17. Juni sanieren, ohne dass es zum Bruch mit dem Euroraum kommt. Vier Szenarien sind vorstellbar – je nachdem, ob Griechenland den Euro behält oder die Drachme einführt, und wie gut die Akteure an den Finanzmärkten darauf vorbereitet sind. Anleger müssen selbst entscheiden, welches Szenario sie für das wahrscheinlichste halten:
Szenario 1: Der Euro-Ausstieg als Befreiungsschlag
Der Gewinner der Wahlen will zwar im Euro bleiben, lehnt aber die Sparprogramme ab und weigert sich, die griechischen Schulden zu bedienen. Fast überall hat sich die Meinung durchgesetzt: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Weil ohne Sparwille kein Geld mehr aus EU-Töpfen fließt, muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um mit neuen Drachmen handlungsfähig zu bleiben. Die Folge: Erleichterung.
Unternehmen, Banken, Regierungen und Notenbanken haben sich auf einen Austritt vorbereitet und Notfallpläne erarbeitet. Der "Grexit" kommt kontrolliert. Die Märkte reagieren nach einer Schrecksekunde gelassen. Schnäppchenjäger gehen einkaufen, die Aktienkurse steigen europaweit, außer in Griechenland. Staaten und Investoren hat der Austritt deutlich gemacht, dass das Ignorieren von Verträgen keinen Erfolg hat. Dies verleiht den Anleihen der Eurozone, den EFSF-Papieren, einen Vertrauensbonus.
Gleichzeitig macht die EU deutlich: Griechenland ist nicht Spanien und nicht Italien. Beide Länder würden rigides Sparen einem Euro-Austritt vorziehen. Das Chaos, in das Griechenland zunächst versinkt, hat disziplinierende Wirkung auf andere Länder. Gleichzeitig sind die Rettungsschirme einsatzbereit.
Viele Marktteilnehmer haben mit dem Grexit gerechnet. Auch deutsche Banken haben sich von extremen Risiken bereits getrennt. In Frankreich wird mit Hochdruck an Lösungen gearbeitet, so dass der Grexit am Ende auch dort zu verkraften ist. An den Anleihemärkten wiederum sinken nach einem Austritt Griechenlands die Renditen der Problemkandidaten, während deutsche Renditen kräftig anziehen – bei sinkenden Kursen. Wer in deutschen Staatsanleihen investiert ist, muss mit Verlusten rechnen.




Warum muss immer und überall ein Autritt Griechenlands in die ultimative Katastrophe führen? Warum liegt die alleinige Seligkeit beim Verbleib im Euro?
Liegt es vielleicht daran, dass ein funktionierender Austritt andere motivieren könnte das gleiche zu tun?
Nun die Lage in G scheint ernst, wenn man schon mit dem Militär Gespräche führt.
http://www.deutsche-mitte...
sie aus Dankbarkeit gegenüber Deutschland die bei Rheinmetall bestellen müssen.
sie aus Dankbarkeit gegenüber Deutschland die bei Rheinmetall bestellen müssen.
woher sollte die Ruhe kommen....?
Wo ist der Unterschied zwischen Scenario 1 und 2 , es müsste doch bei Scenario 1 auch ein Chaos geben?
Steht nach meinem Verständnis auch im Artikel (unter Szenario 1):
"Das Chaos, in das Griechenland zunächst versinkt, ..."
Was ich nicht so recht verstehe:
"Der Gewinner der Wahlen will zwar im Euro bleiben, lehnt aber die Sparprogramme ab und weigert sich, die griechischen Schulden zu bedienen. ... Weil ohne Sparwille kein Geld mehr aus EU-Töpfen fließt, muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um mit neuen Drachmen handlungsfähig zu bleiben. Die Folge: Erleichterung."
Das will Syriza. Warum wird der Gewinner der Wahlen nur umschrieben und nicht benannt?
Szenario 2: "In Griechenland gewinnen die Linksextremen, die das Sparprogramm ablehnen." - also Szenario 1? Oder wer sind hier die Linksextremen?
Syriza lehnt das Sparprogramm ab, will im Euro bleiben, es fließt kein Geld mehr aus EU Töpfen, Syriza will immer noch im Euro bleiben und bekommt das mit dem Drucken der Drachmen nicht auf die Reihe. Und dann?
"muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um .." (???), will aber nicht!!! Das ist für mich i.ü. ein sehr realistisches Szenario, nennen wir es Szenario 5.
Steht nach meinem Verständnis auch im Artikel (unter Szenario 1):
"Das Chaos, in das Griechenland zunächst versinkt, ..."
Was ich nicht so recht verstehe:
"Der Gewinner der Wahlen will zwar im Euro bleiben, lehnt aber die Sparprogramme ab und weigert sich, die griechischen Schulden zu bedienen. ... Weil ohne Sparwille kein Geld mehr aus EU-Töpfen fließt, muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um mit neuen Drachmen handlungsfähig zu bleiben. Die Folge: Erleichterung."
Das will Syriza. Warum wird der Gewinner der Wahlen nur umschrieben und nicht benannt?
Szenario 2: "In Griechenland gewinnen die Linksextremen, die das Sparprogramm ablehnen." - also Szenario 1? Oder wer sind hier die Linksextremen?
Syriza lehnt das Sparprogramm ab, will im Euro bleiben, es fließt kein Geld mehr aus EU Töpfen, Syriza will immer noch im Euro bleiben und bekommt das mit dem Drucken der Drachmen nicht auf die Reihe. Und dann?
"muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um .." (???), will aber nicht!!! Das ist für mich i.ü. ein sehr realistisches Szenario, nennen wir es Szenario 5.
so wie einen Weihnachtskalender mit Stichtag nach den Wahlen zu dem Tag an dem entschieden wird wie die neue griechische Regierung ausschaut benutzen und bis dahin abwarten, die Welt wird nicht untergehen bis dahin, egal wie dann das griechische Volk entschieden hat, das werde ich dann akzeptieren und auch die daraus resultierenden wenn übehaupt Veränderungen für den Geldmarkt.
Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich zum konkreten Artikelthema. Danke, die Redaktion/au.
Steht nach meinem Verständnis auch im Artikel (unter Szenario 1):
"Das Chaos, in das Griechenland zunächst versinkt, ..."
Was ich nicht so recht verstehe:
"Der Gewinner der Wahlen will zwar im Euro bleiben, lehnt aber die Sparprogramme ab und weigert sich, die griechischen Schulden zu bedienen. ... Weil ohne Sparwille kein Geld mehr aus EU-Töpfen fließt, muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um mit neuen Drachmen handlungsfähig zu bleiben. Die Folge: Erleichterung."
Das will Syriza. Warum wird der Gewinner der Wahlen nur umschrieben und nicht benannt?
Szenario 2: "In Griechenland gewinnen die Linksextremen, die das Sparprogramm ablehnen." - also Szenario 1? Oder wer sind hier die Linksextremen?
Syriza lehnt das Sparprogramm ab, will im Euro bleiben, es fließt kein Geld mehr aus EU Töpfen, Syriza will immer noch im Euro bleiben und bekommt das mit dem Drucken der Drachmen nicht auf die Reihe. Und dann?
"muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um .." (???), will aber nicht!!! Das ist für mich i.ü. ein sehr realistisches Szenario, nennen wir es Szenario 5.
"muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um .." (???), will aber nicht!!!
Wo muss GR aus der Eurozone aussteigen ? In den EU Regularien gibt es nicht mal ansatzweise eine Verfahrensweise für so etwas. Ein Ausstieg aus der Eurozone ist schlichtweg nicht eingeplant in den EU Regularien.
"muss Griechenland aus der Eurozone ausscheiden, um .." (???), will aber nicht!!!
Wo muss GR aus der Eurozone aussteigen ? In den EU Regularien gibt es nicht mal ansatzweise eine Verfahrensweise für so etwas. Ein Ausstieg aus der Eurozone ist schlichtweg nicht eingeplant in den EU Regularien.
Warum will das keiner akzeptieren. Wir haben in den letzten 2 Jahren mehr als 200 Mrd Euro an Steuergeldern zum Ablösen von faulen Krediten und zur Finanzierung der Kapitalflucht reicher Griechen hinausgeworfen, und Griechenland geht immer mehr in den Abgrund. Fast nichts von der "Hilfe" ist dort wirklich angekommen. Innerhalb des Eurosystems, wo Kapitalkontrollen per se ausgeschlossen sind, gehen solche "Hilfen" völlig an der Realität vorbei.
Ein Reset mittels Austritt kann da eigentlich nicht viel schlimmer sein. Die Gelder sind natürlich grösstenteils weg, ob mit oder ohne Austritt. Da braucht man sich keine Illusionen machen. Auch nach einem Austritt sind Hilfen für die ersten Jahre notwendig (Medikamente, Lebensmittel, Geld für Öl, etc.), aber dies ist wenigstens kontrollierbar, und fällt nicht in ein Fass ohne Boden, wo es nur bei den dortigen Reichen und irgendwelchen Banken landet.
...oder haben Sie schon vergessen, dass "Griechenland geholfen werden MUSS" und das "das gut angelegtes Geld ist" oder das "Griechenland nicht alleine gelassen wird"?
...oder haben Sie schon vergessen, dass "Griechenland geholfen werden MUSS" und das "das gut angelegtes Geld ist" oder das "Griechenland nicht alleine gelassen wird"?
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