Schlecker-InsolvenzFrau Kaaf besucht eine Jobbörse

Die Arbeitsagentur lädt Ute Kaaf zu einer Vermittlungsbörse ein. Die nützt ihr wenig. Teil drei der ZEIT-ONLINE-Serie über Kaafs Jobsuche nach der Schlecker-Pleite. von 

Ute Kaaf

Ute Kaaf  |  © Anne-Sophie Lang für ZEIT ONLINE

Es nimmt kein Ende. Stetig strömen Menschen in die Arbeitsagentur, meist Frauen im mittleren Alter, manche im Kostüm, manche leger in Straßenkleidung. Viele pressen Bewerbungsmappen an die Brust. Ute Kaaf steht wie viele andere auf der Treppe und blickt auf die Neuankömmlinge am Ende der Schlange. Die Kölnerin ist noch nicht lange da, hat aber schon mehrere ehemalige Kolleginnen getroffen. Einfache Verkäuferinnen, Bezirksleiterinnen; in der Arbeitslosigkeit spielen die alten Schlecker-Hierarchien keine Rolle mehr. Alle warten zusammen auf der breiten Treppe in den ersten Stock, zwischen gelben Wänden und blauen Türen, auf denen "Kundentoilette" steht.

In der Arbeitsagentur in Brühl , zwischen Köln und Bonn , ist heute Börse, genauer: "Vermittlungsbörse Einzelhandel". Dort sollen Arbeitslose direkt in Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern kommen. Kaaf ist mit einer Freundin im Auto in den Rhein-Erft-Kreis gefahren, eine Dreiviertelstunde aus dem Kölner Nordosten. Eine Mitarbeiterin der Arbeitsagentur hatte sie telefonisch eingeladen und gesagt: Nicht erschrecken wegen des Ortes, es gehe auch um Kölner Stellen.

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Die Schlange bewegt sich nur langsam. Irgendwann steht Kaaf vor einem Tischchen und muss sich anmelden – Name, Geburtstag –, dann schaut sie sich um: In zwei Räumen drängen sich 100, 150 Menschen, es ist heiß und stickig. In einem Raum liegen in hohen weißen Ständern Stellengesuche aus. Wer ein passendes gefunden hat, kann damit zu einem Agenturmitarbeiter gehen. Fachlagerist, Fachverkäufer Zoobedarf + Heimtierverkauf, Postschalter/Schreibwaren: Kaaf durchkämmt die Angebote. Sie achtet vor allem auf die Orte. Zülpich, Hellenthal, Euskirchen, nichts in Köln, alles viel zu weit weg. Nach Zülpich führe sie 60, nach Hellenthal 90 Kilometer. Kaaf ist enttäuscht. Sie legt die Blätter zurück und wechselt im Gedränge den Raum. 

Schlecker-Pleite

Am 29. März schickte die Drogeriekette Schlecker die Kündigungen: Rund 10.000 Beschäftige, die meisten davon Frauen, fanden sie in ihren Briefkästen. Kurz zuvor war die letzte Hoffnung vieler "Schlecker-Frauen" geplatzt. Eine Auffanggesellschaft scheiterte nicht zuletzt am Widerstand der FDP. Nun beginnt für die meisten Beschäftigten von Schlecker eine neue Zeit: Einige schreiben erstmals in ihrem Leben eine Bewerbung, viele sind gering qualifiziert und werden es nicht leicht haben. ZEIT ONLINE begleitet die frühere Schlecker-Filialleiterin Ute Kaaf auf der Suche nach neuer Arbeit.

Bislang erschienen: Der Abschied von Schlecker fällt schwer, Frau Kaaf bewirbt sich im Baumarkt

  "Vollzeit wird schwierig"

Eine Handvoll Unternehmensvertreter sitzt an Tischen, vor denen sich Schlangen gebildet haben. Eine Bäckereikette ist dabei, ein Sportausstatter, ein Supermarkt. Dort hat sich Kaaf ohnehin schon beworben. Aber vielleicht hilft es ja, sich persönlich vorzustellen. Sie reiht sich ein, eine ehemalige Schleckerkollegin ebenfalls. Eine andere spricht am Nebentisch mit den beiden Mitarbeitern des Sportausstatters. Eine Stelle dort würde passen, sagt sie: Sie hat bei Karstadt Sport gelernt.

Die Frau stellt sich vor, lässt ihre Bewerbung da. "Sie hören von uns", dann ist die nächste Interessentin dran. Mit ihr spricht nur noch einer der beiden Recruiter. "Ich mach' hier schon mal weiter", sagt der zweite und begrüßt einen Herrn mit grauen Haaren, der ebenfalls Arbeit sucht. "Vollzeit wird schwierig", eröffnet er ihm nach kurzem Gespräch. 

Leserkommentare
  1. Hat Frau Kaaf erst einmal ihren 49. Geburtstag gefeiert, zählt sie vorab zur Gruppe der Ü50. Damit wird es schwerer für sie, wiederum im 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder eine Qualifizierung zu bekommen. Jede Chance, vor dem 50. Lebensjahr irgendwo irgendwie in reguläre Arbeit zu kommen, zahlt sich später - so oder so - aus. Und das ist genau so indifferent gemeint, wie gesagt.

    Von zwölf Monaten sind also zwei um, und es wird Juni. Sollte Frau Kaaf Alg II beantragen wollen, so wird sie sich bereits ab November ihre Kontoauszüge doppelt ausdrucken, um diese bei Antragsstellung (also spätestens im Februar) rückwirkend für ein Vierteljahr ungeschwärzt vorweisen zu können.

    Vor Antragsstellung, also in den kommenden neun Monaten, würde sie ihre Wirtschaftsverhältnisse mit den Erfordernissen einer "Bedarfsgemeinschaft" abgleichen und anpassen. Das heißt ggf. umzuziehen, das Auto zu verkaufen, die Altersvorsorge prüfen, Vermögenswerte schätzen lassen.

    Dazu gehört es auch, Privates abzuwägen. Ist die bestehende Lebenspartnerschaft auch eine "Einstehensgemeinschaft"? Wären Lebensgefährte, Kinder und Mutter bereit, soweit sie gemeinsam wohnen oder wohnen wollen, sich durch das JobCenter als "Bedarfsgemeinschaft" rechnen und verwalten zu lassen? Selbst Freunde und Verwandte, die weiter als 42km entfernt sind, könnten im AlgII-Bezug nur noch auf Antrag und für 21 Tage im Jahr besucht werden. Etwaige Verpflichtungen müssten gelöst werden.

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    • cvnde
    • 25. Mai 2012 20:39 Uhr

    BG: Zur BG gehören alle hilfebedürftigen Personen.
    Muttern fällt, da schonmal raus, wenn sie 65 ist.

    Auto verkuafen, ist erstmal nicht notwendig, außer die Damen fährt Porsche etc..

    Wo Sie die "Marathonstrecke" her haben ist mir auch nicht klar.
    Sie müssen nur postalisch erreichbar sein, an Werktagen.

    Im VRS gibt es "SozialTickets" die den ganzen Verbund abdecken und die Strecken sind weiter als 42km.

    Ich kann leider nicht beurteilen, auf welchen Erfahrungen Sie Ihren Kommentar gründen, bzw in welcher Region Ihre Aussagen zutreffen. Ich habe in den letzten vier Jahren ca. 800 Ü50-SGBII-Kunden verantwortlich begleitet und gecoached (Nein ich arbeite nicht bei der BA oder einem JC, sondern im Auftrag der BA privatwirtschaftlich. Z.T. waren die Kunden seit mehr als 20 Jahren arbeitsuchend. Von unseren Kunden habe ich gemeinsam mit einer Soz.Päd. ca. 240 selber betreut, der Rest wurde von meinem Team betreut. Wir hatten die Spanne von 48 bis 60 Jahre und in keinem der Fälle war das Alter ein Problem für die AGs. Das immer wieder große Problem war die Qualifikation oder Dauer der Arbeitslosigkeit.
    Wir hatten auch kein Problem Qualifizierungen mit dem JC zu vereinbaren und umzusetzen, auch nicht bei den ältesten, sofern wir diese als zielführend sahen. Keiner unserer Kunden hatte Probleme wg Aufforderungen zu Wohnungswechsel o.ä.. Das JC errechnet den Bedarf und was maximal für die Wohnung gezahlt wird. Sollte die aktuelle Wohnung zu teuer sein, wird aufgefordert eine andere zu suchen. Ansonsten bleibt der Kunde auf den Kosten sitzen.
    Speziell der letzte Absatz geht an der hier vor Ort Realität komplett vorbei.
    Selbstverständlich können sich die Kunden der regionalen JC aufhalten wo sie wollen, sie müssen sich lediglich innerhalb von 24h im JC melden können.
    Um auf alle Ihre Anmerkungen im Detail eingehen zu können, fehlt hier leider der Platz.

    Das Ganze wurde in einem Artikel vor Kurzem (natürlich nicht in den Leitmedien, wo kämen wir hin) als Sklavenmarkt betitelt und die Veranstaltung durch diesen Druck von außen auch kurz darauf abgesagt.

  2. Wer als Agenturmitarbeiter sowas von sich gibt, sollte meiner Meinung nach schnellstens selbst in der Schlange der Arbeitssuchenden stehen.

    Unmoeglich.

  3. dieser Artikel sagt viel über die aktuelle Situation, ohne für "Insider" etwas neues oder überraschendes hinzu zu fügen. Ich arbeite seit vier Jahren als Jobcoach und Vermittler in von der BA geförderten Beschäftigungspakten ("toller Begriff"). Der Bericht bringt die Situation sehr deutlich auf den Punkt: 1. werden rasnt zunehmend im Einzelhandel nur noch flexible Arbeitszeiten benötigt, um auf die unterschiedlichen Kundenfrequenzen reagieren zu können. Hier immer mehr 400,--€-Jobs und Teilzeit zwischen 20 und 25 Stunden. Die Vollzeitstellen sind mit den sog. Altlasten besetzt.
    2. weigern sich mehr und mehr AGs Absagen oder Kommentare zu Bewerbungen zu verschicken, weil man a. zu viele Bewerbungen erhält (100-350 pro TZ-Stelle sind fast normal) und der Aufwand immens ist; und b. weil man sich vor dem Antidiskreminierungsgesetz schützen will, "keine Kommentar zur Absage heißt keinen Ärger bekommen"
    3. ist die Sorge von Kaaf wg ihres Alters nach meinen Erfahrungen unbegründet. 1/3 meiner Arbeitszeit sind persönliche Kontakte zu Unternehmen unter vier Augen, Netzwerkaufbau, und da ist das Alter nur eine Randnotiz, wenn das Andere stimmt. Häufig werden gerne Ältere eingestellt, lediglich in großen Unternehmen tendiert man eher zu jünger nehm ich lieber.
    4. Ist die Kommunikation zwischen den einzelnen JCs und sogar innerhalb eines JC oft eine Katastrophe. Infos, die man, auch schriftlich, einem JC-MA gibt, werden komplett falsch an die Kunden weitergegeben.

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    • cvnde
    • 25. Mai 2012 20:45 Uhr

    Wirkt Frau K. recht sympathisch und nicht arrogant.

    Mit Ihren beschreibungen über Zustände in den JCs haben Sie recht.

    Das Problem ist, da will keiner was riskieren.
    Duie Mittel / Team werden am Jahresanfang vertteilt und da kriegen dann die "Lieblingen" der TL die Sachen.

    Unter der Hand im persönlichen Gespräch mit den Arbeitsvermittlern, Teamleitern, und Fallmanagern äußern Diese deutliche Kritik am Gebahren der Hierarchie. "Unser JC soll im nächsten Jahr einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen aus x,xx% erreichen. Prommt werden Kunden in Maßnahmen verteilt, da sie dann nicht mehr in diesewr Statistik auftauchen. Die Kunden unterschreiben dann freiwillig eine Eingliederungsvereinbarung (Das ist ein Vertrag), aus dem sie nicht wieder raus kommen. Mein Hinweis an diese Kunden: EGV nicht unterschreiben, dann wird sie per Verwaltungsakt ausgeführt, und dann kann man Wiederspruch einlegen.
    Weitere Quoten sind: Hey vermittelt mal für 4 Woche in Zeitarbeit, dann hatte er erst mal wieder einen Job und ich einen Vermittlungserfolg für die Statistik und alle sind zufrieden.
    Über dieses ganze bedenkliche System ließe sich trefflich viel schreiben.

    • cvnde
    • 25. Mai 2012 20:39 Uhr

    BG: Zur BG gehören alle hilfebedürftigen Personen.
    Muttern fällt, da schonmal raus, wenn sie 65 ist.

    Auto verkuafen, ist erstmal nicht notwendig, außer die Damen fährt Porsche etc..

    Wo Sie die "Marathonstrecke" her haben ist mir auch nicht klar.
    Sie müssen nur postalisch erreichbar sein, an Werktagen.

    Im VRS gibt es "SozialTickets" die den ganzen Verbund abdecken und die Strecken sind weiter als 42km.

    Antwort auf "Nein, die Zeit läuft!"
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    Lesen Sie in nochmal langsam gewissenhaft durch.

    • cvnde
    • 25. Mai 2012 20:45 Uhr

    Wirkt Frau K. recht sympathisch und nicht arrogant.

    Mit Ihren beschreibungen über Zustände in den JCs haben Sie recht.

    Das Problem ist, da will keiner was riskieren.
    Duie Mittel / Team werden am Jahresanfang vertteilt und da kriegen dann die "Lieblingen" der TL die Sachen.

    • Stroke
    • 25. Mai 2012 20:48 Uhr

    Nach meinen Beobachtungen nimmt im Einzelhandel der "Jugendwahn" immer mehr zu. In vielen Läden, ganz besonders in den anderen bekannten Drogerieketten, gibt es kaum noch Verkäuferinnen, die älter sind als 45 Jahre. Deshalb wundere ich mich, dass nach der Entlassung der Schlecker-Verkäuferinnen, von denen viele schon älter sind, Stimmen laut wurden, die meinten, die Frauen würden sehr schnell wieder einen Job finden.

    Bekannt ist auch, dass über 50jährige kaum Chancen auf einen neuen Job haben, weil dieses Alter in Deutschland sehr oft ein Ausschlußkritierium für die Jobvergabe ist.
    Ich wünsche Frau Kaaf trotz dieser Schwierigkeiten viel Glück bei der Jobsuche.

  4. Ich kann leider nicht beurteilen, auf welchen Erfahrungen Sie Ihren Kommentar gründen, bzw in welcher Region Ihre Aussagen zutreffen. Ich habe in den letzten vier Jahren ca. 800 Ü50-SGBII-Kunden verantwortlich begleitet und gecoached (Nein ich arbeite nicht bei der BA oder einem JC, sondern im Auftrag der BA privatwirtschaftlich. Z.T. waren die Kunden seit mehr als 20 Jahren arbeitsuchend. Von unseren Kunden habe ich gemeinsam mit einer Soz.Päd. ca. 240 selber betreut, der Rest wurde von meinem Team betreut. Wir hatten die Spanne von 48 bis 60 Jahre und in keinem der Fälle war das Alter ein Problem für die AGs. Das immer wieder große Problem war die Qualifikation oder Dauer der Arbeitslosigkeit.
    Wir hatten auch kein Problem Qualifizierungen mit dem JC zu vereinbaren und umzusetzen, auch nicht bei den ältesten, sofern wir diese als zielführend sahen. Keiner unserer Kunden hatte Probleme wg Aufforderungen zu Wohnungswechsel o.ä.. Das JC errechnet den Bedarf und was maximal für die Wohnung gezahlt wird. Sollte die aktuelle Wohnung zu teuer sein, wird aufgefordert eine andere zu suchen. Ansonsten bleibt der Kunde auf den Kosten sitzen.
    Speziell der letzte Absatz geht an der hier vor Ort Realität komplett vorbei.
    Selbstverständlich können sich die Kunden der regionalen JC aufhalten wo sie wollen, sie müssen sich lediglich innerhalb von 24h im JC melden können.
    Um auf alle Ihre Anmerkungen im Detail eingehen zu können, fehlt hier leider der Platz.

    Antwort auf "Nein, die Zeit läuft!"
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    Die regional unterschiedliche Vorgehensweise ist wohl der Schlüssel zum Verständnis, besser Missverständnis, meiner Schilderung. Ich freue mich jedenfalls, wenn Sie in Ihrem Einzugsbereich ältere Kunden erfolgreich in Arbeit und Qualifizierung vermittelten und wundere mich wie verschieden doch Erfahrungen sein können. Nichts ist eben zu verallgemeinern.Diesen Schuh ziehe ich mir an.

    Im 3. und 4. Absatz geht es mir nicht um die Antragsvoraussetzungen oder Vorgehensweise der JC während des Leistungsbezugs. Sondern ich wechsele die Perspektive und schildere Überlegungen die getroffen werden, um für sich zu prüfen, ob es überhaupt zu einer Antragsstellung kommen muss - allerdings tatsächlich unter der Annahme einer mutmaßlich mehr als ein Jahr anhaltenden Arbeitslosigkeit, die letztlich in den Leistungsbezug mündet.

    Es sind also die Fragen: Will ich das oder geht es auch noch anders? Verdient der Partner genug für zwei? Lohnt ein Umzug oder der Verkauf des Autos, Verwertung des Vermögens, Krankenkasse...und schließt mit dem Zweifel: Welche Bedingungen nehme ich, nimmt mein familiäres, mein soziales Umfeld an. Jedoch finden diese Bedingungen - z.B. Stichwort Ortsabwesenheit - wie bereits von Ihnen angesprochen, unterschiedliche Ausprägung.

    • WWBC
    • 26. Mai 2012 9:14 Uhr

    das Jobcenter für Ihre Lobhudelei versprochen? Was immer Sie da mit den Betroffenen angestellt haben ("gecoached" - was ist das?), die Betroffenen werden das so nicht unterschreiben können. Wenn das Alter kein Problem darstellt, warum sind dann bei 50% der Arbeitslosen im Arbeitslosengeld-I-Bezug älter als 50? Warum gibt es speziell für die Altersgruppe Eingliederungszuschüsse (EGZ) an Arbeitgeber) ? Im Übrigen ist die Zahl der arbeitslosen 50plus noch viel höher, weil die 58plus ja nicht als arbeitslos gezählt werden, sondern sie gehören zum Heer der "Unterbeschäftigung", so bezeichnet man die Statistik-Polierer Der Bundesagentur für Arbeit die, die angeblich nicht arbeitslose sind, weil sie sich in sinnlosen Maßnahmen totsitzen und wertvolle Zeit vergeuden oder nach mehreren Jahren Arbeitslosigkeit nur noch froh ssind, wenn man sie nicht weiter zu sinnlosen und oberflächlichen Gesprächen in die ARGE einlädt. Die Arbeitslosigkeitsindustrie funktioniert auch, weil es genug Profiteure gibt, die gar kein in Interesse an der Reduzierung der Arbeitslosigkeit haben, weil dann die eigenen Auftragsbücher dünner würden.

    Und wie hoch ist die Erfolgsquote ihrer achso "privatwirtschaftlichen" Firma? Wie viele haben einen anständig bezahlten Job ? Hmmmmm?????????

    Bitte teilen Sie auch den Steuerzahlern hier mit, wie Geld sie pro Arbeitslosen bekommen, den Sie betreuen ??? Hmmmm ?????

  5. Unter der Hand im persönlichen Gespräch mit den Arbeitsvermittlern, Teamleitern, und Fallmanagern äußern Diese deutliche Kritik am Gebahren der Hierarchie. "Unser JC soll im nächsten Jahr einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen aus x,xx% erreichen. Prommt werden Kunden in Maßnahmen verteilt, da sie dann nicht mehr in diesewr Statistik auftauchen. Die Kunden unterschreiben dann freiwillig eine Eingliederungsvereinbarung (Das ist ein Vertrag), aus dem sie nicht wieder raus kommen. Mein Hinweis an diese Kunden: EGV nicht unterschreiben, dann wird sie per Verwaltungsakt ausgeführt, und dann kann man Wiederspruch einlegen.
    Weitere Quoten sind: Hey vermittelt mal für 4 Woche in Zeitarbeit, dann hatte er erst mal wieder einen Job und ich einen Vermittlungserfolg für die Statistik und alle sind zufrieden.
    Über dieses ganze bedenkliche System ließe sich trefflich viel schreiben.

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