Energiewende: Netzagentur kritisiert schleppenden Stromnetzausbau
Bereits jetzt stockt der Bau von 1.800 Kilometer neuen Stromleitungen, warnt die Bundesnetzagentur. Für die Energiewende sei der Bedarf aber deutlich höher.
Der neue Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, hat zu mehr Anstrengung beim Ausbau der Stromnetze in Deutschland aufgerufen. Der durch die Energiewende notwendige Ausbau komme nur zögerlich voran, sagte er.
Von 1.834 Kilometern seien erst 214 Kilometer realisiert. "Das ist nicht besonders berauschend", sagte Homann. Denn von diesen 214 Kilometern seien bisher weniger als 100 Kilometer tatsächlich in Betrieb. "Für die Energiewende ist dies eine besorgniserregende Nachricht."
Aus dem Jahresbericht 2011 der Bundesnetzagentur geht hervor, dass auch die Netzausbau-Projekte, die erst in der Planungsphase sind, nicht wie gewünscht vorankommen. Bei etwa jedem zweiten Vorhaben würden Verzögerungen von mehreren Jahren erwartet.
Die Planungen für den Netzausbau stammen noch aus der Zeit vor dem Beschluss des Atomausstiegs. Durch den nun nötigen Ausbau der erneuerbaren Energie dürfte der tatsächliche Bedarf noch höher sein. Die Netzbetreiber arbeiten derzeit an einem Netzentwicklungsplan. Dieser soll spätestens am 3. Juni vorgelegt werden. In wenigen Wochen sei klar, wie viele Kilometer zusätzlich zu den 1.834 gebaut werden müssten, sagte Homann.
Gefahr von Stromausfällen
Für die kommende Woche kündigte Homann einen Bericht zur Netzsituation und zur Lage auf den Strom- und Gasmärkten im vergangenen Winter an. Die Gefahr von Stromausfällen sei nicht gebannt. So habe zwischen Dezember 2011 und März 2012 dreimal auf die sogenannte Kaltreserve zurückgegriffen werden müssen. Dabei handelt es sich um ältere Kraftwerke, die seit der Abschaltung von acht der 17 deutschen Atomkraftwerke 2011 für Engpässe als Notreserve vorgehalten werden.
Homann forderte den Bau neuer konventioneller Kraftwerke. Die alten Blöcke des umstrittenen E.on-Kohlekraftwerks in Datteln sollten nicht stillgelegt werden, ehe die neuen am Netz seien.
"Ich gehe davon aus, dass wir im kommenden Winter keine wesentlich andere Situation haben als im vergangenen Winter", sagte der Chef der Netzagentur. Er rechne damit, dass auch im kommenden Winter eine Kaltreserve von rund 1.000 Megawatt vorgehalten werden müsse. Die Netzbetreiber müssten hierzu rechtzeitig neue Verträge mit Kraftwerksbetreibern schließen.






Klares Indiz: überall nur staatlich verordneter Optimismus und Durchhalteparolen. Wenn man jedoch genauer hinschaut, stellt man fest, daß nichts geklärt ist: keine Speicher,
keine Netze, keine Reservekraftwerke, kein Plan in technischer und finanzieller Hinsicht. Auch wenn wir noch so viel Geld verpulvern durch das EEG und massenweise PV installieren, können wir in absehbarer Zeit
auf kein Kraftwerk verzichten, die Kälteperiode hat uns klare Grenzen aufgezeigt!
Für das Volk ist die Energiewende ähnlich wie der
Klimawandel zu einer Religion geworden. Man muß und will einfach daran glauben und träumt von einer "dezentralen Energieversorgung in Bürgerhand". Wenn irgendwas nicht klappt, hat man sofort den Schuldigen gefunden: die Energiekonzerne, die Atomlobby, die Stromhändler etc., nur
nicht die Regierung. Dabei merkt anscheinend keiner, daß es die übermächtige (chinesische) Solarlobby ist, die uns seit langem terrorisiert! Realistische Einschätzungen zur Energiewende findet man leider nur im Internet z.B. unter "Die Energiewende ist schon gescheitert". Aber träumt ruhig weiter! Die "Energiewende" ist nur mit Hilfe massiver staatlicher Subventionen für Kraftwerke und Netze und unter Inkaufnahme noch erheblich höherer Strompreise durchführbar. Dies wird zwangsweise Staat und Wirtschaft in den Ruin treiben!
Herrn Hohmann ist doch aber sicher bekannt,daß im Winter trotz eisiger Kälte und vermeintlichen Stromknappheit Deutschland in dieser Zeit zu jeder Stunde Strom ins Ausland exportiert. Deutschland hatte Anfanf Februar zu allen Tageszeiten mehr Strom exportiert als importiert.Selbst in der Zeit höchster Nachfrage konnte Deutschland an seinen Nachbarstaaten noch erhebliche Mengen an Strom liefern.
Hinzu kommen zweifelhafte Handelsgeschäfte der "Stromhändler"!
http://www.zeit.de/wirtsc...
gigantische Umverteilung von arm nach reich.
Die Realität sieht so aus: http://www.science-skepti...
aber die Nutznießer behaupten natürlich etwas ganz anderes
http://www.energiewende.d...
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