Euro-Krise: Mit der richtigen Strategie Sparen und Wachsen verbinden
Ein intelligenter Wachstumspakt für Europa sollte in der Realwirtschaft ansetzen, schreibt Armin Steinbach. Sein Vorschlag für eine Strategie enthält drei Bestandteile.
Alle reden vom Wachstumspakt für Europa – nur versteht jeder etwas anderes darunter. Während die einen richtig viel Geld in die Hand nehmen wollen, muss Wachstum für die anderen gar nichts kosten. Immerhin besteht mittlerweile in einem Punkt Einigkeit: Sparen allein schafft kein neues Wachstum. Haushaltskonsolidierung und wirtschaftliche Erholung sind nur dann miteinander vereinbar, wenn Sparprogramme um eine Wachstumsstrategie ergänzt werden.
Eine europäische Wachstumsstrategie sollte dort ansetzen, wo Europa über Jahre hinweg global führend gewesen ist: in der Realwirtschaft mit ihren Beschäftigungs- und Innovationspotenzialen. Das gelingt nur mit einem intelligenten Policy-Mix aus drei Bestandteilen. Man muss die private Investitionstätigkeit ankurbeln, Strukturreformen für eine Good Governance und für funktionsfähige Arbeitsmärkte durchführen und ein Programm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit auflegen.
Erstens: Wachstumsfördernde Investitionen müssen nicht zwangsläufig mit einer höheren Verschuldung öffentlicher Haushalte einhergehen. Es geht nicht darum, flächendeckend öffentliche Gelder auszuschütten, sondern vielmehr um eine haushaltsschonende Mobilisierung von privatem Investitionskapital. Die Europäische Investitionsbank (EIB) kann für jeden Euro aus Eigenmitteln rund acht Euro Kredit an investierende Unternehmen vergeben. Mit einer geringfügigen Erhöhung des eingezahlten Stammkapitals könnten neue Investitionen "gehebelt" werden. Außerdem kann risikoscheues Privatkapital mit Projektanleihen in Schlüsselinfrastrukturen wie Energie, Verkehr oder Telekommunikation gelockt werden. Die EIB reduziert mit ihrer Beteiligung an Projektanleihen das Risiko privater Investitionen und macht ein Engagement so für Versicherungs- und Pensionsfonds schmackhaft.

Armin Steinbach ist Referent in einem Bundesministerium. Der Inhalt des Beitrags gibt allein seine persönliche Auffassung wieder.
Die EIB kann in Zeiten zurückhaltender Privatbanken zudem eine wichtige Rolle als Kreditgeber für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spielen. In einigen Krisenländern ist der Zugang zu Krediten für den Mittelstand ein Problem. Die nationalen Kreditinstitute haben Staatsanleihen oder faule Hauskredite in ihren Bilanzen – das beschränkt ihre Spielräume für Kreditvergaben zu Lasten der Realwirtschaft. Daher sollte die EIB stärker als bisher Globaldarlehen für Kreditinstitute bereitstellen. Eine Zweckbindung könnte gewährleisten, dass das Darlehen als Kredite an KMU weitergereicht wird.
Arbeitsmarktreformen nach dem Prinzip der Flexicurity
Zweitens: Ohne Strukturreformen gibt es keine neuen Wachstumsimpulse. Dabei geht es zum einen um die Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen. Die Griechen schulden ihrem Staat etwa 60 Milliarden Euro. Allein damit könnten mehr als 15 Prozent des gesamten griechischen Schuldenbergs abgetragen werden. Zugleich ist die Schattenwirtschaft in Griechenland doppelt so groß wie in Deutschland. Dadurch entgehen dem Fiskus wertvolle Einnahmen. Eine solide Einnahmenbasis setzt also ein funktionierendes System zum Steuereinzug voraus.
Ein heißes Eisen ist die Reform der Arbeitsmärkte. Wer sich nicht die Finger daran verbrennt, kann damit die Wettbewerbsfähigkeit stärken, wie das Beispiel Deutschland zeigt. Die vergleichsweise gute wirtschaftliche Situation hierzulande hängt nicht zuletzt mit den Maßnahmen der berüchtigten Agenda 2010 zusammen. Allen negativen Nebeneffekten zum Trotz gilt: Ohne das Reformprogramm wäre eine Ausweitung der Erwerbsbeteiligung und Rückführung der Arbeitslosigkeit nicht möglich gewesen.




Mit der Durchsetzung von Steuerehrlichkeit hätte der Südenauch noch ein paar Mittel für öffentliche Investitionen. Und wenn das Senioritätsprinzip auf dem Arbeitsmarkt abgeschafft wird, hätte die Jugend eine Chance. Und dafür bedarf es keinerlei EU-Transfers.
Ich habe dazu keine Statistik, aber mal so ein Gedanke: Es heißt immer, Griechenland soll die Schwarzarbeit bekämpfen. Aber wie verhält sich das in einem Land, in dem gerade die Armut nach oben schnellt - in dem die Jugendarbeitslosigkeit gerade auf 54 % hochgeschossen ist - wer kann sich da noch brutto Handwerkerpreise leisten? Würde der Staat wirklich mehr einnehmen, wenn die Leute sich Dienstleistungen aufgrund von gestiegenen Preisen nicht mehr leisten können und eben dann selbst Hand anlegen?
Also, ich will damit keine Schwarzarbeit schönreden, aber ich wäre vorsichtig, hier zu viel Mehreinnahmen für Investitionen zu erhoffen. Im übrigen ist das Arbeitslosengeld in Griechenland an den nun gesunkenen Mindestlohn gekoppelt und damit kräftig geschrumpft (359 Euro/Mon.). Da ist man schon fast dazu gezwungen, was schwarz nebenher zu verdienen.
Natürlich gibt es auch Schwarzarbeit in höheren Etagen - die sollte man auf jeden Fall härter verfolgen...
Steuerehrlichkeit ist die Folge eines stabilen Staates und des Gefühls der Bürger, dass der Staat sie fair behandelt und sie über genügend Mitspracherechte verfügen. Steuerehrlichkeit kann man nicht erzwingen, sie ergibt sich von selbst, wenn die Rahmenbedingungen stimmen (auch wenn es immer eine handvoll schwarzer Schafe gibt, die "unverbesserlich" sind).
Griechenland sollte anfangen, seinen Arbeitsmarkt zu reformieren, seine Verwaltung mit adäquaten Mitteln auszustatten und die riesige Zahl von Vorschriften reduzieren, welche Unternehmensgründungen im Weg stehen. Dann wird (in ein paar Jahren) wieder Wachstum einsetzen und auch die Steuerehrlichkeit wird wieder steigen.
Ein Grund, warum z.B. Steuerehrlichkeit in Griechenland bisher nicht gross war, war die massive Ungleichbehandlung der Bürger: Einerseits eine priviliegierte Schicht (z.B. Reeder), die völlig steuerbefreit sind und massiv auf die Politik Einfluss genommen haben, andererseits die vielen kleinen Leute, die (eigentlich) voll steuerpflichtis sind und kaum im politischen System repräsentiert werden.
Steuerehrlichkeit wird dann erreicht, wenn der Grossteil der Bevölkerung findet, dass das System fair ist.
Ich habe dazu keine Statistik, aber mal so ein Gedanke: Es heißt immer, Griechenland soll die Schwarzarbeit bekämpfen. Aber wie verhält sich das in einem Land, in dem gerade die Armut nach oben schnellt - in dem die Jugendarbeitslosigkeit gerade auf 54 % hochgeschossen ist - wer kann sich da noch brutto Handwerkerpreise leisten? Würde der Staat wirklich mehr einnehmen, wenn die Leute sich Dienstleistungen aufgrund von gestiegenen Preisen nicht mehr leisten können und eben dann selbst Hand anlegen?
Also, ich will damit keine Schwarzarbeit schönreden, aber ich wäre vorsichtig, hier zu viel Mehreinnahmen für Investitionen zu erhoffen. Im übrigen ist das Arbeitslosengeld in Griechenland an den nun gesunkenen Mindestlohn gekoppelt und damit kräftig geschrumpft (359 Euro/Mon.). Da ist man schon fast dazu gezwungen, was schwarz nebenher zu verdienen.
Natürlich gibt es auch Schwarzarbeit in höheren Etagen - die sollte man auf jeden Fall härter verfolgen...
Steuerehrlichkeit ist die Folge eines stabilen Staates und des Gefühls der Bürger, dass der Staat sie fair behandelt und sie über genügend Mitspracherechte verfügen. Steuerehrlichkeit kann man nicht erzwingen, sie ergibt sich von selbst, wenn die Rahmenbedingungen stimmen (auch wenn es immer eine handvoll schwarzer Schafe gibt, die "unverbesserlich" sind).
Griechenland sollte anfangen, seinen Arbeitsmarkt zu reformieren, seine Verwaltung mit adäquaten Mitteln auszustatten und die riesige Zahl von Vorschriften reduzieren, welche Unternehmensgründungen im Weg stehen. Dann wird (in ein paar Jahren) wieder Wachstum einsetzen und auch die Steuerehrlichkeit wird wieder steigen.
Ein Grund, warum z.B. Steuerehrlichkeit in Griechenland bisher nicht gross war, war die massive Ungleichbehandlung der Bürger: Einerseits eine priviliegierte Schicht (z.B. Reeder), die völlig steuerbefreit sind und massiv auf die Politik Einfluss genommen haben, andererseits die vielen kleinen Leute, die (eigentlich) voll steuerpflichtis sind und kaum im politischen System repräsentiert werden.
Steuerehrlichkeit wird dann erreicht, wenn der Grossteil der Bevölkerung findet, dass das System fair ist.
mein Mann meinte grad Folgendes:
"ICH KANN DIESEN SÜLZ NICHT MEHR HÖREN!"
und weiter sinngemäß: Auch in den Parteien, den Ministerien und anderswo könnte man einmal darüber nachdenken WARUM WIR DAUERND GOTTVERDAMMTES WACHSTUM brauchen!
Weil wir ein zinsbasiertes Schuldgeldsystem haben, das nur über exponentielles Wachstum (was auf Dauer ja nicht möglich ist) am Laufen gehalten werden kann. Schulden, Schulden und nochmals Schulden. Weil das System stets und ständig nach Zins und Zinseszins verlangt.
In aller Deutlichkeit: Wir haben ein Geldsystem, welches einfach NICHT FUNKTIONIEREN KANN!!! Alles Geld entsteht als Kredit. Für jeden Kredit sind Zinsen zu zahlen. Diese sind aber im System nicht vorhanden und können nur aus neuen Krediten bedient werden.
Liebe Mitbürger! Informiert euch über unser Geldsystem!
Relativ kurz und einigermaßen verständlich und trotzdem niveauvoll (auch die Kommentare) HIER
Geld kann man gegen Güter, Leistungen oder Geld in anderer Währung eintauschen. Wenn man es zwar haben, die Gegenleistung aber erst später erbringen will, muss man es leihen. Und schwupps, da ist er, der Kredit. Und natürlich handelt es sich dabei um Geld, das vorher noch nicht da war. Denn irgendwann ist alles Geld, das sich im Ulauf befindet, einmal aus dem Nichts (woher sonst?) in die Welt gekommen.
Wenn man sich nun vorstellt, dass eine Volkswirtschaft ohne die Möglichkeit, an zusätzliches Geld zu kommen, auskommen müsste, kann man evtl. erahnen, dass die Güterversorgung dann vielleicht etwas schwierig wäre. Und wer nicht zu denen gehört, die ihr Geld grundsätzlich kostenlos verleihen, der kann konsequenterweise auch nicht gegen Zinsen sein.
dass ein Kredit, der in eine Wirtschaftsleistung investiert wird auch einen Mehrwert schaffen soll, der einen Verdienst darstellt, aus dem der Zins an den Kreditgeber bedient werden kann. Ein Kredit fuer ein Haus sollte zum Beispiele es ermoeglchen eine relativ hoehere Miete einzusparen oder eine Mieteeinahme zu erwirtschaften. Wenn das im Einzelfall nicht moeglich ist sollte ein solcher Kredit nicht in Anspruch genommen werden bzw nicht genehmigt werden. Etwas Anderes ist es auf Kredit in den Urlaub zu fahren. Ihre Tirade gegen Zinsen ist dumm, weil es ohne Zinsen keine Kredite und keine Investitionen geben wuerde. Das hat Nichts mit Wucher zu tun sondern damit Risiko und Inflationsverlust zu kompensieren und einen meist reativ bescheidenen Gewinn zu erwirtschaften.
...weil Sie die Geschichte nicht zu Ende erzählen. Die Zinseinnahmen der EZB zum Beispiel gehen über Bevölkerungsgewichtung zurück an die Staaten und damit zumindest theoretisch wieder an die Allgemeinheit. Und die (jetzt nicht von Ihnen geäußerte) Vorstellung, dass die EZB auf einmal alles Geld einfordern würde ist Quatsch - damit hätte man einfach das, von mir aus diskussionswürdige, Geldsystem abgeschafft.
Umgekehrt sollte man mal fragen, was passieren würde, wenn es keinen Leitzins gäbe. Gut, seit dieser Allan Greenspan mal bei der FED war, haben wir ja auch praktisch keinen Leitzins (0% ist seit ja einigen Jahren keine Seltenheit) - http://www.finanzen.net/l....
Der Leitzins sorgt natürlich für einen gewissen Unterdruck im Geldpool - aber das hält den Gelffluss am laufen. Eine versteckte Steuer...
Zum Anfixen: http://www.youtube.com/wa...
Zur Erweiterung: http://www.youtube.com/wa...
Die leichtere der schwierigen Kost: http://www.youtube.com/wa...
Die schwierigere der schwierigen Kost: http://www.youtube.com/wa...
Die absolut unverdauliche Wissenschaft. Oder: Wenn er es sagt, wird es ernst – sehr ernst!
http://www.youtube.com/wa...
Die Erklärung der Geldtheorie, wie sie kaum jemand kennt:
http://www.youtube.com/wa...
http://www.youtube.com/wa...
http://www.youtube.com/wa...
http://www.youtube.com/wa...
http://www.youtube.com/wa...
Das eine unkonventionelle aber gerade aus dem jüdischen Glauben kommen muss, das empfinde ich als Ironie:
Das Erlass- bzw. Sabbatjahr.
Geld kann man gegen Güter, Leistungen oder Geld in anderer Währung eintauschen. Wenn man es zwar haben, die Gegenleistung aber erst später erbringen will, muss man es leihen. Und schwupps, da ist er, der Kredit. Und natürlich handelt es sich dabei um Geld, das vorher noch nicht da war. Denn irgendwann ist alles Geld, das sich im Ulauf befindet, einmal aus dem Nichts (woher sonst?) in die Welt gekommen.
Wenn man sich nun vorstellt, dass eine Volkswirtschaft ohne die Möglichkeit, an zusätzliches Geld zu kommen, auskommen müsste, kann man evtl. erahnen, dass die Güterversorgung dann vielleicht etwas schwierig wäre. Und wer nicht zu denen gehört, die ihr Geld grundsätzlich kostenlos verleihen, der kann konsequenterweise auch nicht gegen Zinsen sein.
dass ein Kredit, der in eine Wirtschaftsleistung investiert wird auch einen Mehrwert schaffen soll, der einen Verdienst darstellt, aus dem der Zins an den Kreditgeber bedient werden kann. Ein Kredit fuer ein Haus sollte zum Beispiele es ermoeglchen eine relativ hoehere Miete einzusparen oder eine Mieteeinahme zu erwirtschaften. Wenn das im Einzelfall nicht moeglich ist sollte ein solcher Kredit nicht in Anspruch genommen werden bzw nicht genehmigt werden. Etwas Anderes ist es auf Kredit in den Urlaub zu fahren. Ihre Tirade gegen Zinsen ist dumm, weil es ohne Zinsen keine Kredite und keine Investitionen geben wuerde. Das hat Nichts mit Wucher zu tun sondern damit Risiko und Inflationsverlust zu kompensieren und einen meist reativ bescheidenen Gewinn zu erwirtschaften.
...weil Sie die Geschichte nicht zu Ende erzählen. Die Zinseinnahmen der EZB zum Beispiel gehen über Bevölkerungsgewichtung zurück an die Staaten und damit zumindest theoretisch wieder an die Allgemeinheit. Und die (jetzt nicht von Ihnen geäußerte) Vorstellung, dass die EZB auf einmal alles Geld einfordern würde ist Quatsch - damit hätte man einfach das, von mir aus diskussionswürdige, Geldsystem abgeschafft.
Umgekehrt sollte man mal fragen, was passieren würde, wenn es keinen Leitzins gäbe. Gut, seit dieser Allan Greenspan mal bei der FED war, haben wir ja auch praktisch keinen Leitzins (0% ist seit ja einigen Jahren keine Seltenheit) - http://www.finanzen.net/l....
Der Leitzins sorgt natürlich für einen gewissen Unterdruck im Geldpool - aber das hält den Gelffluss am laufen. Eine versteckte Steuer...
Zum Anfixen: http://www.youtube.com/wa...
Zur Erweiterung: http://www.youtube.com/wa...
Die leichtere der schwierigen Kost: http://www.youtube.com/wa...
Die schwierigere der schwierigen Kost: http://www.youtube.com/wa...
Die absolut unverdauliche Wissenschaft. Oder: Wenn er es sagt, wird es ernst – sehr ernst!
http://www.youtube.com/wa...
Die Erklärung der Geldtheorie, wie sie kaum jemand kennt:
http://www.youtube.com/wa...
http://www.youtube.com/wa...
http://www.youtube.com/wa...
http://www.youtube.com/wa...
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Das eine unkonventionelle aber gerade aus dem jüdischen Glauben kommen muss, das empfinde ich als Ironie:
Das Erlass- bzw. Sabbatjahr.
Wir haben Ihrem Wunsch entsprochen und den Kommentar entfernt. Die Redaktion/vn
das "risikoscheue Privatkapital" haben will, dann meint er wohl ein mit Steuergeldern finanziertes Beamtenwachstum zur wahnsinnig gewordenen Beförderung weiterer Staatsverschuldung.
Seit den französischen und griechischen Wahlen scheinen ja die Positionen der Linken auch in den Mainstream durchzusickern.
Man merkt offenbar, dass Sparen genauso wenig ausreicht, wie Gießkannenpolitik. Es geht vielmehr um intelligente Kapitalallokation unter Beachtung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit.
Die im Artikel genannten Vorschläge sind zumindest etwas differenzierter als das bisher Gewohnte.
Allein das Misstrauen sitzt tief: "Flexicurity" hört sich ja ungefähr so klar an wie "drinnen saßen stehen Leute".
Und die Einsicht, dass das duale Bildungssystem eine Perle deutscher Bildungspolitik war und ist, kommt reichlich spät, nachdem nun alle auf Bachelor getrimmt wurden.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich Vernunft letztlich durchsetzt.
Geld kann man gegen Güter, Leistungen oder Geld in anderer Währung eintauschen. Wenn man es zwar haben, die Gegenleistung aber erst später erbringen will, muss man es leihen. Und schwupps, da ist er, der Kredit. Und natürlich handelt es sich dabei um Geld, das vorher noch nicht da war. Denn irgendwann ist alles Geld, das sich im Ulauf befindet, einmal aus dem Nichts (woher sonst?) in die Welt gekommen.
Wenn man sich nun vorstellt, dass eine Volkswirtschaft ohne die Möglichkeit, an zusätzliches Geld zu kommen, auskommen müsste, kann man evtl. erahnen, dass die Güterversorgung dann vielleicht etwas schwierig wäre. Und wer nicht zu denen gehört, die ihr Geld grundsätzlich kostenlos verleihen, der kann konsequenterweise auch nicht gegen Zinsen sein.
kostenlos verleihen, der kann konsequenterweise auch nicht gegen Zinsen sein."
Die Summe der Zinsen der Schulden wäre heute drastisch reduziert, wenn man die Banken 2008 hätte bankrott gehe lassen. Wer Banken rettet, sollte auch einen Plan für immer gewaltiger zinsziehend Vermögen und Schulden in der Schublade haben, wenn das Wachstum, was der Fall ist, nicht mehr hinterher kommt.
Wieso ist der Gedanke so unvorstellbar, dass einmal kein zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt wird?
Kann das vielleicht daran liegen, dass dann die versprochenen Gegenleistungen für die Vorgriffe auf die Zukunft nicht mehr bedient werden können? Sprich: die ZINSEN können nicht mehr bedient werden?
Aber selbst dieser Gedanke stellt noch keine Unmöglichkeit dar. Wenn also kein weiteres Geld für die noch fälligen Zinsendienste aus dem Nichts geschaffen wird, dann werden die getauschten Leistungen in Geld ausgedrückt sinken müssen. Für jene, die sich lieber auf Kosten der Leistungen anderer bedienen (lassen) wollen käme die damit einhergehende Deflation natürlich einer Abenddämmerung gleich. Wahre UnternehmerInnen können damit leben: siehe beispielsweise Adam in "Jenseits von Eden" (John Steinbeck) > http://bit.ly/Jqhuxt
Jene, die sich ein derartiges Szenario nicht vorstellen können, WOLLEN sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden, weil sie glauben, Sicherheit zu verlieren, die es grundsätzlich nie gegeben hat. Es gibt sie nur in unseren Vorstellungen, die Wünschen gleich kommen.
Um nicht missverstanden zu werden: Zinsen sind für mich nicht mehr als ein Preis für Leistungen plus Risikoprämie. Dort, wo dieser Korridor versucht wird, durchbrochen zu werden beginnt für mich Ausbeutung, egal ob sie durch Zufall und Glück oder durch die Nutzung von asymmetrischen Informationslagen zustande kommt. Und gerade ihre strukturelle Bedingtheit trübt so manchen klaren Geist.
kostenlos verleihen, der kann konsequenterweise auch nicht gegen Zinsen sein."
Die Summe der Zinsen der Schulden wäre heute drastisch reduziert, wenn man die Banken 2008 hätte bankrott gehe lassen. Wer Banken rettet, sollte auch einen Plan für immer gewaltiger zinsziehend Vermögen und Schulden in der Schublade haben, wenn das Wachstum, was der Fall ist, nicht mehr hinterher kommt.
Wieso ist der Gedanke so unvorstellbar, dass einmal kein zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt wird?
Kann das vielleicht daran liegen, dass dann die versprochenen Gegenleistungen für die Vorgriffe auf die Zukunft nicht mehr bedient werden können? Sprich: die ZINSEN können nicht mehr bedient werden?
Aber selbst dieser Gedanke stellt noch keine Unmöglichkeit dar. Wenn also kein weiteres Geld für die noch fälligen Zinsendienste aus dem Nichts geschaffen wird, dann werden die getauschten Leistungen in Geld ausgedrückt sinken müssen. Für jene, die sich lieber auf Kosten der Leistungen anderer bedienen (lassen) wollen käme die damit einhergehende Deflation natürlich einer Abenddämmerung gleich. Wahre UnternehmerInnen können damit leben: siehe beispielsweise Adam in "Jenseits von Eden" (John Steinbeck) > http://bit.ly/Jqhuxt
Jene, die sich ein derartiges Szenario nicht vorstellen können, WOLLEN sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden, weil sie glauben, Sicherheit zu verlieren, die es grundsätzlich nie gegeben hat. Es gibt sie nur in unseren Vorstellungen, die Wünschen gleich kommen.
Um nicht missverstanden zu werden: Zinsen sind für mich nicht mehr als ein Preis für Leistungen plus Risikoprämie. Dort, wo dieser Korridor versucht wird, durchbrochen zu werden beginnt für mich Ausbeutung, egal ob sie durch Zufall und Glück oder durch die Nutzung von asymmetrischen Informationslagen zustande kommt. Und gerade ihre strukturelle Bedingtheit trübt so manchen klaren Geist.
Wer keine neue extreme Krise mit Massenarmut riskieren will, muss die Volksvermögen zurück holen.
Sonst gibt es nur die Möglichkeit, dass diese ewige Krise Absicht ist! Auf Kosten der Mehrheit riesige Vermögen zu erschleichen wird uns am Ende alle ruinieren. Oder wird ein Crash oder Krieg gewünscht - gibt es zuviele Menschen heute, zu teuer/unbezahlbar ?
Schulden für Zockergeschäfte und Spekulationen versperren den Weg in eine moderne Zukunft. Es braucht Millionen mehr Einkommensplätze (eine Hartz-Arbeitsplätze wie bei uns), Geld für Bildung, Kinder, Krankenpflege und ökologische Technik. Holen wir es uns.
"So soll der Steuerzahler ausgetrickst werden
Obwohl Geldinstitute in Europa 1,2 Billionen Euro bei Zentralbanken bunkern, soll der Steuerzahler wieder ran. EU-Politiker missbrauchen dazu verdeckt den ESM.
"es gibt offenbar Banken, die in Geld schwimmen, und es gibt solche, die wohl nur noch durch massive Geldspritzen gerettet werden können. Aber es gibt keinerlei Bereitschaft der in Geld schwimmenden Banken den notleidenden Schwestern zu helfen.
Und dann gibt es da noch die Politiker, die sich nicht trauen, den Menschen zu sagen, dass wieder einmal der Steuerzahler den Gürtel enger schnallen, sprich brutal sparen soll, damit er am Ende die Bürgschaft für eine erneute Bankenrettung antreten kann. Unfassbar."
http://www.welt.de/debatt...
Wie können unsere Profite weiter auf die Kosten der Allgemeinheit wachsen?
"Arbeitsmarktreformen nach dem Prinzip der Flexicurity"
Es reicht jetzt wirklich.
Wir brauchen viel dringender eine Flexicurity bei den Politikern. Wie wäre es mit Beamtenmarktreformen?
Wenn man sich unsere "besten Köpfe" ansieht, ist das dringend nötig. Wenn der Kopf des Fisches stinkt, nutzt gar nichts.
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