Euro-KriseBankenunion heißt, dass Deutschland zahlt

Mit einer europäischen Einlagensicherung soll die Bankenkrise in Europa gelöst werden. Die Idee ist gut, aber sie kommt zum falschen Zeitpunkt.

Das Geschäft von Banken ist mittlerweile so komplex und international geworden, dass es von einer nationalen Regulierungsbehörde kaum wirksam beaufsichtigt werden kann. Entweder sie geht dabei sehr streng vor. Dann wechselt ein solches Institut einfach das Land. Oder aber sie akzeptiert, dass viele Dinge nicht kontrolliert werden können. Dann wird die Bank zu einer Zeitbombe. Der Standortwettbewerb der großen Finanzplätze zerstört so die Stabilität des Finanzsektors.

Auch die Größe von Banken wird zunehmend zum Problem. Die meisten Länder haben ein System zur Sicherung der Einlagen der Sparer eingerichtet, wohl wissend, dass keine Bank einen Ansturm ihrer Sparer überstehen kann. Das Geld zur Sicherung der Einlagen erhalten sie aus Beiträgen der beteiligten Institute. Wie bei allen Formen der Versicherung benötigt man dafür aber zahlreiche, der Größe nach relativ homogene Teilnehmer. Die Einlagen der wenigen Großbanken eines Landes können daher nicht glaubwürdig über solche Systeme gesichert werden. Im Zweifel muss dann der Steuerzahler den Kopf hinhalten.

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Keine nachträgliche Versicherung

Die Lösung liegt auf der Hand: Eine übergeordnete Behörde sollte diese Institute beaufsichtigen, ein übernationales Sicherungssystem ihre Einlagen absichern. Idealerweise sollte diese Aufsicht sich durch hochkompetente Mitarbeiter auszeichnen. Sie sollte über die notwenige Macht und Unabhängigkeit verfügen, um in allen beteiligten Ländern die Institute wirksam zu beaufsichtigen und ein Ausweichen auf weniger scharf regulierte Finanzplätze zu verhindern. Und auf internationaler, zum Beispiel europäischer Ebene gibt es auch viel mehr Großbanken, sodass das Versicherungsprinzip der Einlagensicherung auch für diese Institute wieder zur Geltung käme. Soweit man dies alles unter einer europäischen Bankenunion versteht, wäre sie ein wichtiger Schritt zu einem stabileren europäischen Bankensystem.

Hans-Peter Burghof
Hans-Peter Burghof

Hans-Peter Burghof lehrt und forscht als Professor an der Universität Hohenheim im Fachgebiet Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen. Daneben ist er Herausgeber der Zeitschrift Kredit und Kapital. Vor seiner akademischen Laufbahn hat er als Bankkaufmann gearbeitet.

Woher also dieses nagende Gefühl des Unbehagens angesichts der Vorschläge? Es geht um den Zeitpunkt und die Initiatoren dieses Projekts. Eine solche europäische Bankenunion entstünde nicht im luftleeren Raum. Sie steht im Kontext der Schuldenkrise in Europa und der europäischen Machtverhältnisse. Und dort war einigen Akteuren jeglicher Stabilitätsgedanke, sei es hinsichtlich ihres Bankensystems oder ihrer Staatsfinanzen oder auch des europäischen Währungssystems als Ganzem, über ein langes Jahrzehnt hinweg vollkommen gleichgültig. Warum also jetzt?

Eine Versicherung schließt man ab, bevor ein Schaden entstanden ist, ja sogar bevor er sich abzeichnet. Alles andere wäre Betrug an der Versicherung und den Mitversicherten. Eine gemeinsame europäische Einlagensicherung jetzt wäre eine solche nachträgliche "Versicherung". Ein simpler Vermögenstransfer auf zweifelhafter moralischer Grundlage. 

Niemand soll durch absichtliches Fehlverhalten oder durch fehlende Sorgfalt von einer Versicherung profitieren dürfen. In Deutschland gibt es drei Sicherungssysteme für Bankeinlagen, jeweils eines für die privaten Banken, die genossenschaftlichen Kreditinstitute und die Sparkassengruppe. Die Funktionsfähigkeit dieser Systeme ist an eine wirksame nationale Bankenaufsicht und weitere Prüf- und Kontrolleinrichtungen der jeweiligen Sicherungseinrichtungen geknüpft. Denn sonst droht eine hemmungslose Spekulation nach dem Motto: Wenn es gut geht, kassieren wir, geht es schlecht, zahlt die Einlagensicherung.

Die europäischen Partnerländer und die Vertreter der EU wollen aber das Geld jetzt und die Kontrolle, vielleicht, später. Dazu wird eine Notsituation geschaffen, und jeder, der sich den Ad-hoc-Maßnahmen zur Bankenrettung widersetzt ist ein schlechter Mensch. Das kann aber nicht funktionieren, auch über die Begleichung des aktuellen Schadens hinaus. Es besteht die Gefahr, dass wir neben der EZB eine weitere Institution schaffen, die für einen massiven Finanztransfer zwischen den europäischen Staaten missbraucht wird. Aber vielleicht ist ja genau das die Motivation der Fürsprecher des Vorhabens.

Eine Bankenunion verstärkt die Ungleichgewichte

In diesem Kontext ist ein Blick auf den Stand der Staatsschuldenkrise hilfreich. Die EZB hat als Krisenmaßnahme den europäischen Banken in großem Umfang Geld zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld haben viele Banken in großem Umfang Staatsanleihen ihres Heimatlandes gekauft. Diese dienen nun der EZB als Sicherheit für die ausgereichten Mittel. Leider sind einige dieser Sicherheiten wenig werthaltig, was zu Lasten der Bonität dieser Banken, aber letztlich auch der EZB geht. Kein Wunder also, dass die EZB für die europäische Einlagenversicherung ist, würde sie doch auf diesem Wege doch noch an ihr Geld kommen.

Eine wirksame europäische Bankenaufsicht müsste als erstes eine solche Risikokonzentration in den Bilanzen der südeuropäischen Banken unterbinden, eine funktionierende europäische Einlagensicherung die Haftung für solche Banken verweigern. Dann aber würde das Interesse an einer europäischen Bankenunion schlagartig erlöschen. Aus deutscher Sicht ergibt sich eine klare Interessenlage: Bankenunion ja, aber nicht so und nicht jetzt. Und selbstverständlich nur für die internationalen und systemrelevanten Institute. Denn die Idee, dass alle Banken für die spezifischen Probleme der großen Institute zahlen und haften, ist ein weiterer Angriff auf die spezifische Struktur des deutschen Bankensystems. Es würde das Ungleichgewicht zwischen großen und kleinen Instituten, das uns in die Krise geführt hat, noch weiter verstärken.

 
Leserkommentare
  1. "Niemand soll durch absichtliches Fehlverhalten oder durch fehlende Sorgfalt von einer Versicherung profitieren dürfen."

    Die Frage ist nur leider bereits beantwortet da das in den Köpfen von der heruntergefallenen Vase bis zum Bankenbankrott als Möglichkeit bereits vorhanden ist und die Poliktiker sich nicht die Macht nehmen es so umzusetzen wie es der Autor in diesem Bericht vorschlägt.

    3 Leserempfehlungen
    • ThorHa
    • 11.06.2012 um 15:46 Uhr

    zahlt Deutschland ohnehin. Aktuell geht es nur noch um die Frage, wie hoch der Preis sein soll, das Prinzip hat Deutschland schon lange anerkannt. Aus klarem und rationalem Eigeninteresse, muss man hinzufügen. Aber auch das ist eben vom Preis abhängig ...

    3 Leserempfehlungen
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    • th
    • 11.06.2012 um 19:44 Uhr

    Die Frage ist, ob das gewollt ist.

    Das "EURO, EURO über alles", das man seit geraumer Zeit überall verkündet, ist jedenfalls übertrieben.

    Die EU hat vor dem EURO existiert, und sie wird auch nach dem EURO existieren.

    Tatsächlich ist doch die Frage einfach: was für einen Kurs wird die Währungsunion in Zukunft fahren? Wird sie dem nordeuropäischen/deutschen Prinzip folgen (Stabilität über alles) oder dem südeuropäischen Prinzip (ist der Ruf erst ruiniert ...).

    Wenn der Kurs nach dem Umfang der Einlagen und der Haftung bestimmt wird, dann siegt die deutsche/nördliche Linie, und die Südländer haben Pech gehabt. Geht es so wie bisher: eine Stimme pro Teilnehmer statt, egal welcher Wirtschaftskraft - dann siegen klar die Südländer, und die Deutschen, Finnen, Niederländer haben nur die Wahl, entweder zähneknirschend auf ihre Stabilitätskultur zu verzichten, oder die EURO-Zone zu verlassen mit dem Makel des "Saboteurs" (denn wer soll bürgen, wenn die Nordländer gehen?)

    Klar, dass so eine Wahl unseren Führungsfiguren missfällt, und dass sie sich einfach weigern, diese Alternative als realistisch anzuerkennen.

    Aber verbissenes Festhalten an Illusionen ist noch keine Politik.

    • th
    • 11.06.2012 um 19:44 Uhr

    Die Frage ist, ob das gewollt ist.

    Das "EURO, EURO über alles", das man seit geraumer Zeit überall verkündet, ist jedenfalls übertrieben.

    Die EU hat vor dem EURO existiert, und sie wird auch nach dem EURO existieren.

    Tatsächlich ist doch die Frage einfach: was für einen Kurs wird die Währungsunion in Zukunft fahren? Wird sie dem nordeuropäischen/deutschen Prinzip folgen (Stabilität über alles) oder dem südeuropäischen Prinzip (ist der Ruf erst ruiniert ...).

    Wenn der Kurs nach dem Umfang der Einlagen und der Haftung bestimmt wird, dann siegt die deutsche/nördliche Linie, und die Südländer haben Pech gehabt. Geht es so wie bisher: eine Stimme pro Teilnehmer statt, egal welcher Wirtschaftskraft - dann siegen klar die Südländer, und die Deutschen, Finnen, Niederländer haben nur die Wahl, entweder zähneknirschend auf ihre Stabilitätskultur zu verzichten, oder die EURO-Zone zu verlassen mit dem Makel des "Saboteurs" (denn wer soll bürgen, wenn die Nordländer gehen?)

    Klar, dass so eine Wahl unseren Führungsfiguren missfällt, und dass sie sich einfach weigern, diese Alternative als realistisch anzuerkennen.

    Aber verbissenes Festhalten an Illusionen ist noch keine Politik.

  2. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Danke, die Redaktion/mk

  3. den verfasser dieses artikels mal über den themenkomplex

    GELDSCHÖPFUNG

    referieren lassen. die GELDSCHÖPFUNG ist des pudels kern - geld wird aus NICHTS erschaffen und gegen zinsen verliehen. und zwar ALLES geld in unserem system.

    DESHALB brauchen wir immer wachstum. deshalb haben wir gerade eine systemkrise, die nur mit einem reset des systems (inflation und/oder währungsreform) aufgelöst werden kann. das verheizen hunderter milliarden euro dient nur dazu, vor dem reset noch einmal hübsch von fleissig nach reich zu verteilen.

    ein paar worte mehr zur geldschöpfung in einem älteren artikel der ZEIT

    HIER

    sowie kurz und verständlich HIER

    13 Leserempfehlungen
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    Außer dem Lob für Ihren erhellenden Kommentar bleibt nur zu sagen, dass "DIE MENSCHEN/BÜRGER" zahlen werden, egal in welchem Land.

    Und der Fehler ist systemisch. Die Tatsache, dass aus dem Nichts Werte geschaffen werden (Finanzsektor), das Kapital sich weiter konzentriert und die Notwendigkeit von immer mehr Wachstum den Planeten dahinrafft ist nun mal kein Geheimnis.

    • Slater
    • 11.06.2012 um 17:08 Uhr

    Standard-Gegenposition:
    die Geldschöpfung bei den Privatbanken kann massiv verbessert werden,
    sind aber nicht zwangsläufig ein endgültiger Fehler,

    die Geldmenge könnte begrenzt, die Zinsen könnten bezahlt werden,
    auch nicht zuviel Geld letztlich bei den Bankern bleiben

    schlechte Politiker, die Staatsschulden auftürmen
    und Banker nicht ausreichend kontrollieren/ besteuern,
    in Landesbanken gar selber spekulieren, haben einen
    immensen Anteil an den Problemen,

    nebenbei noch angemerkt, dass es erfreulich ist,
    dass die Leute tatsächlich noch soviel Geld haben,
    dass die Banken gesprengt werden können,
    wahrscheinlich nur wenige Menschen in den Südländern..

    • LJA
    • 11.06.2012 um 17:39 Uhr

    Auch wenn man diesen Unfug noch so oft wiederholt, so wird er doch nicht richtiger. Geschäftsbanken können bei uns kein Geld erschaffen. Sie dürfen nur das verleihen, was sie haben. Das sind Einlagen anderer Kunden. Wenn diese nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, dann kann der Sachbearbeiter noch so oft auf seinen Knopf drücken. Da passiert gar nichts.
    "Aus dem Nichts" können in der Tat die Zentralbanken Geld schaffen. Dabei sollte sich die Geldmenge traditionell an der Summe der in Umlauf befindlichen, bzw. innerhalb eines Zeitraumes erzeugten, Güter und Dienstleistungen orientieren. Das dieses heutzutage nicht mehr so ganz sauber erfolgt, steht auf einem anderen Blatt, macht Ihre Grundaussage aber auch nicht wahrer.

    Außer dem Lob für Ihren erhellenden Kommentar bleibt nur zu sagen, dass "DIE MENSCHEN/BÜRGER" zahlen werden, egal in welchem Land.

    Und der Fehler ist systemisch. Die Tatsache, dass aus dem Nichts Werte geschaffen werden (Finanzsektor), das Kapital sich weiter konzentriert und die Notwendigkeit von immer mehr Wachstum den Planeten dahinrafft ist nun mal kein Geheimnis.

    • Slater
    • 11.06.2012 um 17:08 Uhr

    Standard-Gegenposition:
    die Geldschöpfung bei den Privatbanken kann massiv verbessert werden,
    sind aber nicht zwangsläufig ein endgültiger Fehler,

    die Geldmenge könnte begrenzt, die Zinsen könnten bezahlt werden,
    auch nicht zuviel Geld letztlich bei den Bankern bleiben

    schlechte Politiker, die Staatsschulden auftürmen
    und Banker nicht ausreichend kontrollieren/ besteuern,
    in Landesbanken gar selber spekulieren, haben einen
    immensen Anteil an den Problemen,

    nebenbei noch angemerkt, dass es erfreulich ist,
    dass die Leute tatsächlich noch soviel Geld haben,
    dass die Banken gesprengt werden können,
    wahrscheinlich nur wenige Menschen in den Südländern..

    • LJA
    • 11.06.2012 um 17:39 Uhr

    Auch wenn man diesen Unfug noch so oft wiederholt, so wird er doch nicht richtiger. Geschäftsbanken können bei uns kein Geld erschaffen. Sie dürfen nur das verleihen, was sie haben. Das sind Einlagen anderer Kunden. Wenn diese nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind, dann kann der Sachbearbeiter noch so oft auf seinen Knopf drücken. Da passiert gar nichts.
    "Aus dem Nichts" können in der Tat die Zentralbanken Geld schaffen. Dabei sollte sich die Geldmenge traditionell an der Summe der in Umlauf befindlichen, bzw. innerhalb eines Zeitraumes erzeugten, Güter und Dienstleistungen orientieren. Das dieses heutzutage nicht mehr so ganz sauber erfolgt, steht auf einem anderen Blatt, macht Ihre Grundaussage aber auch nicht wahrer.

  4. Der Euro wurde ausdrücklich eingeführt, um das wiedervereinte Deutschland zu schwächen, beziehungsweise, schöner ausgedrückt, einzuhegen. Das hat nicht geklappt.
    Jetzt ist das neue Instrument die Bankenunion. Nicht umsonst sind ihre Verfechter Italien, Spanien und Frankreich.
    Le boche payera, der Deutsche wird zahlen. Dieses Motto soll den europäischen "Freunden" ermöglichen, ihr Wohlfahrtsprogramm auf Kosten des deutschen "Freundes" zu bezahlen.
    Man will schließlich nur unser Bestes - unser Geld.
    Wird nicht gezahlt, dann sind wir eben daran schuld, wenn Europa zerfällt. Nicht die anderen. Wir.

    27 Leserempfehlungen
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    Kommentar Nr. 5 bringt es auf den Punkt.
    Deutschland soll zahlen. An diesem Prinzip, zuerst von Clemenceau nach dem 1. Weltkreig formuliert, hat sich offensichtlich nichts geändert. Viele im In- und Ausland haben es verinnerlicht. Es ist alternativlos. Wie erklärt es sich sonst, dass sich der neue französische Präsident bei seinem Deutschland-Besuch für Eurobonds stark macht, was zu Lasten Deutschlands geht. Ein italiensicher Intellektueller erklärt in der ZEIT, Deutschland mache sich wiederum schuldig, wenn das Projekt Europa scheitere.
    Es ist aber zumindest ermutigend, wenn sich immer mehr mit diesem Missstand nicht mehr abfinden wollen.

    Kommentar Nr. 5 bringt es auf den Punkt.
    Deutschland soll zahlen. An diesem Prinzip, zuerst von Clemenceau nach dem 1. Weltkreig formuliert, hat sich offensichtlich nichts geändert. Viele im In- und Ausland haben es verinnerlicht. Es ist alternativlos. Wie erklärt es sich sonst, dass sich der neue französische Präsident bei seinem Deutschland-Besuch für Eurobonds stark macht, was zu Lasten Deutschlands geht. Ein italiensicher Intellektueller erklärt in der ZEIT, Deutschland mache sich wiederum schuldig, wenn das Projekt Europa scheitere.
    Es ist aber zumindest ermutigend, wenn sich immer mehr mit diesem Missstand nicht mehr abfinden wollen.

    • SuR_LK
    • 11.06.2012 um 16:06 Uhr

    Zypern würde gern als nächstes wenns recht ist
    http://www.financialmirro...
    "Cyprus hints at bailout, could come soon"
    Bitte hinten anstellen...

    4 Leserempfehlungen
  5. 7. Danke!

    Endlich mal ein Artikel, der bestreitet, dass es in Ordnung ist, wenn Deutschland es ablehnt, für ein fehlgeleitetes europäischen Projekt sein letztes Hemd zu geben. Und der das nicht nur mit nationaler Stimmungsmache tut, sondern mit rationalen Argumenten. Danke.

    11 Leserempfehlungen
  6. Mir soll keiner sagen, dass wir nicht ordentlich verdient haben. Ja lasst uns entspannt zahlen damit repariert man doch
    das EU-Schiff, wenn nicht gehen wir unter. Wir brauchen die EU
    wie das Haus ein Dach benötigt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich bitte um Erklärung!
    Warum brauchen wir die EU? Die EU existiert erst seit 1992, vorher gab es die europäischen Gemeinschaften, und es war ein Segen für die europäischen Staaten. Die EU war eine qualitative Veränderung zu einer Zentrale über Europa. Ich bezweifle, ob es eine Wende zum Besseren war.

    Kommentar 8: "Mir soll keiner sagen, dass wir nicht ordentlich verdient haben. Ja lasst uns entspannt zahlen damit repariert man doch das EU-Schiff, wenn nicht gehen wir unter."

    Das Problem ist: die jetzigen Zahlungen reparieren das Schiff nicht. Das Schiff wird, wenn sich die Maßnahmen nicht grundsätzlich ändern, untergehen, egal wieviel Geld wir dort noch hineinschütten. Das Geld verzögert gerade den Untergang solange, dass wir noch mehr Geld hineinschütten können.

    "Mir soll keiner sagen, dass wir nicht ordentlich verdient haben."
    ------------
    Wer genau ist "wir"?

    ....dass wir nicht ordentlich verdient haben?

    Wer ist wir?

    Die Gewinnler hier namentlich bekannt zu machen beherbergt ein großes Risiko.

    Die Franzosen haben das seinerzeit mit

    Freiheit - Brüderlichkeit und Gleichheit

    beantwortet und besingen das heute noch inbrünstig. Und sie beginnen zu korrigieren was sich schon wieder breit gemacht hat.

    Ich würde meiner Tochter empfehlen, sich in der Produktion von Wachsköpfen ausbilden zu lassen.

    Ich bitte um Erklärung!
    Warum brauchen wir die EU? Die EU existiert erst seit 1992, vorher gab es die europäischen Gemeinschaften, und es war ein Segen für die europäischen Staaten. Die EU war eine qualitative Veränderung zu einer Zentrale über Europa. Ich bezweifle, ob es eine Wende zum Besseren war.

    Kommentar 8: "Mir soll keiner sagen, dass wir nicht ordentlich verdient haben. Ja lasst uns entspannt zahlen damit repariert man doch das EU-Schiff, wenn nicht gehen wir unter."

    Das Problem ist: die jetzigen Zahlungen reparieren das Schiff nicht. Das Schiff wird, wenn sich die Maßnahmen nicht grundsätzlich ändern, untergehen, egal wieviel Geld wir dort noch hineinschütten. Das Geld verzögert gerade den Untergang solange, dass wir noch mehr Geld hineinschütten können.

    "Mir soll keiner sagen, dass wir nicht ordentlich verdient haben."
    ------------
    Wer genau ist "wir"?

    ....dass wir nicht ordentlich verdient haben?

    Wer ist wir?

    Die Gewinnler hier namentlich bekannt zu machen beherbergt ein großes Risiko.

    Die Franzosen haben das seinerzeit mit

    Freiheit - Brüderlichkeit und Gleichheit

    beantwortet und besingen das heute noch inbrünstig. Und sie beginnen zu korrigieren was sich schon wieder breit gemacht hat.

    Ich würde meiner Tochter empfehlen, sich in der Produktion von Wachsköpfen ausbilden zu lassen.

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