Energiepolitik: Der Energiewende fehlt das Preisschild
Die Bundesregierung lobt die Energiewende. Öffentlich herrscht Harmonie zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium. Nur über die Kosten will niemand reden.
© Wolfgang Kumm/dpa

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), links, und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)
Schließt man die Augen, könnte man meinen, da stehe nicht der Umwelt-, sondern der Wirtschaftsminister. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat sich an diesem Morgen in den Eichensaal des Bundeswirtschaftsministerium gewagt – in das Ministerium also, das in den vergangenen Monaten so oft genau das Gegenteil dessen gefordert hat, was das Bundesumweltministerium wollte.
Altmaier soll heute Bilanz ziehen; Ein Jahr Energiewende heißt die Fachtagung, auf der er spricht. Vor genau einem Jahr hat die schwarz-gelbe Bundesregierung nach dem Atomunglück von Fukushima den Atomausstieg und den langfristigen Umbau der Energiewirtschaft beschlossen. Es ist Zeit für eine erste öffentliche Zwischenbilanz. Altmaier will über die Chancen sprechen, welche die Energiewende Deutschland biete.
In seiner Rede ist wenig zu hören von Offshore-Windrädern und Solarkürzungen. Stattdessen spricht der Minister von Versorgungssicherheit, von bezahlbarer Energie, vom Wirtschaftsstandort Deutschland und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland baue die Erneuerbaren Energien zwar radikal aus, sagt er. Zugleich seien auch effiziente Gas- und Kohlekraftwerke nötig. Er glaube nicht, dass Deutschland sich auf Dauer eine parallele Versorgungsstruktur von erneuerbaren und fossilen Energiequellen leisten könne.
Der klassische Konflikt zwischen Wirtschaft und Umwelt sei doch überholt, betont Altmaier: Die Wirtschaft müsse ökologischer und nachhaltiger werden, um zu bestehen; die Umweltpolitik dagegen marktwirtschaftlicher. Altmaier klingt versöhnlich. Er betont, dass er mit allen Akteuren reden wolle. Im übrigen hätten er und sein Amtskollege, Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), offiziell beschlossen, "dass wir uns mögen".
Altmaier betont Grünes Wachstum
Ihm ist es ein Anliegen, das Verhältnis zwischen den beiden Ministerien zu verbessern. Im Umweltministerium die naiven Gutmenschen, im Wirtschaftsministerium die harte Wirtschaftslobby – so lautet das Klischee. Das will Altmaier ändern. Lächelnd laufen er und Rösler nebeneinander den Mittelgang durchs Publikum, tuscheln vertraut. "Wir geben das Versprechen, dass wir an einem Strang ziehen werden", sagt der Umweltminister in seiner Rede.
Der liberale Wirtschaftsminister hat dagegen eine klare Agenda, die er an diesem Tag loswerden will. "Die Energiewende ist auf einem guten Weg", betont er mehrmals. Rösler will eine ehrlichere Debatte über die Kosten der Energiewende und warnt vor zu viel Planwirtschaft. Es werde nicht funktionieren, wenn der Staat anfange, Kraftwerke und Stromnetze zu bauen.
Auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das jedem Ökostromproduzenten eine bestimmte Vergütung via Umlage garantiert, müsse neu bewertet werden. "Da müssen wir uns tief in die Augen schauen und fragen: Wollen wir das wirklich bezahlen, oder wollen wir Mechanismen im System ändern?" Es sind die bekannten Positionen des FDP-Ministers: Er ist für weniger Staat und mehr Markt.
Röslers Rede zeigt, wie unterschiedlich Wirtschafts- und Umweltministerium ticken – trotz aller gegenteiligen Beteuerungen. Vor allem die Debatte über die Förderung der erneuerbaren Energien, auf die Rösler anspielt, zeigt: Nach einem Jahr Energiewende ist von der ursprünglichen Euphorie in der Bundesregierung wenig geblieben.




würde an der Kernenergie festhalten, was aber politisch obsolet ist. Das KIT ist übrigens das nationale Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Älteren unter uns wissen, dass die Helmholtz-Gemeinschaft für den Betrieb der Asse verantwortlich war, bis ihr die Zuständigkeit entzogen wurde. Diese horrende Inkompetenz wird uns noch lange Jahre beschäftigen und Unsummen kosten.
Noch ein Wort zu Ihren prophezeiten, der Energiewende geschuldeten „vielen Arbeitslosen“: Meine in der betrieblichen Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Stromkosten betrugen 2011 0,55% vom Umsatz und 2,25% Anteil an den Gesamtkosten. Nehmen Sie Ihren garantiert nicht „ökoreligiösen“ Taschenrechner und rechnen Sie die Prozente der EEG-Umlage heraus. Viel Spaß und viel Erfolg.
Seit einigen Wochen fahren alle großen deutschen Tageszeitungen eine Kampagne gegen die Erneuerbaren Energien. So auch die Zeit. Seit dem Austieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg ist nun wohl die Anstands- und Schockperiode vergangen.
Bei der gesamten Auseinandersetzung fallen mir 2 Besonderheiten auf:
1. Über Fakten wird noch weniger diskutiert als sonst. Diese scheinen bei der Diskussion nur zu stören.
2. Auch in den Foren tummeln sich häufig Kommentatoren, die gar nicht erst versuchen das Thema differenziert zu betrachten.
Ich schließe für mich daraus, dass der dt. Elitenklüngel, der alles natürlich nur zu unserem Besten entscheidet, versucht über genehme Berichterstattung die Energiewende zu verzögern. Ziel war es ja schon lange, durch Scheinlösungen die Alternativlosigkeit der Kernkraft zu unterstreichen.
Persönlich bin ich durchaus von der Kernkraft begeistert - allerdings nicht mit den dazugehörigen Institutionellen Strukturen.
Wir haben in den vergangenen Jahren die Bankenrettung erlebt (auch über Zentralbanken), die Rettung von Landesbanken, die Rettung von Staaten und das Ende einer Wirtschaftstheorie, die von sich selbst regulierenden Märkten predigte. Im Nachhinein war es natürlich ein Regulierungsversagen und damit ein Staatsversagen.
Wie Sie es mit der Asse angesprochen haben, zieht sich diese Verantwortungslosigkeit quer durch die Politik/Eliten.
Fakten würden bei der dieser Diskussion nur stören, denn im Kern steht aleine der Machterhalt.
Das weiß ich zwar nicht - ich könnte es mir aber gut vorstellen.
"was aber politisch obsolet ist." In Deutschland ja, (aber nur) für die heutige Generation.
Und jetzt im "Klartext", junge Frau:
Die Helmholtz-Gemeinschaft können Sie sich wie eine Holding vorstellen, innerhalb derer unabhängie Forschungsinstitute "Spitzenforschung in den Bereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr, Schlüsseltechnologien sowie Struktur der Materie (leisten)".
In diesem Sinne hat die Helmholtz-Gemeinschaft analoge Strukturen wie z.B. die Fraunhofer-Gesellschaft.
Wenn jetzt eine der Fraunhoferinstitute oder ihr Direktor (ich persönlich denke da an Eicke Weber) in meinen Augen entgleist, und sich von Fördergeldern m.E. "kaufen lässt", dann breche ich nicht den Stab über alle anderen Fraunhoferinstitute.
Was Sie hier nämlich tun, gnädige Frau, das hat man vor 70 Jahren Sippenhaft genannt. Und exakt diesen Vorwurf mache ich Ihnen, wenn Sie hier im tollkühnen Übermut den Bogen spannen von der Asse nach Karlsruhe.
Was Ihre Stromechnungen anbetrifft: Bewahren Sie sie für spätere Vergleiche gut auf.
Herzlichst Crest
die Struktur der Helmholtz-Gemeinschaft betreffend. Wenn diese Gesellschaft in der Asse Milliardenschäden produziert hat, ist der Ruf eben ruiniert, ganz ohne Sippenhaft. Wäre Helmholtz ein Privatunternehmen, wäre es pleite. So viel zur Inkompetenz in der Endlagerfrage. Wobei sich nicht alle bei Helmholtz schämen müssen.
Zu Ihrer Einschätzung der obsoleten Kernenergie: „In Deutschland ja, (aber nur) für die heutige Generation“ spricht einiges dagegen. Siemens steigt aus, RWE steigt in Großbritannien aus, Areva geht finanziell am Stock, Flamanville geht nicht voran, Olkiluoto 3 kommt nicht voran. In den Niederlanden stoppte der Betreiber des KKW Borssele den Weiterbau, wegen einer „Kombination aus Finanzkrise, hohen Investitionskosten und Überkapazitäten auf dem Strommarkt“. Betriebswirtschaft also stoppt die Renaissance der Kernkraft. Gut zu wissen.
Eigentlich interessiert mich nur eines: Stimmt es für mich und meinen Betrieb, was „Vertreter der Wirtschaft“ aktuell in den Medien posaunen, dass die Energiewende nicht bezahlbar ist und Arbeitsplätze kostet? Die Antwort ist: Nein
...die war auch zuständig für die 'seltsamen' Vorgänge in Geesthacht bei der GSSK - wo anscheinend unter wissenschaftl. Schleiern an einigem gebastelt wurde, was mit
friedlicher Atomnutzung garnix zu tun hatte - mal sehen, ob
ich da noch was finde....
"2.26. ... Das KIT ist übrigens das nationale Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Älteren unter uns wissen, dass die Helmholtz-Gemeinschaft für den Betrieb der Asse verantwortlich war, bis ihr die Zuständigkeit entzogen wurde [---]
Dazu noch ein bisschen Hintergrund:
GKSS:
http://www.sueddeutsche.d...
Völlig überraschend hat sich die Experten-Kommission aufgelöst, ...Ursache der häufig auftretenden Leukämie bei Kindern in der Umgebung von Geesthacht (Schleswig-Holstein) erforscht.
:
"Atombombe in der Aktentasche"
Was war passiert? Damals - in Bonn regierte Helmut Kohl, in Schleswig Holstein Uwe Barschel - wurde die Idee einer "Atombombe in der Aktentasche" diskutiert
:
Dabei werden Energien freigesetzt, die 500 bis 1000 Kilogramm TNT-Sprengstoff entsprechen.
:
Radioaktive Perlen aus Thorium wurden auch für die Brennelemente des seinerzeit entwickelten Hochtemperaturreaktors benötigt. In Hanau habe man solche Perlen produziert, sagt Lengfelder.... "
Süddeutsche Zeitung!!!
Zu HelmholtzKIT:
Das Abkippen 75-80.000 Fässer voller Atommüll - aus den AKW - war durch die Umetikettierung ja dann auch praktisch gratis!
Und wer verdient am Atommüll?
http://daserste.ndr.de/pa...
22. Juli 2010
Endlager: Wie Atom-Multis verdienen
...wird Gorleben als einziger Endlagerstandort für hoch radioaktiven Müll weiter erkundet. Das freut die Atomwirtschaft.
Seit einigen Wochen fahren alle großen deutschen Tageszeitungen eine Kampagne gegen die Erneuerbaren Energien. So auch die Zeit. Seit dem Austieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg ist nun wohl die Anstands- und Schockperiode vergangen.
Bei der gesamten Auseinandersetzung fallen mir 2 Besonderheiten auf:
1. Über Fakten wird noch weniger diskutiert als sonst. Diese scheinen bei der Diskussion nur zu stören.
2. Auch in den Foren tummeln sich häufig Kommentatoren, die gar nicht erst versuchen das Thema differenziert zu betrachten.
Ich schließe für mich daraus, dass der dt. Elitenklüngel, der alles natürlich nur zu unserem Besten entscheidet, versucht über genehme Berichterstattung die Energiewende zu verzögern. Ziel war es ja schon lange, durch Scheinlösungen die Alternativlosigkeit der Kernkraft zu unterstreichen.
Persönlich bin ich durchaus von der Kernkraft begeistert - allerdings nicht mit den dazugehörigen Institutionellen Strukturen.
Wir haben in den vergangenen Jahren die Bankenrettung erlebt (auch über Zentralbanken), die Rettung von Landesbanken, die Rettung von Staaten und das Ende einer Wirtschaftstheorie, die von sich selbst regulierenden Märkten predigte. Im Nachhinein war es natürlich ein Regulierungsversagen und damit ein Staatsversagen.
Wie Sie es mit der Asse angesprochen haben, zieht sich diese Verantwortungslosigkeit quer durch die Politik/Eliten.
Fakten würden bei der dieser Diskussion nur stören, denn im Kern steht aleine der Machterhalt.
Das weiß ich zwar nicht - ich könnte es mir aber gut vorstellen.
"was aber politisch obsolet ist." In Deutschland ja, (aber nur) für die heutige Generation.
Und jetzt im "Klartext", junge Frau:
Die Helmholtz-Gemeinschaft können Sie sich wie eine Holding vorstellen, innerhalb derer unabhängie Forschungsinstitute "Spitzenforschung in den Bereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr, Schlüsseltechnologien sowie Struktur der Materie (leisten)".
In diesem Sinne hat die Helmholtz-Gemeinschaft analoge Strukturen wie z.B. die Fraunhofer-Gesellschaft.
Wenn jetzt eine der Fraunhoferinstitute oder ihr Direktor (ich persönlich denke da an Eicke Weber) in meinen Augen entgleist, und sich von Fördergeldern m.E. "kaufen lässt", dann breche ich nicht den Stab über alle anderen Fraunhoferinstitute.
Was Sie hier nämlich tun, gnädige Frau, das hat man vor 70 Jahren Sippenhaft genannt. Und exakt diesen Vorwurf mache ich Ihnen, wenn Sie hier im tollkühnen Übermut den Bogen spannen von der Asse nach Karlsruhe.
Was Ihre Stromechnungen anbetrifft: Bewahren Sie sie für spätere Vergleiche gut auf.
Herzlichst Crest
die Struktur der Helmholtz-Gemeinschaft betreffend. Wenn diese Gesellschaft in der Asse Milliardenschäden produziert hat, ist der Ruf eben ruiniert, ganz ohne Sippenhaft. Wäre Helmholtz ein Privatunternehmen, wäre es pleite. So viel zur Inkompetenz in der Endlagerfrage. Wobei sich nicht alle bei Helmholtz schämen müssen.
Zu Ihrer Einschätzung der obsoleten Kernenergie: „In Deutschland ja, (aber nur) für die heutige Generation“ spricht einiges dagegen. Siemens steigt aus, RWE steigt in Großbritannien aus, Areva geht finanziell am Stock, Flamanville geht nicht voran, Olkiluoto 3 kommt nicht voran. In den Niederlanden stoppte der Betreiber des KKW Borssele den Weiterbau, wegen einer „Kombination aus Finanzkrise, hohen Investitionskosten und Überkapazitäten auf dem Strommarkt“. Betriebswirtschaft also stoppt die Renaissance der Kernkraft. Gut zu wissen.
Eigentlich interessiert mich nur eines: Stimmt es für mich und meinen Betrieb, was „Vertreter der Wirtschaft“ aktuell in den Medien posaunen, dass die Energiewende nicht bezahlbar ist und Arbeitsplätze kostet? Die Antwort ist: Nein
...die war auch zuständig für die 'seltsamen' Vorgänge in Geesthacht bei der GSSK - wo anscheinend unter wissenschaftl. Schleiern an einigem gebastelt wurde, was mit
friedlicher Atomnutzung garnix zu tun hatte - mal sehen, ob
ich da noch was finde....
"2.26. ... Das KIT ist übrigens das nationale Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Älteren unter uns wissen, dass die Helmholtz-Gemeinschaft für den Betrieb der Asse verantwortlich war, bis ihr die Zuständigkeit entzogen wurde [---]
Dazu noch ein bisschen Hintergrund:
GKSS:
http://www.sueddeutsche.d...
Völlig überraschend hat sich die Experten-Kommission aufgelöst, ...Ursache der häufig auftretenden Leukämie bei Kindern in der Umgebung von Geesthacht (Schleswig-Holstein) erforscht.
:
"Atombombe in der Aktentasche"
Was war passiert? Damals - in Bonn regierte Helmut Kohl, in Schleswig Holstein Uwe Barschel - wurde die Idee einer "Atombombe in der Aktentasche" diskutiert
:
Dabei werden Energien freigesetzt, die 500 bis 1000 Kilogramm TNT-Sprengstoff entsprechen.
:
Radioaktive Perlen aus Thorium wurden auch für die Brennelemente des seinerzeit entwickelten Hochtemperaturreaktors benötigt. In Hanau habe man solche Perlen produziert, sagt Lengfelder.... "
Süddeutsche Zeitung!!!
Zu HelmholtzKIT:
Das Abkippen 75-80.000 Fässer voller Atommüll - aus den AKW - war durch die Umetikettierung ja dann auch praktisch gratis!
Und wer verdient am Atommüll?
http://daserste.ndr.de/pa...
22. Juli 2010
Endlager: Wie Atom-Multis verdienen
...wird Gorleben als einziger Endlagerstandort für hoch radioaktiven Müll weiter erkundet. Das freut die Atomwirtschaft.
"Die Milliardensummen die in die Atomkraftförderung in unterschiedlichsten Formen geflossen ...."
Das mag ja alles sein. Aber das ist Geschichte. Die Investitionen sind Teil der wirtschaftlichen Leistungskraft des Landes.
Darf ich "Volksvermögen" dazu sagen? Die Betreiber der (abgeschriebenen.....) Reaktoren zahlen doch Steuern. Zumindest waren das die Pläne der schwarzgelben Regierung.
Eine Koalition aus Romantikern, ehemaligen Maoisten und (ev.) Pfaffen hat das Land aufgehetzt, und daraus wird nun nichts. Schade.
"die großen Stromkonzerne mauern ist offensichtlich geht es doch um ihre Daseinsberechtigung, denn erneuerbare Energien bedeuten zum Großteil auch Dezentralisierung "
Sind Sie sich da so sicher?
Zum einen ist der Bedarf hoch (ich spreche von der Gesamtheit des Primärenergiebedarfes), und es ist zu hinterfragen, welches Maß an energiewirtschaftlicher Industrialisierung der Landschaft als angemessen anzusehen ist.
Das PV-Modul auf dem Carport, oder der Gasreaktor bei Bäuerlein x hinter dem Kuhstall mag zwar für die Selbst-Legitimation der Szene bedeutsam sein. Das ist aber hinsichtlich der gewinnbaren Mengen Augenwischerei.
Selbst im Bereich der "Erneuerbaren" ist eine Zentralisation des Kapitals zu beobachten. Wer sich daran reibt, hat von der Arbeitsteiligkeit menschlichen Wirtschaftens nichts begriffen.
Desertec? Gas-aus-der-Barentsee? Norwegische Pumpspeicher? Die "Stromautobahnen"?
Das geht alles nur, wenn mit Kapital geklotzt und nicht gekleckert wird.
Seit einigen Wochen fahren alle großen deutschen Tageszeitungen eine Kampagne gegen die Erneuerbaren Energien. So auch die Zeit. Seit dem Austieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg ist nun wohl die Anstands- und Schockperiode vergangen.
Bei der gesamten Auseinandersetzung fallen mir 2 Besonderheiten auf:
1. Über Fakten wird noch weniger diskutiert als sonst. Diese scheinen bei der Diskussion nur zu stören.
2. Auch in den Foren tummeln sich häufig Kommentatoren, die gar nicht erst versuchen das Thema differenziert zu betrachten.
Ich schließe für mich daraus, dass der dt. Elitenklüngel, der alles natürlich nur zu unserem Besten entscheidet, versucht über genehme Berichterstattung die Energiewende zu verzögern. Ziel war es ja schon lange, durch Scheinlösungen die Alternativlosigkeit der Kernkraft zu unterstreichen.
Persönlich bin ich durchaus von der Kernkraft begeistert - allerdings nicht mit den dazugehörigen Institutionellen Strukturen.
Wir haben in den vergangenen Jahren die Bankenrettung erlebt (auch über Zentralbanken), die Rettung von Landesbanken, die Rettung von Staaten und das Ende einer Wirtschaftstheorie, die von sich selbst regulierenden Märkten predigte. Im Nachhinein war es natürlich ein Regulierungsversagen und damit ein Staatsversagen.
Wie Sie es mit der Asse angesprochen haben, zieht sich diese Verantwortungslosigkeit quer durch die Politik/Eliten.
Fakten würden bei der dieser Diskussion nur stören, denn im Kern steht aleine der Machterhalt.
Absolut korrekter Einwurf.
Etwas implizit als "zu teuer" abzulehnen, ohne für diesen Preisvergleich auch die Kosten der Alternativen wenigstens einmal zu betrachten und gegenüberzustellen, und anschließend alle Optionen kritischen zu bewerten, ist kein Vergleich sondern Propaganda.
Sehr geehrte Frau Uken, schon bei Ihrem letzten Artikel hatte ich das latente Gefühl, mit dem Ergebnis von Sponsoring aus dem Hause EON, RWE, Vattenfall und EnBeWe konfrontiert zu werden. Dieses Gefühl wird mit dem aktuellen Artikel leider stärker.
Da ich ein solches Sponsoring zunächst einmal nicht unterstellen will, meine erstgemeinte Frage: woher kommt Ihre Neigung (die ich mir vielleicht ja nur einbilde), tendenziell den aktuell gegebenen und vor allem oligopolen, zentralisierten Energieversorgungsstrukturen mehr Vertrauen zu schenken und auch langfristig für die günstigeren Arrangements zu halten, als anderen Formen? Wo sind die Gegenüberstellungen, die Kehrseiten aller Medaillen im Spiel?
Die Energiewende ist mehr als der -langfristig ohnehin alternativlose (!) - Wechsel der Energieträger, es ist auch ein Wechsel bzw. eine Wiederherstellung (!) des Marktes. Wenn jeder Bürger defacto voll abhängig und Zwangskunde eines Kartells ist, kann man ja schlecht von Markt sprechen.
Wenn Artikel in unseren "Leitmedien" - und Ihrer reiht sich da leider nahtlos ein - das unterschlagen und recht platt die "Energiewende kaputtschreiben", dann hat das für mich irgendwie ein ... "Geschmäckle".
Ich würde es genau anders herum sehen: Die Medien haben jahrelang die Energiewende hochgejazzt und jetzt macht sich langsam die Erkenntnis breit, dass es mit reinen Willensbekundungen nicht getan ist.
Man erinnere sich an den Katastrophenjournalismus vor einem Jahr: In Japan gab es eine Naturkatastrophe mit anschließendem Super-GAU, in Deutschland war es ein Super-GAU mit angeschlossener Naturkatastrophe. Man liest heute zwar viel davon, dass in Japan alle AKWs vom Netz sind, aber fast nichts davon, dass Japan innerhalb eines Jahre 50 Milliarden mehr für den Import von fossilen Energieträgern ausgegeben hat. Es gibt dicke Überschriften, dass PV so viel Strom wie 20 AKWs erzeugt und man muss nach dem Beisatz Mittags 30min suchen.
Also hören se uff: Wenn es eine Änderung in der Berichterstattung gibt, dann dass höchsten eine kleine Korrektur.
Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass die Welt und Bild ein Hochlied auf die Energiewende gesungen haben?
Seit Wochen werden in den Medien nur die negativen Seiten der Energiewende beleuchtet, wobei die tatsächlichen Vor- und Nachteile nicht betrachtet werden. Viele Fakten werden dabei, auch von Politikern, nicht genannt oder verfälscht.
Natürlich läuft bei der Energiewende nicht alles perfekt - dafür sollte es zurecht Kritik von Seiten der Medien geben. Ich vermisse allerdings eine tiefgehende Analyse. Ein wirklicher Faktencheck.
Nehmen wir die kritische Situation in diesem Winter in der Blackout Gefahr herrschte - soweit mir bekannt waren die Strompreise durch eine Verknappung des Angebots bei hoher Nachfrage vor allem weg. der Kältewelle speziell in Frankreich so hoch, dass es sich lohnte den "teuren" Regelstrom zu buchen und die "Strafe" dafür zu bezahlen. Daher wichen just an diesen Tagen die prog. Nachfrage massiv von der tats. ab.
Oder die "kritische" Situation bei der Notabschaltung eines Kernkrafw. - oder die glühenden Leitungen, weil Windstrom aus dem Norden nach Italien verkauft wurde....
Vor allem verwundert mich die fehlenden Relationen - das wir für die Energiewende eine Gegenleistung erhalten in Form von Anlagen und massiv sinkenden Anlagenpreisen kann wohl kaum jemand bestreiten - welche Gegenleistung erhalten wir für den ESM und dieverse Rettungen von Banken und Landesbanken? Oder aus dem US Hypothekenmarkt? Kennen sie den Ölpreis von morgen?
Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass die Welt und Bild ein Hochlied auf die Energiewende gesungen haben?
Seit Wochen werden in den Medien nur die negativen Seiten der Energiewende beleuchtet, wobei die tatsächlichen Vor- und Nachteile nicht betrachtet werden. Viele Fakten werden dabei, auch von Politikern, nicht genannt oder verfälscht.
Natürlich läuft bei der Energiewende nicht alles perfekt - dafür sollte es zurecht Kritik von Seiten der Medien geben. Ich vermisse allerdings eine tiefgehende Analyse. Ein wirklicher Faktencheck.
Nehmen wir die kritische Situation in diesem Winter in der Blackout Gefahr herrschte - soweit mir bekannt waren die Strompreise durch eine Verknappung des Angebots bei hoher Nachfrage vor allem weg. der Kältewelle speziell in Frankreich so hoch, dass es sich lohnte den "teuren" Regelstrom zu buchen und die "Strafe" dafür zu bezahlen. Daher wichen just an diesen Tagen die prog. Nachfrage massiv von der tats. ab.
Oder die "kritische" Situation bei der Notabschaltung eines Kernkrafw. - oder die glühenden Leitungen, weil Windstrom aus dem Norden nach Italien verkauft wurde....
Vor allem verwundert mich die fehlenden Relationen - das wir für die Energiewende eine Gegenleistung erhalten in Form von Anlagen und massiv sinkenden Anlagenpreisen kann wohl kaum jemand bestreiten - welche Gegenleistung erhalten wir für den ESM und dieverse Rettungen von Banken und Landesbanken? Oder aus dem US Hypothekenmarkt? Kennen sie den Ölpreis von morgen?
Das weiß ich zwar nicht - ich könnte es mir aber gut vorstellen.
"was aber politisch obsolet ist." In Deutschland ja, (aber nur) für die heutige Generation.
Und jetzt im "Klartext", junge Frau:
Die Helmholtz-Gemeinschaft können Sie sich wie eine Holding vorstellen, innerhalb derer unabhängie Forschungsinstitute "Spitzenforschung in den Bereichen Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr, Schlüsseltechnologien sowie Struktur der Materie (leisten)".
In diesem Sinne hat die Helmholtz-Gemeinschaft analoge Strukturen wie z.B. die Fraunhofer-Gesellschaft.
Wenn jetzt eine der Fraunhoferinstitute oder ihr Direktor (ich persönlich denke da an Eicke Weber) in meinen Augen entgleist, und sich von Fördergeldern m.E. "kaufen lässt", dann breche ich nicht den Stab über alle anderen Fraunhoferinstitute.
Was Sie hier nämlich tun, gnädige Frau, das hat man vor 70 Jahren Sippenhaft genannt. Und exakt diesen Vorwurf mache ich Ihnen, wenn Sie hier im tollkühnen Übermut den Bogen spannen von der Asse nach Karlsruhe.
Was Ihre Stromechnungen anbetrifft: Bewahren Sie sie für spätere Vergleiche gut auf.
Herzlichst Crest
...Helmholtz - da gucken Sie mal richtig, was sich da alles
angesammlt hat:
Karlsruhe? Die, die den Atommüll auch AKW als Forschungsmaterial umgelabelt haben und dann - ei wo denn? -
untergeb racht hzaben?
Genau - in der ASSe - so um die 70% der dortigen Sauerei
kommt aus Karlsruhe?
Und wer hat denn die ASSE betrieben, bis man diesem - richtig - Helmholzkrakenarm die Verantwortung entzog?
Und wer bezahlt das 'Ausräumen' eines wissenschaftlichen
Forschungsendlagers? so um die 10 Mia.€ - bis 2000wievieldreissig?
Meine Mein ung? Man wartet sehnlichst drauf, dass dcer ganze Sch.... da in sich einstürzt
- alternativlos!
Und unter wessen Aufsicht stand die GSSK in Geesthacht?
Da wo man Nuklearperlen aus der Elbe fischen konnte - und noch einiges mehr?
Der Hr. Weber, unsiedersprochen, vertritt seine und
die Interessen seines Instituts - aber mit Atomkrams spielt er nicht rum.
...Helmholtz - da gucken Sie mal richtig, was sich da alles
angesammlt hat:
Karlsruhe? Die, die den Atommüll auch AKW als Forschungsmaterial umgelabelt haben und dann - ei wo denn? -
untergeb racht hzaben?
Genau - in der ASSe - so um die 70% der dortigen Sauerei
kommt aus Karlsruhe?
Und wer hat denn die ASSE betrieben, bis man diesem - richtig - Helmholzkrakenarm die Verantwortung entzog?
Und wer bezahlt das 'Ausräumen' eines wissenschaftlichen
Forschungsendlagers? so um die 10 Mia.€ - bis 2000wievieldreissig?
Meine Mein ung? Man wartet sehnlichst drauf, dass dcer ganze Sch.... da in sich einstürzt
- alternativlos!
Und unter wessen Aufsicht stand die GSSK in Geesthacht?
Da wo man Nuklearperlen aus der Elbe fischen konnte - und noch einiges mehr?
Der Hr. Weber, unsiedersprochen, vertritt seine und
die Interessen seines Instituts - aber mit Atomkrams spielt er nicht rum.
Sie wollen doch nicht etwa behaupten, dass die Welt und Bild ein Hochlied auf die Energiewende gesungen haben?
Seit Wochen werden in den Medien nur die negativen Seiten der Energiewende beleuchtet, wobei die tatsächlichen Vor- und Nachteile nicht betrachtet werden. Viele Fakten werden dabei, auch von Politikern, nicht genannt oder verfälscht.
Natürlich läuft bei der Energiewende nicht alles perfekt - dafür sollte es zurecht Kritik von Seiten der Medien geben. Ich vermisse allerdings eine tiefgehende Analyse. Ein wirklicher Faktencheck.
Nehmen wir die kritische Situation in diesem Winter in der Blackout Gefahr herrschte - soweit mir bekannt waren die Strompreise durch eine Verknappung des Angebots bei hoher Nachfrage vor allem weg. der Kältewelle speziell in Frankreich so hoch, dass es sich lohnte den "teuren" Regelstrom zu buchen und die "Strafe" dafür zu bezahlen. Daher wichen just an diesen Tagen die prog. Nachfrage massiv von der tats. ab.
Oder die "kritische" Situation bei der Notabschaltung eines Kernkrafw. - oder die glühenden Leitungen, weil Windstrom aus dem Norden nach Italien verkauft wurde....
Vor allem verwundert mich die fehlenden Relationen - das wir für die Energiewende eine Gegenleistung erhalten in Form von Anlagen und massiv sinkenden Anlagenpreisen kann wohl kaum jemand bestreiten - welche Gegenleistung erhalten wir für den ESM und dieverse Rettungen von Banken und Landesbanken? Oder aus dem US Hypothekenmarkt? Kennen sie den Ölpreis von morgen?
So unterschiedlich kann man doch die Welt ansehen:
"Die Enrgiewende wird kaputtgechrieben."
Ich selbst habe es bisher eigentlich immer umgekehrt empfunden (gelesen!):
"Niemand will die Energiewende in Frage stellen."
Kampagnenjournalismus? Eher Schwarm"intelligenz" verzugsweise geisteswissenschaftlich gebildeter Journalisten.
(Wobei sich in den Foren tatsächlich immer mehr melden, die sich explizit dagegen verwahren, ich denke da z.B. an die FAZ - trotz Schirrmacher. :-))
An dieser Stelle möchte ich gerne mal eine grundsätzliche Bemerkung äußern:
Ich halte den "Westen" nicht für dekadent, mit einer gewissen Patina vielleicht versehen, aber nach wie vor wenn auch vielleicht auf subtilere Weise bzgl. seiner Ideen und Werte "hochinfektiös". M.a.W. der Virus der Aufklärung ist nicht mehr totzukriegn.
Wenn ich aber sehe mit welcher Kleinmütigkeit man hier - in Deutschland - (eigentlich müsste ich Begriffe brauchen, wie man sie früher in Winnetou gegenüber Feiglingen lesen konnte) man vor der Kernenergie und der Radioaktivität erstarrt,
dann kann ich verstehen, warum "jüngere"(im doppelten Wortsinn) Gesellschaften in uns eine dekadente Gesellschaft sehen, eine Gesellschaft "ohne Biss".
Herzlichst Crest
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