Massenentlassungen: Nokia hat keine Antwort auf den Niedergang
Erst lobt Nokia den Standort Ulm, dann wird er geschlossen. Die Krise des finnischen Handykonzerns ist schlimmer als gedacht, kommentiert M. Rohwetter.
Auf dem Weg in den Abgrund schreitet Nokia voran. Der einstige Marktführer, längst entthront von Apple und Samsung, liefert eine schlechte Nachricht nach der anderen. Am Donnerstag verkündete das Unternehmen, weltweit 10.000 Stellen bis 2013 abzubauen. Ferner soll eine Reihe von Standorten aufgegeben werden.
Dazu gehört auch das deutsche Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ulm mit rund 700 Mitarbeitern. Mit den jetzt verkündeten Maßnahmen will Nokia "seinen strategischen Fokus schärfen". Doch ein solcher ist bislang nicht zu erkennen. Panik und Aktionismus überlagern eine langfristige strategische Planung.
Ulm ist ein gutes Beispiel dafür. Noch vor gut drei Monaten, das ist nicht lange her, war von einer Schließung Ulms überhaupt keine Rede. Gleich mehrere hochrangige Führungskräfte prophezeiten dem schwäbischen Standort eine große Zukunft. "Wir investieren stark in unsere deutschen Standorte in Berlin und Ulm. Wir werden dort unsere Forschungs- und Entwicklungszentren ausbauen und zahlreiche neue Jobs schaffen, um künftige Innovationen voranzutreiben", sagte Mary McDowell, immerhin Mitglied des Konzernvorstands, in einem Interview mit der ZEIT.
Und Michael Bültmann, der Geschäftsführer von Nokia Deutschland, sagte ZEIT ONLINE: "Im vergangenen Jahr haben wir hier stetig eingestellt und sind nun bei über 650 Mitarbeitern am Standort Ulm, was einem Wachstum von etwa 25 Prozent entspricht. Damit wird deutlich, wie wir in der Transformation klar in Forschung und Entwicklung in Deutschland investieren." Neue Jobs schaffen? Investieren?
Drei Monate nach diesen Bekenntnissen wird der Standort geschlossen. Wenn sich die Ulmer Mitarbeiter nun verschaukelt fühlen – es wäre nur verständlich. Drei Möglichkeiten bleiben, um die Situation zu erklären. Beruhigend ist keine von ihnen.
Variante Eins: Die Manager haben Ulm wider besseren Wissens öffentlich gestützt. Dann bliebe die Frage, warum sie das getan haben sollten. Variante zwei: Sie haben nicht geahnt, dass Ulm intern schon auf der Kippe stand. Dann dürfte man sich wundern, wie innerhalb des Konzerns kommuniziert wird. Variante drei: In den vergangenen Monaten hat sich die ohnehin schon gewaltige Krise bei Nokia noch überraschend verschärft. Das würde belegen, dass die bisherigen Rettungsversuche von Konzernchef Stephen Elop erfolglos geblieben sind. Für die dritte Möglichkeit spricht immerhin eine Gewinnwarnung vom April und die jüngste Herabstufung durch zwei Ratingagenturen.
Wie man es auch betrachtet: Es sieht nicht gut aus. Nicht für Ulm. Nicht für die vielen Hundert Mitarbeiter dort. Und auch nicht für den Konzern selbst. Den sinkenden Einnahmen hinterherzusparen ist noch keine Strategie. Wohin die Finnen auch wollen – es bleibt vorerst ihr Geheimnis.






für zeitgemäß geile Handys. Ich sag nur 8110.
R.I.P. Nokia
bei Nokia einstieg.
Der Weltraum gehört uns sagte einst ein US Präsident.
Wem gehören die globalen Netzwerke? Nach AKAMAI. Goldmann Sachs und seine Murdoch medialen Abhörspezialisten, sitzen im Vatikan?
Das EU Kartellamt sollte die Weltraum, Netzwerknutzungskosten genauer betrachten.
Die Politiker der EU haben sich nie als Wirtschaftsgemeinschaft verstanden.
Seit PayPal eingeführt wurde, kann ich nur noch den Kopf über EU Banken und Sparkassen schütteln.
Sie haben oder dürfen kein Konzept entwickeln.
http://www.spiegel.de/wir...
... Publicity! Apple-geile Journalisten sind ja grundsätzlich heiß darauf, kostenlos Werbung für den Konzern zu machen, sobald dieser ein neues Produkt auf den Markt bringt. Ob es nun den Höchstpreis rechtfertig oder nicht - Hauptsache cool.
Samsung hat es früh genug verstanden, technische Innovationen in sehr guter Qualität zu liefern und sich als direkter Konkurrent zu Apple zu positionieren - wird somit häufig auch in einem Atemzug wiederrum beispielsweise seitens der Presse genannt.
Nokia hat irgendwann den Anschlußss verpasst und ist sicherlich vielfach auch negativ durch das fleißige "Standort öffnen, Fördergelder abschöpfen, Standort schließen und weiterziehen" Verhalten bei vielen Kunden negativ vorbelasstet. Derartige Meldungen findet man von den anderen Anbietern nicht, auch wenn das sicher keine Garantie für ordentliche Fertigung ist.
vielleicht auch einfach die besseren Produkte haben, kommt ihnen nicht in den Sinn?
vielleicht auch einfach die besseren Produkte haben, kommt ihnen nicht in den Sinn?
Es gibt weiterentwickelt kein besseres handy. Microsoft wusste warum man sich Nokia kurz vor dem Start von N9 unter den Nagel riss. Selbst Nokia ist erstaunt das die gebauten N9 wie warme Semmeln vom Ladentisch gingen...
Das N9 gehört ja auch zu den wenigen Nokia-Handys, auf die man im Nachhinein Android aufspielen kann. ;)
Das N9 gehört ja auch zu den wenigen Nokia-Handys, auf die man im Nachhinein Android aufspielen kann. ;)
Der Konzern Nokia hat sich derzeit auf das einzige Produkt mobile Telefonie und Netze konzentriert. Alle anderen Produktherstellungen ( bis hin zu Gummistiefeln ) verkauft.
Als Weltmarktführer auch kurze Zeit technisch führend gewesen, die Standartlinie ( Bochum) ist aber schon lange auf dem Weltmarkt zu teuer gewesen und wurde im Ausland von billigen chinesischen oder indischen Produkten verdrängt. Der Transfer, legal oder illegal, von technischem Wissen ist nicht weltweit zu unterbinden.
Eine Produktion von Massengeräten für den Weltmarkt in Hochlohnländern zu betreiben ist unmöglich geworden.
Auch wenn Apple und Samsung zurzeit in China gefertigte Smartphones verkaufen, wird es nicht lange dauern, bis uns brilliant kopierte Produkte erreichen.
Darum darf sich kein verantwortungsvoller Hersteller auf ein Produkt zurückziehen.
Das größte Problem des Hardwareherstellers Nokia, ist die Software. Bis 2007 war es egal, was man auf ein Telefon geschmissen hat, Hauptsache man konnte SMS schreiben und Telefonieren.
Mit dem Einzug der Touchscreens ist die Software so wichtig geworden, dass man mit den eigenen Angeboten (Meego?, Symbian) nicht mehr mithalten kann.
Es fehlt an Inhalten und ansprechender Softwaredesign. Und diese war nie ein Steckenpferd von Nokia, wo eben die Hardwareingenieure das letzte Wort hatten.
Auf Windows Phone zu setzen bringt aber auch nichts, deren Markt ist viel zu klein. Android hätte man wählen sollen. Oder vielleicht WebOS eine Chance geben.
vielleicht auch einfach die besseren Produkte haben, kommt ihnen nicht in den Sinn?
Deshalb nutze ich seit geraumer Zeit mit großer Zufriedenheit mein Galaxy S2. :-)
...hat Nokia den Markt verschlafen.
Apple hat mit dem iPhone einen grundlegenden Meilenstein gesetzt, auch wenn ich das Gerät persönlich nicht mag. Der Gigant Google hat mit seinem Android-Ansatz dann (mit Apple) den Markt grundlegend radikalisiert. Und Nokia ist auf diesen Zug nicht aufgesprungen.
Plötzlich sind Dinge wie Akkulaufzeit zweitrangig.
Und die Kooperation mit MS war keine Alternative. Denn was Apple und Google ausmacht, ist dass ein nicht zu vernachlässigender Aspekt deren Erfolge sich auf die Community stützt, nämlich dass Basis-Applikationen komplett via "Apps" von Drittanbietern entwickelt wird.
Traurig aber wahr, von den ehemaligen großen 4 (Nokia, Siemens, Motorola, SonyEricsson) sind nur noch 2 übrig. Die anderen beiden haben zumindest zum Teil diesen Trend erkannt.
So ist das eben. Märkte ändern sich, gerade Google und Apple haben gezeigt, dass sie die alleinige Kraft haben, derart Veränderungen in Gang zu setzen.
Ich bin mit meinem Nokia Smartphone mit Symbian drauf sehr zufrieden. Von der Anzahl der Anwendungen ("apps", wie die schwachsinnige Bezeichnung heute ist) vielleicht etwas weniger, aber alles wichtige gibt es, und zum Teil sogar noch mehr als bei den anderen.
Z. B. einen Dateimanager, mit dem man auf SMB-Netzlaufwerke zugreifen kann suchen Sie bei Apple vergebens, genauso wie die Möglichkeit, einen USB-stick anzuschließen oder auch eine vollwertige Navigationssoftware mit weltweit kostenlosen Karten. Und ich kann software installieren, ohne durch einen "appstore" gegängelt zu werden.
Von der Hardware ebenso: immer bester Empfang auch ohne Schutzhülle, eine richtig gute Kamera mit richtigem Blitz etc.pp Ich verstehe wirklich nicht, warum Nokia immer so schlechtgeschrieben wird.
Deshalb nutze ich seit geraumer Zeit mit großer Zufriedenheit mein Galaxy S2. :-)
...hat Nokia den Markt verschlafen.
Apple hat mit dem iPhone einen grundlegenden Meilenstein gesetzt, auch wenn ich das Gerät persönlich nicht mag. Der Gigant Google hat mit seinem Android-Ansatz dann (mit Apple) den Markt grundlegend radikalisiert. Und Nokia ist auf diesen Zug nicht aufgesprungen.
Plötzlich sind Dinge wie Akkulaufzeit zweitrangig.
Und die Kooperation mit MS war keine Alternative. Denn was Apple und Google ausmacht, ist dass ein nicht zu vernachlässigender Aspekt deren Erfolge sich auf die Community stützt, nämlich dass Basis-Applikationen komplett via "Apps" von Drittanbietern entwickelt wird.
Traurig aber wahr, von den ehemaligen großen 4 (Nokia, Siemens, Motorola, SonyEricsson) sind nur noch 2 übrig. Die anderen beiden haben zumindest zum Teil diesen Trend erkannt.
So ist das eben. Märkte ändern sich, gerade Google und Apple haben gezeigt, dass sie die alleinige Kraft haben, derart Veränderungen in Gang zu setzen.
Ich bin mit meinem Nokia Smartphone mit Symbian drauf sehr zufrieden. Von der Anzahl der Anwendungen ("apps", wie die schwachsinnige Bezeichnung heute ist) vielleicht etwas weniger, aber alles wichtige gibt es, und zum Teil sogar noch mehr als bei den anderen.
Z. B. einen Dateimanager, mit dem man auf SMB-Netzlaufwerke zugreifen kann suchen Sie bei Apple vergebens, genauso wie die Möglichkeit, einen USB-stick anzuschließen oder auch eine vollwertige Navigationssoftware mit weltweit kostenlosen Karten. Und ich kann software installieren, ohne durch einen "appstore" gegängelt zu werden.
Von der Hardware ebenso: immer bester Empfang auch ohne Schutzhülle, eine richtig gute Kamera mit richtigem Blitz etc.pp Ich verstehe wirklich nicht, warum Nokia immer so schlechtgeschrieben wird.
Man nehme einen ehemaligen Microsoft-Manager, lasse diesen einen Deal mit seinem ehemaligen Arbeitgeber aushandeln, dass Nokia bei Smartphones quasi exklusiv auf Windows Phone setzen muss (das kein Mensch haben will - ca. 1-2% Marktanteil) und sich dafür Android (was jeder haben will) gegenüber quasi komplett verweigert, und schon ist das Desaster vorprogrammiert.
Dafür streicht der dafür verantwortliche Ex-Microsoft-Manager dann Millionen ein, während viele Tausend Mitarbeiter, die nix dafür können, als ausgleichende Gerechtigkeit arbeitslos werden.
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