Stromversorgung: Rösler will Zeitplan für Energiewende nachbessern
Erst zweifelte Umweltminister Altmaier, nun ist auch Wirtschaftsminister Rösler unsicher: Die Regierung kann offenbar ihre Ziele für die Energiewende nicht erreichen.
© Sebastian Kahnert/dpa/lbn

Wirtschaftsminister Philipp Rösler
In der Bundesregierung wachsen die Zweifel, die von ihr selbst beschlossene Energiewende im angestrebten Zeitplan verwirklichen zu können. Der Umbau der Energieversorgung müsse mit Augenmaß geschehen, sagte Wirtschaftsminister Philipp Rösler der Bild-Zeitung.
"Die Zeitachse und die Ziele für die Energiewende stehen. Aber wir müssen nachsteuern, wenn Jobs und unsere Wettbewerbsfähigkeit bedroht sein sollten", sagte Rösler. Der FDP-Politiker sagte, die Bezahlbarkeit von Strom für Verbraucher und Unternehmen habe für ihn "oberste Priorität".
Damit rückt nach Umweltminister Peter Altmaier das zweite Kabinettsmitglied angesichts zahlreicher Probleme bei der Umsetzung der Energiewende vom gesteckten Zeitplan ab. Altmaier hatte am Wochenende erklärt, er zweifele daran, ob der Stromverbrauch wie angestrebt tatsächlich um zehn Prozent bis 2020 gesenkt werden könne.
Merkel äußert indirekt Kritik an Rösler
Die Bundesregierung hatte unter dem Eindruck der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im Frühjahr 2011 die Energiewende mit einem Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie bis 2022 beschlossen. Zuvor hatte sie noch voll auf Atomkraft gesetzt und den von Rot-Grün mit der Energiewirtschaft bereits besiegelten Atomausstieg zurückgenommen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte indirekt Kritik an Rösler. Bei den Verhandlungen um die EU-Richtlinie für mehr Energieeffizienz habe die Bundesregierung nicht immer eine glückliche Figur gemacht, sagte die CDU-Vorsitzende beim 3. Petersberger Klimadialog. Rösler hatte auf unverbindliche Ziele gedrungen. Mit dem im Juni ausgehandelten Kompromiss will Europa nun 15 bis 17 Prozent Energie bis 2020 einsparen. Energieerzeuger sollen dafür unter anderem jährlich 1,5 Prozent weniger Energie verkaufen.







Was Herr Roesler bisher fuer die Verwirklichung auch nur eines seiner vollmundig angekuendigten Ziele wirklich getan hat bleibt raetselhaft. Dass die Zeit allerdings ein weiteres Umfallen, das Ankuendigen ein weiteres Versprechen brechen zu wollen, das Eingestaendnis der eigenen Inkompetenz als "nachbessern" bezeichnet spricht Baende.
....tump. Es war bereits beim ersten Atomausstieg klar, dass der Travers viel komplizierter und teurer war, als man dem Wähler sagte. Es war auch offensichtlich, dass die vorgeschlagenen Mittel nie und nimmer reichten und diese Insuffizienz dazu führen würde, wohin politisch motivierte, witschaftlich unmögliche Ziele immer führen. Mit dem Euro ist das ähnlich.
Ob wir zwei solche Desaster gleichzeitig brauchen ist fraglich.
wäre die richtigere Überschrift gewesen, um diesen Minister als das zu entlarven, was er ist: inkompetent und anmaßend.
k.
....tump. Es war bereits beim ersten Atomausstieg klar, dass der Travers viel komplizierter und teurer war, als man dem Wähler sagte. Es war auch offensichtlich, dass die vorgeschlagenen Mittel nie und nimmer reichten und diese Insuffizienz dazu führen würde, wohin politisch motivierte, witschaftlich unmögliche Ziele immer führen. Mit dem Euro ist das ähnlich.
Ob wir zwei solche Desaster gleichzeitig brauchen ist fraglich.
wäre die richtigere Überschrift gewesen, um diesen Minister als das zu entlarven, was er ist: inkompetent und anmaßend.
k.
Da kündigt sich schon die zweite 180 Grad-Wende in der Atomkraftfrage an.
Erst "Ja" zur Atomkraft, dann "Nein" und jetzt wird ein aber "Vielleicht doch!".
Mit ihrer unentschiedenen Energiepolitik gibt die Bundesregierung eine denkbar schlechte Figur ab. Erst werden mit viel Fnafare die Atomlaufzeiten verlängert; dann wird ein halbes Jahr später der Ausstieg aus der Atomenergie verkündet. Ein gewaltiges Programm zum Ausbau des Netzes wird rd aufgelegt, wobei die Kosten vor allem die Privathaushalte tragen. Eineinhalb Jahrzehnte nach der ideologisch motivierten Privatisierung des Energiesektors ist die Bundesregierung, zeigt sich der Staat als Geisel der Großkonzerne. Es gelingt ihm nicht, Energiepolitik im Interesse der Bevölkerung zu gestalten; stattdessen geben die Profitinteressen der Konzerne und ihere Aktionäre den Ausschlag. Nachdem jetzt mehrere dieser Konzerne zu Recht--es sind ja keine karitativen Einrichtungen--die Regierung wegen ihrer widersprüchlichen Politik verklagen, werden wir schon sehen, wer Herr im Haus ist.
Bei der FDP gab es diese Zweifel ja nie. Sie darf man getrost als innerparlamentarischen Lobbyverband ansehen. Es ist selbstverständlich, dass Herr Rösler sich den vermeintlich (!) wirtschaftsfeindlichen, also Profit reduzierenden Plänen der Kanzlerin in den Weg stellt, wenn nicht offen, dann immerhin durch eine stille Sabotage.
Um die Bankenkrise zu überwinden, benötigen wir Wirtschaftswachstum in Europa. Wirtschaftswachstum ist aber mit erhöhtem Stromverbrauch verbunden. Das heißt, daß die Vorhaben bezüglich Energieeinsparung gar nicht verwirklicht werden können.
Die Privathaushalte werden immer sparsamer werden, gleichzeitig werden die Strompreise drastisch ansteigen. Die Industrie wird die Einsparungen der Privathaushalte durch Steigerung ihres Stromverbrauches wieder ad absurdum führen.
Wir können nur dann eine wirkliche Senkung des Stromverbrauches erreichen, wenn die energieintensiven, bisher geschützten, Unternehmen den gleichen Preis wie die Privathaushalte zahlen müssen.
des Stromnetzes würde alleine schon für Wachstum sorgen. Aber die FDP gibt lieber Geld für Atomkraftwerke aus, um diese steuerlich besser darstehen zu lassen und die Renditen der Aktionäre zu befriedigen.
Im übrigem sollte man sich fragen, inwieweit eine Wirtschaft überhaupt wachsen kann. Produzieren wir so wenig, dass es nicht zu einer guten Versorgung in der BRD reicht? Sind wir nicht Exportvizeweltmeister? Vor 20 Jahren, wo die Bevölkerungsgröße ähnlich war, konnten wir die Bürger doch auch schon versorgen. Der BIP ist in 50 Jahren über 50 % (inflationsbereinigt) gestiegen.
wie die Privatverbraucher zahlen müssen, werden wir in der Tat ganz erheblich Strom sparen. Diese Betriebe werden dann nämlich schlicht und ergreifend dichtmachen und dorthin abwandern, wo man keine derartig bekloppte Energiepolitik betreibt.
Etwas anderes bleibt ihnen auch nicht übrig, da der Wirkungsgrad auf 100% beschränkt ist, weswegen sie die Kostensteigerung nicht mal ansatzweise durch Effizienzgewinne auffangen könnten und alle Aufträge an die ausländische Konkurrenz verlören.
Das sage ich ihnen übrigens als Elektronikentwickler, dessen Hauptkunden metallverarbeitende = energieintensive Betriebe sind, die über einige Megawatt Anschlussleistung verfügen und deren Umrichter zur induktiven Erwärmung seit langem einen Wirkungsgrad von 96% ab Hochspannungseinspeisung haben.
Was nun? Die gesamte Metallindustrie aus dem Land jagen und einen Ökodankgottesdienst am Grab von Henry Morgenthau abhalten?
des Stromnetzes würde alleine schon für Wachstum sorgen. Aber die FDP gibt lieber Geld für Atomkraftwerke aus, um diese steuerlich besser darstehen zu lassen und die Renditen der Aktionäre zu befriedigen.
Im übrigem sollte man sich fragen, inwieweit eine Wirtschaft überhaupt wachsen kann. Produzieren wir so wenig, dass es nicht zu einer guten Versorgung in der BRD reicht? Sind wir nicht Exportvizeweltmeister? Vor 20 Jahren, wo die Bevölkerungsgröße ähnlich war, konnten wir die Bürger doch auch schon versorgen. Der BIP ist in 50 Jahren über 50 % (inflationsbereinigt) gestiegen.
wie die Privatverbraucher zahlen müssen, werden wir in der Tat ganz erheblich Strom sparen. Diese Betriebe werden dann nämlich schlicht und ergreifend dichtmachen und dorthin abwandern, wo man keine derartig bekloppte Energiepolitik betreibt.
Etwas anderes bleibt ihnen auch nicht übrig, da der Wirkungsgrad auf 100% beschränkt ist, weswegen sie die Kostensteigerung nicht mal ansatzweise durch Effizienzgewinne auffangen könnten und alle Aufträge an die ausländische Konkurrenz verlören.
Das sage ich ihnen übrigens als Elektronikentwickler, dessen Hauptkunden metallverarbeitende = energieintensive Betriebe sind, die über einige Megawatt Anschlussleistung verfügen und deren Umrichter zur induktiven Erwärmung seit langem einen Wirkungsgrad von 96% ab Hochspannungseinspeisung haben.
Was nun? Die gesamte Metallindustrie aus dem Land jagen und einen Ökodankgottesdienst am Grab von Henry Morgenthau abhalten?
....tump. Es war bereits beim ersten Atomausstieg klar, dass der Travers viel komplizierter und teurer war, als man dem Wähler sagte. Es war auch offensichtlich, dass die vorgeschlagenen Mittel nie und nimmer reichten und diese Insuffizienz dazu führen würde, wohin politisch motivierte, witschaftlich unmögliche Ziele immer führen. Mit dem Euro ist das ähnlich.
Ob wir zwei solche Desaster gleichzeitig brauchen ist fraglich.
ob wir Zwei Desaster auf einmal verkraften ?
ob wir Zwei Desaster auf einmal verkraften ?
Mein Gott, haben es so viele immer noch nichtbegriffen, dass die sogenannte Energiewende nur ein treffliches und aus moralischen Gründen kaum ablehnbares Instrument ist, um Profit zu erzielen. Allein das oft benutzte Argument 'Erhaltung von Arbeitsplätzen' ist wohl entlarvent genug. Aber den Uninformierten zur Beruhigung - die Energiewende kommt, nur nicht in der Form, wie sich das die Lobby von Wind und Sonnne vorgestellt hat - inormieren unter http://coldfusion3.com/!
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mk
Warum geben eigentlich alle Beteiligten nicht endlich zu, dass sie sich in grünen Träumereien verrannt haben? Eine versorgungssichere und preiswerte Energieversorgung ist NUR mit Atomenergie möglich.
Und wenn sich eine Hochtechnologienation wie Japan von bedauerlichen Einzelfällen wie Fukushima nicht dauerhaft irritieren lässt, warum sollten wir dieses tun?
Deutschland braucht die schnelle Rückkehr zur Kernenergie und - endlich - die Ausweisung einen Endlagerstandortes.
"Eine versorgungssichere und preiswerte Energieversorgung ist NUR mit Atomenergie möglich."
Dieser Satz wird zwar gerne von gewissen Kreisen gebracht, ist aber nicht haltbar. Richtig gestellt lautet er:
"Eine versorgungssichere und preiswerte Energieversorgung ist NUR mit Kohleenergie möglich."
Zur Begründung: Kohle ist in großen Mengen verfügbar und billiger als Uran (auf die kWh gerechnet). Dazu ist Kohle in unserem eigenen Land in großen Mengen abbaubar. Damit verringern wir die Abhängigkeit vom Import. Preiswerter und versorgungssicherer geht es nicht.
Noch ein Vorteil von Kohle ist, dass die Kosten bereits auf der Hand liegen, während bei AKWs diverse Endkosten noch verschleiert auf uns zukommen.
Die Rückkehr zu AKWs ist denkbar, allerdings nicht mit falschen Argumenten wie die von Ihnen genannten. Damit fühlen sich die Leute verschaukelt. Diese systematische Lüge, die den Menschen aufgetischt wird, trägt ein gehöriges Maß zur Ablehnung der Kernkraft in Deutschland bei.
Ein wenig mehr Ehrlichkeit wäre von allen Seiten zu wünschen, auch von Ihnen.
Gleich nach dem AA (Ausstieg aus dem Ausstieg) mit praktisch
unbeschränkter Laufzeitverlängerung - über die technischen
Vorgaben hinaus! - in 2010 wurden für 2011 gleiche mal Strompreiserhöhungen von 8-12% angemeldet!
Also genau das Gegenteil dessen, was Sie sich hier aus
'Atomkraft' erträumen!
Nur dass Ihnen das kaum noch jemand abnimmt - und dne EVZ-Hofschranzen noch weniger!
Und das ist gut so!
"Eine versorgungssichere und preiswerte Energieversorgung ist NUR mit Atomenergie möglich."
Dieser Satz wird zwar gerne von gewissen Kreisen gebracht, ist aber nicht haltbar. Richtig gestellt lautet er:
"Eine versorgungssichere und preiswerte Energieversorgung ist NUR mit Kohleenergie möglich."
Zur Begründung: Kohle ist in großen Mengen verfügbar und billiger als Uran (auf die kWh gerechnet). Dazu ist Kohle in unserem eigenen Land in großen Mengen abbaubar. Damit verringern wir die Abhängigkeit vom Import. Preiswerter und versorgungssicherer geht es nicht.
Noch ein Vorteil von Kohle ist, dass die Kosten bereits auf der Hand liegen, während bei AKWs diverse Endkosten noch verschleiert auf uns zukommen.
Die Rückkehr zu AKWs ist denkbar, allerdings nicht mit falschen Argumenten wie die von Ihnen genannten. Damit fühlen sich die Leute verschaukelt. Diese systematische Lüge, die den Menschen aufgetischt wird, trägt ein gehöriges Maß zur Ablehnung der Kernkraft in Deutschland bei.
Ein wenig mehr Ehrlichkeit wäre von allen Seiten zu wünschen, auch von Ihnen.
Gleich nach dem AA (Ausstieg aus dem Ausstieg) mit praktisch
unbeschränkter Laufzeitverlängerung - über die technischen
Vorgaben hinaus! - in 2010 wurden für 2011 gleiche mal Strompreiserhöhungen von 8-12% angemeldet!
Also genau das Gegenteil dessen, was Sie sich hier aus
'Atomkraft' erträumen!
Nur dass Ihnen das kaum noch jemand abnimmt - und dne EVZ-Hofschranzen noch weniger!
Und das ist gut so!
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