EnergiewendeWer viel nutzt, muss viel zahlen

Der Energiewende droht eine soziale Schieflage. Um die Einkommensschwachen nicht übermäßig zu belasten, muss die Bundesregierung umsteuern. von Anke Weidlich

Der bereits in Betrieb befindliche RWE Innogy Windpark vor der Küste von Nordwales

Der bereits in Betrieb befindliche RWE Innogy Windpark vor der Küste von Nordwales   |  © dpa

Die Diskussion um die Kosten der Energiewende ist voll entbrannt. Die einen fürchten um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit, die anderen vermuten eine Sabotage der Energiewende hinter dem Kostenargument. Fest steht: In den nächsten Jahren und Jahrzehnten müssen erhebliche Investitionen in die Stromnetze getätigt werden. Dies ist nicht allein auf die Energiewende zurückzuführen.

Seit der Liberalisierung der Strommärkte ist insgesamt sehr wenig in den Erhalt der Netze investiert worden. Dementsprechend besteht jetzt ein erheblicher Nachholbedarf. Zusätzlich müssen Tausende Kilometer Hochspannungsleitungen gebaut werden, um große Strommengen aus den Windparks an der Küste in die Verbrauchszentren im Süden zu transportieren. Und auch die lokalen Verteilnetze, in die vor allem kleinere dezentrale Anlagen zunehmend mehr Strom einspeisen, müssen in Schuss gehalten und für die Anforderungen der Energiewende fit gemacht werden.

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Durch intelligentere Netztechnik, sogenannte Smart Grids, können die Kosten des Verteilnetzausbaus zwar begrenzt und die bestehenden Kapazitäten besser genutzt werden, aber auch das erfordert erst einmal Investitionen. Die Modernisierung wird zum größten Teil über die Netznutzungsentgelte finanziert, die staatlich reguliert sind und als Bestandteil des Strompreises im Prinzip von allen Verbrauchern bezahlt werden.

Solaranlagen sind immer noch attraktiv

Die Autorin
Die Autorin

Anke Weidlich lehrt an der Hochschule Offenburg und leitet als Fellow das Projekt Smart Grids in der Stiftung neue Verantwortung.

Dieser Grundsatz beginnt sich jedoch zu wandeln. Während die Ausgaben für die Netze steigen, schrumpft die Basis derer, auf die die Kosten umgelegt werden. Unternehmen mit hohem Energieverbrauch müssen wesentlich weniger für die Nutzung des Stromnetzes bezahlen und besonders energieintensive Unternehmen können sich seit vergangenem Jahr sogar ganz von den Netzgebühren befreien.

Doch auch für kleine Verbraucher tun sich Möglichkeiten auf, sich um die Zahlung von Netzumlage zu drücken – indem man sich günstig selbst mit Strom versorgt, statt ihn teuer vom Energieunternehmen einzukaufen. Was mit dem Eigenverbrauchsbonus für Photovoltaikanlagen begann ist mit den stark gefallenen Preisen für Solaranlagen heute bereits ohne Förderung attraktiv: den erzeugten Strom gleich selbst zu verbrauchen, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen. Für diesen Strom müssen keine Netzentgelte bezahlt werden (und übrigens auch keine EEG-Umlage, mit der die Photovoltaikanlagen finanziert werden).

Allerdings muss das Netz weiterhin vorhanden sein, damit man auch das Licht anschalten kann, wenn die Sonne mal nicht scheint. Und damit der Strom aus der Photovoltaikanlage auch abtransportiert werden kann, wenn die Hausbewohner an einem sonnigen Tag mal im Urlaub sind. Die Kosten für die Bereitstellung des Netzes sind gleich hoch, egal wie oft es genutzt wird. Wenn der Eigenverbrauch nicht sicher planbar die Stromeinspeisung zur Mittagszeit reduziert, muss es teilweise sogar extra ausgebaut werden, damit der nicht verbrauchte Strom aufgenommen werden kann.

Leserkommentare
    • bayert
    • 30. Juli 2012 11:04 Uhr

    sorgen für die Entlastung des Stromnetz, da der erzeugte Strom regional verbraucht wird.

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    zahlt natürlich keinen Beitrag zur EEG-Umlage von 3,6 Cent/kwh wie das Frau Weidlich schreibt. Andererseits entlastet es die EEG-Umlage um 13-18,7 Cent/kwh weil diese garnicht in Anspruch genommen wird.

    Solarstrom bleibt fast immer im Niederspannungsnetz u. wird spätestens beim Nachbarn verbraucht. Von daher entstehen durch PV so gut wie keine Transportkosten, im Gegenteil: Es entlastet das Netz weil der Strom gerade tagsüber erzeugt wird u. nicht von zig-km Entfernung hergeleitet werden muß.

    • TDU
    • 30. Juli 2012 11:16 Uhr

    "Andererseits könnten Haushalte, die nur eine geringe Anschlussleistung benötigen, wie beispielsweise Rentner, einen geringeren Preis bezahlen als Verbraucher, die oft viele Geräte gleichzeitig laufen lassen."

    Genau. Vermutlich ist das jetzt schon. Die 30 Euro mehr im Monat seit Anfang des Jahres, "Family Tarif" genannt, verbrauche ich jedenfalls nicht. Aber die wollen mich nicht in Rente lassen und meine Frau und mein Sohn wollen partout nicht ausziehen oder aufs Fernsehen und die Nutzung des PCS verzichten.

    Nur leider garantiert die hohe Abnahme die Rabatte. hochhaus Wohen ist strommässig am günstigsten. Und recht hat die Autorin mit der industrie. Die totale Befreiung von den Netzentgelten sollte zurückgenomemn werden.

    Insofern: "Ihnen immer höhere Anteile der Netzkosten aufzubürden, wäre nicht fair." Ist nicht fair muss es heissen.

  1. Smart grids ist ein Konzept aus der IT-Welt, da kann man Nachrichten über immer wechselden Pfaden übertragen.

    Die Übertragung des Konzept auf die Energie-Welt hat zwei mehrere wunden Punkte:
    erstens, dass die Informationsnetze (die die Steuerung übernehmen) beliebig stabil sind (und kein Kind glaubt mehr daran)
    zweitens, anders als mit Nachrichten, jede Energietransfer ist mit Verluste verbunden
    drittens, in den smart grids gibt es keine "server" die als Zwischenspeicher verwendet werden können.
    Es wäre von großen Vorteil, wenn so viel Hirnschmalz, das anscheinend für die sozialen, ethischen, oekonomischen, religiösen Begleiterscheinung verwendet wird, für die Lösung der real existierenden technischen Probleme verwendet würde.

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    dürfte es wohl sein, dass wir uns darüber freuen könnten, günstigeren Strom wegen Smart-Grid zu bekommen. Die Masse jedenfalls wird nachts nicht die Waschmaschine anstellen dürfen, denn sie wohnt – ob Mieter oder Eigentümer – in einem Mehrparteienhaus.

    Viel wahrscheinlicher ist es wohl, dass den normalen Verbraucher die Sportschau oder überhaupt der Feierabend teuer zu stehen käme. Denn so zwischen 17 und 20 Uhr dürften die meisten Menschen zu Hause recht viel Strom verbrauchen wollen. Kühlschränke werden aufgemacht, gefüllt oder geleert, es wird Essen gekocht, Fernseher und Computer eingeschaltet, die Waschmaschine und der Staubsauger...

    Am Ende sähe es möglicherweise wie bei den Spritpreisen aus: der Preis wechselt dauernd, so dass wir eh den Überblick verlören.

  2. Das Fazit von Anke Weidlich würden bestimmt viele Menschen unterschreiben. Was ist schon daran gerecht, wenn Großnutzer nicht an den Kosten beteiligt werden?

    Aber so einfach ist es dann leider auch nicht: die energieintensiven Unternehmen in Deutschland sind Player auf dem globalen Markt. Vor allem in Deutschland sind die Energiekosten in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das bedeutet für die deutschen Unternehmen höhere Kosten und somit ein Wettbewerbshemmnis. Diese Unternehmen sind zugleich auch große Arbeitgeber und starke Lobbyisten.

    Eine starke Lobby fehlt aber dem "normalen" Verbraucher und auch den weniger betuchten Haushalten.

    Es kann auch nicht jeder ein Einfamilienhaus haben, um seinen Strom selbst herzustellen. Das gäbe unsere Fläche gar nicht her. Zudem wird für ein Haus mehr Energie benötigt als für eine Wohnung. Für ein Reihenhaus weniger als für ein freistehendes Haus... Und von der Versiegelung wollen wir mal gar nicht reden...

    So gesehen wäre wohl nur gerecht, wenn jeder den gleichen Preis für eine Kilowattstunde bezahlte.

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    Hier irren Sie sich denn die Börsenstrompreise sind dank EE gesunken. Davon haben allerdings nur die Großverbraucher denn für die Haushalte wird diese Einsparung nicht weitergegeben.

    Lobby hin, große Arbeitgeber her.

    die meisten Industrieteile, die viel mit Manpower zu tun haben, sind der Kosten wegen abgewandert, und kommen jetzt zum Teil wieder zurück. An vielen Stellen speziell im asiatischen Raum fehlt eben doch sowas wie Qualitätssicherung und Verlässlichkeit. Rückläufer sind erheblich teurer zu handhaben als stadnardmäßig durch die Linie laufende Produkte. Diese Lektion ist schmerzhaft, und viele mussten sie lernen.

    Wenn zum Standort Deutschland, vielleicht sogar Europa, eben hohe Energiekosten und Manpower gehört, dann muss jeder für sich entscheiden, ob er bleibt oder nicht. Man sollte diese Entscheidung den Unternehmen überlassen und sich davon auch nicht erpressen lassen, denn auch andere Länder werden auf absehbare Zeit dahinter kommen, dass man auf Dauer eben keinen Raubbau an der Natur betreiben kann. Offensichtlich tritt diese Erkenntnis bereits in China zu Tage:

    http://blog.zeit.de/china/2012/07/30/chinas-hochkonjunktur-der-proteste/

  3. ... müssen diese eben mehr sparen und weniger verbrauchen.
    Niemand käme auf die absurde Idee, den Preis für ein Brötchen, ein Auto oder eine Wohnzimmereinrichtung vom Einkommen des Käufers abhängig zu machen.
    Energie ist auch nichts anderes als eine Ware, deren Preis sich nach Angebot, Nachfrage und Qualität richtet.

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    müsste dann aber wohl der hohe Verbrauch teurer werden, oder? Und die Großverbraucher würden nicht entlastet.

    Den Einkommensschwachen zuzumuten, Strom sparen zu müssen, ist schon fast frech. Denn diese können sich häufig keine A+++Geräte leisten. Darf aber, wer arm ist, keinen Kühlschrank mehr betreiben? Darf, wer arm ist, abends nur noch im Dunkeln sitzen?

    Das Brötchen würde nicht billiger angeboten, weil der Kunde wenig oder keine Kaufkraft besitzt.

    Der Kunde bekäme aber von seinen Mitmenschen Geld (Sozialleistungen) oder Essensmarken. Das ist das Prinzip einer solidarischen Gesellschaft. Der Starke unterstützt den Schwachen.

    Und an Nr.3:

    Ob die Informationsnetze, die die Stromversorgung dann regeln werden diese Last schultern können, werden wir dann sehen. Wenn vom "Netzausbau" gesprochen wird, sollten die Informationsquellen ebenso gestärkt werden, sonst macht das ja alles keinen Sinn.

    Ja, jeder Transfer bedeutet Transport- und Umwandlungsverluste. Aber habe ich lieber die Hälfte des erzeugten Stromes da, wo ich ihn brauchen kann oder den ganzen Strom an einer Stelle ohne Abnehmer?

    Da Sie ja scheinbar heut zum ersten Mal in die Energiewende rein"zappen":

    Als Zwischenspeicher eignen sich Batterien, Pump-Speicher-Kraftwerke und noch einige andere Techniken. Ja, aktuell reicht die Kapazität nicht aus, auch die Schaffung von Speichermöglichkeiten gehört zum Ausbau der Netze und gerade hier schnellen die Kosten für den Ausbau nach oben.

    Aber: Mit einem vernünftig aufgebauten Plan (den unsere Regierenden leider nicht haben), ließe sich das alles in den nächsten 5-10 Jahren abhaken.

    • 2eco
    • 30. Juli 2012 11:51 Uhr

    "... müssen diese eben mehr sparen und weniger verbrauchen.
    Niemand käme auf die absurde Idee, den Preis für ein Brötchen, ein Auto oder eine Wohnzimmereinrichtung vom Einkommen des Käufers abhängig zu machen.
    Energie ist auch nichts anderes als eine Ware, deren Preis sich nach Angebot, Nachfrage und Qualität richtet."

    Irgendwann kann man aber nicht mehr Energie sparen. Ein großer Teil des Stromverbrauchs besteht immerhin aus den ganzen Elektrogroßgeräten (Waschmaschine, Herd, Spülmaschine, Backofen, Kühlschrank etc.). All diese Geräte gegen A+++ Geräte zu tauschen kostet mehrere Tausend Euro. Wie soll das eine Einkommensschwache Familie stämmen?
    Es ist ein Irrglaube mit ein paar Energiesparlämpchen z.B. 30% Strom zu sparen.

    Energie ist auch eine andere Ware als Brötchen oder Möbel. Auf frische Brötchen vom Bäcker kann man verzichten. Auf Licht, warmes Wasser, sauberes Geschirr und Wäsche kann man nicht verzichten. Wenn dies von den ärmeren verlangt wird ist das ein Armutszeugnis für die Gesellschaft.

    Warum müssen gerade diejenigen, die im Geld schwimmen nur Peanuts bezahlen, aber diejenigen, die sowieso nichts haben immer mehr? Die Kleinbetriebe müssen also die hohen Strompreise zahlen, die reichen Firmen aber kaum die Hälfte? Das ist doch kein gesunder Wettbewerb mehr.

    Diese Art von Kapitalismus passt ins Mittelalter nicht ins 21. Jh.

    • aMax
    • 31. Juli 2012 19:53 Uhr

    In einem Energieunternehmen tätig?
    Energie befriedigt Grundbedürfnisse, Speisen zubereichten, Wäsche waschen, nicht im Dunkeln sitzen müssen, etc.

    Auf ein Auto, Weisses Brot oder eine neue Einrichtung läßt
    sich ggf. verzichten.

  4. dürfte es wohl sein, dass wir uns darüber freuen könnten, günstigeren Strom wegen Smart-Grid zu bekommen. Die Masse jedenfalls wird nachts nicht die Waschmaschine anstellen dürfen, denn sie wohnt – ob Mieter oder Eigentümer – in einem Mehrparteienhaus.

    Viel wahrscheinlicher ist es wohl, dass den normalen Verbraucher die Sportschau oder überhaupt der Feierabend teuer zu stehen käme. Denn so zwischen 17 und 20 Uhr dürften die meisten Menschen zu Hause recht viel Strom verbrauchen wollen. Kühlschränke werden aufgemacht, gefüllt oder geleert, es wird Essen gekocht, Fernseher und Computer eingeschaltet, die Waschmaschine und der Staubsauger...

    Am Ende sähe es möglicherweise wie bei den Spritpreisen aus: der Preis wechselt dauernd, so dass wir eh den Überblick verlören.

    Antwort auf "Träumereien"
  5. müsste dann aber wohl der hohe Verbrauch teurer werden, oder? Und die Großverbraucher würden nicht entlastet.

    Den Einkommensschwachen zuzumuten, Strom sparen zu müssen, ist schon fast frech. Denn diese können sich häufig keine A+++Geräte leisten. Darf aber, wer arm ist, keinen Kühlschrank mehr betreiben? Darf, wer arm ist, abends nur noch im Dunkeln sitzen?

  6. Das Brötchen würde nicht billiger angeboten, weil der Kunde wenig oder keine Kaufkraft besitzt.

    Der Kunde bekäme aber von seinen Mitmenschen Geld (Sozialleistungen) oder Essensmarken. Das ist das Prinzip einer solidarischen Gesellschaft. Der Starke unterstützt den Schwachen.

    Und an Nr.3:

    Ob die Informationsnetze, die die Stromversorgung dann regeln werden diese Last schultern können, werden wir dann sehen. Wenn vom "Netzausbau" gesprochen wird, sollten die Informationsquellen ebenso gestärkt werden, sonst macht das ja alles keinen Sinn.

    Ja, jeder Transfer bedeutet Transport- und Umwandlungsverluste. Aber habe ich lieber die Hälfte des erzeugten Stromes da, wo ich ihn brauchen kann oder den ganzen Strom an einer Stelle ohne Abnehmer?

    Da Sie ja scheinbar heut zum ersten Mal in die Energiewende rein"zappen":

    Als Zwischenspeicher eignen sich Batterien, Pump-Speicher-Kraftwerke und noch einige andere Techniken. Ja, aktuell reicht die Kapazität nicht aus, auch die Schaffung von Speichermöglichkeiten gehört zum Ausbau der Netze und gerade hier schnellen die Kosten für den Ausbau nach oben.

    Aber: Mit einem vernünftig aufgebauten Plan (den unsere Regierenden leider nicht haben), ließe sich das alles in den nächsten 5-10 Jahren abhaken.

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    "... werden wir dann sehen", der liebe Gott wird schon dafür sorgen. Es hört sich schon wie eine Rede unserer Politiker.

    Über das Thema Pumpspeicherwerke wäre zu lachen, wenn es nicht so dramatisch ernst wäre. Haben Sie geschätzt, wie viele davon gebraucht werden, wie viele geigneten Orte dafür gibt, wie groß der mittlere Abstand zwischen den Speicherwerke sein würde? darüber nachzudenken hilft mehr als zu träumen. Im übrigen glaube ich, daß die mündige deutschen Bürger den Bau keinen einzigen Speicherkraftwerk in den nächsten 10 Jahren zulassen werden (und keine neue Stromtrassen, keine neue Gaskraftwerke, keine neue Wasserkraftwerke, etc, etc)

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